Coffeeshop-Besitzer verurteilt

Man merkt immer mehr, dass die aktuelle Politik in den Niederlanden momentan ziemlich auf Angriffskurs gegen die Coffeeshops ist.Der Wietpas ist da der radikalste Weg, aber es gibt auch viele andere Nachrichten, die die Gesamtsituation bedrohlich erscheinen lässt.

So wurde jetzt der Betreiber zweier Coffeeshops in Goes und Vlissingen zu einer Geldstrafe von 25.000€ verurteilt, weil er die zulässige Höchslagermenge von 500 Gramm überschritten hat. Die Regeln besagen, dass in einem Coffeeshop nie mehr als 500 Gramm Cannabisprodukte gelagert werden dürfen. Dass das gerade in gut laufenden Shops logistisch nicht einzuhalten ist, dürfte jedem klar sein, der schon mal eine Schlange vor einem Coffeeshop gesehen hat. Und so wurde diese Regel bislang nicht wirklich beachtet. Jetzt aber gab es eben einen Prozess gegen einen Shop-Besitzer. 25.000€ Strafe muss er zahlen, sobald das Urteil rechtskräftig geworden ist.

Man stelle sich nur einmal vor, in Amsterdam würde man die Lagermengen kontrollieren. Ich würde mal behaupten, dass dann die meisten Shops Probleme bekommen würden…

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de