Diverse Nachrichten 4

Momentan ist es etwa ruhig geworden. Das dürfte daran liegen, dass Alles auf den Prozess gegen den Wietpas im Juni wartet. Ansonsten wird in den Nachrichten hauptsächlich über weitere Festnahmen von Strassendealern berichtet.

  • Erwähnenswert ist aber, dass am Montag ein Dealer in Amsterdam von der Polizei erschossen wurde, nachdem er bei einem Fluchtversuch handgreiflich wurde.
  • Ausserdem könnte der „Wietpas“ demnächst schon im Museum ausgestellt sein! Im Freilichtmuseum Arnheim soll er als Symbol für die staatliche Bevormundung zu besichtigen sein.

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Cosmichaos

    Soweit ich weiß darf man niemanden auf der Flucht erschießen. Ich versteh die Aussage auch nicht ganz, entweder ich ich auf der Flucht oder die Polizei stoppt diesen Versuch. Dann haben die Polizisten alle Rechte dich festzuhalten, also Fesseln, etc. Einfach abknallen is nich auch wenn man vom Kriminellen mal dabei eine verpasst bekommt. Der Polizist gehört ins Gefängnis.

  • Cosmichaos

    Eine Waffe hat ein Polizist zum Schutz seines Lebens. Er darf nur schießen wenn eine der Verfolgte selbst plötzlich eine Schusswaffe zieht oder anderweitig direkt und konkret sein Leben bedroht. Er muss dabei auf die Extremitäten zielen, ein vorsätzlicher tötlicher Schuss zum Beispiel in Brust oder Kopf ist IMMER VERBOTEN. Er darf zwar immer drohen zu schießen und mit der Waffe auch unbewaffnete in Schach halten aber er hat nicht das Recht zu töten, niemals!

  • Vielleicht ist es noch nicht ausgemacht, wie das mit dem Wietpass weitergeht. Einerseits kommen Neuwahlen, danach könnte eine neue Regierung die Beschlusslage kippen oder?

    Und andererseits verweise ich auf die Erfahrungen mit dieser weißen Magnetkarte, die vor ein paar Jahren im Roots und in der Oase in Venlo eingesetzt wurden (vielleicht auch anderswo, ich habe das aber nur dort mitbekommen). Jeder Besucher brauchte eine, sie war personalisiert und jeder Kauf wurde dort registriert. Nach ein paar Monaten war der Spuk vorbei und man konnte wieder ohne kaufen. Das war ja auch schon ein Wietpass, funktioniert hat es nicht.

    Außerdem (vielleicht sollte ich erstmal die Suchfunktion dieses Blogs nutzen) frage ich mich, wie ein Urteil, nachdem Ausländer etwas nicht kaufen dürfen, Bestand haben kann (EU-Recht).

  • Das EU-Gericht hat bereits entschieden, dass es legitim ist. Die EU-Gleichberechtigungsregelung greift hier nicht, da es sich um eine verbotene Substanz handle.

  • Eine verbotene Substanz, deren Einnahme den Menschen mit dem richtigen Ausweis aber gestattet wird? Ich halte das für einen Fall, in dem die Gewaltenteilung nicht funktioniert.

    • Für meine persönliche Einschätzung ist es auch ein klarer Verstoß gegen das Diskriminerungsverbot. Immerhin fühle ich mich diskriminiert. Das EU-Gericht sieht es aber anders. Also dürfen wir aus der Ecke keine Hilfe erwarten. Die würden eh am liebsten den ganzen Spuk beenden und alle Coffeeshops schliessen. Man kann also nur auf Niederländische Gerichte hoffen (im Mai beginnt ja das Verfahren von Mac Josemans / Easy Going) oder aber auf die nächste Regierung.

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