Bericht bei Spiegel TV

Dass ich die mangelnde Berichterstattung in den deutschen Medien kritisiere dürfte ja bekannt sein. Aber bald wird es wohl etwas im TV zu sehen geben! Ich wurde von einem Redakteur von SPIEGEL TV angerufen, der mich um seine Mithilfe für seine Recherche zum Thema gebeten hat. Das habe ich getan und ich stehe auch weiterhin in Kontakt mit ihm. Hauptsächlich soll es in dem Bericht wohl um die Probleme gehen, die der Wietpas verursacht, mit Fokus (nein, ich rede nicht von der Konkurrenz…) auf die Belästigung durch die Strassendealer. Ich hoffe, dass der Bericht nicht voll mit den gängigen Klischees ist und ich meine Mithilfe bereue. Am Telefon hat es sich aber nicht so angehört.

Falls jemand Kontakt zu Niederländern hat, die sich durch die Strassendealer belästigt oder bedroht fühlen und die Lust haben, darüber im TV zu sprechen, kann ich da gerne vermitteln.

Sobald ich einen Sendetermin kenne, werde ich das selbstverständlich hier mitteilen!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Cosmichaos

    .. warum schreibst du dann nicht einfach FoKus, so wie es geschrieben wird du Legastheniker?

    • Erwischt, Du Choleriker! Hab es korrigiert. Danke für den charmanten Hinweis.
      Übrigens: Nach dem „wird“ musst Du ein Komma setzen!

  • Cosmichaos

    Stimmt. Mit der Cholerik, da könnte was dran sein. Hauptsache du fühlst dich nicht gleich beleidigt :D. Bin ja mal quasi der erste hier :)

    • Damit mich eine Beleidigung so richtig trifft, muss sie schon etwas härter sein. Man sollte einfach nicht alles zu ernst sehen und einfach genauso zynisch zurückschieben. Du bist jedenfalls wie jeder andere Leser recht herzlich willkommen!

  • groooveman85

    Hm wenn du selber genug holländisch kannst, wäre es vielleicht für dich möglich, Kontakt zu den Maastrichter Sozialdemokraten aufzunehmen. Die haben eine Website geschaltet, wo Bürger sich über Straßendealerei wegen dem Wietpas beschweren können, vielleicht können die jemanden vermitteln.

    • Es ist eine Telefonhotline. Von einer Website weiss ich nichts. Der Redakteur hat sich bereits an die JOVD gewandt (ich berichtete), dort hat aber wohl niemand Zeit/Interesse an Interviews. Die Weitergabe der Daten der Bürger, die dort Beschwerden abgegeben haben, wäre wohl ein ebenso großer Datenschutzskandal wie der Wietpas selbst. Das kann man nicht wirklich fordern.

  • Cosmichaos

    Man sollte eins nicht vergessen. Spiegel TV läuft nicht auf Phoenix sondern auf nem privaten Sender. Inwiefern das ganze dokumentarisch oder eher reißerisch sein wird und welche Positionen vertreten sein werden bzw mit welchem Resumee das ganze abschließen wird, das steht doch vorher schon fest und wird dem nicht-kiffenden Durschnittsmichel sicherlich schmecken. Ich erinnere nur mal an die GamesCon.

    • Das GamesCon-Debakel lief aber meines Wissens nach in Explosiv oder Exklusiv oder so. Das ist schon eine etwas andere Liga als Spiegel TV, würde ich mal sagen. Nicht, dass ich irgendwelche Journalisten in Deutschland in Schutz nehmen will, aber ich würde da schon differenzieren.

  • Freigeist

    Finde wie gesagt echt sehr gut das du dich so sehr einsetzt ! Du hast auch vollkommen recht damit das es kein Sinn macht nur das im TV zu zeigen was sowieso in jeder Zeitung oder in jedem internet – Bericht steht , man muss einfach mal die realität sehen und nicht nur das was man von irgendwo hört …..

    • Vielen Dank für das Lob. Ich setze mich für die Sache aus unterschiedlicher Motivation ein. Zum einem finde ich es wirklich heftig, was der Wietpas zwischen den Zeilen aussagt: „Wir wollen Euch hier nicht“
      Ich selbst bin ein Verfechter eines vereinten Europas, besser noch einer vereinten Welt. Ländergrenzen sind imaginär und entsprechen kaum meiner Wertvorstellung. NIEMAND braucht Diskriminierung gegen irgendwem.
      Und andererseits bin ich großer Freund des Coffeeshop-Modells. Man kann doch schön in Deutschland sehen, was eine restriktive Drogenpolitik bringt: Sinkende Qualität bei steigenden Preisen und absolut kein Qualitätskontrolle. Starker Einsatz von teils hochgiftigen Streckmitteln (man denke nur an die Massenbleivergiftung in Dresden vor einigen Jahren) haben mir die Lust an der illegalen „Szene“ in Deutschland vermieset. In den Coffeeshops weiss man, was man für sein Geld bekommt: Gleichbleibende Qualität zu fairen Preisen. Und das alles in einem angenehmen Ambiente zusammen mit friedlichen Leuten aus aller Welt.
      Und dazu vollkommen Paranoiafreier Genuss!

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