Gastbeitrag: Opstelten zufrieden mit Wietpas

Und wieder ein Gastbeitrag, diesmal von unserem Leser Gerd. Vielen Dank!
Nederlands Dagblad 01.06.2012:

Opstelten zufrieden mit dem Wietpas

Quellink: http://www.nd.nl/artikelen/2012/juni/01/opstelten-tevreden-over-wietpas

Ivo Opstelten ist grundsätzlich zufrieden mit der Einführung des Wietpas.
Das wichtigste sei, das der Drogentourismus zurück gegangen ist. Das war der Grund, warum der Pass eingeführt wurde.
Auch würde die Polizei beim Straßenhandel jetzt scharf durchgreifen.

In Maastricht steigen die Meldungen von Ärger mit Drogen einen Monat nach Einführung des Wietpas weiterhin stark an
gab die Gemeinde am Donnerstag bekannt. Dennoch nannte auch Bürgermeister Onno Hoes (VVD) den Wietpas einen
Erfolg. Er ist zufrieden mit den Meldungen, so kann die Polizei den Ärger gezielter anpacken.

Opstelten bedauert den Mangel an Begeisterung der Coffeshops für den Wietpas. Er bedauert die Coffeeshop Betreiber
nicht, deren Umsätze durch die Einführung des Wietpas zurück gegangen sind.

„Ein guter Unternehmer hält sich an die Spielregeln, die er vom Staat auferlegt bekommt“ so Opstelten.

Kommentar:
Die Aussage von Onno Hoes erscheint mir doch stark widersprüchlich. Opstelten versucht schön zu reden was nicht schön ist
und versucht die Shop Betreiber klein zu reden.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Gerd

    Sorry, mein Kommentar ist etwas knapp ausgefallen nachdem ich den Artikel aus
    dem Nederlands Dagblad so gut ich kann (ich kann Platt, kein Nederlands) übersetzt
    habe. Der Opstelten Spruch “Ein guter Unternehmer hält sich an die Spielregeln, die
    er vom Staat auferlegt bekommt” löste bei mir ein inneres Beben aus.

    Von den Coffeshop Betreibern wird die Moral verlangt, bedingungslos mit zu spielen,
    was von den Konservativen ausgedacht wurde. Wird dieselbe Moral auch von Banken-
    Öl- Pharma- Energiemultis verlangt? Respektive, halten die sich daran wenn nur ansatzweise versucht wird Grenzen zu setzen? Regelverstöße dieser Branchen
    werden permanent unter den Tisch gekehrt. Cannabis Unternehmer hingegen haben bittere Pillen widerspruchslos zu schlucken und Nebenwirkungen einer Bevormundungs-
    politik werden schön geredet. Doppelmoralisten salben sich selbst im Hinblick auf
    die Neuwahlen im September vermute ich.

    In De Volkskrant las ich heute, das der Wietpas und seine Zukunft im Parlament
    kontrovers diskutiert wird:

    http://www.volkskrant.nl/vk/nl/10637/VK-Dossier-Verkiezingen-van-2012/article/detail/3264006/2012/05/31/Welke-onderwerpen-worden-doorgeschoven-tot-na-de-verkiezingen.dhtml

    Es gibt nur den Hinweis:

    Veiligheid en Justitie:
    – Nader overleg binnen 2 weken over wat te doen met wietpas en volgende week stemming over al dan niet voortgaan met minimumstraffen

    Auf deutsch in etwa:

    „Weitere Debatten innerhalb von zwei Wochen darüber was mit dem Wietpas in der nächsten Woche zu tun ist und ob es mit minimal Strafen weiter gehen kann oder
    nicht.“

    Zu hoffen ist, das sich die Parlamentarier beim Thema Strafmaßerhöhung oder
    nicht gepflegt in die Haare geraten. Da dürften selbst eingefleischte Konservative
    aus den Reihen tanzen.

  • Anonymous

    hallo onno hoes ! dumm bleibt dumm da helfen keine pillen.

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