Video zum Straßenhandel

Hier mal ein recht interessantes Video der Nachrichtensendung EénVandaag welches sich mit dem weiterhin zunehmenden Straßenhandel in den Provinzen Brabant, Limburg und Zeeland befasst.

Es wird zwar meistens Niederländisch gesprochen aber ich denke, dass man sich doch ein ganz gutes Bild von der Lage machen kann, ein paar Sätze gibts auch auf Deutsch.

Besonders nett finde ich dabei die Stelle ab Minute 8.30

Eine deutsche Dame kauft in Venlo vor der Nase der Polizei Cannabisprodukte und bekommt auch noch härtere Drogen angeboten.

Der Platz ist mir gut bekannt.Er liegt mitten in der Stadt und das was vorher in der geschützen Atmosphäre eines Coffeeshops passiert ist, geschieht jetzt vor den Augen von Kindern und Jugendlichen. Selbstverständlich ist es bei den Kerlen auf der Straße auch viel einfacher an harte Drogen zu kommen. Wer also vorher aufgrund seines Alters im Coffeeshop völlig zurecht nichts bekam, der weiß jetzt besser denn je wo er hin gehen muss.

Entweder die sehen die Beamten hier weg oder sie merken nichts. Allerdings spricht beides nicht dafür, dass man alles im Griff hat.

Nur wer hat auch ernsthaft daran geglaubt ?

Die Kommentare der Anwohner (Minute 10.00) sprechen auch eine deutliche Sprache: „Die Straßen sind jetzt voller Dealer und es wird fast nichts getan. Weg mit dem Wietpas!“

Interessant ist außerdem, dass es weiterhin keine Zahlen und Fakten zu den angeblichen Belästigungen vor dem Wietpas gibt.

Gleiches gilt für die angeblichen Verbesserungen die er angeblich mit sich gebracht hat. Auf konkrete Fragen des Reporters werden nur persönliche Eindrücke und Vermutungen vorgebracht.

Meiner Meinung nach ist dies nicht besonders wertvoll.

Wer dieses Blog aber verfolgt der sieht, dass es sehr wohl konkrete Zahlen zu den neuen Belästigungen gibt.

Es ist weiterhin unklar wie lange man dieses Theater noch veranstalten will.

  • Elli

    Sehr interesserant.
    Ist das Lokalfernsehen oder wie kann man das einordnen?

    • Elli

      Sehe schon, ist wohl Regionalfernsehen. Aber noch ne Frage. Was sagt der Polizeichef denn?

  • Der Polizeichef sagt das der Strassenhandel zwar gestiegen ist aber dieses Problem würden sie auch beheben. Aber das Ziel den Drogentourismus abzuschaffen wäre Ihnen dank Wietpas geglückt, man erkenne das weil sich angeblich weniger Belgier und Franzosen in den Städten aufhalten würden. Leider stimmt das, und das ist schlecht für uns „Ausländer“ im Bezug auf der Wiederlegalisierung im Coffeshop unser gutes Wiet zu kaufen. Meine Meinug ist, das der Wietpas mit der Zeit abgeschafft wird und ein Ausweis ausreichen würde, aber trotz alle dem wird es verboten bleiben für Ausländer weiterhin Softdrugs in Coffeshops zu kaufen. Der Kampf ist aussichtslos. Das einzige was wir Blower tun können ist in unseren Länder bei der Politik Druck auszuüben, der Rest ist verschwendete Zeit. Leider.

    • Hi, also so weit ich das weiß, ist aber gerade die Regelung mit einem Auszug aus dem Melderegister gestalten worden, da ein Ausschluss wegen der Nationalität problematisch wäre. Der bestätigt nämlich den Wohnort und nicht die Nationalität. Ansonsten wäre es wohl wegen der Diskriminierung von Ausländern nicht so einfach möglich den Pass durchzuziehen. Allerdings könnte jetzt ja auch jemand der kein niederländischer Staatsbürger ist, dafür aber dort dauerhaft wohnt einen Wietpas beantragen. So wird anscheinend ein formales Problem umgangen. Es wird zwar immer so getan als ginge es nur um die Probleme durch anreisende „Drogentouristen“ aber ob man das gegen Straßenkriminalität tauschen sollte bezweifle ich. Außerdem hat man dort ja auch andere Dinge getan und Touristen die z.B. zum Shoppen kommen tun dies ja auch nicht spurlos. Natürlich ist es aber in der Realität so, dass die Regelung die meisten Ausländer ausschließt.

  • Elli

    Pah, Drogentourismus eingeschränkt und dafür einen erhöhten illegalen Drogenhandel. Es wird inzwischen immer klarer, dass diese Regelung hauptsächlich gegen Ausländer gerichtet ist und damit ist nach meiner Meinung nach klar klar woher sie kommt, nämlich aus hauptsächlich aus Deutschland (Berlin) und viell mit Abstrichen aus Belgien und Frankreich.

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