Entlassungen nach Wietpaseinführung

Die Wietpaseinführung am 01.Mai in Limburg, Nordbrabant und Zeeland hat bislang ca. 600 Coffeeshopmitarbeitern den Job gekostet, teilte jüngst die „Stichting Belangenbehartiging Coffeeshoppersoneel Nederland“ (SBCN) mit. Die Shopbetreiber können sich einfach nicht mehr die Bezahlung leisten. Es besteht die ernsthafte Befürchtung, dass es 600 Langzeitarbeitslose werden könnten, denn als ehemaliger Coffeeshopmitarbeiter ist man auch in den Niederlanden stigmatisiert. Kaum verwunderlich, dass sich viele ehemalige Mitarbeiter unter die Strassenhändler begeben…

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Mal wieder eine Meldung bei der man den eigentlichsen Sinn bzw. das Festhalten am Wietpas hinterfragen muss.
    Der Wietpas hat Straßenkriminalität und damit verbundene Belästigungen gebracht.
    Die Märkte von „harten“ und „weichen“ Drogen wurden wieder vermischt und für Minderjährige zugängig gemacht.
    Die Polizeit ist total überfordert und teilweise auch garnicht daran interessiert die neuen Regelungen durchzusetzen. Hunderte von Menschen verlieren ihren Job und diese Entwicklung wird ohne Änderung der Situation noch zunehmen. Den Städten geht ein riesiger Berg an Steuern verloren während sie durch den Aufwand noch zusätzlich Geld ausgeben.
    Das Ziel der neuen Regelungen war ja angeblich die Umgebung um die Coffeshops ruhiger zu machen. Bis heute gibt es aber immer noch keine wirkliche Untersuchung und somit auch keine Fakten zu den angeblich so besorgten Bürgern welche diese Regelung gefordert haben sollen.
    Ok vieleicht hat man ja wirklich ein paar der „Drogentouristen“ (furchtbarer Begriff) vertrieben aber ruhig und sicher dürfte die Situation jetzt wohl kaum sein.
    Also wieso hält man weiter am Wietpas fest ? Warum diskriminiert man weiterhin Ausländer und Cannabisnutzer ? Warum vernichtet man Existenzen und bietet Kindern die Möglichkeit einfach an Drogen zu kommen ?
    Entweder es liegt mal wieder daran, dass sich Politiker keine Fehler eingestehen wollen und mal wieder nur an ihr nächsten Posten nach der Wahl denken oder es geht tatsächlich darum ohne Rücksicht auf Verluste die Coffeeshops zu vernichten.
    Ich hoffe weiterhin, dass die Niederländer den Verursachern dieser Farce im September zeigen wo der Hammer hängt und sie in die Wüste schicken.

  • MaryJane

    kann jgreen nur 101% zustimmen !!!!!

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen