Vorläufiges Endergebnis

Es war ein spannender, aber aus unserer Sicht ein leicht enttäuschende Abend.

Die rechtsliberale VVD (einer der Initiatoren des Wietpas) konnte sich mit einer knappen Mehrheit vor der PvdA (Wietpasgegner) behaupten. Die SP, die große Hoffnung aller Coffeeshopliebhaber teilt sich mit der Arschlöchern rechtspopulistischen PVV den dritten Platz.

nicht ganz in unserem Sinne

Die Koalitionsverhandlungen sollen am Montag, wenn das offizielle Endergebnis ausgezählt ist, beginnen. Es wird erwartet, dass entgegen den Aussagen im Wahlkampf die VVH mit der PvdA verhandeln muss. Herausforderer Samson soll Wahlsieger Rutte bereits telefonische für den Erfolg gratuliert haben. Es werden zähe und lange Koalitionsverhandlungen erwartet, in denen Wietpas-technisch mit Sicherheit erstmal nicht passieren wird. Gespannt bin ich, wie sich die Lobbyorganisationen (z.B. der VOC) verhalten werden.

Natürlich werde ich auch weiterhin am Ball bleiben und alle News zum Wietpas hier veröffentlichen.

Meinen Dank möchte ich an alle aussprechen, die sich gestern Abend an der Diskussion beteiligten. Die Kommentare kamen beinahe im Sekundentakt herein (natürlich habe ich alles gelesen) Und mit 3172 Besuchern bis 0.00 Uhr konnte „kein Wietpas!“ seinen bisherigen Besucherrekord mehr als verdoppeln! Ihr seid großartig!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • Anonymous

    was ist nur aus den guten prognosen der SP geworden??? das enttäuscht schon gewaltig muss ich zugeben. und zum thema „große koalition“ muss ich ja nix mehr sagen, wer ernsthaft glaubt das der kleine koaltionspartner (PvdA) den grossen dazu bringen wird das (bereits fertige) gesetz des wietpas zu kippen der glaubt auch an den weihnachtsmann. evtl wird da noch etwas weich gekocht (keine register für niederländische coffeeshop besucher) aber die ausländer werden auf der strecke bleiben. aber wen wunderts, habe schon sowas vermutet als ich anfang august ne wochen in amsterdam war und feststellen musste das der wietpas in den coffeeshops nicht entsprechend thematisiert wurde. nur im katsu war sowas wie „wiederstand“ zu spüren. hatte mir damals schon mehr erwartet.

    • pirat

      genau den gleichen Eindruck hatte ich auch in Adam, zumal dort vor ca 3 Wochen die Coffeeshopmitarbeiter keinerlei Hoffnung verbreitet haben. Es ist eben eine Katastrophe für die SP gewesen das die Umfragen zum Schluss auf den Zweikampf VVD gg PvdA hingedeutet haben. Ich finde so eine Wählermanipulation ist nicht o.k. Daher haben auch bis auf D66 alle kleineren Parteien verloren. In der letzten Woche sollte man Umfragen verbieten!!

  • KifferJan

    Ich habe ja bis zuletzt gehofft, aber auch ich sehe nun nicht mehr, dass der Wietpas gänzlich kippen wird :-( Vorbei die Zeiten ab 01.01.2013, in den man im Coffeeshop ohne Angst und sorgenfrei einen Joint genießen konnte.

    Auch wenn man in Zukunft sicher ganz einfach auf den niederländischen Straßen sein Gras kaufen kann, und das wird die Folge sein, es ist nicht mehr wie vorher. Gestreckten Mist bekomme ich auch hier, da muss ich nicht mehr in die Niederlande fahren.

    Danke Herr Rutte und seiner PVV für diese rückschrittliche Politik.

    • Anonymous

      strassenweed kann man auch hier bei uns kaufen, dafür brauch ich nicht nach holland wie du schon schreibst, denke das wird den meisten so gehen. das schöne an den coffeeshops war in meinen augen halt das man sich zum rauchen mal nicht in den eigenen 4 wänden verstecken muss sondern es in gesellschaft geniessen kann, neue leute treffen etc. und natürlich auch die auswahl an verschiedenen sorten, die wirst auf der strasse nicht haben. von der qualität mal ganz zu schweigen. -.- war ne schöne zeit.

      • KifferJan

        Ich werde die Niederlande nicht mehr besuchen, das steht fest. Die bekommen keinen einzigen Cent mehr von mir.

        Der „Abschaum“, wie Herr Hoes uns betitelt hat, ist sehr nachtragend. Wenn ich denke, wie oft ich Urlaub in den Niederlanden machte, nicht nur um die Coffeeshops zu besuchen :-( Ich mochte das Land und die Menschen, weil es in meinen Augen für Toleranz und Freiheit stand.

        Die Folgen der Politik werden nicht nur die Coffeeshops im Rest des Landes spüren. Auch die touristische Szene, besonders in Amsterdam, wird ab Januar kräftige Einbußen haben. Ich bin echt gespannt, ob Amsterdam sich nun dem Gesetz beugt oder der Widerstand, der bisher immer angekündigt wurde, bestehen bleibt und der Wietpas ab 01.01.2013 ignoriert wird.

        Die Holländer haben Ruttes Politik gestern bestätigt, auch wenn sie den krassen Rechtsruck mit Wilders korrigiert haben. Mit dem Folgen müssen sie dann auch leben.

        Holland, was ist nur aus dir geworden :-/ Mehr will ich dazu nicht mehr sagen ..

        .

        • Man sollte nicht pauschalisieren. Ein sehr großer Teil der Niederlande haben Wietpas-Ablehnende Parteien gewählt.

  • Tim

    Einfach schrecklich was unsere Nachbarn da tun, bzw gewählt haben. So eine dreckige Scheiße!!! Schämen sollten sie sich!

  • Erst mal locker bleiben! Die zweitstärkste Partei, die nur knapp hinter der stärksten liegt, ist Wietpasgegner. Erst mal abwarten. Optimismus tut nicht weh.

  • Elli

    Wenn es zu einer Großen Koalition kommt, glaube ich es wird nun alles bleiben wie es ist. Wietpas in grenznahen Regionen. Darüberhinaus wird der Wietpas nicht eingeführt. Wichtig erscheint mir auch, wer (PvdA oder VVD) den Justizminister stellen wird?
    Alles in Allem natürlich enttäuschend diese Wahl. Besonders auch, weil die Konservativen bzw Coffeeshopgegener deutlich mit 74 Sitzen gegenüber 66 der coffeeshopfreundlichen Parteien gewonnen haben.

    • jdg

      71 nicht 66

  • KifferJan

    Mein nächster Urlaub geht nach Kopenhagen. Mal sehen, was im Freistaat Christiana so geht :-)

    Freunde von mir waren schon öfter da und Gras wird hier ziemlich frei und öffentlich in heimischen Wohnzimmern verkauft.

    • Mike

      ein absoluter geheimtip laut diverser kolegen ist californien ( iss halt leider ein stück entfernt ). Top weed , fast überall erhältlich , der Strand soll auch der Hammer sein . Wenns bei mir nächstes jahr nicht hinhaut , flieg ich spätestens übernächstes jahr mal hin . Werde euch dann berichten :)

      • Uruguay wird der nächste Geheimtipp.

    • Mike Brenner

      Das ist auch mein Plan. Denn die Niederlande steuert hier leider in die falsche Richtung!

  • Elli

    Lese grade, wenn die D66 noch miteingebunden würde, könnte sich das Ganze doch noch positiver entwickeln…

    • KifferJan

      Warum sollte die D66 mit in die Koalitionsverhandlungen eingebunden werden?
      VVD (41)und PvdA (39) kommen zusammen auf 80 Sitze im Parlament, und 75 müssen es sein.

      Ich denke nicht, dass Rutte sich ohne Grund noch mit einem 3 Koalitionspartner auseinandersetzen wird.

      • Elli

        vielleicht erhofft sie sich dadurch Vorteile gegenüber der PvdA, ich weiß nicht. Habs auf Spon gelesen.

  • ynw

    sorry für doppelpost.
    der wietpas wird, wenn überhaupt, eine untergeordnete rolle in den koaltionsverhandlungen spielen und die pvda wird die verhandlungen bzw. regierungsbeteilung sicherlich nicht am wietpas scheitern lassen.
    der wietpass wird vielleicht etwas aufgeweicht werden, weg von der registrierungspflicht und 2000er obergrenze aber grundsätzlich wird sich an der drogenpolitik, der neuen regierung, wenig bis gar nichts ändern.
    ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass amsterdam ein sonderstatus zugestanden bekommt.

  • KifferJan

    Uruguay? schmunzel :-)

    Ich würde sagen ein wenig weit weg, um mal eben ein paar Gramm Gras zu kaufen.

    Und mit dem Flugzeug würde ich bestimmt kein Gras nach Deutschland schmuggeln. Hier wird oft mit Hunden kontrolliert. Habe ich schon zweimal erlebt, dass ich nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug von so einer Zoll Töle beschnüffelt wurde …

    • Mike

      hätte auch nicht vor mit was mitzubringen , möglichkeiten was zu bekommen hab ich Glücklicherweiße genug hier . Mir als Freund der Gemeinde Zandvoort geht es darum einen geilen Urlaub am Meer zu verbringen . Das man in z.B. in Uruguay noch legal einkaufen kann ist eine sehr angenehme sache !
      Danke für den tipp mobo , haut mal bei
      google maps Uruguay el Barzon rein . Der absolute Traum dort ! ( übernächstes leider weit entferntes Ziel von mir )

      • Mike

        el barzon , punto del diablo , uruguay meinte ich :)

      • Mike Brenner

        ich wurde auch schon beschnüffelt – da mir aber der Ticker verloren ging, hatte ich nur chemisches Spice dabei – das fand und roch keiner. Glück gehabt. War vom Malle Rückflug nach München

    • Björn Andresen

      Außerdem habe ich gelesen, dass Uruguay auch eher sowas wie Clubs einrichten will. Auf jeden Fall es für Ausländer wohl nicht möglich sein dort Cannabis zu kaufen.
      Den Flug könnte man sich dann sparen.

      • Mike

        in californien ist es auch nicht legal für ausländer bzw ohne bestätigung vom arzt . wer aber dort hinfliegt und nichts bekommt hat echtes talent !

        • Diese Aussage könnte man von jedem Ort auf diesem Planeten machen ;-)

      • Mike

        war letztes jahr in dubai , dort z.b.war es unmöglich etwas zu bekommen . auch in türkei fast ein ding der unmöglichkeit . hab mich vorher etwas über die rechtslage dort informiert und festgetellt das die wirklich harte geschütze gegen uns harmlose genussmittelkonsumenten fahren. Spanien , italien und fast der komplette rest von europa alles entspannt bzw dort hab ich bereits einen entspannten urlaub erlebt . vorallem in spanien sehr gutes weed

  • peevee

    also ich denke auch, dass die bestehenden gesetze sich nicht wirklich verändern werden, jedoch denke ich, dass man nicht wirklich mit einer landesweiten einführung zum 01.01.2013 rechnen kann. gerade in sachen coffeeshops wurde den gemeinden vorallem in den grenzregionen immer schon viel eigenständigkeit zugesprochen und ich denke auch, dass es weiter so laufen wird. wenn es gemeinden gibt, die absolut gegen den drogentourismus sind und auch so wählen, wird es so laufen wie in maastricht und venlo und in anderen gemeinden wird es laufen wie in enschede oder nijmegen.. es ist zwar schade, dass in den niederlanden nicht zu einer koalition zwischen sp und pvda gekommen ist, jedoch sollte man die ganze sache glaube ich nicht sooooo schwarz sehen :-)

  • nils

    abturner vdd=npd

    • KifferJan

      abturner vdd=npd

      ??? Hääää ??? Schon zuviel gekifft heute, wa? :-)

      Erst mal heißt die Partei VVD und zweitens ist die in keiner Weise mit der deutschen NPD vergleichbar, auch wenn wir Kiffer das vielleicht so empfinden.
      Die sind zwar altbacken Konservativ, aber bestimmt nicht rechtsradikal.

      • Anonymous

        nunja, slogans ala „Kein Niederländisch, keine Sozialhilfe“ sind in meinen augen nicht mehr weit weg von rechtsradikal. wobei man sie besser mit der cdu/csu vergleichen kann als mit der npd. in den niederlanden hat sich seit den morden an fortuyn und van gogh das klima deutlich verändert, weg vom multikulti hin zum konservativ nationalistischem gedankengut. und bitte nicht vergessen, amsterdam steht nicht exemplarisch für holland, ausserhalb von dam iss der gemeine holländer nämlich mindestens genau so ein spiesser wie unsere angie und guido wähler.

  • Anonymous

    fast alle Hoffnungen seit heute begraben…VVD…Es wird sich ein scheiss ändern und der
    Wietpas wird Januar 2013 eingeführt. Ich kann mir nicht vorstellen dass die PVDA es durchbekommt bei den Koalitionsverhandlungen. Das Gesetz ist ja schon beschlossen….
    Megakacke

    • Es sollte nicht vergessen werden, dass der Wietpas generell viele Unterstützer verloren hat und gemerkt wird, dass er mehr Probleme erzeugt als löst.

  • Anonymous

    Echt schade…. aber irgentwie kann ich mir nicht vorstellen,das Amsterdam das mitmacht. Ich hab die Hoffnung das Amsterdam ne Ausnahmegenemigung erhält,so wie hier in Berlin damals mit der Sperrstunde.Klar die ist nicht illegal,aber auch nicht so weit entfernt.Viele der Coffeeshopbesitzer sagen ja auch,es interessiert sie nicht.Sie verkaufen weiter.Stell ich mir eh nicht leicht vor das zu kontrollieren.Müsste ja quasi von der Öffnung des Shops bis zur Schließung(eines jeden Tages)jmd mit an der Dopethekk sitzen und sich von jedem den Ausweiß zeigen lassen.Bissel viel Aufwand oder? Bei ka.200Shops in the town.

    Also nicht den Kopf hängen lassen.

    • Anonymous

      das mit den derzeit ca 230 shops dürfte sich eh erledigt haben , war da nicht noch die rede von einem gesetz das coffeeshops die näher als 250 meter an einer schule liegen zu schliessen, von dieser regelung wären 90%(!!!) aller amsterdamer coffeeshops betroffen.

      • Es gibt bereits heute (und das schon länger) die Entfernungsregel zu Schulen. Weiß jetzt gerade nicht, wo die genau liegt (300m? 500m?)
        Dass diese Regel aber vom Bürgermeister ignoriert werden kann, sieht jeder, der mal in Hengelo im „Moby Dick“ war. Die Kinder der Grundschule dort könnten die Bösen drogentouristen von Schulhof ins Gesicht spucken, wenn deren konservativen Eltern es von ihnen verlangen würden…

      • Antonio Peri

        Das liegt immer an der jeweiligen Gemeinde – in manchen Gemeinden gibt es die Regelungen mit den Schulen – allerdings bezieht sich das auf Cannabis auf der Straße rauchen – über den Umweg mit der Entferung von Schulen haben manche Gemeinden das rauchen auf der Straße so gut wie überall in derem Stadtgebiet verboten.

    • ynw

      das mit der sperrstunde lässt sich nicht vergleichen.so etwas unterliegt den bundesländern. der wietpas ist „bundesgesetz“ und für so etwas gibt es auch in den niederlanden keine ausnahme von der ausnahme, die jeweiligen gemeinden hatten
      zwar etwas gestaltungsspielraum aber nur wenn es um eine verschärfung ging.
      die alterskontrolle besteht in adam schon und ist an sich nicht schwierig zu überwachen.
      bis jetzt herrscht noch eine laisser-faire klima in der stadt sollte es die stadt aber darauf anlegen könnte sie auch sagen: bei 2 verstößen gegen die regelung ist der shop zu und ruckzuck hätten alle shops einen scanner samt software am eingang.
      es reichen ja gelegentliche testkäufe aus um das überwachen.
      in maastricht hat es auch funktioniert.

  • Anonymous

    Wenn das so ist ok.Macht die Sache nicht leichter.Trotzdem noch ein ziemlich grosser Aufwand.Denn selbst bei „nur“ 23 Shops müssten 23 Kontrolleure sitzen.Warten wirs ab.So schnell werden die sich auch nicht einig.Kann also länger wie 3Monate dauern.Ich hoffe auf ne Ausnahmegenemigung.Damit wär ich voll zufrieden.

    P.s wir hier in Berlin habens doch genauso. Von Leinenzwang für Hunde,über Spätkäufe(wo man alles bekommt), über über über…..und hat sich was geändert? Nichts,im Gegenteil.

    • Anonymous

      bissl hoffnung auf eine ausnahmeregelung für amsterdam hab ich ja noch, werd aber schonmal für dezember ne woche a’dam buchen um mich dort angemessen von der stadt und den leuten zu verabschieden. sicher iss sicher.allein beim gedanken werd ich melancholisch, sind echt traurige zeiten.

      • Ich bin mir sicher, dass Amsterdam IMMER und mit Stolz Sin City bleiben wird.

    • ynw

      klar ich weiß was du meinst aber in den niederlanden ist man ziemlich rigoros falls man mal etwas durchsetzen will ( wie gesagt falls..lol) so hat man z. bsp. in den 90er, als man gegen private shops vorgegangen ist, bei wiederholten verstößen einfach die wohnung oder haus dicht gemacht. d.h es durfte schlichtweg nicht mehr bewohnt werden. in maastricht hatte/hat jeder shop einen scanner und es wurde auch kontrolliert, ohne ausweis ging gar nix, selbst wenn der besucher augenscheinlich über 18 war, da einfach die angst zu groß war..

  • Anonymous

    „Ich bin mir sicher, dass Amsterdam IMMER und mit Stolz Sin City bleiben wird.“

    hachja, wie SEHR ich mir wünsche das du recht hast, aber die taten sprechen derzeit echt ne andere sprache;

    http://www.irishtimes.com/newspaper/world/2012/0907/1224323697026.html

    man ist wohl schon an einem imagewechsel interessiert……

  • Anonymous

    Ein Elend! Wir sollten aber jetzt noch mehr den Hanfverband (DHV) unterstützen (auch finanziell), damit sich bei uns was zum Guten ändert! Ich bin Samstag in Amsterdam und gnieße noch mal die Freiheit und Lemon Haze…

    • ynw

      da hast du recht, ein echtes elend, selbst auf rot, rot-grün oder rot-rot, egal ob auf länder- oder bundesebene ist kein verlass.

  • Jack

    Heul :-(

  • … und es sah noch so gut aus für die SP :(

  • Anonymous

    Bei der Suche nach den Wahlergebnissen in den Niederlanden bin ich zum ersten mal auf die Seite des DHV gelangt (dort habe ich diesen Kommentar auch geschrieben) und durch den Artikel des DHV zu diesem Thema bin ich nun auch auf diese Seite hier gestoßen und möchte doch nun auch mal eine „neutrale“ Meinung zu diesem Thema abgeben. Ich finde, auch als Nicht-Konsument, dass die Legalisierung in Deutschland längst überfällig ist. Wenn ich Berichte über die in den Niederlanden nun wieder zunehmende Straßenkriminalität lese (dort wo der „Wietpas“ schon eingeführt wurde) untermauert dies nur umso mehr meine persönlichen Ansichten zu dieser Thematik. Es ist schade, dass das Niederländische Volk (nun wohl wie wir Deutschen), die Problematik geistig nicht voll durchdringt.

    Meine Beweggründe für eine Legalisierung in Deutschland sind recht simpler Natur: Was legal und besteuert ist, braucht keinen Schwarzmarkt und Beschaffungskriminalität. Das Beispiel Niederlande zeigt dies deutlich.

    Seit der Einführung des „Wietpas“ wurde der Handel jedoch wieder auf die Straße verlagert. Auch das Argument, Cannabis sei eine Einstiegsdroge, ist meiner Auffassung nach absoluter Unsinn, den kein Wissenschaftler sachlogisch untermauern kann. Meiner Meinung nach ist es deshalb eine Einstiegsdroge, weil es illegal ist. Und Menschen, welche illegale Dinge tun, schrecken denke ich auch vor mehr illegalem nicht zurück. Daher kommt man durch Hanf mit solchen Personen und deren Umfeld in Kontakt, dass ist der eigentliche Einstieg.

    Es ist lächerlich, geradezu erbärmlich, dass Deutschland sich einerseits mit Fortschritt und Freiheit rühmt und doch so unflexibel und rückständig ist, was Anpassungen an gesellschaftliche Entwicklungen und persönliche Freiheit betrifft. Ebenfalls aus wirtschaftlicher Sicht wäre eine Freigabe und Besteuerung sinnvoll. Politiker verstehen offenbar weder die Grundzüge der BWL und VWL (siehe Schuldenkrise) noch können sie scheinbar erahnen, welche monetären Auswirkungen eine Freigabe auf den Staatshaushalt hätte.

    Ich habe zwar, eben wie diese Politiker, keine Erfahrungen mit Hanf (bin Nichtraucher), aber dennoch muss ich als gebildeter Bürger feststellen, dass ich in Nachrichten oder Verkehrsunfallberichten mehr von betrunkenen und randalierenden Bürgern lese und höre als von „Kiffern“. Familiendramen unter Alkoholeinfluss ebenfalls das Gleiche, von „Kiffern“ habe ich da nie etwas gelesen.

    Wer bin ich also als frei denkender Mensch und mündiger Bürger, mich über die „rauchende“ Gesellschaft zu pikieren und diese zu verteufeln und zu verfolgen wenn sie niemandem etwas tut? (Ihr raucht ja jetzt draußen, danke ;-) )
    Schade, dass ich mich für unsere führende Klasse aufgrund ihrer mittelalterlichen Rückständigkeit so fremdschämen muss. Es ist ein Armutszeugnis für diese Gesellschaft, dass wir aufgrund solcher Themen die Wahlen in anderen Ländern verfolgen und nicht wegen einer Europäischen Einheit. Freiheit bedeutet für mich etwas anderes als die zu verfolgen, welche nach den Rechten eines Nachbarstaats schmachten und genauso frei sein wollen.

    Ich wünsche Ihnen allen, dass auch Sie bald in Freiheit Ihrem „Hobby“ nachgehen können ohne mit Repressalien dieser Gesellschaft rechnen zu müssen.

    • Anonymous

      Das wäre auch der einzige Anreiz für eine deutsche Regierung, die Besteuerung in Form von Mehrwertsteur 19% und vorher am besten noch ne Cannabissteuer von 20% o.ä. . Jedoch wird Cannabis in den NL meines Wissens nach nicht besteuert, und das Geschäft mit den Coffeshops wurde auf Grundlage des Opportunität-Prinzips in den Niederlanden nur geduldet, weil nach niederländischem Recht eine „Straftat“ nicht geahndet werden muss, wenn keine dritten dadurch Schaden tragen. In deutschland ist die Strafverfolgungsbehörde verpflichtet, jeder Straftat nachzugehen. Also so viel, wie die meisten Denken haben die Niederländer uns nie voraus gehabt. Sie, das Volk, haben es einfach durchgesetzt. Ich bin auch für eine Legalisierung, wir leben in einer „Rauschgesellschaft“ und wieso soll ich mich verpflichten lassen, das mein Rausch vom Alkohol kommt, welcher für Organe etc. viel schädlicher ist…. Ich bin froh über so einen Beitrag eines nichtkonsumenten und hoffe auf eine Änderung in unserem Land. Die Schwarzmarktproblematik ist bei uns ja auch unübersichtlich, und das schlimmste ist, wie hier schon einige erwähnten, die Ware auf dem Schwarzmarkt ist sehr Gefährlich durch Streckmittel, und leider wissen oder merken es die wenigsten Konsumenten. Ich verweise einmal auf den Streckmittelmelder des DHV http://hanfverband.de/index.php/sitemap/1260-streckmittelwarnungen
      Die meisten neumodischen Streckmittel, welche in den letzten 4 Jahren entwickelt wurden und sehr schwer identifiziert werden können stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar und sicher auch mittelfristig eine deutliche Mehrbelastung des Krankenkassensystems in Deutschland aufgrund von schweren Lungenschäden, schädigung des Lymphsystems und Organschäden an Leber, Nieren und evtl. an anderen Gefäßen. Eine Legalisierung ist aufgrund der Streckmittelproblematik am dringensten zu verlangen, diese ist meine größte Motivation meinen Konsum in Holland zu verüben weil ich mich da meist auf meine Shops und deren Qualität verlassen kann.

      LETS CHANGE THEIR MINDS !

  • Anonymous

    grummel, da werd ich wohl tatsächlich nächstes jahr mal wieder nach kopenhagen (christiana) fahren um meinen sommer-smoke-inn zu zelebrieren.
    war jemand dieses jahr schon da und kann mir evtl sagen wie das angebot in der pusher street ist und ob es den moonfisher coffeeshop noch gibt???

    btw, mir iss klar das ich bissl offtopic bin allerdings denke ich sind auch noch andere hier an alternativen reisezielen interessiert, grade wenn sie wie christiania quasi um die ecke liegen.

    würde mich auch interessieren wie die lage für cannabis touristen derzeit im baskenland ist bzw ob es einen solchen tourismus überhaupt gibt.

    • Anonymous

      japp, das moonfisher gibt es noch, allerdings heisst es jetzt Café Månefiskeren

      open tuesday to thursday 10.00 to 23.00, friday and saturday 10 to 24.00, sunday 10.00 to 23.00

      Telefphone 0045 32 57 14 56
      contact: info@maanefiskeren.dk
      http://www.maanefiskeren.dk

      pusherstreet war entspannt, gutes angebot an hash , gras guter durchschnitt,
      preise ähnlich amsterdam.

      wünsche allen die nach christiania fahren viel spass und lasst die kameras inner tasche. ;)

      zum baskenland kann ich nix sagen, würde mich aber auch mal interessieren mehr zu hören, da soll ja einiges passieren grade.

      greez

  • Anonymous

    Was ist das eig. für ein Wahlsystem bei dem die Möglichkeit besteht seine Stimme weiterzugeben. Auf welcher Grundlage geschieht das, was hält das EU-Gericht davon? Eine Manipulation ist da natürlich noch viel einfacher – wo man ja selbst von manipulierten Wahlen in Bayern hört – Geld regiert die Welt, und das ist leider so. Entweder man übt seine Stimme aus oder man behält sie für sich !

  • Anonymous

    kann jemand etwas zur aktuellen Lage in Tschechien berichten?

  • Jack

    Ich kann mich ersinnen letztes Jahr mal gelesen zu haben, dass der bisher geduldete Grasverkauf im Freistaat Christiana von der dänischen Regierung verboten wurde.

    Ist das wieder gekippt worden oder findet der Verkauf quassi auch illegal unter den Hand statt? Ich möchte da nächstes nächstes Jahr auch mal Urlaub machen :-)

  • OBCG

    Denke nicht, dass der Wietpas jetzt noch großartig verändert wird, es wird zukünftig lediglich so sein, dass Niederländer sich nicht mehr anmelden müssen, sondern nur ihren Hauptwohnsitz nachweisen können müssen und das bedeutet widerrum das Aus für den ausländischen Drogentouristen.
    Dass die Kriminalität und ebenso die Wirtschaft darunter leidet ist denk ich mal schon allen klar, sonst wäre Hoes ja nicht den Schritt gegen den Wietpas gegangen, doch das scheint die Niederländer nicht wirklich viel zu interessieren wie von mehreren Seiten (unteranderem auch die Wahlen – wobei der Wietpas sicherlich nicht im Vordergrund stand, welche Partei man wählt) berichtet und gezeigt worden ist, da wir ja der sogenannte „Abschaum“ sind. ;)
    Doch langsam ist es Zeit nicht immer auf unser Nachbarland zu schauen, sondern wir alle sollten das Ding gemeinsam anpacken und versuchen hier in unserem Land was zu bewegen !
    Es wird Zeit, dass wir das Volk uns bemühen die missratene Drogenpolitik dem Rest des Landes deutlich zu machen.
    Wie soll ein normaler Bürger auf die Idee kommen, dass vieles besser werden würde, würde Cannabis entkriminalisiert/legalisiert werden, wenn keiner versucht es ihnen näher zu bringen ?
    Wir sollten schon Anfang nächstes Jahres im Ausblick auf die dann kommende Bundestagswahl ein deutliches Zeichen an die Politik senden, die allen anderen klar macht, dass sich nun etwas bewegen muss !
    Plakate sollten aufgehangen werden, Bilder, Flyer, und und und, damit wir überhaupt ein Thema in diesem System werden und dann öffnen sich völlig neue Tore für uns und ich bin mir sicher, wenn in Deutschland sich was bewegt, werden es viele andere europäische Länder nachahmen und es würde eine einheitliche Besserung der Drogenpolitik nicht nur auf lokaler, sondern auf globaler Ebene geben.

    Also der Aufruf an Alle: Lasst euch nicht unterkriegen und setzt euch dafür ein, denn nur gemeinsam schaffen wir es, dass sich hierzulande der Umgang mit Cannabis verbessert !!!!

    • Anonymous

      evtl. kann mobo eine neue Rubrik für die aktuelle Situation und Möglichkeiten, wie Leserbriefe an die Regierung etc. in Deutschland eröffnen, wie es mit „Danke Marc“ gemacht wurde. Dies war ja auch der Wunsch von Marc Josemans, das wir lieber bei uns etwas voranbringen sollten. Denken wir darüber nach, ist es auch Paradox, dass wir auf einen Regierungswechsel im Nachbarland hoffen müssen, nur damit wir wieder unter gesitteten umständen nahezu bedenkenlos Cannabis konsumieren dürfen.

    • Elli

      Selbst in den Niederlanden sind die meisten gegen Cannabis und Coffeshops. Leider konnte sich Cannabis in 30 Jahren Toleranz nicht mehr in der niederl. Bevölkerung verbreiten. Warum? Wie soll man da in Deutschland ein Umdenken hinbekommen?

      • Anonym

        Indem damit begonnen wird das man selber umdenkt :) … Mit der Einstellung wird das sicher nicht funktionieren. Aber hört auch doch mal auf youtube die Versammlung im Bundestag zu diesem Thema an: https://www.youtube.com/watch?v=rNVWN8MNdpE ! Es gibt Kritiker und befürworter/innen, welche die Unterstützung von uns benötigen und viel mehr deren Unterstützung wir benötigen. Leider war die Stellungnahme unserer tollen CDU Kanzlerin auch ziemlich abschmetternd, aber die Hoffnung sollte nicht gestorben sein.

      • Anonym
    • Frank Stellmannn

      Bravo, ein leichter Einstieg den jeder vom Sofa aus erledigen kann wäre z.b. die einzige Lobbyorganisation die sich für die Legalisierung von Hanf in Deutschland einsetzt finanzielle zu unterstützen. Mach euch schlau unter dem Stichwort Hanfverband.

      Wenn jemand in Los Angles die Ausgabestellen für Medizinisches Cannabis schließen will finden sich innerhalb weniger Tage 50.000 Menschen zusammen die dagegen protestieren.

      Wenn in Berlin eine Demo für die Legalisierung stattfindet kommen noch nicht einmal 4000 Kiffer zusammen.

      Also bitte, Wir können es ändern, aber leider auch nur Wir und niemand anders.

  • Kiffer Jan

    Der Widerstand bleibt, auch nach der Wahl.

    http://www.rtvnoord.nl/artikel/artikel.asp?p=113488

    Google übersetzt :-)

    Rehwinkel Bürgermeister von Groningen erhält Unterstützung aus dem Vorstand der Vereinigung der niederländischen Gemeinden (VNG) in seinem Kampf gegen die Einführung der wietpas.

    Der Vorstand der VNG beschloss Donnerstag, um das Problem auf die nächste Regierung zu wenden. Rehwinkel will flächendeckende Einführung der wietpas zu vermeiden, weil er Angst vor Ärger auf den Straßen ist. Laut Rehwinkel verhindert die wietpas möglich, jetzt Regisseure aus Süd Niederlande Nachteile des neu zu verstehen. Der Vorstand der VNG ist, dass die schlechten Erfahrungen im Süden müssen bei der Entscheidung für die nationale Einführung passieren wiegen.

  • jdg

    an alle die sagen der wietpas ist schon gesetz:Ja wozu wählt man den, wenn man bestehende gesetze nicht dadurch ändern könnte und wir müssen uns auch wenn die wahl vielleicht nicht so erfreulich ausgegangen ist wie erhofft, vor Augen führen, dass die beiden radikalen wietpasbefürworter cda und pvv nicht mehr dabei sind und stattdessen eine partei, die legalisieren will laut wahlprogramm. da muss doch wohl ein kompromiss gefunden werden,vor allem, da ja nun auch teilweise vvd-bürgermeister und kreisverbände sich dagegen aussprechen ihn in amsterdam einzuführen.
    dazu, dass amsterdam sein image ändern und coffeeeshops und bordelle schließen will kann ich nur sagen,dass man diese nachricht so oder so ähnlich seit 15 jahren in den zeitungen liest und sich trotzdem nie groß was geändert hat,auch wenn es durchaus weniger shops sind als früher, so sind sie noch zahlreich genug vorhanden würde ich behaupten ;)
    auch die abstandsregelung wurde nie wirklich durchgesetzt: http://www.sueddeutsche.de/panorama/schutz-von-schuelern-amsterdam-macht-coffeeshops-dicht-1.373954

    und siehe da, der bulldog lebt auch heute noch,obwohl in dem artikel steht,dass er ende 2011 dichtmachen sollte

  • pirat

    da hier mehrfach zu Spenden für den „Hanfverband“ aufgerufen wurde, will ich darüber aufmerksam machen das ihr hierfür Mehrwertsteuer bezahlt! Es handelt sich hier nicht um einen eingetragenen Verein sondern um eine Privatfirma. Es gibt aber auch richtige Vereine wie z.B.die „grüne Hilfe“ die Hilfe brauchen könnten!

  • pirat

    Die Hoffnung lebt,,selbst der Justizminister kippt, guckst du: http://www.oogtv.nl/2012/09/discussie-wietpas-laait-opnieuw-op/

    • @pirat danke für den link, sowas nach dem aufstehen zu lesen ist balsam auf meinen wunden. glaube auch, dass das letzte wort noch nicht gesprochen ist.

  • Purple Haze

    Feunde: Fakt ist doch, dass sich immer mehr, auch ehemalige Befürworter, gegen den Witpas ausprechen.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Wietpas in Amsterdam eingeführt wird, geschweige denn überhaupt durchsetzbar wäre. Die Straßenhandel würde massiv aufblühen wie in den Zeiten vor den Coffeeshops.

    Bürgermeister van der Laan hat ja schon wiederholt angekündigt, das Gesetz zu ignorieren und keine Kontrollen der Coffeeshops ab 01,01.2013 durchzuführen. Nun werden wir sehen, was seine Worte wert sind.

    Ich denke auch dass die PvdA, zusammen mit der D66, die ja derzeit als 3 Koalitionspartner mit Gespräch sind, in den Koaltionsgesprächen Druck auf Rutte und der VVD ausüben werden. Es bleibt halt die Frage, in wie weit Rutte nachgibt und ob das Verkaufsverbot für Ausländer zurück genommen wird. Die Registrierungspflicht für Niederländer wird sicher kippen, nur würde uns das nicht weiter helfen.

    In Sachen Wietpas wird es ein spannender Herbst.

    • jft96

      warum sollte der wietpas in den koalitionsverhandlungen eine große rolle spielen? es wäre für den normalen niederländer nur schwer nachzuvollziehen,falls die regierungsbildung in streit um den wietpass ins stocken geraten würde. ganz ehrlich, die niederländer haben dringlichere probleme.
      ich denke der wietpass wird bestehen bleiben, nur in seiner ausgestaltung etwas inländerfreundlich.

  • Anonymous

    Schau an, die VVD in Rotterdam wackelt nach der VVD Amsterdam nun auch.
    Wenn das mal kein gutes Zeichen ist. Es tut sich also was in Sachen wietpas, nach der Wahl

    http://www.dichtbij.nl/rotterdam-zuid/regionaal-nieuws/artikel/2427364/wietpas-zorgt-voor-toename-drugsrunners.aspx

    Sorry für die schlechte Goggle Übersetzung :-)

    Rotterdam

    Die VVD ist über Anzeichen von Maastricht, was bedeutet, dass die Einführung der wietpas mehr Drogenkriminalität führt zeigt, betroffen. Die Zahl der Berichte über Drogenprobleme erscheint im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht.

    „Nur wenige Menschen wollen für ein wietpas registrieren, so dass die Straße steigt. Die VVD Rotterdam Frage ist daher, ob die wietpas es in Rotterdam eingegeben werden muss „, sagte Parteichef Maarten van de Donk.

    Die wietpas besteht aus zwei Teilen, die Residenz Kriterium Kriterium des privaten Vereins. Die erste ist, dass die Menschen aus dem Ausland in Coffeeshops verboten sind, während die zweite bedeutet, dass nur Menschen, die registriert weichen Drogen in Coffeeshops kaufen. In Maastricht Bürgermeister bittet Fall bereits für die Abschaffung der zweite Kriterium. Die VVD Rotterdam stimmt dem zu und fragte, ob der Bürgermeister will auch für Rotterdam befürworten.

    Die Zahl der Drogenhändler scheinen nicht in Maastricht gesunken. Die VVD Rotterdam gebeten hier vor Aufmerksamkeit, weil viele Drogenhändler in Maastricht Rotterdam Ursprünge sind. Die VVD, fragte der Bürgermeister, wenn noch eine große Anzahl von Drogenhändler in Maastricht in den Niederlanden oder anderswo von Rotterdam den Abstieg. Van de Donk: „Wenn dies der Fall ist, noch härter zu nehmen ist. Dann wird klar, dass eine schnelle Karriere in der Droge sehr wenig. „

  • Rick Decardt

    Tja, für mich ging es bei einem Trip nach Groningen oder Amsterdam nicht in erster Linie um die verfügbarkeit in Coffeeshops, sondern um die Atmosphäre in der ich dort mein Weed genießen konnte. An der Graacht sitzen, die Beine baumeln lassen, mal einen Polizisten nach Feuer fragen wenn der Joint aus war, eben das Gefühl wenn man nicht den Repressionen der anderen Länder unterlag.

    Dieses Gefühl ist nun weg. Natürlich kann ich immer noch überall in Groningen oder Amsterdam Weed auf der Strasse kaufen, aber das kann ich auch in Berlin,Paris, Barcelona, London oder eben auch vor meiner Haustür.

    Die aktuellen Erfahrungen aus den Städten in den der Wietpas gilt sollen ja alles andere als Positiv sein. Ich kann leider kein Holländisch aber wenn ich das gestammel aus dem Google-Übersetzer zum Thema Maastricht und Wietpas lese klingt es für mich als würde bei den betroffenen langsam eine Ernüchterung einsetzen. Wir werden sehen wohin das führt.

    Leider war das für mich der einzige Grund 3-4 mal im Jahr für eine Woche oder länger in die Niederlande zu fahren. Nordseestrände gibt es in Deutschland genug, das Wetter ist auf Malle besser, Amsterdams Graachten sind auch nicht auf Dauer unterhaltend, ein Museeumsgänger bin ich nicht.

    Es ging immer um die lockere Atmo und das Internationale Zusammensein. Man traf Leute aus dem nördlichsten bis südlichsten Europa, alle stammelten mehr oder weniger gut englisch, man chillte zusammen, tauschte sich aus. Nie hab ich ein friedlicheres Zusammensein von Völkern erlebt als in Amsterdam.

    Aber mit der Repression ist das nun Vergangenheit. Amsterdam ich werde dich vermissen, aber ich hatte Glück dich in deiner Blüte zu erleben. Mir tut es für die jungen leid, die niemals diese Gefühl erleben werden wenn man an einer Theke bestellt, am Tisch draussen dreht und sich von einem vorbeischlendernden Polizisten Feuer geben läßt.

    Willkommen zurück Harry Jakob Aslinger und auf wiedersehen Amsterdam.

    • Peter Meier

      Hey Rick,

      ich bin jetzt 46 Jahre alt und seit mehr als 20 Jahren einer dieser „Drogentouristen“ auf den die Niederländer jetzt gern verzichten möchten. In den ersten Jahren war es mir garnicht so bewußt warum man zum kiffen nach Amsterdam gefahren ist. Man hat es einfach gemacht. War ja nicht so das in Hamburg kein Graß kaufen konnte. Damit gab es nie Probleme, egal in welcher Stadt Deutschlands ich mich aufgehalten habe.

      Aber es ging genau um das Gefühl was du eben beschrieben hast.

      Ich bin seit dem beginn der Diskussion um den Wietpas nicht mehr rüber. Mein Grass kaufen, immer mir einem Blick über die Schulter, den Joint möglichst unbeobachtet rauchen, bei jeder Uniform zusammenzucken, das alles kann ich auch zu Hause. Ich hab gelesen das schon mehrere Touristen verhaftet wurden weil sie auf der Strasse gekauft haben.

      Und so stimme ich dir zu, interesanntere Städte gibt es wie Sand am Meer, und Angst beim rauchen kann ich jetzt in jeder haben. Warum also noch länger in die Niederlande fahren.

      Dänemark mit Kopenhagen und Cristiania soll wohl auch noch ganz locker sein, mal sehen ob ich da willkommen bin.

      • Anonymous

        „Dänemark mit Kopenhagen und Cristiania soll wohl auch noch ganz locker sein, mal sehen ob ich da willkommen bin.“

        so schön christiania auch ist, den obligatorischen „blick über die schulter“ wirst du dir auch dort nicht sparen können.
        die dänische polizei führt dort auch mehr oder weniger regelmässige razzien durch bei denen in der letzten zeit auch immer mehr touristen ins visier der ordnungshüter geraten.

        auch in der „pusher street“ ist der verkauf nicht mehr so offensichtlich wie früher, klar bekommt man noch alles, aber es geschieht versteckter und vorsichtiger.

        auch das ehemalige cafe moonfisher ist nur noch ein normales kaffee in dem kein cannabis mehr toleriert wird, heisst man muss entweder „draussen“ rauchen oder in seiner unterkunft, entspannt ist was anderes, also kein vergleich zu amsterdam.

        klar ist christiania und auch kopenhagen ne reise wert, aber so sorglos wie in amsterdam kann man nicht konsumieren, nicht mehr.

  • Mal etwas Off Topic: Auch wenn Du kein Museumsgänger bist, solltest Du mal ein wenig über Deinen Schatten springen, denn in Amsterdam gibt es ein paar sehr schräge Museen.
    Ans Herz legen möchte ich Dir auf jeden Fall das „Electric Ladyland“, ein Museum über fluoriszierende Kunst. Alleine schon das Besitzerpärchen sind der Besuch wert. Genau so stellt man sich Alt-Hippies vor!

    • Rick Decardt

      Wie gesagt, die Musseeumstour schenke ich mir. Ich hab es geschafft seit über 30 Jahren Probleme mit „Ordnungsmächten“ zu vermeiden, deswegen bin ich regelmäßiger Gast der Niederland gewesen. In Deutschland habe ich nur „konsumiert“ wenn ich absolut sicher war das es keine Probleme gab.

      Jetzt müste ich in Amsterdam ständig Nein sagen um mich nicht einer staatlichen Verfolgung auszusetzen. Ich bin mir sicher das mir das sehr schwer fallen wird und damit sind Probleme vorprogrammiert. Ich kenne weder die Regeln noch die die Gegenden, weiß nicht ob es noch toleriert wird, muß wieder bei schmierigen Dealern kaufen und mein Geld unterstützt wieder Kriminelle.

      In Deutschland habe ich ein paar Quellen von Homegrown-Weed die mir ermöglichen die Probleme zu vermeiden. Damit ist Amsterdam oder die Niederlande von der Reisezielliste gestrichen, so leid es mir tut.

      Wie gesagt, es ging eigentlich nie um das Grass, sondern immer nur um den Genuß dabei.

      Es ist ungefähr so als würde man Weinkenner sein, durch Frankreichs Weinberge fahren, dürfte dabei aber nichts trinken und nichts kaufen. Und wenn doch wandert man in den Knast.

      Da bleib ich doch lieber zu Hause und mache meinen nächsten Urlaub wie alle anderen auch auf Malle. So vermeide ich auch weiterhin Kontakt zur Ordnungsmacht.

      Trotzdem werde ich die gute alte Zeit vermissen in der man Snoop Dogg oder Cypress Hill im Coffeeshop oder auf der Strasse treffen konnte oder mit einer Holländischen Oma, einem Iren und einer süssen Maus aus Kalifornien am Tisch saß und über die Legalisierung in der Welt diskutierte. Das werde ich echt vermissen…….

  • jdg

    naja also kiffen und 5g mit sich herumführen darf man doch trotzdem noch soweit ich weiß, warum sollte die polizei in amsterdam auf einmal so rabiat vorgehen,an der grundsätzlichen toleranzhaltung wird doch in nl weiter festgehalten oder steht irgendwo, dass man als touri auch keine 5g mehr haben darf??
    ich denke deswegen nicht, dass man sich in amsterdam nun auf einmal umdrehen müsste nach polizisten oder wie kommst du darauf?

    • Ich denke grundsätzlich sollte man einfach mal das Spekulieren sein lassen. Momentan ist in Amsterdam alles beim Alten. Was dann 2013 ist, werden wir frühestens 2013 sehen ;-)

  • Sebastian

    In den Niederlanden darf ein Tourist im Coffeeshop rauchen, aber auf der Straße darf er nichts mit sich führen. Mir wurde bei einer Verkehrskontrolle in Enschede ein volles
    2g Tütchen beschlagnahmt, man sagte der Fall wird registriert, nie wieder was von gehört. Also keine Strafe oder Bußgeld aber Weed mussten wir im nächsten Shop neu kaufen :)

  • Pingback: Niederlande: Wahl 2012 ? Ergebnisse aus drogenpolitischer Sicht | Hanfsamen – Hanfburg – grower.ch – Cannabis Forum()

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