Haarlems hin & her

Jippieh! Eine Alliteration als Überschrift. Wollte ich schon immer mal machen…

Was ist denn eigentlich in Haarlem los? So ganz scheint sich Bürgermeister Bernt Schneiders (PvdA) auch nicht sicher zu sein, was er denn will. Zuerst sah alles auf einmal ganz rosig aus: Das Haarlemer Wietpas-Gegenmodell „Keurmerk“ wurde unter Hanffreunden als Tritt in den Arsch von Opsteltens diskriminierender Drogenpolitik gefeiert, Dann aber die Enttäuschung: Das Ganze sollte ZUSÄTZLICH zum Wietpas eingeführt werden, sofern dieser den Jahreswechsel überlebe.

Jetzt gibt es eine erneute Kehrtwende, und dann auch noch mit Nachdruck: Das Gütesiegel für die Haarlemer Coffeeshops soll auf jeden Fall eingeführt werden und der Wietpas definitiv nicht! Gleichzeitig scheue der Bürgermeister auch keinen Rechtsstreit mit der Regierung, wenn die damit ein Problem habe. Haarlem, das kleine gallische Hanfdorf inmitten von Wietpas-Land? Interessante Vorstellung! Rückendeckung im Gemeinderat gibt es von allen Parteien – auch von der VVD und der CDA! Haben die schonmal an einen Ausbau des Strassennetzes gedacht? ;-)

Die Regelung ist aber nicht nur eine Verschärfung der ursprünglichen Prä-Wietpas-Regelungen (z.B. aktives Vorgehen gegen die ach so schlimme „Overlast“), sondern sie hat auch Vorteile für die Betreiber: So solle ein Verstoß nicht mehr wie bisher mit sofortiger Schliessung für 6 Monate geahndet werden. Erstmal gehts ans Siegel, das dann erneut verdient werden muss. Fair fair fair!

Das Gütesiegel beinhaltet ausserdem eine Qualitätskontrolle der verkauften Produkte! Hier im Blog gab es ja bereits des öfteren Kommentare in Bezug auf Streckmittel auch in Coffeeshop-Gras. Ich habe mich mit Nol van Schaik (Inhaber zweier Shops in Haarlem) darüber unterhalten. Er verurteilt das scharf. Er selber testet seine Ware im Vorfeld ausgiebig (kann man sich da irgendwie für bewerben? *gg*) und hat hohe Qualitätsansprüche. Die Keurmerk beinhaltet aber einen unabhängigen Test der Ware durch den Konsumentenverband WeSmoke, der Gemeinde selbst, dem GGD (scheint sowas wie ein Gesundheitsamt zu sein), der Stichting Drugsbeleid (Stiftung Drogenpolitik) und Wernard Bruining (Gründer des allerersten Coffeeshops und somit lebende Legende). Das hört sich nach ner tollen Party an.. Kann mich da jemand auf die Gästeliste setzen? :-P

Wenn das alles so umgesetzt wird und sich die Touristen vor Ort ein wenig zusammen reißen und sich benehmen, dann hört sich das nach einer verdammt guten Lösung an.

Jetzt sollte nur noch die Backdoor-Problematik geklärt werden und Haarlem wird zum schönsten Ort auf Erden (schön ist es da sowieso schon…)

Bedanken möchte ich mich bei Marcel für die Übersetzungshilfe, bei Nol van Schaik und bei Peter Lunk von coffeeshopnieuws.nl für die weitergehenden Infos.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Haarlem introduces Hallmark for coffeeshops on Jan 1, 2013, not the Weedpass.

    Yesterday, the Haarlem City Council and Mayor Bernt Schneiders have decided to introduce The Hallmark for coffeeshops on the day that other Cities will be forced to introduce the Weedpass, nameli January 1, 2013. This project found support from all political parties, including VVD and CDA, the parties responsible for the failing Weedpass project.

    The Hallmark will be awarded to all Haarlem coffeeshops, if and after they passed a special screening to check on eventual criminal activities around the coffeeshops (Bibob Law), this process is going already, it is expected all screenings will be done this year.

    There is a special commission to oversee the criteria of the Haarlem Hallmark, consisting of representatives of the City of Haarlem, the National Health Service (GGD), the Drugspolicy Foundation, cannabis consumers organization We Smoke and Wernard Bruining, founder of Amsterdam’s first coffeeshop, Mellow Yellow.
    There are no juidicial sanctions involved in the Hallmark, the Hallmark can be denied to a coffeeshop does not live up to the Hallmark criteria.

    The Haarlem Hallmark also includes a new sanction system for the coffeeshops carrying the Hallmark, they will no longer be closed 6 months on a first offense. A sanction step-up plan is being worked out by the parties involved, this will also be activated on the day the Hallmark will be introduced.

    Haarlem has no plans to introduce the Weedpass system on January 1, 2013.

    Nol van Schaik, secretary THC.

  • Blubberblase

    Hej liebe Blogleiter,
    erst mal ein ausdrückliches Lob für die tolle Arbeit, die ihr hier auf die Beine stellt! Ich lese mit Spannung und Interesse euren Blog, der wirklich sehr ausgereift wirkt! Wo kriegst du diese ganzen Infos her- nicht schlecht!!!
    Der letzte Artikel stimmt einen doch mal wieder zuversichtlich, auch wenn sicher noch Vieles zu klären sein wird. Das Nol in seinen Shops die Ware testet ist natürlich sehr lobenswert, aber eine Garantie hat man als Kunde trotzdem nicht! Ich finde auf die gesamte Streckmittelproblematik sollte noch viel mehr eingegangen werden! Rauchen ist so schon nicht gesund, das wissen wir alle, aber unnötige zusätzliche Gefahren sollten unbedingt vermieden werden! Es sollte auf jeden Fall eine gewisse Art der Qualitätskontrolle in den Shops geben, möglicherweise auch saftige Strafen bei evtl. Nicht-Einhaltung! Über den Reinheitsgrad des in Deutschland verkauften Zeugs brauchen wir uns wohl nicht unterhalten, aber das sogar in den Niederlanden das Strecken weit verbreitet ist, wissen sehr viele nicht (auch ich wusste bis vor einem Jahr davon nix)- doch leider decken sich immer mehr Berichte von Leuten, die etwas Ahnung haben! Ich persönlich habe enorm viele schlechte Erfahrungen gemacht ( bekannte Shops in Maastricht, Eindhoven, Rotterdam, Tilburg und auch Amsterdam ist, wie schon vor ein paar Tagen diskutiert, nicht verschont von gestreckter Ware.) Das kann doch nicht sein, dass es so schlimm geworden ist. Leute, das ist eine Pflanze, die der Mensch, natürich bedingt durch schlechte Rahmenbedingungen, verpestet….und sind wir mal ehrlich, selbst eine saubere Sorte in Amsterdam, hat mit Natur nicht mehr viel zu tuen! Hochgezüchtet bis zum Abwinken….Leider ist Outdoor in Europa schwer möglich! Hoffen wir alle, das sich die Zeiten etwas ändern, und alle Leute leichter an sauberes Gras kommen!

    • Vielen Dank für das Lob!
      Über meinen Workflow zur Newsbeschaffung habe ich hier ein wneig geschrieben: http://www.kiffertalk.de/r_talk/viewtopic.php?f=80&t=21631
      Eine Garantie, dass du in einem Coffeeshop ungestreckte ware bekommst wirst Du solange nicht bekommen können, wie das Zeugs illegal ist. Erst wenn die „Hintertür“ abgeklärt ist wird man vielleicht eine vernüntige Quaslitätsprüfung erreichen können…
      So: Legalize it!

  • Anonymous

    Verstehe nicht ganz was das z.B. für Deutsche Kiffer bedeutet ?
    Dürfen die dann in Haarlems Coffeshops wieder ihr Geld ausgeben
    und müssen nicht mehr auf den Schwarzmarkt ?

    • Zumindest in Haarlem kannst Du dann ganz normal einkaufen. Und bitte benehmen, damit das auch so bleibt!

  • doctordude

    Hmmmm … da lasse ich mich mal überraschen, wie das nach der ersten offiziellen Anzeige bei der Staatsawwaltschaft weitergeht. Bisher dachte ich immer, dass auch in NL die Bürgermeister nicht über dem Gesetz stehen?

    Aber vielleicht hat der PvdA-Bürgermeister ja auch Insider-Infos aus den laufenden Koalitionsverhandlungen? DAS wäre eine wirklich gute Nachricht :)

  • Anonymous

    Danke , Danke, habe gerade ein gefühl wie Weihnachten und Ostern gleichzeitig.
    Wie schon mal gesagt hatte ich 30 Jahre keine Probleme in Maastricht,
    habe die ganze Aufregung nie verstanden und war mit dem Dope zufrieden.
    Dementsprechend habe ich mich immer Dankbar verhalten , aber einige
    Schwarze Schaafe wird es wohl leider immer geben und gegen die sollte auch
    hart genug vorgegangen werden.

  • jgreeen

    Mh wenn ich das so richtig verstehe, dann ist dieses Projekt so ziemlich genau das was ich mir als Lösung für das Problem der „Overlast“ vorgestellt habe. Man arbeitet stärker mit den Shops zusammen und sorgt so gezielt für Verbesserungen. Da wo es aus irgendeinem Grund Probleme gibt, kann man dann gezielt arbeiten. Davon haben die Anwohner, die Kunden und die Coffeeshops etwas. Ich hoffe mal, dass man sich ein Beispiel an dieser Sache nehmen wird, den Verantwortlichen in Harleem keinen Stress bereitet und sich nicht an dem unsinnigen Wietpas festklammert.

    • mobo

      Ic finde die Lösung auch absolut super. Löst ne Menge Probleme und alle sind zufrieden!
      Und ich denke mal, dem Beispiel werden viele Gemeinden folgen.

      • doctordude

        Ich hasse es ja wirklich, dass ich wieder des Teufels Advokat spielen muss, aber: Been there. Done that. Didn’t help…

        Das ganze hört sich verdächtig nach einer Lösung à la Venlo-light an. Wie anderweitig schon geschrieben, haben einige Shops in Venlo und auch der eine Winterswijk bereits eigene Ordner, die sich um die öffentliche Ordnung im Umfeld der Shops kümmern. Im Nobody’s Place passierte es z.B. ab und an, dass man gefragt wurde, ob einem der Wagen mit dem Kennzeichen ABC gehört, weil der falsch geparkt hat. In Venlo gab es zudem Mitgliedsausweise und eine Registrierung der Einkäufe. Das diente zum einen dazu, dass man Leuten, die sich nicht an die Regelungen halten, die Mitgliedschaft entziehen kann. Zum anderen der Einhaltung der 5g-pro-Tag Grenze, so dass man nicht mittags 5g und abends, bei einem anderen Budtender, erneut 5g kaufen kann. Das sind wohl auch alles kommunale Regelungen, da die Kommunen, soweit ich es verstehe, für die Vergabe der Coffeeshop-Lizenzen zuständig sind.

        Das Ende vom Lied? Venlo hat trotzdem den Wietpas :(

      • Jenz

        @doctordude
        Zu den Mitgliedsausweisen in Venlo:
        Roots/Oase hatten auch ein Ausweissystem….Ich war zig mal da und hab NIE eine Ausweis benötigt um was zu kaufen. Ich hatte gar keinen! Funktioniert also auch nicht wirklich. Solange die Shops nicht Buch führen müssen über das was ein- und verkauft wird ist sowas reine Makulatur. Wurde meines Erachtens nur eingeführt um die Polizei und die Politik zu beruhigen.
        In Roermond hatten sie mal für kurze zeit ein System mit Fingerabdruck!
        Wochenlang haben sie Fingerabdrücke von den Käufern genommen, ein riesen Auswand. Ich hab dann tatsächlich ENMAL mich mittels Fingerabdruck-Leser authentifizieren müssen. Danach waren die Dinger „kaputt“ und 2 Monate später wieder abgebaut. War vermutlich auch nur so ein „Schaut mal, wir tun doch was!“ Ding.
        Cool war im Skunk immer das Bonussystem…;-) Nach 200 Euro Umsatz gab es, glaub ich, 20 Euro Rabatt beim nächsten Einkauf.

      • Marcel

        Ja allerdings hat das Nobbes auf die Ausweise bestanden – auch wenn Du „Bekannt“ warst musstest Du Deinen Ausweis zwar nicht vorzeigen – Dein Einkauf wurde aber trotzdem auf „Dich“ gebucht. Ich fand die Umsetzung und das System echt gut. Jeder hat sich IM Laden benommen – keine Handys und kein Stress….

        Roots/Oase hatte ich zwar einen Ausweis – aber den wollte NIE einer sehen – geschweige denn 5g Regel (HAHA)

      • doctordude

        @Jenz: Ich hatte in Venlo den Eindruck, dass die Anwohner Probleme mit den beiden Shops direkt hinterm Bahnhof hatten, also Nobody’s und Huzuur. Und die haben sich auch meistens dran gehalten, wobei das Huzuur nicht auf der aktuellen Karte bestanden hat, sondern auch mit der Mitgliedsnummer zufrieden war, quasi wie eine PIN Nummer. Hat den Vorteil, dass man an der Grenze nicht anhand der Karte in’s Visier der Fahnder gerät ;) Dafür haben die aber Photos in die Datenbank packen müssen … und ich hatte einen „Bad-Hair-Day“ ;)
        Das Klein-maar-fijn hatte soweit ich weiss auch nie eine Ausweisregelung und Roots/Oase auch erst sehr spät und sehr lasch kontrolliert. Das war mehr ein Souvenir als ein Mitgliedsausweis…

        @Marcel: Ich war damit auch zufrieden, aber im Gegensatz zur Wietpas-Lösung waren die Karten auf den individuellen Shop beschränkt. Der Wietpas hingegen sieht, glaube ich, eine zentrale Erfassung der Daten auf nationaler Ebene vor. Und da verstehe ich völlig, dass die da laut „Datenschutz!“ schreien…

        Aber der Punkt bleibt: schöne Systeme die gut funktioniert haben und trotzdem kam der Wietpas :(

    • jgreeen

      Hi doctordude,

      ich kenne das System aus Venlo und fand das eigentlich immer sehr gut. Gerade was das Nododys Place angeht, da wurden die Regeln eigentlich immer eingehalten.
      Du liegst ja auch richtig damit, dass man dort trotzdem den Wietpas eingeführt hat. Nur das was eben eine Zwangsmaßnahme der man sich untergeordnet hat. Das heißt ja nicht, dass die Maßnahmen die es dort gab wirkungslos waren. Leider stehen die Shops recht schnell zusammen in einem schlechten Licht, wenn mal einer irgendwo Probleme macht. Der Bürger interessiert sich meist nicht dafür wo, was, wann und wie genau passiert ist. Die meisten können das ja auch garnicht wissen.
      Wenn Haarlem jetzt tatsächlich mit ihrem Modell an den Start geht und das mit guten Ergebnissen ausgeht, dann kann ich mir das schon als Vorbild vorstellen. Wenn ich Bürgermeister wäre und mich mit dem Wietpas rumschlagen müsste, dann würde ich auch lieber das Modell aus Haarlem probieren. Damit kann ich meinen Bürgern zeigen, dass ich mich um mögliche Overlast kümmern will und umgehe den Stress mit dem Wietpas.
      Natürlich ist das nur meine eigene Einstellung aber bereits jetzt sprechen sich ja viele Gemeinden gegen den Wietpas aus und wollen lieber etwas anderes. Wenn es ein funktionierendes Vorbild gibt, dann stehen die Chancen gut, dass sich andere Städte anschließen.
      Allerdings finde ich den Alleingang und Widerstand einer einzelnen Stadt zwar super aber ich hab echt keine Ahnung wie die damit durchkommen wollen.

  • jol

    ich seh das noch nicht,wer weiss was am ende wird und wenn nur haarlem kein pass kriegt wird da das chaos ausbrechen weil es nur wenige shops gibt und jeden tag massig touristen dahin gehen würden und es wäre alles überfüllt

  • Marcel

    Da bin ich mal gespannt, wie lange die Regierung das mit macht. In Deutschland wäre soetwas undenkbar. Wahrscheinlich würde das GSG 9 anrücken und die ganze Stadt abriegeln…. Drück Euch die Daumen Nol das alles gut wird – Haarlem hat einen Platz auf meine „Want-to-see-before-Wietpass-rises“-Liste gewonnen! Dann hab ich bald alle NL-Städte durch…

    • doctordude

      Wenn A’dam den Wietpas einführt und Haarlem nicht, dann WIRD dort die Einsatzpolizei anrücken (müssen)…

  • Anonymous

    besser mal nicht zu früh freuen. ist ja aller ehren wert das haarlem sich so gegen den pass stemmt, in amsterdam hingegen ist es verdächtig ruhig.
    muss jetzt wirklich das kleine haarlem den kampf austragen?
    oder bedeutet das haarlemer modell das aus für den wietpas in komplett nord holland?
    das funktioniert nur wenn amsterdam sich solidarisch mit haarlem zeigt und das keurmerk auch ANSTELLE des wietpas einführt.
    was wird die regierung dazu sagen?
    was die gerichte?
    wird bei overlast (die ja zu erwarten wäre wenn nur haarlem keinen wietpas hat) wieder schnell zurückgerudert und die ausländer bleiben doch draussen?

    und was zum henker passiert eigentlich grade bei den koalitionsverhandlungen die ja nun schon einen monat andauern???
    ist da in diesem jahr noch mit nem ergebnis zu rechnen? *ironie modus aus*

    • doctordude

      Die Koalitionspartner haben sich darauf geeinigt, die Verhandlungen ohne die Medien zu führen: http://www.dutchnews.nl/news/archives/2012/09/coalition_negotiators_get_down.php

      Vernünftig, wie ich finde, aber in NL könnte das tatsächlich noch eine Weile dauern. Ich schätze auch, dass der Wietpas gaaanz hinten auf der Liste steht. Der Staatshaushalt 2013 ist bereits geklärt. Jetzt kommen so „Kleinigkeiten“ wie EU-Stabilitätspakt, NL-Immobilien-Krise und die sozialen Sicherungssysteme an die Reihe und dann auch mal der Wietpas. Der Doctor empfieht die „Chill-Pill“ ;)

  • Anonymous

    aufjedenfall hat Nol’s engagement dazu geführt das ich grade meinen geplanten amsterdam trip im dezember auf haarlem umbuchen werde.
    bin schon sehr gespannt auf diesen menschen der sich so gegen den wietpas stemmt, und auf seine shops. :)

  • Anonymous

    Als erstes möchte ich sagen,daß ich seit 20 Jahren rüber fahre und auch jetzt fest davon überzeugt bin das sich in Amsterdam nichts ändern wird.
    Trotzdem wundert es mich das sich Amsterdam anscheinend überhaupt keinen Kopf macht.Und das schon immer.Man kriegt immer nur gesagt:Weedpass?? Niemals hier in Amsterdam….Auf das warum kam das nie was plausibles sondern eher immer nur deren subjektive Meinung.Wissen die also mehr oder leben die in einer anderen Realität?

    Was mich auch wundert ist diese 5g Regelung.Bis auf 3-5 Shops hab ich in all den Jahren immer mehr bekommen,wenn ich es wünschte,allerdings mit der bitte den Shop zu verlassen..nach Übergabe.Auf Nachfrage wieso ich gehn müsste kam immer die Antwort.Wir dürfen nicht mehr wie 500g in den Shop haben.

    Gruss aus Berlin!!!

    P.s Mobo…Du machst hier was ganz grosses:) Weiter so!!!!

    • Marcel

      Man bekommt unweigerlich das Gefühl, dass in Amsterdam mächtiges Desinteresse vorliegt. Wurde bei meinem letzten Besuch nur bestätigt. Kaum jemand der sich überhaupt mit der Materie beschäftigt. Aber eher aus dem Gefühl heraus das die Regierung doch nicht so irre sein kann und das wirklich durchsetzt. Die werden sich am 01.01.2013 umsehen wenn ein Shop nach dem anderen Dicht gemacht wird.

      • Das wird nicht passieren. In Amsterdam würde Krieg ausbrechen!

      • doctordude

        Wenn das bis Ende Dezember nicht geklärt ist, fahre ich zu Sylvester rüber! Ich möchte mir nicht entgehen lassen, was passiert, wenn tausende Drogentouristen, mit dem Kater des Jahres, plötzlich nicht mehr in die Shops kommen. Der Plan beinhaltet eine Boom-Box mit dem Song „I Predict A Riot“ auf Repeat ;)

      • Marcel

        Mein SILVESTER Trip nach Adam steht auch schon fest – dann kann man sich das Schauspiel ansehen – um dann ALLEINE nach Haarlem zu fahren und sich dort über die Amis und Tommies kaputt lachen die keine Ahnung haben ;-)

        • Haarlem ist echt schön! Sollte man so oder so mal hin: Schifffahrt zum Offshore-Windpark soll sich lohnen, leider war an dfm Tag, wo ich da war KEINE Fahrt.

      • doctordude

        @mobo: Ups :)

        @Marcel: Unterschätze nicht unsere angelsächsischen Freunde. Ich bin im ACD-Forum unterwegs und die haben Haarlem auch im Blick… Wie gesagt „I predict a riot“ … am 1.1. in A’dam und am 2.1. in Haarlem, wenn den Shops dort die Vorräte ausgehen :-/

      • Marcel

        @doctordude: ACD-Forum sagt Tante Google ist das „Australien Cattledog Forum“ – das wirst sicher nicht meinen ;-)

      • doctordude

        @Marcel: LOL … und ich meine das Forum des „Amsterdam Coffeeshop Directory“.
        http://coffeeshopdirect.info/index.php

  • shadu

    Alles gut und schön, jedoch, ohne Amsterdam kann die ganze Übung nicht bestehen. Wenn nur Haarlem den Wietpass NICHT einführt ist es nur eine Frage der Zeit bis es vorbei ist. Die Allianz MUSS breit sein.

    • Anonymous

      seh ich ähnlich, die grossen städte sollten sich zusammen für den keurmerk und gegen den wietpas entscheiden. wenn sagen wir mal amsterdam, rotterdam, utrecht, haarlem, arnheim, groningen und nijmegen geschlossen an einem strang ziehen kann ich mir nicht vorstellen das der wietpas kommt.

  • rolf

    Also wenn Harlem das jetzt eingeführt hat gibt es dann irgenteinen Grund das andere Städte dies nicht tun dürfen ? Ansonsten sieht es doch wieder rosig aus auch für den Rest Hollands oder ? :)

    Peace

    • Elli

      Wenn der Wietpas kommt, ist diese Regelung sehr wahrscheinlich hinfällig. Städte müssen sich wie bei uns an Bundesregelungen halten.

      • Marcel

        Sehe ich auch so Elli…. es wird zwar immer gesagt die Bürgermeister dürfen viel eigenständig entscheiden – allerdings handelt es sich hier um ein „Problem“ welches den ganzen Staat betrifft und nicht nur die einzelnen Gemeinden. Ihr verliert das Ziel aus den Augen. Legalisierung von Cannabis mit so gering zu haltender Kriminalität wie möglich und befriedigung der EU-Mitgliedsstaaten (die was zu sagen haben – und da gehört Spanien oder Belgien nicht dazu ;-)). Ich denke das gibt nen ganz grossen „Rundumschlag“ – und die Shops die sich wehren sind schneller dicht als man gucken kann (siehe Maastricht).

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