Hoorn probt den Wietpas

Dies ist ein Gastbeitrag von unserem Leser Marcel, dem ich ein paar Details hinzugefügt habe. Vielen Dank dafür!

Die Gemeinde Hoorn bekommt momentan mit, was sie bei einer Einführung des Wietpas im Januar erwarten dürfte. Momentan sind alle vorhandenen Coffeeschops geschlossen worden (wegen Übertretung der zulässigen Maximallagermenge)

Die Nachbarn des Coffeeshops „de‘ Boot“ in Hoorn zögen es vor, wenn der Coffeeshop wieder öffne. Die Belästigung (also die “Overlast“) in der Strasse hat seit der Schliessung des Shops um ein vielfaches zugenommen. Die Geschäftsführung vom „de‘ Boot“ hat immer dafür gesorgt das es keine Belästigung auf der Strasse gibt. Dies kann ich selbst Bestätigen. Ich habe diesen Shop 2011 im Sommerurlaub immer gerne besucht. Hier stand immer ein „Türsteher“ an der Tür und hat darauf geachtet das niemand im Halteverbot steht und alles „gesittet“ abläuft. Es gab also praktisch keine „Unannehmlichkeiten“ in der Nachbarschaft. Dies hat sich anscheinend nun geändert. Nach der Schließung des Shops hat der Straßenhandel mit Cannabis und anderen Drogen deutlich zugenommen – und wenn wunderts – natürlich ist das unangenehm. Der Stadtrat bleibt jedoch bei der Entscheidung den Shop weiter geschlossen zu halten.

Gestern Abend jedoch wurde beschlossen am Ortsrand von Hoorn zwei neue Cafes zuzulassen, die die geschlossenen in der Stadt ersetzen sollen. Wann dies stattfinden soll blieb jedoch offen. Die Anwohner erwarten jedoch nicht, dass durch die zwei Shops am Ortsrand die „Overlast“ verschwinden würde. Die Kunden würden nicht bis zum Ortsrand fahren, wenn es doch „alles um die Ecke“ gibt. Daher ist wohl die Eröffnung eines Shops in der Innenstadt in Gespräch….

Am Dienstag Abend waren der Bürgermeister Onno van Veldhuizen (D66) und Jan Silver (Eigentümer „de Boot“) auf einem „Werksbesuch“ in besagtem Shop, und jeder der anwesenden Personen sprach sich für eine Erhaltung aus.

Der Shop ist seit dem 01.10.2012 geschlossen – auch das „`t Keteltje“ wurde schon früher geschlossen und bleibt auch definitiv zu. Somit gibt es in Hoorn und Umgebung KEINE Coffeeshops mehr. Seither ist der Overlast wohl unerträglich geworden.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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