Gastbeitrag: Reisebericht Arnhem und Venlo

Unser fleißiges Bienchen Marcel (ja, genau der, der alles während der Arbeit schreibt…) war am Wochenende in Nederland. Nachdem sein Reisebericht aus Amsterdam ein wenig kritisiert wurde, hat er es sich trotzdem nicht nehmen lassen, auch bei diesem Trip wieder etwas zu schreiben. Das Spannende diesmal: Zuerst war in einer Stadt OHNE und danach Stadt MIT Wietpas. Aber lest selbst! Vielen Dank für die Mühen! Ich bitte Euch übrigens beim Kommentieren darum, euch NICHT bei dem Hitlervergleich aufzuhalten…

Gähnende Leere…

Wie bereits in einigen Kommentaren erwähnt, war ich letztes Wochenende für eine Nacht in Arnhem, um dann über Venlo wieder heim zu fahren. Vor Jahren haben ich und meine Frau uns mal vorgenommen die meisten der existierenden Coffeeshops in NL zu besuchen. Hätte es damals Blogs gegeben, wäre der sicher auch lesenswert gewesen. Nun, da die Zeiten des Wietpasses immer näher rücken – müssen wir uns mit den Besuchen ein wenig beeilen. Letztes Wochenende war Arnhem dran. Die grenznahe Stadt im Gelderland hat derzeit insgesamt 9 Coffeeshops (das Lucky Luke ist geschlossen – da zuviel Material im Laden war). Ich habe bis auf einen Shop (Uncle Sam) jeden Shop besucht und kann euch nur empfehlen mal nach Arnhem zu fahren. Die Shops sind zwar nicht so gemütlich – allerdings ist das „Preis-Leistungsverhältnis“ sehr gut – in keinem Fall mit Amsterdam zu vergleichen. Natürlich habe ich mit den einzelnen Bartendern gesprochen und nach Ihrer Meinung über den Wietpass gefragt. Die Meinungen variieren dazu 50/50. Die eine Hälfte der Bartender sagt, dass der Wietpass nicht kommen wird – haben also die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Die andere Hälfte der Bartender sagt das der Pass zu 100% kommen wird. Am Freitag stand dann auch im Arnheimer Stadtblatt das der Stadtrat den Wietpass ablehnt. Auch bei den holländischen Gästen sind die Meinungen da sehr geteilt. Immer wenn ich mal in die Runde gefragt hab was sie davon halten, hab ich eine riesige Diskussion losgetreten. Prinzipiell hatte ich das Gefühl das sich die Arnheimer sehr ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzten – ganz im Gegenteil zu meinen Erlebnissen in Sin City. Wer aber dann diese Regierung gewählt hat, konnte mir auch niemand beantworten (ist ein wenig wie bei uns – die CDU hat auch keiner gewählt). Im übrigen hab ich auf meiner ganzen Tour in Arnheim nur einen einzigen Strassendealer gesehen. Was sich im weiteren Verlauf noch ändern wird.

Nun hatte ich mich für meine Rückreise dazu entschieden lieber die Staatsgrenze in mir bekannten Gebiet zu überqueren – also den Safeway über Venlo zu nehmen. Letzte Woche hatte ich schon mit einem alten Freund der dort wohnt kurzgeschlossen um mich mal auf ein Tütchen und einen Kaffee mit ihm zu treffen. Zuvor wollte ich aber noch unbedingt zu meinem alten Stammshop dem Nobodys Place. Hier war ich seit 18 Jahren treues Mitglied. Also wieder ein wenig Außerhalb geparkt und im strömenden Regen auf zum „Nobbes“. Als wir die Strasse erreicht haben, vielen mir schon drei meines Erachtens nach sehr junge Angehörige der osmanischen Volksgruppe auf. Als wir näher kamen ertönte schon das mir altbekannte (ich fühlte mich sofort wieder wie in den 90igern) „tschhhhht“ „Gras? Marijuana?“. Da mir die Jungens definitiv zu jung waren und auch einen merkwürdigen Eindruck machten habe ich mich nicht auf ein Gespräch eingelassen. Vorm „Nobbes“ angekommen mussten wir feststellen wie leer der Laden doch ohne die ganzen Deutschen ist. Es saßen zwei Gäste dort – allerdings scheint das „Rein-Raus“ Geschäft noch gut zu laufen. Als der „Rausschmeisser“ uns dann gesehen hat – kam er netterweise im Regen auch mal vor die Tür und wir konnten kurz quatschen. Das „Nobbes“ hält sich streng an die Vorgaben der Regierung um weiter „überleben“ zu dürfen. Die Hälfte der Belegschaft wurde gekündigt und der Kundenstamm ist extrem geschrumpft – von über 80.000 registrierten Mitgliedern auf 2.400. Auch der „Overlast“ rund um den Laden hat sehr zugenommen. Die mir schon aufgefallen jungen Leute waren wegen des schlechten Wetters nur die Spitze des Eisberges. Allerdings ist man hier einhellig der Meinung das der Wietpass auch Landesweit konsequent eingeführt wird – ohne irgendwelche „Sonderregelungen“. Als wir uns verabschiedet haben kam auch gerade ein Wagen der „Politie“ um die Ecke. Worauf hin sich die Gruppe der Strassendealer sofort in alle Richtungen verteilte und sich keines Blickes mehr würdigten. Wir wurden dann auch schnell von unserem „Rausschmeisser“ weitergeschickt, es war im sichtlich unangenehm das die Politie uns zusammen gesehen hat. Und soll ich Euch was sagen!? Ich habe mich DISKRIMINIERT gefühlt. So muss es den Menschen mit dem Stern auf der Brust gegangen sein – als der ganze Wahnsinn los ging….

Nach diesem unschönen Erlebnis bin ich dann über die Maas nach Blerick gefahren um meine alte Coffeeshop Bekanntschaft „Hubert“ (ich nenn ihn mal so;-)) zu treffen. Als „Hubert“ mir die Türe öffnete wusste ich sofort „was hier los ist“. Der Geruch war nicht zu verfehlen. Ich kannte „Hubert“ als besonnen „Altkiffer“ – der täglich seine „Dosis“ im Coffeeshop kaufte. Mit 55 Jahren auch keiner der jungen Generation. Was hat der Wietpass aus diesem alten Mann gemacht? „Hubert“ ist nun unter die Grower gegangen. „Wietpass? Fuck off!“ ist seine Einstellung – und diese teilen wohl 80% der dort einheimischen Kiffer. Kaum jemand war bereit sich registrieren zu lassen – und der „Schwarzmarkt“ blüht. „Hubert“ sagte mir es sei wieder wie vor 20 Jahren. Nur das die „Laufburschen“ wesentlich jünger geworden sind. Auch er habe sich nicht registrieren lassen und sorgt nun lieber selbst dafür das die „Versorgung“ gesichert ist. Wie ich mich im Nachbarraum dann selbst überzeugen durfte wird das auch „nachhaltig“ und „gewerblich“ betrieben. Somit kriminalisiert und diskriminiert der Pass nicht nur uns Deutsche sondern auch ganz harmlose „User“ in den Niederlanden. „Hubert“ hätte die Anlage nicht dort stehen – könnte er weiter wie gewohnt in seinem Shop einkaufen. Aber auch „Hubert“ war der Meinung das der Pass in ganz NL eingeführt wird – und das ohne „Sonderfälle“. „Die scheisse rechten“ um „Hubert“ mal zu zitieren….. ich kann da nur nickend zustimmen…..

Im übrigen hatte ich einen Weedtest mit und hab mal munter im Hotel durchgetestet. In 9 Shops eingekauft – und 9x clean….. 1x in Köln gekauft = Brixx…

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

Letzte Artikel von mobo (Alle anzeigen)

  • doctordude

    Nazi-Vergleiche, ernsthaft?!? Wie lange wird es denn deiner Meinung nach noch dauern, bis man in DE anfängt, Kiffer in die Gaskammern zu schicken?
    Und bist Du vielleicht der gleiche „Marcel“, der in anderen Kommentaren Benutzer harter Drogen diskriminiert? Wow, einfach nur Wow….

    • Nicht so hart ins Gericht nehmen. Hitlervergleiche sind gut geeignet um Absurditäten zu zeigen. Hab ich auch schon gemacht. Einfach überlesen, wenn man das nicht gut findet.

      • Björn Andresen

        Ich muss doctordude recht geben. Der Satz „So muss es den Menschen mit dem Stern auf der Brust gegangen sein – als der ganze Wahnsinn los ging….“ ist nicht nur überflüssig, sondern extrem geschmacklos. Ich unterstelle da mal dem Verfasser im „Eifer des Gefechts“ geschrieben zu haben, weil er sich zurecht diskriminiert fühlt. Allerdings sollte man schon überlegen bevor man schreibt, was man schreibt. Man kann Absurditäten auch anders und vor allem intelligenter aufzeigen oder man lässt es. Überlesen will ich sowas auf gar keinen Fall. Wieviele Leute haben vor 1933 dies oder jenes überlesen… und dann?

        • Bitte haltet euch doch nicht an Formulierungen auf! Sowohl Marcel als auch ich sind keine ausgebildete Journalisten. Er meinte es zynisch, und Zynismus ist halt manchmal böse. Und manchmal schießt man übers Ziel hinaus. Hier soll es doch eher um die Sache gehen. Und dass er sich diskriminiert gefühlt hat, kann ihm doch nicht verübeln. Hierzulande verübel ich es auch keinem, wenn er sich diskriminiert fühlt.

      • Anonymous

        „Bitte haltet euch doch nicht an Formulierungen auf! Sowohl Marcel als auch ich sind keine ausgebildete Journalisten.“

        soso, aber dir war schon klar was passieren würde….

        „Ich bitte Euch übrigens beim Kommentieren darum, euch NICHT bei dem Hitlervergleich aufzuhalten…“

        …sonst hättest marcels bericht nicht derart eingeleitet.
        wenn du schon merkst oha, scheisse formuliert, hättest das auch nochmal überarben können vor veröffentlichung in deinem blog.

        aber wir sollen uns nicht daran stören, sorry, aber das kanns ja net sein.

        und grade marcel sollt sich mal besser reflektieren bevor er wieder mal übers ziel hinaus schiesst, wie schon beim unsäglichen masterdam report, und jetzt wieder.

        ist ja nett das er sich hier einbringt aber seine bisherigen beiträge hinterlassen in mir ein schales gefühl.

      • Anonymous

        diskriminierung ist immer schlecht. allerdings bitte ich darum zu differenzieren zwischen coffeeshop-verbot für nicht holländer und der judenpolitik im 3.reich.
        kein kiffer muss um leben und/oder existenz fürchten nur weil er sein kraut nicht mehr im coffeeshop kaufen kann.
        j
        unterstelle auch weder marcel noch mobo absicht,
        aber man kann es halt auch anders schreiben.

        trotzdem danke für den reisebericht und deine mühe marcel.

        eine frage noch, welches gras hast du getestet?
        das von der strasse in venlo? oder das der coffeeshops in arnheim?
        wurd mir beim lesen nicht 100% deutlich.

        • In neun Shops gekauft. Also geht nur Arnhem.

    • Marcel

      Wie mobo schon richtig sagt, bitte nicht so auf die Goldwaage legen – ist wirklich was zu krass ausgedrückt….. aber mir viel halt kein besserer Vergleich ein – und ich bin kein ausgebildeter Journalist – richtig.

      • doctordude

        Ich benutze immer die Analogie „sozialer Ereignisse“, um den Wietpas zu erklären. Ich organisiere „soziale Ereignisse“: Grillabende, Sommerparties, Smoke-Ins, gemeinsame Ausflüge etc. Wenn sich jemand bei dabei regelmässig danebenbenimmt, wird er nicht mehr eingeladen. Wenn jemand dabei meine Freunde oder Nachbarn belästigt, wird er nicht mehr eingeladen. So ziemlich das ist jetzt mit dem Drogentourismus und dem Wietpas passiert. Traurig, aber nicht gänzlich unerwartet oder unverständlich. Das ist in meinen Augen keine Diskriminierung, sondern normales, total verständliches Sozialverhalten. Und wenn mich das zu einem Nazi macht, sollte ich vielleicht doch meine Wahlentscheidungen überdenken ;-)

        Was Marcel jetzt gemacht hat, um in der Analogie zu bleiben, ist uneingeladen auf meiner Party zu erscheinen. Dadurch ist es an der Tür zu einer, für beide Seiten, unbehaglichen Situation gekommen. Ich würde erwarten, dass er sich entschuldigt und möglichst schnell verschwindet. Aber Marcel hat er nicht nur „Diskriminierung!“ geschriehen, was ich schon unverständlich finden würde, sondern gleich die Hitler-Keule rausgeholt. Und das als jemand, der selbst scheinbat keinerlei Hemmungen zeigt, andere zu diskriminieren. Das ist an Ignoranz und Doppelmoral kaum noch zu überbieten. Wie gesagt: Wow, einfach nur Wow….

        Und die Niederländer mit Nazis gleichzusetzen wird sicherlich nicht dazu führen, dass Sie uns demnächst wieder freudig und mit offenen Armen empfangen. Ich kann nur hoffen, dass nicht allzuviele Niederländer hier im Blog unterwegs sind.

        • Vor vielen Wochen hat Michael Veling hier mal kommentiert. Michael ist Inhaber des Coffeeshops 420 Cafe in Amsterdam und war auch Kammermitglied. Auch er hat die staatlich angeordnete Diskrimierung mit der Judenverfolgung verglichen und er ist Niederländer.

  • Mouie WowieHaze

    Kein Bier mehr für Holländer in Deutschland!!!!

    • joe

      Und ne Bergsteuer muss her……

      • Anonymous

        Auf jeden Fall:-) wegen overlast…..

    • Die meisten Holländer können nix dafür, dass ein paar Betonköpfe diesen diskriminierenden Unsinn egal zu welchem Preis durchdrücken wollen. Nach und nach sieht man wie viele Gemeinden den Wietpas lieber nicht haben wollen. Wenn man sich die Zahlen aus Venlo anguckt, dann kann man sich denken wie begeistert die Anwohner da mitlerweile sind.

  • Hi Marcel,

    ich habs dir ja gesagt. Es wird nicht lange dauern bis man dort merkt was abgeht. Den Vergleich mit der Judenverfolgung finde ich zwar etwas hart aber das ist jetzt nicht das Thema. Ich kann schon nachvollziehen warum du dich diskriminiert gefühlt hast. Es ist einfach ein mieses Gefühl, wenn man auf Basis von Gründen für die man nichts kann ausgeschlossen zu werden. Nur weil man aus dem falschen Land kommt. Die Shops können nichts dafür und man hat im Frühjahr gesehen wie unangenehm denen das war. Man kann nur hoffen, dass nach der landesweiten Einführung irgendwann mal Vernunft einkehrt und die Opposition und die PvdA in der Regierung sich stark machen. Ansonsten glaube ich, dass die ganze Sache wieder richtig aus dem Ruder laufen wird. Weil dann fährt auch niemand aus Venlo mehr in eine andere Provinz. Die werden dann auch vor Ort versorgt. Für andere Städte gilt das natürlich auch.

  • Anonymous

    In Deventer gibt es noch kein Wietpas und seit gut 2 Monaten sind die Dealer echt auffällig, sie parken oft in der Nähe von Bahnhöfen und sie haben echt kein Scham, sie sprechen einfach jeden an, so etwas gab es nicht vor dem Wietpas und wir haben in Deventer noch keinen, das wird noch echt Krass.

  • Jenz

    So langsam fang ich auch an gehässig zu werden. Es tut mir leid um die Niederländer aber wenn sie es denn so haben wollen dann sollen sie mal mit der Realität konfrontiert werden! Bisher sind vermutlich viele der Meinung das die meisten Kiffer aus dem Ausland kommen.
    Wenn am 01.01 im ganzen Land kein Gras mehr zu kaufen sein wird dann wird für eine Weile die Hölle los sein. Entweder der ganze Schwarzmarkt verschwindet dann im Untergrund (wie in D) oder die Politik wird sich ändern müssen. Bleibt abzuwarten was als erstes passiert. Ich bin überzeugt, der Wietpas wird kommen. Ich hab meine persönliche Vorsorge getroffen und werde im November zum letzten mal nach A’dam fahren. Danach sollen sie machen was sie wollen! Ich werd mir das ganze dann aus der Ferne ansehen und ein Tütchen Deutsches Schwarzmarkt-Gras rauchen…Traurig.

  • Anonymous

    Bevor ich das billige Zeug aus der Gosse rauche, wander ich nach Holland aus und lass mich registrieren, Echt!!!

  • maastourist

    In Köln übrigens auch gerade verbrixtes Gras gekauft … es wird alles nicht besser. 2,5 months to go …

    • Marcel

      Hier in Köln ist derzeit zu 80% nur Schrott unterwegs. Deshalb bin ich ja nach Arnheim gefahren. Und werd es wohl wieder tuen – zumindest zum Hubert *reusper*

  • Anonymous

    kiffer sind die juden der neuzeit
    den spruch hab ich mal irgendwo gelesen und es is ne menge wahres dran.
    die dreckigen ss nachfolger mit nahmen polizei kommen zu den ungünstigen zeiten ziemlich grundlos in deine bude, machen alles kaputt, erschiesen wenn du ganz viel pech hast deinen hund, mishandeln dich, geben dir das gefühl völliger dreck zu sein und entrechten dich. sie nehmen dier deinen führerschein weg was zuminedest in meinem berufsstand ( ich bin kfz-mechatroniker) dazu führt das du arbeitslos wirst und auch keine arbeit mehr findest. das ist fast wie ein berufsverbot. du wirst auf der strase durchsucht und auch schonmahl mit auf die wache genommen. in den usa können sie dir sogar wenn du dealer warst dein ganzes hab und gut unterm arsch weg beschlagnahmen. ich glaube auch kaum dass irgend jehmand von euch behauptet dass kiffer in deutschland nicht verfolgt werden.
    ich sag mahl für den wietpass passt das ganze nicht so da ausländer allgemein sowiso immer weniger rechte haben wie statsbürger aber auf kiffer trifft der vergleich durchaus ein bischen zu.
    klasse artikel. wesentlich besser als der vom letzten mal.

    • Anonymous

      Finde den Artikel auch sehr gut-danke für den Bericht!Das der Judenvergleich eher ironisch gemeint war habe ich auch so verstanden-kann die Aufregung diesbezüglich gar nicht nachvollziehen.
      Wirklich traurig was in NL zur Zeit abgeht…das macht mir das Land zunehmend unsympatischer. Kann mir Amsterdam dennoch nicht dauerhaft ohne Coffeshops vorstellen. Wenn der Wietpass landesweit eingeführt wird &der Schwarzmarkt ganz andere Ausmaße bekommt wird der Wietpass außer in den Grenzstädten wieder abgeschafft…so dämlich kann die niederländische Politik einfach nicht sein.

      • Björn Andresen

        Vielleicht sollte man den Text mal einem Juden vorlegen. Mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkleit wird dieser es nicht so gelassen sehen. Vielleicht wäre sogar eine Strafanzeige angebracht.
        Das du die Aufregung nicht nachvollziehen kannst, spricht nicht für dich. Die Judenverfolgung ist in der Menschheitsgeschichte vermutlich das schlimmste Verbrechen gegen die Menschheit. Der Wietpas und seine Folgen gehen mir im Vergleich dazu am Arsch vorbei. Ich verzichte gerne auf die Coffeeshops aber nicht auf eine Gesellschft die die Judenverfogung verharmlost und im Vergleich mit Bagatellen vergleicht. ICH KÖNNTE KOTZEN! !

        • Björn, ich finde, dass Du leicht übertreibst. Nur weil man das eine mit dem Anderen vergleicht, heißt es noch lange nicht, dass man da etwas relativieren oder verharmlosen will. Niemand zweifelt die Geauenhaftigkeit der Verbrechen gegen die Juden an. Trotzdem darf man ja wohl Parallelen sehen. Dass „wir“ nicht mehr in die Coffeeshops dürfen (werden) ist de facto eine Diskrimierung, völlig unabhängig davon, was die EU oder sonst eine Organisation behauptet. Diskrimierung findet immer in den Köpfen der betroffenen statt und nicht in den Köpfen von Gesetzgebern. Und auch die organisierte Judenverfolgung fing mit Diskrimierung an. Niemand behauptet, dass der Wietpas zu einer Perversion gesteigert wird, wie der Holocaust. Trotzdem darf man ja wohl Parallelen aufzeigen.

      • Marcel

        bleib mal locker – das sind Dinge die unsere Großeltern verbrochen haben. Ausserdem hab ich geschrieben „als der Wahnsinn los ging“

        Für Menschen mit ausländischem Wohnsitz ist das einkaufen verboten!

        Für Menschen mit bestimmter Religion ist das einkaufen verboten!

        Wo ist da der Unterschied!?!?

      • doctordude

        @Marcel: Ahhhh, man merkt, dass Du das mit der Judenverfolgung im 3. Reich nicht so ganz verstanden hast…

        Der riesige Unterschied liegt darin, dass ein Mensch jüdischer Anstammung sich das nicht ausgesucht hat. Er ist halt so geboren worden. Im 3. Reich wurden ja nicht nur „praktizierende“ Juden verfolgt, sondern Menschen jüdischer Abstammung, egal ob Sie gläubig waren oder nicht. Zum Atheismus konvertieren, hat da auch nicht geholfen. Sich buchstabengetreu an das Gesetz zu halten, auch nicht.

        Du hingegen brichst zu deinem eigenen Vergnügen das Gesetz hier in DE. Und was deinen Reisebericht angeht, belästigst Du die Niederländer an einem Ort, an dem Du ganz klar nicht erwünscht bist. Und über die Warscheinlichkeit, dass die niederländische Polizei dich daran hindert, in deinem lokalen Supermarkt einzukaufen brauchen wir jetzt ja wohl nicht zu diskutieren, oder?

    • Anonymous

      hallo björn. ich bin der, der das mit den kiffern als juden der neuzeit geschrieben hat. dieser vergleich ist natürlich völlig überzogen aber meinst du nicht das du da etwas überreagierst. klar, der holokaust war eine unvorstellbar schlimme sache die nie wieder vorkommen soll. natürlich würden viele juden mich für diesen vergleich gerne anzeigen oder sogar aufhängen. ich wüprde mich auch outen wenn ich nicht so viel angst davor hätte cannabismäsig aufzufallen. aber weist du wer auch gerne solche vergleiche anstellt? es sind die juden selbst. hier ein zitat das glaube ich der zentralrat der juden im rahmen der beschneidungsdiskusion gegeben hat. „das ist der gröste angriff auf jüdisches leben seit dem holokaust“.juden zeigen uns deutschen gerne was wier ihnen angetan haben und machen sich dadurch gerne unantastbar für kritik die gar nichts damit zu tun hat. sie nutzen diese schlimme sache gerne für sich aus. möglicherweise zu recht. aber ich bin der meinung das ich genauso das recht habe solche überspitzten vergleiche anzustellen. wenn die das dürfen darf ich das auch. trotzdem möchte ich mich hiermit in aller form bei den juden dafür entschuldigen. es war nicht meine absicht damit irgend jemanden zu kränken.

      • Björn Andresen

        Hi Anonym, ich finde es sehr positiv, dass du dich für den Vergleich entschuldigst und das du sagst es war nicht deine Absicht jemanden zu kränken. Super! ! ! :-)
        Zur Aussage: „das ist der gröste angriff auf jüdisches leben seit dem holokaust”
        Zunächst einmal ist es das logische Vorrecht einer jeden Gruppe die Definitionshoheit über sich zu haben. Außerdem ist natürlich auch kein Angehörigrer des jüdischen Glaubens davor gefeit Schwachsinn zu reden.
        Darüber hinaus betrachte ich die ganze Diskussion hier für mich persönlich erst mal für beendet, da ich nicht das Gefühl habe, dass es viel bringt, ausser Starrsin. Bei den allermeisten hier fehlt ein grundlegendes Geschichtsbewußtsein.
        Und wenn jemand meint ich solle mich beruhigen und nicht empören, regt mich das umsomehr auf, da dies ein (ob gewollter oder ungewollter) Versuch ist, mich und andere Mundtot zu machen indem man abgebügelt wird. Das ist aber ein typisches Abwehrverhalten, dass man auch bei z.b. Sexisten findet. Das ist auch ein Thema über das man(n)mal reden sollte: Sexismus unter kiffern.

        • Björn: da ich mich für die Thematik des Sexismus und Feminismus interessiere, seist du herzlich eingeladen, einen Gastbeitrag zum Thema „Sexismus unter Kiffern“ zu schreiben!

      • Marcel

        Sexismus unter Kiffern^^

        Meine Frau ist Bong-Raucherin. Im Coffeeshop erntet Sie immer merkwürdige Blicke von anderen Frauen bzw. igendwie geifern meine Geschlechtsgenossen dann immer rüber.

        Meine Frau MUSS Mische machen ;-)

        Frauen bekommmen leichter und günstiger auf dem Schwarzmarkt Material….

        aber sonst? Sexisumus?

      • doctordude

        Das mit dem „Sexismus unter Kiffern“ überrascht mich auch ein wenig. In Coffeeshops ist häufig ein Männerüberhang festzustellen und ich kann Marcels Kommentare bestätigen. Aber ist das Sexismus? Hat da jemand Beispiele?

      • Björn Andresen

        Mit dem Sexismus meine ich unter anderem einschlägige Hanfzeitungen, die es nicht unterlassen können Gras im Zusammenhang mit nackten Frauen zu zeigen, wíe im Bildzeitungsstil. Oder wie in Automagazinen wo sich Frauen auf Motorhauben räkeln. Mich nervt sowas extrem und das muss nicht sein, da absolut überflüssig. Als Frau würde ich mich jedenfalls absolut diskrimniert fühlen. Auch einige Cheech und Chong Filme schaue ich nicht mehr, weil ich einige Szenen geschmacklos finde.

    • Belgier

      Der Judenvergleich ist absolut unpassend. Das lässt sich auch nicht relativieren. Die Reaktion darauf sollten allerdings wesentlich besonnener vorgebracht werden, dann muss Marcel nicht direkt in die Verteidigungshaltung gehen und könnte den Kopf frei haben die Unverhältnissmäsigkeit zu verstehen.

  • Elli

    O doch, so dämlich können die sein.
    Anstatt (auch als deutsche Regierung) zufrieden zu sein, dass die Deutschen offiziell in Coffeeshops kaufen und nicht aufm Schwarzmarkt, werden durch den Wietpas alle gezwungen den Schwarzmarkt zu bedienen und aufblühen zu lassen. Ich glaube nicht an die Menschen, wirklich, es gibt zu viele Idioten! Wir sind ja im Volksmund die Krone der Schöpfung. Ha! Ich kenn kein Lebewesen (außer Lemminge viell.) das offenen Auges in den Tod springt^^

    • Elli

      „das so dämlich ist offenen Augen in den Tod zu springen“ solls heißen ;-)

  • Anonymous

    @ doctordude. wir drogentouristen sind von einem teil der holländischen behörden nicht erwünscht.ich glaube aber kaum das wir von den cofeeshopbesitzern unerwünscht sind. ich habe mich in holländischen cofeeshops meist zimlich wilkommen und erwünscht gefühlt,deshlb finde ich den partyvergleich überhaupt nicht passent. und die holländische regierung will uns definitif nicht nur deswegen nicht weil wir kiffer sind sondern weil wir deutsche kiffer sind. ich habe mir es nicht ausgesucht deutscher zu sein. natürlich könnte ich teoretisch der diskriminierung entkommen wenn ich nach holland ziehen würde. dies ist mir aber leider zur zeit aus mehreren gründen nicht möglich. also fühle ich mich durch die holländichen behörden doch sehr diskriminiert. damit das die holländer uns im algemeinen nicht diskriminieren sehe ich aber genau so.

    • Es werden auch belgische, französische und alle anderen Kiffer diskriminiert und nicht nur die deutschen.

    • doctordude

      Zum Partyvergleich: Du kannst auf meiner Party noch so willkommen sein. Aber wenn Du danach meinen Nachbarn regelmässig in den Vorgarten pinkelst und die sich dauernd bei mir beschweren, werde ich dich irgendwann nicht mehr einladen können. Ich halte mich für tolerant, aber das heisst auch, dass ich die Einstellung meiner Nachbarn tolerieren muss. Ist es da wirklich angebracht, von Diskriminierung zu reden? Insbesondere, da der Wietpas ja noch nicht einmal anhand der Nationalität, sondern alleine auf Grund des Wohnsitzes vergeben wird

      Und was die Coffeeshopbesitzer und das Personal angeht: die haben z.Z. wohl schon genug Probleme, ohne sich mit herumlungernden Deutschen auseinander zu setzen, die Ihnen im Nachhinein dann auch noch Diskriminierung vorwerfen. Stand heute sind wir in den Coffeeshops im Süden eben nicht mehr willkommen, wir sind quasi ausgeladen worden. Und bewusst in ein anderes Land zu fahren, dort die Regeln zu brechen und dann noch „Diskrminierung!“ zu rufen ist IMHO ein wenig lächerlich. Und schadet dem Ansehen der deutschen Hanf-Konsumenten im allgemeinen, daher meine Aufregung.

      Ich habe ein gewisses Verständnis dafür, dass die Leute verärgert sind. Aber das sollte sich, auch bei den verbalen Äusserungen, in einem realistischen Rahmen bewegen. Ich persönlich bin weniger verärgert als eher traurig. Traurig darüber, dass wir Kiffer es nicht schaffen, uns in NL einigermassen zivisiliert zu benehmen. Traurig darüber, dass wir in Deutschland keine tolerantere Regierung haben. Was ich aber nicht habe, ist Verärgerung über die Niederländer. Wir (als Kiffer, Deutsche, etc.) sind selbst schuld.

      • Er hat doch nicht den Betreibern vorgeworfen zu diskriminieren.

      • Doctordude gibt ne Party!!!! Jippieh!

      • doctordude

        @mobo 1. Hat er nicht? „Wir wurden dann auch schnell von unserem „Rausschmeisser“ weitergeschickt, es war im sichtlich unangenehm das die Politie uns zusammen gesehen hat. Und soll ich Euch was sagen!? Ich habe mich DISKRIMINIERT gefühlt.“ Das primäre Subjekt das Satzes ist der „Rausschmeisser“ und so habe ich das auch verstanden. Aber ist ja auch egal, meiner Meinung nach ist Diskriminierung hier einfach unpassend, egal ob es den Coffeeshops, den Niederländern oder den Behörden gilt. Oder vielleicht bin ich ja auch der „Diskriminator“ ;-)

        2. Grill-Abend oder Sommerfest…bei dem Wetter? Ernsthaft ;-)

        • Er fühlte sich von der Situation diskriminiert und nicht von Rausschmeißer, mit dem er ja bereits häufiger geplaudert hat. Sein handeln (Rausschmeißer) macht er ja nicht, weil DIESER Diskriminiert, sondern weil er Konsequenzen befürchtet.
          Die Polizei sieht Gespräch mit Ausländer und bekommt dadurch vielleicht Lust auf eine Kontrolle…
          Kein Coffeeshopbetreiber will die Polizei bei sich haben.

      • doctordude

        „Die Polizei sieht Gespräch mit Ausländer…“ Jetzt sag‘ bitte nicht, er hatte auch noch eine Deutschland-Flagge dabei oder einen schwarz-rot-goldenen Schal um ;-)

        Aber Scherz beiseite: Können Situationen diskriminieren? Ist das wirklich der passende Begriff, in Grossbuchstaben? Oder ist hier einfach jemand frustriert und lässt das (mal wieder) an den Niederländern aus, ohne auch nur ein bischen nachzudenken?

  • Anonymous

    da hast du recht.

  • Elli

    @doctordude: Du machst eine ziemlich große Welle finde ich.

    In Frankreich wird übrigens gerade über eine Cannabis-Legalisierung debatiert, nachdem der Bildungsminister das Thema angestoßen hat und in Marseille die Drogenkriminalität immer größere Ausmaße annimmt.

    • Marcel

      Ziemlich große Welle ist untertrieben – das ist eher ein Hurricane. Und um das klar zu stellen – ich fühle mich von KEINEM (ja in GROßBUCHSTABEN ;-)) Niederländer diskriminiert – sondern durch das niederländische Gesetz! Das ist ein himmelweiter unterschied Mister „ich-lege-alles-auf-die-Goldwaage“. Und natürlich habe ich Biertrinkend, an die Häuserwände pinkelnd, und dabei grölend als Angela Merkel verkleidet vor dem Shop gestanden und die Nase an die Scheibe gedrückt!

      Ich bin 36 Jahre jung und glaube ich weiß mich mehr zu benehmen als Du.

    • doctordude

      @Marcel: Du fühlst dich durch das Niederländische Gesetz diskriminiert. Und woher kommt das Gesetz? Von den Politikern. Und wer hat die gewählt? Die Niederländer. Bei der letzten Wahl hat die alte Regierungskoalition wieder über 40% Prozent der Stimmen bekommen.

      Ich frage mich wirklich, wer in deinen Augen dann die angehenden Nazis sind, die dich so arg diskriminieren?

      @Elli: Ich habe tatsächlich einen PVV-Wähler in meinem Bekanntenkreis. Und auch meine eher liberal eingestellten niederländischen Freunde / Bekannten sind gegenüber der Ausländer-Regelung im Wietpas eher gleichgültig eingestellt. Daher kommt ja meine „Selbst Schuld“ Einstellung. Entschuldigung, dass ich ein Problem damit habe, meinen Bekannten als Nazis beschimpft zu sehen. Und meine Freunde sind dann wohl die Mitläufer. Ich halte den Diskrminierungs-Vorwurft schon für übertrieben. Und die Nazivergleiche (sind ja mittlerweile mehrere, Marcel hat ja noch versucht sich zu rechtfertigen) sind völlig daneben und würden IMHO nach einer Entschuldigung des Autors verlangen, nicht nach einem Rechtfertigungsversuch…

      Ich frage mich wirklich, wie eure niederländischen Bekannten reagiert haben? Ich will diesen Artikel nicht unnötig verbreiten, aber die Dame, die ich gefragt habe, konnte meine Aufregung durchaus nachvollziehen.

  • Der Osmane

    Komischerweise regt sich hier niemand über die Äusserung bez. der kleinen Osmanen auf(beziehe mich hier von wegen auf die Aussage“früher hat es man auch überlesen“). Nicht das mich das als Osmane stört, ich nehme es eher mit Humor und würde es auch lächerlich finden wenns jmd halbherzig wie es immer gemacht wird verteidigt. Ausserdem wird vorher gespoilert das man sich nicht dran festhalten soll. Ich wette wenn der Autor anstatt „Stern auf der Brust“, Cowboy mit Colt geschrieben hätte, würden hier auch keine der plötzlichen Völkermordsecuritys einen Aufschrei starten also relax. Bin zwar kein regelmässiger Konsument von Gras, aber rauche ab und an mal wenn es sich ergibt und hatte auch bisher keine Probleme damit. Der Wietpass oder wie sich das nennt, wird sicherlich kommen da bin ich auch fest von überzeugt. Das sind die Wähler(vorallem die Kiffer) aber selber schuld. Kiffer sind gemütlich und viele haben auch kein Bock für etwas zu kämpfen, selbst wenns um eigene Interessen geht. Es geht hier nicht mal um die Kiffer oder um das Gras selber, sondern darum immer mehr und mehr die Freiheit der Menschen in Europa einzuschränken. Man kann es überall sehen, vorhin z.B. habe ich einen Bericht im Fernsehen gesehen, wo die Polizei doch echt stolz darüber ist mit der heutigen Technik mobile Blitzer einsetzen zu können die kein Blitz mehr abgeben, sodass der Fahrer nichtmal merkt das er grade eben geblitzt wurde. Irgendwann gibts für jeden A…. ein Furzdetektor wo man nach jedem Furz n Strafzettel bekommt, und bei zuviel kacken ne Gefängnisstrafe. Bald sind wir im 5ten Element angelangt und ich bin Zorg. Die Karawane zieht weiter….

    Gruß der Karawanenführer

    • doctordude

      Was die Einschränkung der Freiheiten angeht, stimme ich dir zu. Dann aber die mobilen Blitzer heranzuziehen, halte ich für falsch. Ein Auto ist eine Waffe. Im Strassenverkehr sterben tatsächlich Menschen und zwar nicht wenige. Und da muss Deine „Freiheit zu rasen“ leider da enden, wo mein „Recht auf körperliche Unversehrtheit“ beginnt.

      • Der Osmane

        1. Bin ich kein Raser, nur um das klar zu stellen . 2. Gehts mir nicht um den Blitzer im Allgemeinen, sondern darum das der Staat sich immer mehr Mühe gibt den Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen. Auf die Diskussion, das das Auto eine Waffe ist lasse ich mich nicht ein, denn wenn man es so nimmt KANN alles eine Waffe sein. In einer Diskussion mit einem Gegner von Cannabis hättest du dir in diesem Fall ein Eigentor geschossen, denn nach dieser Logik ist THC auch eine Waffe, nämlich eine die Abhängig macht und Gesundheitliche Schäden verursacht. Der Kampf wäre schon vorbei bevor er begonnen hat. Den Leuten muss langsam klar werden das eine schleichende Freiheitsberaubung seitens der Regierungen (EU) begonnen hat. Aber mit n paar Trillerpfeifen und Trommeln wird dieser Kampf wohl am Ende nicht mehr reichen um denen da oben klarzumachen das wir das Volk sind, und in einer DEMOKRATIE immer noch WIR zu Entscheiden haben.

  • Marcel

    Das ist mal ein Wort!

  • haxe86

    du weisst das es nicht nur brixx als streckmittel gibt in arnheim ist das ganze weed auch gestreckt mit spice und es ist überdüngt und schmeckt in jedem shop gleich beschissen, es ist doch bekannt das das ganze weed was inden grenz coffeeshops verkauft wird von deutschen und holländischen rockern und verbrechern in nordrhein westfalen und holland großflächig angebaut wird und das alles überdüngt und mit pestiziden eingesprüht wird damit auf jeden fall sich blüten bilden in arnhem nijmegen und so ist ein ganz schmutziges buisness glaub mir wenn du sagst das weed in arnhem kann man empfehlen dann hast du keine ahnung, musst nur beim dhv streckmittelmelder nijmegen venlo arnhem eingeben

  • Ich habe hier mal die ganzen niveaulosen Kommentare mit Beleidigungen gelöscht und werde das ab jetzt auch weiterhin tun. Ist ziemlich respektlos gegenüber denen, die hier eine ernsthafte Diskussion führen. Vielen Dank für das Verständnis!
    Der Hausherr.

    • Anonymous

      dank dir mobo.
      könnt man das in zukunft nicht so machen das die kommentare erst nach sichtung durch dich veröffentlicht werden?

      • Ich bin „nebenbei“ noch berufstätig, das wird mir zu stressig. Wenn das mit den Trollen hier überhand nimmt, muss ich mir was einfallen lassen, aber bisher sind die meisten Kommentare hier ja problemlos. Da alle neuen Kommentare sofort auf mein Handy gepusht werden, kann ich in der Regel schnell einschreiten. Ich habe bisher nicht gelöscht, weil ich keine Lust auf das „Zensur, Zensur“-Geschreib habe. Aber ebenso wenig habe ich Lust darauf, dass hier nur noch gepöbelt wird.

    • rock

      erbärmlich. zensur ist genau so ein armutszeugnis, wie das befürworten der wietpas-einführung.

      • Anonymous

        lol, du hast anscheinend nnicht den mist gelesen der da stand, da war nix zum thema dabei sondern nur wüstes geflame und gedisse, da geht das löschen zu 100 % klar!!!

  • Mit Zensur hat das wirklich nichts zu tun. Habe die Beiträge auch gestern gelesen und war ebenfalls kurz davor sie zu löschen – aber ich bin hier ja nur Autor und nicht der Hausherr – daher habe ich das mobo überlassen und unterstütze seine Entscheidung voll und ganz. So ein beleidigendes getrolle hat hier echt nichts zu suchen – und das ist nicht intolerant und auch keine Zensur – das ist eine Notwendigkeit, wenn man ein Blog mit Kommentaren sauber halten will. Kann nur aus meiner Zeit als Foren-Moderator und Co-Admin sagen, das man da noch viel härter durchgreifen muss um eine wichtige Sache zu erhalten.

  • groooveman85

    Sorry der Judenvergleich ist völlig daneben, und sowas „überlese“ ich auch nicht. Sowas kotzt mich auf Dauer an. Weil es auch einfach immer öfter in dieser Szene vorkommt, je mehr Leute dabei sind, die sich noch nicht intensiv inhaltlich mit Prohibition beschäftigt haben.
    Juden wurden in jedem (!) Lebensbereich geoutet, gedemütigt und am Ende massakriert. Nichts davon erleben wir Kiffer!

    Vergleicht unsere Situation doch viel besser mit den Homosexuellen in den 70ern. Kriminalisierung, Diskriminierung aber trotzdem leben 99% frei und ungestört vor sich hin. Das passt einfach in jeder Hinsicht viel besser.

    Passt auch deshalb sehr gut, weil unser Verhalten dem der Homosexuellen damals sehr ähnelt: Verstecken, Ruhe geben, bloß nicht auffallen. Immer unter sich bleiben, nicht mit „anderen“ über die eigenen Wünsche und Träume reden…

    Und wenn dir, mobo, schon beim lesen auffällt dass der da was ungutes drinsteckt, solltest du vielleicht auf deine Gastautoren einwirken, dass man den Text ein bißchen entschärft.

  • Anonymous

    also mal echt, anstatt das ihr mal dankbar seid, das marcel sich die mühe macht hier für den blog nen aktuellen reisebericht zu schreiben, hängt ihr euch an solch kleinigkeiten auf wie dem judenvergleich.
    ich lese seine berichte immer wieder gerne und hoffe das er sich von solch kleingeistern wie euch nicht die lust an neuen berichten nehmen lässt.

  • groooveman85

    Niemand sagt, dass er nicht mehr schreiben soll. Er soll sich nur inhaltlich mit dem auseinandersetzen was er geschrieben hat.

    • Jeder hat seine eigenen Moralvorstellungen was Formulierungen angeht. Der eine findet sowas legitim, der andere nicht.
      Fakt ist aber, dass Marcels intention niemals war, die Judenverfolgung herunter zu spielen. Er fand den Vergleich als sprachliches Stilmittel nunmal legitim. Man sollte sich jetzt nicht zu lange daran aufhalten. Der Zentralrat der Juden hat sich jedenfalls noch nicht eingeschaltet.

  • Ich hab mich hier anfangs gar nicht geäußert, da ich aus Erfahrung weiß, was in Deutschland bei Metaphern die sich auf die Judenverfolgung beziehen – herauskommt: Nämlich immer ein Eigentor. Bei unserem Anliegen, dass in der Öffentlichkeit ja ohnehin nicht unproblematisch ist, sollte man so etwas wirklich unbedingt vermeiden – und auch sonst immer, da es grundsätzlich als Bagatellisierung des Holocaust aufgefasst wird, was es auch ist, auch wenn natürlich eine andere Intention dahintersteckte. Die Bundesdeutsche Geschichte bietet viele Beispiele (von Jenninger bis Möllemann) die jeden öffentlich oder politisch tätigen lehren sollten, sich am besten gar nicht zu diesem Thema zu äußern bzw. es bloß nicht mit der Tagespolitik zu vermischen. Das hab ich jedenfalls schon vor Jahren gelernt und daher hier auch nichts dazu geschrieben.

    Die Intention von Marcel (dem Autor) war natürlich, durch einen möglichst krassen Vergleich etwas überdeutlich zu machen und zu unterstreichen. Man kann nicht von politisch oder journalistisch unerfahrenen Menschen erwarten, das sie die Folgen von diesen Vergleichen voraussehen – ich selbst hätte es gewußt, aber auch nur durch mein politisches Engagement vor Jahren – wo mir selbst auch 1 oder 2 Mal sowas passiert ist, wie ich offen zugebe. Es ist ja möglich Vergleiche heranzuziehen, und was grooveman85 vorschlägt ist sehr interessant.

    Einen Vergleich mit den Homosexuellen zur Zeit des § 175 (Schwulenparagraph) – der übrigens erst 1994 aufgehoben wurde, finde ich überaus gut – auch weil die ihren Kampf gewonnen haben.

    • Ist etwas Off Tonic, aber ich muss es loswerden: Die Schwulen haben ihren Kampf leider noch lange nicht gewonnen.

      • Im Bezug darauf das der § 175 abgeschafft wurde schon. Und bei uns wäre das ein ganz großer Teilsieg – die Legalisierung. Immerhin ist schwul sein nicht mehr strafbar. Die gesellschaftliche Akzeptanz in allen Milieus ist noch nicht erreicht, wird aber von Jahr zu Jahr mehr. Wenn bei Cannabis erstmal die Legalisierung erreicht ist, wird es viel leichter im Anschluß offen für die gesellschaftliche Akzeptanz zu kämpfen.

        Ist zwar OT aber ich finde das sehr interessant.

        • Meinst Du? Trotz der Coffeeshops bist du in Nederland als Kiffer trotzdem stigmatisiert, was ja auch der Grund ist, warum sich so wenig Niederländer registrieren…
          Die Schwulenbewegung hat viel erreicht, vor allem juristisch gesehen. Aber leider ist das in sehr vielen Köpfen noch nicht angekommen und auch heute noch werden homosexuelle diskriminiert, beleidigt und ausgegrenzt. Ist noch ein weiter Weg. Aber wie gesagt, das ist eine ganz andere Geschichte…

      • Ich hör mit dem Thema nun auch auf lieber mobo, aber so diskriminiert sind die Schwulen bei uns nicht mehr, wie ich finde. Immerhin haben wir einen schwulen Außenminister und Vizekanzler.

        Der Punkt mit der Stigmatisierung von Kiffern in NL trotz Coffeeshops mag auch mit dem Status der Duldung zusammen hängen. Eine echte Legalisierung gab es in NL ja nie – das dachten immer nur uninformierte Touristen.

        • Vielleicht in Großstädten. Aber sei mal auf dem Lande homosexuell. Oder im Fussballverein. Oder im Schützenverein…
          Aber wir sollten wirklich mal aufhören…

  • groooveman85

    Genau deswegen ist es ja so ein guter Vergleich zu unserer Situation. Genau wie die Schwulen, werden auch wir noch NACH einer staatlichen Akzeptanz weiterhin für die gesellschaftliche Akzeptanz kämpfen müssen. Unser Kampf wird genauso lang und hart werden.
    Und richtig, auch die Homosexuellen haben ihren Kampf noch lange nicht gewonnen.

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen