Nijmegen will keinen GBA-Auszug

Nun hat sich auch der Bürgermeister von Nijmegen zu Wort gemeldet: Hubert Bruls (CDA) (mit vollem Namen Hubertus Maria Franciscus Bruls), der bis vor kurzem der Bügermeister von Venlo war, hat verkündigt, dass es in Nijmegen nicht nötig sein wird, beim Coffeeshop-Eintritt einen „GBA-Auszug“ vorzulegen. Er befürchtet, dass dadurch weiterhin Niederländer lieber auf der Strasse einkaufen als in Coffeeshops. Ohne Coffeeshops verliere man die Kontrolle über die Situation.

Ob er auch Ausländern den Zugang gewähren wolle, liess er offen und sagte nur sehr schwammig: „Coffeeshops hatten nie die Funktion, Ausländische Gäste zu bedienen“

Ich frage mich, was das heißen soll. Fakt ist nunmal, dass sie es seit je her getan haben.

Ohne GBA lässt sich der Wohnort aber nur sehr schwer beurteilen.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Revil O

    Habe vor eine Minute wegen voheriger Meldung einen Kommentar verfasst das andere Städte folgen werden.
    Das ging jetzt aber echt schnell!! :D :D
    Danke mobo!! ;)

  • Anonymous

    Hmm klingt, ich hoffe ich täusche mich, werden wir zur Backdoor-Problematik? Ofiziell keine Ausländer, fallst doch Shop weg und Strafrechtlicheverfolgung im eigenen Land?

  • “Coffeeshops hatten nie die Funktion, Ausländische Gäste zu bedienen”

    Klingt ja erstmal ernüchternd! Dabei hat gerade Nijmegen (ehemaliger Kunde in Roermond) mich seit dem 01.05 über Wasser gehalten :/

  • Anonymous

    Auch Nijmegen….ehemaliger Kunde in Venlo:-((

  • Ist ja lustig, das ein Bürgermeister mal einfach die Stadt wechselt – noch so ein totaler Unterschied zu Deutschland – sowas gäbe es hier nicht. Aber der gute (dem Namen nach streng katholische und nicht calvinistische) Hubert, scheint ja ganz vernünftig zu sein und das alles sehr realistisch zu sehen. Aus dem Urteil im Marc Josemans Prozeß (2010) vor dem EuGH geht hervor, das am Prozeß auch die Regierungen von Deutschland, Belgien und Frankreich beteiligt waren. Wir haben hier noch nie wirklich diskutiert, dass die Bekämpfung des Drogentourismus ein Anliegen der Nachbarländer ist, und nicht nur auf den Mist der Rechtsliberalen Regierung der Niederlande gewachsen ist. Diese war nur die erste Regierung, die so richtig auf die immer schon bestehenden Forderungen der Nachbarstaaten eingegangen ist. Ich denke das ist der wahre Grund warum sich auch keiner so richtig zur Touristen-Frage äußern will. Das betrifft internationale Empfindlichkeiten – besonders aus unserem „tollen“ Prohibitionsland. Letztlich wäre das Overlast-Problem sofort zu lösen wenn es endlich Coffeeshops oder Cannabis-Social-Clubs in Deutschland und Frankreich gäbe. Belgien hat sie im kleinen Maßstab ja schon.

    • Den Bürgermeisterwechsel scheint es dort öfters zu geben. Finde ich irgendwie seltsam. Von meinem Verständnis her sollte ein Bürgermeister aus dem Herzen der Stadt kommen, er sollte einer von ihnen sein. Da wo ich her komme, ist ein Fleischermeister Bürgermeister… Naja, aber ist trotzdem ein dämlicher CDU-Bonze…

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  • Anonymous

    Ich will wieder ins Noppes in Venlo :( Ich war öfters in Nimwegen es lohnt sich einfach nicht die meisten verkaufen so gestrecktes……..