Statements der großen Städte

Der VOC hat mal alles zusammen getragen, was die großen Städte der Niederlande meinen:

  • Utrecht: Utrechts Bürgermeister Aleid Woilfsen (PvdA) liess verlauten: „In Utrechts Coffeeshops sind Touristen weiterhin willkommen.Wir sind eine Gastfreundliche Stadt und diskriminieren niemanden.“ Dazu muss an nicht viel sagen…
  • Groningen: Bürgermeister Peter Rehwinkel (PvdA) hat gefordert: „Wenn Amsterdam eine Ausnahmeregelung bekommt, dann sollten auch andere Städte die Gelegenheit haben.“
  • Den Haag: Jozias van Aartsen, Bürgermeister von der VVD (!!) meint: „Ausländische Touristen kommen nach Den Haag um das Tanztheater, den Friedenspalast oder das städtische Museum zu besuchen und nicht um bloß in einen Coffeeshop zu gehen.“
  • Rotterdam: Ein Gemeindesprecher meinte, dass die Stadt noch nicht wisse, wie mit ausländischen Kiffern umgegangen werden solle. Bürgermeister Ahmed Aboutaleb (PvdA) hat aber bereits schon des öfteren den Wietpas als ein „Unding“ bezeichnet.
  • Nijmegen: Die Meinung des Bürgermeisters Hubert Bruls (CDA) habe ich hier bereits geschrieben. Zwar fordert er, dass kein GBA-Auszug nötig sei, aber er ist der Meinung, dass Coffeeshops nicht zur Versorgung von Ausländern sein.
  • Maastricht: Die Meinung von Onno Hoes (VVD) kennen wir alle zu Genüge: Zwar begrüßt er das Ende der Registrierungspflicht, aber auch weiterhin will er keine Ausländischen Gäste mehr in den Coffeeshops haben.

Insgesamt sieht alles doch recht positiv aus. Hat eigentlich irgend ein Politiker schonmal ernsthaft den Rücktritt von Opstelten gefordert?

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Opstelten seine Tage sind gezählt ;-) Es verwundert mich das es seinen Ministerposten behalten hat! Nur noch nein paar „falsche“ entscheidungen und sein kopf wird auch noch rollen!

  • shadu

    Den Bürgermeister muss einfach Bewusstsein das die Touristen die im Coffeeshop anzutreffen sind, viel Geld in ihrer gesamten Infrastruktur lassen. Boutiquen, Restaurants, Hotel’s usw. und so fort. Der ausländische Coffeeshop Besucher, ist für die Stadt ein sehr pflegeleichter Gast. Sehr selten hört man von negativen Erfahrungen.

  • Anonymous

    Ich hoffe der Enscheder Bürgermeister, hat auch ein guten Draht zu Ivo …

  • Revil O

    Muss er den haben??
    Ansonsten zieht er sein eigenes Ding durch wenn er die Möglichkeit dazu hat. :D

    • Ich war heute in Enschede.
      Laut Aussage der Budtenderin im Coffeeshop „De Molen“ gab es noch keine Äußerung des Bürgermeisters und er hat mit den Coffeeshops auch noch nichts beschlossen. Allerdings sei das Verhältnis sehr gut und sie war optimistisch.

  • mike

    Tilburg: Nur mit niederländischem Pass!!!! Leider:-((

  • Belgier
  • Update:

    In Groningen werden die Regeln von Opstelten erst einmal nicht umgesetzt. Rehwinkel sieht kein Problem mit dem Drogentourismus. Es wird für Niederländer keine GBA-Pflicht geben und Touristen werden auch noch in die Shops gelassen.

    In Nijmegen wird es jetzt doch eine GBA-Pflicht geben und Touristen werden ab Januar nicht mehr in die Shops kommen.

    In Haarlem wird es statt Residenzkriterium das Gütesiegel-Konzept geben, auch hier sollen Touristen weiterhin willkommen sein.