Uncle Sam als Vorreiter für einen geregelten Cannabis Markt ?

In den letzten Tagen war hier ja so einiges los. Die neue niederländische Regierungskoalition hat ihren Koalitionsvertragt vorgelegt und sich dort auch zu dem Wietpas geäußert. So wie es aussieht wird sich zumindest in Amsterdam nichts ändern. In anderen Städten und Gemeinden ist vieles möglich aber es ist noch alles ziemlich unklar.

Während wir uns hier mit dem Thema befassen ist aber in den USA eine gewaltige Bewegung im Gang. Der DHV berichtet auf seiner Seite über das Thema.

In Den USA wird am 6. November der neue Präsident gewählt, gleichzeitg werden aber auch in sechs Staaten Abstimmungsn zum Thema Cannabis abgehalten. Dabei kann der Bürger selbst entscheiden wie in Zukunft mit diesem Thema umgegangen werden soll. So etwas sollte es auch in unserer Demokratie geben.
In den drei Staaten Massachusetts, Arkansas und Montana geht es darum Cannabisprodukte für Patienten als Medikament zur Verfügung zu stellen. Ähnliches ist bereits seit einiger Zeit in Kalifornien möglich. Ein sehr guter Schritt in die richtige Richting wie ich finde. Denn Kalifornien hatte in den letzten Jahren eine ähnliche Stellung in den USA wie die Niederlande in Europa.

Der eigentliche Hammer ist aber, dass in Oregon, Colorado und Washington über eine kontrollierte Legalisierung für Menschen ab 21 abgestimmt wird. Wenn ich mir durchlese was in den einzelnen Staaten möglich sein soll, dann kann ich das kaum glauben. Ich musste das echt mehrmals lesen. Bei einem Erfolg in der Abstimmung wäre das einfach nur der Hammer schlechthin und es sieht gar nicht mal schlecht aus. Die Prognosen liegen in Washington momentan bei ca. 55% für die Legalisierungsbewegung!

In Washington will man den Besitz von einer Unze (ca 28,4 Gramm) für Volljährige erlauben. Anbau zum Eigenbedarf soll nur für Cannabispatienten erlaubt werden. Um die Leute auch zu versorgen sollen Anbau und Handel ebenfalls kontrolliert und legalisiert werden. Dabei ist eine Steuer von 25% auf Cannbaisprodukte vorgesehen, die teilweise in den normalen Haushalt geht und zum Teil in Präventionsmaßnahmen. Das ist für mich die beste Lösung die ich mir vorstellen kann. Es soll sogar tatsächlich endlich ein Grenzwert für denStraßenverkehr eingeführt werden. So kann kein Fahrer mehr für den Joint von vor 3 Wochen belangt werden. Das müsste ein Zeichen setzen.

In Colorado sollen Volljährige ebenfalls ca. 28 Gramm besitzen dürfen. Allerdings dürfen sie auch bis zu sechs Cannabisplfanzen anbauen wovon drei gleichzeitig bereit zur Ernte sein können. Aber auch dort sollen Anbau und Handel staatlich reguliert und besteuert werden. Dabei sollen nicht weniger als 40 Millionen Dollar an das Bildungssystem gehen.

In Oregon wird über eine staatlich geleitete Kommission abgestimmt. Diese soll den Anbau und Handel von Cannabis regulieren. Wobei das nicht für Nutzhanf gelten soll. Die Kommission wäre dafür zuständig Lizenzen für Cannabisanbau an ausgewählte Produzenten ausgeben und diese auch kontrollieren. Diese lizensierten Grower dürften dann ihre Produkte nur an die Kommission verkaufen. Diese regelt dann die weitere Abgabe und auch die Preise. Besonders toll wäre die Maßnahme, dass Cannabispatienten nur für den Preis des Anbaus bezahlen müssten. Ein Gewinn soll mit diesen Menschen nicht erzielt werden.

Also wenn man sich das mal genau überlegt dann heißt das im Grunde, dass es in drei amerikanischen Staaten bald Coffeeshops ohne Backdoorproblem geben könnte. Das sieht für mich so unglaublich gut aus, dass ich es eigentlich nicht glauben kann.

Neben den Abstimmungen auf der Ebene der Bundesstaaten wird es auch einige Abstimmungen mit lokalem Einfluss geben. So können die menschen z.B. in Detroit über Legalisierungsinitiativen abstimmen. In San Diego werden neue Abgabgestellen für Medical Marijuana zur Wahl gestellt. Es gibt allgemein momentan sehr viele Initiativen zu diesem Thema.

Diese Bewegung empfinde ich als großartig und sie zeigt, wie viele Menschen sich mit dem Thema beschäftigen. Tamar Todd (Assistant Director for National Policy) sagte dazu: „Die schiere Menge von Initiativen, die dieses Jahr zur Wahl stehen und realisierbar sind, zeigt die Dynamik, welche die Bewegung für die Legalisierung von Cannabis hat.“
Mit dieser Sache könnten die USA tatsächlich eine Vorreiterrolle in der weltweiten Problematik der Cannabis Prohibition einnehmen. Immerhin sind die USA bis jetzt ja auch der Anführer der ganzen Sache und im sinnlosen War on Drugs ganz vorne dabei gewesen. Glücklicherweise scheint aber nicht die gesamte Gesellschaft dahinter zu stehen. Die internationalen Verträge welche auch andere Staaten beeinflussen sind hier ja auch schon angesprochen worden. Erst Kalifornien, dann Washington, dann die ganzen USA, danach die ganze Welt. Dann müsste man auch hier nicht mehr in die wenigen Oasen gehen um dort zu kaufen und zu konsumieren.

  • jol

    es ist aber der staat washington gemeint nicht die stadt

    • jgreeen

      Ah blöder Fehler, habs direkt geändert.
      Danke

  • Anonymous

    Ich weiss noch als die Abstimmung bei Arni ín Kalifornien vor Kurzem war, es waren am Anfang auch fast 60% dafür und am Ende waren 55% dagegen und wurde nichts. Der Anlauf davor genau daselbe, was solls wenns noch mal so kommt.

  • justin

    ihr könnt euch nicht über die spiegel berichterstattung beschweren,wenn ihr selbst so ein scheiss schreibt.
    washington state.auf der landkarte links oben unter canada.

    • jgreeen

      Es wurde bereits geändert.
      Der Artikel über die Meldung von Spiegel Online stammt übrigens von Mobo und nicht von mir.

      • Und wie gesagt: WIR als Laien dürfen uns über professionelle Journalisten beschweren, selbst wenn wir die gleichen/ähnlichen Fehler machen.

  • Ich bin mal gespannt, ob und wie intensiv die deutschen Medien drüber berichten. Bislang haben sie sich ja meines Wissens nach komplett rausgehalten…

  • Gerd50

    Vorstellbar ist, das Gros der deutschen Presse wird in etwa so reagieren wenn
    es zu Legalisierungen kommt:

    ‚US Bundesstaaten xxx kapitulieren vor Drogen Mafia.‘

    Womit dem Bundesmichel klar gemacht wird, so feige werden wir nicht sein.

  • jgreeen

    Ich denke mal, dass es nicht wirklich viel sein wird bis die Sache entschieden ist. Mitlerweile wird es ja immer deutlicher wie oft deutsche Politiker versuchen die Medien zu beeinflussen. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/markus-soeder-intervenierte-mehrfach-beim-zdf-a-865136.html

  • Anonymous

    Und was machen alle Deutsche? Nehmen die Nachricht wahr und machen weiter wie bisher…

  • Anonymous

    Achso und was machen die „deutschen “ ? Schon,al was von Schubladen denken gehört ? Einfallspinsel

  • drlove

    Wer die Medien kontrolliert hat auch die Kontrolle über die Köpfe der Menschen. Aber das ist ein anderes Thema. Nur kurz dazu das die komplette Deutsche Medienlandschaft von einer kleinen Volksgruppe aus dem Nahen Osten kontrolriert wird. Alle Schlusselpositionen in den Runkfunkräten der Staatlichen Sender, Die Bertelsmann Gruppe (RTL/NTV) oder Pro 7/Sat1 sind mit dieser einen Volksgruppe besetzt. Nach dem 2. Weltkrieg hieß es, das man den Deutschen Michel an der kurzen Leine halten muss, und das geht nur über die Köpfe der Menschen. Dieses nur mal so am Rande, aber es geht ja hier um was anderes. Obwohl Ich oft sehr kritisch bin was die USA anbelangt, sind die uns was das Thema Cannabis anbelangt bestimmt 100 Jahre vorraus…RESPEKT!!!!

    • Belgier

      Und Du scheinst der kleinen Volksgruppe dumpfbackicker Dummbrösel anzugehören die sich ohne jüdische Weltverschwörung in ihrer eigenen Schizophrenie nicht zurecht finden…
      P.S.
      Von mir aus gesehen ist der Nahe Osten übrigens Deutschland… ;-)

      • drlove

        Na nichts zum Thema beitragen, aber beleidigend werden. Fakten sind Fakten, und selbst du kannst sie mit deinem Unsachgemäßen Äusserungen nicht ändern. Habe gegen keine Volksgruppe Vorurteile oder ähnliches, aber wer sich so wie du äussert scheint ja auch seine Bildung aus der BamS zu haben. Im Grunde wollen wir ja hier alle das gleiche…. Wir wünschen uns alle die Niederlande zurück, so wie sie vor dem 01.05.2012 waren

      • Belgier

        NEIN… Du hast keine Vorurteile… NEIN? Dann lies Dir mal Deinen Text durch – praktizierter rassismus an dem jüdischen Volk als ganzem. Da gibt´s mindestens genau so viele Idioten wie bei uns – aber auch die kann man explizit benennen und losgelöst vom gemeinen Volk betrachten. Wer das nicht tut ist ein dumpfbackiger Dummbrösel, da spielt eine liberale Cannabismeinung NULL Rolle.

    • Was Du schreibst, gehört ins Reich der Verschwörungstheorien.
      Ist nicht weit entfernt vom „bösen internationalem Finanzjudentum“
      Ich empfehle DRINGENST den Film „Die Mondverschwörung“ zu schauen
      http://mondverschwoerung.de

  • jdg

    selbst wenn die von dir aufgezählten medien juden gehören ist doch niemals die volksgruppe an sich zu beschuldigen, die millionen „normalsterblichen“ juden haben doch damit nix zu tun, deswegen finde ich solche „volksgruppen“- aussagen immer bedenklich.

  • Anonymous

    Da sieht man mal das kiffen nur was für Leute ist die ein paar Gehirnzellen verschmerzen können

  • oldenburgerJung

    Entspannt Euch mal. Leute! Wir sollten uns freuen, dass es in den USA für die Menschen die Möglichkeit gibt, sich für den Hanf entscheiden zu können. Bei uns wird das nie der Fall sein!

  • Anonymous

    schade , dass das der selige h.j. anslinger nicht mehr erleben darf,,,hehe ;-)

  • Ob der Anslinger selig ist, wage ich mal sehr zu bezweifeln. Wer einen Teil von Gottes Schöpfung verbietet landet mit ziemlicher Sicherheit eher eine Etage weiter unten ;-)

    Habe mich auch schon länger mit den Vorstößen zur Liberalisierung in den USA befasst und setze große Hoffnungen darauf. Egal wie die Abstimmungen ausgehen ist es allein schon ein Sieg, dass überhaupt über eine (von Staat zu Staat unterschiedlich ausgeprägte) Liberalisierung bis Legalisierung abgestimmt wird. Das spricht für ein lebendiges Demokratieverständnis in den USA. So etwas traut man uns hierzulande ja leider nicht zu. Ich hätte mir wenigstens 2003/2004 ein Plebiszit über die EU-Verfassung gewünscht. In Frankreich und NL gab es das, und daher ist der EU-Verfassungsvetrag nie in Kraft getreten – das ist nicht Schade, denn es war ein zentnerschweres, wirtschaftsliberales Machwerk das den Begriff Verfassung nicht verdiente.

    Ich wünsche mir also mehr Volksentscheide auch bei uns (bzw. auch Volksentscheide auf EU-Ebene – das wäre schwierig, könnte aber zu Entscheiden führen die wirklich demokratisch legitimiert sind und damit zu echtem Zusammenwachsen führen).

    Die USA haben eine Vormachtstellung in den UN und der WHO – daher kam auch damals das (fast) weltweite Verbot von Cannabis. Ich bin fest davon überzeugt, dass der richtige Weg ist, zunächst in diesen Gremien ein Umdenken (und im Anschluß eine Änderung der internationalen Veträge zur Cannabis-Prohibition) zu erreichen. Das EU-Urteil zur Diskriminierung von Ausländern in NL aus 2010 (Marc Josemans wird sich erinnern – er war der Kläger), wäre ohne diese internationalen Veträge (die Ergebnis von Anslingers Politik waren und aus den 60ern stammen) nämlich ganz anders ausgefallen. Eine Wende in den USA hat mittelfristig Auswirkungen auf uns.

    • Volksentscheide sind auch dringend notwendig! Leider ist es die CDU/CSU, die sich in Deutschland konsequent dagegen stellt. Rot/Grün hatte es seinerzeit im Koalitionsvertrag stehen… Aber die schwarzen haben dagegen gestimmt..

      • Was man von CDU-Politiker halten soll zeigt dieses Video in beeindruckender Weise: (Anfangs zum Ärgern und nach 2 Minuten wirds lustig).

    • Anonymous

      anslinger war ledigliglich willfähriger erfüllungsgehilfe alleine hat er gar nichts verboten…
      hoffnung worauf? an der war-on-drugs direktive wird sich nichts ändern, nicht unter obama, erst recht nicht unter romney. selbst wenn in allen bundestaaten der us cannabis legal wäre, würde das in der EU lediglich schulterzucken auslösen.
      das eu-urteil hat garnz und gar nichts mit den internationalen verträgen zu tun , es ist lediglich das resultat der niederländischen weder-fisch-noch-fleisch-drogenpolitik.

      • Diese Verträge behindern aber auch Alleingänge in gewissen Themen. Wenn ein internationales Interesse an der Prohibition besteht, dann entsteht da auch Druck für die Niederlande. Außerdem ist es auch so, dass die USA sagen: „Spring!“ und Westeuropa fragt erst mal: „Wie hoch?“. Ein Erfolg bei den Abstimmungen morgen würde wohl für eine Ausbreitung der Bewegung führen. Die bisherigen Initiativen sind übrigens gescheitert, weil die Freimenge und der Anbau oft sehr eingeschränkt waren und bei einer Übertretung härtere Strafen als jetzt gedroht hätten. Damit hätten die sich keinen Gefallen getan. Jetzt sind die Regeln aber realistisch und die strafrechtlichen Sachen sind auch angepasster.

      • Anslinger war weit mehr als das. Aber ohne Lobbyinteressen im Hintergrund wäre sein Werk nicht so erfolgreich gewesen. Es war eine Synergie aus einer Persönlichkeit und seinen Förderern – aber seine Polemik und Kampagnen haben die Prohibition herbeigeführt und die damalige Weltlage machte diese zum Diktat für die Welt. Den Kapitalismus dabei als Contraposition zum Stalinismus anzusehen, ist dabei fehlerhaft. Beide Systeme waren auf Leistung und Wettbewerb ausgerichtet – darin waren sie gleich. Beeindruckendes Beispiel dabei war der Wettlauf auf die Pionierleistungen im Weltraum und das Wettrüsten. Dabei konnte man friedliche Cannabis-Genießer nicht brauchen – auf keiner Seite. Der Wettbewerb ist auch heute noch brutal und offiziell nennt sich China ja auch noch kommunistisch.
        Aber die USA sind trotzdem eine lebendigere Demokratie als Deutschland. Immerhin sind dort noch Gegensätze zu erkennen (wo sind die denn bei Merkel und Steinbrück?) Auch wenn Obama (der ja in seiner Jugend selbst gekifft hat – und nicht wie Romney zwei Jahre versuchte die Franzosen vom Wein-trinken abzubringen und zum mormonischen Glauben zu bekehren) den Krieg gegen den Terror, aus innenpolitischem Kalkül fortgeführt hat, aber dabei eine (schwer erkämpfte) allgemeine Krankenversicherung eingeführt hat.
        Viele hier sollten erkennen, das es in der Realpolitik in einer Demokratie kein Schwarz/Weiß-Denken gibt. Sondern Notwendigkeiten und Prioritäten. Wenn wir das mal zusammen erkennen könnten, wäre uns mit unseren rationalen und rechtsstaatlichen Argumenten der Sieg viel näher als er es ist. Verlasst mal die sicheren moralischen Gefilde und setzt Prioritäten. Macht es Euch nicht bequem. Ich denke Obama ist idealistisch gestartet. Aber er was auch, was es benötigt um weiter gestalten zu können. Das gefällt uns zurecht nicht – aber was ist die Alternative. Von ihm können wir die bittere Lektion lernen, das bestimmte Ziele nicht ohne persönliche moralische Opfer zu erreichen sind. Man muß manche Ziele einem Hauptziel unterordnen um zu siegen – und hoffen von dem Punkt des Sieges aus weiter fortschreiten zu können.

        Immerhin ist unser Kampf ein Krieg (wenn auch mit den Mitteln des Friedens) gegen die weltweite organisierte Kriminalität. Also auch ein hohes moralisches Ziel, das man evtl. auch alten verbohrten Wählern der Rechten vermitteln könnte…

  • Anonymous

    Wenn Drogen tatsächlich auf die Menschheit sollen, kommen sie. Siehe die neue Badesalz Zombie Droge aus China. Ich wette, dass in den USA nichts passiert!

  • Marcel

    „Badesalz Zombie Droge aus China“ – Wat fürn Ding?! Meinst Du die Badesalze die man sich überall als Research Chemical bestellen kann? Wer das Zeugs konsumiert – ist selber schuld (so krank das auch klingen mag^^)

  • KifferJan

    OH MANN OH MANN, was unsere Mutti da zum Besten gibt tut ja schon richtig weh. Alkohol ist keine Droge,sondern ein Nahrungsergänzungsmittel und macht bei kontroliertem Komsum nicht abhängig. Und die überwiegende Anzahl ihrer Untertanen glaubt den Schwachsinn auch noch . . na, denn mal ein Prosit auf unsere Alkohollobby

  • Marcel

    Merkwürdig das man von den Volksentscheiden in der Deutschen Medienlandschaft einmal GAR NICHTS HÖRT!!!!! Ich traue mittlerweile keinem Nachrichtenmagazin mehr über den WEg. Früher war ich nicht so paranoid – hat sich aber seit dem Blog hier geändert^^

  • Pingback: Die Nacht vor der Entscheidung « Antonio Peris Buchbinderwerkstatt()

  • Basjoe

    Da heute ja der Tag der Wahrheit ist hier mal ein interessanter Artikel der taz;

    http://www.taz.de/Wahlbehinderung-und-Wahlbetrug/!104985/

    Lässt immo nichts gutes erhoffen.

    • Marcel

      Verstehe nicht wieso viele US Amerikaner keinen Lichtbildausweis haben wtf!? Ohne Ausweis = illegal = kein Wahlrecht.

      Aber kenn mich mit den Gesetzten dadrüben nicht wirklich aus. Weiß nur das ich in Texas keine Aptombombe in der Innenstadt zünden darf – und Sonntags muss ich mit ner roten Fahne vor dem Auto meiner Frau rumwinken o.O

      • In den USA gibt es keine Meldepflicht. Die meisten weisen sich im Alltag nur mit ihrem Führerschein (den man alle 2 Jahre verlängern muss) aus. Das reicht meist. Nur eben für die Wahl nicht. Da muß man ins Wählerregister eingetragen sein – und dafür muss man gemeldet sein. Da es keine Pflicht ist, sind aber viele Amis nicht gemeldet. Führerschein kriegt man auch so und das ist da das Hauptdokument im Alltag.

      • Basjoe

        In den USA gibt es KEINE Meldepflicht für US-Staatsbürger und somit auch keine Pflicht einen Ausweis zu besitzen.
        Alles rein freiwillig.

      • Korrektur – Führerschein reicht auch für die Wahl.

        • Oder auch ein Waffenschein.

    • Ich empfehle die aktuelle Folge von Alternativlos: http://alternativlos.org/28/

  • Sebastian

    Eine musikalische Anklage eines Künstlers aus Barbados:

    Auf Barbados werden die Grower, Dealer und Runner nicht geschnappt sondern erschossen.(Strain Hunters Trinidat St. Vincent)

  • Den taz-Artikel kann man auch anders interpretieren @ Basjoe. Den rechten um Mitt Romney geht die Flatter. Daher verlassen sie die demokratischen Spielregeln und schüchtern schwache Wählergruppen des Gegners ein. Manche unserer Pflichten sind gar nicht schlecht, hab ich mir beim lesen gedacht. Die Anzahl sozial Schwacher bei uns die keinen Personalausweis hat, dürfte gegen Null tendieren, da man den ja zum Hartz-IV beantragen braucht. Bei uns könnte man mit diesen Methoden niemand von der Wahl ausschließen.

  • fehner
  • pirat

    Es sieht sehr gut aus 57% sind für die „pot-initiative“ laut dem ersten Exit-Poll (entspricht unseren Hochrechnungen)
    http://www.cbsnews.com/8301-250_162-57546124/exit-poll-close-race-in-colorado-pot-initiative-up/
    Das heißt der erste Staat in dem Weed komplett legal wird. Wie geil, darauf gleich eine illegale Sportzigarette genießen

  • pirat

    und in Colorado kifft sicher auch nicht die Mehrheit! Trotzdem hat die Legalize-Bewegung es dort geschafft die Mehrheit der Bevölkerung von einem normalen und vernünftigen Umgang mit Cannabis, auch als Genussmittel, zu überzeugen. Das zeigt das es mit einer guten Kampagne gelingen kann die Mehrheit zu bekommen. Können wir das auch?

    • Anonymous

      Ach Pirat, die Hoffnung ist bei mir endgültig gestorben. Als damals die Kohl-Ära beendet wurde, durch die Rot-Grüne Schröder Regierung, wurde ich auch Volljährig und habe voller Stolz die Grüne gewählt, weil sie Cannabis legalisieren wollten. Seit diesem Arschtritt, nein Danke. Die Piraten gehen, so fürchte ich ähnliche Wege, ich hoffe ich täusche mich, aber ab gewisse Stimmenanteile, verraten alle Parteien ihr Land und Leute!

      • pirat

        Ich bin auch ein „Opfer“ dieser Wahllügen der Grünen. Du kannst schon glauben das dies bei uns Piraten nicht passieren wird. Da macht die Basis nicht mit und das ist bei uns entscheidend.

      • Anonymous

        Die Piraten sind schon auf ein guten Weg und zufällig war meine Stimme auch dabei ;), ich will doch stark hoffen, dass es nicht wieder zu einer Enttäuschung kommt. Was wurde aus euer Cannabisthemen? Wollt ihr noch immer den Niederländischen Model folgen oder wedet ihr den Coloradoweg einschlagen?

        Danke für die Antwort Pirat!

  • Belgier

    Ich muss mal zusammenfassen…

    Legaliesierung
    Oregon – Abgelehnt
    Washington (State) – OK
    Colorado – OK

    Medical Cannabis
    Massachusetts – OK
    Arkansas – Abgelehnt
    Montana – Abgelehnt

    Entkriminalisierung
    Detroit – OK
    Grand Rapids – OK

    Das ist ganz schön gut. In Washington und Colorado gibts vom Anbau bis zum Verbrauch klare Verhältnisse mit Steuern, Qualitätskontrolle und allem pipapo… WOW! Dagegen sind NL-CS ein ganz ganz schlechter Witz (Backdoor).

    Wenn bei jeder Präsidentschaftswahl 5 von 8 solcher Dinger durch kommen… schwappt die Welle zu meinem 75sten nach Europa… ;-)

    Diese Nachrichten sind langfristig viel viel wichtiger als die Aufrechterhaltung des Duldungssystems – eagl ob mit oder ohne Ausländer.

    • pirat

      Das ist die beste Nachricht,die ich je in Bezug auf Cannabis-Politik gehört habe. Das hat mit Sicherheit folgen und zeigt eben das es auch anders geht. Und wenn es schon die Amis können,……………

      • Marcel

        Ich denke auch das dies das richtige Signal ist! Freu mich für die Amis. Hoffentlich sehen die Niederländer was dort passiert. Aber in den deutschen Medien hörst Du da nichts von!

      • pirat

        Das kommt schon noch, momentan feiert hat alles Obama

  • pirat

    Jetzt brauchen die Amis auch nicht mehr nach Adam fliegen um dort ihren Cannabis-Cup auszutragen. Ab jetzt gibts Konkurrenz!

  • Basjoe

    „Ich muss mal zusammenfassen…

    Legaliesierung
    Oregon – Abgelehnt
    Washington (State) – OK
    Colorado – OK“

    Bitte sagt mir das ich nicht Träume!!

    Das dürfte der grösste erfolg der Cannabis bewegung aller zeiten sein.

    Kann man da noch irgendwas dran rütteln?

  • Basjoe
  • shadu
  • Blubberblase

    Ich glaube wir alle können es noch nicht so recht glauben!!! Das ist ein unheimlich tolles Signal, gerade aus einem Land wie den USA den den Kampf gegen Cannabis entscheidend mitgeprägt haben! SEHR SEHR SEHR NICE!!!
    Eine kleine unwichtige Frage am Rande: Weiß jemand ob dort auch Ausländer etwas erwerben können, habe dazu noch nichts gefunden?! Bitte kein wietpass ;)

    • Elli

      *lol*

    • Ja können sie. Alles weitere aber auf Antonio Peris Buchbinderwerkstatt – einfach auf meinen Nick klicken oder den Link unten benutzen.

  • KifferJan

    Gute Neuigkeiten aus den Staaten, neben der Wiederwahl von Barack Obama :-)

    Quelle
    http://www.n24.de/news/newsitem_8350063.html

    IMarihuana

    In den Bundesstaaten Colorado und Washington haben die Wähler der Legalisierung von Marihuana zugestimmt. Auf staatlicher Ebene ist der Besitz kleiner Mengen des Rauschmittels für Konsumenten über 21 Jahren damit nun möglich. „Die Wähler haben gesprochen, und wir respektieren ihren Wunsch“, sagte der Gouverneur von Colorado, John Hickenlooper, über die Marihuana-Abstimmung. Dem Sender CNN zufolge verwies er aber darauf, dass die Droge aus Sicht der Bundesbehörden in Washington D.C. weiterhin illegal ist. Als 18. Staat erlaubt Massachusetts jetzt die Verwendung von Marihuana für medizinische Zwecke.

  • Habe soeben einen neuen Artikel in meine Blog zum Thema erstellt – mit Ausblick auf die Zukunft für uns uvm. – den NORML-Spot zur Kampgner findet ihr dort auch – kommt doch diskutieren. Hier geht es ja um den Wietpas in NL. Ihr könnt gern meine Plattform benutzen – würde mich freuen dort mal etwas Response zu bekommen. War die ganze Nacht wach – aber bei den Abstimmungen zum Wietpas sind noch immer nicht alle Stimmen ausgezählt, daher sind die Ergebnisse dort auch nur aktuelle Zahlen. YES WE CAN! Heute ist ein historischer Tag zum Jubeln – und die machen es dort richtig. Legale Jobs, keine Backdoor-Problematik etc.

    • Elli

      Finde die Ergebnisse in Washington und Colorado ja toll, aber…
      1. es wurde ja schon gesagt, laut Bundesebene ist Marihuana weiter illegal. Bundesebene ist höher als Bundesstaat, also wie geht man damit um?
      2. Werden dann Grenzkontrollen eingeführt zwischen den Bundesstaaten, weil man ja davon ausgehen muss, dass alle Welt dahinfährt um sich einzudecken?

      • jgreeen

        Es ist das gleiche wie in Kalifornien. Die DEA wird ihre Show abziehen und hier und da versuchen die Grower und die Abgabestellen zu schikanieren. Trotzdem setzt man sich dort mit immer mehr Erfolg gegen die Gesetze des Bundes hinweg. Was du sagst ist in der Theorie ja richtig aber wenn die Bundesstaaten einfach ihr eigenens Ding machen, dann kann man da kaum gegen ankommen. Dazu empfehle ich auch den Film „Super High Me“. Dort sieht man wie lächerlich die DEA sich in der Sache verhält.
        Grenzkontrollen wird es sicher geben und die werden genau so erfolgreich sein wie die an der niederländischen Grenze. Die Grenze zu Mexiko wird auch extrem überwacht und trotzdem kommen da täglich Tonnen von Weed ins Land.
        Dort wird sich auch ein Drotentourismus entwickeln und höchstwahrscheinlich die anderen Staaten zur Nachahmung animieren. Alles nur eine Frage der Zeit.

      • Elli

        In Kalifornien gab es doch keine Legalisierung die vergleichbar mit der jetzt wäre, oder?

        Washington und Colorado sind außerdem „am Arsch der Welt“ gelegen, da wohnt kaum einer. D.h. es die werden da alle hinpilgern und wieder zurück. Was nützt es wenn die einen Staaten es Legalisieren, aber die anderen weiter Kriminalisieren, und das eben nicht mal wenig. Das muss ich mal sagen! Legal hier, heftige Strafen dort!

      • Elli

        PS. Das Spielchen kennen wir ja von hier und es ist Scheisse, besser als Komplettverbot, aber sonst nichts!

      • jgreeen

        Die Cannabis Dispensaries die das Cannabis an Patienten weiter geben werden regelmäßig von Organisationen der Bundesebene schikaniert und trotzdem zieht man in Kalifornien den Kurs durch. Damit will ich auch nur sagen, dass ein Verbot auf Bundesebene erst mal nur ein Text in einem Buch ist und erst mal umgesetzt werden muss. Wenn die Bundesstaaten das nicht tun, dann kann man nur wenig machen.
        Es nützt schon einge ganze Menge wenn einzelne Staaten ihr eigenes Ding machen. Wie gesagt, die Entwicklung die in Kalifornien mit Medical Cannabis angefangen hat, hat schon auf andere Staaten übergegriffen und die haben es sogar nocht weiter getrieben. Es ist übrigens nicht so schwer ein Rezept für Cannabis zu bekommen wie manche vieleicht denken. Eine Legalisierung bzw. eine Regulierung des Cannabismarktes wird nur in solch kleinen Schritten ablaufen. Es wird nicht der große Tag kommen an dem einfach alles legal und frei wird.
        Deswegen finde ich diese Entwicklung so gut.

      • Das siehst Du @ Elli völlig falsch – betrachte das lieber als Anfang vom Ende der Prohibition. Oder glaubst Du, das bleibt auf diese Bundesstaaten beschränkt? In den Bevölkerungsärmeren Gegenden konnte man einfach mit ein paar Millionen Dollar Budget mehr erreichen. Das ist der Anfang. Mehr in meinem Blog.

      • Elli

        klar du hast natürlich recht, die Entwicklng geht in die richtige Richtung.
        Auf der anderen Seite zeigt diese Situation auch die Willkür von Strafen und das geht mir mächtig auf den Zeiger :-((

  • jgreeen

    Hui hier ist ja gute Stimmung. ;)
    Dafür gibts auch gute Gründe finde ich. Denn das was in den USA und besonders in Colorado und Washington passiert ist, wird der Anfgang von einer richtig großen Sache. In Kalifornien hat man es vorgemacht. Wenige Jahre später gehen einige Staaten noch weiter und andere schließen sich dem Medical Cannabis System an. Das wird sich in den USA weiter ausbreiten und dann auf die ganze Welt. Denn dieses Land ist im Grunde der Kopf der Welweiten Prohibition von Cannabis. Von dort aus wird vielen anderen Nationen vorgegeben wie sie sich zu verhalten haben. Deutschland ist da ganz vorne mit dabei und gegenüber den USA sehr unterwürfig.
    Bis sich davon etwas hier auswirkt wird es noch etwas dauern, dass wird wohl kaum nächste Woche oder nächstes Jahr sein. Die Legalisierung wird nicht damit beginnen, dass sich alle Staatschefs die Hände reichen und erklären „Ihr hattet recht! Cannabis wird legal!“.
    Das wird in Schritten ablaufen und der Anfang vom Ende hat jetzt begonnen.

  • KifferJan

    @Elli

    Grenzkontrollen innerhalb der Staaten der USA? Eher nicht, ist sicher auch gar nicht zulässig. Das wäre ja genauso, als würde bei der „Ausreise“ von Bayern nach Hessen oder Baden Würtemberg kontrolliert.

    Ansonsten: Wir müssen weiter für die Legalisierung in unserem Lande kämpfen. Die Voraussetzungen dafür sind nun besser als je zuvor.

    • Elli

      Ist schon was anderes, weil die USA viel größer ist und die Staaten anscheinend unabhängiger sein können als bei uns die Länder. Ich stell mir das so vor, dass einfach stichprobenweise die Autobahnen und großen Landstraßen kontrolliert werden. Denke mal, dieses Mittel werden sich die Konservativen nicht nehmen lassen.

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