Eindhoven, Helmond und Maastricht

Nach den wirklich tollen Nachrichten zur US-Wahl haben einige von Euch ja schon eine globale Legalisierung vor Augen gehabt. Doch erstmal leben wir im hier und heute, und da gibt es auch ein paar weniger gute Nachrichten:

In Helmond und Eindhoven bleibt erstmal alles beim Alten: Entgegen der nicht weit entfernten Gemeinde Tilburg bleiben die Städte Helmond und Eindhoven erstmal beim Wietpas. Das heißt: Ohne Registrierung kein Einlass. Immerhin sei ja noch kein neues Gesetz beschlossen.

Und in Maastricht? Da regiert weiterhin König Onno und der ist ja auf ausländischen Abschaum nicht sonderlich gut zu sprechen. In Maastricht werde es, anders als in anderen Gemeinden, auch auf jeden Fall eine GBA-Pflicht geben.Eine Aussage von Hoes hat mich allerdings aufhorchen lassen: Er begründete die GBA-Pflicht damit, dass ohne den Auszug ja jeder in die Coffeeshops käme. Wenn diese Aussage so richtig ist, kann man davon ausgehen, dass in den Städten, in denen es keine GBA-Pflicht gibt, auch kein Ausschluss von Ausländern möglich ist. Und es haben ja schon einige Gemeinden verkündigt, dass dort kein GBA-Auiszug nötig sei…

Danke an den Belgier für die Links

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Marcel

    Ich glaube nach dieser legistatur periode wird uns onno auch wieder in die freie Wirtschaft entlassen…

  • Gianni

    Ich hoffe Onno hat in diesem Fall ausnahmsweise mal recht ! Wäre echt der Burner wenn wir in den Städten wirklich auch hineinkommen die kein GBA Auszug verlangen. Da würde sich meine theorie mit dem wo kein Kläger da kein Richter echt durchsetzen. Wäre auch cleverer als Gemeinde zu sagen lieber ivo wir halten uns an deine Regeln und tun einfach was anderes .

  • Basjoe
  • Basjoe

    Opstelten beharrt darauf das es nur eine landesweit einheitliche regelung geben kann, sprich keine ausnahmen ala Amsterdam.

    „het ingezetenencriterium kan alleen landelijk worden toegepast. Met andere woorden: er is geen keuzevrijheid voor gemeenten.“

    Er befürchtet juristische Konsequenzen, insbesondere von den Coffeeshops im süden des Landes die im gegensatz zu Amsterdam immer noch keine Ausländer reinlassen dürfen.

    „Zo ligt het in de lijn der verwachting dat coffeeshops die zich ongelijk behandeld voelen de brief van het ministerie straks gebruiken in rechtszaken tegen hun gemeente of de Rijksoverheid.“

    Das kann noch heiter werden, schätze die werden nochmal an der „lokalen anpassung“ schrauben.

    • Genau diese Vermutung hatte ich ja auch schon angestellt. Habe da gleich eine Klagemöglichkeit gesehen. Eine solche Ungleichbehandlung von Gewerbetreibenden (und nichts anderes sind Coffeeshobetreiber) im selben Land, kann nicht ohne juristische Folgen bleiben. Immerhin ist ja nur die Backdoor-Illegal. Coffeeshops sind aber legale Geschäfte und da kann man eine solche ungerechte Wettbewerbssituation im selben Staat nicht ohne Scharmützel vor Gericht durchsetzen.

  • Anonymous

    Verstehe nix mehr:-((

  • Was Hoes da zu dem Auszug aus dem Melderegister sagt ist mir auch schon öfter durch den Kopf gegangen. Es hat schon einen Grund warum dieses Formular nur drei Monate gültig ist, denn im Prinzip könnte man sich ja eine Briefkastenadresse besorgen, sich ummelden und hat dann aber einen passenden GBA Auszug für den Wietpas vorlegen. Der Wohnort steht zwar eigentlich auch auf einem Ausweis aber das ist ja nicht immer aktuell. Somit taugt der nicht in jedem Fall zur Bestätigung des Wohnorts. Es stellt sich also die Frage, wieso man an manchen Orten den GBA Auszug sehen will. Entweder der Ausweiß allein taugt wirklich nicht für eine sichere Bestätigung des Wohnorts oder man will die Coffeeshop Kunden über den Erwerb des Auszugs überwachen. Immerhin ist ja irgendwo vermerkt wenn jemand so was beantragt und wenn er dass alle drei Monate tut, dann wissen auch die Behörden was Sache ist.
    Wenn der Ausweis also gar nicht allein zur Bestätigung des Wohnorts reicht, dann frage ich mich wie manche Gemeinden die auf den Auszug verzichten das regeln wollen.
    Ich weiß übrigens aus Erfahrungsberichten von Studienkollegen die einen Wietpas haben und aus Maastricht kommen, dass sie einfach nur irgendwas mit ihrerer Adresse vorlegen mussten und schon war alles ok. Das konnte sogar einfach irgendein Brief sein den im Prinzip jeder schreiben könnte.
    Für mich zeigt das alles nur mal wieder wie verworren und unüberlegt diese ganze Aktion ist.

  • Björn Andresen

    Meine Fresse: entweder die legalisieren endlich oder verbieten es ganz wie hier bei uns. Dieser ganze Hick-Hack nervt – und jeden Tag wird ne neue Sau durchs Dorf getrieben.
    Ich hoffe am 1.1.2013 besteht endlich Klarheit!!

    • White Widows

      Ich stimme dir da voll zu. Heute Hüh, morgen Hott, das nervt gewaltig.

      Vielleicht sollten wir mit weiteren Freudensprüngen warten, bis wirklich was „amtliches“ der neuen Regierung kommt oder ein niederländisches Gericht diesem Unfug ein Ende bereitet.

      Alles, auch die vermeintliche „Ausnahmeregelung“ für Amsterdam, ist noch lange nicht in trocknen Tüchern.

  • Anonymous

    Da hat unser Ivo mal wieder nicht gründlich nachgedacht……Erst verspricht er dem van der Laan dass er in Amsterdam weiterhin Touristen bedienen darf, dann fällt ihm ein dass es doch Schwierigkeiten geben könnte. Was macht der Typ eigentlich den ganzen Tag? Es wird so enden dass keine einzige Stadt eine Ausnahmeregelung für Ausländer bekommt. Und dann geht Holland unter….Der Stadt Maastricht fehlen seit dem 01. Mai alleine an parkgebühren ca. 250 000 Euro!!!!!!!! Viel Spass Holland:-)

    • Tja das passiert eben wenn man eine rechtlich wackelige und absolut populistische Gesetzeskonstruktion durchboxen will. Man will sich geben als wäre man der Große Macher der mal endlich die Overlast angeht.
      In Wahrheit sind die Gründe für die neuen Regeln aber wohl ganz andere. Dazu ist der Wietpas auch mit den „neuen“ Regeln rechtlich auf dünnem Eis. Man solte nicht glauben, dass jemand weiß was er tut nur weil er einen gewissen Posten hat. Ivo Opstelten und seine Freunde werden noch richtig Spaß kriegen bei der ganzen Geschichte.
      Ich habs immer gesagt, die Sache wird ins Chaos abgleiten und das geht jetzt eben so langsam los.

  • Marcel

    Wie schon 1.000x gesagt, der Druck von aussen wird nicht unbeträchtlich sein. Und die „lokalen Anpassungen“ sind ebenfalls ein sehr schwammiger Begriff. Das war wohl ein Schnellschuss vom Amsterdamer Bürgermeister. Entweder ALLE oder KEINER! So wie ich es mit gedacht hab.

    MOBO – hattest Du nicht Deinen Arsch darauf verwettet, dass sich in Amsterdam nichts ändert!?

    Pack schon mal die Vaseline aus!

    Und ich prophezeie: Haarlem wird ebenfalls keine Ausländer begrüßen dürfen.

  • Basjoe

    Hab ja auch immer gedacht unsere Regierung wäre chaotisch, aber was da grade bei unseren Nachbarn abläuft belehrt mich eines besseren.
    Ohne worte.

  • Anonymous

    Bananenrepublik Niederlande…..

  • Basjoe

    Was ich nicht verstehe, Opstelten war doch bei den Koalitionsverhandlungen dabei, warum fällt ihm erst jetzt ein das die neue (wie die alte) Regelung juristisch auf wackligen Beinen steht?
    Speziell wenn darin den Gemeinden auch noch „lokale Anpassungen“ zugestanden werden.
    Lesen die den mist auch nochmal bevor die das verabschieden?
    Was mich auch mal interessieren würde ist die tatsache ob dieses gespräch zwischen van der Laan und Opstelten wirklich stattgefunden hat, wenn ja wiederspricht das ja komplett Opsteltens heutigen aussagen und macht ihn noch unglaubwürdiger wie er schon war.
    Glaueb ja kaum van der Laan saugt sich sowas aus den Fingern.

    • Hat nicht irgendjemand Lust darauf, aus dieser Nachricht einen Gastbeitrag zu machen? Bin gerade unterwegs, da ist das erstellen etwas schwieriger. Copy und Paste bekomme ich aber hin…

      • Marcel

        lalala ich mach

  • White Widows

    Ich bleibe auch bei meiner Meinung, dass ein „Ausländer raus aus den Coffeeshops“ in Amsterdam nie und nimmer durch- und umsetzbar ist.

    Ich denke der Allerwerteste von mobo bleibt jungfräulich :-)

    Und ich habe es auch schon mal gesagt. Entweder dürfe ALLE Coffeeshops Ausländer rein lassen oder KEINE. Eine Insellösung ist rechtlich unzulässig und würde würde von jedem Gericht gekippt werden.

    Wir werden wohl erst nach einem Gerichtsurteil Klarheit haben, ob Ausländer diskriminiert werden dürfen oder nicht. Dieses wird es ja laut Marc bald geben …

  • Basjoe

    http://frontpage.fok.nl/nieuws/571067/1/1/100/opstelten-wiet-kopen-met-alleen-id-kwetsbaar.html?token=7df8459b75a457582bcd74ceb03eaaeb&allowcookies=DEZE+MELDING+SLUITEN+EN+NIET+MEER+WEERGEVEN

    Im grunde nochmal diesselbe Nachricht, interessant sind aber die Kommentare wie ich finde.
    Darin wird auch immer wieder die Legalisierung in Colorado/Washington erwähnt und das unverständnsis darüber was Opstelten da anrichtet. Soviel zur Aussage „hatt keinen einfluss auf die wietpas diskussion“. ;)

    kleines Beispiel:

    „Nu Colorado wietverkoop volledig gaat legaliseren staan we mooi wereldwijd voor aap met dit schertsfiguur en zijn jaren 50-mindset.“

    Zumindest wird durch „Colorado“ Ivo’s verhalten zunehmend gestrig und unglaubwürdig.

    Hätte er ein bisschen Anstand würde er sein komplettes versagen in sachen Wietpas einsehen und seinen Hut nehmen.

    Der Kerl ist nur noch peinlich und unglaubwürdig.

  • Anonymous

    Jungs und Mädchen, ich verstehe das Klammern an Strohhalme, das tun wir alle zur Zeit. Ich prognostiziere Euch, dass keine Ausländer reinkommen, es ging um nichts anderes, die Lockerung sprechen dafür und leider wollen das die Niederländer auch, ich wiess es sind nicht die Coffeshopbetreiber und die Konsumenten, ich rede von den „anderen“ und diese sind nun mal die Mehrheit, leider… Es wird so kommen wie sie es wollen und nicht anders, wetten?

  • KifferJan

    Opstelten macht sich langsam lächerlich. Wer nimmt denn diesen Kasper noch ernst?

    In der niederländischen Regierung sitzen genau so unfähige Flachpfeifen wie bei uns …

    • joe

      So ist es :/

  • Anonymous

    Also zu Amsterdam, ohne je dagewesen zu sein. Ich habe gehört das dort gerade im Rotlicht Bereich harte Drogen oft angeboten werden/wurden! Vielleicht können ja Leute berichten die das dort kennen.

    Wenn es nun wirklich ca. 1,5 Mio Besucher sind im Coffee Shop, dann kann man bald aber jeden Tag ein Video auf youtube sehen wo ein 12 jähriger Weed oder anderes vertickt.

    Ich kann mir wiederum nicht vorstellen, das das jemand will. Auch wenn Opstelten das noch so toll findet. Also dann Prost Mahlzeit und viele Touristen werden Amsterdam meiden wenn Sie dauernd auf weed etc. angesprochen werden.

    Oder meint Ihr das gerade in der Stadt mal eben der Schalter so umgelegt werden kann!

    Ich kann das irgendwie nicht, und genau das denkt sich sicher auch der Laan!

    Wir werden sehen….

    • Genau daher verstehe ich das Argument von Hoes überhaupt nicht, das in Maastricht die Overlast angeblich größer sei als in Amsterdam – und das nach Amsterdam Luxus-Touristen kämen und nach Maastricht der Abschaum. In Maastricht gibt es keine Red-Light-District und 12jährige arabisch-stämmige Dealer auf der Straße gibt es da erst seit Einführung des Wietpas im Mai. Wo sollen die Touristen sonst auch kaufen? In den Coffeeshops lief es seit mitte der 90er Jahre immer geregelt. Es gab keine Overlast – die gibt es erst jetzt. Aber im Vergleich dazu was in Amsterdam erst abgehen würde, wenn da die gleichen Wietpas-Regeln (egal wie das dann in Zukunft heißt) eingeführt würden, ist und war Maastricht immer mehr als harmlos. Venlo war immer schlimmer. Das angeblich Maastricht so schlimm war, ist ein Beweis für vorgeschobenen Argumente – dabei geht es nur um Geographie – sonst um nichts.

  • Anonymous

    Genauso ist es. Die Hurenkinder denken sie könnten uns verarschen. Dabei verarschen Sie sich selbst. Der onno hoes hat dafür gesorgt dass der Stadt Maastricht seit Einführung des Wietpas 250 000 Euro an Parkgebühren fehlen:-)))) hahhahaha……und das ist nur das Parken…..haahhaahahahaha……ich lach den so aus……Dann noch mehr Spass werden die kriegen wenn landesweit keine Touristen mehr in die Shops kommen. Das wird ultramegahardcore……Opstelten du Vollidiot:-) Hirn weggesoffen und weggekokst. Ohne Witz der raucht bestimmt crack der ivo. Anders kann ich mir seine denkweise nicht mehr erklären. Oder er ist ein laborversuchsmensch oder so…..

  • Anonymous

    Onno hoes goes Pleite!!!

  • Anonymous

    Der Ivo stirbt lieber bevor er Ausländer wieder in die Shops lässt. Ab Januar wird Venlo und Maastricht noch viel schlimmer und die Kriminalität und Overlast werden unangenehme Züge annehmen und ungeahnte…….Meine Fresse

  • Anonymous

    Der Ivo ist voll durch……