Gastbeitrag: Wohin geht die Reise

Unser Leser Marcel hat sich mal wieder die Mühe gemacht, einen Gastbeitrag zu schreiben. Diesmal auch ohne Hitlervergleich :-p
Vielen Dank!

In der letzten Woche sind wir durch einige Meldungen durch diverse Bürgermeister erst in Euphorie versetzt worden – welche aber nun wieder einen Dämpfer bekommt. Wie mobo ja bereits berichtete gab es Neuigkeiten aus dem Ministerium von Ivo Opstelten. Nachdem der Bürgermeister von Amsterdam „van der Laan“ gegenüber der Presse erklärte das er die „lokalen Anpassungen“ auf die Zulassung der Touristen bezöge und Amsterdam somit auch 2013 zugereisten nicht den Zugang zu den Coffeeshops verwehren wird. Hier sah sich ein Sprecher des Ministeriums genötigt zu intervenieren. Wie einige Leser schon vermuteten zielt die Auskunft „lokale Anpassungen“ laut Ministerium lediglich auf die Notwendigkeit des Vorzeigens eines GBAs. Zu den weiteren „Regeln“ bzw. „Bestimmungen“ wurde sich in noch keiner Weise geäußert.

Wie wir allerdings alle zwischen den Zeilen lesen können, geht es mittlerweile hauptsächlich nur noch um den Zugang der Touristen bzw. nicht in den Niederlanden wohnhaften Personen. Der Zutritt sollte mittels des Wietpas und der geschlossenen „Clubs“ reguliert werden – wie wir alle wissen mit relativ geringem Erfolg. Der Straßenhandel ist extrem angewachsen und die Anwohner fühlen sich durch den entstandenen Overlast noch mehr belästigt. Abgesehen davon das es nun für Schüler und Jugendliche sehr viel einfacher geworden ist sich einzudecken.

Wenn man in der Historie mal ein Jahr zurück geht, findet man vielleicht die Lösung die auf uns alle zukommt. Sowie die PvDA, Groenlinks & D66 haben früher dafür plädiert staatl. kontrollierte Shops zu eröffnen. Hier sollte das selbe System wie bei den Liquor-Shops angewandt werden. Auch hier sollte nur zutritt für „Einwohner“ gewährt werden. Was, wenn der Handel in staatliche Hand kommt, auch ohne weiteres möglich ist. Denn hierbei würde es sich um wirklich geschlossene Clubs handeln. Zwar würde dann wahrscheinlich die Backdoorproblematik gelöst – allerdings würden die Coffeeshops wie wir sie heute kennen durch Ausgabestellen ersetzt. Was meiner Meinung nach wieder ein heftiger schlag gegen unsere „Kultur“ wäre.

Im Großen und ganzen ist der Wietpas prinzipiell noch da. Er wird nur nicht mehr beim Namen genannt, aber die Regulierungen sollen trotzdem durchgesetzt werden. Leider ist bisher nichts weiteres aus Den Haag bekannt geworden. Wie z. B. ob es weiter Einschränkungen in der Mitgliederzahl geben soll oder wie es mit der Entfernung zu den Schulen aussieht. Momentan äußern sich zwar viele Bürgermeister gegen die „Wietpasregeln“ – doch ich sehe das leider nicht so positiv wie viele andere hier. So wie es aussieht, läuft es auf eine weitere „Duldungspolitik“ heraus. Der eigentliche Plan des Wietpas war es jedoch Cannabis zu legalisieren. Hiervon wird aber schon seit Monaten nicht mehr gesprochen. Daher bleibe ich auch bei meiner Meinung, dass seitens der EU Nachbarstaaten dermaßen Druck ausgeübt wird, dass sich die Niederländer (freiwillig – da es in dem Kram der VVD passt) auf eine für uns negative Regulierung einlassen.

Was würden Insellösungen á Amsterdam bedeuten!?

Ganz kurz und knapp: Rechtsstreit in allen Teilen des Landes! Natürlich hätten wir dann eine Wettbewerbsverzerrung. Es ist für die Shops außerhalb Sin Cities nicht möglich eine Zweigstelle in Amsterdam zu eröffnen (Lizenzmangel). Somit hätten die Amsterdamer Shops den anderen gegenüber einen klaren Wettbewerbsvorteil – was wiederum Klagestoff vom allerfeinsten bietet. Nun frage ich mich allerdings warum dann keiner der Shops aus den südlichen Provinzen nicht schon auf die Idee gekommen ist genau aus diesem Grund zu klagen. Denn prinzipiell besteht die Wettbewerbsverzerrung ja schon seit dem 01.05.2012. Vielleicht oder hoffentlich ist dies durch die „Probezeit“ zu erklären – welche ja nun als „nicht bestanden“ gilt. Ich für meinen Teil sehe die Insellösungen nur als zeitlich begrenztes Werkzeug – um die Maßen erst einmal ruhig zu stellen und sich langsam an Status Quo heranzutasten. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Status Quo = kein Verkauf an Ausländer, kontrollierte Abgabe an Einwohner.

Was passiert wenn nun die ID Card als Kriterium genommen wird?

Eine Alterskontrolle und Identitätskontrolle soll ja nun mal stattfinden. Momentan ist die Lösung entweder einen niederländischen Pass zu haben, oder wenn man diesen nicht Besitzt einen GBA vorlegen zu können. Wie uns der Belgier ja belehrte tragen die Niederländer keinen Wohnsitz bei ausländischen Ausweisen ein. Somit ist jeder Einwohner der Niederlande der keinen Niederländischen Pass hat verpflichtet einen GBA bei sich zu führen. Ob er nun in einen Coffeeshop geht oder nicht. Daher sehe ich da auch keine geheime Registrierung. Denn ein Niederländer hat Zutritt ohne GBA. Der Ausländer die in NL wohnt hat den GBA sowieso! Ich denke Opstelten verlässt sich hier auf den Rückhalt aus der EU. Eigentlich verstößt diese Regelung gegen das Grundgesetzt der Niederländer wonach jeder der sich in den Niederlanden befindet (ob Einwohner oder nicht spielt keine Rolle) gleich behandelt werden muss. Wie wir wissen hat der EUGH dies bei der Klage gegen den Wietpas abgesegnet. Mit der Begründung das der „War on Drugs“ wichtiger sei, als der

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • Facettenreicher Artikel Marcel – mit verschieden Zukunftsszenarien, gefällt mir.

    Das es, wie Du schreibst, Plan des Wietpas war, Cannabis zu legalisieren, zeigt schon wie kurz das alles gedacht war und ist. Obwohl es doch auch in der niederländischen Politik von Juristen nur so wimmelt, wäre das ein Kardinalfehler wenn man keinen Drogentourismus will, denn sobald Cannabis in den Niederlanden eine legal Ware ist, greifen Artikel 23-31 des EU-Vertrages – darin ist der freie Warenverkehr geregelt. Damit wäre es dann nicht mehr möglich mit den bisherigen Argumenten eine diskriminierende Lösung vom EuGH absegnen zu lassen – das kann man schon aus der Urteilsbegründung von 2010 im damaligen Marc Josemans-Prozeß klar interpretieren. Legal darf es also (aus Sicht der Ausländer raus-Politiker) bloß nicht werden.

    Interessant dazu ist das Verbot der psilocybinhaltigen Pilze 2008. Jetzt nicht schreien: „die gibt es doch noch“ – das was sie heute verkaufen ist eine biologische Gesetzeslücke – beim Verbot von 186 Arten haben sie die Sklerotien des Mexicana a – vergessen – die verkaufen sie nun als Trüffel mit fake-verschiedenen Strains – ist aber nicht damit zu vergleichen was es mal gab. Der juristische Hintergrund dieses Verbots waren eben besagte Artikel zum freien Warenverkehr in der EU und das diese Pilze eben in den Niederlanden ein ganz legales Handelgut waren – ohne Mengenbeschränkung wie bei Cannabis etc. Darauf haben sich vor deutschen Gerichten erfolgreich Angeklagte berufen und somit auch die Einstellung der Verfahren erreicht. Das konnte sich Deutschland und manch andere EU-Länder natürlich nicht bieten lassen – daher kam das Pilzverbot. Das wurde übrigens auch über 1 1/2 Jahre medial in den Niederlanden „nett“ vorbereitet. Pro Woche eine Horror-Meldung in den Zeitung. Die beste war, das angeblich jmd. auf Pilzen in Amsterdam in seinem Wohnwagen seinen Hund geschlachtet hätte. Anslinger ick hör dir trapsen…

    Staatliche Abgabestellen würden die Cannabis-Kultur natürlich kaputtmachen. Sie hätte zwar den Vorteil der gelösten Backdoor-Problematik, der kontrollierten Qualität und stabiler Preise. Aber auf Dauer werden die immer gleichen zwei Sorten Bedrocan (wie in der Apotheke in NL) auch langweilig. Zudem man das alles ja auch lösen könnte, indem man einfach den Coffeeshops eigenen Anbau gestattet und die Ernte bzgl. Qualität staatlich kontrolliert bzw. Stichproben wie bei Lebensmitteln. Die Vetriebsstruktur ist ja schon vorhanden. Zudem würde ein solchen Vorgehen (der Vorschlag kommt ja von linken Parteien), so gar nicht zum Wirtschaftsliberalismus der VVD passen. Private Gewerbetreibende zugrunde richten um dann ein staatliches System zu etablieren – das grenzt ja schon an Sozialismus ;-)

    Wie gesagt – das Pilzverbot hat mir damals schon gezeigt wie übel es in Holland auch ausgehen kann. Wir dürfen gespannt und besorgt in die Zukunft blicken.

    • jgreeen

      Man jetzt nimmste mir die Worte aus dem Mund. ;)
      Also die Sache mit der Legalisierung ist schon interessant, denn entweder wird Cannabis dadurch zum Handelsgut und die Diskriminierung von Ausländern wäre dann egal in welchem Rahmen illegal. Das würde wohl auch vor dem EUGH kassiert werden.
      Denn bis jetzt wurde ja nur die Bildung von geschlossenen Clubs mit diskriminierenden Aufnahmekriterien genehmigt und das nur weil Cannabis auch in den Niederlanden nur geduldet und nicht legal ist.
      Staatliche Abgabgestellen wären auch eine Idee aber ich habe das Gefühl, dass dann die Nachbarstaaten wieder Druck machen. Denn so was wäre wohl der Wind unter den Flügeln der Legalisierungsbewegung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der niederlädische Staat so einfach als Insel in Europa legal Cannabis verkaufen und anbauen darf. Wie bereits gesagt, es passt auch nicht zur VVD. Diese Partei und ihre Wähler wären wohl eher zufrieden wenn sie Zustände wie bei uns hätten.

      Von der GBA Pflicht für Ausländer lese ich aber jetzt zum ersten Mal.
      Vieleicht habe ich da auch was übersehen. Allerdings hab ich dazu eben mal zwei meiner Dozenten gefragt. Beide leben in Venlo aber haben nicht die niederländische Staatsbürgerschaft. Von dieser Regelung wussten die beide nix, wobei das ja nichts heißen muss.
      Ich frage mich aber auch wieso teilweise die Vorlage von Ausweis UND GBA gefordert wurde. Ohne das es dabei um die Ausländer mit niederländischem Wohnsitz ging.

      Letztendlich wird es wohl erst Klarheit geben wenn die entsprechenden Gesetze formuliert wurden und diverse Klagen durch sind. Es wird da wohl nicht bei den bereits laufenden Klagen bleiben. Außerdem ist ein Gesetz letzendlich nur ein Text auf einem Stück Papier. Um zu wirken muss man seine Einhaltung auch durchsetzen. So könnte auch der Bürgermeister von Amsterdam den Wietpas wohl eine Zeit lang einfach links liegen lassen.

      Naja es bleibt auf jeden Fall spannend.

      • Der Ausweis ist doch für die Alterskontrolle. Und Namenskontrolle, sonst könnte man ja die GBAs einfach verleihen.

      • Ich weiß es leider auch nicht genau, könnte mir aber vorstellen, das die GBA-Pflicht nur für Nicht-EU-Ausländer gilt. So wie diese bei uns ja auch entweder ein Duldung, Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsgenehmigung (mit unterschiedlicher Dauer) ständig mit sich führen müssen. Für EU-Bürger gilt ja die Freizügigkeit. EU-Bürger brauchen die o.g. Dokumente in Deutschland ja auch nicht. Evtl. sind Deine Dozenten daher nicht davon betroffen. Wir sollten uns alle bewusst sein, das wir ja EU-Inländer sind, was die ganze Regelung ja noch diskriminierender macht.

  • Codoc

    Zu diesem eher pessimistischen Beitrag fällt mir folgendes ein:

    Das Beste hoffen und das Schlimmste erwarten.

    So wird man wenigstens nicht enttäuscht!

    • Marcel

      So sehe ich das auch. Lieber Positiv überrascht werden….

  • hank

    wir sollten verstehen dass es fuer uns endgueltig schluss ist mit coffeeshops:-(( schweren herzens

    • Dieses Auf und ab der Stimmungen ist fast schon amüsant.

      • Gianni

        Sehe ich auch so mobo. Meiner Meinung nach ist es sehr wohl zu handhaben mit der Insel Lösung ganz einfach aus dem Grund, dass über haupt kein Wettbewerb existiert, da Cannabis nur gedultet ist und offiziell verboten. Das war auch eins der Kriterien des EuGh . Also aufhören mit der schwarz Malerei. Ich verwette zusätzlich meinen Arsch das Amsterdam weiterhin für uns geöffnet bleibt

        • Und wenn Amsterdam fällt wird das hier wohl eine Arschparade :-p

      • pirat

        das ist amüsant, ich kann echt nur noch schmunzeln, manche kapieren es einfach nie oder sind von Haus Pessimisten.. Beide Typen tun mir leid.
        Ich verwette jetzt auch meinen Arsch das Adam NIEMALS Touristen ausschließen werden. Ich kann das Geheule nicht mehr hören.

  • Anonymous

    Ich sehe es ählich, schaut doch einfach die im Hier und Jetzt geltende Meinung. Die sagt keine Drogen, keine Coffeshops, Mütter und Väter sind da die Beste Polizei. Hab ihr euch schon ein mal mit nicht Konsumenten über das Thema unterhalten? Hat jemand von Euch Arbeit oder eine Wohnung oder Haus in den Niederlanden gesucht? Entweder werden ihr schnell merken dass Ausländer immer leer ausgehen beim Vermieter. Oder die interessante Eigenkaptalgrenzen bei Marklern bis hin bei Banken die sagen, dass wenn man ein Job in Deutschland hat, es ganz ganz schlecht aussieht. Die Ausländerfrage ist überall, um jetzt nicht persönlich zu werden spreche ich diese Frage im Hinblick auf Universitäten gar nicht erst an. Aber wenn es schon ein Problem darstell, dass 40% „deuts“ zuviel sei und alles zahlt der Staat, OMG! und die Beiträge die aus eigener Tasche??? Wieso sollte es beim so unbeliebten Hurunkel wie die Coffeshops anders sein? Es ist durch aus realistisch, dass zumindest hier in Europa vorbei ist mit jointije.

    • hank

      mein bruder lebt in holland und sagt selbst dass die holländer ziemlich ausländerfeindlich sind. vor allem im süden…

    • Anonymous

      Nicht nur im Süden, es hat das ganze Land erfasst.

      Kleiner Gedankenspiel: was passiert mit einem Kunden der 1 Euro zuwenig fürs Grass hat? Womit muss er sich auseinandersetzen? Was begegnet in den Niederlanden solch eine Person?

  • Anonymous

    @pirat: du tust mir leid du vogel. wenn die regierung will dass amsterdam für ausländer dicht bleibt, dann bleibt es dicht. Verstehst Du das nicht?? Regierung steht über den Bürgermeistern und der Gemeinde. Aber vielleicht machen Sie ja speziell für Dich Pirat eine Ausnahme, sozusagen eine „insellösung für piraten“……-)

    • pirat

      armer Irrer, du hast gar nichts kapiert so what!

    • Gianni

      Aber die politie unterliegt dem Bürgermeister! Also wenn er sagt wir kontrollieren das nicht !was will die Regierung machen die Armee hin schicken?

  • kg

    nur weil ivo das gesagt hat bedeutet es noch lange nicht dass es auch so wird,man sieht ja einmal gute einmal schlechte nachrichten,dass wird bis zum 1.1. und noch weiter so gehen.

  • Marcel

    Das hat nichts mit Pessimismus zutuen Pirat. Das ist einfach der stand der Dinge. Aber auch für dich steht eine dose vaseline bereit ;-)

  • Basjoe

    Ein in meinen Augen realistisches Szenario könnte sein das Amsterdam eine frist zur Umsetzung bekommt, eventuell bis ende 2013.
    Wäre ein zugeständnis an die vielen Amsterdam Touristen die schon fürs nächste Jahr gebucht haben.
    Eine dauerhafte Insellösung halte ich mittlerweile für unrealistisch, entweder alle oder keiner.
    Auch sollte man bedenken das van der Laans Amtszeit auch nicht ewig währt, und wer weis schon wer sein Nachfolger wird und wie dieser den Coffeeshops gegenüber steht.
    Eine weitere variante wäre das sich auch die jetzige Regierung in die Haare bekommt und es wieder zu vorzeitigen Wahlen kommt und dort die Würfel nicht zugunsten der VVD fallen.
    Da kann noch soviel passieren, in alle nur erdenklichen Richtungen, da ist es jetzt nicht an der Zeit in Trauer oder Freude auszubrechen.
    Nur eins ist sicher, dieser Blog wird noch bis weit ins nächste Jahr hinein eine Daseins Berechtigung haben.

    • hank

      Bestes Szenario aber unrealistisch: neuwahlen und die SP gewinnt:-)

      • Basjoe

        Eine Koalition aus SP, PvDA und D66 wäre in meinen Augen das schönste szenario.

        • Und in Deutschland Linke, Piraten und Grüne

    • Anonymous

      Daran dachte ich auch schon, wenn Touristen nur wenn sie für mindestens eine oder zwei Wochen gebucht haben und nur mit Einreiseticket und noch wichter der AUSreiseticket, um sicher zugehen, dass sie aufjedenfall weggehen ;)

      • Anonymous

        PS: natürlich um den Abschaum der Tagestouristen fernzuhalten

  • White Widows

    So Kinners, nun seid mal wieder friedlich :-)

    Noch ist das Chaos in der neuen Regierung viel zu groß um zu sagen:
    Wir kommen weiter rein oder wir kommen nicht mehr rein.

    Alles was seit der Koalitionsbildung der neuen Regierung durch die niederländischen und deutschen Medien waberte ist nicht von offizieller Seite bestätigt. Wenn ich mich recht entsinne gilt noch immer das Gesetz zur Einführung des Wietpas und das landesweit ab 01.01.2013, auch wenn viele das hier schon anderes sehen (wollen). Oder hat unser aller Freund Opstelten dieses Gesetz schon beerdigt? Nein !!

    Daher den Ball immer schön flach halten lieber Pirat. Auch wenn ich persönlich ebenfalls nicht glauben (kann) das Amsterdam Touristen ausschließen wird. Es weiß noch keiner was sich uns Ivo noch alles ausdenkt um seinen Lebenstraum ;-) zu verwirklichen..

    • hank

      richtig:-)

  • maastourist

    danke für die differenzierte, wenn auch etwas pessimistische sicht der dinge. aber der umgangston in diesem forum ist weit von der netiquette entfernt, das ist sehr schade, da gerade auch vermeintlich kluge beiträger sich immer wider zu unsachlich-dummen kommentaren hinreissen lassen. wäre schön, wenn sich jeder nochmals durchliest, was er da in die welt schicken will …

    • pirat

      was die Netiquette angeht, gebe ich dir recht, auch ich finde, da wir ja eigentlich alle das gleiche Ziel haben, sollten wir an einem Strang ziehen!
      Und eigentlich mag ich das „Schubladendenken“ nicht. Aber dieser Pessimismus ist so typisch deutsch! Da gibt von der Laan klare Statements und Signale ab und trotzdem machen sich manche noch Sorgen um die Situation in Adam. Anstatt sich darüber zu freuen sucht man das Haar in der Suppe und spekuliert und heult rum. Das finde ich halt Schade, aber wie gesagt wer sich Sorgen machen will, von mir aus gerne.
      Ich freue mich nächste Woche auf die Amsterdam-Arena und Länderspiel und div Coffeeshops besetzen. Bin ganz entspannt. Alles wird gut

      • Hazelover

        Die DFB-Elf gewinnt gg die Niederlande und sie werden uns noch mehr mögen ;-)
        Ich verstehe auch nicht das es noch Leute gibt die sich um die Situation in Amsterdam „sorgen“. Eher wird die „Backdoorproblematik“ geregelt als das sich die jetzt noch weiter zurück bewegen, zumahl die Volksentscheide in den USA der Legalisierungsbewegung weltweit Argumente liefert! Für die Niederlande heißt das auch , das jetzt niemand mehr sich auf internationale Verträge berufen kann,,was sonst immer Reflexmäßig als Argument kam. Ihr Pessimisten werdet sehen das die Zeichen weltweit auf Liberalisierung stehen, und warum sollte da gerade die Niederlande eine Ausnahme bilden. Die Weedpass-Schlacht sind die letzten Zuckungen der Prohibitionisten. Die besseren Argumente sind auf unsere Seite und die Wahrheit setzt sich auf Dauer durch. Selbst in der konservativen USA ist dies möglich.

  • Gianni

    Dein Wort in Gottes ohr

  • YesYo

    Hazelover die Niederlande verlieren im Fussball grundsätzlich gegen uns ;)
    Da waren wir aber schon immer spinnefeind.
    Bin übrigens auch in der Arena wenn wir Amsterdam aus dem Stadion schießen

    Und das Adam auf bleibt steht ebenfalls fest keine Ahnung wie man da noch dran zweifeln kann.

    • pirat

      Bist du beim Länderspiel gg die Niederlande oder übernächste Woche gg Borussia Dortmund in der Arena,, weil du von „Amsterdam aus dem Stadion schießen schreibst.? Ich gehe zum Länderspiel!

  • jft96

    @hazelover, sorry die zeichen stehen ganz und gar nicht auf legalisierung , schon vergessen die usa besteht aus 50 bundesstaaten und die oberschicht/elite in in den usa ist tief konservativ,da wird sich auf bundesebene gar nix bewegen. wie sich die situation in CO und WA entwickelt mag noch keiner vorhersage. zur EU zeig mir ein beispiel innerhalb der EU die auf eine liberalisierung hindeuten.solange sich die führenden EU länder um frankreich, deutschland und GB sich nicht bewegen; und dafür gibt es überhaupt keine anhaltspunkte, eher im gegenteil ,siehe GB; wird sich auch hierzulande nichts tun.
    rationale argumente zählen in der drogenpolitik nicht, ist dir das nocht nicht aufgefallen.

    • pirat

      ist dir noch nicht aufgefallen das gerade in den USA bundesweit 59% der Bevölkerung in Umfragen für die Relegalisierung sind und sich Zeiten ändern? Selbst die Berliner Mauer ist gefallen
      Und warum in Europa immer die negativen Länder hervor stellen Ich sage nur Portugal, Spanien, Italien, Tschechien oder auch Belgien mit ihrenn CSC`s.

      • Basjoe

        Österreich würd ich noch nennen, allerdings ist mir nicht klar warum Du Italien aufzählst?
        Gabs da Neuigkeiten die ich verpasst habe?

      • pirat

        höchstes italienische Gericht billigt Cannabisanbau zu, Eigenbedarfszwecken, bereits letztes Jahr schon :

        http://www.hanfplantage.de/italien-hochstes-gericht-billigt-cannabis-anbau-balkonen-04-07-2011

        Gab vor kurzem mal ein schönes Foto aus Neapel in dem in einer Straße in jedem Fenster und Balkon riesen Plants standen.

    • Na in Belgien und Spanien gab es aber in den letzten Jahren schon Fortschritte. Cannabis-Clubs und geringe Mengen die man besitzen darf und auch bei Polizeikontrollen nicht abgenommen bekommt – nicht nur Straffreiheit.

  • Anonymous

    Wenn das Hanfvervbot fällt, ist das für mich persönlich wirklich wie der Fall der Berliner Mauer. Glaube dennoch an die Insellösung, da die NL über eine Koalititionsregierung verfügen – jeder gewinnt ein wenig und verliert ein wenig. Amsterdam bleibt offen, Maastricht, Venlo, etc. bleiben für den sog. Abschaum dicht. Ist zwar schade drum, aber irgendwie pisse ich langsam auch die achso tollen Bürgermeister wie bspw. van Dijkstra, Hoes. War früher gerne in Venlo, vermisse die Szene dort, aber auch zB die 2 Brüder (die Süßigkeiten für die Fresskicks) und die Stadt an sich auch irgendwie. Na ja trage ich mein sauer verdientes Geld eben wo anders hin und so lange die es weiter diese Hardliner gibt, hat auch Opstelten hier gewonnen und er gibt wenigstens Ruhe.

  • jdg

    @basjoe:eigenbedarfsanbau scheint in italien zumindest nicht ernsthaft bestraft zu werden, eine echte entkriminalisierung ist das aber nicht, außer man wird rastafari^^:

    http://www.b92.net/eng/news/world-article.php?yyyy=2011&mm=06&dd=29&nav_id=75180

    http://www.reuters.com/article/2008/07/10/us-italy-marijuana-idUSL1041616220080710

  • hannes

    was soll das bringen? die niederlande will nach 40 jahren ihre cannabis-gesetze ändern? wenn die welt erstmal sieht wie gut das mit einem regulierten verkauf/anbau in colorado/washington funktioniert – werden viele große länder das gleiche tun und cannabis wie auch die vorreiter in den USA – völlig legalisieren (nicht nur medizinisch)! und dann ist der ganze spaß mit wietpas schon wieder vorbei.

    ich gebe dem ganzen 5 jahre bis sich das auch in europa durchsetzt. die USA wird der vorreiter sein. erst werden durch die in washington sitzende regierung die bundesgesetze gekippt – die restlichen bundesstaaten der USA werden nachziehen. dann ist es nur noch eine frage von, ich denke max. 5 jahren bis sich das hier bei uns auch durchsetzen wird.

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