Sonntagsumfrage: Einfluss der US-Legalisierungen

Da Sonntags in der Regel nicht sonderlich viele News veröffentlicht werden, starte ich jetzt eine neue Kategorie: Die Sonntagsumfrage. Ab jetzt nöchte ich jeden Sonntag hier eine Umfrage starten und im darauf folgenden Sonntag die Nächste + Kommentar zur letzten Umfrage. Klingt doch gut, oder? (nein, das war jetzt nicht die Umfrage..)

Da wir letzten Sonntag keine Umfrage hatten (da gabs das ja noch nicht) möchte ich Euch die Ergebnisse der letzten Umfrage mitteilen:

Gefragt wurde, was mit dem Wietpas passieren würde. 15,31% meinten, dass er so bliebe, wie er ist. Mittlerweile wissen wir, dass er eben nicht so bleiben wird. 33,44% stimmten für eine „Light-Ausgabe“ Momentan ist dies der Fall, sofern sich nichts ändert. Und 51,25% waren der Meinung, dass er Ersatzlos gestrichen wird. Knapp ein drittel hat also vorausgesagt, wofür sich die neue Regierung entscheiden wird. Ob das juristisch haltbar sein wird, werden wir irgendwann mal erfahren…

Jetzt zur neuen Umfrage:

Ich freue mich auf Eure Teilnahme!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • Anonymous

    Ich finde es fehlt die Antwort „indirekt“.
    Ich denke die Politik wir die Entwicklung in den USA ignorieren. Aber ich denke, dass was in den USA passiert ist sehr deutlich zeigt, dass es bei Politik nicht um die Meinung der Politiker sondern um die Meinung des Volks geht. Vielleicht sorgt das für einen stärkeren Aktivismus in der Bevölkerung und beeinflusst die Politik dadurch indirekt.

  • Max

    Meiner Meinung sollte man die Entwicklung in den USA nicht unterschätzen. Immerhin haben diese ja auch den „War on Drugs“ vor knapp 60 Jahren initialisiert. Man kann den USA ihren Weltmachtstatus nicht aberkennen, sie geben nach wie vor in der westlichen Welt den Ton an.

    • pirat

      zumahl die Amis auch in der UNO immer Druck auf liberale Länder machten und immer das Argument mit dem „wollen aber nicht können“ kam, da man ja an internationale Verträge gebunden wäre! Dürfen nur Amis sich nicht an internationale Verträge halten?

      • Die Probleme die wir haben kommen durch EU-Gesätze, die wir eigentlich nicht umgehen dürfen. Die USA sind aber meines Wissens nach nicht in der EU :-p

      • pirat

        Nein da handelt sich es um UN-Verträge, das hat mit der EU erst mal gar nichts zu tun, Diese Prohibition geht von der UNO aus und hat es schon gegeben da hat man von Europa noch geträumt.

        • Ok. War mir nicht sicher.

  • kg

    ich habe für nein gestimmt,ich glaube auch dass der standard bürger davon nichts erfahren hat es wurde wenig darüber berichtet.Und die politiker haben meistens eh keinen plan

  • jaydee

    Ich denke wenn es sich positiv auswirken würde, dann erst in noch nicht absehbarer Zeit.leider.
    Für Veränderungen welche wir, Cannabis Freunde, als schlecht empfinden ist der Staat leider viel empfänglicher.

    • Übrigens: Ihr könnt gerne Vorschläge für weiter Umfragen machen!

  • jgreeen

    Mh wir fehlen da ein paar Wahlmöglichkeiten aber ich hab einfach mal Ja angeklickt.
    Selbstverständlich wird es Einflüsse auf die europäische Politik haben, wenn eine der mächtigsten Nationen in 2 Staaten Cannabis relegalisiert und in weiteren einen medizinischen Einsatz durchsetzt. Alles andere kann gar nicht sein, es ist nur unklar wie lange das dauern wird, wie stark der Einfluss sein wird und was dann genau passiert.
    Mitlerweile zeichnet sich ja sogar die landesweite Einstellung der Amerikaner ab und die ist mehrheitlich pro Cannabis.
    Immerhin sind die USA ja der Kopf der Prohibitionsbewegung. Das ist ungefähr so, als
    Natürlich wird es etwas dauern bis auch der deutsche Michel in der Mehrheit erfährt was dort passiert ist und auch unsere Politiker werden brauchen bis sie eine öffentliche Meinung zu dem Thema haben. Das Gleiche zählt natürlich auch für andere Nationen. Wobei die langsame und lückenhafte Informationsversorgung ja gewollt ist. Es ist kein Zufall, dass sogar die meisten Cannabiskonsumenten erst etwas davon erfahren haben, als die Sache schon durch war. Durch das Internet und speziell Seiten wie diese werden sich die Informationen aber dennoch verteilen.
    Bald gibt es eine neue Anhörung im Bundestag und ich wette, dass die Vorgänge in den USA thematisiert werden.
    Man sollte natürlich nicht so naiv sein und glauben, dass das in der nächsten Zeit großartig was bewirken wird aber auf lange Sicht auf jeden Fall. Auch wenn die USA kein Teil der EU sind, so geben sie uns doch durch ihre mächtige Rolle in der westlichen Welt genug für unserere Politik vor.
    Bei so manchem Kommentar hier im Blog frage ich mich wirklich was die Kommentatoren eigentlich wollen bzw. glauben. Im Grunde wird doch jeder von uns als Ziel eine verantwortungsvolle Relegalisierung in jeder Nation haben.
    Nur was glaubt man denn wie das passieren wird? Es wird niemals der Tag kommen an dem plötzlich die Erleuchtung über die Politik kommt und Cannabis legal wird. Das wird durch viele kleine Schritte passieren.
    Lansgam aber sicher!

  • kg

    das problem ist dass es noch 40-50 jahre dauern wird bis was weltweit grosses passiert und bis dahin hat die prohibition schon riesige schäden angerichtet aber die nächsten generationen könnten sich darüber freuen wenn es denn gut weitergeht

    • Anonymous

      Macht euch nichts vor.Deutschland wird niemals legalisieren.Selbst wenn die ganze Welt legalisiert hat.Auch nicht in 100 Jahren.Deutschland ist nunmal erzkonservativ.

      • Konservative verdienen aber bekanntlich gerne Geld.
        Der Grund für die Prohibition ist ja nicht der Erhalt der Volksgesundheit, sonst wäre sie ja lange abgeschafft. Es geht um Geld und wenn eine mögliche Cannabislegalisierung Profit versprechen würde, dann wären da genug Leute ziemlich schnell dabei. Die lassen sich wohl kaum von anderen Ländern die Butter vom Brot nehmen.
        Außerdem sollte man nicht glauben, dass sich in den letzten Jahren überhaupt nichts getan hätte. Ok es läuft noch verdammt viel falsch aber vor 20 Jahren war das noch deutlich heftiger. Da war z.B. die Möglichkeit, dass ein Verfahren eventuell eingestellt wird quasi bei 0.
        Nur was erhoffst du dir? Das andere Länder auf ewig die Versorgung für uns übernehmen?

      • Elli

        Na ja @jgreeen, wenns so einfach wäre mit dem Proft…
        Volksgesundheit ist ein großes Thema, das kann niemand leugnen, in welcher Weise auch immer. Man sollte auch die Veränderung die stattgefunden haben nicht zu positiv sehen, das sind doch nur Nuancen. Ich finde eher, dass sich die Prohibitions-Lügen bzw. Argumente der Zeit angepasst haben.

  • kg

    bei den cannabis clubs diskussion hat man auch gemerkt dass wir noch sehr weit entfernt sind

  • jgreeen

    Hier übrigens noch ein sehr interessanter Artikel von world.time.com
    http://world.time.com/2012/11/08/from-mexico-to-moscow-the-world-turns-on-to-u-s-marijuana-legalization/?iid=gs-article-mostpop1
    Dort werden auch die oft erwähnten UN Verträge erwähnt. Diese verpflichten ja auch die USA Drogen wie Marihuana, Kokain, Heroin und Methamphetamin zu verbieten. Der Alleingang der einzelnen Staaten dürfte im Bezug auf diese Verträge ja eine gewisse Signalwirkung haben.
    Es wurde ja teilweise schon gesagt „Wir würden ja aber wie dürfen nicht.“
    Das ist nun scheinbar nicht mehr so sicher.

    • pirat

      Ganz genau, selbst in den Niederlande gab es vor 5-6 Jahren noch eine Studie( über das „Backdoorproblem“ und wie man das regeln kann. da kam man zu dem Ergebnis das es eben wegen dieser UN-Verträge es keine Legalisierung von Cannabis geben kann,, also wieder , “ wir würden ja, aber dürfen nicht“Werde sobald ich den Link der Studie finde ihn hier posten!

  • Anonymous
    • Typischer RP Artikel. Ordentliche Recherche ist bei denen echt immer noch ein Fremdwort.
      Schlechter geht es kaum. Wim Dijkstra wird übrigens demnächst nicht mehr der Bürgermeiter von Venlo sein, sondern Antoin Scholten von der VVD. Die ist in Venlo allerdings primär am Rückgang der Overlast interessiert und nicht am Ausschluss der Touristen.

  • Elli

    Ich tipp mal ja. Wichtig erscheint mir, wie die Legalisierung in den USA läuft. Die Konservativen in den USA werden mit allen Mitteln dagegen ankämpfen und versuchen die Legalisierung zu sabotieren. Für Europa sehe ich bei einem positiven Verlauf in den USA eine langsame Lockerung, hoffentlich anfangend mit einer längst überfälligen Entkriminalisierung. Gespannt bin ich auf das Statement Merkels zum Ende des Jahres.

  • Wie Pirat schon richtig gesagt hat, sind es die UN-Verträge, die mit „internationale Verträge“ gemeint sind (ie EU hat damit nur insofern zu tun, das auch sie an diese internationalen Verträge gebunden ist und damit argumentiert), die einer Legalisierung im Weg stehen. Auch die USA sind an diese Verträge (die sie selbst initialisiert haben) gebunden. Richtig ist auch, das sich die USA gern über die UN hinwegsetzen. Nicht umsonst ist der Hauptsitz in New York. Die USA nehmen die UN weniger Ernst als die meisten anderen Staaten und gleichzeitig dominieren sie die UN und auch die angegliederte Weltgesundheitsorganisation WHO. Beide Institutionen sind wichtig für die internationalen Verträge die auch ins EU-Recht eingreifen bzw. an die sich die Staaten der EU mehr oder weniger gebunden fühlen. Die Bundesstaaten Colorado und Washington, genau wie zuvor auch Californien und einige andere, stehen natürlich in Konflikt mit dem US-Bundesgesetz. Die endgültigen Regelungen in Colorado und Washington werden noch einige Monate auf sich warten lassen. Der Umgang der Bundespolitik (die in den USA jedoch weniger Einfluss auf die Staaten hat als z.B. die Bundespolitik auf das Vorgehen in den Bundesländern) wird sich zeigen, es ist aber nicht davon auszugehen (wie die New York Times am 7.11. schrieb) das dann Horden von DEA-Agenten in Colorado einfallen um das Bundesgesetz durchzusetzen. Wenn es soweit ist, dass konkrete Regelungen absehbar werden, publiziere ich diese auf meinem Blog. Der Einfluss auf uns (soloange dieser an internationalen Verträgen gemessen wird) ist allerdings nicht so leicht absehbar. Regelungen in US-Bundesstaaten ändern erstmal nichts an der US-Bundespolitik – diese muss sich aber zuerst ändern bevor man an die Änderung internationaler Verträge auf UN-Basis denken kann. Es steht also noch ein jahrelanger Prozess bevor. 40- 50 Jahre wird der allerdings nicht dauern – da bin ich mir sicher. Wir werden es noch erleben, das Hanf weltweit wieder legal wird – insofern haben die Volksabstimmungen (übrigens ein wichtiges Mittel und eine Verkürzung dieses Prozesses, für das wir hierzulande auch unbedingt kämpfen müssen) schon eine bedeutende Auswirkung – mittelfristig auch auf Europa und die Welt.

    • Anonymous

      ich weiß nicht warum sich hier alle auf die usa einschießen und den blick gen westen richten, die usa sind nicht alleine in der UN und dominieren sie schon lange nicht mehr.
      china , russland, sämtliche tigerstaaten, islamisch dominierte länder so oder so, allesamt sind sie hardliner im kampf gegen drogen, deshalb wird sich auf UN ebene gar nichts ändern

  • MERC

    Hi Mobo, ich verfolge deine Blogeinträge schon ein bisschen länger und von meiner Seite aus gibts ein dickes Lob an dich. Ich war zwar noch nie in Holland,hab trotzdem großes interesse was den Wietpas angeht. Und da ist „Kein Wietpas“ meine erste Anlaufstelle ;-) ! Bleib am Ball und mach weiter so *daumen hoch*.
    Hoffe natürlich auch das der ganze Schwachsinn bald ein Ende hat.

    Das wars dann auch schon.
    Sorry für Off-Topic ?!?!?!
    Gruß Sven

  • Jack O´Neill

    ich dachte ich hätte gestern als erster kommentiert. Text verschwunden?

    • Könnte sein, dass es im spamfilter hängt. Muss ich schauen, wenn ich Zuhause bin.

  • Sebastian

    Die Legalisierung in Colorado und Washington sind der Wegbereiter für weitere Initiativen in der Welt, die UN kann und darf nicht eine Demokratie in ihrer Wahl einschränken. Und in wie weit die demokratische Wahl der Mehrheit durch die Federals respektiert wird, wird sich zeigen, sie kommen auf Dauer aber nicht drum herum. Die Welt sieht zu wie die USA mit dem Willen ihres Volkes umgeht. Ich hoffe Deutschland reagiert noch bevor massenhaft Asylanträge deutscher Staatsbürger in Colorado anerkannt werden. Schließlich geht es im Grundsatz um Menschenrechte. Und in den Gesprächen der Entscheidungsträger in den Niederlanden werden diese Wahlergebnisse sicher ein gewaltiges Argument sein mit dem Ängste genommen werden, und durch das Wissen einfließt welches eben die Menschen überzeugte in Mehrheit so zu stimmen. Man stelle sich vor Ivo und Onno hören sich an was Ethan Nadleman und seine Kollegen von Leap zu sagen haben.
    Grüsse Sebastian
    PS:http://www.youtube.com/watch?v=IYhzF5qiSzA&feature=related

  • Anonymous

    mach doch mal ne umfrage was nach den meinungen der leser der beste ort für einen hollandurlaub ist.

  • Anonymous

    ja mit dem urlaub ist gut aber nicht nur für paare auch für die famielen!oder single

  • Elli

    Amsterdam wird nie und nimmer am 1.1. keine Ausländer mehr bedienen. Allerdings will der Justizminister auch nicht seinen Kopf verlieren, gerade wo er jetzt medial Unterstützung erhält. Ein Kompromiss liegt also auf der Hand. Nach meiner Meinung wird Amsterdam ab 1.1. offiziell Ausländer nicht mehr bedienen dürfen, kontrolliert wird es aber zunächst nicht, so dass faktisch Ausländer bedient werden ;-)

  • Elli

    übrigens wird daraufhin Holland wieder mal den Preis für das einleuchtenste Gesetz absahnen ;-))

  • hank

    was ist mit venlo und nijmegen???????

    • Außer dem, was hier im Blog über diese beiden Städte steht, gibt’s nix neues. Pro-Tipp: nutze die suche und klicke auf die Tags.

    • jgreeen

      Jap momentan gibts nix neues. Ich kann dazu nur sagen, dass es in Venlo auch für Ausländer mehr gibt als man rauchen oder backen kann. Nur eben nicht in den Coffeeshops. Allerdings scheint sich das mitlwerweile alles auch in Maastricht an gewissen Punkten konzentriert. Die Polizei reißt trotzdem nicht viel. Auch wenn die Niederländer wieder in die Coffeeshops können und keine Registrierung brauchen, wird dieser Markt wohl bestehen bleiben. Es ist also noch nicht klar, was Venlo machen wird. Die werden wahrscheinlich so wie alle auf konkrete Infos warten. Die werden aber sicher erst mal versuchen Ausländer draußen zu halten.

      • Man muss es einfach klar sagen. Die Maastrichter selbst haben mit den Wiet-Taxis eine um 50% günstigere und bequemere Lösung als die Coffeshops gefunden. Das wieder rückgängig zu machen wird schwer. Einheimische wird man in den Coffeeshops da so schnell nicht mehr finden, denke ich. Einzige Chance für die Betreiber ist die die Hoffnung auf Wiederzulassung von Touristen – die machen dann in Maastricht nicht mehr 70% sondern dann 95% der Kunden aus. In etwas mehr als 6 Monaten hat der Wietpas es dort geschafft, ein seit 29 Jahre gut funktionierendes und etabliertes System zu zerstören. In Aachen gab es übrigens auch mal für kurze Zeit ein Wiet-Taxi, aber die Polizei hier war zu scharf, als das sich das länger als ein paar Monate halten konnte. Allerdings lagen deren Visitenkarten auch in ganz normalen Kneipen wie dem Guiness-House hier an der Theke. Das konnte nicht lange gut gehen. In Maastricht wirde die „Duldungs-gewöhnte“ Polizei aber wohl froh darüber sein, denn dann kaufen wenigstens nicht auch noch die Einwoher auf der Straße und verursachen Overlast.

      • hank

        danke fuer die infos:-) @jgreen: lohnt es sich im moment, was die qualität anbetrifft nach venlo zu fahren? lg

    • Hi hank,
      dazu kann ich dir nix sagen. Ich weiß das nur von Beobachtungen und von Studienkollegen. Ich selbst kauf nix auf der Straße. Allerdings verkaufen wohl manche die Coffeeshopware weiter.

  • KAR

    wie wärs mit einer umfrage, wo’s darum geht wo es im grenzgebiet oder in holland allgemein die besten coffeeshops gibt? oder was raucht ihr lieber, indica oder sativa? wieviel geld gebt ihr bei euren coffeeshop besuchen aus etc.

  • Jenz

    Wie preiswert Gras sein könnte:
    http://boingboing.net/2012/11/12/if-pot-were-truly-legal-high.html

    Ein orakel wie es sich in den USA entwickeln könnte…

  • ggg

    Ich denke,dass innerhalb der nächsten 10-15 Jahre eine „Legalisierungswelle“ durch viele Bundesstaaten der USA rollen wird und früher oder später wird diese Welle auch hier in Deutschland einiges bewegen und aufmischen- dauert halt warscheinlich noch, aber ich bin da optimistisch eingestellt.

  • Das muss keine 10-15 Jahre dauern. Die Mauer ist gefallen und die CDU/FDP hat den AKW-Ausstieg beschlossen. Zwei Dinge, die 10-15 Jahre vorher NIEMAND für diesen Zeitpunkt prognostiziert hätte. Es braucht das richtige „Ereigniss“ um totalitäre oder/und konservative Dinge, tatsächlich von einem Tag auf den anderen, kippen zu können.
    Nach dem nötigen/richtigen initialen Ereigniss suche ich noch… ;-)

  • Gerd50

    Das nötige und richtige initiale Ereignis könnte sein, latein- und südamerikanische
    Staaten, die Re-Legalisierung von Hanfblüten und Cocablättern für eine Lösung
    halten, setzen dies mit oder ohne UN um. Mit UN wäre ideal.

    Es dürfte bald was in die Richtung kommen. Auf die Reaktion der UN dürfen wir
    gespannt sein. ‚Die Welt‘ hat ein Reuters Video verhackstückt:

    http://www.welt.de/politik/article110972505/Lateinamerika-sorgt-sich-nach-Marihuana-Freigabe.html

    Gefragt wird in dem Video von Mexico, Costa Rica und Honduras, was die
    Legalisierung von Hanf in Colorado und Washington für sie zu bedeuten hat.
    Die Welt, für die Qualitätsjournalismus ein Fremdwort ist, macht aus dieser
    Frage:

    ‚Lateinamerika sorgt sich nach Marihuana-Freigabe‘

    Worüber Lateinamerika sich sorgt, erläutert Die Welt nicht. Zu vermuten ist,
    diese Länder möchten jetzt gerne von der UN wissen, ob sie den unsinnigen
    Krieg gegen Drogen weiter führen müssen oder zur Not auch an UN
    Konventionen vorbei legalisieren können ohne Sanktionen zu riskieren.

    Ich denke, wir müssen uns bis zum 6. Dezember mit Hanf über die
    Runden betäuben (dummerweise funktioniert Hanf bei mir als Betäubungsmittel
    nicht), dann treten die neuen Regelungen in CO und WA in Kraft. Spätestens
    danach müssten Reaktionen von den Feds in USA und der UN kommen, die
    auch unsere Welt bewegen wird. Oder alles wieder über den Haufen wirft.

  • Anonymous

    So geht Journalismus heute…

    ersetze „sorgt sich“ in „hofft“, dann stimmt auch der Inhalt!

  • Anonymous

    War heute in Nijmegen. Die Shopbesitzer wissen immer noch nicht wie es weitergeht. Am 23 November bekommen die Coffeeshopbesitzer von Nijmegen einen Brief von Opstelten, dann weiss man mehr….ich hoffe sehr dass Ausländer weiterhin einkaufen dürfen….

  • White Widows

    Im Moment ist es ja sehr still bei unseren Nachbarn geworden, wie es ab 01.01.2013 weiter geht.

    Kein gutes Zeichen. Uns aller Freund Ivo Opstelten ist wohl gerade dabei zu überlegen, wie es die bösen Drogentouristen doch weiter aus seinem geliebten Vaterland fern halen kann …

  • Anonymous

    ich hoffe er findet keine Lösung der Ivo…….Ich habe keinen Bock darauf nie wieder in gemütlicher Runde im Shop abzuhängen. Hab schon soviele interessante Leute aus aller Welt durch die Shops kennengelernt……und nie habe ich Gewalt erkennen können….nicht mal ansatzweise. Nur in Kneipen!!!

  • Basjoe

    Opstelten ist ja auch grade in sachen „Cyberkriminelle“ bemüht sich zu profilieren, da müssen wir hinten anstehen. ;)

    • Das geht nach hinten los! Klappt hier auch nicht.

      • Gianni

        Klar geht das nach hinten los! Ivo ist in meinen Augen ne Witzfigur! Kümmert sich nur um unwichtige Sachen wie die Aussperrung von Touris aus den Coffeshops oder Cyberkriminelle ! Aber wenn ein Jugendlicher einen anderen für 50 € ermordet bekommt er 2 Jahre haft, weil das Jugendstrafrecht gilt! Ist schon ein armes Europa, in dem wir wohnen. Ich will jetzt die Cyberkriminalität nicht verharmlosen, aber bei solchen Fällen wäre es mal richtig mit anderen Ländern zusammen zu arbeiten. Aber da stoppt die Zusammenarbeit nur wenn es um den War on Drugs geht da haben sich plötzlich alle lieb. Na ja ist wohl normal in unserer Gesellschaft!

    • Gianni

      Echt ruhig geworden!vielleicht sind die USA ja jetzt schon zum Thema geworden und die geben die schwachsinnige Diskriminierung direkt auf und alles bleibt so wie vor dem 01.05.12 . Das wäre ne top Schlagzeile

      • kg

        haha das ist aber wirklich unwahrscheinlich ich denke da ist es viel realistischer dass landesweit alle shops schließen werden

  • Basjoe

    Ist zwar völlig Offtopic, aber durchaus interessant,
    eine aktuelle Posse aus dem „Freistaat“ Bayern die wieder mal schön zeigt was bei uns in DE sache ist.
    Legst du dich mit den falschen an landest mal schnell in der geschlossenen Psychiatrie.
    Ein Justizskandal von ungeheurer Grösse in den sogar die Bayrische Justizministerin verstrickt ist.

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-mollath-justizministerin-merk-in-erklaerungsnot-1.1521652

    Man sieht also, „Bananenrepublik“ ist nicht nur in den Niederlanden derzeit.

  • nils

    is das mit amsterdam ect. nun mit der regierung geklärt?ich steig da netmehr durch…

  • Leider wird sich durch die USA in Deutschland ganz genau 0 ändern.
    Eher sollte man meinen, das durch die vielen Länder der EU vielleicht bei Deutschland in Bezug auf das Thema „Volksentscheide“ was ändern könnte, ABER nein, auch das wird es in Deutschland nicht geben. Also: nix da. Leider.

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