Coffeeshops funktionieren!

Man könnte beim Lesen von „Kein Wietpas!“ leicht den Eindruck gewinnen, dass die Politiker in Nederland vergessen haben, warum die Coffeeshops überhaupt eingeführt wurden. Marc Josemans hat es mal auf den Punkt gebracht:

We are not part of the problem. We are part of the solution!

Und auch wenn die Regierung vielleicht der Meinung ist, dass Coffeeshops mit ihrem Hanfprodukten die Verkörperung des absoluten Böses sind, gibt es doch noch die Meldung von Erfolgsgeschiten, die uns daran erinnern, dass wir hier von einem Land sprechen, das sehr oft die besseren Ideen zur Lösung von Problemen bietet.

So hat der Bürgermeister von Leerdam, Victor Josephus Henricus Molkenboer (PvdA) verkündet, dass es durch den Coffeeshop Notos (der auf den Fotos echt nett ausseiht) die Anzahl der Wiettaxis (und Roller) stark zurückgegangen ist. Die Kommunikation mit dem Coffeeshop sei vorbildlich und die regelmäßigen Kontrollen des Shops durch die Polizei (6 mal pro Jahr!) würden keine Unregelmäßigkeiten zu Tage fördern. Das besondere an dem Shop: Er wird von einer Non-Profit-Stiftung betrieben, die sich auch um die Aufklärung und Suchtprävention der Kunden und Nicht-Kunden kümmert und im guten Dialog mit Anwohner, Polizei und Politik steht. SO sieht vernünftige Drogenpolitik aus!

Und in Amsterdam Zuidoost, einem Stadtteil in dem es keine Coffeeshops gibt, wurde nach langjähriger Suche nun doch ein Standort für einen neuen Coffeeshop gefunden. Vielleicht sogar zwei! Das Angebot würde sich vor allem an die Anwohner richten, nicht an Touristen. So müssen die Kunden nicht mehr eine lange Tram-fahrt in Kauf nehmen um in den doch recht teuren Shops in der Innenstadt zu kaufen.

Dies wird natürlich auch den illegalen Strassenhandel vor Ort verringern.

Take this, Opstelten!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • Elli

    Amsterdam Südost?? Dann können die Zelter im Gaasper-Camping ja bald zu Fuß zurückschweben :-)

  • jgreeen

    Mh im Notos sieht es echt ganz nett aus. Besonders diese Sitzabteile mag ich.
    Man ist nicht völlig abgeschottet aber man kann auch bestimmt mal seine Ruhe haben.

  • Sowohl das Notos – dessen Existenz ja der „Stiftung Darius“ zu verdanken ist, die sich gegen Straßenhandel, Wiet-Taxis und all die negativen Folgen wendet, die in einer Stadt ohne Coffeeshop auftreten, als auch die Zulassung eines oder gar zwei Shops in Amsterdam-Südost durchbrechen den jahrelangen Trend in NL zur immer stärkeren Reduzierung der Anzahl der Coffeeshops im Land. Das ist zwar ein Tropfen auf dem heißen Stein – könnte aber ein Anfang vom Ende der Angst um das Sterben der Coffeeshops sein – würden diese nicht finanziell in den Kommunen mit Einwohner-Kriterien ausgehungert. Immerhin hat man ja lange befürchtet, dass sich das Coffeeshop-Thema von allein erledigen würde, da ewig schon keine neuen Lizenzen mehr ausgestellt wurden, und die bestehenden Lizenzen weder verkauft noch vererbt werden durften.

  • KifferJan

    http://www.fr-online.de/politik/bericht-der-bundesregierung-jede-woche-eine-neue-droge,1472596,20882594.html

    Zitat aus dem Bericht:
    „Die Sorge der Drogenbeauftragten Mechthild Dyckmanns (FDP) gilt indes dem Cannabis-Gebrauch. Es ist die am häufigsten konsumierte Droge in Deutschland und Europa“
    Zitat Ende.

    Nun, was heißt das? Ein Verbot bringt absolut NICHTS. Es wird höchste Zeit für eine Legalisierung.

    Weiter heißt es:

    Zitat
    “ Cannabis sei keineswegs eine harmlose Droge, mahnte Dyckmann. Besonders der Langzeitkonsum führe zu erheblichen gesundheitlichen Problemen“
    Zitat Ende

    Ich kann diesen Schwachsinn langsam nicht mehr hören. Das schlimme ist, der konservative deutsche Michel glaubt das auch noch.

    Und Frau Dyckmann: Warum wohl erleben die wirklich gefährlichen Kräutermischungen, die Sie „Legal Highs“ nennen, so einen enormen Zuspruch?

    Aber sorry, ich vergaß, um das zu verstehen reicht Ihr kleines Politiker Hirn leider nicht aus …

    • jgreeen

      Keine Sorge, es dauert nicht mehr lange und die FDP ist endlich in der verdienten Unbedeutsamkeit angekommen. Dann kann diese Frau ihren unglaublichen Schwachsinn zwar weiterhin für sich absondern aber wenigstens niemanden mehr damit belästigen.
      Bei solchen Betonköpfen wird man nur etwas erreichen wenn eine Mehrheit endlich richtig aufgeklärt ist. Dann werden sich diese Opportunisten entweder auf deren Seite schlagen oder einfach überstimmt werden. Überzeugen wird man die wohl nie.
      Man sieht ja wie sie reihenweise Fakten einfach ignorieren.
      “ Es (Cannabis) ist die am häufigsten konsumierte Droge in Deutschland und Europa. Etwa fünf Prozent der 12- bis 17-Jährigen in Deutschland konsumierten im vergangenen Jahr Cannabis.“
      Ich mein wie kann das denn bitte sein wenn die Prohibition angeblich der Weg zum Erfolg ist?

      • bushdoctor

        5% der 12- bis 17-Jährigen?
        Wie kommt diese Zahl zu Stande und vor allem wie setzt sie sich zusammen?

        Aus meiner Erfahrung (Abitur 1997) kann ich berichten, dass spätestens mit 16 Jahren viele meiner Klassenkameraden schon mal gekifft hat. Grob geschätzt würde ich etwa 25% tippen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es seit dem anders geworden ist…

  • kg

    ja komisch die begründen die prohibition ja sogar damit obwohl es ja andersrum ist,genauso wie mit den thc gehalt:der thc gehalt ist hoch deswegen muss cannabis verboten bleiben,obwohl ja der hohe thc gehalt in der prohibiton existiert und nicht in der legalisierung passieren wird.,komisch die verstehen ursache und wirkung nicht,sind diese menschen wirklich so blöd?Oder liegt es an was anderen?Warum können wir so überlegen und die nicht?Ich denke das hat was mit dem gehirn zu tun dass sich da irgendwas nicht öffnet,irgendein enzym oder so.

    • Revil O

      Glaube nicht das die soo blöd sind.
      Mächtigst bescheuert sind sie alle male!!
      Doch glaube ich eher das es wirklich an was anderen liegt.
      Wie z.B. Das Verbot auf biegen und brechen zu verteidigen damit nicht eines tages bekannt wird was für einen Schaden “ bewusst“ an die Menschheit angerichtet wurde mit diesen Verbot!!
      Damit ja nicht bekannt wird wie viel Geld man sich in all den Jahren in seinen dicken und runden korrupten Politarsch hat reinstecken lassen, von Pharma- Alkoholmafia und co.
      Lügen bleibt für diese ganzen Volksvergifter die einzige Option in der Hoffnung sich weiterhin seinen schmierigen Arsch mit reichlich Blutgeld vollstopfen zu lassen.

    • bushdoctor

      Der „höhere THC-Gehalt“ ist ein Märchen, wie der aktuelle REITOX-Bericht, den die liebe Frau Dyckmans so gerne zitiert, nochmal eindrucksvoll darlegt:
      Seit 2006 bleibt der Wirkstoffgehalt an THC gleich. Seit 2012 sinkt der Wert sogar wieder leicht…
      Hinweis am Rande: Es wird erst seit 2006 nach Blüten und Blättern getrennt analysiert, vorher wurde einfach ALLES in den Mixer geworfen, so dass die THC-Gehalte vor 2006 nicht mit denen danach verglichen werden können, da sie natürgemäß niedriger waren, weil die ja auch die Blätter und Stängel und was weiss ich noch alles zusammenwarfen. Im Prinzip waren dies Analysen mit „verdünntem“ Ausgangsmaterial.

      Wir sehen mal wieder: BULLSHIT allenthalben!

  • KifferJan

    Das gefährliche an dieser Politik ist doch dass der deutsche Cannabis Schwarzmarkt blüht und die skrupellose Drogenmafia den Kiffer mit ihrer gestreckten Scheiße vergiftet.

    DAS ist gefährlich, nicht der Konsum von sauberen Gras und Hasch. Man sollte der Alten mal eine mit Brixgras gebaute Tüte rauchen lassen und ihr zeigen, was sie mit ihrer rückständigen Politik wirklich erreicht.

    Ich könnte mich schon wieder sowas von aufregen …. *Herztabletten such*

  • Basjoe

    „Etwa fünf Prozent der 12- bis 17-Jährigen in Deutschland konsumierten im vergangenen Jahr Cannabis.“

    Und wieder mal sind die Jugendlichen das totschlag Argument, ich kann es bald nicht mehr hören.
    Wieso steht da nicht wieviel 12-17 Jährige im letzten Jahr zu Alkohol und Nikotin gegriffen haben?

    Einfach nur noch zum Kotzen!

    • Sebastian

      ……und genau heisst es: etwa 50% aller Befragten zwischen 12 – 15 Jährigen gaben zu (gestanden) im vergangenen Jahr Cannabis konsumiert zu haben. Das ist schon übelst, die machen anscheinend ihren Job nicht richtig, und denken es merkt eh keiner.
      Und ich wette der Großteil derer die eine Suchtberatungsstelle aufsuchen haben nur ein Problem mit Cannbiskonsum, nämlich Strafverfolgung.

      • Sebastian

        Oh, zwei Tippfehler es muss heißen: ….. etwa 5%. aller Befragten 12- 17 Jährigen………

    • Revil O

      Oder sich mit gestreckter Scheisse ihre Lungen und was weiss ich noch zerstören!!!!!!!!

      • joe

        Das sind V-Männer von den Regierungen sie Brix
        verbreiten und verbreitet haben…;)

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