Keine GBA-Kontrollen in Breda!

Erst kürzlich habe ich über Breda berichtet, wo der Wietpas de facto beerdigt wurde. Zu der Zeit konnte ich nicht in Erfahrung bringen, ob es auch eine GBA-Kontrolle gebe. Auf twitter stieß ich auf einen Tweet eines Niederländers, der davon berichtete, dass er sein erstes Gras seit Mai dieses Jahres im Coffeeshop gekauft habe. Ich habe mal nach gehorcht und wollte wissen, was für den Einlass nötig war.

Er hätte lediglich seinen Ausweis zeigen müssen, also wie früher! Wie allerdings mit Ausländern verfahren wird, konnte er mir leider nicht sagen. Die Frage ist halt, wie mit Einwohnern Bredas ohne niederländischen Auswei verfahren wird und natürlich mit ausländischen Besuchern.

Ist vielleicht mal jemand zufällig in der Nähe um das zu überprüfen?

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Wenn man aus der südlichen Grenznähe der Niederlande kommt, und zur Küste hochfährt, ist Breda, wie ich schon im damaligen Artikel kommentierte, einen kleine Umweg wert. Immerhin galt ja seit 01.05.2012 der Wietpas auf der gesamten Strecke. Das ein Niederländer nur seinen Perso (wo ja die NL-Adresse) draufsteht, vorzeigen muss, heißt für Ausländer ja mal gar nichts. Selbst ohne GBA-Pflicht kommen wir ja weder mit unserem Perso (wo die genaue Adresse drinsteht) noch mit unserem Reisepass (wo nur die Stadt drinsteht) in die Shops. Es ist ganz einfach: Das Einwohnerkriterium (die neue Variante des Wietpas) muss weg – so wie in Haarlem.