Wietpas vom Tisch – Diskriminierung bleibt

Sollte vielleicht immer einen Schutzhelm tragen: Ivo Opstelten

Jetzt ist es offiziell: Der Wietpas ist abgeschafft! Ab sofort wird es in allen Gemeinden in Limburg, Nordbranbant und Zeeland keine Registrierungen mehr geben, alle bisherigen Listen werden vernichtet. Doch bevor wir hier alle die Sektkorken knallen lassen: Das Residenzkriterium wird bleiben. Jeder, der seinen Hauptwohnsitz nicht in den Niederlanden hat, bekommt keinen Einlass in die Coffeeshops. Die Gemeinden sollen entscheiden, auf welche Art dies eindeutig festgestellt werden soll. Ausweis, GBA-Auszug und Aufenthaltsgenehmigung sind die Möglichkeiten die da bestehen. Ab 2013 soll das Residenzkriterium landesweit eingeführt werden!

Ebenfalls soll die 15% THC-Obergrenze eingeführt werden, da stärkeres Cannabis zu den harten Drogen zu zählen sei. Dies wird so auch ins niederländische Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Ob die Erhöhung des Mindestabstands von Schulen zu Coffeeshops durchgeführt wird, sollen die Gemeinden entscheiden.

Minister Opstelten machte klar, dass vor allem in Limburg der Drogentourismus stark zurückgegangen sei, was zeige, dass das Residenzkriterium der richtige Weg sei.

Mir fehlen jetzt erstmal die Worte. Zwar bleibe ich dabei, dass Amsterdam niemals fallen wird, doch Ausnahmen sieht der Beschluss wohl nicht vor.

Was bleibt uns noch? Die Gerichtsprozesse gegen die Diskrimierung. Ein Hoffen auf ein erneutes Zerbrechen der Koalition. Ein Rücktritt Opsteltens aus welchen Grund auch immer.

Das Einzige, was mir momentan Freude bereitet ist die Tatsache, dass es jetzt wohl wieder mehr zu schreiben gibt…

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • Elli

    Ich könnte mir vorstellen, dass die meisten die bisher in die NL gefahren sind dabei bleiben, weil die Qualität dort einfach besser ist und weil Konsumenten in D, Coffeeshops und Grower dieses System wieder sprengen wollen !

  • KifferJan

    Das war doch klar. Dieser Mistkerl Opstelten :-(

    In wie weit die Städte und Kommunen das Residenzkriterium auch kontrollieren steht auf einem anderen Blatt. Coffeeshops sind nun keine geschlossenen Clubs mehr.

    Warten wir ab, was nun die Gerichte entscheiden. Spannend bleibt es allemal.

  • Elli

    Große Städte bekommen noch Zeit bzw. es wird kein Datum genannt das umzusetzen.
    Hoffnung?

    Hoes: „Es gibt große Unterschiede zwischen den Touristen in Amsterdam und Maastricht“

    http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2686/Binnenland/article/detail/3350506/2012/11/19/Gemeente-mag-aanpak-coffeeshop-zelf-invullen.dhtml

  • der giftler

    Dann gar nicht weiter drüber aufregen,gucken wir doch einfach entspannt zu wie der staßenhandel mit allen seinen negativen folgen weiter zunimmt.die niederländer haben anscheinend vergessen welchen sinn die coffeeshops haben,gibt Ihnen Zeit,und sie werden sich die alten Zeiten zurück wünschen.Ich sehe darin eine Chance dass die niederländische Cannabiskultur und Branche letztenendes gestärkt aus der Sache hervorgeht

    • pirat

      Eben, und in Adam bleibt eh alles beim alten, die können sich noch an die 80ger erinnern und dieser Zustand braucht kein Mensch, sagte letzte Woche ein Freund aus Adam!

  • pirat

    Woher kommt das mit dem 15% Kriterium. Meines wissens nach ist genau das vom Tisch! Quelle?

  • xy

    und wer soll das ganze weed nun auf den thc-gehalt hin testen? na klar, der schnelltest an der backdoor! lol.

    • pirat

      da plant der Ivo schon eine neue Behörde ein. Die wissen dort nämlich nicht wohin mit ihren Steuermehreinnahmen ;-)

    • Das „ganze“ Weed muss ja keiner testen. Da Coffeshopbetreiber vorsichtige Leute sind, genügt die Androhung auf Stichprobentests. Wie auch bei den Alters- und jetzt Wohnohrtkontrollen, traut sich da keiner die Regeln zu übertreten – denn die Konsequenz ist Existenzvernichtung. Daher werden die Betreiber selbst die Testung ihrer Ware vornehmen. Allerdings lässt dieses Kriterium auch wieder (wie zuvor die Registrierung in geschlossenen Clubs) weniger NIederländer in die Coffeeshops gehen. Wie Marc Josemans schon sagt, gibt es dann das schwache Weed (teuer) in den Coffeeshops – das starke (billiger) auf der Straße. Wer die Situation in Maastricht (für die Einwohner) mit den Wiettaxis kennt, die dir Gras für die Hälfte vom Coffeeshop-Preis nach Hause liefern der weiß, dass so die Coffeeshops sterben werden – und in Wahrheit will Opstelten genau das. Gras soll in den Niederlanden genauso illegal werden wie hier – dann sind auch die umliegenden Länder zufrieden. Uns betrifft das dann alles aber nicht mehr, denn egal ob es nur noch schwaches Gras in den Shops gibt – wir kommen eh nicht mehr rein. Es wird Zeit hier für eine Legalisierung zu kämpfen.

  • Anonymous

    jetzt wird der strassenhandel erst richtig explodieren ab Januar 2013!!! Ausländer werden weiterhin nach Holland fahren und auf der Straße kaufen….die Einheimischen wahrscheinlich auch….denn wer will Weed Light kaufen….Was meint Ihr?

    • pirat

      Es könnte natürlich auch sein das der Ivo von der marokkanischen Mafia bezahlt wird.! Denen ihr Export-Hasch ist idR schwächer und so können sie Marktanteile zurück gewinnen ;-)

    • bushdoctor

      Naja, von „Weed Light“ zu sprechen bei 15% THC halte ich zumindest für befremdlich…
      Ist es wirklich der hohe THC-Gehalt, den die Leute brauchen?

      Wer ehrlich ist, muss zugeben, dass 8% auch reichen. Die Hauptsache ist doch, dass die Hanfblüten rein und unbehandelt sind und lekker schmecken, oder etwa nicht?

      Um es mal mit einem abgeänderteten Bil- Gates-Zitat auszudrücken:
      „15% ought to be enough for everyone!“

      Ich persönlich bin kein Freund der 15%-Regelung und ich denke auch nicht, dass die sich durchsetzen läßt, aber, dass dann die „Welt untergienge“ ist doch – mit verlaub – etwas übertrieben, oder?

  • Basjoe

    „Die Gemeinden sollen entscheiden, auf welche Art dies eindeutig festgestellt werden soll. Ausweis, GBA-Auszug und Aufenthaltsgenehmigung sind die Möglichkeiten die da bestehen. Ab 2013 soll das Residenzkriterium landesweit eingeführt werden!“

    Soweit ich heute mitbekommen habe können die Gemeinden selbstständig entscheiden in welchem zeitlichen Rahmen sie das Residenzkriterium einführen.
    Genauer gesagt ist es sogar so das man sich nicht auf einen festen Termin festlegen muss, das könnte das Schlupfloch für Amsterdam sein.
    Der Atomausstieg geht ja auch nicht von heute auf morgen.
    Ich halte den 01.01.2023 für ein realistisches datum. ;)
    Aber mal im Ernst, bis 2015 (ende Amtszeit van der Laan) ist Amsterdam noch auf der sicheren seite, was dann kommt wissen die Götter.

    Bin mal auf die Antwort aus Amsterdam gespannt.

    • bushdoctor

      Die Bürgermeister in den Niederlanden können meines Wissens jederzeit von der Regierung (Königin) abgesetzt werden.
      http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgermeister#Niederlande

      • Anonymous

        Oh man jetzt bekomm ich richtig Angst!! Traurige Sache :(

      • Basjoe

        Gilt das zufällig auch für die Justizminister? ;-)

  • nils

    voll die nazis wieso nehm die nich gleich das harkenkreuz als konzept-logo?

    • STOPT DEN KRIEG IN GAZA

      ja man diese abgefuckten geier

  • Basjoe

    Und wie das mit der Obergrenze laufen soll ist mir ein Rätsel, wer soll das kontrollieren?
    Die Coffeeshops? Bei jeder Charge? Logistisch nicht machbar, geschweige bezahlbar,
    Die Illegalen Anbauer? Wohl kaum!
    Was ist mit Chargen die „leider“ zu stark sind? Der Schwarzmarkt dürfte gerne Einspringen.
    Die CS werden gezwungen qualitativ schlechtere Waren zu verkaufen wie der illegale Strassenhandel der ohnhin schon billiger ist.
    Man zwingt die Kunden quasi auf die Straße mit derlei Aktionen.
    Für mich ein deutliches zeichen das die CS vernichtet werden sollen, mit aller Gewalt.
    Die obergrenze ist die perfekte Waffe um den CS verfehlungen vorzuwerfen und im Anschluss die Lizenz zu entziehen, die bösen haben ja „starke“ Ware verkauft.

    • hank

      stück für stück

      • Basjoe

        Opstelten ist der Totengräber für 36 Jahre Coffeeshopkultur.

        Was für Schröder die Agenda 2010 war ist für Opstelten die Zerschlagung der Coffeeshops, sozusagen sein Steckenpferd.

        Schröder ruinierte nur den Ruf einer Partei, Opstelten den eines Landes.

        Opstelten steht für ein hässliches Abbild der Niederlande das ich so nicht in erinnerung behalten möchte.

  • Shanti Baba

    opstelten du korrupter verlogener h#rensohn, ich verfluche den tag an dem du das licht der welt erblickt hast.

    was bekommst du von deinen pharma lobby freunden für die zerschlagung der coffeeshopkultur?

    was bezahlen frankreich, deutschland und england dir?

    denkst du wir wissen nicht bescheid?

    welch armseliges schauspiel.

    jeder sollte dir seine verachtung ins gesicht schreien, du hund.

    du beschmutzt das ansehen und image der niederlande auf der ganzen welt.

    ich schaeme mich für dich.

    du bist keiner von uns!

    der kampf geht weiter ivo, versprochen!

    • STOPT DEN KRIEG IN GAZA

      The Revolution will not be televised !

  • jol

    die 15 prozent regelung kann man gut umgehen:man macht das gras billiger und tut noch einen dicken stiel rein den dann jeder wegschemisst und schon hat das gras weniger thc auf die menge

  • So informiert das niederländische Fernsehen (NL2) die Massen (aus dem Videotex):

    Überschrift: Wietpas wird direkt abgeschafft

    Der Wietpas verfällt und Gemeinden dürfen selbst entscheiden, wie sie der Overlast rund um einen Coffeeshop entgegenwirken. Minister Opstelten schreibt an die Tweede Kamer, dass man auf lokalem Niveau am besten sehen kann, welche Regelungen effektiv sind.

    Im Süden des Landes ist die Anzahl Drogentouristen und die Overlast seit nur Menschen, die in den Niederlanden wohnen in den Coffeeshops zugelassen werden, stark zurückgegangen. Darum wird dies fortgesetzt.

    Die Registrierung von Kunden per Wietpas ist nicht mehr nötig. Kunden müssen nur beweisen, dass die Einwohner der Niederlande sind.

    Da könnt ich kotzen, wenn ich sowas lese. Überall wird berichtet das in Limburg die Overlast ja so sehr zurückgegangen ist. DIe schreiben sich die Realität so, wie sie sie gerne hätten. Die Wahrheit ist mehr Overlast. Von den 15% (übrigens haben wir noch gar nicht darüber gesprochen was die Aufnahme von Gras als Harddrug ins niederländische Betäubungsmittelgesetz für die Strafandrohung bedeutet – immerhin wird in den niederlanden ja zwischen Softdrugs und Harddrugs unterschieden) Aktuell liegen 80% des Nederwiets über 15%. Also wenn es nach denen geht, ist in Maastricht, Venlo, Heerlen und Kerkrade Schluss (Habe in den Suchanfragen gesehen, dass nach diesen Städten gegoogelt wurde) – HIer in Grenznähe ist es echt am strengsten. So wie es aussieht wird man nun noch mehr in die Illegalität getrieben als nur durch den Wietpas.

    Das Etikett ist weg, aber es ist nur schlimmer geworden. Die Prohibitionisten gehen brutal weiter auf ihrem Weg um die Entwicklung der letzten 36 Jahre komplett rückgängig zu machen. So werden die Coffeeshops sterben, und damit die niederländische Öffentlichkeit das nicht kapiert, gibt es solche Meldungen wie diese Videotext-Meldung. Jeder der sich damit nicht intensiv befasst denkt dann – gut – der Wietpas ist weg und die bösen Ausländer kommen trotzdem nicht mehr. Das soll damit vermittelt werden – eine große Täuschung dieses gesteurten Staatsmedium.. Opstelten hat also schon die Äußerungen von Polizei und Presse gleichgeschaltet.

  • Hier noch das Video – so wie der Bericht heute in NL in den Fernsehnachrichten kam: http://nos.nl/artikel/442412-wietpas-per-direct-afgeschaft.html

    • Gianni

      Ein verdammt trauriger Tag :(

      • Gianni

        Ich hoffe der overlast wird jetzt so richtig unerträglich für die verdammten NL. Ich kann nicht so viel essen wie ich kotzen möchte. Was für eine beschissene Regierung. Fuck you Ivo i hope you will die very quick and painfull

  • Marcel

    Was soll ich sagen. Mobo? Pirat? Die Vaseline steht hier und wartet auf euch. Wie ich es seit Monaten predige – so wird es (leider) auch enden…. Keine Coffeeshops mehr in Europa! Die Prohibition lebe hoch!

    • pirat

      am besten nichts!
      Ist ja genau das was wir hier schon seit Wochen wissen und hin und her diskutieren ,abgesehen von der „angedachten“ 15 % Regel das wie so vieles in der niederländischen CS-Politik nicht umgesetzt werden wird.
      Die Prohibition wird fallen, allerdings nicht von alleine und schon gar nicht vom rumheulen. Dies sind die letzten Zuckungen der Prohibitionspolitiker . Wer mal aufmerksam die Kommentare bei “ Cannabismeldungen“ in den Medien mit ließt wird fest stellen das bereits sehr viele Menschen „Bescheid wissen“ und sich die Stimmung ändert. Auch da hilft das Internet Dies wird dann auch in der Politik wahr genommen, selbst von Konservativen.
      Bevor in einigen Jahren der letzte Coffeeshop in den Niederlanden schließen sollte(falls man Ivo dort noch solange im Amt lässt), werden wir auch in Europa schon längst weiter sein!

  • Anonymous

    Wurde nicht gestern der überarbeitete Koalitionsvertrag vorgestellt? Geht das daraus hervor? Dann hat Ivo doch sein willen durch? Von lokale Anpassung ist keine Rede mehr. Eine Sache hat Mobo im Artikel noch vergessen, man kann noch nach Holland auswandern, wer will.

    • Marcel

      wer will denn da noch wohnen!?

      • Basjoe

        Jo, das wäre allerdings etwas wiedersinnig, Opstelten sperrt uns aus den Shops aus und aus Dank ziehen wir nach NL.

        Ich sehe als Hanffreund keinen Grund in ein Land auszuwandern das eine derart restriktive und Hinterwäldlerische Drogenpolitik verfolgt.

        Überall auf der Welt werden nach und nach die Bestimmungen gelockert, nur die Niederlande fahren einen entgegengesetzten Kurs.

  • dampfzeit

    nix Vaseline, der Drops ist noch nicht gelutscht. Es wird lokale Anpassungen geben, es wird auch eventuell mal ein CS für ein paar Wochen dicht gemacht siehe Maastricht vor 4 Jahren. Ändern wird sich nicht viel, wir Drogentouristen werden in bestimmten Städten weiterhin gedultet werden (eventuell aufs Benehmen achten), in anderen nicht. 2013 wird sich nicht wirklich was ändern. Seltsamerweise ist die Stimmung in manchen CS, im Gegensatz vor 3-4 Wochen, relativ entspannt. Es wird sehr stark vom jeweiligen Bürgermeister abhängen. Nicht wirklich befriedigend, man darf halt nicht aufgeben. Weiterkämpfen.

  • White Widows

    Was habt ihr denn anderes von Opstelten erwartet? Aus seiner Sicht ist diese Regelung doch die einzige Möglichkeit, sein Gesicht zu wahren. Es war sicher schon schwer genug für ihn, den Wietpas wieder einzustampfen.

    Das er sich nicht hinstellt und sagt: Sorry Freunde des roten Augens, der Wietpas war ein großer Fehler von mir, alles zurück wie bisher“ war klar :-) Nun, wer daran glaubte der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

    Auch kann er nicht sagen: Jeder soll es so machen wie es ihm gefällt. Das wäre rechtlich absolut ein nogo gewesen. Entweder dürfen alle Coffeeshops des Landes an den Abschaum verkaufen oder keiner.

    In wie weit diese Regelung dem Art.1 des niederländischen Grundgesetz standhält, welches eine Diskriminierung ausdrücklich verbietet, steht nun auf einem anderen Blatt und werden wohl die Gerichte abschließend entscheiden müssen.

    Mit der Abschaffung des Wietpas wurde den niederländischen Advocaten. gewollt oder ungewollt, ein neues Schlachtfeld gegen die unsinnige Regelung eröffnet. Und ich bin mir sicher, dass die Coffeeshop Lobby bis zum letztem Atemzug kämpfen wird. Im diesen Sinne Marc und Nol, zeigst es dem sturen und dickköpfigen IVO ….

  • hank

    ich werde dann ab januar leider gezwungen auf der strasse in holland zu kaufen. hier in krefeld ist die quali leider zu schlecht oder ich kenne nicht die richtigen leute…eher das zweite…so eine scheisse.

  • Die Coffeeshoplobby verzweifelt stärker an der 15%-Geschichte, als am Einwohnerkriterium. Wenn ich in die niederländische Presse schaue, gehts da primär um das Thema: „Wiet wird Harddrug“. Die Niederländer trennen ja gesetzlich zwischen Softdrugs und Harddrugs. 75 – 80% des in den Coffeeshops verkauften Gras und Hasch hat heute 15- 18% – das darf dann alles nicht mehr verkauft werden – mann das gibt nen langweilen Cannabis-Cup 2013 – so komplett ohne die schönen Haze-Sorten. Die Regierung tut wirklich alles darum die Shops zu vernichten. Wenn es nicht mit dem Wietpas ging – dann eben jetzt so, das ist ja noch viel effektiver als der Wietpas. Jedenfalls verschwindet so mein Neid, denn wenn es gutes Haze dann nur noch auf der Straße gibt, bin ich nicht mehr so richtig diskriminiert, ok – die Holländer kriegen es vom Wiettaxi nach Hause geliefert und ich muss halt ins Mosae-Forum, aber das ist ja (wie eine französische Zeitung schrieb) mittlerweile das größte, überdachte Drogen-Einkaufszentrum Europas. Maastricht ich komme!

    • Basjoe

      „75 – 80% des in den Coffeeshops verkauften Gras und Hasch hat heute 15- 18%“

      Diese Aussage halte ich aus Erfahrung für etwas zu Optimistisch oder dem Wunschdenken der Coffeeshops und Seedbanken entsprungen.
      10-18% würde es wohl besser treffen.

      Aufjedenfall ist die 15% Obergrenze das aus für Skuff, Ice-O-Lator und co.

      • Halte ich auch für etwas übertrieben. Als mein beschlagnahmtes Gras 2003 untersucht wurde, hat mir der Hauptkommissar von Ahaus versichert, dass er sehr erstaunt war über den Wert von 15,4% THC. Proben über 12% seien extrem selten.

      • Jenz

        @mobo
        Das ist aber auch schon 10 Jahre her. Die Züchter war fleissig in der Zeit…;-)

    • xy

      „das gibt nen langweilen Cannabis-Cup 2013“
      ist ja im moment aktuell: direkter schuss vor den bug gleich am ersten tag, damit alle wissen wo’s langgeht:

      http://twitter.com/BCBubbleman/status/270222196297842688/photo/1

  • Basjoe

    „Gefaseerd uitvoeren
    Het regeerakkoord biedt gemeenten de ruimte om de controle van coffeeshopbezoekers in overleg ‚zo nodig gefaseerd‘ en ‚aangesloten bij het lokale coffeeshop- en veiligheidsbeleid‘ uit te voeren. Oftewel: zolang er een goed plan is om coffeeshopoverlast te beperken, hoeven gemeenten mensen van buiten Nederland niet per se meteen de toegang tot coffeeshops te weigeren, zo zei Opstelten vandaag tegen de Volkskrant. ‚De nieuwe regels kunnen ze gefaseerd invoeren.‘ Door er geen deadline aan vast te plakken, wordt de handhaving van de nieuwe regels op de lange baan geschoven. “

    http://www.ad.nl/ad/nl/1012/Nederland/article/detail/3350814/2012/11/20/Toeristen-in-Amsterdam-zullen-weinig-merken-van-strenger-coffeeshopbeleid.dhtml

    Für mich klingt das jetzt in Bezug auf Amsterdam mal gar nicht so negativ!
    Denke mobo und der pirat können erstmal die Vaseline im Schrank lassen.

    • Mutmaßungen auf gemutmaßte Interpretationen. Das scheint das Tagesgeschäft der niederländischen Politik & Medien zu sein.
      Mal sehen, wie lange die Koalition hält.

      • Gianni

        Ist das nicht eine große Koalition? Wenn ja leider sehr lange da keine Partei Wähler verlieren will. Ist in Deutschland doch genau so.

        • In Nederland zerbrechen Koalitionen andauernd…

      • Gianni

        Ok da fehlen mir die erfahrungswerte!

  • Jack O´Neill

    Da muss ich mich noch einmal wiederholen. Unabhängig davon wie man zu Drogen eingestellt ist, es tut weh…..richtig weh! Muss der Blogg jetzt einen neuen Namen bekommen? Und ist es jetzt nicht Zeit selber neue Wege zu suchen. Für die niederländischen Leser die diese Vorgänge bedauern, möchte ich mal den Begriff „Coffeeshop-Peetouders“ (deutsch: Coffeeshop-Paten) benutzen. Nur so eine Idee. Bestimmt gibt es in der nächsten Zeit noch bessere. Und für jene die nun aufstehen wollen der Tipp, sich mal auf den Piraten Seiten im Web umzuschauen.

  • Sebastian

    Wenn das juristisch überhaupt machbar ist, ThC zu den Harddrugs zu zählen, eine gute Begründung die diesen Schritt rechtfertigt habe ich noch nicht gehört. Das schlimme es betrifft auch die lekkeren reinen Haschisch Sorten, die eh schon selten sind. Würde das nicht sogar das strecken auf 15% Thc bei Haschisch fördern?
    Auf jedenfall kommt diese Nachricht passend zum Cannabis Cup. Und gerade jetzt wo der neueste Trend des Dabbing aus den USA rüberschwappt. You tube ist voll davon, zB:

    • Kannst du mir mal erklären, was das genau ist?
      Die Art es zu konsumieren erinnert mich an einen Vaporizer, aber wie wird das Zeugs hergestellt? Sieht aus wie erhärtetes Öl. Kann mich Dummerchen mal jemand aufklären?

  • Ich denke das ist Skuff und Hasch-Öl zusammen verknetet. Das hab ich auf Exzessiv auch schon so gesehen. Aber die Rauch-Methode ist neu. Da erhitzt man nur das Glas vom Kopf, benutzt keine Siebchen – hält das verknete Gemisch ans heiße Glas und das verdampft dann. Vermutlich brauch man diese Mischung für diese Methode. Gemacht hab ich das auch noch nie – aber so wirds sein.

    • http://instagr-am.appspot.com/p/327454956608255656_145796244/
      Schau dir das mal an. Wie soll man eine Skuff/Öl-Mischung so klar hinbekommen?

      • Habs nachgelesen – das ist pures Öl. Also Oil-Dome auf die Bong und dann braucht man eben solches Material.

        • Ich glaub so ein Teil werde ich mir mal bestellen… Zu doof dass man nicht an Öl kommt…

      • Sebastian

        Ein gaanz frisches Video vom Cup und dann genug offtopic:

      • Mal sehen, wenns echt ein Trend wird, haben die Straßendealer in Holland das ja vielleicht bald im Angebot. Immerhin gabs Hasch-Öl ja schonmal in Holland. Das wurde da aber schon vor Jahren zur Harddrug erklärt.

      • Basjoe

        Hmm, wurde vor Jahren zur Harddrug erklärt, aber Franco konsumiert es auf dem Cannabis Cup vor laufender Kamera?

        Seit ihr euch echt sicher das es sich da um reines Öl handelt?
        Wenn ja ist die nächste Cup Razzia nicht mehr weit..

      • Sebastian

        So wie ich das im Video verstehe ist das Haschextrakt ein Import aus Californien.

      • Marcel

        wie Du weißt nicht wie man Öl macht…. Moboooooo!?

        • Hab’s noch nie selbst gemacht. Gerade das Video gesehen, ist echt Easy
          Kenne von früher noch den Honey Bee extractor. Wollte ich mir immer mal zulegen.

      • Das Video zum Öl machen hab ich mir auch angesehen – in etwa wusste ich auch wie es geht, aber genau wie Mobo hab ich das noch nie gemacht. Geht ja auch nur wenn man selbst anbaut – immerhin braucht man eine Menge gutes Material und wenn man das kaufen muss, ist es definitiv zu teuer. Dann lieber ne kleine Menge Öl auf dem Schwarzmarkt, oder besser beim Hersteller, kaufen, sollte es da mal auftauchen.

  • Sebastian

    Ja, genau richtig, hier handelt es sich um Öl. Denke das ist auch mit reinem Haschisch möglich, Bubble- Water- oder Ice o Lator Hasch. Die Methode liegt irgendwo zwischen Pur Pfeife und Vaporizer.

    • Gianni

      Öl kannst doch ganz einfach selber machen

  • groooveman85

    Naja neu ist die Rauchmethode nicht, OilDomes gibts schon seit einigen Jahren oder sogar Jahrzehnten in den USA, dem Mutterland der Rauch-Glaskunst.

    Die Produkte die da geraucht werden, sind Öle, Wachse und andere Extrakte. Findet man viel dazu im Internet.

    Back to topic: Das einzig positive an dem momentanen Chaos in Holland ist, dass die deutschen Medien keine eindeutige Botschaft mehr transportieren.
    So werden auch nach dem 01. Januar noch massenhaft Deutsche nach Holland fahren, und dann nach erfolglosem Coffeeshop Besuch auf der Straße einkaufen. Der Druck aka die „Overlast“ wird also nicht so schnell verschwinden.

  • groooveman85

    Ansonsten bleibt uns nur, den Kampf hier in Deutschland endlich aufzunehmen, und zwar intensiv und ausdauernd!

    hanfverband.de
    hanfverband.de/forum
    hanfparade.de

    Setzt euch ein, werdet aktiv!

  • darm

    sind ja wieder echt scheiss nachrichten. wer sich da sicher grade die hände reibt ist Prag. den wenn nun auch noch die 15% regelung kommt, dann kann man getrost dort hin fahren und die Mumpe dort zum besseren Preisen erwerben. ohne Repression ohne Paranoia

    • Anonymous

      Besserer Preis = ja!
      Ohne Repression und Paranoia = Nein.

  • pirat

    Und in anderen Ländern ist bereits Goldgräberstimmung. Wer etwas Geld übrig hat, hier ein Tip:

    http://www.format.at/articles/1247/935/346774/wie-anleger-marihuana-freigabe

  • Jack

    Der Blog braucht nun einen neuen Namen.

    von:

    keinwietpas.worldpress.com

    in

    keinResidenzkriterium.worldpress.com

    ;-)

    • Da ist ein „L“ zu viel drin..
      Ich belasse es mal bei dem Namen (übrigens auch via keinwietpas.de und keinwietpas.nl zu erreichen)
      Hier geht es um den Kampf für die Vernunft. Ob es der Wietpas ist oder das Residezkriteriun ist dabei egal.
      Ich mache weiter, so oder so!

      • Gianni

        Daumen hoch dafür

      • Einen besseren Namen gibt es auch nicht. Außerdem sollte man einen guten Markennamen nicht ändern – unter dem Namen ist das Blog ja bekannt und beliebt. Und das Wort Wietpas wird trotz der Abschaffung dieses Etiketts nicht so schnell aus der Öffentlichkeit verschwinden. Den Wietpas-Meldpunt für Overlast wird es sicher auch weiter geben – denn die Umstände haben sich ja – bis auf´s Club-Kriterium, zumindest in den drei bisherigen Provinzen mit Wietpas nicht geändert.

  • pirat

    Weiß jemand was es mit diesem Gesetzentwurf gg Growshops auf sich hat?

    http://www.rijksoverheid.nl/documenten-en-publicaties/wetsvoorstellen/2010/07/05/wetsvoorstel-forensische-zorg-jus

    Die wollen doch nicht im Ernst gg Growshops vorgehen?

  • Sie haben es jedenfalls vor. Liegt wohl noch beim Raad van State: http://www.drugs-forum.com/forum/showthread.php?t=177407

    Demnach soll Equipment und Saatgut für den illegalen Hanfanbau als Vorbereitung einer Straftat illegal werden. Bei uns wurden die Seeds ja auch als letztes (erst in den 90er) verboten. Aber kein Problem: dann kommt das eben alles aus Spanien.

    • pirat

      die Samen kommen jetzt schon aus Spanien, da in den Niederlanden bereits Anfang letzten Jahrzehnts auch die Saatgutproduktion verboten wurde. Meist ist nur der Firmensitz noch in den Niederlande, aber auch da werden die Spanier immer stärker siehe „Sweet Seeds“ oder „Reserva Privada“. .

      • Ich weiß, dass die Spanier da gut unterwegs sind, bin auf Facebook mit WorldofSeeds Bank befreundet. Aber trotzdem ist der Vetrieb von Seeds (siehe Backdoorproblematik) in NL noch nicht illegal. Arjan hat ja diese Covering-Methode – also wo der Grunddünger schon um die Seeds gehüllt ist erfunden, und die verschiedenen Strains eingefärbt, so dass er nun auch 10 Samen von unterschiedlichen Strains zusammen verkaufen kann. Man mag von ihm halten was man will, aber ein Marketing-Genie ist er. Ich glaube übrigens nicht, das alle die Seeds in NL vertreiben die in Spanien einkaufen – ofizielle vielleicht, aber nicht wirklich. Immerhin waren es die Kalifornier und die Niederländer, die überhaupt die heutigen potenten Strains entwickelt haben. Wahr ist allerdings, dass in NL kaum aus Seeds gezogen wird – sondern aus Steckling-Klonen.

      • Anonymous

        Hust, muss mal was zu dem Marketing Genie Arjan loswerden.
        Bevor seine Werbelügen hier zur Wahrheit mutieren.
        Die Covering-Methode ist eine Werbelüge, ne ziemlich billige.
        ***Grunddünger um die Seeds gehüllt****
        wenn ich das schon lese bekomm ich Schnappatmung, so doof und falsch ist das.
        Was Francolein da im weißen Mäntelchen um die seeds „hüllt“ ist ordinäre Lebensmittelfarbe, nicht mehr.
        Greenhouse wird immer lächerlicher.
        Aber solange ihm die U.S. Kids die eingefärbten Seeds aus den Händen reissen scheint die Rechnung ja aufzugehen.
        Und Arjan ist ein grössenwahnsinniger Schnösel der denkt er hätte das Cannabis erfunden, King Of Cannabis nennt er sich ja selbst, das ich nicht lache.
        Skrupelloser Geschäftemacher würde besser passen.
        Bei Greenhouse gehts schon seit 8 Jahren bergab, seit mit shanti-baba Arjans bester mann den abgang gemacht hat, weil er auf den kommerz um jeden preis trip eines arjan keinen bock hatte,und Mr.Nice seeds ins leben gerufen hat bei denen man seit da die original genetik vom super lemon haze (bsp) bekommt, was Greenhouse unter selbem namen vertreibt ist das geld nicht mehr wert.
        Kann nur jeden eindringlich vor Greenhouse warnen.

        • Es mag sein, dass er ein Geschäftsmann ist, der aufs große Geld aus ist. Kann ich nicht beurteilen.
          Aber hat Du einen Beleg für deine Aussage, dass er „Skrupellos“ ist?

      • Hab ja nicht umsonst geschrieben: Man mag von Arjan halten was man will. Der erinnert mich an Marc Zuckerberg von Facebook – der hat ja auch anderen die Idee und die Arbeit geklaut um damit reich zu werden. Für die Diskussion hier hat das alles allerdings keine Relevanz. ICh weiß über Arjan genauso gut bescheid wie Du @ jol

      • Das es kein Dünger ist, weiß ich selber gut genug. Immerhin würde ich Seeds in der ersten Wachstumsphase nie mit Dünger belasten. Den brauchen die da auch nicht. Will hier öffentlich nicht ins Detail gehen, aber ich habe durchaus schon aus Samen gezogen, und was die Keimlinge am Anfang brauche, ist ihnen schon mitgegeben, hab nur Arjans Marketingstrategie dargestellt. Danke, dass Du es für die Dummen richtiggestellt hast, das es nur Lebensmittelfarbe ist, sonst fangen die Newbies noch an ihre Keimlinge zu düngen…

    • Basjoe

      Das ist der nächste logische Schritt im Kampf gegen Hanf, hätte allerdings nicht gedacht das in den Niederlanden die Growshops eher verboten werden als bei uns.

      Opstelten und co. scheinen uns rechts zu überholen. Beachtliches Tempo.

      Allerdings dürfte es auch bei uns nur eine Frage der Zeit zu sein bis die Politik die Growshops als neues Übel für die „Volksgesundheit“ erkennt und vernichtet.

      In den letzten Tagen scheinen sich die schlechten Nachrichten stark zu häufen.

      – Residenzkriterium bleibt.
      – Mindestabstand zu Schulen erhöhen.
      – Cannabisprodukte über 15% THC Gehalt werden zu Harddrugs und somit Heroin und Kokain gleichgestellt.
      – Verbot von Seedverkauf und Verbot von Growshops

      Es fing mit dem Wietpas an aber nach und nach tun sich da noch ganz andere Abgründe bei unseren Nachbarn auf.

      Bin grade wirklich schockiert.

      • Das passiert nicht nach und nach – die meisten hier bekommen es nur jetzt erst mit. Die Entwicklung in NL ist schon seit Jahren so. Opsteltens Vorgänger Donner (der Name war auch Programm) war auch nicht besser. Hab schon 2007 versucht damit eine Öffentlichkeit (damals im LdT) zu erreichen – ohne Erfolg. Die Zeitungen wie Soft Secrets (Coffeeshop-Zeitschrift) haben in NL damals auch schon von Anfang vom Ende berichtet. Wir haben hier einfach zu lange geschlafen und uns einem nostalgischen Traum hingegeben. In NL gehts schon lange bergab – und Opstelten ist nur ein austauschbarer Name. Macht Euch da bloß nichts vor, wenn der weg wäre, würde es auch nicht anders laufen. Nur wenn die SP die Mehrheit hätte evtl.

        Vor ein paar Jahren gab es in der Essensie (Smartshop-Zeitschrift) noch die Rubrik Kleinanzeigen: Da wurden immer Knipper (Leute die auf Plantagen die Buds schoonmaken – wie es in NL heisst) mit Erfahrung und Diskretion gesucht und Leute, die Growrooms vermieten – das ist so schon lang vorbei. Die Repression hat schon angefangen, bevor in Deutschland das die Kiffer bemerkten. Nicht umsonst ist das Weed so teuer geworden und wurden immer mehr Plantagen aus den Niederlanden in die Nachbarländer outgesourct. Siehe dazu: http://antonioperi.wordpress.com/2012/10/16/was-im-verborgenen-bluht/

      • P.S. Der Gesetzesentwurf zur Sanktionierung von Hanfanbau und allem was dazugehört (Growshops, Vermietung von Häusern etc.) ist schon vom Frühjahr 2011. Diskutiert wurde das schon 2007/2008.

  • Die Holländer scheinen alles daranzusetzen, ihre eigene Wirtschaft kaputtzumachen, Da gibts dann noch mehr Arbeitslose – sowas nennt man wohl Selbstsabotage… Andere Länder werden gerne einspringen, besonders die von der Bankenkrise gebeutelten Spanier. Aus den USA zu bestellen wäre für uns ja zu gefährlich. Aber Spanien ist EU, das geht.

    • Marcel

      Naja, rein Arbeitsmarkttechnisch sind die Niederländer allerdings in einer volkswirtschaftlichen „Vollbeschäftigung“ – vondaher gibt es dort wohl weniger Probleme. Allerdings werde ich das Gefühl einfach nicht los, dass die Niederländer ihre Drogenpolitik bereuen und nun das Rad zurück drehen wollen. Was einst als „fortschrittliches“ Land begonnen hat – fällt nun ins rechtliche Mittelalter zurück (wäre schön wenn es wirklich Mittelalter wäre – dann gäbe es auch kein Verbot von unserem Kraut ;-))

      Jedenfalls sehr traurig alles – und ich bin froh ein Stück dieser Kultur erlebt zu haben.

      • Die Vollbeschäftigung stimmte zwischen 2006 und 2008 – inzwischen geht es auch in den Niederlanden bergab. Auch wenn die noch jedem Arbeitslosen 90% seines Gehalten an Arbeitslosengeld zahlen, und es daher nicht, wie bei der offensichtlichen Verelendung in Deutschland, so offensichtlich ist. Eine Deutsche, die ich mal im Zug in die Niederlande traf und die dort arbeitete, sagte mir damals, ihre niederländischen Kollegen hätten sie gefragt: „Kümmert sich euer Staat denn gar nicht um Euch?“

      • bushdoctor

        Die Niederländer sitzen auf einer gigantischen Immobilienkredit-Blase, die jederzeit hochgehen kann!
        Faktisch sind die Niederländer (wie alle!) bankrott.

  • jol
    • hank

      heisst das jeder buergermeister entscheiden darf ob ausländer reinkommen?

  • jol

    aber was wollten die schon durchsetzen:resindenzkriterium,coffeeshops weg von schule,geschlossen von schule,15%regelung,hasch verbot…..am ende darf nur noch 1 gramm von 1 sorte verkauft werden.Aber wenn die 15 prozent regelung so durchgesetzt wird das auf qualität auch geprüft wird wäre es sogar was positives
    https://twitter.com/IamsterdamPress/status/270849331282710528

    • Basjoe

      „Aber wenn die 15 prozent regelung so durchgesetzt wird das auf qualität auch geprüft wird wäre es sogar was positives“

      Ich glaube die Meinung hast Du Exclusiv!
      Da geht es nicht um eine Qualitätskontrolle, das ist lediglich ein mittel die Coffeeshops weiter zu striezen, und ein Instrumnet für willkürliche Schliessungen.

    • Du verstehst nicht, dass die Coffeeshops in NL keine Monopolisten sind. An der Backdoor konkurrieren sie mit anderen Nachfragern der Grower – da das ohnenin illegal ist, heißt das sie konkurrieren da mit der organisierten Kriminalität halb Europas. Der Preis ist seit 2005/2006 so in die Höhe geschnellt, weil NL z.B. auch ganz Großbritannien mit Weed versorgt. Die Grower werden den Anbau der, immer beliebter werdenden – ich bin davon auch ein Fan – Haze-Sorten nicht einstellen, nur weil die Coffeeshops diese nicht mehr verkaufen dürfen. Das führt zum Niedergang der Coffeeshops. Kein Mensch will dann dort mehr Top44 (die Cash-Crop-Sorte schlechthin, die aber nie unter diesem Namen verkauft wird) getunt mit Haze-Spray nd 12% kaufen – am besten noch für 9-12€, wenn es auf dem Schwarzmarkt Amnesia und NYC-Diesel mit bis zu 20% für 6€ gibt. Das ist das Ende – gutes 12% Cannabis frei von Düngerrückständen und Schimmelsporen gibt es von Bedrocan auch in der Apotheke in NL – trotzdem kauft das nicht die Mehrheit.

  • Anonymous

    Das wars also mit dem leckeren Weed aus den Coffeshops in Maastricht.
    Ich dachte Diskriminierung sei verboten? Ist wohl doch nicht so?

    • haste Recht – nö: Das ist nicht so. Beim War on Drugs ist alles erlaubt. Grundgestz und EU-Gestze egal. Der Krieg gegen Cannabis geht vor, ist ja durch die internationalen UN-Verträge so möglich, Da gelten Verfassung und Menschenrechte nichts gegen – das hat Priorität!

      • Anonymous

        Ja , Folter ist im Krieg ja auch erlaubt.

  • jgreeen

    So manch einer hier sollte sich noch mal einen Moment Zeit nehmen und über die Meldungen nachdenken. Danach wäre immer noch Zeit um in Pessimismus und Selbstmitleid zu verfallen.
    Es wurde lediglich das bestätigt was bereits lange angekündigt war.
    Der Wietpas wird als Registrierungssystem fallen und Ausländer sollen weiterhin draußen bleiben. Das wussten wir vor Wochen auch schon. Wir sollten nicht vergessen, dass ein großer Teil der Niederländer eben rechte Politiker gewählt hat. Die Einstellung rechter Zeitgenossen sollte ja für niemanden hier unbekannt sein. Menschen aus anderen Nationen und Kulturen stehen da nicht auf Platz eins der Beliebtheit. Mich wundert es auch nicht, dass die sich jetzt nach Jahren auf die Coffeeshops stürzen sobald sie die Gelegenheit haben.
    Auf Basis dieser Sache werde ich mir jedoch noch mal sehr genau überlegen ob ich bald in einem Land arbeiten will, in dem ein nicht geringer Teil der Bürger mich als Ausländer vieleicht gar nicht will.
    Bevor damit jemand kommt, nein das ist kein Rundumschlag gegen die Niederländer aber man sollte das auch nicht komplett vergessen. Eigentlich muss sich auch ein im Grunde sehr toleranter Mensch der nur seine Ruhe haben will, einen Anteil an der Diskriminierung zuschreiben. Das schiebe ich aber bei vielen Niederländern auf eine gewisse Kurzsichtigkeit und nicht auf Fremdenfeindlichkeit.
    Letztendlich ist das ein heftiger Versoß gegen das niederländische Grundgesetz auch wenn man andere „Bedürfnisse“ über dieses Gesetz und die damit verbundenen Rechte stellt.
    Wer es will der wird immer einen „guten Grund“ finden um die Rechte der Bürger einzuschränken. Das fängt schon bei der Aufgabe der persönlichen Freiheit für eine angebliche Sicherheit an.
    Aber es sollte sich auch keiner mehr wundern, dass die Mächtigen Recht und Gesetz so biegen wie es ihnen passt. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Da kann man nur mit viel Arbeit dagegen arbeiten. Ich bin jedenfalls mal gespannt wie z.B. der Prozess von Mark Josemans ausgeht. Da liegt ja noch ein heißes Eisen im Feuer. Außerdem wird es in Adam spannend und ich glaube, dass sich alles am Ende dort entscheiden wird.
    Die Stadt als einzige „Oase“ für ausländische Kiffer zu erhalten wird nicht möglich sein, Ivo Opstelten hat das schon angedeutet und es gibt ja auch Leute denen das einfach nicht passt. Das würde wohl für viele Spannungen sorgen und das System sehr angreifbar machen. Man könnte höchstens Ausländer auf dem Papier ausschließen und im der Realittät rein lassen. Wo kein Kläger da kein Richter aber das sind nur Mutmaßungen.
    Ein faktischer Ausschluss von Ausländern wird aber im Chaos enden, da lege ich meine Hand ins Feuer. Dann wird die Option wieder alle zu bedienen vieleicht doch wieder interessant.

  • Anonymous

    Verstehe das mann sich noch an den allerkleinsten Stohhalm klammern möchte
    aber z.Z.sieht es doch anders aus.
    Zumindest bleibt der Schwarzmarkt als grundversorgung erhalten ,
    was würden wir sonst tun?

    • jgreeen

      Das hat nix mit Strohalmen zu tun sondern eher mit einer nüchternen Betrachtungsweise der Lage. Ich glaub schon lange nicht mehr, dass wir so bald wieder in Coffeeshops kommen. Um an Weed mit guter Qualität zu kommen brauche ich weder die noch irgendwelche zwölfjährigen Dealer. Allerdings habe ich viel in diesem Land zu tun und bin daher am Erhalt der prinzipiell guten Coffeshop Kultur interessiert.
      Ich bleibe auch dabei, dass Politik nicht schwarz/weiß ist und dort vor allem viel geredet wird wenn der Tag lang ist.
      Guck doch mal in die aktuellen News. Es geht ja jetzt schon auf allen Seiten wieder los mit allen möglichen Ideen die nach aktuellem Stand eigentlich nicht gehen.
      Abwarten, Tee trinken und ruhig aber aktiv bleiben.

      • Anonymous

        Habe ja größten respekt vor deiner einstellung zum ganzen.
        Aber für den gemeinen Kiffer geht es doch vorrangig darum ,
        wo bekomm ich was zu Rauchen her , und nicht so sehr um
        Politik. Denn Politik ist was für die Zukunft und Kiffen möchte
        mann hier und jetzt. Politik kann mann nicht Rauchen , höchstens
        in der Pfeife,;-))

    • bushdoctor

      Das ist doch das Hauptziel unserer „Drogenpolitik“, sprich Repression: Der Schwarzmarkt muss erhalten bleiben und die Repression sorgt für konstant hohe Preise. Dadurch können die Banken und Finanzwirtschaft weiter prächtig an der Geldwäsche verdienen…
      Es werden über 1000 Milliarden Dollar pro Jahr auf der Welt mit illegalen Drogen umgesetzt. Diese Geld schreit danach, gut angelegt zu werden!!!

  • Nummer 14

    Mal abwarten. Niederländer sind pragmatiker. Bis dato wurde so weit mir bekannt ist nicht mal das Tabakverbot in Shops kontrolliert. Die Duldung ist typisch Für unsere Nachbarn. Ob kraker also Hausbesetzer, oder das grüne thema…. Die meinung von Nol spricht doch bände. Glaube kaum das die 15 % Regel durchgesetzt wird. Verordnung ja überprüfung nein. Vielleicht kassiert demnächst ein Gesetzt das Einwohnerkriterium dann sehen wir weiter. Wäre cool wenn mobo mal Mit Nol chattet. Ich denke der ist eh entspannt in Spanien und lacht laut über Ivo…

    • xy

      ‚Mal abwarten. Niederländer sind pragmatiker.‘

      so sehe ich das auch. vor ca. 2 monaten war ich in amsterdam und habe ein wenig mit dem netten herrn aus dem homegrown fantaseeds seedshop gesprochen. zum thema wietpas meinte er nur, abwarten. die ‚gegner‘ würden schön seit ca. 20 jahren versuchen mit irgend welchen seltsamen manövern und verboten die cannabisszene (coffeeshops, growshops, etc. pp. mit allem was dazugehört) zu fall zu bringen. aber die holländer hätten immer ihre mittel und wege gefunden…

      ‚Ich denke der ist eh entspannt in Spanien und lacht laut über Ivo…‘

      nein, er ist in amsterdam auf dem cannabis cup und hielt gestern einen vortrag zum thema… rüüüchtüüüch: wietpas!

      http://www.cannabiscup.com/2012-schedule/

      Monday, Nov. 19

      1:30 p.m. – Danny Danko hosts a panel of cultivation experts and records an episode of the Free Weed podcast.
      3 p.m. — Nol van Schaik discusses the controversial Weedpass of Holland and cannabis tourism in the future.
      4:20 p.m. — Bubbleman
      5 p.m. – Swerve of the Cali Connection presents “Grow Your Own Medicine” seminar.

  • xy

    verfluchter mist! ich hab einfach zu wenig zeit um hier mitzuposten. ich könnte noch viel zu den einzelnen themen schreiben, da ich auch schon länger mit cannabis zu tun habe. weil ich ziemlich grenznah wohne sind mir die niederlande und deren gepflogenheiten nicht fremd (insbesondere die coffeeshop-szene in enschede). bin zwar nicht mehr auf deren produkte angewiesen, aber trotzdem empfinde ich es als eine schande was in holland gerade passiert.

  • Anonymous

    Woher hast das fucking foto her? Digger dat Ding erschreckt tote. Ich hätte nie gedacht, dass etwas beschiesseneres gibt als Ivo, doch Ivo in lächerlich, wobei ich dachte auch er könne sich nicht lächerlicher machen. Wenn ich Albträume hab, dann setzt was!!!!!

  • jgreeen

    http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/nettetal/nachrichten/klubausweis-fuer-koffieshops-auf-der-kippe-1.3076032
    Also dieser Artikel beschreibt die Situation so als könnte es gut sein, dass auch Venlo bald wieder Ausländer bedient. Je nachdem wie man sich da entscheidet.
    Allerdings ist die RP auch für ihre unterirdisch schlechte Recherche bekannt.
    Ich frag mich wie viele Deutsche bald in Venlo stehen und sich wundern warum sie nicht rein kommen. „Es stand doch in der Zeitung!“ Wenn die Meldungen so weiter gehen, wird das sicherlich passieren.
    Ich bleib dabei, Venlo wird erst mal versuchen Ausländer draußen zu halten. Ohne Clubsystem ist das zwar heikel aber das heißt ja nicht, dass sie es nicht versuchen werden. Auch das niederländische GG ist nur ein Stück Papier wenn es drauf ankommt.
    Die Frage ist nur wie lange das gut geht.

    • Marcel

      Was definitiv nicht stimmt, ist das die Lizenz von Roots/Oase erloschen ist. Ansonsten liesst sich der Artikel sehr positiv. Ich hatte ja auch schon in der Nettetaler Lokalpresse verfolgt das gerade Venlo mit dem Wietpas nicht glücklich ist. Wir werden sehen was passiert.

      Schaag rules! ;-)

  • Nummer 14

    @ xy, fein das Nol in Amsterdam ist hat mich sehr gefreut die Info. Habe einige male schon mit seinen Angestellten in Harleem plaudern dürfen und einmal kurz mit ihm. Sehr netter weltoffener Mensch. Auch wenn einige das anders sehen so sind mir die Menschen im Norden von den Niederlanden immer begegnet nett, weltoffen lieberal. Klasse das Nol den Kampf für die Freiheit angeht. Er ist die meiste Zeit des Jahres in Spanien.

  • Anonymous

    Hey…war heute in Nijmegen:-( Ab Januar keine Ausländer mehr erlaubt. Nur noch Einwohner der Niederlande. Man muss einen holländischen pass vorzeigen und eine GBA!!! Richtig Scheisse…….

  • Anonymous