Amsterdam gibt Entwarnung

Die offizielle Pressestelle hat mit einem tweet erstmal für etwas Beruhigung gesorgt:

Die Wette gilt ;-)

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • hank

    he? also was jetzt? darf doch jeder buergermeister selbst entscheiden? gruss

  • alex

    so etwas liest man gerne und ich dachte mein letzter Besuch vor 3 Wochen wird der letzte sein…

  • jgreeen

    Interessante Meldung.
    Das wird noch für Spannung sorgen. Sowohl juristisch als auch bei uns Coffeeshopfreunden.

  • Gianni

    Heute morgen dachte ich auch ist alles aus! Jetzt hab ich nach langem überlegen und reflektieren einiger Kommentare die Meinung dass
    es eventuell noch Hoffnung gibt ! Die Frage ist halt was haben die Anpassungen im Koalitionsvertrag bedeutet?
    Ist es ein Zusatz für die interne Gestattung der Anpassungen (d.h. auch gegen die Diskriminierung) in einigen Städten dessen Bürgermeister es anders sieht ( wie Enschede,Amsterdam) und sollte erst einmal gar nicht nach aussen transportiert werden,
    damit der gute Ivo nicht sein Gesicht verliert?
    Oder ist es lediglich ein Zusatz , um die zeitliche Umsetzung der Diskriminierung freizustellen,
    d.h. es muss auf jedenfall umgesetzt werden nur ihr (Bürgermeister) sagt wann.

    Die 15% Grenze ist naturlich für alle Hasch- und Hazefreunde ein Schlag ins Gesicht!
    Da mir aber ein gutes indica sowieso lieber ist (Preis/Leistung) könnte ich damit wohl leben,
    obwohl ich gar nicht weiß wie die dieses ernsthaft umsetzen wollen?
    Soll da wirklich ein Sonderkommando durch das gesamte Land fahren und Stichprobenartig die CS des Landes kontrollieren? Ich kann mir das nicht vorstellen dass man soviel Steuergelder ohne Nutzen verschwendet !

    Also es bleibt abzuwarten was uns das Wirrwarr der niederländischen Regierung morgen oder in nächster Zeit so servieren wird ;)!
    Ich finde es fast schon amüsant wenn es nicht so traurig wäre!
    Und an alle Niederländer ich mag euch als Volk eigentlich sehr aber ihr solltet euch alle mal überlegen was ihr da wieder gewählt habt!
    Wenn andere Themen/Entscheidungen genauso getroffen werden dann gute Nacht NL
    die Regierung macht alles andere als eine gute Figur!

    @ Pirat du hast durch dein Auftreten hier im Blog schonmal einen Wähler für nächstes Jahr dazu gewonnen! Wie du vielleicht schon mitbekommen hast bin ich eingefleischter SPD Wähler gewesen aber seit ein paar Tagen habe ich mich umentschieden und bin sehr über die Inhalte deiner Partei interessiert ! Es wird endlich Zeit die konservativen Parteien von dem Thron der Macht über unser Land zu stoßen

    • Da kann ich nur zustimmen – auch wenn ich Die Linke wähle.

  • KifferJan

    Man, dieses ewige Hin und Her nervt langsam gewaltig.

    Ostelten sagt Ausländer raus aus den Coffeeshops, dann sofort wieder ein Dimenti aus Amsterdam und Endschede.

    Was denn nun? Vielleicht sollten sich die verantwortlichen Politiker in den Niederlanden mal auf eine Aussage einigen oder ist dieses Verwirrspiel gewollt?

  • Elli

    Wenn ich das richtig verstanden habe gibt es jetzt ein wenig Klarheit:

    1. Ausländer können vorerst bleiben
    2. es gibt eine Schrittweise Einführung, es gibt keine Frist zu der das Gesetz eingeführt werden muss.
    3. Wenn Coffeeshops (bzw. deren Kunden) gut laufen, keine Probleme verursachen, müssen sie ihren ausländischen Kunden nicht den Zutritt verbieten.

    http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2686/Binnenland/article/detail/3350814/2012/11/20/Toeristen-in-Amsterdam-zullen-weinig-merken-van-strenger-coffeeshopbeleid.dhtml

  • Elli

    noch vergessen:
    jeden Stadt kann individuell selbst entscheiden, ob sie Ausländer rein lassen oder nicht. dh Maastricht und Venlo bleiben wohl zu :-(

    • KifferJan

      Wo gibt es bittschön Klarheit Elli?

      Opstelten gab gestern bekannt, siehe auch > http://keinwietpas.wordpress.com/2012/11/19/wietpas-vom-tisch-diskriminierung-bleibt/

      Das Residenzkriterium wird bleiben. Jeder, der seinen Hauptwohnsitz nicht in den Niederlanden hat, bekommt keinen Einlass in die Coffeeshops. Die Gemeinden sollen entscheiden, auf welche Art dies eindeutig festgestellt werden soll. Ausweis, GBA-Auszug und Aufenthaltsgenehmigung sind die Möglichkeiten die da bestehen. Ab 2013 soll das Residenzkriterium LANDESWEIT eingeführt werden!

      Und LANDESWEIT heißt auch Amsterdam. Da steht in keiner Zeile, dass es Ausnahmen geben wird.

      Es kann doch nicht das der eine hü und der andere wieder hot sagt.

    • suspect

      würde ich laut deinem angeführten artikel auch so übersetzen

      • hank

        Steht eindeutig drin: NUR EINWOHNER DER NIEDERLANDE!!!!!

    • jgreeen

      Wenn die Grenzstädte zu bleiben während andere Städte weiterhin auch Ausländer bedienen, dann fahren die einfach alle ein Stück weiter. Momentan wird genau das gemacht. In Nijmegen merkt man das wohl deutlich.
      Wenn man also Inselllösungen gestatten würde, dann müssten die „Inseln“ schon echt so weit von weg sein.
      Ich sage es noch mal, der Regelungen die jetzt offiziell sind waren hier vor Wochen schon bekannt und auch da gab es Potential für viel Chaos. Daran hat sich nichts geändert auch wenn man jetzt tatsächlich mit dem Kopf durch die Wand will.
      Es geht nie gut aus wenn man Menschen einen Lifestyle vorschreiben will den sie nicht wollen. Das ist bei Drogen genau so wie bei Lebensmitteln.

  • pirat

    Lasst euch nicht von diesem Hinterweltler Ivo die Laune verderben. Er wird nie zugeben das er falsch liegt und versucht eben seine Sicht als die Richtige zu verkaufen. Er ist mit dem Weedpass gescheitert und versucht das so vergessen zu machen indem er eben solche Aussagen tätigt, die nachher sofort wieder relativiert werden. Er wird inzwischen sogar von der CDA angegriffen weil er die Abstandskriterien zu Schulen nicht erweitert hat!

    http://www.nieuwsbank.nl/inp/2012/11/20/J016.htm

    So lange diese Prohibition weltweit besteht, müssen wir uns eben Wege suchen ,diese zu umgehen,! Immer mehr Menschen in aller Welt lassen sich diese Bevormundung nicht mehr gefallen und diese Prohibition wird fallen. Damit das schneller geht können wir alle helfen, aber morgen wird das wohl leider nicht sein.

    @ Gianni, gratuliere dir zu deiner Wahlentscheidung, ich kann dir versichern das in unserer Partei alleine schon durch Leute wie Emanuel Kotzian und der PiratenAG Drogen gute Arbeit gemacht wird. Leider hat die Presse immer nur „Streitereien“ im Blick.

    • joe

      @Pirat,mich habt ihr auch.

    • jft96

      ich kann deine polemik gegen niederländische politiker ganz und gar nicht verstehen, in diesem blog sollte sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, dass das problem im grunde genommen weder die niederländische regierung noch irgendein politiker ist.
      das problem sind deutschland , england und frankreich ohne deren einflussnahme würde in den niederlanden nachwievor milch und honig fließen.

      • Die Einflussnahme aus dem Ausland wird zu wenig thematisiert – das stimme ich Dir zu. Es gibt dazu leider auch keine Quellen, auf die man sich berufen könnte. Aber die Wahrheit ist ein 50/50 – zum einen liegt es sicher am Ausland – insbesondere Deutschland und Frankreich – zum anderen ist der Rechtsruck in den Niederlanden schuld. Wie ich schon in einem Kommetar zu „Wietpas vom Tisch – Diskriminierung bleibt“ geschrieben habe, ist die Fokussierung auf Opstelten verständlich, aber Justizminister Donner war haargenau so wie Opstelten – es ist einfach seit Jahren schon die Richtung in NL alles was mit prgmatischer Drogenpolitik zu tun hat wieder zurückzufahren. Die Köpfe sind austauschbar solange es „bürgerliche“ Parteien sind und nicht z.B. die SP mal ans Ruder kommt – und wie es dann aussehen würde, bleibt abzuwarten.

  • suspect

    http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2686/Binnenland/article/detail/3350814/2012/11/20/Toeristen-in-Amsterdam-zullen-weinig-merken-van-strenger-coffeeshopbeleid.dhtml

    dieser artikel is doch positiv zu werten oder sollte doch besser ein nederländer übersetzen?
    ich persönlich finde die 15% regel ziemlich beschissen bin auf die auswirkungen gespannt :(
    ah ich würde mich auch der wette anschließen das a-dam niemals fällt zumindest 2013 nicht
    dank dem lieben bürgermeister :)
    proud to be a stoner

  • KifferJan

    Bin mal auf das offizielle Statement von „van der Laan“ gespannt.

    Er hatte ja angeblich das OK von Opstelten höchstpersönlich, dass Amsterdam weiter Ausländer bedienen darf. Und diese Absprache hat er ja bereits ausgiebig in der Presse und im TV verkündet. Und nun? Zurück rudern Herr van der Laan?

    Ich frage mich langsam, wer unglaubwürdiger ist. Opstelten oder von der Laan.
    Sorry, aber das Ganze verkommt immer mehr zu einer lächerlichen und peinlichen Politposse ….

    • pirat

      van der Laan hat doch bereits klar gestellt, das weiterhin Touristen in CS,s bedient werden. Soll er das täglich wiederholen? Auch heute hat die Pressestelle obige tweet raus gelassen! Eine persönliche Einladung kann man nicht verlangen ;-)

  • Nummer 14

    Abwarten. Nol hat das schon recht eindeutig kommentiert. Seiner Meinung nach wird nur in Mastricht da es dort Gesetz ist die Sache haltbar sein. Die haben dort das Gesetz vor dem 01. Mai geändert. Ich persönlich glaube das die Sache eher positiv zu sehen ist auch wenn es im moment anders aussieht. Es stehen einige Gerichtsverfahren bis mitte Dezember an. Hier wird maximale Härte nach aussen gekehrt. Meine Prognose im Norden Hollands bleibt alles beim alten. Eventuell ist nach den Verfahren wieder alles beim alten, also freier Zugang.

    • KifferJan

      Dein Wort in Gottes Ohr Nummer 14.
      Ich hoffe ja auch, wie alle hier, dass die niederländischen Gericht diesem Irrsinn endlich eine Ende bereiten. Bald wissen wir wohl mehr ….

      • Um ganz ehrlich zu sein glaube ich nicht, das Marc Josemans Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden. Er muss es versuchen – und das ist auch gut so, aber er ist 2010 auch schon vor dem EuGH gescheitert. Der Kernpunkt sind die internationalen Verträge (Unites Nations) – da wird sich erst was ändern, wenn sich die Bundesgesetzgebung in den USA ändert – das wird passieren, denn außer Colorado und Washington, sind auch die Gesetze in 17 anderen Staaten schon liberal – auch wenn sie da an Regelungen geküpft sind (medizinisches Cannabis) die strenger sind als in den, durch die Volksabstimmung nun völlig liberalen Staaten. Das ist ein Trend – und nur der macht Hoffnung für Europa. Auch die zugestandene Menge ist endlich realistisch. In NL und Schleswig Holstein war die „geringe Menge“ ja auch mal 30 gr. – dieser 5 gr. – Schwachsinn in NL und die 6 gr.-Grenze in den CDU-Bundesländern ist nicht Praxistauglich.

  • dizzy duck
    • Schlecht recherchiert.

      • pirat

        Ach für die Springer-Presse doch ganz o.k. Stimmt ja so im großen und ganzen und für so einen Artikel gibts leider keine Details. Ich verstehe auch echt die Verwirrung nicht so ganz. Das es jetzt, zumindest bis die Gerichte evtl was anderes sagen, genau so kommen wird war doch klar. Amsterdam und viele andere Städte bleiben „frei“.freuen wir uns darüber, den Rest wird man sehen.

  • dizzy duck

    hört sich aber verdammt gut an was da steht

    Quellen: Zeit online, die Welt, Bild.de

    aber die schreiben viel wenn die Themen ausgehen, da geb ich dir recht !

    • Bei der zeit habe ich nicht gefunden. Hast du einen link? Und Bild und Welt ist eh beides Springer-Mist.

  • dizzy duck
    • Es wäre zwar cool aber ich glaube da haben die Medien einfach mal wieder unsauber recherchiert. Die Gemeinden konnten eigentlich auch immer schon entscheiden wie sie mit den Coffeeshops umgehen und ob es dort überhaupt welche gibt. In Venlo wurde ja so das System mit der Karte zur Mengenbregrenzung eingeführt. Wobei man da nicht zentral mit diversen Infos registriert war. Jetzt wissen die Gemeinen allerdings, dass sie Ausländer ausschließen dürfen und die werden es sicher erst mal versuchen. Der Erfolg hängt dann aber von der Umsetzung und der juristischen Haltbarkeit ab.

    • Die Meldungen bei Welt und Zeit haben beide als Quelle die AFP.
      Da ist definitiv ein Übersetzungsfehler.
      Die Gemeinden können nicht frei entscheiden, ob sie Ausländer reinlassen, sondern wie sie den Wohnsitz überprüfen lassen.
      Erstaunlich, dass Nachrichtenagenturen so schlampig übersetzen.

      • pirat

        Wie würdest du es denn sonst ausdrücken? Meines bescheidenes Wissens nach haben Gemeinden wie z.B Adam „frei“ entschieden AUsländer rein zu lassen Man hat sie nicht gezwungen.

      • dizzy duck

        angeblich hat der Minister unser Ivolein einen Brief geschrieben. Hört sich ziemlich eindeutig an.

        Aber du hast recht. Quelle für diese Meldung ist die Pressestelle AFP

      • dizzy duck

        wow…du bist ja schnell ;-)
        Und wer übersetzt mir den jetzt ?

      • dizzy duck

        aber wieso übersetzen die Nachrichtenagenturen dann alle falsch.
        Die einzigste Website die hier dann praktisch richtig übersetzt ist Wietpas.de,
        oder wie ?

        • Sieht so aus ;-)
          Die Nachrichten-Seiten übersetzen nicht falsch. Sie schreiben alle von der selben Quelle ab!

      • dizzy duck

        ich glaub dir, leider !
        Aber hoffe daß hier kein.wietpas.de ein Fehler unterlaufen ist ;-)

        • Ich bin mal so arrogant und behaupte, dass mir kein Fehler unterlaufen ist.
          Übrigens:
          Keinwietpas.de
          Keinwietpas.nl
          oder
          Keinwietpas.wordpress.com

      • dizzy duck

        Lieber Mobo,

        hab mir den Brief jetzt mal genau angeschaut, nachdem sogar im deutschen Ärzteblatt stand, daß jede Gemeinde bzw. Stadt dort nun selbst entscheiden kann, ob sie Ausländer zulässt. Das Resistenzkriterium beginnt ab 01.01.2013 für die Gemeinden, die sich hier beteiligen…das heisst aber noch längst nich für alle. Seh ich das nun wieder falsch ?

        Hier der Ausschnitt aus dem Brief vom Ivo, den du für deine Blogpost verwendet hast
        Kann den hier niemand mal richtig übersetzen…?

        Uitgangspunt is dat de handhaving van het ingezetenencriterium op 1 januari
        2013 start. De handhaving van het ingezetenencriterium geschiedt in overleg met
        betrokken gemeenten en zo nodig gefaseerd waarbij wordt aangesloten bij het
        lokale coffeeshop- en veiligheidsbeleid zodat er sprake is van lokaal maatwerk.

        Afstemming over lokaal maatwerk vindt plaats in de lokale driehoek. In elk geval
        zal er in dit verband afstemming plaatsvinden over het handhavingsarrangement,
        inclusief de handhaving van het ingezetenencriterium en de eventuele fasering
        daarvan, en de maatregelen die verder worden getroffen in het kader van het
        coffeeshopbeleid. Op lokaal niveau heeft men het beste inzicht welke maatregelen
        effectief zijn. Daarbij kan gedacht worden aan een strenger beleid op hetgeen is

  • pirat

    Wieder eine positive Meldung über Cannabis in Deutschland. Aktivisten freuen sich darüber. Mag alleine schon die Einleitung.das die niederl.Behörden sich schwer tun mit einem „Cannabisverbot“. Besser wie wenn eine Überschrift suggeriert „Niederländer verbieten Cannabis“. Free the Weed

  • dizzy duck

    würde ich aber auch sagen daß sich das mal wieder positiv anhört !
    Übrigens, hier ist die Meldung auch zu finden…eigentlich überall momentan !

    http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2012/152_november/s33_1112_kein_starkes_gras_mehr_in_coffeshops.php

    • pirat

      das mit der 15% Regel ist natürlich Bockmist, aber meine persönliche Meinung ist das dieser Unfug sich nicht umsetzen lässt und nur wieder „eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird“ Dieser Justizminister hat schon viel Blödsinn rausgehauen das ich das erst glaube wenn das im Gesetz steht und die PvdA dem zustimmt.

  • dizzy duck

    achso, ist hier noch eine Zustimmung der PvdA erforderlich…dachte das wäre bereits ab 01.01.13 im holländischen BtmG aufgenommen. Allerdings finde ich das nicht sooo schlimm, da 15 % trotzdem keine Hecke ist…denke da liegen auch momentan in den CS viele Sorten sogar weit darunter…Und wie du schon sagst, wer soll das kontrollieren und den meisten wirds eh nicht mal auffallen wenn das Weed „nur“ 15 % hat.

    • pirat

      Ich weiß über diese 15% Geschichte noch zu wenig,nur meine persönliche Meinung Bei allem was ungeprüft von Ivo kommt bin ich trotz seiner Position erstmal skeptisch.
      alleine nur mal die Vorstellung das der Straßendealer damit werben kann:“ Zu stark für den Coffeeshop, gibts nur bei mir!“. Das ist so ein Schwachsinn, das ist wenn dann nur als Waffe zum CS schliesen da. Ist so offensichtlich

      • Joe

        Sowas von…….und das stinkt zum Himmel.

      • hank

        warum darf amsterdam ausländer reinlassen?

        • Ob sie das dürfen oder nicht östlicher mal gesagt. Sie wollen es halt tun.
          Das allseits mehr als verwirrend.
          Könnte Hollywood mal verfilmen. Weiß nur noch nicht genau ob als Thriller oder Komödie.

    • laut den niederländischen Medien gilt die 15% Regel seit gestern – die Umsetzung soll zeitnah erfolgen. Die PvdA muss dem nicht mehr zustimmen – das ist beschlossen! Wie sich das umsetzen lässt, steht in den Sternen – immerhin haben Grower und Coffeeshops kein Labor und Schnelltests dafür gibt es nicht. Zudem schwankt der Wirkstoffgehalt bei Pflanzen ja auch – aber Ziel ist ja auch nicht 15% – sondern 10-12%. Aus Sicherheitsgründen werden die Shops weit unter den 15% bleiben. Das ist für mich persönlich dann nicht mehr interessant, da ich Haze-Raucher bin. Indica ist nicht wirklich meins. In den Coffeeshops kaufe ich nur die teuren Haze-Strains. Durchschnitt kriege ich unproblematischer auf dem Schwarzmarkt zuhause – insofern ist das ein gutes Mittel um Coffeeshops unattraktiv zu machen – zumindest für mich – und auch wenn hier alles sagen es gäbe in den CS ja soviel Weed unter 15%, glaube ich das nicht. Der Trend in den letzten Jahren ging zum potenten Haze. Indica wurde (zumindest in Maastricht) ein Randprodukt – hier stimmt das mit den 75% über 15%.

  • hank

    ich versteh nix mehr

  • Gerd50

    Mich erinnert der ganze Zirkus an die ‚Gurkenpolitik‘ der EU. Ein Teil der Niederländer,
    die VVD und ihre Wähler, wollen weg vom Kiffer Paradies Image. Mit Einführung des
    Wietpas wurden knallharte Tatsachen geschaffen. So ähnlich wie die EU es handhabt,
    wenn sie beispielsweise festlegt, Gurken dürfen keine Krümmung aufweisen.

    Dann wird abgewartet, was für Reaktionen kommen, ob überhaupt Reaktionen
    kommen. Kommen Reaktionen, beginnt das große Feilschen um die Grade,
    um die Gurken gekrümmt sein dürfen. Das ist ein langer Prozess, zieht sich
    über Jahre hin. Bis am Ende vielleicht festgestellt wird, Gurken dürfen so krumm
    sein wie sie wachsen.

    Am Anfang dieses Gurkenprozess befindet sich NL momentan mit seinem Image
    Problem. Möglicherweise stellen die in einigen Jahren fest, so schlecht sind sie
    damit nicht gefahren. Diese Jahre werden ins Land gehen, darüber sollte sich
    jeder im Klaren sein.

    Es klang im Blog schon des öfteren an. Was wir tun können ist, die Hanf
    Diskussion in Deutschland voranbringen. Der eröffnete Wahlkampf bietet sich
    dafür an. Stichwort DHV. Das könnte dabei helfen, Gurken wieder krumm sein zu
    lassen wie sie wachsen. Mehr Mut in Deutschland könnte für neuen Mut in NL sorgen!

    Was ich zum Kotzen finde ist das Gejaule von einigen hier, was ist denn
    eigentlich los an der Gurkenfront da drüben und wann kann ich wieder wo.

    Am besten wäre, wir können hier und das wird nicht von selbst kommen.
    Dafür müssen wir etwas mehr tun, als auf die Nachbarn zu schielen.

    • Was gab es heute bei Dir zum Essen? ;-)

  • dizzy duck

    das ist leider das Problem mit Euch „Piraten“. Erst bitte informieren, bevor man mitredet !
    Ansonsten würde ich euch ja gerne wählen…

    • Die Piraten haben genauso viel / wenig Ahnung wie alle anderen auch. Sie trauen sich nur, dies auch zuzugeben!

      • hank

        das alles ist nicht zu verstehen

        • Hank versteht nichts mehr!

      • Joe

        und das ist der Punkt….der einfach super ist…:-)

      • dizzy duck

        eben, und weil bald keiner mehr was versteht…bleibt da drüben alles beim alten ;-)
        Nicht mal die Straßendealer wissen wahrscheinlich, ob sie nächstes Jahr noch Arbeit haben und schreiben schon Bewerbungen ;-)))

    • pirat

      @dizzy was das informieren angeht muss ich dir noch sagen(um bei dir nicht das Klischee des ahnungslosen Piraten zu erfüllen ;-) ) ,weil ich mich gut informiert habe,konnte ich diesem Brief von Ivo nichts neues abgewinnen !(Abgesehen von der 15% Idee) Wer den Kommentar von Antonio Perri bereits am 9.11 gelesen hatte:
      https://keinwietpas.wordpress.com/2012/11/09/haarlem-pvda-fordert-ausnutzung-des-spielraums-in-der-regierungserklarung/
      konnte eigentlich nicht überarscht bzw verwirrt sein. Da erklärt Antonio die Welt;-)
      Du darfst auch nicht vergessen das dieser Justizminister die Coffeeshops bekämpft und sein Gesicht wahren muss (Auch ggüber dem Ausland). Er schreibt ja auch über die Ziele dieser Politik, die er aber so niemals erreichen wird.und lügt über den Erfolg des Weedpasses im Süden. Ist halt ein Politiker
      Viel Spass am 1.1 . Ich werde wohl auch wieder in Adam feiern falls ich eine Lösung für meinen Hund finde, der mag kein Feuerwerk.

  • hank

    im gesetz steht: nur einwohner der niederlande!!

    • hank

      dann kann amsterdam nicht alleine entscheiden….

      • pirat

        Amsterdam hat und kann alleine entscheiden, so wie jede andere Stadt auch. Ich glaub echt manche haben hier den Konsens mit den lokalen Anpassungen nicht verstanden. Das ist doch alles nur noch Wortklauberei. Man kann auch alles verkomplizieren und sich von einem Idioten verückt machen lassen.
        Fakt ist wir dürfen ALLE auch nächstes Jahr nach AMsterdam und in vielen anderen niederländischen Städten die Coffeeshops besuchen. Ich freue mich jetzt darüber und bau mir einen fettenAtomicalHaze Joint. Peace Und setzt eure Energie bitte auch für die Re-Legalisierung bei uns ein, dann machen wir unsere eigenen Regeln!

  • Gerd50

    Was es heute bei mir zu essen gab mobo? Zucchini mit griechischem Schafkäse
    überbacken. Die Zucchini waren vor der Zubereitung grade, EU Norm. Käse aus
    Holland kommt da erstmal nicht mehr drauf, obwohl auch das lecker sein kann :-)

    • hank

      @pirat: danke fuer die info:-)

  • jft96

    sorry pirat aber ich glaube dir fehlt etwas der durchblick, es wird keine lokalen anpassungen und keine insellösungen geben , sagt dir der gleichheitsgrundsatz etwas?
    nix für ungut aber deine kommentare lassen etwas realitätsfremdheit vermuten.

    • hank

      ja super….geht je wieder so los wie vor 3 wochen. jeder sagt was anderes….

  • dizzy duck

    mittlerweile behauptet auf keinwietpas.de eigentlich nur noch der PIRAT von dem ich vorher schon gesagt hat daß er wie die „Piraten“ halt nun mal so sind, nur mitreden aber nicht mitdenken…schade!

    • pirat

      Lasst euch doch nicht verwirren, was soll den der Blödsinn! Für dich dizzy Wenn was meine persönliche Meinung ist schreibe ich das,, das alle Touristen auch nächstes Jahr in alle Shops in Adam und viele anderen Städten Zutritt haben ist fakt. Wollen manche den persönlich eingeladen werden?

  • dizzy duck

    Gerne, ich bin dabei..Einladung angenommen, hab hotel für 01.01.2013 dort gebucht weil ich optimistisch bin ;-) !
    Aber erkläre das mal unseren keinwietpas.de “ Mobo “ und ließ dir viell. auch mal den Brief vom Ivo durch. Vorherige Kommentare.
    Ich hoffe sowieso daß du recht hast…

    • hank

      der brief von ivo sagt: nur einwohner der niederlande!!

    • pirat

      Ich habe mir den Brief gerade nochmal durchgelesen und dabei fest gestellt das nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht wird ;-)
      mein holländisch ist schlecht und mit Google ist es schon mühsam aber diesen Schwachsinn vom Erfolg des Weedpasses ist schon unerträglich.zu lesen
      Aber es steht dort auch sehr wohl das lokale und zeitliche Anpassungen möglich sind::“Fasering handhaving en lokaal maatwerk „Hier darunter stehen die entscheidenden Sätze

  • hank

    van der laan ist anscheinend über dem gesetz….sozusagen der godfather!!!

  • KifferJan

    Nun Hank, das wage ich zu bezweifeln. Opstelten steht als Justizminister in der Rangordnung eigentlich über dem Bürgermeister. Ich denke, das sind auch irgendwo Machtkämpfe. Van der Laan wird langfristig den Kürzeren ziehen, wenn sich die Gerichte nicht „Pro Ausländer“ entscheiden.

    Wird es nicht langsam auch Zeit dass der Premier Mark Rutte mal ein Machtwort spricht?
    Oder ist es ihm egal, was Opstelten und van der Laan da treibt? Er hat sich ja bis dato immer dezent aus der Sache raus gehalten. Aber mittlerweile läuft das ja alles ein wenig aus dem Ruder. Damit bekleckert sich die neue niederländische Regierung nicht gerade mit Ruhm …. auch im Ausland :-)

  • Marcel

    Ich denke das Ausland wird nur darauf pochen, dass die jeweiligen Mitbürger nicht von den CS bedient werden. Leider ist das nirgends zu belegen oder nachzuweisen. Man kann nur 1+1 zusammenzählen. Das es in den NL mit der Liberalität seit Mitte der 90iger eher Rückäufig zugeht haben zumindest die Leute mitbekommen die im Grenzbereich oder gar in NL gewohnt haben.

    Wir wollen mal reflektieren:

    1992 bin ich das erste mal bewusst mit dem Ziel Weed zu kaufen nach Venlo gefahren. Ich habe damals 30km vor der Grenze gewohnt und war zarte 16 Jahre jung. Ich weiß noch wie heute, dass mir auf meiner 80iger im ersten Kreisel in Venlo die Drugrunners fast vor das Gefährt gelaufen/gefahren wären. Es war kein Problem für mich, als 16 jähriger ohne irgendwelche Erfahrung sofort eine 100g Platte zu bekommen. Kontakte bei meiner ersten „Reise“ konnte ich sofort haufenweise auf der Strasse machen. Man konnte quasi an fast jeder 2. Haustüre klingeln – dahinter verbarg sich meist ein illegaler Shop. Erkennungsmerkmale damals: viele Fahrräder vor der Tür, Rastafahne im Fenster, Spiegel oder Kamera über dem Eingang, reger Verkehr. Damals habe ich das erste mal das Nobodys Place besucht – der damals schon eine „Mitgliedskarte“ hatte – obwohl er noch illegal war (die im übrigen ganz weiß war – daher auch der Name „Nobodys Place“). Ohne diese Karte „kein Zutritt“ – und die Karte bekam man nur wenn man von einem Gast als vertrauenswürdig bezeichnet wurde. Das waren noch Zeiten…. Da stand noch eine PS1 im Wohnzimmer und der Verkauf lief in der Küche – durch eine Durchreiche. Allerdings war das einer der wenigen Läden die wirklich „sauber“ waren. Hier gab es keine Chemie oder andere Dinge.

    1996 wurden in Venlo die illegalen Shops eingestampft. Was auch recht gut funktionierte… Der „Overlast“ war wirklich recht hart – gerade Anfang der 90iger. Um genau das zu unterbinden wurden die Shops „legalisiert“ und die ohne Lizenz wurden gnadenlos vernichtet. Heute noch steht in Venlo ein Haus leer, wo ein illegaler Shop 1997 dicht gemacht wurde. Das Haus darf nicht weitervermietet oder sonst was werden. Es wird abgerissen – Kosten trägt der Eigentümer (der auch Eigentümer des Shops war). Hier spiegelte sich schon langsam wieder das die NLer es „ernst“ meinen. Die Lage verschlechterte sich immer mehr.

    Ich vermute angestachelt durch die Techno-Szene (der ich selber angehör(t)e) – bzw. durch den Regen Handel mit chemischen Substanzen die ohne weiteres in den meisten illegalen Shops nebst den Cannabisprodukten erstanden werden konnten. Durch diese Substitution lief das Geschäft langsam dem Abgrund entgegen.

    Ich habe dann drei Jahre Pause von allem machen „müssen“, und „durfte“ die folgende Zeit das Coffeeshopgeschehen nicht verfolgen. Als ich dann wieder „durfte“ bin ich wieder regelmäßig nach Venlo gefahren. Das war dann so um 2001 rum. Einiges hatte sich schwer verändert. Es gab nur noch 5 Shops – und die Strasse an der Maas die ich früher so gerne besuchte war nicht mehr existent. Die Shops wurden damals schon an den Stadtrand gedrängt. Zumindest aus dem Zentrum raus. Die „Freigrenzen“ wurden stetig nach unten gesetzt. Soweit ich mich erinnere waren es 1992 noch 30g die man im Shop kaufen durfte (bekommen hat man aber bis zu 10kg *reusper*). Um den Jahrtausendwechsel waren es dann nur noch 10g die man haben durfte. Nun sind wir mittlerweile bei 5g und weniger angelangt.

    Zusammenfassend ist also zu sagen das die Drogenpolitik in Bezug auf CS in den letzten 20 Jahren stetig intoleranter und regulierter geworden ist. Das wird sich auch leider in Zukunft fortsetzten – da werden auch die Piraten nix dran ändern können.

    Amsterdam als Insellösung? NUR ZEITLICH BEGRENZT!

    • Basjoe

      Sehr schöne zusammenfassung Marcel.
      Bin auch der meinung das es keine dauerhafte Insellösung geben kann und geben wird.
      Ich lehn mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte das Amsterdam auch 2013 noch „offen“ sein wird, mit etwas glück auch 2014.
      Aber das ist kein Dauerzustand, da bin ich mir sicher.
      Wer nicht erkennt das die NL-Politik der letzten Jahre klar restruktiv ist tut mir leid und hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
      Es ist kein Sieg wenn Amsterdam (vorerst) offen bleibt wenn gleichzeitig der Rest von NL in prohibition ertrinkt.
      „Sie“ werden es step-by-step weiter verschärfen, da bin ich mir sicher.
      Langfristiges ziel ist es die CS komplett einzustampfen, und wenn in NL kein politischer wandel in den Köpfen stattfindet wird es gelingen.

      • pirat

        a Hält diese Regierung auch nicht ewig, und b selbst wenn wird sich auch in den Niederlande die Re-Legalisierung wie jetzt in Nord u Südamerika nicht aufhalten lassen! Der Wandel bei vielen Konservativen finden doch längst statt, alle wird man wohl nie gewinnen!

    • Ganz ähnlich hab ich das auch erlebt, allerdings gleich an der Grenze. In Kerkrade. Dort gab es auch mal 60 illegale Shops. Ein legaler ist übrig geblieben, der nun seit dem Wietpas (und daran hat sich auch nun nichts geändert) von der deutschen und niederländischen Polizei (die fahren da sogar gemeinsam Streife) überwacht wird. Je ein Zivilfahrzeug an den beiden Straßen (da, der Shop heißt Downunder und liegt „in the middle of nowhere“ ist es einfach) die dahin führen. Zu der Zeit als da die illegalen Shops verschwanden, war es genauso hart, wie Du es aus Venlo berichtest. Die Häuser wurden auch zum Teil wirklich abgerissen. Das lief in NL unter dem Stichwort: Drugspanden schrappen.

  • Marcel

    Ich kann leider keinen Wandel bei den „Konservativen“ feststellen. Hier nicht, und auch sonst wo nicht. Das dauert noch ein paar Generationen…