Onno Hoes gibt erste Details bekannt

Onno Hoes, seines Zeichen Diktator Bürgermeister von Maastricht, ist momentan nicht zur Pandajagd unterwegs, sondern er beschäftigt sich mit der Coffeeshoppolitik „seiner“ Stadt. Dazu will er in den nächsten Wochen direkte Bürgergespräche in den verschiedenen Stadtteilen führen (kann ihm da mal jemand die Meinung sagen??)

Ein paar Details hat er bereits verkünden lassen: So soll neben dem Obligatorischen Ausweis/Reisepass/Führerschein auch ein GBA-Auszug zum Einlass in einen der noch geöffneten Coffeeshops vorgezeigt werden müssen. Allerdings dürfe dieser bis zu einem Jahr alt sein (offiziell sind die Formulare nur 3 Monate gültig). Und bei der Beantragung des Formulars müsse nicht der Grund dazu angegeben werden (diese wurde an anderer Stelle befürchtet).

Bevor jetzt alle wieder schreien, dass dies nun das endgültige Aus sei: Am 04. Dezember startet der Prozess von Marc, der das Ganze stoppen könnte.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Anonymous

    Nach so langer Zeit (schaut meine IP nach und möchte Anonym bleiben) sage ich Euch die Coffeshops sollen sterben, braucht ihr noch ein Beweiss für die Farce Holland?

    Er verspricht zwar was zu tun, aber es bleibt beim Alten nur noch verwirrender. Suma sumarun Ausländer raus.

    Sorry ich bin nur absolut ehrlich.

    • Lass Dir nicht von Politikern nicht deine Meinung vorschreiben! Auch wir haben hier Politiker, die nicht so tolle Entscheidungen treffen.
      Asylsuchende demonstrieren hier nicht ohne Grund. Auch unsere Politiker scheissen auf Ausländer.

  • Mist dazu wollte ich eigentlich grad einen Beitrag schreiben, jetzt biste mir zuvor gekommen. :D
    Besonders seine Aussage zum Alter des GBA Formulars finde ich reichlich merkwürdig. Im Grunde geht das so gar nicht weil sonst könnte man sich ja mal mit einer Briefkastenadresse ummelden und es nach 3 Monaten einfach wieder ändern. Es gibt schon einen Grund für das „Verfallsdatum“ So wird das ganze nur mehr zur diskriminierenden Farce die am Ende vieleicht sogar einfach unterlaufen wird.
    Naja wenn ich so drüber nachdenke, es kommt ja schon lange nicht auf den Sinn an und auf das was erlaubt ist.

  • Gerd50

    Gurkenpolitik. Ich schlage vor, den Preis des goldenen Panda in den
    Preis der goldenen Gurke umzubenennen.

    Onno ist ein heisser Kandidat. Im Feilschen ist er unübertroffen.

  • xy

    ‚So soll neben dem Obligatorischen Ausweis/Reisepass/Führerschein auch ein GBA-Auszug zum Einlass in einen der noch geöffneten Coffeeshops vorgezeigt werden müssen.‘

    ich bin zusätzlich noch für eine dna-probe! bei männern ggfs. auch noch sperma; nur die ‚besten‘ kommen rein ;) .und das polizeiliche führungszeugnis nicht vergessen! zur sicherheit, ne?
    das ist doch genau so bekloppt wie diese 15%-thc-regelung!

    • micha

      das ist geil!!!! haha….nur die besten kommen rein….ich kann nicht mehr:-)))

  • keek

    Ich würd eher sagen, nur diejenigen, dessen Sperma nichtmehr das Beste ist kommen rein. Die Niederländer, die noch potent sind, sollen sich schließlich um die Fortpflanzung dieser besonderen Gattung kümmern :)

    Sorry, nicht so bös gemeint, wie es sich anhört. Mir waren die Nachbarn immer sympathisch. Aber im Grunde ist das doch nix anderes, als wenn bei uns nur noch Deutsche in die Kneipen kommen.

    Wenn ich dann nen befreundeten Student habe, der vor nem halben Jahr noch in NL studiert und gewohnt hat, der diesen GBA Auszug noch hat, jetzt aber in D wohnt, könnte er in den Shops einkaufen? Versteh ich das richtig? Ich versteh nämlich langsam garnix mehr.

  • Klaus

    Auch hier ist wieder erkennbar, dass es in der Politik nicht darum geht, Probleme zu lösen (sofern sie denn vorhanden wäre) oder die Bevölkerung zu schützen oder zu unterstützen, sondern einzig und allein um Macht auszuüben, und Schikanemechanismen zu entwickeln.

    Würde es um die Bekämpfung der „Overlast“ gehen, würde die Sache ganz einfach funktionieren: Der Coffeeshop vor Ort erhält die Auflage, rund um den Shop um Ruhe zu sorgen. Es steht ein Türsteher vor der Tür, im Shop steht ein Schild „Falschparker und Unruhestifter erhalten Hausverbot und werden nicht bedient“. Die Anwohner bekommen die Handynummer vom Türsteher, und wenn es ein Problem gibt, das in Zusammenhang mit Kunden des Coffeeshops steht, greift der Türsteher ein, hat das nix mit dem Coffeeshop zu tun, ruft der Türsteher die Polizei. Regelung im Mikrokosmos – schnell und unbürokratisch gelöst.

    • Hank

      Klingt sehr logisch und eigentlich ist diese von Dir vorgeschlagene Lösung perfekt:-) Könnten das eigentlich an den Ivo weiterleiten. Gruss

      • Dem kann ich mich anschließen – klingt nach perfekt niederländischem „lokaal maatwerk“!

  • Björn Andresen

    Dear Mr Andresen,
    Thank you for your e-mail, in which you ask how much influence Dutch municipalities have in the rules for coffeeshops in the Netherlands.
    The Dutch government allows coffeeshops to prevent users of soft drugs come into contact with hard drugs. Coffeeshops are controlled outlets for drugs.
    The Dutch municipalities determines how many coffeeshops within the village are allowed. Municipalities can establish itself a coffeeshop policy and rules governing admission requirements to a coffee shop to meet. More information about the policy of Amsterdam you can get contacting this municipality.
    Kind regards,

    Gina de Lange
    Public Information Service, Government of the Netherlands

    Ich glaube das klingt doch eindeutig!

    • Elli

      Du hättest konkret auf Ausländer fragen sollen. Diese Antwort ist für uns nicht eindeutig. Dass Amsterdam gesondert erwähnt wird, verwirrt zusätzlich…
      Wenn die eine Sonderolle bekommen, wollen das die anderen auch, ist doch klar.

      • Björn Andresen

        In meiner Frage war durchaus von „foreigner“ die Rede (obwohl das eh nicht zählt, da es ja um die Residenz und nicht die Staatsangehörigkeit geht).
        Amsterdam wird deswegen gesondert erwähnt, weil ich A’dam in meiner Anfrage als Beispiel angebracht habe.
        Ich versteh die Antwort bezogen auf die Zugangsbedingungen für Coffeeshops so, dass es den Kommunen überlassen bleibt, wer, wie, wann in die CS darf oder auch nicht.

  • Anonymous

    Das ist doch eigentlich ein Schlag ins Gesicht der Kiffer, das die ihren 15% Schwachsinn durchdrücken aber keine gescheite Qualitätskontrolle (Schimmel, Pestizide, Verunreinigungen) hinbekommen!?!

    Da fragt man sich wer sich hier wirklich die Birne weggedröhnt hat. Im Sinne der Allgemeinheit kann es jedenfalls nicht sein.

    Der Mann gehört öffentlich geteert und gefedert. Was er da auf dem Rücken der Kiffer für eine Egoshow austrägt ist unfassbar!

  • thaerior

    Etwas ab vom Thema, aber Cannabis wird gerade als Themenvorschlag für Stefan Raabs neue Sendung „absolute Mehrheit“ ganz hoch gehandelt, hier könnt ihr den Vorschlag supporten:

    http://community.absolute-mehrheit.tv/?CategoryID=61

    Ich finde der Georg Wurth vom DHV oder Franjo Grothenhermen sollte unsere Sache dort vertreten, mal sehen wer die meiste Zustimmung als Wunschkandidat erhält.

  • xy

    der raab kifft doch auch. würde er aber niemals öffentlich (wahrscheinlich auch nicht privat) zugeben.

    • Raab ist ein Geld- und Medienschwein das auf jeden Zug aufspringt, der ihm bei seiner Zielgruppe Einschaltqoten verspricht. Wenn da zufällig mal Cannabis dabei ist, wird das auch mitgenommen (siehe: „Wir kiffen“). Der Typ ist so falsch – dem glaub ich kein Wort – auf den kann ich gut verzichten. Finde den einfach nur ekelhaft.

      • Der will gar nichts verändern. Der will nur Geld und sein Ego streicheln!

  • bushdoctor

    Hab ich das richtig verstanden? Auch niederländische Staatsbürger sollen in Maastricht den GBA-Auszug vorzeigen, um in einem Koffieshop einkaufen zu dürfen?

    Ist das nicht eine Registrierung durch die Hintertür? Wenn nun ein Niederländer jedes Jahr einen GBA-Auszug beantragt, kann doch recht plausibel vermutet werden, dass er Cannabis-Konsument ist, denn ein „normaler“ Niederländer braucht so einen Auszug soch eher selten, oder?

    Wenn also jemand die letzten fünf Jahre regelmäßig einen GBA beantragt hat, dann ist doch für die Verwaltung ziemlich klar: Das ist ein Kiffer!

    • Daher in Maastricht ja auch die Sonderregelung das der Auszug aus dem GBA ein Jahr alt sein darf und dort nicht mehr nach dem Zweck der Beantragung gefragt wird.

  • Anonymous
  • Anonymous

    Ihr habt hoffentlich erfahren, dass der Koalitionsvertrag überarbeitet werden MUSSTE, weil die REICHE Niederländer unter KEINEN Umständen bereit waren, MEHR für die Krankenversicherung zu zahlen. Die gesamte Änderung mit einer offiziellen öffentliche Entschuldiung von Minister Rutters höchst persönlich. Habt ihr da noch Fragen, was Menschen mit normalen Mitteln erreichen kann? Alles so eine Farce, selbst Kotzen ist mir zu schade für diesen Theater Demokratie.