Anfrage an die niederländische Regierung

Jetzt legen wir hier aber alle los, was?

Unser treuer Leser Björn hat eine Mail an die niederländische Regierung geschickt, bezüglich der Coffeeshoppolitik und den Einfluss der Gemeinden. Er hat die Antwort bereits in den Kommentaren gepostet, aber ich denke, dass die Geschichte einen eigenen Blogpost verdient hat!

Zuerst seine Anfrage:

Dear sirs and madames,
there are many confusion about the coffeeshop situation. Some people like Opstelten said it will not be possible for people who don’t live in NL to buy in coffeeshops anymore. And other people like the mayor of Amsterdam said, all people where ever they live are welcome to the coffeeshops in Amsterdam.
What is the truth? How much influence will the mayors/citties have?

best regards
Bjoern

Und dann die Antwort:

Dear Mr Andresen,

Thank you for your e-mail, in which you ask how much influence Dutch municipalities have in the rules for coffeeshops in the Netherlands.

The Dutch government allows coffeeshops to prevent users of soft drugs come into contact with hard drugs. Coffeeshops are controlled outlets for drugs.

The Dutch municipalities determines how many coffeeshops within the village are allowed. Municipalities can establish itself a coffeeshop policy and rules governing admission requirements to a coffee shop to meet. More information about the policy of Amsterdam you can get contacting this municipality. Please find the address below.

Gemeente Amsterdam
Visit address
Amstel 1
1011 PN Amsterdam
Postaddress
Postbus 202
1000 AE Amsterdam
Tel: 14 020
Tel. from abroad: +31 20 624 11 11
Internet: http://www.amsterdam.nl

Kind regards,

Gina de Lange
Public Information Service, Government of the Netherlands

If you have any further questions about this matter or other questions relating to rules and regulations in the Netherlands you can send them through the contact form on www.rijksoverheid.nl. In order to prevent spam and viruses we kindly ask you to use the contact form.

Erstmal freue ich mich tierisch über den Aktionismus!

Ich kann nur sagen: Macht das auch! Schreibt Politiker an, auch in Deutschland. Versteck Euch nicht mehr. In Colorado und Washington haben sich die Leute auch nicht mehr versteckt! Unterstützt den Hanfverband!

Als ich kürzlich mit dem Support meines Vaporizer-Herstellers gechattet, der in Colorado sitzt. Natürlich habe ich zu dem grandiosen Erfolg gratuliert. Den Rat des Support-Mitarbeiters möchte ich Euch hier auch ans Herz legen:

Ride the wave!

Lasst uns die momentan (leider imme rnoch viel zu geringe) Medienaufmerksamkeit nutzen! Lasst uns den Medien zeigen, dass sich eine intensive Berichterstattung lohnt! Wir sind eine Zielgruppe!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Elli

    Zunächst mal Glückwunsch zu dieser Aktion! :-)

    Die Antwort ist aber nach meiner Meinung nicht deutlich. Sie sind auf den Wohnort ja nicht eingegangen. Auch wenn gesagt wird ,dass die Gemeinden eigene Regeln für den Zutritt aufstellen können, ist das nicht eindeutig auf Nichtniederländer bezogen. Schon ein bischen frech diese Antwort!

  • xy

    es muss eine ehrliche, ernsthafte diskussion zu diesem thema geführt werden. es bringt z.b. nichts, nen typischen klischee-kiffer mit batikshirt und baggyhose zu ner diskussionsrunde zu markus lanz einzuladen, daneben sitzt dann unsere ‚bundesdrogenbeauftragte‘ (warum sind das eigentlich meistens ältere hausfrauen?) und erzählt was von wegen ‚wir müssen unsere kinder schützen‘.
    es müssen personen sein, von denen man NIE gedacht hätte, das sie gerne mal einen paffen. menschen, die in der gesellschaft akzeptiert sind und voll im leben stehen. z.b. den jungen, dynamischen filialleiter von ner bank. oder nen polizisten. oder nen richter. oder nen anwalt. oder oder oder. halt personen, die sich immer SERIÖS darstellen, aber dennoch ihr ‚funky little secret‘ haben.
    aber wer macht das schon, wenn die woche darauf die cops bei dir vor der tür stehen könnten? oder du eine freundliche einladung zur überprüfung deiner allgemeinen fahrtauglichkeit von der führerscheinstelle bekommst?

    ganz dumm gelaufen bei dem piraten-politiker aus münster: bei dem ham se im garten ca. zehn pflanzen gefunden (er wurde wohl von aufmerksamen, vorbildlichen bürgern bei den cops angeschwärzt). das ganze wurde dann in der lokalen presse auch dem entsprechend ausgewaidet.

    oder heinz hoenig auf malle. der spielt doch hauptsächlich den bad boy. klar, das der was mit weed zu tun hat… äähm… zu tun haben MUSS. (wobei ich persönlich eher glaube, das seine sohnemänner das gepflanzt haben und er nur gerne mal nascht.) die story ist sowieso n knaller. ich behaupte, der fotograf hat ihn verpfiffen. in spanien eigentlich auch kein riesen ding, aber die berichterstattung ist in d ist fein reißerisch.

    aber genug jetzt. beruhigungsköfpchen + sportschau

    • Elli

      du solltest mal bei DIR SELBER anfangen und deine sinnlosen Posts hier lassen. Dann wären wir schon einen Schritt weiter!

      • xy

        …da DU ja mit gutem beispiel vorangehst…

        ach übrigens… zur antwort von gina de lange:
        das liest sich wie ne standard-antwort. strg+c, strg+v

  • thaerior

    >>es müssen personen sein, von denen man NIE gedacht hätte, das sie gerne mal einen paffen. menschen, die in der gesellschaft akzeptiert sind und voll im leben stehen. z.b. den jungen, dynamischen filialleiter von ner bank. oder nen polizisten. oder nen richter. oder nen anwalt. oder oder oder.>>>

    Da muss ich xy aber recht geben, auch wenn der Lifestyle eigentlich keine Rolle spielen sollte und eigentlch nur die Argumente zählen sollten.

    Aber es ist halt eine Tatsache dass die breite Masse sich eher von Ihresgleichen überzeugen lässt. Ausserdem müssen wir weg vom ungerechtfertigten vollverpeilten Sozialschmarotzer-Image des Cannabis, denn es gibt jede Menge Cannabisfreunde die gleichzeitig Leistungsträger sind und in der Mitte unserer Gesellschaft stehen.

    • Ich fühle mich im Deutschland von Max Plenert und Georg Wurth ganz gut vertreten.

      • jkjk

        alle sind gut,nur manche in de haben zu viel klischeehaftes wie steffen geyer,der ist auch gut

  • xy

    mir fallen noch weitere beispiele ein:

    mario barth.
    michael mittermaier.
    kaya yanar.
    bülent ceylan.
    ingo appelt.
    michael ‚bully‘ herbig.
    die switch-leute.
    sido. (ok, schlechtes beispiel)

    ich behaupte, die mögen alle gerne mal einen!

    seltsamerweise hauptsächlich comedians. die reißen ständig witze übers kiffen, dann aber meist im ‚positiven‘ sinne. halt witze, die ein kiffer versteht. und dann dieser kessler-sketch von wegen drogen und auto fahren. weltweit bekannt durch youtube. aber keiner sagt, das er es auch wirklich TUT. warum wohl?

    so, dann höre ich nun auf weiter sinnlose posts zu hinterlassen. und bitte keine weitere diskussion, es geht ja nur um den wietpas in den niederlanden, nicht um die legalisierung allgemein.

  • thaerior

    xy, deine posts sind absolut nicht sinnlos, im Gegenteil, du machst Dir Gedanken über die Faktoren, die über Erfolg oder Misserfolg unserer Bemühungen mitentscheiden.

    Im übrigen fühle ich mich vom DHV auch gut verteten weswegen ich denen auch ein fette jährliche Spende zukommen lasse.
    Ich wollte die hätten schon heute ein Budget von >100.000€ pro Jahr, dann würden deren Lobbyarbeit und Aktionen sich noch schneller verbreiten, solange bis Cannabislegalisierung sogar bei Tante Erna’s Tupperpartys das Top-Thema ist – DAS MUSS DASS ZIEL SEIN !

  • Engagement ist gut und mehr als wünschenswert – es gibt viel zu wenig davon. Jenseits der vielzitierten Faulheit der Kiffer spielt da natürlich die Angst vor Strafverfolgung eine Rolle, warum es bisher viel zu wenig ist. Daher ist natürlich jedes Engagement zu begrüßen. Allerdings wünsche ich mir – wie in den USA, ein professionelleres und organisierteres Erscheinungsbild der Lobbyarbeit pro Hanf.

    Meine konstruktive Kritik soll den Aktivismus bestimmt nicht schmälern. Aber ein etwas professionelleres Englisch und eine korrekte Rechtschreibung in den Berichten zum Aktivismus – noch sind wir ja hier, mehr oder weniger, unter Gleichgesinnten und ich weiß auch wieviel mobo um die Ohren hat und auch das Björn ein intelligenter Mensch ist, würde der Ernsthaftigkeit unseres Anliegens sehr gut tun.

    Was xy in seinem Kommentar sagt, ist das Optimum des Wünschenswertem. Auch ich habe schon mehr als einen Arzt oder einen Juristen kiffen sehen – das diese damit in die Öffentlichkeit gehen, ist momentan jedoch in Deutschland aufgrund der Gesetzeslage (weniger der Gesetzteslag der Strafrechts als des Verwaltungsrechts und den berufsspezifischen Stolperfallen) mehr als unwahrscheinlich.

    Trotzdem sollten wir Wege zu einer besseren Spendenaquise finden, damit wir professionell und medial wirksam auftreten können. Einzelaktionen werden eher ignoriert als eine öffentlichkeitswirksame, öffentliche Kampagne.

    Auch wenn es sich nach Sekundärtugenden anhört, kann ich nur betonen, dass die Form des Protests oft mehr ausrichtet als die Quantität. Mehr noch – nur mit der richtigen Form wird man überhaupt ernstgenommen – und da kann schon ein Rechtschreibfehler oder holpriges Englisch entscheiden – allerdings nützt auch die beste Form nichts, wenn man nichts ist.

    Wir brauchen also Gallionsfiguren.

  • Um das zu verdeutlichen mal zwei Videos aus den USA:

    • Sebastian

      Danke für dieses schöne Video

      • Du hast hier aber die zensierte Version verlinkt – bäh. Die Version von mir (daher habe ich sie hier verlinkt) ist normalerweise nur mit youtube-account zugänglich, da das Video als Ü18 getagged ist.

      • Sebastian

        Da nicht alle einen YT Account haben, habe ich die zensierte Version dazugepackt. Weiter unten hat anonym T. einen unzensierten Link ohne altersbeschränkung gepostet.
        Die zensierte ist zum verbreiten via Facebook, damit sie jeder sehen kann.

  • thaerior

    >> Wir brauchen also Gallionsfiguren >>

    Agree 100%, vielleicht mal Mario Barth fragen? Oder Udo Lindenberg? Obwohl vielleicht irgendein Leistungssportler auch nicht schlecht wäre…Kloppo? So wie der immer grinst….
    Traut sich einer die anzuschreiben?

    • Leistungsportler kannst Du vergessen – die sind sofort wegen Doping dran – egal wie Hirnrissig das ist, die Fälle gabs schon.

    • Björn Andresen

      Mario Barth als Gallionsfigur? Dann geh‘ ich lieber mit dem Schiff unter.

  • Wie ihr an meinem Kommentar seht, bin auch ich nicht frei von Rechtschreib- und Ausdrucksfehlern. Aber wenn es nicht nur ein Kommentar im Blog oder Forum ist, und ich zudem die Möglichkeit zum Editieren habe, feile ich solange, bis er perfekt ist. Besonders wenn ich mich damit an ofizielle Stellen wende. Schnellschüsse können leider nach hinten losgehen und werden, wenn die Legalisierungsbewegung bald nicht mehr verlacht, sondern ernstgenommen wird, brutalstmöglich ausgeschlachtet. Mir geht es nur darum, der Gegenseite keine zusätzliche Angriffsmöglichkeit zu bieten. Daher meine Pedanterie im Bezug auf Professionalität.

    • Elli

      Nach meiner Meinung ist das Cannabisverbot nicht mit Vorurteilen begründet, sondern einfach und allein deshalb, weil die Menschen numal nicht Denken sollen. Von daher, Professionalität hin oder her, jeder weiß dass es daran nicht mangelt. Wir müssen uns als Erstes für eine gerechtere und mündigere Gesellschaft einsetzen und nicht versuchen besser zu sein als die ganzen Arschkriecher sonst. Da werden wir sowieso verlieren.

      • Sich den Mitteln der Gegener zu bedienen, heißt nicht gleichzeitig zum Arschloch zu mutieren. Es ist einfach ein Lernprozeß. Die Mittel der Propaganda (das böse Wort nehme ich jetzt einfach mal in den Mund) waren bei ihnen ja sichtbar erfolgreich. Lobbyismus hat alte Formen der Propaganda zwar mittlerweile (im Hintergrund – der entscheidend ist) abgelöst, aber bei Volksentscheiden braucht es auch die alte Form wieder (siehe die Videos die ich verlinkt habe). Die unpolitischen Massen werden nur so erreicht. u.A. daher hat auch die Bildzeitung noch immer ihre Leser und ihre Berechtigung und ist auch Teil der Pressemappe, die man (zumindest im Landtag NRW – davon kann ich sprechen, da ich da schon ein Praktikum gemacht habe) 2 Mal täglich bekommt. Die Regierenden wollen wissen, was das Volk medial aufbereitet vorgesetzt bekommt.

        Es geht immer auch um die Hoheit über die Köpfe. Als Publizist kämpft man genau an dieser Front – als Lobbyist eher im Hintergrund. Diese Feinheiten sind zu beachten.

  • thaerior

    Antonio, sehe ich genauso.
    Auch wenn es Dir noch niemand gesagt hat – Das wird durchaus vom Leser wahrgenommen und entfaltet einfach auch mehr Überzeugungskraft als dieses Kiffergestammel.
    Dein durchdachter Schreib- und Argumentationsstil ist definitiv mit das Beste, was ich im Umfeld von Cannabis-Aktivisten so gelesen habe, ist mir schon länger positiv aufgefallen.

    Dein Blog sowieso.

  • xy

    in der aktuellen grow! ist ein toller bericht, der passt perfekt zum thema. es geht um lobbyismus in deutschland.
    fazit: würde dem dhv mehr geld zur verfügung stehen, dann wäre es kein problem, eine solche gallionsfigur zu ‚kaufen‘. vorausgesetzt es wird ‚professionell‘ organisiert (siehe die obigen posts von antonio peri). in politik und wirtschaft wird’s doch genau genau so gemacht. ich sag nur steinbrück & co.
    das es den dhv gibt, wusste ich. das es nur am geld scheitert, nicht.
    am montag geht meine spende raus!

  • Anonymous

    So ich habe das 2 Video ungeschnitten gefunden….
    Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=6QXioouB5Jw&feature=relmfu

    Sorry wenn ich auch Anonym schreibe…
    Hätte voll Lust nen smoke in in Enschede mit Euch zu machen, bzw mit denen die Lust hätten nach ENSCHEDE zu fahren.
    War schon lange nicht mehr in ENSCHEDE….

    Gruß T.

  • Anonymous

    Sorry ich nochmal… vorhin ging das 2. Video nicht….. immer schwarzes Bild…
    deshalb der Link.

    Gruß T.

  • thaerior

    Nachtrag zum DHV:

    Der ein oder andere macht sich wahrscheinlich Sorgen, durch seine Mitgliedschaft im DHV irgendwie seine Anonymität zu verlieren, aber die Post von denen ist wirklich diskret (steht nur G. Wurth als Absender drauf, also nicht dick und fett HANFVERBAND oder sowas).

    Eine Spende ist zwar gut, aber besser ist eine normale Mitgliedschaft mit regelmässigem Beitrag damit die besser planen können.
    Auch im Kontoauszug steht nur G. Wurth, zumindest wenn ihr die Überweisung manuell selber macht, wahrscheinlich aber auch bei Lastschrift/Paypal – das werden die auf Nachfrage aber sicher beantworten könnnen.

    Ich werde mir ausserdem einen Stapel DHV-Flyer von denen schicken lassen und bei diversen Gelegenheiten unters Volk bringen – auch dabei bleibt man anonym und erreicht auch Leute fernab vom Berliner Sitz des DHV, die der DHV alleine nie erreichen würde.
    Das ist von der Wirkung her nicht zu unterschätzen und kann als Spendenmultiplikator wirken – de eigene Aufwand/Kosten sind jedoch nur minimal.

  • Nummer 14

    Meiner Meinung nach sind der Mittermaier und der Raab die Personen die man versuchen sollte zu gewinnen.

  • Nummer 14

    Und vor allem einen Rechtsanwalt der im Boot ist und das ganze so juristisch ausarbeitet das es vom Risiko für die Promis die sich outen so gut wie null ist.

  • Nummer 14

    Die Menge der beteiligten Personen macht es auch aus. Schaut euch mal die Casa Lance Armstrong an. Floyd Landis und Tyler Hamilton und viele weitere haben lange aber gemeinsam die Wahrheit an das Licht gebracht.

  • Anonymous

    kennt einer die 1. Folge der 4. Staffel „Pastewka“ (Der Pusher)? Die Autoren pflegen hier, aber auch bspw. auch in der letzten Folge der 6. Staffel (Der Junggesellenabschied) einen ganz entspannten Umgang mit dem Thema kiffen…und ich fand schon damals das in der besagten Folge eine große Menge namenhafter Comedians eine Lanze für unser Thema gebrochen haben…einfach mal anschauen, gibt es bei http://www.myspass.de für umsonst (wer Lachkicks mag, wird die Senundg lieben) und legal :-) sogar mit Werbung wie im TV :-)))

  • Basjoe

    Stefan Raab? Michael Mittermaier? Mario Barth?

    Also bei den Namen die hier genannt werden wird mir übel.
    Sind das eure „seriösen“ Vorkämpfer für eine gute Sache?
    Wenn ja empfehle ich dem ein oder anderen mal ein wenig Fernseh-Abstinenz!

    • Ich steh auch nicht wirklich auf diese „Comédies“
      Trotzdem brauchen wir in der Tat Prominente als Multiplikatoren.

      • Basjoe

        Schon klar, aber bitte keine Volksverblöder.

    • Sebastian

      … und der Finger kann nicht drücken auf den kleinen roten Knopf…alles so schön bunt hier… ; )
      Was hältst Du zB. von Ulrich Wickert, Michael Friedman und Scobel.

      • Anonymous

        der Friedmann ist schon Vertreter der Kokser-Gewerkschaft, der wäre irgendwie unglaubwürdig (so nach dem Motto: Nö, Koks ist voll scheiße, aber meinen Kiffen finde ich gut…hauptsache keine Hard-drugs)

      • Beim Raab wird mir ja schon schlecht. Aber wirklich kotzen muss ich erst bei Friedman. Das sind beides Heuchler und Opportunisten. Der eine schlimmer als der andere. Es werden sich doch sicher auch seriösere Vertreter finden lassen. Uli Wickert ist okay – aber der hat sein Berufsleben schon hinter sich.

  • Anonymous

    den Raab mag ich auch nicht, kann mir den als Kiffer auch gar nicht vorstellen….Als wirklich seriöser Vorkämpfer sagt mir am ehesten der Christian Lindner von der FDP (kein Witz!!!) zu…klar finde ich die FDP scheiße, aber Lindner hat bzgl. Cannabis so was von Recht!!!

    • Ich habe mich bei einigen seiner Aussagen dabei ertappt, sympathie für die FDP empfunden zu haben…. ganz kurz… Ich denke in jeder Partei gibt es einige Querdenker. Es ist jetzt ein Ziel, diese zu bündeln und andere dazu ermutigen, zu ihrer positiven Einstellung zu stehen, trotz differenz zur Parteilinie.

      • Ihr meint beide MARTIN Lindner – es gibt zwei Lindners in der FDP – Christian Lindner ist zwar der bekanntere (und besser aussehende), Martin Lindner ist der mit dem Joint bei von Stuckrad-Barre und letzte Woche bei Lanz.

        In der Presse habe ich gelesen: „Christian Lindner sieht ein bisschen so aus wie Jude Law – Martin Lindner wie ein FDP-Politiker. ;-)

  • Anonymous

    vor allem brauchen wir einen Wechsel in der Generation unserer Volksvertreter, man nehme bspw. die jungen Liberalen, die eine Freigabe von Cannabis anstreben…ich glaube die Jusos…bei der jungen Union kann ich es mir zwar nicht vorstellen, aber wer weiß…

    • Diese ganze Trennung zwischen den „erwachsenen-parteien“ und den Jugend-Variante führt doch dazu, dass nix passiert. Die „Erwachsenen“ lassen die „Kids“ mal machen, und erst wenn die einzelnen Nachwuchspolitiker so auf Parteilinie getrimmt sind, dürfen sie „da oben“ mitmachen.

  • Anonymous

    Wobei die FDP dank Frau Dyckmans derzeit total verbrannt ist!

  • Nummer 14

    @ Basjoe ich schaue Raab nie, nebenbei. Aber wollt ihr was ändern, oder was ändern und auch noch die guten sein?

  • Nummer 14

    Aber Ströbele von den Grünen und der Moritz Bleibtreu sowie der Lindner wäre ne Option. Auch wenn Basjoe jetzt protestiert Yoko und Klaas von Neo Paradies.

    • Basjoe

      Der Lindner ist in meinen Augen lediglich ein Opportunist, wäre der nicht bei Stuckrad-Barre in das Fettnäpfchen getreten würde er heute genau diesselben Thesen vertreten wie Fr. Dyckmanns. Der dreht sich wie es grade für Ihn förderlich ist.

      Ströbele ist ja schon seit Jahren aktiv in sachen Cannabis und mir auch durchaus Symphatisch auch wenn er bei den Grünen ist.

      Mir schweben eher leute wie Hagen Rether, Volker Pispers, Udo Vetter, Ottfried Fischer, Charlotte Roche, Bela B., Campino, Samy Deluxe und auch wenn ich den Kerl eigentlich nicht mag Xavier Naidoo vor.

      Vergessen sollte man auch nicht die Künstler die sich schon jahrelang offen für Cannabis engagieren wie Hans Söllner und Götz Widmann beispielsweise.

      • Wo Du Moritz Bleibtreu erwähnst: Was übrigens schon seit Jahren stattfindet, ist ein anderer Umgang mit Cannabis-Konsum in deutschen Filmen. Sehr schönes Beispiel dazu finde ich: „Die fetten Jahre sind vorbei“ – ohnehin ein sehenswerter Film – kann ich nur wärmstens empfehlen.

  • Nummer 14

    Nebenbei ist der. Ströbele Rechtsanwalt, ich meinte übrigens C. Lindner.

  • Nummer 14

    Eigentlich sollten die Leute ein breites Coleur darstellen also verschiedene Typen darstellen. Sich an eine Sparte zu hängen ist definitiv falsch. Eine breite Sparte in der Gesellschaft so zu sagen.