Situation in Venlo

Wie ich es bereits gestern angekündigt habe, war ich heute in Venlo und habe dort beim Nobodys Place gefragt wie es momentan aussieht.

Nachdem Nol van Schaik in seiner Dankesrede beim Cannabis Cup und in den Kommentaren zum dazu passenden Artikel verkündet hatte, dass auch in Venlo Ausländer wieder in die Shops dürfen, wollte ich natürlich gerne wissen wie es damit steht. Viele Leser hatten sich ja gefragt woher die Information kommt und wie sicher sie ist. Leider muss ich sagen, dass sich auch meine Vermutungen komplett bestätigt haben. Momentan weiß man auch in Venlo nicht wie es weiter geht aber man kann sich so ziemlich alles vorstellen. Zur Zeit dürfen Ausländer aber definitiv nicht bedient werden. Ob das so bleiben wird ist weiterhin offen. Die Situation ist also genau so chaotisch wie bisher. Bei den verbleibenden Angestellten bleibt auch nach eigener Aussage immer noch die Angst vor der endgültigen Schließung.

Bevor sich jetzt jemand aufregt, Nol van Schaik hat seine Aussage sicher nur gut gemeint und sich nach seinen Informationen gerichtet. An dieser Stelle übrigens noch mal herzlichen Glückwunsch zur seiner Platzierung beim Cannabis Cup.

Mir wurde beimm Gespräch aber der 7.12.2012 als Termin genannt an dem man wohl mehr erfahren soll. Allerdings wurde mit auch gesagt, dass ich heute echt nicht der Einzige war der das gerne wissen wollte. Wenn es nach den Angestellten ginge, dann dürfte es aber gerne noch mehr Deutsche geben die jetzt nach Venlo kommen und mal nachfragen. Am besten auch bei der Stadt selbst. Je mehr Leute kommen die ein Interesse an den Shops zeigen und sich dabei benehmen desto besser.

Danke noch mal an die Angestellten des Nobodys Place die sich Zeit für die nette Auskunft genommen haben!

  • KifferJan

    Also alles beim Alten: Chaos pur und keiner weiß was genaues.

    Ich frage mich, wann die niederländische Regierung und besonders Herr Opstelten endlich mal für Klarheit sorgen will. Dieses Hin und Her und vielleicht doch oder auch nicht nervt langsam gewaltig.

    • Ich selbst glaube, dass sich die Regierung erst mal nicht mehr zu der Sache äußern wird. Sie haben den Gemeinden ihre „Lösung“ auf den Tisch geknallt und werden wohl abwarten was die machen. Gleichzeitig werden die aber wohl auch noch auf neue Infos und besonders auf die Ergebnisse der Gerichtsverfahren warten. So wird es vieleicht noch lange dauern bis sich was bewegt.

  • Elli

    ich meine, die ganze Duldungspolitik mit Backdoorproblematik usw. ist doch sowieso Schwachsinn pur von daher wundert mich das alles echt nciht mehr!

  • xy

    ich sehe das folgendermaßen:

    das ganze system (nicht nur in NL) ist träge. um irgendwelche neuen beschlüsse oder gar gesetzte umzusetzen bedarf es einer gewissen zeit. die coffeshops in den betroffenen provinzen wussten schon vor dem 1.mai, dass da was kommt. meldungen bzgl. ‚ende des kifferparadieses‘ geisterten ja schon vorher durch die medien. tja, nur niemand hat geglaubt, das die’s dann auch wirklich durchziehen!

    jetzt ham wer den salat, doch zum glück kamen neuwahlen dazwischen!

    wieder neue beschlüsse oder gesetze, wieder unklarheit.
    ergebnis: jeder kocht jetzt erst mal sein eigenes süppchen.

    ich frage mich schon des öfteren, wie wichtig das thema wietpas für die niedeländische politik bzw. ivo überhaupt ist. ich kenn mich da nicht so aus.

    haben die eigentlich keine anderen probleme im land, so wie wir?! rentenpolitik? arbeitslosigkeit? energiewende? anstieg des meeresspiegels?

    • KifferJan

      Ich frage mich schon lange, ob es in den Niederlanden keine anderen Probleme gibt.

      Ich denke aber auch, dass die Coffeeshop Politik beim Gro der niederländischen Bevölkerung sicher nicht das bewegende Thema ist, so wie wir uns das vielleicht wünschen.

      • Marcel

        Das ist ganz sicher nur eine Randerscheinung. Natürlich haben die Niederländer ganz andere wirklich dringende Probleme (EU Rettungsschirm, steigende Arbeitslosigkeit etc.). Daher kümmert sich ja auch keiner wirklich um diese Situation (ausser die Betroffenen)

  • Gerd50

    Ironie an >NL braucht wie Deutschland auch Investoren für Windparks in der
    Nordsee z. Bsp. Nur durch das aufrechterhalten krimineller Strukturen
    ist es möglich, für den nötigen Geldfluss zu sorgen< Ironie aus.

    Ich sehe nach wie vor Parallelen zu den Entwicklungen in der Schweiz 1980.

    http://hanfverband.de/forum/viewtopic.php?f=5&t=741#p7873

  • Marcel

    Jaja ich hatte schon vermutet, dass das ein Schnellschuss war. Schade. Gibt bestimmt ne Schlange bis zum Bahnhof wenn der Nobbes wieder für uns aufmachen sollte. Und das schlimme ist, dass ich mich trotzdem anstellen würde^^

    @jgreen – bist Du der selbe den ich aus dem Nobbes kenn? Aus KR, kurze blonde Haare, hast auch ne FB Nobbes Seite!?

    • Anonymous

      Nee die Beschreibung trifft auf mich eher nicht zu.
      Das Noppes war nur mein Stammladen und liegt auf meinem Weg zwischen Uni und Bahnhof.

  • Elli

    „Kickboxer wollen Säuberung ihrer Sportart“

    Ze willen ook een einde maken aan de sponsoring door coffeeshops en andere bedrijven met mogelijke banden met de criminaliteit. (sie wollen ein Ende der Förderung durch CS und andere Unternehmen mit Verbindungen zur Kriminalität) *Kopfschüttel*

    http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2686/Binnenland/article/detail/3353535/2012/11/26/Kickboksers-roepen-op-tot-zuivering-van-hun-sport.dhtml

    „CDA möchte mehr Kontrollen in den Grenzgebieten bzw. dass die Holländer wieder selbst über die Häufigkeit der Kontrollen bestimmen können“.

    http://www.limburger.nl/article/20121127/ANPNIEUWS01/121129238/1056#CDA_pleit_voor_meer_grenscontroles_

  • Anonymous

    Ich hoffe zwar sehr dass Venlo wieder tolerant wird. wohne ja nur 28 km weg. aber ich glaube nicht daran….

  • Anonymous
    • Das hört sich doch garnicht so schlecht an…
      VVD´ler die gerne mehr Raum für eine legale Produktion hätten gibt´s ja nicht so viele…

    • Anonymous

      Klingt erstmal positiv…Konsumenten AUS DER REGION und neue CS an der Grenze…Das gibt zumindest wieder Hofnung..:-)

  • Anonymous

    find ich auch. vor allem der satz dass sich die menschen aus der region nicht mehr auf dem schwarzmarkt versorgen müssen. zur region zählen für mich auch die deutschen grenzstädte…

    • Anonymous

      Viel interessanter ist aber dieser Satz „Ook het opnieuw realiseren van gedoogde coffeeshops aan de grens is voor de VVD bespreekbaar.“
      Also: „Auch die erneute Schaffung von geduldeten Coffeeshops an der Grenze hält die VVD für erwähnenswert.“
      Ein Coffeeshop an der Grenze hat aber in Venlo eigentlich immer den Sinn gehabt die Ausländer direkt dort zu versorgen damit sie eben nicht die Stadt belagern. Um die Shops nur an den Stadtrand zu verlagern, müsste man ja nicht zwingend in Richtung Grenze. Martin Camp (VVD) hat als neuer Bürgermeister auch schon mal in einem Interview gesagt, dass er sich schon vorstellen könnte auch Ausländer wieder zu bedienen. Auch wenn er das nicht unbedingt möchte. Allerdings nur wenn das hilft die OVerlast zu verringern und das setzt wohl auch Grenzshops voraus.

  • Anonymous
  • Anonymous

    R Venlo Hmm … Ich wäre so froh, wären die coffeeshops dieser Stadt wieder für uns offen, habe allerdings noch nie eine niederländische Stadt gesehen, wessen Bürger so faschistisch sind wie in meiner Traumstadt, deswegen schließe ich es eher aus.
    Egal in welcher Stadt ich war, mir ist echt nie sowas diskriminierendes passiert wie in venlo.
    Es wäre schon fast paar mal zu einer Eskalation gekommen durch Worte wie „du als Ausländer hast mir aus dem weg zu gehen wenn ich auf niederländischen Boden laufe“etc. Solche Worte haben den Aufenthalt immer ein wenig vermiest, dennoch finde ich die Stadt an sich einfach wundervoll und es gäbe echt nichts größeres für mich, da kann lieber Adam zu machen als venlo..
    Zur „Verteidigung“ der Holländer muss ich aber auch sagen, dass wir uns immer mit den so gehassten kriminellen marokkanrn abgegeben haben (nichts gekauft – lediglich geredet, jedoch wurde man sobald man mit einem geredet hat angestarrt wie ein Auto) und meine lokalkumpanen aus dem ruhrpott, meinen Erfahrungen nach,doch die asozialsten drogentouris waren und somit hatten die einheimischen schon eine ziemlich voreingenommene Stellung gegen uns deutsche.

    Naja, abwarten und Tee trinken, würde auch gerne ein Blog erstellen, um meine Erfahrungen mit der holländischen und deutschen Drogenpolitik zu schildern und so der Legalisierungsbewegung zu helfen, jedoch strebe ich einen Beamtenberuf an und muss so leider anonym bleiben, sollte sich jedoch bis zu meiner beamtung in D nichts geändert haben, verspreche ich euch aktiv mit voller Transparenz mich dem Thema zu widmen

    • Die Nachricht zu den VVD-Vorhaben hört sich in der Tat gut an für Venlo. Was mich wundert, ist das Venlo (von da hab ich immer von heftigeren Zuständen gehört als in Maastricht) nun scheinbar ein Einsehen hat – trotz der Ruhrpott-Horden. Wünsche alles Venlo-Touristen viel Glück und drückt bitte auch für Maastricht die Daumen.

      Bloggen kann man übrigens auch völlig anonym. Ein WordPress Account kostet nichts und den kann man auch nur per Nickname anmelden.

      • Wenn es wirklich um Buitenlanders Overlast geht… dann muss man(ich) wohl oder übel eingestehen, das die Deutschen NICHT die schlimmsten sind… Die Frankophonen (Franzosen und Belgier) stoßen den Maastrichtern am meisten auf. Nicht nur weil die aktuell das Gros der ausländischen Straßenkäufer ausmachen… auch schon vorher. Schon vergessen wie die Maastrichter Coffeshops allen Ausländern ausser B & D den Zugang verweigerten? Damit wollte man Onno beruhigen. Interessant, das damals keiner aufgeschrien hat wegen Diskriminierung – auch kein Marc – er war Mitinitiator dieser freiwilligen Diskriminierung… (war wohl der Umsatzrückgang noch nicht groß genug um festzustellen das schon vor dem Wietpas, auch in seinem Laden, die Diskriminierung wütete…) Maastricht ist der letzte Ort der Niederlanden gewesen den die Franzosen frei gegeben haben – das führt zu 2 Dingen.
        1. Für Niederländische Verhältnisse überproportional viele Straßencafes.
        2. Kein Bock auf Fransmannen…
        Mit nem großen „Mc. Dope“ außerhalb der Stadt sind die Venloer mit den Deutschen wesentlich glücklicher als die Maastrichter mit den Frankophonen mitten in der Stadt.
        Ich lebe ja nun in der Wallonie – die Frankophonen sind nicht einfach. Das Selbstverständniss mit dem die in einem dreisprachigen Land NUR und AUSSCHLIESSLICH das frankophone akzeptieren ist schon erschreckend – dagegen sind die Deutschen die völlig selbstverständlich „Fünf gr Silver Haze bitte“ statt „vijf gram Silver Haze alsjeblieft“ sagen echt harmlos…

      • Gianni

        Der Ruhrpott ist auch nicht asozialer als andere Regionen! Es wohnen hier halt mehr Menschen auf engem Raum und demnetsprechend fällt es vielleicht mehr auf! Aber finde schon lustig wie man sich über die Holländer aufregen kann und sagt sie wären mit Vorurteilen belastet was Ausländer angeht und selbst fängt man schon an in deutschland die Leute aus Regionen in Schubladen zu schieben. Aber man merkt es wohl erst wenn man selbst davon betroffen ist und in eine Schublade gesteckt wird ! Aber selbst hinein stecken geht sehr schnell!

      • Ich wollte niemanden beleidigen. Ruhrpott-Horden war weniger auf den Ruhrpott als (wie Du ja selbst sagst) die Massen die von da kommen (eben weil da viele Menschen auf engem Raum leben) bezogen. Sicher nicht, das ihr da asozial wärt.

        @ hanfgleichstellen: Die frankophonen Belgier machen ja auch den größten Teil der Coffeeshop-Touristen in Maastricht aus. Für die ist Maastricht ja auch verdammt nah – noch näher als für die Aachener.

        Beziehst Du Dich auf den Französisch-Niederländischen Krieg 1679?

        Hmm – daher mögen die Maastrichter keine frankophonen? Na ja – das die frankophonen noch selbstverständlicher Französisch im Ausland sprechen und wohl auch nicht oft andere Sprachen können, ist ja nichts neues.

        Die Schilder wo kurz versucht wurde nur noch Belgier und Deutsche reinzulassen habe ich damals auch gesehen. Hatte das aber eher für einen Vorschlag für die Zukunft gehalten. Na ja, clever war das nicht und natürlich auch Diskriminierung. Das schwächt die heutige Argumentationsweise natürlich etwas. Das es den Betreibern um ihren Umsatz geht ist ja auch klar – und Belgier und Deutsche sind eben 70 – 80% der Kunden der Coffeeshops in Maastricht. In Venlo sind es ja fast nur Deutsche.

        Am 30.04 hab ich übrigens eine sehr bizarre Situation im Kosbor erlebt. Der Raum vor der Theke stand voll mit Leuten (am dem Tag gab es Wartenummern, so voll es). Die Leute an der Theke riefen die Wartenummern nur auf Französisch. Niederländer und Deutsche mussten zwangsläufig darauf achten, wie ihre Nummer auf Französisch heißt. Von Belgier kann man das vielleicht erwarten, aber nicht unbedingt von Niederländern und Deutschen. Die haben sich also völlig auf diese Mehrheit der Kunden eingestellt – Da war nichts mit schnippischem Englisch, was ich da schon öfter erlebt habe wenn ein einzelnen Deutscher auf Deutsch bestellt.

      • 1815, 1830 und 1839 sind die Kerndaten. 1815 schließen sich die Niederen Landen (Pais Bas) dem Königreich der Niederlanden an. 1830 aber zieht es einen großen Teil der Südniederlande (heute Belgien) in die Unabhängigkeit… De Mestreecher mussten 9 schwere Jahre „kämpfen“ um mit Ost- und Nordlimburg bei den Niederlanden zu bleiben.
        So ungefähr zumindest…
        Klar wurden die Nummern in Franz. ausgerufen – die Chance das NL- und D-Kunden das verstehen ist ungleich höher als das ein Frankophoner irgendwas anderes versteht.
        Ich weis, ich wirke irgendwie diskriminierend gegenüber den Frankophonen… Tut mir auch echt leid aber es sind Fakten. Meine Frau (100% perfekt dreisprachig + Englisch gut) wird von Franzosen abfällig lachend mit „cette Belge“ abgestempelt wenn ihr mal ein „nonont“ statt „quatre-vingt-dix“ rausrutscht. In den Augen der „echten“ Franzosen sind die belgischen Spezialausdrücke keine Mundart oder Dialekt – NEIN – für die ist das sprachlicher Abschaum – da kann es ein Deutscher mit gebrochenem Franze noch besser haben als ein Belgier mit 25 Wörtern die nicht dem Standard-Franze entsprechen…

    • Schick mir einen Artikel. Veröffentliche ich auch gerne anonym!

  • keek

    Das Nobody´s war auch immer mein Stammcafé, vermisse die Mitarbeiter und das Ambiente richtig.

    Shops in Grenznähe? Da kann ich dem Zoll ja gleich sagen, wann ich wo über die Grenze fahr. Wer sich in Venlo und Umgebung auskennt: Nehmt zum Beispiel die Grenze Richtung Straelen, da en Shop hinter der Grenze und der Zoll lacht sich kaputt. Ähnlich sieht die Sache in Arcen aus, da bei Peters. Da en Shop und der Zoll hält nur noch die Hand auf. Ob das also wirklich sinnvoll für uns ist, weiß ich nicht.

    • Marcel

      Was war denn mit MCdope (Roots/Oase) – der lag ja nu in Sichtweite der Grenze. Trotzdem war er gut besucht – und wenn man sich auskannte ist man von hinten auf den Parkplatz gefahren. Dann sieht einen auch der Zoll nicht.

      • Jenz

        Und zurück fährt man eh anders als hin…Safeway und so…

        Nettes Fundstück (Kommentar zu http://www.powned.tv/nieuws/buitenland/2012/11/strijd_coffeeshops_gaat_door.html ):

        Auch einige Niederländer können mit dem „“Overlast“-Begriff nichts anfangen:

        „Daarmee is volgens een woordvoerder van de gemeente ook de overlast verminderd.“

        Welke overlast dan? De overheid en de gemeentes hebben nog niet 1x hard kunnen maken dat de toeristen voor overlast zorgen en ook niet om wat voor overlast het gaat, behalve mischien een toename aan auto verkeer. Pissen de toeristen op straat? Jatten ze onze fietsen? Wat? Het probleem zit volledig in de hoofden van die bekrompen bestuurders met aan top die strontvlieg Opstelten. En wederom, in welke zin dient deze regeling de burgers? De overheid staat helemaal los van het volk en hun belangen, maar gaan hun eigen gang en proberen de massa onder de duim te houden zoals dat al eeuwen gebeurt.

      • Marcel

        Den find ich viel geiler:

        Als Duitsers hier komen voor vis en patat op de pier in Scheveningen of om te gokken bij Holland Casino, dan noemen we dat toerisme. Komen ze voor een jointje daarentegen, dan noemen we dat overlast.

        • …und Rauschmittel Kaffee dürfen wir auch gerne kaufen.

      • Gianni

        Ich bin immer von vorne in die Oase gefahren und teilweise den selben Weg wieder zurück und nie etwas passiert nicht eine Kontrolle! Darüber hinaus war ich meistens aber nachher im Casino, um zu pokern, weil da ein attraktiveres Angebot an Turnieren existiert ! Jetzt fahr ich lieber nach Enschede kein Bock auf Schwarzmarkt ! Also dann muss man halt seinen Aufenthalt bissel verlängern und du fällst aus dem Raster ! Die können auch nicht jeden aufschreiben der auf den Parkplatz fährt. Mal sehen was kommt aber wäre echt schön mal wieder nach Venlo zu fahren. Aber Nobody´s find ich persönlich nicht so prickelnd! Es wird wahrscheinlich jetzt ein Shitstorm über mich einbrechen aber ich find den Bartender sehr unhöflich und kam mir da immer nicht wirklich willkommen vor! Vielleicht ist es bei Stammkunden anders aber mehrmals die Woche fahr ich keine 100 km(nur Hinweg) um als Stammkunde akzeptiert zu werden. Ich finde z.b. die Coffeshopkultur in Doetinchem sehr gelungen das Rotterdammertje ist ein sehr freundlicher Shop mit damals zumindest sehr guter Qualität, vom Chocolope Haze träumt man heute noch ;)

      • Der Kommentar ist echt passend – also der der sagt: Wenn die Deutschen für Fisch und Fritten auf den Pier von Scheveningen kommen oder im Holland Casino zocken, nennen wir das Tourismus – wenn sie für einen Joint kommen, nennen wir das Overlast.

        Schön ist, das wenigstens einer noch die Verbindung herstellt, das die „Drogentouristen“ vielleicht beides machen:

        Je gaat me niet zeggen dat een stoned iemand een bakkerij voorbijloopt zonder iets te kopen?

        Du kannst mir nicht erzählen das jemand der stoned ist an einer Bäkkerei vorbeiläuft ohne was zu kaufen.

  • White Widows

    Haben unsere Staatsdiener wie Polizei, BGS und Zoll nichts besseres zu tun, als kleine Kiffer an der Grenze zu jagen und zu schikanieren?

    Die sollen Ihre Kapazitäten mal den wirklichen Verbrechen widmen.

    Sorry, ich finde dass alles nur krank …

    • Marcel

      Nein, irgendwie muss ja der Drogenbericht auch auf die Zahlen kommen (Therapie usw.)

    • Jenz

      Bongo catch murder and bongo catch thief but let ganja people in a peace!
      Macka B.

      Klar ist das krank. Ich hab mir das mit den Grenzkontrollen auch immer schön geredet und mir gesagt, die suchen halt die „dicken Fische“ und fangen dabei halt auch uns kleine…Nachdem aber (dank Wietpas) Venlo inzwischen ein sicherer Übergang ist an dem so gut wie keine Kontrollen mehr durchgeführt werden und sich die Cops inzwischen um Nijmegen verstärkt „kümmern“ mußte ich dies revidieren. Es geht um „die Masse“. Eindeutig. Tausende Anzeigen jedes Jahr müssen ja generiert werden. Was sagt der Chef denn wenn plötzlich statt, sagen wir, 1000 Anzeigen wg BTmG plötzlich nur noch ein paar dutzend zusammen kommen. Egal ob da dann ein paar bei waren die 10 Kilo dabei hatten. In der Statistik zählt das nicht.

      • Elli

        Das glaube ich auch! Es geht in erster Linie darum die Masse zu kontrollieren und sie zu kriminalisieren bzw zu maßregeln, anders kann man das Verhalten der Staatsanwaltschaften mit ihren drakonischen Strafen für geringste Mengen nicht erklären. Was der Staat da für ein Verhalten gegenüber Kiffer für den Selbstgebrauch zeigt und wie der Staat meint „seine“ Bürger zu maßregeln zeigt einen herrschsüchtigen autoritären Charakter wie ich das früher nicht für möglich gehalten habe. :-((

  • keek

    Wenn´s denen wirklich um Therapie, prävention o. Ä. gehen würde ok. Aber die zielen doch nur auf Kriminalisierung der Konsumenten. Geld durch Strafen einholen für den Staat, irgendwie muss Griechenland ja finanziert werden. Dass die durch legale Kaufmöglichkeiten vielmehr an Steuern einnehmen würden, interessiert sie ja komischerweise nicht. Sonst machen sie alles für nen Euro.

    • Vor allem geht die Rechnung nicht auf. Die Strafverfolgung kostet viel mehr, als was bei Geldstrafen (Führerscheinsachen) oder Einstellung des Verfahrens nach 31a (aber neuerdings nur noch gegen Geldbuße) rumkommt. Also nix mit Griechenland etc. Das ist einfach nur verbohrtes Denken und der sog. Verfolgungszwang dem Polizei etc. unterliegen – die dürfen hier (anders als in Holland) gar nicht wegsehen. Daher fangen sie auch die Kleinen auch wenn das völlig hirnrissig ist.

      Die Linke hatte mal eine Anfrage im Bundestag (schon Jahre her). Wo genau solche Fragen gestellt wurden wie: Wie hoch sind die Gesamtkosten der Cannabisprohibition in Deutschland?

      Antwort: Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor, weil entsprechende
      Daten nicht erhoben werden.

      Wie beurteilt die Bundesregierung die Einschätzung des Deutschen
      Hanf Verbandes, der die Kosten der Cannabisprohibition in Deutschland
      auf 1 Mrd. Euro schätzt?

      Antwort: Da es zu diesem Thema keine offiziellen Zahlen gibt, sind die Schätzungen des
      Verbandes spekulativ.

      Wie hoch schätzt die Bundesregierung die möglichen Steuereinnahmen bei
      einer legalen Organisation des bestehenden Cannabismarktes?

      Antwort:Da eine Legalisierung von Cannabis nicht in Betracht kommt, besteht für die
      Bundesregierung kein Anlass, mögliche Steuertatbestände zu definieren und
      mögliche Steuereinnahmen zu schätzen.

      Komplettes Dokument hier: dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/052/1605219.pdf

      • xy

        ‚Daher fangen sie auch die Kleinen auch wenn das völlig hirnrissig ist.‘

        so ist das. die gerichte lassen bei geringen mengen die anklage häufig fallen. lohnt sich nicht und sonst gäb’s ne overlast ;)

        aber die führerscheinstelle kann sich melden. sehr unangenehm. dann kriegt der kleine kiffer eben so seine ‚gerechte‘ strafe.

        es findet also häufig keine verurteilung im sinne des btmg statt. krank.

  • White Widows

    Ich bin bisher einmal an der Grenze kontrolliert worden, nachdem ich nach einem Campingurlaub an der Nordsee wieder nachhause gefahren bin.

    Ich hatte da glaube ich 4-5 Gramm im Auto versteckt. Nach Kontrolle des Ausweises hat mir der BGS Beamte eine freundlich gute Weiterfahrt gewünscht.

    Was ging mir da die Klammer. Ich habe schon den Hund in meinem Auto schnüffeln sehen , aber Bello blieb zum Glück im Zwinger :-)

    • keek

      Wurd auch erst einmal angehalten. Hatte nur´n 10er dabei. Allerdings direkt in der Türablage liegen und der Beamte hatte seinen Kopf durchs Fenster gesteckt. Trotzdem durchgekommen :D
      Der muss das gerochen haben…

      • Marcel

        @keek – das ist der „Einheimischenbonus“ – wir waren eh „verloren“, bei den DrogenTOURISTEN war doch viel mehr zu holen als unsere kleinen „tintje“. Wenn Du jeden Tag fahren kannst, nimmst Du doch keine Mengen mit. Shop läuft ja nicht weg – und AUSVERKAUFT hab ich in den ganzen Jahren nur 1x erlebt. Und da war auch nicht wirklich ausverkauft, nur die eine Sorte die da war wollte ich nicht wirklich haben.

        @Gianni

        Warum sollte ein Shitstorm über Dich reinbrechen? Jeder hat da sein eigenes Bild – und wenn Du nen schlechten Tag erwischt hast (voll oder am Woe) ist das klar. Das es einen definitiven unterschied zwischen Stammkunde und „Gast“ gibt kann ich bestätigen. Meiner Meinung nach aber auch normal. Peter erzählte mir mal das er nun 80.000 Mitglieder hat. Das war irgendwann in 2010. Karteileichen wurden immer nach 1 Jahr gelöscht. Man muss sich überlegen wieviele Menschen das sind! Locker das Müngersdorfer Stadion gefüllt. Ich will gar nicht wissen, wieviele Kunden die OASE in der Kartei hatte.

      • Jenz

        Weniger als sie wirklich an Kunden hatten jedenfalls. Hab öfter in da gekauft aber registriert war ich nicht. Manche haben halt ihre Karte benutzt um zu kaufen andere nicht.

    • Jenz

      Ich bin in 20 Jahren insgesamt 3 mal angehalten worden. Beim ersten mal an der Autobahngrenze in Aachen haben sie nix gefunden..Dabei waren sie SO nah dran…:-) Waren aber auch Anfänger die zur Ausbildung im Kifferfangen an die Grenze stationiert wurden.
      Bei zweiten mal war’s auf der Landstrasse nach Niederkrüchten. Das waren die zwei Typen die ich hinterher mal in so einer Zoll-Doku gesehen habe. Alte Hasen denen man nix vormachen konnte. Das ganze lief irgendwie total „entspannt“ ab. Wärend die Anzeige geschrieben wurde haben wir schon Smalltalk gehalten. Die wußten das beim ersten mal nix passiert, ich auch, also haben wir das sportlich fair „durchgezogen“… 5 Gramm gefunden -> Verfahren eingestellt.
      Beim dritten mal war ich sehr unvorsichtig..Mit nem Mietwagen nachts über Aachen. Bundespolizei. Junge Typen die eher unentspannt waren aber nicht bösartig. 5 Gramm gefunden (den Heavy-Kix-Joint in der Seitentasche aber nicht..:-) Strafanzeige -> 20 Tagessätze + Gerichtsgebühren -> 230 Euro.
      Und obwohl die jedesmal WUßTEN das ich auch was konsumiert hatte hies es immer: „Da geht’s zur Autobahn. Gute Fahrt!“

      Seitdem ich meinen jetzigen Weg fahre hab ich in 5 Jahren keinen einzigen Zöllner mehr bei der Ausreise gesehen. Toi,Toi,Toi

      • Marcel

        In „Jungen“ Jahren wurde ich an der Grenze des öfteren kontrolliert. Allerdings wurde ich die letzten 10 Jahre nur einmal angehalten. Und da war ich gar nicht in NL, sondern bin bei Straelen auf die AB aufgefahren und wollte gerade nach Hamburg zur Arbeit – dementsprechend auch das Gepäck (und den Wochenbedarf – bibber) dabei. Allerdings haben die nur mit der Taschenlampe einmal durch den Wagen geleuchtet und haben mich weiter ziehen lassen.

        Mit dem Junkieexpress bin ich eine ganze Zeit morgens zur Arbeit nach D´dorf und abends wieder zurück. Da ich immer 1. Klasse gefahren bin, und im Anzug war haben sich die Zollis um mich keine Gedanken gemacht. Interessant was die so zu bekakeln haben. Irgendwann stiegen die ein, und stanken extrem nach Gras. Hab ich gefragt warum die so stinken, da zieht „Narbe“ (so nannten wir ihn) einen 500g Beutel feinstes Haze aus der Tasche „Haben wir gerade Hopps genommen“. Wie gerne hätte ich diesen Beutel gehabt^^

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