VVD Venlo – die gute VVD?

Ratsmitglied Martin Camp

Nols Worte auf dem HTCC haben für reichlich Diskussion gesorgt. Er ist sich sicher, dass Venlos Cofeeshops sich wieder ausländischen Besuchern öffnen werden dürfen. Andererseits klingen uns alle noch die Worte vom Bürgermeister Antoin Scholten (VVD) im Ohr, die verkündeten, dass er ganz froh sei, dass „die deutschen“ nicht mehr in „seiner“ Stadt seien. Verwirrung ist garantiert.

Jetzt hat Venloer VVD-Ratsmitglied Martin Camp seine Position zur Drogenpolitik klar gemacht: Oberste Priorität sei die Bekämpfung des Drogenkonsums in den Schulen. Ausserdem sei es wichtig, dass Cannabiskonsumenten der Region (!!!) nicht auf illegale Strassenhändler angewiesen wären. Die Genehmigung für tolerierte Coffeeshops an der Grenze sei zu diskutieren. Ausserdem würde seine Partei eine geregelte Cannabisproduktion als Versorgung für die Coffeeshops vorziehen.

Aussagen, die man nicht wirklich von einem Mitglied der VVD erwartet hätte. Doch eine Menge Fragen sind ungeklärt: Ist es alleine Camps Meinung, oder spiegelt sie die Parteilinie wider? Redet er von der Grenze der Stadt oder von der Landesgrenze? Ist mit „Region“ bloß das Einzugsgebiet Venlos in den Niederlanden gemeint, oder auch die umliegenden deutschen Gemeinden? Wenn letzteres gemeint ist, sollen dann nur die außerstädtischen Shops für alle geöffnet werden oder alle?

Viele Fragen die offen sind. Dankbar kann man dem Mann aber sein, dass er die Diskussion erneut anregt.

Übrigens: Weiß irgendwer, ob der Drogenkonsum in den Schulen wirklich so schlimm ist?

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • xy

    ‚Übrigens: Weiß irgendwer, ob der Drogenkonsum in den Schulen wirklich so schlimm ist?‘

    google fand dies:
    http://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/nl-wissen/rechtjustiz/vertiefung/drogenpolitik/standpunkte.html

    zwar schon ziemlich alt, aber trotzdem…

  • der giftler

    Niederländische Schüler sollen weniger Interesse an Cannabis haben als Deutsche,hab ich zumindest mal gelesen.Erklären könnte ich mir das „Drogenproblem“ dadurch dass niederländische Schüler sich vielleicht weniger darum sorgen erwischt zu werden,es wird also nicht weniger,aber öffentlicher konsumiert,nur eine Vermutung von mir

  • Ich weiß nicht, wie es in den gesamten Niederlanden aussieht, aber zumindest in Maastricht (was ja nicht weit von Venlo ist) scheint das wohl auch ein Problem zu sein. Siehe dieser Artikel zu Maastricht hier: https://keinwietpas.wordpress.com/2012/10/26/ratssitzung-in-maastricht-hoes-planlos-und-uberfordert/

    Ist durchaus aktuell. Da wurde in der Ratssitzung gesagt, das die Schulleitungen das Problem oft verharmlosen. Könnte mir vorstellen, das Kiffen an Schulen/unter Schülern in Limburg zugenommen hat, seit da der Schwarzmarkt blüht. In die Coffeeshops kamen sie ja nicht rein. Nun gibts Gras überall auf der Straße. Fände ich jedenfalls logisch wenn es so wäre.

    • jgreeen

      Ja richtig, vieleicht ticken da auch jetzt mehr Leute im Bekanntenkreis und schaffen dadurch neue Quellen.

  • Anonymous

    Mir ist so als wenn es in den 90érn hies.Die Niederländische Jugend sei nicht so interessiert an Cannabis da die Aufklärung dort eine ganz andere(bessere? ) sei.Aber wiegesagt ist lange her.Die Kinder von den Leuten die ich in Amsterdam kenne(Coffeeshopbesitzer) rauchen nicht.

    P.s Als ich angefangen habe zu rauchen(1989-1990) kannte ich genug andere die es nur mal probierten, weil es halt toll war etwas zu machen,was verboten war.
    Gruss Ruh

  • jgreeen

    Also die Shops an der Grenze haben ja wirklich fast ausschließlich Ausländer als Kunden gehabt. Ich sehe keinen Grund die neu zu eröffnen wenn da keine Kunden bereit stehen.
    Coffeeshops am Stadtrand sind zwar auch of ein Thema aber die müssten nicht direkt an der deutschen Grenze liegen. Das macht ja auch wenig Sinn wenn die Zielgruppe der Kundschaft dann eher aus dem Inland käme und durch die Stadt müsste.
    Da hat man wohl eindeutig wieder die deutschen Kunden im Blick. In Venlo wird man auch wissen, dass es schlimmer werden wird wenn auch Nijmegen nicht mehr an Ausländer verkaufen darf. Vieleicht ist die Option uns auch wieder zu tolerieren dann doch recht attraktiv. Scholten sagte es ja schon. Hauptsache weniger Overlast als jetzt, egal ob mit oder ohne Deutsche.

  • Elli

    Über die holländ. Schulen kann ich nichts sagen, aber denke mal grundsätzlich unterscheiden sie sich nicht von deutschen Schulen. Aus meiner Vergangenheit kann ich sagen, dass bei uns an der Schule ein sehr toleranter Umgang damit stattfand. Bei uns haben viele gekifft, kamen sogar bekifft zum Unterricht. So probiert man zwangläufig mal. Durch die vielen Kontakte die man in der Schule hat, ist es überhaupt kein Problem eine Connection zu bekommen und an etwas ran zu kommen, im Gegensatz zu heute ;-)

  • Anonymous

    das Roots/Oase-Model war m.E. seit jeher sehr gut, keine Drogentouris in der City und eben kein unkontrollierter Schwarzmarkt, auch sehe ich hier keine Overlast (auch wenn die Schlange bis vor die Türe reichte) ich denke es ist immer noch besser, die „Deutschen“ decken sich auf dem Geländer einer ehem. Trucker-Raststatte am Stadtrand ein, als in der ganzen City unkontrolliert verteilt auf dem Schwarzmarkt – dieses Model aufzugeben, ist m.E. äußerst unklug, wenn nicht gar dumm (etwaiger Druck aus der EU bzw. DE hin oder her) – gerade im Hinblick auf den Kameraden Bruls in Nijmegen … was die Schulen anbelangt, da nützt nur Aufklärung, das Abstands-Kriterium ist übrigens Augenwischerei, piepegal ob 350 m oder 500 m, wer kiffen will der tut es ohnehin (haben wir hier in der DE ja auch, manchmal), man sollte das eigentliche Ziel, die Trennung der Märkte (was übrigens voll aufgegangen ist) hier nicht aus den Augen verlieren und das passiert gerade…

    • Jenz

      Da man ja bald alles mit mehr als 15% THC als Harte Droge einstufen möchte und es beim Strassendealer vermutlich dann das hochpotente zu kaufen gibt das nicht mehr in die Shops darf gibt es da keinen Markt mehr zu trennen. Haze, Koks, Heroin…Alles das selbe.

  • Stimmt – davon redet scheinbar niemand mehr – auch nicht in NL. Habe dazu kein einziges Statement gehört. Halten die das Argument etwa für veraltet?

    Wenn’s um Dealer geht, hört man auch heute nur noch Overlast. Wie vorher bei den Coffeeshops mit vielen Besuchern auch.

    Daran sieht man auch, wie sich sinnvolle Überlegungen zum Konsumentenschutz sprichwörtlich in Rauch aufgelöst haben. Scheinbar haben die Niederländer vergessen, warum sie überhaupt Soft- und Hardrugs gesetzlich trennen. Aber diese Trennung wird ja auch durch das 15%-Kriterium aufgeweicht.

    • Sebastian

      Ganz genau, doch sehe ich hier auch ein Argument für die Shops, Ware mit über 15% THC Gehalt zu verkaufen. Weil tun sie es nicht, ist die Trennung der Märkte in Gefahr. Und das ist doch unteranderem eine Aufgabe der Coffeeshops, der ausschließliche Verkauf von Cannabisprodukten, keine anderen Drogen. Es handelt sich bei jeder möglichen Gehaltsmenge ausschließlich um Cannabis, ob es als Soft oder Harddrug gilt lässt sich nicht unmittelbar beurteilen. Die Grenze ist willkürklich, doch die zu anderen harten Drogen eindeutig. .

  • micha

    hoffentlich laesst uns venlo wieder rein. brauch nur 20 min mitm auto dahin….

    • keek

      hey micha, sind wir etwa Nachbarn? ;)

      • micha

        sieht so aus:-)

  • Und weiter gehts….
    http://www.l1.nl/nieuws/198287-vvd-venlo-moet-eigen-aanpak-drugs-bepalen#.ULW3UYad7V9
    Da steht nichts wirklich neues, aber doch ein kleines Detail mehr (http://www.limburg24.nl/hoes-wil-snel-overleg-over-nieuw-coffeeshopbeleid/)

    Im ersten Link wird zusätzlich gesagt, das die VVD-Venlo nichts davon hält in Limburg eine gemeinsame Linie, wie von Onno Hoes vorgeschlagen (zweiter Link), zu fahren.

    DAS IST GUT – SEHR GUT

    Wenn die VVD´s der beiden größten Städte in Limburg schon keine gemeinsame Linie mehr fahren wird das Chaos immer perfekter!

    Aber der eigentliche Knaller bei der Venloer-VVD ist, das sie das Backdoor legalisieren wollen! THATS IT! Sollen sie mit den Ausländern meinetwegen machen was sie wollen, wenn sie inländisch eine komplett legale Schiene ermöglichen wäre das die ultimative Vorreiterentscheidung für die gesamte EU.

  • Marcel

    Auch wenn es nicht so wirkt, aber vor (und ich sage explitit VOR) dem Wietpas gab es kein grosses Drogenproblem an den niederländischen Schulen. Die Aufklärung war eigentlich recht gut, und meist war die allgemeine Meinung über Kiffer auf „faul“ und „dumm“ reduziert. Da hatten die meisten Kiddis keinen Bock drauf. Das ist jetzt die Generation aus den 80igern und Anfang der 90iger. Was nun seit Wietpas Zeiten dort los ist kann ich auch nicht beurteilen. Allerdings wäre es nur logisch wenn der Konsum dort nun ansteigt. Da die beste Prävenzionsmassnahme ja einfach zu tode getrampelt wurde.

  • Anonymous

    Dann muss ich mir ja gar keine sorgen um die coffeeshops machen kann ja dann von haze auf Koks umsteigen wenn es das selbe ist und auch gleich bestraft wird.

    • Jenz

      So sieht’s aus.

      Mich würde mal interessieren wie der Ivo ausgerechnet auf 15% kommt. Warum nicht 10 oder 18? Gab’s da mal ne Studie oder sowas?

    • Marcel

      ist nur ein bissl teurer^^

      • Jenz

        Und irgendwann löst sich halt deine Nase und dein Gehirn auf…Aber sowas passiert mit Hard-Drug-Haze bestimmt auch…;-) Sonst würde der gute Staat das ja nicht so handhaben, oder? Die wissen schliesslich was läuft!

  • Jenz

    Die VVD in Venlo scheint nicht die selbe zu sein wie die auf „Bundesebene“. Aber Lokalpolitiker sind eh meist die vernünftigeren und pragmatischeren:

    http://www.powned.tv/nieuws/politiek/2012/11/vvd_kraakt_wietpas.html

    Schön finde ich:
    De VVD Venlo hoopt dat het ‚destructieve beleid‘ van de regering verder zal worden teruggeschroefd en dat het cannabisgebruik uit de criminele sfeer zal worden gehaald.

  • Anonymous

    Jetzt kommts: Der Bürgermeister von Nijmegen macht voll auf Diskriminierung: Jetzt braucht man ab januar keine GBA mehr aber dafür einen holländischen Perso oder Reiseausweis. Das bedeutet: alle Ausländer die in Holland leben und keinen holländischen Pass haben, kommen nicht rein!!!! Was für ein Arschloch!!!!

  • Anonymous

    Der Bürgermeister von Nijmegen….Bruls ist sein Name. Er war vorher der Bürgermeister von Venlo und ist vor ein paar Monaten nach Nijmegen „gewechselt“. Er ist von der CDA. Das sagt eigentlich schon alles. Soll er machen der Hund….Nijmegen ist eine Studentenstadt….in der sehr viele Ausländer leben….ausserdem ist die nächste Grenzstadt Kleve….Goch…..Strassenhandel wird aufblühen…..Wie dumm????

    • Das überrascht mich leider nicht sonderlich. In meinem letzten Artikel zu Nijmegen ( https://keinwietpas.wordpress.com/2012/11/21/nijmegen-sperrt-touristen-ab-januar-aus/ ), ist mir einer der letzten Sätze von Bruls sehr übel aufgestoßen, da ich solche Töne in der „Residenz-Kriterium-Diskussion“ vorher nie gehört habe. (Vorletzter Absatz in dem Artikel).

      Dazu – und zu den wohlmeinenden Kommentaren zu Lokalpolitikern (im Bezug auf die VVD-Venlo) muss ich anmerken, das Lokalpolitiker zwar evtl. pragmatischer sind, aber eben auch deshalb Lokalpolitiker sind, weil sie oft nicht das Format haben, mehr zu sein. Bei allem Jubel über den Vorschlag zur Lösung der Backdoorproblematik, wage ich zu bezweifeln, das da an die UN-Verträge gedacht wurde, die das leider (eigentlich) den Staaten, die diese unterschrieben haben verbieten (es sei denn man ist ein US-Staat – da gilt die UN nicht so wie in Europa und in der Welt). Es wird mit zweierlei Maß gemessen. Aber das ist eben internationale Politik, und die übersteigt oft den Horizont von Lokalpolitikern – egal ob man das (wie im Fall der Venloer VVD) nun mag, oder im Fall von Bruls nicht mag. Beide handeln ohne an die internationalen Verpflichtungen ihres Landes zu denken. Eben wie Lokalpolitiker – kurzsichtig, mit dem Fokus nur auf ihr näheres Umfeld. Sowas disqualifiziert für eine Karriere über der Lokalebene.

      Bruls Vorschlag kann man getrost vergessen – so weit geht das Lokaal-Maatwerk nicht. Denn eine Koppelung an die Nationalität statt dem Wohnort wird ganz sicher vom EuGH kassiert, sobald jemand klagt.

      Sowohl Venlos Vorstoß zur Regulierung der Backdoor, noch Bruls Vorschlag zur Koppelung an Nationalität statt Wohnort wird niemals so durchkommen.

      • Völlig einverstanden – trotzdem rechne ich es der VVD Venlo sehr hoch an, das sie das eigentliche Problem (Backdoor) überhaupt in die Diskussion werfen! Buitenlanders hin oder her, das CS-Hanf immer illegalen Ursprungs ist – Das ist DAS Problem.

  • Anonymous
    • Marcel

      Der beste Satz ist der letzte:

      Coffeeshophouders moeten hun klanten bij binnenkomst controleren, zegt Bruls. De politie zal de eerste drie maanden van 2013 regelmatig controleren, maar extra agenten worden daarvoor niet ingezet.

      Nur die ersten drei Monate? Dann haben sich die Leute dran gewöhnt oder wie!? Das ist das resultat daraus das alle die nach Venlo gefahren sind nun nach Nijmegen gefahren sind. Ich war die ganze Zeit nicht da, da mir das Gras dort zu schlecht ist. Aber so wird es dann überall anders auch enden.

      Vor Gericht anfechtbar? Mit nichten! Wir sprechen hier noch immer über die Grauzone „geduldet“ – somit werden die Regeln VORGEGEBEN.

      Aber das ist nun echte Diskreminierung.

      • Anonymous

        Ja…..das ist es. Aber er wird sehen was er davon haben wird……:-)) Leid tun mir am allermeisten die Shopbesitzer in Nijmegen….

  • thaerior

    Unsere jetzige Drogenpolitik bzgl. Cannabis ist Geburtshelfer für den Schwarzmarkt und bewirkt, dass Jugendlichen von Dealern an jeder Ecke Drogen angeboten werden – vielfach so gestreckt und vergiftet mit Blei, Altöl, Kunststoffen, dass nicht das Cannabis, sondern die Streckmittel die grösste Gesundheitsgefahr sind. Ausserdem werden über diesen Weg häufig auch harte Drogen an Jugendliche verkauft.
    Das alles wird DIREKT durch unsere jetzige Politik verursacht, bei einer kontrollierten Abgabe ab 21 z.B. gäbe es all diese Probleme nicht.

    Könnte man nicht STRAFANZEIGE gegen unsere Regierung stellen wegen vorsätzlicher Körperverletzung?

    • keek

      Mhh, fürchte das wird schwer, bin kein Jurist, aber vorsätzliche Körperverletzung wäre es, wenn die Regierung sagt, raucht das vergiftete Zeug. Aber die sagen ja, raucht garnichts. Von daher würd ich sagen, sind sie da fein raus.
      Wenn überhaupt wg. unterlassener Hilfeleistung oder so. Weil Sie wissen, was auf dem Schwarzmarkt alles vertrieben wird und sie sich einen Sch… drum kümmern.

      Aber im Endeffekt wird das nix bringen, weil die Konsumenten sich ja immer noch „freiwillig“ das Zeug kaufen.

  • thaerior

    Du hast wohl leider recht, dass man denen strafrechtlich nichts kann.
    Obwohl….unsere Regierung setzt Minderjährige den Gefahren des Schwarzmarkts aus, und das obwohl sie beim Alkohol die Jugentlichen ja auch durch Regulierung (erst ab 18) schützen.
    Der strafrechtliche, mindestens aber moralisch begründete Vorwurf lautet also:

    => Wieso schützt unsere Regierung Minderjährige vor Alkohol, aber nicht vor Cannabis? <=
    Wir fordern kontrollierte Abgabe an Erwachsene um unsere Jugend zu schützen!!!

    Wenn da nicht doch ein findiger Jurist was draus machen kann….Mobo, Antonio, was haltet Ihr davon, wäre dass nicht ne Anregung für die Juristen vom DHV?

    • Vermeintlich schützt sie uns ja davor. Durch ein Verbot.

    • Elli

      in unserer Gesellschaft sind Drogen nicht toleriert. Es gibt kein Recht auf Rausch! Das muss man sich mal klar machen, in was für einer Gesellschaft wir leben, wo solche Dinge verboten sind. Gnädigerweise dürfen wir uns mit Alk den Kopf abschießen…

  • Marcel

    Das ist leider alles an den Haaren herbei gezogen. Wie gesagt ist Cannabis ja verboten. Somit hört die subsummierung* im Gesetzesbuch wieder sofort auf.

    *subsummierung = Fachausdruck aus dem Rechtsbereich zur Prüfung der greifenden Paragraphen

    • Marcel

      Abgesehen davon schützt unsere Regierung durch das Verbot unsere Jugendlichen.

      Das es in der Realität anders aussieht, brauchen wir nun nicht zu besprechen.

  • Marcel
    • Anonymous

      hört sich doch gut an für uns:-)

      • Marcel

        Find ich persönlich auch. Wobei ich da raus lese das mit Besucher aus der Region Niederländer und nicht die Deutschen gemeint sind. Darauf wird dann ja nochmal eingangen. Halt das der Verkauf an Buitenländer am Stadtrand ruhig gestattet sein kann. Das schliesst für mich weitere Besuche im Nobbes aus. Allerdings sagen sie ja auch, dass die Regelung mit den „Zugangskarten“ doch erfolgreich war. Man musste sich in Venlo auch „registrieren“. Allerdings nur in Form einer „Membercard“ – die auch Ausländer erhalten haben. Damit sollte kontrolliert werden, ob auch die 5g Regel eingehalten wird.

      • Jenz

        Wenn Ausländer einzig in die Vorgelagerten Shops reinkommen wird es bald nur noch solche geben. Welcher CS-Betreiber würde sich denn dieses Geschäft entgehen lassen? Dann sind die Innenstädte „gesäubert“ und alle sind zufrieden.

      • Marcel

        Ich weiss, das letztes Jahr (vor der Floriade) in sprache war die Coffeeshops alle zu zentralisieren (auf dem Nijmeseweg) – vielleicht werden diese Pläne ja wieder aufgerollt.

  • Marcel

    Achtung OFF-Topic:

    Zeigt schön wie unsere Politik auch in anderen Bereichen genauso „tickt“

    „Ich mach‘ mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt ….“

    http://www.stern.de/politik/deutschland/geaenderte-textpassagen-empoerung-ueber-schoenfaerberei-im-armutsbericht-1933341.html

    Geänderte Textpassagen, weglassen von Informationen – alles das gehört zur Tagesordnung – und mich kotzt das mittlerweile an (entschuldigt die Ausdrucksweise)

  • Anonymous

    Ich denke das geht in die positive Richtung was Venlo anbetrifft!!

  • Anonymous

    Es giebt bald nur noch Käse aus Holland.

  • Marcel

    Das geilste: In Urugay gibt es den Wietpas bald auch! Nachzulesen hier:

    http://www.quetzal-leipzig.de/lateinamerika/uruguay/uruguay-legalisierung-drogen-19093.html

    • Jenz

      Ja und bis auf die Registrierungspflicht hört sich das ganze gar nicht so schlecht an. Allerdings gilt das ganze auch dort nur für Einheimische nicht für Touristen. Mit der 40 Gramm-Grenze oder 6 Pflanzen könnte ich GUT leben.

  • Anonymous

    Das würde ich nicht sagen.Ich war vor kurzem in Nijmegen und muss sagen das schon viele Deutsche in den coffeeshops eingekauft haben.Aber auch viele Holländer.Ich möchte behaupten das wenn Nijmegen für Ausländer schließt und Venlo wieder öffnet,es auch schnell wieder in Venlo „overlast“ geben wird.

    • Jenz

      Dabei finde ich das es zur Zeit in Nijmegen VIEL ruhiger zugeht als in Maastricht oder Venlo früher. Wenn wirklich alle jetzt dort hin fahren würden müßten die Shops dort ja überquellen. Aber bisher hab ich noch immer einen Sitzplatz bekommen und Schlangen bis auf die Strasse hab ich dort auch noch nicht erlebt. Egal ob am WE oder in der Woche.

  • Anonymous

    Die ganze Panik um Overlast und die Ströme und Unmengen von Abschauf alias Drogentouristen ist vollkommen erfunden nicht existent und wem kümmerts? Hauptsache die Rechten sind im Amt bestättigt egal über welche Leichen auch immer gegangen werden muss.

    Ich habe noch nie in knap 10 jahren ein überfüllten Shop gesehen, eben so wenig pissende Menschen oder Schlägerreien oder ähnliches, also was soll das ganze Affentheater?

    • Jenz

      Klar ist die Overlast vorgeschoben aber es wird halt PERMANENT damit argumentiert. Überfüllte Shops gab es allerdings. Schlangen von dutzenden bis an die hundert Käufer gab es sowohl im Easy Going als auch im Roots/Oase. Auch das Skunk in Roermond war abends immer voll.

    • Marcel

      ich schon^^ – sogar Menschen die sich übergeben mussten, Menschen die sich prügeln (erst im Shop – nach rauswurf davor), prollige Anmache vom Schaffner bishin zu handgreifigkeiten gegen den Schaffner usw. Also das kein Overlast vorhanden ist, stimmt so auch nicht. Ich möchte nicht neben einem CS wohnen.

      • Jenz

        In der Zwartbroekstraat in Roermond hätt ich auch nicht wohnen wollen. Nicht wegen der Leute an sich aber in dieser kleinen Nebenstrasse ging es den ganzen Tag zu wie in einem Bienenstock. Ein ständiges kommen und wegfahren. Schön war das für die Anwohner sicher nicht. Aber Roermond hatte halt auch nur diesen einen Shop da konnte sich nichts verteilen. Richtigen Stress hab ich in den Shops auch noch nicht erlebt aber es ist ja nur normal das es ab und an kracht wenn so viele Menschen aufeinander treffen. Sind eben nicht alle so sozial und ruhig wie wir hier in unserem kleinen Blog. Aber so sind Menschen das hat nix mit Kiffen oder Alk zu tun. Viele Menschen zusammen gibt IMMER irgendwann Stress.

      • Also ich würde liebend gerne neben einem Coffeeshop wohnen.

    • jgreeen

      Also die Sache mit der Overlast ist nicht komplett erfunden aber leider hat bis jetzt niemand mal etwas konkretes dazu vorgelegt. Keine Studie, keine Umfrage einfach rein gar nichts mit dem man was anfangen kann. Das zeigt schon, dass die Overlast tatsächlich nicht so groß ist wie es oft behauptet wird. Ein Grund gegen das eigenen Grundgesetz zu verstoßen und Ausländer zu diskriminieren ist das also noch lange nicht. Ich habe Verständnis wenn die Anwohner ihre Ruhe haben möchten aber so was kann man lieber mit Köpfchen erledigen und nicht mit dem Vorschlaghammer. Immerhin hat das ja auch genug Jobs gekostet.

      Übrigens als ich am Montag im Nobodys Place nach dem Stand der Dinge gefragt hab, standen auch wieder einige Autos teilweise mit lauter Musik mitten auf dem Bürgersteig und das auf beiden Seiten.Allerdings waren das natürlich alles nur Niederländer und keine bösen Touris. Früher hatte man da noch genug Leute die das zum Großteil geregelt haben. Für die Arbeit ist vieleicht einfach keiner mehr übrig geblieben.

  • Anonymous

    wo treibst du dich rum? wenn ich fragen darf? Ich kenne in Overijsel, Drenthe und Groningen fast alle Shops, ich habe soetwas noch nicht erlebt in 10 Jahren!

    • Marcel

      Venlo mein anonymer Freund…. Also im Grensbezirk kann man schon von Overlast sprechen.

      • Gianni

        Also erstens war ich auch regelmäßig in der Oase und es war schon teilweise so gegen 18 uhr sehr voll! Aber ich habe nie irgendwelche Probleme mit Übergeben oder Schlägereien in und um den Shop herum wahrgenommen.
        Und zweitens find ich zählt selbst wenn es so wahr das Argument keinesfalls ! Wenn du neben keinem CS wohnen möchtest, dann ziehe doch einfach mal neben eine Kneipe da kannst du wirklich von Overlast sprechen! Laute Musik , übergebende Leute am laufenden Band genauso wie Schlägereien am laufenden Band.
        Klar gibt es auch unter Kiffern schwarze Schaafe aber im Gegensatz zu Alkohol sind es nur Nuancen.

      • Marcel

        Ich wohne neben einer Kneipe die manchmal 48 Std am Stück auf hat. ICH WEIß WAS OVERLAST IST!

  • keek

    Kommt ja auch immer auf den Shop an…
    Wenn in der Oase 100 Leute in der Schlange standen, hast du das draußen nich gesehen, weil der Shop so riesig war. Wenn im Noppes 10 Leute in der Schlange standen, musste der nächste draußen vor der Tür warten.

    Gekotzt hab ich sogar auch mal, allerdings hatte ich zum Glück ne Plastiktüte im Auto, die ging dann in den Müll. Tee und Tüte zum Frühstück is halt nich so gut :)

    Zum Thema Overlast im Grenzbezirk oder besonders Venlo:

    Was ist den mit den Shoppingtouristen die an deutschen Feiertagen zu Tausenden direkt in die City strömen. Da spricht keiner von Overlast. Aber versuch mal vormittags an nem deutschen Feiertag von einer Ecke Venlos in die andere zu kommen. Da bist du locker ne Stunde unterwegs.

    Wenns wirklich darum geht könnte man ja sagen, ok die nicht Niederländer bekommen 1x pro Woche Zutritt zu nem Shop. Wenn dann natürlich alle am Wochenende kommen ist auch keinem geholfen…

  • Basjoe

    An den „Ausfällen“ einiger Touristen sind aber auch die Shops selbst schuld, bzw deren mangelhafte Beratung.

    So wurde zb im Amsterdamer Green Place einem Amerikanischem Touristenpärchen um die 50 die offensichtlich keinerlei Erfahrungswerte mit Cannabis hatten offen zum stärksten Haze geraten und und auch freundlicherweise selbiges gleich zu nem Purjoint verarbeitet der den beiden ohne Warnung und mit einem Grinsen überreicht wurde.

    Geendet hat das ganze mit einem üblen Absturz inkl bösem Sturz, übergeben in der Öffentlichkeit und Abtransport in einem Krankenwagen.

    Weis nicht wie oft ich sowas schon in A’dam erlebt habe, aber es waren einige male.

    Positiv überrascht hat mich der Budtender vom Voyagers der einem Newbie strikt vom kompletten sortiment abriet und sogar den weg zum (konkurrenz)-Coffeeshop Yo-Yo ausführlich erklärte.

    Das Yo-Yo ist auch in meinen Augen der absolut beste Shop für leute die sich nicht wegballern (oder Newbies) wollen da dort nur Outdoor produkte vertrieben werden.

    Kurz gesagt, die Shops die jedem alles verkaufen und das ohne Beratung brauchen sich nicht wundern wenn die Nachbarn es nicht mehr lustig finden wieder mal durch erbrochenes zu waten und sie dadurch Probleme mit Overlast bekommen.

    Allgemein vermisse ich bei den meisten CS auch einfach ne gewisse Auswahl an leichterem Outdoorwiet, da gibts mal Thai oder Columbian aber das wars auch und das wo es so tolle sorten ala Frisian Dew gibt, nur die findet man in fast keinem Shop.

    Da steht das Yo-Yo recht alleine auf weiter Flur.

    • Jenz

      Hab in Roermond mal erlebt wie einer nach ner halben Tüte umgekippt ist. Der sah nicht wie ein Anfänger aus. Hab selbst auch schonmal „gewackelt“…Aber wenn man sich kennt geht man halt früh genug vor die Tür, läuft ein paar Meter und dann gehts wieder.

  • Anonymous

    Bei sowas reden wir schon von Missbrauch der „Lästigen“ wer ist so scheisse und tut sowas? Gehen da noch Leute in solch ein Shop? Gut es stimmt Beratung gibt es nicht überall, muss aber nicht jeder wissen, was er/sie verträgt?

  • Elli

    Also ich finde mit der Oase wurde die meiste Overlast in Venlo schon abgefangen. In der Innenstadt ist das ein Märchen! Bin meistens Samstags mit dem Zug dort gewesen und dann ins Klein maar fijn. Also Overlast gab es dort nie. War immer der einzige aus dem Zug, der dort hin ging. Wie es im Easy Going war weiß ich nicht, aber man muß schon sagen, von den Leuten im Zug waren der größte Teil „normale“ Touristen die Käse, Kaffee oder was weiß ich dort kauften, da bin ich mir ziemlich sicher. Sah man ja auch an den Tüten ;-)

  • Elli
  • jdg

    sehr schön!!!@ elli

    @basjoe:kann dir nur beipflichten,wäre echt schön wenn die cs sich mal mehr um anständiges outdoorwiet kümmern würden,das yo-yo kann ich auch nur empfehlen,sehr netter budtender und eine angenehme atmosphäre,ein mehr als geeigneter kontrast zu den nervigen touri-shops,sogar mit e-roller aufladestation ;)

  • jdg

    wenn ich den letzten abschnitt im telegraafartikel richtig übersetze will rotterdams bürgermeister wohl doch kontrollieren,FALLS es doch overlast durch „buitenlanders“ geben sollte…naja wir sind ja alle lieb und brav,nicht wahr?

  • jdg
  • Anonymous

    Gestern beim Einkaufen bei Aldi in Deutschland, standen um die 20 Niederländer und haben ohne Spass den gesamten Sekt und Prosseco gekauft, dannach gab es nichts mehr selbst im Lager nicht und haben noch gefragt wo es noch überall Aldi gibt sie brauchen mehr. Was soll die Scheisse?????? Overlas???? Die kommen saufen den billigen Alk weg und dann buitenlanders uit?????? Scheinheilige Scheisse am liebsten würde ich gleich in ein anderen Sonnensystem auswandern.

    • micha

      aber echt:-) das ist overlast

  • Mo

    Was würde eigentlich passieren wenn ich jetzt in nen Shop in Venlo gehe und auf holländisch bestelle.Ob dir mir wohl was verkaufen?Wird denn da noch regelmäßig kontrolliert oder waren es auch nur 3 Monate?War schon länger nicht da,Fahr immer direkt nach Nijmegen.Würde mich aber echt mal ineteressieren,denn ich wohne in der nähe von Venlo.Hats schon mal jemand ausprobiert nach dem 1.5.12?

  • Anonymous

    klar kannste auf holländisch bestellen. aber dann musst du einen niederländischen ausweis vorzeigen……wohne auch ganz nah an venlo dran

  • Mo

    Das ist ja die Frage!Wird wirklich jeder Hölländer nur mit Ausweis bedient?Ich war gestern in Nijmegen und hab mal nachgefragt ob ich im Januar auch noch kommen kann.Als Antwort bekam ich:“klar,gerne!Nur nicht sitzen und rauchen,aber kaufen kannst du immer“Das hat mich wieder etwas beruhigt.Hatte echt schon Angst ich müsste jetzt immer nach Amsterdam fahren.Deshalb ist es vielleicht gar nicht so abwägig das in Venlo so was auch geht.Würde aber sowieso nur gehen wenn es keine Mitgliedskarten gibt, und mir fällt gerade keiner ein der keine hat.Vielleicht Rastafari?Naja,ich bin mal gespannt was sich die nächste Zeit so entwickelt.Ich würde mich echt freuen wenn die VVD alles wieder etwas lockern würde.Das wär die beste Lösung für alle,denn keiner scheint mit der jetztigen Situation zufrieden zu sein.

    • Das gibt Overlast – mehr geht nicht. Da fahren die Leute ~200km können was kaufen… dürfen dann aber nicht rauchen. SUPER – dann wird an jeder Ecke und in jedem Park gekifft und NUR die Ausländer fallen mit dieser Overlast auf…
      Kaufen Ja – Sitzen Nein! Den Coffeeshops die das machen werden…. denen gebe ich keine 3 Monate und dann macht der Laden NIE wieder auf!

  • Mo

    Da geb ich dir schon irgendwie Recht.Könnte zu Overlast führen.Allerdings verstehe ich da auch die Shopbesitzer.Wenn der Bürgermeister das wirklich durchzieht müssen die mit Strafen rechnen und wenn dann noch Ausländer im shop sitzen kommt das halt nicht so gut.Ich bin ehrlich gesagt froh das ich überhaupt noch was bekomme.Ich kann auch mit dem rauchen bis zu Hause warten.

    • Basjoe

      Das wär die denkbar schlechteste Lösung.
      Kaufen darf ich aber bleiben nicht, na super.
      Wieso sollt ich dann noch die teuren CS Preise zahlen wenn ich vergleichbares auf der Strasse weit billiger bekomme??
      So schafft man nicht nur Overlast durch Konsum in der Öffentlichkeit sondern man stärkt auch den Schwarzmarkt wieder.