Maastricht: Hat Hoes Angst vor Alleingang?

Viel ist momentan nicht in Erfahrung zu bringen, aber die bisherigen Informationen geben Anlass zu der Vermutung, dass Onno Hoes (VVD – Bürgermeister von Maastricht) sich zunehmend Unwohl bei seinem Alleingang fühlt.

Blick auf die Nachbarn – Denkmal in Maastricht (Bild unter CC-Lizenz)

Onno Hoes fühlt sich scheinbar zunehmend unwohl in seiner Rolle als einziger Bürgermeister in Limburg, der sich sklavisch an das, als gescheitert anzusehende, Wietpas-Projekt von Ivo Opstelten (VVD – Justizminister der Niederlande) hält – auch wenn das nun Residenzkriterium heißt und Maastricht (als einzige Stadt der Niederlande) schon vor dem Wietpas-Pilotprojekt, das am 01.05.2012 in den Provinzen Limburg, Nord-Brabant und Zeeland begann, den Ausschluss von Ausländern in seine lokale Coffeeshopverordnung geschrieben hat und damit eigentlich Rechtssicherheit bei dieser diskriminierenden Maßnahme genießt.

Letztlich ist in Maastricht, im Gegensatz zu allen anderen Gemeinden der Niederlande, das Gesetz in trockenen Tüchern und kaum angreifbar – auch nicht durch den Marc Josemans-Prozeß am 04.12.2012. Die Coffeeshopverordnung war immer schon eine lokale Angelegenheit, auch bevor die Regierungserklärung der neuen Koalition mit der, von Opstelten verkündeten, Möglichkeit zu lokaler Maßarbeit bei den Regelungen für Coffeeshops verkündet wurde. Das ist also keinesfalls neu, auch wenn es sich momentan für Außenstehende so anhört, und fast täglich Gemeinden dazu ihre Vorhaben veröffentlichen. Im Grunde ist es nur die stringente Fortsetzung der bisherigen Handhabung in den Niederlanden bezüglich Coffeeshops. De Facto also ein einfaches Zurückrudern ohne sein Gesicht zu verlieren.

In den Niederlanden werden die Bürgermeister nicht, wie in Deutschland, von der Bevölkerung der Stadt gewählt, und sind dort auch nicht verankert. Bürgermeister ist in den Niederlanden ein Parteiposten – und der ist austauschbar. Bruls (CDA) der aktuelle Bürgermeister von Nijmegen war beispielsweise zuvor Bürgermeister in Venlo.

Hoes ist also vor allem eines – ein Parteifunktionär. Und als solcher will er bestimmt nicht alleine da stehen. Wenn nun schon die VVD der benachbarten großen regionalen Stadt Venlo, mit einer ähnlichen Situation bezüglich Drogentouristen, andere Wege einschlägt und Hoes, sollten sich die vernünftigen Überlegungen seiner eigenen Parteifreunde in Venlo durchsetzen, dann mit seinem Ausländerausschluss allein steht, wird es sehr eng für ihn. Immerhin gehen die Einnahmen der Gemeinde Maastricht (z.B. durch Parkgebühren und Bußgelder), sowie die Umsätze der Gastronomie und des Einzelhandels seit Mai beständig zurück.

Gleichzeitig steigt die Belästigung der Bürger durch den illegalen Drogenhandel auf der Straße beständig an, auch wenn Hoes das bislang leugnet. Die Kommentare in den lokalen Medien zeigen, dass die Missstände den Bürgern auffallen, und sie nicht verstehen, wie Hoes diese negieren kann.

Da Hoes kein dummer Mann ist, erkennt auch er, dass ein weiterer Alleingang nicht förderlich für seine Karriere sein könnte. Daher sucht er nun, schnellstmöglich (wie die niederländischen Medien seit dem 20.11. berichten) den Schulterschluss mit seinen Bürgermeister-Kollegen in Limburg, Ihm schwebt dabei natürlich zunächst vor, die anderen Bürgermeister in Limburg von seiner Linie zu überzeugen. Das scheint aber nicht zu funktionieren (die Reaktionen der anderen Städte datieren später).

Die Mutmaßung, dass auch Hoes gezwungen sein wird, seine Hardliner-Haltung zu überdenken, verdichten sich also.

Antonio Peri

Als Grenzbewohner des Dreiländerecks Deutschland/Niederlande/Belgien und damit natürlicher Europäer, betrachte ich die gesamte Region als meine Heimat. Die Fortschritte im Zusammenleben habe ich immer als angenehm und befreiend erlebt. Als drogenerfahrener Mensch, habe ich jedoch schon seit vielen Jahren gesehen, wie sich die Niederlande, die einst ja so berühmt für ihre pragmatische Drogenpolitik waren, schleichend verändern. Die schleichende Entwicklung war vorbei, als der Wietpas in den drei südlichen Provinzen eingeführt wurde – nun endlich war eine größere Öffentlichkeit für das Thema empfänglich – daher freue ich mich, Autor auf Kein Wietpas! zu sein. Sämtliche anderen Themen zur Drogenpolitik und Legalisierung behandele ich in meinem eigenen Blog: http://antonioperi.wordpress.com
  • xy

    Rotterdam wil gemeentelijke wietplantage

    http://www.telegraaf.nl/binnenland/21119180/___Gemeentelijke_wietplantage___.html

    die wollen anscheinend das backdoorproblem angehen.
    so könnte man auch die 15%-thc-grenze durchsetzen.
    aber wieder nix konkretes zum thema ‚ausländer rein oder raus?‘.

    • Revil O

      Eigentlich doch schon!!
      Rotterdam hat sich schon öffentlich geäussert!!
      Die lassen auch weiterhin jeden rein ohne GBA-Auszug!!

  • Blubberblase

    wow, ich finde im moment hört sich das alles sehr gut an, was im moment passiert! natürlich müssen wir realistisch bleiben, aber die zeiten scheinen doch im moment eine positive richtung einzuschlagen! weiter so!!!

  • Elli

    Ich weiß nicht, ob Maastricht seine Politik noch mal überdenkt. Wegen der Lage hat Maastricht eine besondere Lage. Die Nähe zu Frankreich stößt den Niederländern glaub ich wirklich mehr auf, als nach Deutschland. Warum sonst gibt es so einen großen Konflikt in Belgien zwischen Flamen und Wallonen? Allerdings glaube ich Venlo wird vorerst auch dicht bleiben, allein schon aus Beistand und um Opstelten nicht völlig zu diskreditieren.

    Last but not least sind damit auch die Nachbarländer zufrieden, wenn zumindest die am stärksten frequentierten Orte Ausländern den Zutritt verbieten.

    • Gianni

      Dann steigt die Frequenz woanders! Aber wir werden sehen was kommt .

      • Elli

        Alle die kein Auto haben können nicht mehr so einfach Weed kaufen. Da fallen schon einige drunter, somit ist schon etwas erreicht worden.
        Und der Rest wird dann an der Grenze weggeschnappt und endlich ist D clean ;-)

  • Anonymous

    Ein kleines Licht am Horizond für Maastricht , hoffendlich gehts nicht wieder aus.
    Einmal Maastricht immer Maastricht.

  • OBCG

    .Hachjaaa… Wäre ich mal früher 18 gewesen, hätte mich gerne mal in Maastricht umgesehen und die coffeeshop Aufenthalte genossen. Hoffentlich wird mir die Möglichkeit noch gegebeb, von Maastricht hört man ja an sich so gut wie nur positives …

  • Anonymous

    Ja , ich fahre seit 1982 regelmäßig nach Maastricht.
    Maastricht ist meine Stadt in Holland die mir immer offen für alles war.
    Super Stadt und in 45 min.für mich mit dem Auto erreichbar.

  • Anonymous

    Und wie ist da die Sortenauswahl? Besonders Schwarz/warm/legger würde mich interessieren.Kenne ja wiegesagt viele Städte von früheren Urlauben aber Masstricht wär auf jeden Fall mal wieder ne Reise wert.

    Gruss Ruh

    • Anonymous

      Maastricht ist für mich wie “ Amsterdam “ nur viel schneller erreichbar.
      Zur zeit ist die sortenauswahl ehr bescheiden da nur auf dem Schwarzmarkt
      vorhanden. Ohne die Coffeshops nur noch halb so toll, leider.

      • Anonymous

        wie ist eigentlich die qualität in maastricht auf dem schwarzmarkt? okay oder Abzug? Danke und Gruzz

      • Schreib mir mal bitte bei Gelegenheit eine eMail!

  • Rob

    Und so eine stad will denn titel Europaeische Culturstadt 2018.

  • wilde 13

    Ja, Maastricht, bis zum ersten Mai des Jahres 2012 , die schönste Stadt der Welt.
    In den Shops der Stadt konnte man sich immer sicher sein, mindestens ein Leckerchen zu finden.
    Gestrecktes Gras war mir bis vor knapp zwei Monaten fremd, so etwas haben die nie gehabt.
    Aber dank dieser bescheuerten Politik , wissen wir es jetzt, was Streckmittel bedeutet.

    In der Erwartung, jetzt noch schnell die große Kohle zu machen, warten unsere “ neuen Städte “ nur auf die Touris .

    Also Augen auf – beim Wiet kauf, sogar im Coffeeshop!

    Ich bin zum Wietstok ( Andersom,der Shop am Vismarkt gehört dazu!)nach Utrecht gefahren , was leckeres probiert und richtig, falsch investiert.

    Nach dem ernsthaften Angriff auf meine Gesundheit bin ich auch nochmal dort hin gefahren, um die Plastikscheiße zu tauschen.

    Aber , was glaubt ihr, der Wichser , der gleiche Mensch der mir das vor genau einer Woche an gedreht hat, hatte einen Haufen Ausreden parat warum Er es nicht umtauschen kann.

    Die beste fand ich, das ich keinen Kassenzettel davon habe!

    Nach dieser Sinn freien Diskussion einige Meter weiter im Bordeaux Rood (kein Brixgras) erworben und vor Ort probiert, und so gestärkt und voller Mut habe ich das Girl hinter der Theke gefragt ob sie mir einen Briefumschlag geben kann, hätte diesen auch bezahlt, aber sie hat ihn mir geschenkt.
    Natürlich war ich wie immer extrem freundlich, und habe mein bestes Niederländisch gesprochen.
    Dann habe ich mich mit zwei dort auch rauchenden Menschen unterhalten, die gehen auch niemals zum Wietstok, weil die wissen, da wirst Du verarscht.

    Den Umschlag habe ich dann beschriftet mit:
    “ ONBEKENDE VERVUILING GEKOCHT 15.11.2012 IN WIETSTOK “
    Dann habe ich eine Packung von dem Giftgras dort hinein gesteckt, zu geklebt und beim nächsten Politiebureau ein geworfen.
    Schade, das ich meine Adresse nicht hinterlassen konnte, um zu erfahren was es für ein Dreck war… Oder ob die das überhaupt testen , dürfte ja für die ein leichtes sein. Die Apotheke in meiner Stadt hat leider keine Test Möglichkeit, weil Cannabis ja in D verboten ist.

    Ich habe dann noch zwei Einheimischen eine Rauchprobe überlassen,(nach ausdrücklicher Warnung!) spart ja Gewicht auf der Rückreise. Und rauchen kann man es sowieso nicht.
    Der zweite Shop t‘ grasje, wo ich am 15.11.2012 für knapp 80 Euro eine noch schlimmere Seuche gekauft hatte, war da etwas kundenfreundlicher eingestellt.
    (Da hatte ich Anfang des Monats auch mal sehr leckeres Gras bekommen , ohne Siff , Driss , Brix und anderem Dreck.)
    Der Dealer hat mir direkt angeboten es zu tauschen , der hat es dann zurück genommen mir einen Zwanni gegeben und ich durfte noch ein Pack für 20 € aussuchen.
    Dem habe ich dann auch geglaubt, dass Er das nicht absichtlich verkauft hat sondern das Er im Einkauf selber verarscht wurde. Und das der Shop das Gras testen wird.
    Habe dann natürlich wieder neues Geld dort ausgegeben und bin zufrieden.
    Auch zufrieden war ich bei dem Laden nähe Breedestraat, der aber Ende dieses Monats (heute) zu macht, daher konnte ich mir den Namen nicht merken.

    Und echt kultig den Utrechtern ihr Socialboot ,liegt direkt am Knast vor Anker, an Bord riecht etwas muffig, aber die hatten tolles Outdoorweed und gutes unter Lampen gezüchtetes.

    Noch weiter Richtung Nordsee, nicht Hamsterdam, aber eine schöne Stadt, ( kann schlecht sagen wo, nicht das ich mir meine eigene Overlast mitbringe.) gibt es noch ganz tolle Läden.
    Habe mich in einem solchen Shop mit dem Chef unterhalten, der sagte, seine Gemeinde würde die Regeln nur dann verschärfen, wenn wirklich Overlast entsteht.
    Dank dem Wietpas kenne ich mich jetzt sogar mit den Provinzen der Niederlande aus, wer hätte das gedacht, freiwillig Erdkunde.
    Und Dank dem Wietpas, (der doch nur in neuer Verpackung als Residenzkriterium daher kommt?!) gibt es diesen Blog. :-) :-) :-) :-) :-)
    Aber trotzdem, Maastricht von früher, wird durch nichts ersetzt werden können.
    Schönes Wochenende, viel Erfolg auf der Suche und sauberes Material wünsche ich allen mit leidenden!

  • Anonymous

    Ich bin geschockt, dass angeblich nur noch verbrixtes Grass in Holland geben soll. Ich bin noch nie damit in Kontakt gekommen. Oder ist das die Antwort auf GBA alias Wietpas? Sicher gibt es schwarze Schafe, aber dass in jeder Stadt nur noch schlechtes gibt und nur beim schwarzmarkt gekauft werden kann, und diese werden auch noch vom Coffeeshop verarscht …. Wenn es sowas gibt dann sicher ab Venlo abwärts aber im Norden und Osten? Never !!!!

  • OBCG

    Glaub mir, du weiß nicht was du bisher alles geraucht hast und willst es auch nicht !
    Brix als Streckmittel ist viel zu auffällig, da gibt es besseres was man nicht mal unbedingt bemerkt …
    Und da es keinen regulierten und kontrollierten Anbau gibt kann man auch nie mit Gewissheit sagen, dass das Gras was man raucht, wirklich rein ist.

    • Jenz

      Und man kann sich noch nichtmal sicher sein das die selbe Sorte aus dem selben Shop immer sauber ist. Hatte in Nijmegen S5-Haze gekauft und war begeistert. 3 Wochen später das selbe geordert, sah auch toll aus aber nach ein paar Tagen hatte sich die Konsistenz „seltsam“ verändert. Bin Sicher das war nicht „natürlich“. Es wurde hart aber nicht so sehr wie wenn Haarspray drin ist…roch auch nicht so. Aber es war merkwürdig und schmeckte auch nicht toll. Keine Ahnung welchen Dreck die mir da angedreht haben. Ich glaube allerdings das das keine Absicht des Shops war denn frisch roch und sah es aus wie beim ersten mal und da war es sicher nicht verunreinigt, zumindest nicht spürbar.

      Deswegen ist der Vorstos von Rotterdam eigentlich zu begrüssen auch wenn es dann nurnoch 15% Weed gibt. Hauptsache sauber. Unter Laborbedingungen ist es übrigends durchaus möglich Gras mit exakt 15% zu züchten. Einige hier bezweifeln ja das das geht. Aber medizinisches Cannabis wird heute schon so hergestellt. Die müssen IMMER die selbe Quali liefern (auch 15%) und machen das schon lange so.
      Hab mal ne Reportage darüber gesehen und der Chef sagte wenn der THC-Gehalt nicht stimmt, müssen sie es „entsorgen“…Dabei hat er gegrinst..;-)

      • Marcel

        Ich will auch Gras entsorgen müssen welches über 15% hat. Aber das medizinisches Cannabis15% hat war mir nicht bewusst. Das ergklärt wie sie genau auf diese Grenze kommen.

      • Jenz

        Gibt wohl verschiedene Stärkegrade beim medizinischen C. aber in der Reportage sprachen sie davon das sie 15% iges herstellen. Kann natürlich sein das es aus der Ecke kommt denn der Hersteller war eine Niederländische Firma, muß aber nicht….Hmm und da google ich mal ein wenig und was sagt WIKI:

        „In den Niederlanden werden unter staatlicher Kontrolle drei standardisierte Cannabis-Varietäten für medizinische Zwecke erzeugt: Bedrocan (THC ca. 18 %; CBD <1 %), Bedrobinol (THC ca. 13 %; CBD <1 %) und Bediol (THC ca. 5 %; CBD ca. 6 %).[28] Diese Arzneimittel sind in den Niederlanden verschreibungsfähig."

        Hab ich jetzt ne Erinnerungslücke? Bin mir sicher mit den 15%…?! Naja, vielleicht war's schlecht übersetzt.

      • Das S5 vom „Araber“ – den genannten Effekt kann ich in Teilen bestätigen. Ich habe davon gut 2gr verbrannt, zerbröselt, in allem möglichen eingelegt und extra ein USB-Mikro gekauft. NICHTS konnte ich nachweisen, obwohl ich echt intensiv recherchiert hatte wie man was erkennen könnte. Mir fällt bei dem S5 insbesondere auf, das es nach 2 Wochen noch 100% wirkt aber nur noch 10% schmeckt/riecht… Ist da vielleicht das berüchtigte Hazespray in Verwendung? Nötig hat das Material das eigentlich nicht ;-)

      • Jenz

        Das S5 war aus dem Jamaika….Haze-Spray wäre möglich, das Aroma hat nach ein paar Tagen stark nachgelassen. Aber Du hast recht, nötig wär das nicht bei dem Gras. Beim ersten Kauf war ich ja skeptisch. Das Zeug sah einfach ZU GUT aus um echt zu sein…aber es schmeckte geil und war auch von der Konsistenz so wie man es von einer potenten Sorte erwarten konnte auch nach ein paar Tagen. Unverständlich warum man an sowas noch herumpanscht.

      • ersguterjunge25

        @Jenz: selbe stadt, selber shop, selber effekt nu mit lemon haze. Am Samstag gekauft und Montag kaum noch Geschmack/Geruch und das für 10€/g traurig :(

  • Ganz allein wird Onno nicht sein…

    http://www.omroepzeeland.nl/nieuws/2012-11-30/313133/goes-tevreden-met-softdrugsbeleid#.ULhzt4aZfV8

    Goes zieht scheinbar mit…

    **************************
    De gemeente Goes wil het drugstoerisme blijven tegengaan en mensen voorlichten over softdrugs met het oog op de volksgezondheid.
    **************************

    Bischen unkonkret die Aussage, deutet aber in die Richtung Buitenlanders eher nicht in die Shops lassen zu wollen…

    • Ist aber halt eine ganze andere Region!

      • Südniederlanden sind Südniederlanden… ob Zeeland oder Limburg…
        Es lässt sich ein ganz klares Nord-Süd Gefälle ausmachen.
        Bei „uns hier unten“ ist die Diskriminierungsmotivation am größten. Leider fällt, außer Maastricht/Kerkrade/Heerlen etc., alles weitere im Süden aus der deutschen Betrachtung. Für viele Belgier, Franzosen, Briten spielt aber genau dort die Musik und nicht im Norden…

      • Jenz

        Das ist ja grade das Problem. Die gefühlte Overlast konzentriert sich halt im Süden. Schon durch die nahen deutschen Ballungszentren wurde der Süden eben besonders stark von Ausländern besucht. Überleg mal: Köln/Bonn, Düsseldorf, Ruhrgebiet. Alle fuhren nach Maastricht, Venlo oder Roermond. Das sind Millionen Menschen die sich regelmäßig in die Shops aufgemacht haben. In Maastricht kommen die Belgier und Franzosen noch dazu! Das war ja auch der Grund für die ganze Aktion. Hätten „wir“ uns besser über das Land verteilt wär vermutlich alles beim alten geblieben. Geht nicht, weis ich auch und soll auch die Diskriminierung nicht verharmlosen, nur ein Problem seh ich darin durchaus auch.

    • Aber Zeeland ist nicht Limburg, und Hoes sucht ja den Schulterschluss mit seinen Limburger Bürgermeister-Kollegen.

      Dazu kommt, das Zeeland auch ohne Coffeeshops genug Tourismus behalten wird. Immerhin ist der Urlaub an der Küste oft eine Sache für Familien mit Kindern – eher nicht das typische Coffeeshoppublikum. Middelburg kommt ja auch seit Jahren ohne Probleme mit Dealern etc. ohne Coffeeshops klar.

      Auf die Grenzprovinz Limburg ist das, meiner Meinung nach, allerdings so nicht übertragbar. Da herrschen völlig andere Verhältnisse.

  • maastourist

    Schön, dass es scheinbar Bewegung auch in Maastricht gibt, aber mal ganz naiv eine Frage: Etwas offizielles gibt es doch immer noch nicht seitens der neuen Regierung. Da wurden einige Gedanken gehegt, dann schaut ma sich das Chaos an, welches gerade entsteht, und dann wird über weitere Schritte nachgedacht. Ich persönlich glaube, bitte seid mir wegen der negativen Einstellung nicht böse, dass da noch was „von oben“ kommt. Dieses im Nebel-stochern und den Hickhack der gerade herrscht, wird niemand wollen.
    Oder gibt es ganz offizielle Anweisungen, wie es weitergeht, Mobo?

    Zu Maastricht, auch bin dort seit gut zwanzig Jahren Gast und seit Mai fehlt mir was, soviel ist sicher …

  • Anonymous

    Nein niergends in ganz Holland was offizielles, selbst Adam wurde nur durch ein Interview bekräftigt, aber schwarz auf weiss mit Stempel und Unterschrift ist gar nichts, doch GBA, Ausweiss, keine Ausländer und nichts mehr über 15%. Sonst leider nichts.

    • Gianni

      Da wird auch nichts mehr kommen denke ich. wir deutschen brauchen immer alles schwarz auf weiß aber das ist nicht über all so es wird alles im Sand verlaufen und jeder kocht sein eigenes suppchen . Denkt an meine Worte.

  • Horst

    „Onno Hoes fühlt sich scheinbar zunehmend unwohl in seiner Rolle als einziger Bürgermeister in Limburg, der sich sklavisch an das […] Wietpas-Projekt […] hält“

    In Limburg gibt es die beschaulichen Grenzgemeinden Kerkrade und Heerlen – von denen war hier nichts zu lesen. Wie findet man raus was dort jetzt passiert?

    • Zu lesen ist davon hier schon was… nur wissen tun wir NICHTS…
      Ich müsste mal die Runde in den Shops machen und zusätzlich die Bürgermeister anschreiben… bin aber Zeitlich sowas von hinten gegen…
      Die Gegend zzgl. Sittard/Geleen ist mir ja auch viel näher und lieber wie Maastricht selbst…

      • Horst

        Die Frage ist, ob die im Brothers/New Capricorn/Quiam etc. tatsächlich etwas wissen (falls die Shops überhaupt noch existieren, ich bin seit Mai überhaupt nicht informiert, und das Brothers z.B. war ja schon mal für ne Weile geschlossen).

        Die Bürgermeister anzuschreiben traue ich mich nicht so recht, ich muss leider eher anonym bleiben.

  • Anonymous
  • Sackratte

    Ja, mich würde auch interessieren was mit Kerkrade,Sittard,Geleen etc. ist. Hat da irgendwer News? Das Quiam und Down Under in Kerkrade exitieren noch. Die müssen doch mittlerweile wissen wie es ab Januar weitergeht………..

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