Städtische Plantagen

Versucht Euch mal vorzustellen, wie es ist, in Opsteltens Haut zu stecken: Euch sind die Coffeeshops ein Dorn im Auge. Ihr verabscheut Drogentourismus. Und Ihr fühlt Euch von der ganzen Welt missverstanden. Sogar von Parteigenossen. Trotzdem zieht ihr Euren Plan durch. Zwar hat die Idee mit dem Wietpas nicht so ganz geklappt, aber das neue Zauberwort heisst „I-Kriterium“. Und einen Amtsgang muss man dann trotzdemmachen. Alles scheint so zu laufen, wie ihr es Euch vorstellt. Bald, bald habt Ihr das stolze Königreich von der Pest der Coffeeshops befreit…

Wie muss man sich fühlen, wenn auf einmal immer mehr Städte von der Idee infiziert sind, eigene Cannabis-Plantagen zu errichten, um die Backdoor-Problematik zu beenden? Ich wette, Herr Opstelten schäumt vor Wut!

Marijuana031904_fig1Eindhoven, Tilburg, Haarlem, Rotterdam, Den Bosch, Utrecht – immer mehr Städte überlegen eigenen Cannabisanbau zu betreiben. In Tilburg gibt es sogar schon den Ratsbeschluss dazu. Städtisches Cannabis, frei von Verunreinigungen, als Versorgung für die Coffeeshops. Ein harter Schlag für den Schwarzmarkt! Das wäre dann auch eine Möglichkeit, die umstrittene 15%-Grenze zu kontrollieren und garantieren. Es hat zwar auch Nachteile, aber mit Sicherheit ist es der Weg, den wir uns wünschen: Eine geregelte Handelskette beginnend bei der Produktion bis hin zum Verkauf. Keine Illegalität, die Shopbetreiber stünden nicht mehr mit einem Bein im Knast.

Doch können sich die Gemeinden damit durchsetzen?

Minister Opstelten hat in einem TV-Interview vermeldet, dass er nicht sonderlich begeistert von den Plänen ist. Er betonte, dass städtische Plantagen überhaupt nicht möglich seien, da sie gegen geltendes europäisches Recht verstößen.

Ist das wirklich so? Die Europäischen Gesetze besagen eindeutig, dass Cannabis und der Handel damit verboten seien. Doch es gibt Schlupflöcher. Die Coffeeshops nutzen einige davon aus. In ihnen ist Cannabis nicht legal, es wird nur geduldet.

Ausserdem besteht immer die Möglichkeit eines „Modellversuchs“. Das Coffeeshopmodell selbst ist einer. Ein landesweiter Modellversuch, der seit Jahrzehnten durchgeführt wird. Aus diesem Grund ist er so fragil, da er jederzeit relativ problemlos beendet werden könnte. Auch die Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige hier in Deutschland war lange ein Modellversuch (der später zu einem Gesetz wurde). Genauso könnte meiner Meinung städtische Growräume ermöglicht werden. Die Situation wäre vergleichbar mit der von Colorado und Washington. Auch dort verstößt die Legalisierung gegen das Bundesgesetz. Alles sehr spannend.

Man wird das Gefühl nicht los, dass sich ein großer Graben zwischen der niederländischen Regierung und den Gemeinden auftut. Sicher, einige spielen das Spiel der Regierung mit, z.B. Maastricht. Doch immer mehr Gemeinden ahnen, dass der Weg von Opstelten & Co. der falsche ist, einer der mehr Probleme erzeugt als er löst. Ich bin mir sicher, dass sehr bald Köpfe rollen werden. Die Frage ist nur, auf welcher Seite? Werden Bürgermeister abgesetzt? Oder muss gar Opstelten seinen Platz räumen? Er gerät nicht nur wegen seiner Drogenpolitik unter Beschuss. Seine Trojaner-Ambitionen sind in der Netzgemeinde höchst umstritten.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • groooveman85

    Eine Korrektur:
    Es gibt seit 2009 ein Gesetz zur Heroinvergabe an Schwerstabhängige. Das ist also KEIN Modellversuch mehr.
    Allerdings ist dieses Gesetz so streng und schlecht geschrieben, dass nur wenige Großstädte Einrichtungen geschaffen haben, um die Abgabe von Echtheroin umzusetzen.

    Trotzdem sehr guter Artikel. Danke für deine Arbeit.

  • Anonymous
  • jgreeen

    Opstelten ist eben ein rechter Hardliner der momentan leider Macht hat und sich in aller Ruhe mit seinen Experimenten beschäftigen kann. Wir sollten nicht vergessen, ein großer Rechtsruck ist durch die Niederlande gegangen und für seine Aktionen bekommt er viel Anerkennung bei seiner Klientel. Die Gemeinden müssen sich aber mit realistischen Lösungen für ihre Probleme befassen. Ein Bürgermeister oder ein anderer Politiker der Gemeinde hat auch einen viel direkteren Bezug zu den Bürgern. Dadurch wird er auch viel direkter an seinen Leistungen gemessen. Jemand wie Opstelten kann sich aber hinter seinem Ministerium und den vielen Menschen unter ihnen verstecken.
    Da wundert es mich nicht, dass man in der politschen Basis jetzt nach sinnvollen Lösungen sucht um diese halbgare und nicht unproblematische Duldungspolitik mit Nutzen für alle Beteiligten aufzulösen. Die haben andere Probleme als das Ego des Ivo Opstelten. Seine plumpe Reaktion der Marke „Geht nicht und damit basta!“ wird ja auch im Hinblick auf die Vergangenheit mit geduldeten Coffeeshops ziemlich schnell auseinander genommen. Die gleichen Argumente gab es auch als damals die ersten CS geduldet wurden. Außerdem sollte die Entwicklung in Colorado und Washington die immer mehr Aufmerksamkeit und Zuspruch erhält, gewaltigen Aufwind für die neuen Überlegungen bieten. Das Mutterland der Prohibition verkauft in zwei Bundesstaaten Cannabis als Genussmittel, während man in den Niederlanden versucht wieder zurück zu rudern. Dieser Umstand bringt mich mitlerweile echt zum lachen. Allerdings habe ich auch die vermutung, dass es früher oder später in den Niederlanden noch knallen wird und einige Leute ihren Hut nehmen müssen.
    Hoffentlich gehören rechte Gestalten wie Opstelten und Rutte dazu.

  • Joe

    Die Idee hinter den Plantagen ist aber keine schöne.Damit wollen die Städte den Schwarzmarkt auslöschen.Wenn das geschehen ist(ca 1-3Jahre),werden sie die Cooffeshops
    schliessen.Und keine Ausländer kommen mehr um aufm schwarzmarkt Cannabis zu kaufen.
    Da ja schon 3Jahre keine Ausländer ohne gba In die Coffeeshops gekommen sind.

    Ob der Schwarzmark dann schnell wieder aufblüht, bleibt dann abzuwarten.

  • Ich denke auch, dass diese Pläne Alternativen zu Coffeeshops schaffen sollen. In Utrecht ist beispielsweise kein Anbau durch die Gemeinde, sondern Cannabis-Social-Clubs geplant: „De gemeente wil een vereniging oprichten voor volwassen wietgebruikers die op een gereguleerde en gecontroleerde manier wiet telen“. – Die Gemeinde will eine Vereinigung für erwachsene Cannabiskonsumenten einführen, die auf eine regulierte und kontrollierte Art Gras anbauen.

    Das ist nichts anderes als ein Cannabis-Club wie in Spanien und selten in Belgien (Trekt uw Plant). Damit wäre dann das „Problem“ Coffeeshop und das „Problem“ Drogentourismus gelöst. Kein Wunder das auch die VVD das unterstützen kann (bis auf Opstelten natürlich). Allerdings nützen mir die CSCs in Spanien als Tourist nichts.

    Langsam wird es ungerecht. Immer mehr Länder in Europa lassen ihre Bürger wenigstens begrenzt Hanf anbauen – und in Deutschland sind seit 1992 sogar Hanfsamen verboten. Ich hoffe (aber glaube es natürlich nicht) das die Abstimmung am 17.01.2013 im Bundestag zu dem Cannabis-Club – Antrag der Linken positiv abläuft. Da aber SPD, CDU und FDP dagegen stimmen werden, ist nur die Debatte davor spannend.

    • Damit sie etwas weniger spannend verläuft, hat man sie kurzfristig vom 29.11.2012 auf den 17.01.2013 verlegt: http://antonioperi.wordpress.com/2012/11/22/bundestag-debatte-zu-cannabis-clubs-verschoben/

      Vermutlich meint man, bis dahin seien die Ereignisse in den USA schon nicht mehr so sehr in den Köpfen.

      • jgreeen

        Jap ich glaub auch, dass die Aktion aus den USA da einen Einfluss hatte. Vieleicht spielen da einige Leute auf Zeit und haben damit gerechnet, dass das alles doch noch gestoppt wird.
        Tja nix da seit gestern ist es in Colorado und Washington beschlossene Sache, dass der WILLE DER BÜRGER Gesetz wird.

      • keek

        naja, wenn´s „doof“ läuft, kommen aber bis dahin auch noch positive Reaktionen in die Öffentlichkeit, die uns dann evtl. wieder etwas mehr hoffen lassen können.

        Versteht mich nicht falsch, ich glaube nicht, dass wir in absehbarer Zeit auf irgendeine Weise legal in Deutschland an Cannabis kommen, außer mit Rezept (und selbst dann ists nicht leicht).

        Aber: Im nächsten Jahr ist Bundestagswahl…

        Und wer weiß, wie es danach aussieht.

    • Sebastian

      Samenverbot 1992 kann nicht sein, ich habe noch Mitte der 90er in D legal Samen gekauft. Das war doch 1998 als das BtmG diesbezüglich geändert wurde.

      • Sebastian

        @Antonio Peri s.o.
        Grüsse

      • Du hast recht – war in der 10. BtMG-Änderung 1998. Inzwischen haben wir übrigens schon die 26. Änderung und an der 27. wird gearbeitet. Wird immer schneller der Blödsinn. Hab mir den Wolf nach der 10. gegoogelt: http://archiv.hanflobby.de/btmg/#uebergang aber das ist sie – da steht das Samenverbot (auch so ein deutscher Alleingang) drin.

      • pirat

        stimmt genau seit 1.2.1998 ich habe damals genau aus diesem Grund meinen kleinen Growshop im Süden der Republik schließen müssen, da der Samenhandel für mich damals 50% des Umsatzes ausmachte. Selbst die rot-grüne Regierung hat damals trotz gegenteiliger Versprechungen vor der Wahl diesen Wahnsinn nicht mehr geändert!

        • Der pirat ist wieder da! Du wurdest bereits vermisst ;-)

      • pirat

        keine Sorge ;-) bin immer am mitlesen. Habe gerade nur zu viel zu tun, das fürs kommentieren wenig Zeit bleibt!.

  • Anonymous

    Ich denke nicht das der Schwarzmarkt sich auflöst nur weil plötzlich,wie soll man es nennen ( Gemeinde/Städte Plantagen) existieren.
    In den Zeiten der coffeeshop Duldung existierte ja auch noch der Schwarzmarkt.
    Warum sollte man sich also jetzt die Butter vom Brot nehmen lassen?
    Man wir sich da schon einig zb. In Form von besserer Qualität oder besserer preisen, größere menge usw.

    • Josh

      Wer würde es tun, wenn es legal wäre? Bessere Preise und Qualität auf dem schwarz Markt? Sicher nicht hier auf diesem Planeten

      • Anonymous

        Nun,alle die legal keinen zugang hätten gehen weiter auf den Schwarzmarkt.
        Wohin auch sonst???

      • xy

        selber growen.

        aus nem growforum weiß ich von nem holländer, der jeden sommer 10 pflanzen outdoor mit verdunkelungstechnik auf seiner terasse zieht. ernte diesen sommer: ca. 1,5 kg bestes gras. bedeutet für ihn: jahresbedarf for free und ca. 3000 eur nebenbei, steuerfrei. er meint, das die meisten holländer ihr gras gar nicht in den shops kaufen, sondern sich bei freunden, die growen, versorgen.

        ein ähnliches statement findet man in der doku ’nederwiet‘ von doede de jonge (das ist ein passionierter bio-gewächshausgrower der alten schule, der von organisierten gangsten überfallen und seiner kompletten ernte beraubt wurde): ca. 80% des in holland kommerziell gegrowten grases (also das vollgepumpte hydro-weed aus fabrikhallen usw.) geht gestreck nach duitsland. doede ist hier einer der mitstreiter: http://www.voc-nederland.org/

        auch in holland werden homegrower mittlerweile gejagt. laut dem film nederwiet wird geschätzt, das jeder fünfte (!) holländer was kweekt (auch wenn er evtl. gar nicht kifft), weil es leicht verdientes geld ist. vom samen bis zur ernte im optimalfall ca. 80 tage, vier ernten pro jahr oder sogar mehr. so’n growzelt findet echt in (fast) jeder wohnung platz. da gibt es ne aktion, wo man seine nachbarn verpfeifen soll, wenn man auffälligkeiten bemerkt:

        http://www.deweblogvanhelmond.nl/wp-content/uploads/2012/10/Weer-%C3%A9%C3%A9n-opgerold-hennepkwekerij-Helmond.jpg

        ok, die behauptung, das etwa jeder fünfte kweekt, hat sich dann doch als falsch herausgestellt. war ne schätzung der polizeibehörde…

        ich kann mich noch an alte zeiten erinnern, wo ich mit meinem besten kumpel und nem feinen holland-superskunk-joint zusammen gesessen habe. zu einer zeit, wo ‚holland-gras‘ noch ein feststehender begriff für top-qualität war. so etwas wie gestrecktes gras gab es damals(tm) nicht; nur halt schlecht gegrowtes oder eben schlechte bagseed-genetik aka ‚deutsche hecke(tm)‘. wir hielten es für unmöglich, das man gras strecken könnte. jedenfalls nicht so, das man es nicht bemerkt. die gegenwart zeigt, das wir wohl (leider) falsch lagen.

        außerdem ist die organisierte kriminalität definitiv im cannabu$ine$$ angekommen. nicht nur in den niederlanden, auch hier bei uns: http://www.youtube.com/watch?v=fF0G8bRnAkM
        razzia bei den hell’s angels. da kann von einem verkifften ‚peace and love‘ wohl nicht mehr die rede sein. vorbei die zeiten, in denen ein cannabisdealer auch so etwas wie ein sozialarbeiter war…

        damals(tm) gab es noch kein internet, bzw. es steckte noch in den kinderschuhen. wenn ich mal überlege, was sich da alles so getan hat… irre! scheiß doch auf das samenverbot, die nüsse bestellt man jetzt im netz (aus spanien + bonusseeds)! die meisten hollänischen samenbanken (z.b. die ‚großen‘ wie sensi seeds oder dutch passion) produzieren ihr saatgut mittlerweile in spanien. oder man besorgt sich stecklinge aus österreich. und ich poste in nem blog, das sich mit der schließung von coffeeshops in den niederlanden beschäftigt.

        tja, auch ne form der globalisierung! da geht noch was. kopf hoch, overgrow your government!

        • Großartig geschrieben! Willst du nicht mal einen Gastbeitrag erstellen? Würd mich freuen!

      • @ xy – würde mich für Dein Forum interessieren – besonders zum Anbau und zu der Situation in Westeuropa habe ich bereits geschrieben: http://antonioperi.wordpress.com/2012/10/16/was-im-verborgenen-bluht/

        Ich kenne Österreich ganz gut, da ich eine Freundin in Wien und viele österreichische Freunde über das LdT (größtes deutschsprachiges Drogenforum) hatte. Ich interessiere mich sehr für die interessante Enwicklung in den „Alpenländern“. Ich unterstütze die Hanf-Legalisierungsbewegung im Wahlkampf 2013 in Österreich – bin da auf facebook eingebunden. Die Schweiz ist (als Nicht-EU-Land) ohnehin hochinteressant. Da mein Blog einen gesamteuropäischen – noch vor dem weltweiten Fokus hat, wäre ein Kontakt sehr wünschenswert.

      • Dampfzeit

        Ich hätte da auch noch ne sehr genaue Growanleitung in Word-Format. Ist zu lange, um die hier zu posten. Stand mal bei Wikipedia, wurde da aber entfernt, warum auch immer. Könnte man leicht per eMail verschicken. Eventuell hat jmd Interesse, hier ein kleiner Auszug:

        Teil 1

        Allgemeines

        Unter Cannabisanbau Indoor (auch Indoor-Growing) versteht man das Züchten von Hanf (Cannabis sativa) in Innenräumen, zumeist unter Kunstlicht. Es stellt damit das Gegenstück dar zum Cannabisanbau Outdoor .

        Intentionen und Bedeutung

        Nach der Größenordnung und Intention lassen sich zwei Formen des Indoor-Anbaus unterscheiden: Zum einen das sogenannte „Homegrowing“ (Heimanbau), das kleine, vornehmlich eigenbedarfsorientierte Zuchtanlagen mit wenigen Pflanzen umfasst, wie etwa Growschränke, zum anderen große, kommerziell betriebene „Hanfplantagen“, wo hunderte oder tausende Pflanzen für den Schwarzmarkt produziert werden.

        Das Indoorgrowing konkurriert somit mit dem klassischen Import von Marihuana und Haschisch aus Marokko und anderen traditionellen Hanfanbauländern und trägt zur Angebots- und Preisstabilität auf dem heimischen Markt bei. In Großbritannien überwiegt der Indooranbau bereits den Import. [1] 2002 teilte die damalige rot-grüne Drogenbeauftragte Marion Caspers-Merk bezüglich Deutschland mit, dass „die Trennung der Märkte zwischen sogenannten harten und weichen Drogen Mitte der 80-er Jahre ein wesentlicher Diskussionspunkt für den Vorschlag anders mit Cannabis umzugehen war. … In der Realität versorgt sich ein Großteil der deutschen Szene aus eigenem Anbau.“ [2].

        Ursprünge

        Der Indooranbau reicht bis in die 1970iger Jahre zurück und gründet sich auf folgenden Voraussetzungen:

      • Hmm, räusper…

        Müssen wir hier jetzt growing diskutieren?
        Es gibt google UND youtube UND wenn man das ganze mal nicht mit Deutschen Augen betrachtet gibt´s da sogar richtig gut gemachte Dinger.

    • xy

      nachtrag:
      und all das will ein herr opstelten verhindern? niemals! die niederländer sind seit über 30 jahren profis in ihrem metier. das wird er nicht bekämpfen können. lediglich die öffentlich sichtbaren ‚auswüchse‘ der hanfkultur (sprich: coffee- und growshops).

      die alkoholprohibition in amerika ist auch gescheitert. erst erlaubt, dann verboten und wieder erlaubt, nachdem man erkannt hat, das es eh nichts bringt (außer nem aufschwung der mafia). bei hanf wird es genau so passieren. der war ja auch schon mal legal. es dauert nur länger, bis anslingers lügen aus den köpfen verschwunden sind.

      • pirat

        das ist das Hauptproblem:“bis anslingers lügen aus den köpfen verschwunden sind.“ Das erfordert hier noch viel Geduld und Arbeit das falsche Image wieder zu berichtigen! In den USA ist man schon weiter und man weiß ja aus Erfahrung, jeder „Mist“ von dort schwappt zu uns rüber,

    • Revil O

      Wenn Ausländer wirklich konsequent ausgeschlossen werden sollten wird in Grenzstädten immer ein Schwarz-und Paralellmarkt bestehen bleiben.

  • Anonymous

    In dem Moment werden werden sie ja dazu gezwungen und das ganze ist ein Milliarden Geschäft da will so gut wie jeder der Bezug dazu hat seinen teil vom Kuchen haben.

    • Anonymous

      @mobo
      alles klar , wenn ich als Deutscher selbst anbauen könnte ganz legal,super.
      Aufhören , wollen wir hier doch alle nicht ,oder?? was würde dann aus dem Blog?

      • Einige würden mit Sicherheit aufhören, da viele keine Lust auf einen schwarzmarkt haben. Das niederländische Modell (mit eventuellem Schmuggel) dürfte für viele das einzige erträgliche Modell sein.

  • Soma

    Derzeit mag die situation für die Grenzbewohner grau sein aber glaubt mir, es werden sich auch bei euch Strukturen entwickeln wie im Rest des Landes.
    Hier in „Süddeutschland“ zb muss man sich auch nicht auf der Strasse rumschlagen um versorgt zu sein.
    Es gibt „Anlaufstellen“, sogar mit Öffnungszeiten, die seit gut 20 Jahren sicher und zuverlässig funktionieren , die sogar eine gewisse Sortenvielfalt und Beratung im Angebot haben und dem Coffeeshop-modell im grunde sehr ähnlich sind.
    Nachfrage erzeugt Angebot, ich denke es wird keiner aufhören müssen nur weil in NL der Nationalismus ausgebrochen ist.

    • pirat

      das man im Süden der Republik auch guten Hanf bekommt, habe ich auch schon von einem Bekannten eines Freundes seinem Bekannten erzählt bekommen ;-)
      Es geht hier m.M.n. eigentlich aber doch weniger um die Versorgungslage im Allgemeinen sondern doch mehr um den Erhalt der Coffeeshopkultur die auch wir Süddeutschen doch sehr genießen. Es fahren jedes WE volle Busse hier aus S und Tü nach Adam um dort das „Coffeeshop-Model“ straffrei zu genießen und sicher nicht weil bei uns auch alles so entspannt bzw ähnlich ist. Das Gegenteil ist der Fall. Nirgendwo in D urteilen die Gerichte so brutal gg BtmG-Verstoße wie in BaWü(Ausnahme ist selbstverständlich Bayern) und dies obwohl es hier den ersten grünen Ministerpräsidenten gibt, hat sich daran nichts geändert.
      Daher gilt es der Nachfrage ein legales Angebot entgegen zu setzen und da kann eine städtische Plantage sicher helfen. Da könnten sich dann auch med. Kunden bedienen oder jeder der nicht selber anbauen möchte oder kann. All dies hilft um diese verdammte Prohibition, die im übrigen zigtausend Arbeitsplätze verhindert(Leider auch bei Polizei u Justiz schafft), zu beenden..

      • Elli

        Echt, kann ich auch nicht verstehen. Unterscheiden sich die Grünen von den Konservativen jetzt nur noch wegen der ökologischen Betonung ihrer Politik? Es gab mal Zeiten, wo ihre Politik idealistisch getragen war, davon ist wohl nichts mehr übrig. Auch bei uns in NRW hat sich nichts getan seit Rot-Grün dran ist. Was soll das, wofür wähle ich überhaupt, wenn sich überhaupt nichts ändert? Bei aller Kritik an NL, da gibt es in dieser Frage wenigstens Demokratie…

      • Die Konservativen haben den AKW´s den Todesstoß gegeben – die Grünen haben zugestimmt.
        Liberalität und individuelle Freiheit ist bei den Grünen definitiv in der allerhintersten Schublade gelandet – ganz vorne liegt das MITREGIEREN – um jeden Preis. Und dabei verraten sie das gesamte Klieentel welches sie jahrelang unter der 5% Marke schon gewählt hat…

      • Die Grünen passen damit perfekt zum Koalitionspartner SPD, die ja auch ihre Stammklientel verraten hat. Ganz stimmt das mit NRW aber nicht. Immerhin hat Rot-Grün die geringe Menge wieder auf 10 Gramm hochgesetzt. Die CDU hatte sie vorher auf 6 Gramm gesenkt – bei anderen Drogen ist sie von 0,5 Gramm auf 0 gesenkt worden – so dass nun immer verhandelt werden muß. Da sieht man, die Großen Parteien unterscheiden sich nur in Nuancen – nicht nur in der Drogenpolitik. Ich wähle die Linke (schon seit Jahren). Da kann mir gerne jemand mit Ex-SED kommen, das ist mir völlig egal. Hier sind in der Linken mehr ehemalige SPDler als sonstige Leute. Die Linke steht wie die heute (Agenda 2010/Hartz IV)-SPD früher für soziale Gerechtigkeit und wie die heute (Oliv)Grünen früher für Pazifismus. Die ganzen Karriere-Politiker der etablierten Parteien sind doch einfach nur Heuchler. Wüßte keinen Grund warum ich die wählen sollte. Und Drogenpolitisch ist die Linke auch ganz vorn mit dabei – und vor allem sind die professioneller und einschätzbarer als die Piraten.

      • Elli

        Wenn es nächstes Jahr zu einer Großen Koalition kommt, beherrschen die Arbeitgeber und Vermögenden also das 1% (oder so) uns komplett: „Eine Gesellschaft ohne Opposition“ (Herbert Marcuse – dt. Soziologe 1964)

        Zur Erklärung: Die Arbeitnehmer und Gewerkschaften gucken nur aus dem Arsch der Arbeitgeber heraus.

    • Ich habe das schon in einigen Mainstream-Medien (SpOn, Zeit-Online) als Kommentator mit: „Keine Wahl bei der Wahl“ überschrieben. Steinbrück ist (wie Schröder damals) ein „Genosse der Bosse“. Ich habe ihn selbst 2003 als Landtagspraktikant in NRW und danach noch als JUSO-Funktionär erleben müssen und kann ihn daher einschätzen. Er IST ein Genosse der Bosse! Da kann man auch Merkel wählen. Es gibt keine echte Wahl mehr. Das Kapital übt endgültig die Herrschaft aus und Arbeit ist der neue Gott. Das Soziale hat keinen Stellenwert mehr.

      • Elli

        Dass sich in Deutschland in der sozialen Frage nichts tut ist schon verständlich, schließlich gibt es hier noch genug Arbeit, es wundert mich aber dass in Griechenland, Spanien die Lage noch nicht vollends eskaliert ist, denn dort kann man glaub ich nicht mehr von nomalen Verhältnissen sprechen :-/

        Es wundert mich besonders, warum die Griechen nicht von sich aus austreten bzw. sich für bankrott erklären um nicht weiter die Gläubiger bedienen zu müssen, stattdessen lassen sie sich von der EU derart strangulieren. Es ist doch klar, ein vereintes Europa, aber derart unterschiedliche Lebensverhältnisse kann nicht funktionieren.

  • Anonymous

    @mobo
    Die jenigen die aufhören ist nach deiner umfrage ein kleiner teil vom „Kuchen“
    Und die höhren auch nicht freiwillig auf? Ich habe ja jetzt auch zwangspause
    das geht auch ohne Kiff,aber beruht doch auf einem Zwang.

  • Gerd50

    Kleine Berichtigung @jgreen. In Washington ist der Bürgerbeschluss seit Nikolaus
    in Kraft, in Colorado erst ab 06.01.13.

    Es könnte sein, das die Verschiebung des Termins für die Anhörung und Abstimmung
    zu CSC’s mit WACO zu tun hat. Einziger Anhaltspunkt für meine Vermutung ist die
    Antwort eines MdB der SPD an ein Forenmitglied des DHV:

    http://hanfverband.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=246&start=40#p8788

    Der Abgeordnete schreibt:

    „Zur Klarstellung: Die Legalisierung von Cannabis in Colorado und Washington hat faktisch auch in den USA keinerlei Auswirkungen, da auch dort Bundesrecht Staatenrecht bricht. Und die
    Bundesgesetzgebung verbietet dann eben Cannabis in Colorado und Washington. Ihr Optimismus, dass sogar in den USA Cannabis legalisiert wird, ist daher unbegründet.“

    Im NORML Newsletter von heute ist zu lesen:

    „Congressional Lawmakers Introduce Legislation To Halt Federal Interference In State Marijuana
    Laws

    Congressional Lawmakers Introduce Legislation To Halt Federal Interference In State Marijuana LawsWashington, DC: United States Representatives have introduced bipartisan legislation in Congress — House Bill 6606, The Respect States‘ and Citizens‘ Rights Act of 2012 — to amend the US Controlled Substances Act to provide that federal law shall not preempt state marijuana laws.

    The measure is sponsored by Rep. Diana DeGette of Colorado, and is co-sponsored by Reps. Blumenauer (OR), Coffman (CO), Cohen (TN), Farr (CA), Frank (MA), Grijalva (AZ), Lee (CA), Paul (TX), Pingree (ME), and Polis (CO). It has been referred to the House Committee on the Judiciary.

    „I am proud to join with colleagues from both sides of the aisle on the ‚Respect States‘ and Citizens‘ Rights Act‘ to protect states‘ rights and immediately resolve any conflict with the federal government,“ said Rep. DeGette upon the bill’s introduction in a prepared statement. „In Colorado we’ve witnessed the aggressive policies of the federal government in their treatment of legal medicinal marijuana providers. My constituents have spoken and I don’t want the federal government denying money to Colorado or taking other punitive steps that would undermine the will of our citizens.“

    Added Rep. Polis, „The people of Colorado and Washington voted in overwhelming numbers to regulate the sale of marijuana. Colorado officials and law enforcement are already working to implement the will of Colorado voters, and I look forward to continuing to work with my colleagues in Congress and officials in the administration to deliver clear guidance that ensures the will of the people is protected.“

    House Bill 6606 states, „In the case of any State law that pertains to marihuana, no provision of this title shall be construed as indicating an intent on the part of the Congress to occupy the field in which that provision operates, including criminal penalties, to the exclusion of State law on the same subject matter, nor shall any provision of this title be construed as preempting any such State law.“

    While it is unlikely that members of Congress will address this measure in the final days of the 112th session, it is anticipated that Representatives will reintroduce the measure in 2013.“

    Da regt sich also was, was das Brechen von Bundesstaatsgesetzen verhindern könnte.
    Allzuschnell sollte Ivo nicht handeln, wenn er im internationalen Gerangel um Hanf am
    Ende nicht als der Dumme dastehen will. Und die deutsche Politik täte gut daran,
    genau hin zu sehen, anstatt vorschnelle Schlüsse zu ziehen.

    • Zitat Gerd50: „Es könnte sein, das die Verschiebung des Termins für die Anhörung und Abstimmung
      zu CSC’s mit WACO zu tun hat. Einziger Anhaltspunkt für meine Vermutung ist die
      Antwort eines MdB der SPD an ein Forenmitglied des DHV:

      Der Abgeordnete schreibt:

      “Zur Klarstellung: Die Legalisierung von Cannabis in Colorado und Washington hat faktisch auch in den USA keinerlei Auswirkungen, da auch dort Bundesrecht Staatenrecht bricht. Und die
      Bundesgesetzgebung verbietet dann eben Cannabis in Colorado und Washington. Ihr Optimismus, dass sogar in den USA Cannabis legalisiert wird, ist daher unbegründet.”

      Das ist hochinteressant. Über die Hintergründe der Verschiebung konnte ich nicht einmal was von Maximilian Plenert, der Kontakt mit Frank Tempel (Drogenpolitischer Sprecher Bundestagsfraktion DIE LINKE) hat etwas erfahren. Tempel sagt, er weiß es auch nicht.

      Habe dazu nämlich einen Artikel in meinem Blog: http://antonioperi.wordpress.com/2012/11/22/bundestag-debatte-zu-cannabis-clubs-verschoben/

      Wenn Du mehr darüber weißt, oder Zugang zu Quellen hast, wäre es schön, mich daran partizipieren zu lassen oder einen Gastbeitrag für mein Blog zu schreiben, die Bundestagsabstimmung ist bei mir nämlich eines der Top-Themen, auch wenn leider nicht so eine rege Kommentar-Diskussion stattfindet wie hier. Ich sehe es nur an den Zugriffszahlen: http://antonioperi.wordpress.com/2012/11/12/bundestag-stimmt-uber-cannabis-clubs-ab/

      Das es scheinbar keinen Grund für die Verschiebung gibt, über den man berichten kann, ist ein großer Makel für die Hintergrundinformation die ich leisten möchte.

  • Anonymous

    Sollte am 7.12. nicht in Venlo eine Entscheidung gefallen sein? Weiß jemand was???

    • Anonymous

      das würde mich auch interessieren. aber viel hoffnung auf etwas positives aus venlo habe ich nicht mehr…..ich denke nicht dass venlo zurückrudern wird. darf es ja auch gar nicht. ivo bestimmt wo es lang geht…..leider

    • jgreeen

      Ich suche auch schon seit gestern nach Meldungen dazu und finde leider nichts. Sollte zwar im Nododys Place noch mal fragen aber bin momentan leider außer Gefecht.

      • Haze

        Ich war heute dar nix neues die sagen sieht auch nicht gut aus. Sollen warten bis mitte januar. Die wollen warten was jetzt mit Adam ist:'(

      • Vor allem gehen Mitte Januar ja auch die zwei Prozesse (Maastricht und Tilburg) zu Ende. Die Urteile werden da ganz sicher auch mit hineinspielen.

    • Josh

      Hatte auch schon gefragt, leider habe auch nichts finden können.

  • jkfjkdk

    entweder sollen sie ausländer weiterhin reinlassen oder alle shops schliessen dieses hin und her nervt ohne ausländer haben die shops keine zukunft und die meisten holländer die sich etwas auskennen gehen eh nicht in die shops

    • Anonymous

      Ja,ja, warten Diskutieren und vermutungen anstellen mehr können wir hier
      nicht tun , ist aber doch ein netter Zeitvertreib. Hatt doch ein wenig von einer
      Selbsthielfegruppe. Und in der Not frißt der Teufel Fliegen.

      • Selbsthilfegruppe! Wie GEIL! Ich hab echt gut gelacht! Danke!

      • Anonymous

        sollte keine kritik sein^^^
        als reine informationsquelle zum thema ist der Blog super.
        Und die jenigen die sich noch anderweitig versorgen können
        oder selber Growen stehen auch nicht so unter “ Druck“ wie
        die die diese Quellen nicht haben und seit monaten auf dem
        Trockenen sitzen. Die anderen können leicht über Politik schreiben
        dem “ Großen ganzen“ über zukunftsmusik oder sonstwas.
        und sich dabei einen Joint reinziehen.
        Bringt uns aber jetzt und hier keine veränderung.
        Ist aber trotzdem schön wenn mann sich gedanken macht
        sonst hätte mann hier nicht viel zu Lesen.
        Kommt also immer darauf an was mann hier erwartet.
        Aber schnelle veränderungen werden hier nicht gemacht.
        aber als Info zum Thema gut zu nutzen.

      • Josh

        Das hier so wenig passiert, oder daß das steht was nicht grade exakt das ist was du wirklich gerne hättest, liegt leider nicht an uns, sonst würden wir sicher sowas schreiben wie „freies Hanf für alle, legal und für immer“. Jedoch liegt es nicht an uns, sondern an der Politik und glaube mir, wir sind alle nervlich am Ende und selbst rauchen ist gar kein Genuss im Gegenteil. Und eben diese Politik ist zum kotzen und sie könnte von mir aus kann sie sich von Fleischfressende Ameisen dort hin zerfleischen lassen wo der Pfeffer wächst, aber es hilft auch nicht.

        Hast du vielleicht seit 2010, solange ist der Wietpashorror offiziell, irgendwas getan ausser irgendwo lesen? Das würde uns allen helfen, sowas wie Demos, Briefe an Ministerien, Politiker, Parteien, Angi, oder irgend eine Aktion, ein Blog oder irgend ein Plan oder Lösungsansatz ausgedacht und auf schwächen überprüft? Oder alle Hebeln in Bewegung gesetzt um in die Niederlander auswandern zukönnen? Job, Sprache, Wohnung und einwander Kriterien? Dann könnten wir, welche dich so gut über all die Zeit informiert haben, bei dir ab und an eine rauchen, es gibt ja kein Wietpas mehr für niederländische Anwohner!

        Das wär doch mal was oder?

  • Josh

    Eine Frage. Ich habe 2 Unterschiedliche Artikel von der 1 und der selben Zeitung gefunden, beide vom 01.12.12. Dort steht ganz klar und deutlich gar keine Ausländer nirgends in Holland auch in Adam nicht. Hat sich in Zwischen was geändert oder sind das die befürchtete Meldung die wir alle nicht wollten? Was war mit der Anhörung am 20.? Formsache um elegant nein zu sagen?

    http://nos.nl/artikel/435550-coffeeshop-adam-open-voor-toerist.html

    http://nos.nl/artikel/435702-maatwerk-voor-coffeeshops.html

    • Blöde Presse – ganz einfach. Van der Laan kann natürlich sagen, dass Amsterdam auch nach dem 1. Januar 2013 für Touristen offen bleibt. Und ja – das verstößt gegen die nationale Gesetzgebung von Opstelten. In den Niederlanden herrscht Chaos. Keiner weiß wirklich, was „lokale Maßarbeit“ bedeutet. Aber v.d. Laan und Opstelten sind seit langem in einem Dialog und sprechen sich (hinter den Kulissen) ab. Amsterdam wird offen bleiben, nur in den nächsten Jahren werden die Coffeeshops dort immer weniger (das ist der Plan). Es wird dort kein „Ground-Zero-Datum“ geben. Geplant ist ein langsames, kaum merkliches Sterben. Van der Laan ist schon lange nicht mehr Bürgermeister, wenn der letzte Coffeeshop in Amsterdam schließt. Allerdings könnte Opstelten dann auch nicht mehr Justizminister sein. Das Coffeeshop-Sterben hat allerdings auch schon lange vor Opstelten (Unter Justizminister Donner) angefangen.

      Das alles hat nur bedingt mit dem I-Kriterium uvm. zu tun. Es ist schon seit langem von den wechselnden Regierungen in NL geplant.

      Seit der Befragung von Opstelten in der tweede Kamer (nach den von Dir geposteten Artikeln) ist die Interpretation der Regierung klar – auch im Bezug auf Amsterdam. In 2 – 6 Jahren soll auch in Amsterdam Schluß sein mit Touristen, Video der Befragung auf der Facebook-Seite zu meinem Blog abrufbar (allerdings natürlich auf niederländisch).

      • Ich meinte die Interpretation des Wortlautes der Regierungserklärung nach Abschluß der Koalitionsverhandlungen. Das meinte ich mit: „Interpretaion der Regierung“ – das war mißverständlich.

      • Basjoe

        Das Kabinett Balkenende war der Anfang vom Ende.
        Rutte/Opstelten führen die Prohibition nur auf die nächste Ebene.

    • Anonymous

      @ Josh
      sicher habe ich alles getan was mir neben meinem Job noch möglich war
      genau so wie Du.
      Und warum sollte ich in die Niederlande auswandern und alles aufgeben was ich mir hier aufgebaut habe? Kiffen ist geil aber nicht alles.

      • Gesunde Einstellung! Auswandern ist für die meisten Menschen keine Option. Außerdem werden die Veränderungen in den Niederlanden auch bald die NIederländer bzw. die dortigen Einwohner selbst betreffen. Ohne Touristen werden sich die meisten Shops eh nicht halten können.

  • Gerd50

    Antonio Peri schrieb:

    „Wenn Du mehr darüber (CSC Termin Bundestag) weißt, oder Zugang zu Quellen
    hast, wäre es schön, mich daran partizipieren zu lassen…“

    Ich weiß nichts darüber. Momentan kann man nur Vermutungen anstellen. Es
    liegt zumindest nahe, das die deutsche Politik abwartet, ob WACO von Washington D.C.
    gekippt wird. Falls ja, könnten die Wertepolitiker von CDU/CSUFDPSPD ihren Kurs
    beibehalten. Falls nein, müsste wenigstens ein langsames Umdenken stattfinden,
    wobei wir noch kräftig nachhelfen müssen.

    • bong raucher

      ob das in den usa auswirkungen hat glaube ich nicht(noch nicht)!auf die zukunft gesehen schon aber jetzt noch nicht!CDU/CSUFDPSPD bei dennen dauert das was länger!

    • Ich denke nicht, das Obama bzw. die „Bundespolitik“ das noch kippen wird. Das ist deutsches Denken. Bei uns wäre das so, wenn ein Bundesland so einen Volksentscheid machen würde, aber das ist mit den Freiheiten der Bundesstaaten in den USA nicht zu vergleichen. Da gibts es ja auch Bundesstaaten mit und ohne Todesstrafe und auch die Waffengesetze sind sehr unterschiedlich. Ist halt „The Land of the free“ – Freiheit gilt da noch was, und nichts hassen die Amerikaner mehr, als wenn sich eine Regierung zu sehr in ihr Leben einmischt (die emfanden ja schon die Pflicht zur Krankenversicherung als zu große Einmischung, ganz im Gegensatz zu den meisten Deutschen, denen Sicherheit ja mehr wert ist als Freiheit, für minimale Absicherung lässt man sich hier ja jede Gängelung gefallen – das sind die Amis völlig anders als wir).

      Vor diesem Hintergrund halte ich es für sehr unwahrscheinlich, das WACO noch reingeredet wird. Und wenn es sich ein Land erlauben kann, seine „eigenen“ UN-Veträge (die die Unterzeichner ja angeblich zum Verbot zwingen) zu ignorieren, dann sind das auch die USA.

      Du wirst sehen, ich werde Recht behalten und das MdB der SPD liegt falsch. Darauf wette ich.

  • Anonymous

    hi grüße vom Ausländer

    Ich finde die seite hier super ( obwohl der Name nicht mehr aktuell ist , weed pass ist geschickte)

    Und verfolge interessiert was die leute so schreiben . Mein Fazit zur lage der kiffer nation .

    Wir liegen auf dem boden und ivo (komischer name für einen Holländer , ivo ist eine kurzform meines vornahmen und ist da wo ich her komme häufiger Name ) steht triumphierend über uns und freut sich . und ich glaub nicht das wir bald in die coffee shops rein kommen . Ich stimme dem Antonio zu . Die Holländer wollen schon lange weg von dem Image drogendealer europas zu sein . So ein normalo Holländer hat es satt überall wo er hinkommt nur auf das kiffen angesprochen zu werden . Viele Gemeinde haben schon lange vor dem weed pass die coffee shops vertrieben .

    Das einige hier große Hoffnungen auf legalisirung legen finde ich verständlich , hoffen tuh ich auch aber hmmmm .

    Und die hoffnung wird mit den meldungen , wie die aus USA oder Spanien oder den prozess im Maastricht , gut genährt .

    Aber wenn man sich die ganze entwicklung in der Welt mal näher anschaut muss man pessimistisch sein .

    Die Welt läuft in eine andere richtung . Es geht nicht nur um die raucherdiskriminierung . Alles muss gesund sein , alles muss bio sein , alles muss fettfrei kalorienarm sein , Was nicht gesund ist ist schlecht und muss aus der Gesellschaft vertrieben werden . Bald (ich betrachte die dinge aus einiger entfernung und bald kann für andere ewig sein ) wird man uns alles verbieten was spass macht (kaffe rotes fleich und und ,eher ich nicht stuck löwen vom grill probiert hab ist für mich Schwein der König der Tiere ) , oder es so in den Medien verteufeln bis keiner bock drauf hat .

    Und endlich zum Thema des blogs zu kommen . Ich hasse schwarzmarkt nicht nur das ich mit meinen fast 40 Jahren es erniedrigend finde das zeug im dunklen gassen von jugendlichen kaufen zu müssen , und das zeug ist fast schon gemeingefährlich . Ich hab mir gestern im kerkrade was geholt (wohl zum letzten mal ) mein Dealer versichert mir noch es sei teure amnesia , es ist aber nur bilig zeug das massenhaft mit THC sprey besprüht worde und es klebt an den fingern ist richtig steif total künstlich schlimmer noch als Tomaten aus Holland . Und ich bin mir sicher viele wurden das zeug super finden (es knallt auch ordentlich) aber von meinem Standpunkt aus gesehen ist das nicht der sinn der sache , ich mag lieber abends nach dem essen 2 Biere als 2 Schnäpse bildlich gesehen eigentlich mag ich kein alk . Und jetzt doch mal zum Thema zu kommen mir wehre der weed aus Städtischen Plantagen mit nur 15% THC viel lieber als das zeug .

    Zu den die hier jetzt die Holländer beschimpfen und schreiben entweder alle oder keiner .

    Also ich bin auch angepiest .( Besonderes weil ich in der nähe der grenze lebe . Und ich kann euch sagen wir in Aachen haben ein richtiges overlast von Holländern und Belgierin die Geschäfte sind voll mit ihnen Tankstellen und Straßen ; hier ist wohl alles billiger . Früher hat man im Aldi nur türkisch gehört jetzt ist es holländisch (soll keine Beleidigung sein ) und niemand hier beschwert sich wir öcher sind offene tolerante leute .) Dennoch gönne ich unseren holländischen kiffer brüdern die schops und bin nicht der meinung alle oder keiner , die können ja nix dafür .

    Anschließend kann ich den selbergrowern gute ernte wünschen , selbergrowen kann ich nicht bin also einer von denen die aufhören nicht weil ich will sondern weil ich muss

    PS Jemand hat geschrieben jeder 5te Holländer hat so ne mini plant , ich wurde gerne einen von dem kennenlernen

    (ignoriren sie meine rechtsreibfehler)

    • wilde 13

      Hi, und cool, mit Antonio und mir schon drei Leute (geb Dir einen Nickname!)( wie viele heißen hier so wie Du, und Hi, Ausländer können wir uns auch alle grüßen?) als Öcher geoutet sind, evtl.habe ich jemanden übersehen, mangels Zeit, muss ich manchmal überfliegen.
      Schonmal an gedacht, daß die ganze gestreckte Scheisse evtl.von der NL Regierung verpflichtet wurde, keiner , soll noch was gutes in NL bekommen, damit selbst unser einst, der einfach weiter, oder viel weiter nach NL fährt, die Schnauze voll hat, überall, ob auf der Straße oder im Touri – Coffeeshop. Genau solches Gras habe ich in Zandvoort, Utrecht und Gorinchem schon im Coffeeshop bekommen, immer als bestes angepriesen!
      Momentan muss man den Züchter echt selber kennen…
      Und mit der Holländeroverlast, geh mal auf’n Weihnachtsmarkt, da kann man sich die absolute Overdose Overlast NL holen…. :-)

      • Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt blamiere: was zur Hölle sind „Öcher“????

    • azig

      Ivo=ivaylo=bulgarien

  • wilde 13

    Mundart für Aachener!

    • Hmm… Und die Polizisten werden bestimmt Arschl-Öcher genannt, was?

    • wilde 13

      Arl davor und es ist nochmal lustig. :-) :-) :-) Oche Alaaf!

      • wilde 13

        Arl anstelle von Arschl, dass ist sonst zu deutlich, diskriminierend für uns, brauchte das sch gerade anderweitig. Natürlich wir sind die echt gearschten. Da ist es!

  • Anonymous

    hi wilde
    ich hab schon ein nick und ich unterschreib ale meine posts hier mit ausländer , bin nur zu faul mich anzumelden .
    Dein komentar
    und Hi, Ausländer können wir uns auch alle grüßen?)
    das zweideutige daran war gewollt , nur das ich mich überall als ausländer fülle in D in Nl und in meiner heimat ,
    Ja in coffee schops hab ich auch so gestrektes grass bekommen , abed da konte ich sagen nej ich will was anderes haben und da waren meist die teuereren sorten die so „aufgewertet“
    Auf dem schwartzmarkt heist es take it or leave it.
    Und das die Nl regirung damit was zu tun hat nöö .aber das kommt ihnen recht , oder die haben damit gereschnet
    Gruss dein ausländicher nachbar

    • wilde 13

      Hi, ausländischer Nachbar!
      Dann ist ja gut.
      Und wenn man nicht fahren will , nach dem rauchen, im Coffeeshop, probiert man zu Hause, dann versuche aber mal, dass zu tauschen , wenn nur eine Woche vergangen ist, geht meistens nicht. Klar wenn man sieht, riecht, und merkt, dass ist Schrott, kauft man es nicht.
      Aber das Zeug sieht teils super gut aus und riecht richtig klasse, ist aber nur gestylt, für kurz…
      Grüße!

      • Anonymous

        Hi
        Ja in schops hat man es auch bekommen aber das jetzt ist schon extrem .

  • Josh

    Bei diesem Hundewetter bin ich für uns alle nach dem THC-Gehalt schauen gegangen.

    In einem Enscheder Geschäft mit Turnschuhen und Sportkleidung wurde ich fündig. Eine äusserst freundliche Verkäufering hat mir eine Liste gezeigt, mit all den Samensorten die sie dort verkauft in einer kleinen Vitrine. Gut lange Rede kurzer Sinn es gibt keine Grasssorte die unter 15% ist. Das schwächste zur meiner überraschung war White Widow, und selbst solche Sorten die ich für lasch halte wie Nodern Light oder Oranje Bud haben 18% und die Haze Sorten zwischen 20% und 25%!!!! da war Purpel Haze zum Beispiel mit 25!!!! Ich habe auch noch unschuldig gefragt, dass dann alle Sorten verboten sind und was dann geraucht wird? Sie meinte trocken ja echt een jammer!

    • A) können die Samenhersteller an % auf die Packung schreiben was sie Lust und Laune haben.
      B) Sind das Werte (falls sie stimmen) die das theoretisch maximal mögliche unter den denkbar besten Bidungen anzeigen.
      C)Diesen theoretischen maximalwert, behaupte ich, können max. 10% der Growanlagen überhaupt erreichen – denn wirtschaftlich ist das nicht einzig auf Qualität zu ziehen.
      Keine Sorte braucht zu sterben. Weniger Licht, weniger Dünger bekommen man jedes 25er auch auf 15…

      • Mr. Nice

        Muss Dich da leider mal korrigieren, Dünger und auch Licht wirkt sich minimal auf den THC Wert des Endproduktes aus sondern lediglich auf die Erntemenge.
        Die Genetik, und der Erntezeitpunkt sind hauptverantwortlich für den THC Gehalt der einzelnen sorten.
        Du wirst keinen Topstrain ala O.G.18 mit weniger Licht und weniger Dünger zu nem Skunk oder Orange Bud machen was den THC Gehalt anbelangt.

      • Da „streite“ ich jetzt nicht drüber. Wir sind hier kein Grow-Forum. Die Strains unterscheiden sich ja nicht nur im THC-Gehalt – sondern insbesondere in der Gesamtzusammensetzung des Chemotypes und der Aromen. Ein „O.G.18 zu nem Skunk machen“ ist von daher schon ein Vergleich mit „gebrochenen Knochen“ – das nimmt mir, zum Glück, die Notwendigkeit genauer auf die Wechselwirkung v. z.B. Lichtfarbe und Chemotypischer Zusammensetzung eingehen zu „müssen „.

    • Josh

      Mir ging es nicht um Anleitungen oder Tips, sondern darum, dass keine der gängigen und mir bekannten Sorten das 15% Kriterium überleben wird, selbst meine unbeliebten und gemiedene Sorten.

      Sorry falls ihr dachtet dass ich gärtnern will, mitnichten ;)

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