Warum wir in Deutschland nichts gebacken bekommen

Ich möchte jetzt mal ausnahmsweise über den niederländischen Tellerrand hinausschauen und mal ein paar Worte zu Deutschland verlieren. Da ja ursprünglich für Samstag eine Veranstaltung der Grünen Jugend in Bochum zum Thema Legalisierung angesetzt war, an der ich teilnehmen wollte, die dann leider ausfallen musste, habe ich mir intensive Gedanken zum Thema gemacht. Auch unser geschätzter Mitautor Antonio Peri hat sich bereits auf seinem Blog dazu Gedanken gemacht. Lustig, dass wir beide die selben Ideen hatten…

Ich habe mich gefragt, warum wir in Deutschland nicht voran kommen. Warum überholen uns viele Länder und werden immer liberaler was den Umgang mit Cannabis angeht, während wir hier stagnieren und sogar Rückschritte machen. Ich kam zu folgenden Aspekten:

Spendenbereitschaft

Die Legalisierungen in Washington und Colorado sind nicht einfach so durchgeführt worden. Mit den Stimmen der Kiffer allein kann man weder in den U.S.A noch in Duitsland etwas bewegen. Nein, es müssen eine ausreichende Anzahl an Nicht-Konsumenten überzeugt werden. Und dies geschieht durch Kampagnen. Schaut Euch mal den Werbefilm vom „NORML“ an! Der war aufwendig produziert und es gab genug Geld, den auch zu zeigen. Nur so erreicht man die Menschen! Auch in Deutschland wäre eine groß angelegte Kampagne möglich: Printanzeigen, Plakate, Fernsehspots. Doch dazu fehlt es an Geld! Geht man einmal von einer sehr vorsichtig Geschätzten Anzahl von 5 Millionen deutschen Konsumenten aus, kann sich jeder leicht ausrechnen, wie viel man reißen könnte, wenn jeder wenigstens den Gegenwert von einem Gramm Gras spenden würde. Oder wenigstens eine verdammte Packung Papers!

Neid

Wir haben in Deutschland einen hervorragenden Lobbyverband, der für uns alle eintritt: Der DHV, der deutsche Hanfverband. Georg Wurth und Max Plenert (und mehr) reißen wirklich viel. Wenn es irgendwo Debatten gibt, sind sie mit am Start. Ausserdem, und das zählt fast schon mehr, stehen sie mit ihrem Namen und ihrer Person für die Sache. Sie verstecken sich nicht! Der DHV ist ausschliesslich durch Spenden finanziert. Und eine intensive Lobbyarbeit muss halt (zumindest für die Hauptakteure) ein Fulltime-Job sein, das heisst, sie müssen sich auch ihren Lebensunterhalt durch diese Spenden finanzieren. Es gibt nicht wenige potentielle Spender, die sich denken: Warum sollte ich spenden und denen die Marmelade auf dem Brötchen (oder in dem Fall auf der Schrippe) zu finanzieren? Lobbyarbeit funktioniert aber nur, wenn man sich ganz auf die Sache konzentrieren kann. Und ich fühle mich vom DHV gut vertreten. Mit mehr Geld könnte der DHV durchaus zu einem deutschen „NORML“ werden, und dann weitaus mehr reißen als jetzt schon.

Vernetzung

Wir haben in Deutschland unzählige Blogs, Foren und Infoseiten zum Thema, das uns alle Interessiert: Cannabis. Dann gibt es noch hervorragende Printprodukte (z.B. die „Grow!“). Ausserdem eine große Auswahl an Headshops, Online und Offline. Doch mit wenigen Ausnahmen kocht jeder sein eigenes Süppchen. Schlimmer noch: Oft herrscht Konkurrenz. Das mag bei Headshops noch seine Berechtigung haben, aber ansonsten verhindert es, dass wir uns koordinieren. Es muss Instanzen geben (In den Staaten war es halt „NORML“, die all unsere Kräfte, all unsere Stimmen bündelt, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen: Die Re-Legalisierung und die Entstigmatisierung in Deutschland! Und es muss noch weiter gehen: Wir müssen uns in Europa vernetzen. Noch besser Global!

Egoismus

Wir haben in Deutschland Millionen von Kiffern. Das davon nur ein geringer Teil dem Klischee entspricht wissen wir alle. Es gibt hervorragende Webdesigner, es gibt Besitzer von Servern. Es gibt Besitzer von Druckereien. Es gibt Leute,die ein großes Talent haben, andere zu Überzeugen. Oft jedoch hapert es daran, dass jeder für seine Leistung bezahlt werden will. Doch wir brauchen die Bereitschaft, dass man seine Talente, seine Technik und sein Know-How auch kostenlos der Sache bereitstellt! Ich will mich selbst jetzt hier nicht als den Übermenschen darstellen, aber ich verdiene mit „Kein Wietpas!“ nicht einen Cent. Im Gegenteil, ich zahle Geld und investiere Zeit. Viel Zeit. Doch ich weiss, wofür ich das Ganze mache: Ich habe ein Ziel vor Augen. JEDER, wirklich JEDER hat irgendetwas, was er der Bewegung beitragen kann. Ihr bekommt vielleicht nichts dafür zurück. Ausser vielleicht mal die Legalisierung. Mir wäre das einiges Wert!

Mut

Die Strafen für Cannabisbesitz, Handel und Konsum sind in den U.S.A weitaus höher als hier. Die Gefängnisse sind voll von Menschen, die Verbrechen begangen haben, die hierzulande zu einem eingestellten Verfahren führen würden. Das hat sie aber nicht abgehalten trotzdem für die Sache zu kämpfen. Sie haben der Bewegung ein Gesicht gegeben! Sie haben darauf geschissen, sich als Kiffer zu outen, trotz allen drohenden Gefahren. Warum haben wir keinen Mut?

Auch wir können das erreichen, was in Colorado und Washington passiert ist. Auch wir können erreichen, dass in Deutschland eine Coffeeshopkultur entsteht.

Lasst uns dafür kämpfen!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • róbert

    super beitrag! genau so ist es. wir müssen uns viel besser organisieren. btw der dhv sammelt zur zeit spenden um das vorjahresziel zu erreichen, da hilft jeder euro.

  • bobbydigital

    Und im Süden haben wir noch ein Problem. Die rückständige, dunkle, repressive Macht namens „CSU“….

    • Scheiß auf die Politik! Wir brauchen die Medien!

      • bobbydigital

        Abso-fucking-luetly! In den Medien eine Imagekampagne! Diese Cannamedi-Geschichte, wie in Amerika, finde ich absolut gut!

  • Paul

    Viva la Legalution <3

  • Terence Chill

    Mobo, vielen Dank für die wahren Worte. Ich muss allerdings auch ein wenig Kritik üben ;-)
    Zum deinem Thema „Mut“:
    Du hast sicherlich Recht dass so eine Bewegung „Gesichter“ braucht. Leider stellt sich sowas im Alltag schwierig dar. Für viele Mitmenschen ist ein Kiffer (allein dieses Wort ist schon negativ behaftet) doch ein schwerst Drogenabhängiger. Für dieses Bild haben unsere Politiker ja auch alles erdenkliche getan…
    Weiterhin wurden auch in diesem Land schon Existenzen wegen geringen Cannabisverstößen zerstört. Viele Menschen stehen auch deswegen nicht offen zu ihrem Konsum. Ich finde das sind durchaus nachvollziehbare Gründe.

    Deswegen zuerst eine „Imagekampagne“ und dann werden auch mehr Leute der Bewegung ein Gesicht und eine Stimme geben.

    Es gibt natürlich noch unzählige weitere Einflussgrößen zu diesem Thema, aber grundsätzlich hast du den Kern der Sache schon getroffen.

    • bushdoctor

      Dann stellt das Kiffen temporär ein und kämpf dann für euer Recht!
      Glaubt mir, ohne geht´s auch! Und es man tut sich viel leichter, wenn man immer sagen kann, dass man selber nicht konsumiert aber TROTZDEM für die Legalisierung ist…

  • Dreist:Krautcontrol

    Moin moin, ich glaube du hast einen falschen Link eingestellt, hört sich nämlich so an, als meintest du diesen post: http://antonioperi.wordpress.com/2012/12/13/umfrage-zur-spendenkultur-was-wir-aus-den-usa-lernen-mussen/

    • Schon geändert. Falsche Zwischenablage

  • Elli

    Bis zum 1. Mai diesen Jahres habe ich mich kaum für das Thema interessiert, weil ich in Venlo Weed kaufen konnte, wenn ich wollte. Klar, die Grenze und die Bestrafung störten mich, aber letztendlich wurde ich erst durch den Wietpas wirklich wachgerüttelt mich mit dem Thema auseinander zu setzen.

    Man muss auch einsehen, dass das Thema Mariuhana bzw. generell Drogen einfach eine gesellschaftliche Ächtung erfahren hat, das sich tief ins gesellschaftliche Bewußtsein eingebrannt. Freude, Glück, Relaxen, Zurückgezogenheit Eigenschaften des Mariuhanakonsums haben keinen Stellenwert. Konformismus, soziale Angepasstheit bzw. die soziale Erwünschtheit spielt für viele eine große Rolle und man traut sich nicht.

    Auch vor sich selbst gesteht man nur ungern ein dem Thema Drogen nahe zu stehen. Es ist glaube ich das größte Problem,vor sich selbst diesem Thema höchste Priorität einzuräumen und sich einzugestehen, Mariuhana hat eine so große Bedeutung in meinem Leben, dass ich mich dafür aktiv engagiere. Viele, gerade die Jüngeren, sind da nicht so weit. Das hat auch bei mir lange gedauert und ich bin immer noch im Zwiespalt.

    Schließlich sind natürlich die viele der Selbstanbauer denke ich mal nicht dabei, schließlich haben sie alles was sie brauchen. :-(
    Ein weiterer Grund: Anders als in NL haben Kiffer in D gegenüber anderen ein Alleinstellungsmerkmal das sie auszeichnen könnte. In NL wird man da aufgrund der breiteren gesellschaftlichen Präsenz glaube ich leichter identifiziert.

  • Flo

    Ich bin leidenschaftlicher paffer (ich mag das wort kiffer nicht) und finde eine Legalisierung ist längst fällig. Ich studiere in Maastricht und sehe live was die Kriminalisierung von Cannabis für Folgen hat. Kurz: Weniger Geld in den Kassen, aber dafür mehr Kriminalität. Eine tolle Konstilation, nicht :-). Unabhängig davon, dass ich gerne rauche, finde ich des weiteren, dass die Kriminalisierung von Cannabis hervorragend unsere ach so tolle Demokratie widerspiegelt. Wie irrational kann Politik bitte sein? Jedes Kind hört in der Schule von dem Kosten-Nutzen-Prinzip und unsere Regierung, die im demokratischen Sinne ja eigentlich nur das Beste für uns wollen müsste, schafft es tatsächlich dieses einfachste aller Prinzipien komplett zu ignoriren. Ein Paradebeispiel dafür, dass wir egal wen wir wählen, immer verarscht werden!! Lösung: Wie mobo schon meinte, durch Kampagnen den Leuten den Nutzen(finanziell und gesellschaftlich) einer Legalisierung vor Augen führen. Die Politik macht nur das, was ihnen Stimmen einbringt, was populär ist. Das ist unsere einzige Chance, den Nicht-paffern klar machen, dass so wie es jetzt ist alle verlieren, Paffer wie Nicht-paffer.
    Cheers ^^

  • Der Link zu meiner Umfrage+Artikel hier war anfangs falsch. Ich denke mobo wird das schnellstmöglich ändern – dann funktioniert er auch.

    Ich habe heute (die Umfrage ist seit dem frühen Morgen online) schon viel Kontakt zu Leuten mit neuen Ideen gehabt. Das Potenzial ist also da.

    Aber warum etwas völlig neues, nur weil man vom DHV nicht überzeugt ist.

    Die NORML-Bewegung gibt es schon über die Grenzen der USA hinweg. Allerdings bisher nur in englischsprachigen Ländern. Ich hatte durch die Dialoge heute dann die Idee zu NORML-Deutschland. Werde man Kontakt zu NORML-UK (Großbritannien) aufnehmen und in Erfahrung bringen, wie die organisiert sind, und dann mit Experten wie z.B. Marcel überlegen, wie man das rechtlich und als Gesellschaftsform (wirtschaftlich) auf Deutschland übertragen kann.

  • NORML ist ja auch in den USA mehr ein Dachverband unter dem viele Initiativen organisiert sind. Der DHV könnte dann darin eingebunden werden – wenn Herr Wurth das denn mitmachen würde. Das Alleinstellungsmerkmal hätte der DHV dann aber verloren. Aber mit einem Spendenziel von 5937 € bei der aktuellen Spendenaktion kann man nicht wirklich was reißen.

    Es ist endlich Zeit für große Schritte. Schluß mit dem KleinKlein der Legalisierungslobby. Think Big ist angesagt! Das ist es, was wir aus den USA lernen müssen.

  • Kiff

    In einem Land wie DE. wo nur Leistung und Arbeiten bis zum umfallen zählt
    wird das nie was werden. Da säuft mann sich einen und gut ist. ( zum kotzen)
    Da müßten wirklich erstmal “ Leistungsträger “ ran und sich Outen.
    Aber im Spießigen Deutschland wird das in meinem Leben sicher nichts mehr.
    Trotzdem habe ich ab sofort sicher 5. Euro im Monat für den DHV. überig.

    • Marcel

      Ich behaupte mal ich bin einer der „Leistungsträger“ – zumindest zahle ich soviele Steuern im Monat das da locker 4 Hartz IVer von Leben können. Aber wenn ich mir Vorstelle, dass mein AG „offiziell“ von mir hört was ich in meiner Freizeit mache – weiß ich auch was dann passiert. Ich sitze in einer Vertrauensposition wo nicht mit kleinen bzw. geringen Summen gearbeitet wird. Dieses „Vertrauen“ hätte ich sofort verloren. Dazu müsste ERST eine Kampagne laufen und sich die Meinung der übrigen Bevölkerung größtenteils ändern – bevor ich oder andere diesen Schritt gehen können.

  • Oliver Schweigatz

    Es braucht schlicht ein Dachverband der alle zur Verfügung stehende Kräfte bündeltet. Der DHV ist schon mal ein Anfang aber er fehlt eine wie Mobo und Antonio schon sagten eine wirklich übergreifender Verband, da ich nicht denke das es für irgendjemanden sinn macht wenn verschiedene Kleinstverbände sich gegenseitig die mitglieder streitig machen. Aber den Großteil der arbeit werden wir Drogenkonsument selber machen müssen (Ja man sollte das Kind beim Namen nenne da Begriffe wie Kiffer und Paffer nur nettere Begriffe dafür sind) indem wir für das einstehen was wir machen und nicht verlogen im Internet unseren Frust freien Lauf lassen aber wenn es mal die Chance gibt jemanden aufzuklären zu kneifen (ich meine sicher nicht mit vorm Supermarkt Flyer verteilen oder es jeden auf die Nase binde das man Drogen nimmt aber es gibt teilweise Situationen in denen man sich durchaus outen kann ohne Konsequenzen zu fürchten). Denn bevor die Leute nicht kapieren das Drogen von viel mehr Menschen die sie selber kenne Konsumiert werden ist es ein leichtes Lügen zu verbreiten das nur die schwerst abhängigen eine relevante Gruppe darstellen und Menschen mit einen Geregelten Konsum die Ausnahme sind was wohl als schlich falsch bezeichnet werden kann. Ein einfacher Anfang wäre es zum Beispiel die Familie ein zu weihen denn um nur Info material hilft kein Menschen weiter (es ist eher eine unterstützende Maßnahme) während ein Bekannter als Konsument wohl eine weit höhere Wirkung erzielt.

    • Es braucht aber auch Leute, die reden können und das auch tun. Ich bin keine rampensau, aber Wurth und Plenert können das. Deswegen sollte man die beiden auf jeden fall stark mit einspannen.

    • Oliver Schweigatz

      das ja aber sie können es nicht machen wenn wir nicht zu den stehen was wir machen

  • Wenn man einmal persönlich erlebt hat, was einem als Drogenkonsument blühen kann, und damit meine ich mehr als Führerschein- und Jobverlust. Nein – danach gibt es noch eine Stufe. Ist man erstmal in der Mühle von Hartz IV, nimmt die staatliche Kontrolle und Repression bis hin zur Vernichtung der physischen Existenz (Sanktionen bis auf Null – nichtmal mehr Lebensmittelgutscheine – also verhungern wenn es nicht die Tafeln oder caritative Suppenküchen gäbe), ganz andere Dimensionen an. Wenn Drogenkonsum bekannt wird, ist das ein Grund für Kürzungen. Außerdem können Leute, die erstmal in dieser Situation gelandet sind der Bewegung sicher nicht zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen. Es gibt hier genug Leute in einer finanziell sehr vorteilhaften Situation. Die können sich dafür entscheiden, mit ihrem Gesicht dafür zu stehen – aber das gilt nicht für alle. Mit ganz viel Pech werden arme Menschen, die Drogenkonsumenten sind, sogar unter gesetzliche Betreuung nach § 1896 BGB gestellt (früher bis 1992 Entmündigung). Das passiert mittlerweile inflationär und wird von den Gerichten einfach abgenickt. Als Mitarbeiter in einer Kanzlei für Familienrecht (darunter fällt das nämlich) habe ich dazu unglaubliche Akten gelesen. Das Thema war dieses Jahr auch immer mal wieder in den Medien.

    Zitat: „Oft jedoch hapert es daran, dass jeder für seine Leistung bezahlt werden will. Doch wir brauchen die Bereitschaft, dass man seine Talente, seine Technik und sein Know-How auch kostenlos der Sache bereitstellt! Ich will mich selbst jetzt hier nicht als den Übermenschen darstellen, aber ich verdiene mit “Kein Wietpas!” nicht einen Cent.“

    Du hast das auch nicht nötig. Du verdienst ja so genug für Deinen Lebensunterhalt und bist daher auch freier darin das hier zu machen. Ich bin auch für ehrenamtliches Engagement. Das ist aber nicht jedem möglich (aus ganz vielen Gründen). Daher wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen ja auch so wichtig – und endlich das Abschaffen der Hartz-IV-Sklaverei.

    • Elli

      Ich stimme Dir zu!

      Weiß Du (oder jemand anders) wer diese ganze Sponsoren von NORML in den USA waren? Ich finde dazu nichts.

      • Wenn wir in den USA wären, hätte sowohl dieses Blog, wie auch meines einen Donate-Button der gleich mit PayPal und diversen Kreditkarten-Firmen verlinkt wäre. Die Spenden kommen von Leuten wie Dir und mir. Nur die Spendenkultur ist da anders.

    • Kiff

      @ Antonio Peri

      Mit diesem schreiben hast du mich wieder einmal von deinem können überzeugt !
      Genau so ist es in DE.und nicht anders.!!!
      Vielen Dank.

    • Marcel

      Gaaaaanz ehrlich Antonio!? Auch auf die Gefahr hin das ein Shitstorm über mich hineinbricht. Natürlich soll ein Hartz IV Mensch sein ihm zustehendes Geld bekommen. Wenn dieser Mensch allerdings wegen seiner Kifferei nicht den Arsch hoch bekommt – finde ich es zu 100% richtig das ihm Therapien u.Ä. verordnet werden. Ich hatte im Grenzbezirk genügend solcher „Marken“ um mich herum. Wer etwas möchte, muss auch Leistung bringen. Den ganzen Tag kiffend vor WOW hängen, nicht zu den Terminen gehen – geschweige denn Bewerbungen schreiben… nein – dafür soll es auch kein Geld geben. Sorry aber über den Sozialismus sind wir raus. Und wie Du vielleicht merkst, bin ich eher ein Kapitalist. Ich finde das Amerikanische System da sehr fair. 1 Jahr Sozialhilfe im Leben – mehr nicht. Ich habe es ja auch geschafft IMMER arbeiten zu gehen. Selbst nach meinem 2,5 jährigen Gefängnisaufenthalt + stationäre Therapie habe ich es geschafft im Supermarkt im Lager zu stehen (als Teilzeitkraft) und ein Studium (Hauptberuflich) duch zu ziehen Und das TROTZ täglichem Konsums.

      • Elli

        Marcel, schon mal davon gehört dass es mehr Menschen als Arbeitsplätze gibt? Das Verhältnis beträgt in D etwa 2 zu 1 (53,9 Mio erwerbsfähiges Alter, 28,38 Mio sozialversicherungspfl. Besch.)

      • Marcel

        Da möchte ich mich nicht drüber streiten – ich bin der festen Überzeugung: Wer arbeiten WILL (und kann) – bekommt auch Arbeit. Oder kennst Du etwa keinen in Deinem Umfeld der nicht will?

        Zwar muss man manchmal den Wohnort wechseln oder flexibel sein – aber ich denke von jungen Leuten ist das zu erwarten. Und in Deiner Statistik fehlt JEDER Selbständige bzw. Personengesellschaften. Das sind nicht wenige.

      • Basjoe

        „Ich finde das Amerikanische System da sehr fair. 1 Jahr Sozialhilfe im Leben – mehr nicht.“

        „Amerikanisches System“ und „fair“ in einem Satz zu lesen finde ich den witz des Jahres.
        Übrigens bist du da leicht falsch informiert, es ist dort möglich insgesamt bis zu 5 Jahre Sozialhilfe zu beziehen, allerdings nie länger wie 2 Jahre am stück.
        Die folgen der tollen amerikanischen Sozialpolitik kannst Du dir jeden Tag in den Amerikanischen Ghettos anschauen wo du nach dunkelheit besser nicht mehr auf der Stasse sein Solltest.
        Die weisse Elite verschanzt sich in bewachten Retortensiedlungen während der Rest des Landes in Armut, Kriminalität und Hoffnungslosigkeit untergeht.
        Das viel gefeierte Motto „vom Tellerwäscher zum Millionär“ ist nicht mehr praktikabel.

        Fair ist was anderes, aber jedem seine Meinung.

      • Marcel

        „fair“ ist übertrieben – da hast du recht. Es ist Leistungsbezogen – das trifft es besser.

      • Basjoe

        Du solltest dir halt mal kurz überlegen was mit den Menschen passiert die aus allen Netzen fallen, denkst Du die legen sich in die ecke zum sterben?
        Bei ein paar mag das vielleicht stimmen, der rest wird sich „seinen“ teil zum überleben schon irgendwie beschaffen. Wenn man nichts mehr zu verlieren hat ist der weg zur Anarchie nicht mehr weit.
        Die folgen für ALLE brauch ich dir nicht zu beschreiben.
        Die Substanz und der Wert eines Gesellschaftssystems misst sich daran wie es mit den Schwachen und Bedürftigen umgeht.

      • Marcel

        wie gesagt, ich habe da eine sehr spezielle Meinung zu – mit der ich auch überall anecke ;-)

        Ich habe ja im Prinzip auch nur gesagt, dass ich es gut und richtig finde, das Leute die nichts auf die Kette kriegen ein wenig „gezwungen“ werden

      • Ich finde deine Ansichten auch ein wenig gefährlich.
        Da bin ich eher radikal. Die Idee der Piraten vom „Bedingungslosen Grundeinkommen“ finde ich durchaus Spannend, sofern man sich etwas näher damit beschäftigt. Eine komplette Umwälzung der kompletten Welt wäre meiner Meinung nach eine schöne Utopie. Wir haben auf diesem Planeten Mehr Menschen als Arbeitsplätze.Das ist ein Fakt. Dazu werden immer mehr Arbeitsplätze vollkommen unnötig, da sie durch den Einsatz von moderner Technik ersetz werden können und werden.
        Es gibt sehr viele Menschen, die durch unmoralische Arbeit (Broker, Trader, Manager etc.) pervers reich werden, während wirklich wichtige Jobs (Reinigungskräfte, Altenpfleger, Kindergärtner etc.) so schlecht bezahlt werden, dass sie sich jeden Monat sorgen müssen, wie sie ihre verdammte Miete bezahlen können. Und lass dann mal die Waschmaschine kaputt gehen.
        Wir könnten es uns definitiv leisten, jeden Bürger genug zu geben, um im Leben klar zu kommen. Wenn er darüber hinaus mehr haben will, dann geht er arbeiten. Dann sind auch wieder die schlechter bezahlten Jobs attraktiv, da sie wieder lukrativ wären.
        Und Megareiche sollen verdammt nochmal mehr zur Kasse gebeten werden!
        Das hört sich alles nach einer Star-Trek-Utopie an, aber wir könnten es uns defintiv leisten, auch wenn die FDP anderes behauptet.
        Das größte Hindernis, um solche zeitgemäßen Ideen umzusetzen ist genau der Punkt, den im im Blogpost auch angesprochen habe: Neid.

      • Marcel

        Ich mein das wird jetzt schon sehr viel „Off-Topic“ – Aber in der Altenpflege gibt es sooooooviele freie Jobs – ebenso suchen Firmen händeringend nach Qulifizierten Mitarbeitern. Wenn die Jugend aber nur vorm PC sitzt und sich den Kopf zudröhnt – müssen sie sich nicht wundern. Grundversorgung für jeden haben wir schon. JEDER erhält 356 EUR + Miete + Vergünstigungen aller Art (ÖVP – hier in Köln gibts den Kölnpass womit man in jedes Museum, Schwimmbad etc. für die hälfte rein kommt, keine Kosten beim Rechtstreit etc.). Wir haben einen Spitzensteuersatz von 57%. Ich bekomme mehr als die Hälfte (!) meines schwer verdienten Geldes für NIX abgenommen. Das sind bei mir monatlich 2.500 EUR. Die ich nicht sehe – wofür ich aber Leistung erbracht habe…. Der Steuersatz muss runter auf 50% – das wäre fair

        • Ist ja auch klar. Weil sie miserabel bezahlt werden und die Bedingungen unmenschlich sind. Ich weiss wovon ich rede, meine Freundin ist examinierte Altenpflegerin.

  • Anonymous

    Hier gibt es aber nach wie eine demokratische Diktatur. Man könnte sich den Arsch abspenden, es würde überhaupt nix bringen. Gebe es die Basta-Politik dieser altersdementen Idioten, die von überhaupt nix einen Plan haben müsste wir hier – ginge es nach logischen Gesichtspunkten – auch schon sehr viel weiter sein. Die Legalisierung in den USA ist durch einen Volksentscheid entstanden. Was meint ihr, warum die da oben Volksentscheide so fürchten. Wobei ich es in DE ohnehin problematisch finde, wenn die (nicht) breite Masse :-) um die Interessen von Randgruppen – also über uns Kiffer – abstimmt. Ich glaube DE ist noch zu konservativ eingestellt, daher auch die Wähler von Frau Merkel, die mit ihrem Gruselkabinett versucht Politik zu machen. Gibt euch nicht zu denken, dass wir eine Drogenbeauftragte wie Frau Dykmans haben. Mal ehrlich, hier kann man zunächst gar nichts erwarten. Übrigens, was ist mit Venlo?

  • Anonymous

    sorry, gebe es die Basta-Poltik NICHT, dann…

  • Gerd50

    Elli schrieb:

    „Weiß Du (oder jemand anders) wer diese ganze Sponsoren von NORML in den USA waren? Ich finde dazu nichts.“

    NORML wurde 1970 gegründet und wurde/wird getragen von Leuten, die aus einer
    Not eine Tugend machten:

    http://hanfverband.de/forum/viewtopic.php?f=5&t=741#p8736

  • Björn

    Könnte man nicht über kein wietpas eine sammelaktion starten? Dieser außer hier spendet fünf Euro an den dhv ich glaube das es steuerlich absetzbar ist oder?

    Gruß Björn

    Eine Europaweite Vernetzung wäre ein Traum. Aber wir schaffen es ja noch nicht mal hier zu lande :-(

    • Basjoe

      Spenden an den DHV sind leider NICHT steuerlich absetzbar da der DHV nicht gemeinnützig ist sondern eine Firma. Das erleichtert natürlich nicht das generieren von Spendern.

    • Marcel

      Für 5 EUR möchte keiner eine Spendenquittung. Die Spendenquittung ist nur für Großverdiener oder Firmen interessant. Aber egal wie hoch die Spende an den DHV ist – Du wirst von denen NIE eine Spendenquittung erhalten können. Dafür ist der DHV die falsche Gesellschaftsform und das kritisiere ich am DHV. Die „Spenden“ müssen versteuert werden – der Gewinn ebenfalls. Warum die überhaupt Gewinn machen ist mir ein Rätsel – ich würde das „übrige“ Geld am Jahresende in Werbung etc. stecken. So das 0,00 EUR übrig bleiben. Gibt noch einige buchhalterische Tricks um sogar die 30k Gewinn die sie dieses Jahr gemacht haben zu „verstecken“.

      • Kein Gewinn über Jahre bei so nem kleinen Laden, der auch nicht viel Lohnsteuer bring, ist aber ganz schnell „Liebhaberei“ und das macht das Finanzamt halt auch nicht lange mit. Der DHV hat definitiv die falsche Gesellschaftsform…

      • Marcel

        da hast Du recht – wenn keine Gewinnorientierung vorliegt wird es zur „Liebhaberei“.

  • Björn

    Mein t9 hat eine. Tippfehler zugelassen … ich meinte jeder user hier“

  • Anonymous
  • Anonymous

    Und wenn ihr jetzt alle mit Steinen nach mir schmeißt: Ich hoffe das es nicht eintrifft! Denn dann wird sich hier gar nichts ändern!!! Alles bleibt beim Alten, wir fahren die CS in NL an, bringen das Gras illegal immer mit der Angst erwischt zu werden nach Deutschland und die große Anteilnahme ebbt ganz schnell ab! Auch in diesem Blog! Sorry mobo aber so wird es sein! Die meisten kriegen dann ja wieder ihr Gras in einem Land das und dann immer noch nicht gerne sieht!!!!

    • nur ein Post

      In Deutschland angebaut in Holland verkauft in Deutschland geraucht so siehts aus … Holland wird nach und nach „clean“ ich erinnere mich an Zeiten wo ich in Amsterdam 300+ coffeeshops besuchen konnte das war schön. Am meisten gelitten habe ich als ich beim letzten Besuch gesehen habe das der coffeeshop extase zu gemacht hat (meine erste coffeeshop Erfahrung in Amsterdam in jungen Jahren) … Ich erinnere mich auch noch an einen shop mit einer Etage zum Billard zocken leider nie mehr gefunden… Da wo er war war er irgendwie nicht oder ich habe mich geirrt … Falls wer was weiß im Februar bin ich wieder vor Ort

    • Paul

      Wenn Holland sich nicht endlich schließt wird sich in DE und Umgebung nix ändern … Ich erinnere mich an meine Jugend wo ich meine Probleme einfach nach hinten geschoben habe und mich wirklich nur dann damit auseinander gesetzt habe wenn ich wirklich damit konfrontiert wurde. Genauso ist das mit demln CS in Holland jetzt wo es auf der kippe steht bekommt jeder das bangen. Wenn sich in der holländischen Regierung nix ändert wenn Ivo bleibt dann gehts mit der CS Kultur bergab. Also denken wir mal an die ganzen steuern die es DE einbringen würde wenn Holland für Ausländer schließt.

      Wie komisch wäre es denn wenn Düsseldorf Berlin München oder Dresden wie Amsterdam wären was CS angehen würde sehr sehr sehr gruselig er Gedanke….

  • Josh
  • naturalnews

    Wartet mal ab, ich habe gerade Frank Plasberg und Anne Will informiert, (über die Kontaktseiten derer Webseiten) sich das einmal anzusehen und zu prüfen: http://hanfverband.de/index.php/component/content/article/1837-cannabis-social-clubs-antrag-wird-nicht-am-2911-abgestimmt

    Wäre gut wenn ich auch nachhakt – das Thema ist brisant.

    LG naturalnews

  • jaydee

    Man überlege:
    In Washington und Colorado bestand/besteht die Initiative aus einigen zehntausend aber einem Millionenbudget.
    Habe ich zufällig gelesen.

  • sithlord

    Ich bin (wie bereits schon einmal erwähnt) ein etwas älterer Jahrgang und habe Anfang bzw. Mitte der 1970er Jahre meine Leidenschaft zu kiffen (parallel dazu meine Abneigung gegen Alkohol) entdeckt und mich entsprechend orientiert. Damals war -zumindest im süddeutschen Ram- Heidelberg die „Hochburg“ der „Bewegung“, mit allen negativen Folgen (Vermischung von Soft- und Harddrugs, von denen ich mich glücklicherweise immer ferngehalten habe). Als die Lage in Deutschland immer schwieriger wurde (auch die Bullen zeigten sich lernfähig) fanden häufiger Ausflüge nach Holland statt, aus anfänglichen Freundschaftsdiensten („kannst du mir eine Kleinigkeit mitbringen?“) wurde ein „mittelständischer Betrieb“, welcher jedoch (die bereits erwähnte Lernfähigkeit des Gegenspielers usw.) wegen der „fehlenden Erlaubnis, mit Betäubungsmittel Handel zu treiben bzw. solche in Verkehr zu bringen bzw. Steuerhinterziehung“ zwangsweise gschlossen wurde; der geschäftsführende Inhaber (ich) wurde wegen oben genannter Vergehen zu 21 Monaten Haft verurteilt (Freiheitsstrafe hört sich zu zynisch an, obwohl Freiheit, wie sie in Deutschland verstanden wird, durchaus eine Strafe sein kann). Diese gravierende Erfahrung hatte natürlich auch Auswirkungen auf meinen weiteren beruflichen Werdegang, aber ich möchte kein Wort der Klage darüber verlieren, ich habe es gern und freiwillig gemacht, ich habe nicht schlecht verdient, ich habe niemanden geschadet (im Gegenteil, meine Abnehmer waren glücklich, wenn der Laden „open“ anzeigte) und immer -soweit es in meiner Macht lag- auf gute Qualität geachtet. Damals glaubte ich noch, die parallel laufende Initiative „legalize it“ würde spätestens zum Millennium Erfolg gehabt haben. Falsch gedacht!! So wie sich die rechtliche Situation in der BRD zur Zeit darstellt, wird es eher in der Hölle schneien als dass sich eine der beiden massgeblichen Parteien (ich meine damit SPD und CDU) für unsere Sache stark machen würde. Nicht aus Überzeugung, die wissen selbst, dass Cannabis eine Droge ist, die man ohne Risiko legalisieren könnte, es ist die Angst vor dem medialen Sturm, den solch eine Initiative auslösen würde. Begleitet wird diese Tendenz schon seit geraumer Zeit von „Wissenschaftlern“, die in endlosen Gutachten die hohe Gefährlichkeit von Cannabis beschreiben, von Intelligenzverlust (was müssen diese Schreiberlinge weggeraucht haben) bis hin zur Persönlichkeitsveränderung und Demenz (in der BRD kann dies durchaus eine altersbedingte Gnade sein, wenn man vergisst, wo man eigentlich lebt). So what! Ich wäre gerne bereit, mein karges Monatsgehalt zu spenden und 30 Tage von Luft und Liebe zu leben, wenn ich auch nur eine kleine Chance sehen würde, damit etwas zu verändern. Aber ich bin nicht bereit, noch einmal in den Knast zu gehen „for nothing“. Kiffer müssten eine wahlrelevante Gruppe mit entsprechender Lobby werden, um ihre Ziele zu erreichen, und wenn ich heute „meinem“ Bundestagsabgeordneten“ einen Brief schreiben würde mit der Bitte, sich für die Legalisierung von Cannabis einzusetzen, bekäme ich vermutlich zwei Wochen später Post von der Straßenverkehrsbehörde, die von mir mittels MPU (vulgo „Idiotentest“) den Nachweis wollten, dass ich charakterlich in der Lage bin, ein Kraftfahrzeug zu führen. Das ist nämlich die neueste Masche. Wenn es für eine Strafe nicht reicht, kann man dem widerspenstigen Deliquenten immer noch die Fahrerlaubnis entziehen, weil er ja zugedröhnt fahren könnte. Wenn ich abschließend deine Überschrift aufgreifen darf: Wir bekommen in Deutschland nicht nur nichts gebacken, wir haben nicht einmal die Möglichkeit, uns die notwendigen Zutaten für den Teig, den man zum Backen halt mal braucht, zu organisieren.

  • bushdoctor

    Die Sache fängt JETZT erst an!
    Wenn jemand kein Geld spenden will oder kann, dann kann er immerhin seinen Arsch bewegen…

    Ich will euch ALLE nächstes Jahr auf der Hanfparade in Berlin sehen!!!

    Wenn dort eine Million Menschen auf der Straße stehen, DANN WIRD SICH WAS BEWEGEN! Das garantiere ich euch!

    • Sorry, in den 70ern – ich kann mich noch wage dran erinnern… Da waren nicht wenige der felsenfesten Überzeugung das bei 1.000.000 Arbeitslosen die Revolution ausbricht… Hmmmm… naja… wenn sie ausgebrochen ist braucht sie verdammt lange bis sie ankommt…
      Friedensbewegung 80er Jahre 240.000 Menschen in Bonn…. 10 Jahre später schüttelt der konservative Helmut dem vernünftigen Gorbi die Hand und beenden den Kalten Krieg UND den 2. Weltkrieg endgültig.
      Neee,Die Masse machts nicht zwingend…. und Prognosen was die Masse bringt sind mit Vorsicht zu geniessen. Für Alk gehen keine Massen auf die Straße…. hat aber ne geile Lobby das Zeug… Für perverse Medikamente gehen auch keine Massen auf die Strasse, trotzdem ist deren Lobby die mächtigste von allen….
      Beim Hanf machts der Mix. In der Masse der Köpfe muss was bewegt werden und ganz viel Lobby muss möglich gemacht werden. Auf die Strasse brauchen wir eigentlich nur um uns selbst zu feiern…

  • Krautcontrol

    nebenbei schlage ich vor, wir alle versuchen steffen geyer mit einer kleinen spende und ein paar guten aktionsvorschlägen nochmal dazu, sowas wie die cannabiskultur zu starten, die beteiligung war ja teilweise eher dürftig letztes jahr, manches mal komplett ohne besucher und immer höchstens einem drittel der facebookzusagen, was einerseits bestimmt dem geringen bekanntheitsgrad dieser neuen aktion zu verschulden war, andererseits an fehlenden vorschlägen lag, vielleicht aufgrund der kurzen zeit. was gibt es denn besseres als wenn einer der erfahrensten hanfaktivisten deutschlands jedem mit rat und tat zur seite stehen würde bei guten aktionen? auch ein ort zur vernetzung und bildung von lokalen gruppen, öffentlicher und vielleicht medialer notiz. muss man nicht mal nach berlin für.

  • Anonymous

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