Ein Samstag in Nijmegen

Gestern trafen sich drei Blogger in Nijmegen: Antonio Peri, Hanfgleichstellen und meine Wenigkeit. Wir hatten an unserem Kennenlernen keine wirkliche journalistischen Ansprüche, es ging viel mehr um das Ausleben der Möglichkeiten, die uns „Uitschot“ noch geboten werden. Antonio und Hanfgleichstellen kannten sich schon ein wenig, aber für mich war es das erste reale Treffen mit meinem „Starautoren“ und „Starkommentator“, worauf ich mich sehr gefreut habe.

Auch wenn es, wie gesagt, nicht um irgendeine Recherche ging, sind mir dann an dem Tag einige relevante Details aufgefallen

  • Overlast: Davon war trotz des Samstages vor Weihnachten nichts zu sehen. In den Coffeeshops in denen wir waren und an denen wir vorbeigegangen sind, war mal mehr, mal weniger los, es kamen Gäste, es gingen Gäste und alles war friedlich. Niemand pöbelte rum, niemand belästigte irgendwen. Angeblich sollen die ehemaligen ausländischen Venlo- und Maastricht-Kunden ja über das friedliche Nijmegen herfallen. Davon haben wir de facto nichts mitbekommen. Und ich bezweifle stark, dass dies am Regen lag.
  • Die Coffeeshops sind sich leider anscheinend der drohenden Gefahr nicht bewusst. Ich spreche jetzt nur für die zwei Shops, in denen wir uns aufhielten („Lucky Luke“ und „t`wonder“), wie es in den anderen aussieht kann ich jetzt nicht unbedingt beurteilen, da wir nur vorbei gegangen sind). Es gab nirgends einen Hinweis auf die baldige Einführung des „I-Criteriums“, keine Infos, keine ausliegenden Unterschriftenlisten – nichts. Ist mir nicht gang verständlich und erinnert mich an die nur schleppend anlaufende Infokampagne in den Shops im Vorfeld der letzten Wahl. Ich verlange nicht, dass jeder Gastronom (was Coffeeshopbetreiber meiner Meinung nach am ehesten sind) zum Politaktivisten wird, aber ein wenig mehr Kampf gegen die Ungerechtigkeit (und drohendem Umsatzrückgang) könnte man schon erwarten. Wenn man Niederländer freundlich behandelt, behandeln sie uns auch freundlich. Wer hätte das gedacht?

Zuletzt möchte ich noch mal sagen, dass der kleine „Kein Wietpas!“-Familienausflug verdammt viel Spass gemacht (trotz Regen und Schmerzen meinerseits) und ich freue mich auf viele weitere mit anderen Teilnehmern!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Anonymous

    ich war im Sommer 2012 ( August ) dort. In jedem Shop wurde man auf Unterschrftsblätter ( kein Wietpas ) angesprochen um zu unterschreiben. Auch im LuckyLuck. Aber kein Wunder dass in Nijmengen kein Touristenstrom ist, dort gibt es ja auch keine schönen und guten Shops. ( ich hatte 3 gesehen, alle in der Straße vom LuckyLuck, das noch am schönsten von den 3 war.
    Außerdem hat doch die Bürgermeister/in bereits angekündigt, daß hier das I Kriterium nicht eingeführt wird, dswg. stresst sich wahrscheinlich auch dort keiner mehr.
    Das war aber im Sommer definitv noch anders und damals auch die einzigste Stadt, wo man sich darum bemüht hat Unterschriften einzuholen. Ich war im Sommer in mehreren Städten ( ca. 12 ! ) und nirgendwo wurde mehr getan als in Nijmegen…

    meine Erfahrung….

    • Die Frage ist, was für die die Definition von „guter shop“ ist. Für mich war das „Lucky Luke“ schon ziemlich optimal. Klein, hell, freundlich, Auswahl, die alle Ansprüche von günstig bis sehr gut erfüllt.
      Und Nijmegen wird nicht offen bleiben, da musst du was verwechseln
      http://keinwietpas.wordpress.com/2012/11/21/nijmegen-sperrt-touristen-ab-januar-aus/

      • Und von Flyern und Aktionen war nichts zu sehen. Nirgendwo. Wenn die im Sommer Kampagnen gehabt hätten, dann hätten sie doch so kurz vor dem Schluß nicht einfach klanglos aufgegeben. hanfgleichstellen war auch schon mehrfach da, und meinte, es sei in Nijmegen bei den sieben Malen, als er da war, immer so ruhig gewesen.

      • Anonymous

        Sorry, hab ich mit Arnhem verwechselt, dort gibts auch ein LuckyLuke, dort ist nichts mit hell und freundlich.

        Arnhem bleibt offen, soviel ich weiß

      • GreenL.

        weiss jemand wie es so im labda oder de wedren preislich aussieht.
        wedren wurde ja hier gelobt wie ist es im labda zb. pder headshop ist.

        oder hängen hier alle nur in de vlaamsegasse rum .

  • Ich denke auch, dass der Regen damit nichts zu tun hatte. Klar – die Innenstädte in den Niederlanden sind kurz vor Weihnachten nicht ganz so schlimm überfüllt wie in Deutschland, da in Nederland ja bereits an Sinterklaas (Nikolaus) am 06.12. die großen Geschenke verteilt werden – und nicht erst an Weihnachten, wie bei uns. Die Stadt war aber, für einen Samstag, normal voll – trotz des wirklich fiesen Dauerregens, der allerdings auch erst nach 13 Uhr einsetzte. Eventuelle Overlast-Verursacher aus unseren Breitengrade, wären da schon längst unterwegs gewesen.

    Davon keine Spur. Die reinen Abhol-Läden waren, als wir einen Blick hineinwarfen – total leer – bis auf ein oder zwei Kunden. Bei den anderen Shops war es, wie es mobo beschreibt, mal voller und mal leerer – aber nirgendwo eine Schlange – oder dass irgendwer keinen Sitzplatz mehr bekommen hätte.

    Ich war mit unserem Treffen – über das ich mich auch sehr gefreut habe – war echt ein schöner Tag, auch sehr zufrieden. In die Stadt Nijmegen könnte ich mich schon verlieben. Alles unaufgeregt, man fühlt sich willkommen. Preise und Qualität sind fair. In keinem der Shops wollte man unseren Ausweis sehen. Gemischtes, angenehmes Publikum, keine Massenabfertigung.

    Nijmegen – Daumen hoch! Hoffentlich besinnt sich Bruls doch noch eines Besseren. Nijmegen war nämlich wirklich eine Reise wert.

  • Micha

    Wie Ihr schon geschrieben habt, habe ich Nijmegen immer als eine ruhige Stadt in Erinnerung. Nie Overlast gesehen oder irgendeine Art von Stress rund um die Shops. Ich kann in keinster Weise nachvollziehen warum das I-Kriterium eingeführt wird. Das wird doch dann erst Overlast in Form von Dealern und Kunden schaffen. Bruls macht wenig Hoffnung. Damals als er noch Bürgermeister in Venlo war, war er Befürworter des Wietpas. Er sagte: „Ich bin doch nicht der Drogenlieferant Europas“…..Ich denke er macht einen großen Fehler. Es war doch alles gut bis jetzt in Nijmegen. NEVER CHANGE A WINNING TEAM. Ich war letzte Woche noch dort. Im Dreadlock Jetset sagte man mir dass man ab Januar nichts mehr bekommt. Im Jamaica sagte der Verkäufer dass ich immer kommen kann……!?

    • Jenz

      Die Verkäufer im Jamaika sind total verpeilt…;-)))))

      • Wärst du das nicht, wenn du in einem Coffeeshop arbeiten würdest? ;-)

      • Jenz

        Vermutlich…:-) Die Jungs sind echt nett aber nicht alle sind „im Dienst“ sooo breit wie die. Bin da gerne hingegangen und würd mich freuen wenn ich das nächstes jahr auch noch könnte. Allein, mir fehlt der Glaube….

  • War am Mitwoch in Nijmegen im Kronkel, am Fitnesscenter stand schon der erste mit den Worten: Psst, hey Guys. Man kann sich also schon denken was ab 1. Januar auch in dieser Stadt insachen Strassendealerei so laufen wird.
    Da wird sich Bruls bestimmt freuen.

  • Im Nachhinein betrachtet, hätten wir den Menschen vom Lucky Luke mal fragen können, warum die in Nijmegen ihr „Schicksal“ scheinbar so untätig oder gelassen erwarten. Machte mir so den Eindruck, als sei die Welt dort noch in Ordnung. War ja wohl in den letzen Jahren da eher verschlafen – wenn man schon auf die Preise und Sorten und auf die Shops selbst schaut, sieht man keinen Boom. Die scheinen dort nie so großartig nur von Touristen gelebt zu haben wie z.B. Maastricht mit 90% touristischem Publikum (natürlich je nach Shop).

    Im Lucky Luke war es ruhig und leer genug um mal mit ihm zu reden. Aber das war der erste Laden, in dem wir waren und wir drei waren auch mit unserem kennenlernen beschäftigt. Im t´wonder waren die Damen hinter der Bar zu beschäftigt und bei uns zeigte das Haze schon seine Wirkung.

    • Oh Sorry… ich kenne die Antwort.
      De Duitseen maken minder 20% van de verkoop uit en Belgen bent je de einige wat hier lang komen doet.
      Ich hatte ihn schon mal gefragt – ca. Anfang Juli was sich bei ihm seit dem Wietpas verändert hat.
      Im t´wonder würde ich es ähnlich einschätzen. Buitenlanders sind immer in der deutlichen Minderheit gewesen.

  • Joachim

    Advent in Nijmegen
    Vorab: Ich habe noch mal nachgeschaut: Irgendwann im Mai bin ich auf diesen Blog gestoßen. Den offenen Brief an die Königin der Niederlande kannte ich jedenfalls noch nicht. Vorher habe ich mir beim DHV Informationen zu den Vorgängen in Holland gesucht. Seitdem folge ich Kein Wietpas sozusagen durch alle Höhen und Tiefen.
    Nun zu meiner Advents-Geschichte: Nach dem 1. Mai musste auch ich ausweichen und neue Wege gehen. Für meine letzte Tour am 3. Advents-Wochenende hatte ich mich für die Variante Familien-Ausflug entschieden. Es brauchte nicht viel Überzeugungsarbeit, da ich als Köder so einen grauenhaften Vergnügungspark gewählt hatte (De Efteling – alle außer mir waren wirklich begeistert!). So hatte ich Samstag „grenzfrei“ und wollte eigentlich Nijmegen, Tiel, Leerdam und Gorinchem einen Besuch abstatten. Na ja, dieser Plan war von vornherein zu ehrgeizig und am Ende war ich nur in Nijmwegen in einem Laden, den ich nach dem Stadtplan ausgewählt hatte und im De Wedren, eine Empfehlung von hier (vielen Dank dafür). Hier war ich seit dem 1.Mai nun das dritte Mal. Jedes Mal war alles total entspannt. Überhaupt keine Parkplatzprobleme, wenige bis gar keine Gäste, nette Leute … das einzig unentspannte war ich. Mir ist auch aufgefallen, dass bei den ersten beiden Besuchen im De Wedren noch ein Anti-Wietpas-Plakat hing. Neu war der Design Metall-Ständer mit den Verhaltensregeln. Als ich auf dem Weg zum De Wedren an einer Kreuzung stand, um die Straßenschilder zu studieren, sprach mich ein Herr an, ob ich eine bestimmte Straße suche. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir das jemals in Deutschland passiert ist.
    Frohe Weihnachten!

    • Ich bin zwar etwas anderer Meinung was Efteling angeht, aber wenn du einen richtig guten Park besuchen willst, dann probier mal „Walibi World“ Grandiose Achterbahnen!

      • wilde 13

        War Er selber überhaupt im Park, oder hat er nur die geköderten beim effteling abgesetzt?
        Am besten erst durch die coffeeshops rauchen und dann in den Vergnügungspark .
        Falls aber eine gemischte Gruppe, ( Familie )unterwegs ist können die Nichtraucher ja schlecht im Auto warten während ein anderer eine Coffeeshopping – Tour macht.
        Und im Vergnügungspark rauchen ist noch lustiger wie im Supermarkt.
        Ich finde de effteling auch super, auch die Achterbahn hat mir schon mächtig Spaß gebracht.

        • Klar war er da. Sonst hätte er ja nicht schreiben können, dass es ihm nicht so gefiel…

  • Zwiebel

    ***WEINHNACHSTSPEZIAL NIJMEGEN***
    genau, bitte teilt uns doch mit, ob ihr nach nijmegen fahrt um zu schmuggeln, oder eben nicht.
    teilt uns bei dieser gelegenheit bitte noch mit, welcher coffeeshopmitarbeiter was gesagt hat.
    sagt uns noch wann ihr gefahren seit und welche strecke, und welche uhrzeit genommen wurde.
    nennt idealerweise details (am besten mit foto).
    zum auswerten der gewinner benötigen wir dann nur noch einen einigermassen nachvollziehbaren namen und die ip.

    • All diese Angaben wurden nicht gemacht.

    • SuperSilver

      Mach ich wenn Du das willst. Ich habe keine Angst, vor niemanden:-) Versteck Dich weiter unter Deiner Zwiebelhaut…….

  • Hey Zwiebel… ich habe SEHR exakte Hinweis darauf, das Du GENAU DER bist, dem ich letztens erst erklären musste das Tor ne Proxyzwiebel ist. Du fällst jetzt schon mehrfach damit auf, das Du Dich mit Tor auf völlig unbroblematischen Seiten herumtummelst. Dein Eingang in die Zwiebel wird auf mind. 4 Routern protokolliert. Wunder Dich nicht, wenn Du nur wegen der Zwiebelnutzung viel schneller in die Zielscheibe der Fahnder gelangst, als jemand der soviel Preis gibt, das die Polizei sich ein gutes Bild machen kann – bei dem heraus kommt: Das lohnt nicht. Was hast Du eigentlich für nen Dreck am stecken das Du Dir so ins Hemd machst? Ich wäre echt mal ein bischen vorsichtiger – auch in der Zwiebel.
    Vor Dir haben die Ermittlungsbehörden nämlich keine Angst. Wenn wir drei mit ner geringen Menge gefickt würden – ist das Interesse bestimmt groß und die Blog´s von mobo und Antonio erfahren einen Schub den sich keine Ermittlungsbehörde wünscht! Dich hingegen, Dich nehmen die aber gerne aufs Korn. Du erregst kein mediales Interesse weil Du in der Anonymität ein Niemand bist.
    Sorry, das ich so unsaft bin, habe aber den ganzen Tag 10% Deutsch, 5% Franze und 85% Flämisch (die nuscheln das NL so sehr ;-)) kommunizieren müssen – und habe noch keinen Feierabendstickie gehabt – da macht es ein bischen Laune Luft abzulassen… ;-)
    Jetzt kommt der Stickie (Speziell für die Zwiebel: Ich sitze in Belgien und DARF sagen das ich das jetzt tue! 3gr auf privatem Grund – juckt kein Hund) und dann lese ich mal was sonst noch so gekommen ist…

    • Ich glaube, Zwiebel meinte es mehr satirisch als böse. Oder?
      Schlimmer war der Spamer gerade, den ich schnell geblockt hab.

      • Joachim

        Habe ich leider auch gesehen, hoffentlich ein Einzelfall. Dann schon lieber Zwiebel und Euer souveräner Umgang damit!

      • Egal wie Zwiebel es meinte, gibt es einfach ein schönes Beispiel ab, um „etwas härter“ aufzeigen zu können was vermeintliche Anonymität auch, und Offenheit ganz sicher, bewirken kann. Ein bischen Ahnung habe ich von der Materie… hier keine Strafrechtlich relevanten Dinge mit ner Proxizwiebel zu erledigen ist definitiv kontraproduktiv!

  • SuperSilver

    ….und ich sitze in nrw und bau mir gleich einen mit 10 gr inhalt:-) ist immer noch geringe menge:-))

  • jimjim

    ….und ich sitze in nrw und bau mir gleich einen mit 10 gr inhalt:-) ist immer noch geringe menge:-)) aber nicht legal!in b bis 3 schon!

    • Anonymous

      Yo das stimmt!!! Trotzdem frohe Weihnachten!!!

  • Anonymous

    Samstag in Arnheim gewesen und dort hängen schon die ersten Schilder das Ausländer ab dem 01.01.2013 herzlich willkommen sind! Hauptsache ich kriege da bald noch einen Parkplatz! :-)

    • Anonymous

      Yuhuuuuu!!! Jetzt muss nur noch Brlus locker lassen:-)

      • Anonymous

        Im Lucky Luke arnhem hab ich gestern auch ein Schild gesehen, dass wir deutschen 2013 noch wilkommen sind.

    • Jenz

      Na das ist doch mal ne Ansage! :-))

  • Anonymous

    Weiß einer vielleicht wie es in Roermond aussieht ab dem 01.01.2013?
    Über Roermond wurde hier ja fast garnichts gesagt?

    • jimjim

      will ich auch wissen!

  • Anonymous

    @antonio peri ich muss dir leider wiedersprechen, seitdem der wietpas in limburg eingeführt wurde bin ich regelmäßiger besucher in nijmegen und weiß deswegen das die tütchen kurz vor der wahl im august mit einem schwarzen aufkleber versehen waren mit der aufschrift “STEM DE WIETPAS WEG“ und einem link http://www.vote2smoke.nl/ ebenso waren im shop t‘ kunsje flyer der gleichen kampagne zu finden…von unterschriftslisten hab ich jedoch auch nichts mitbekommen

    • Das war im Vorfeld der Wahl. Jetzt ist es eine andere Situation.

  • Mary

    Ich war gestern in Nijmegen um mich für den Januar einzudecken. Fahre dort seit dem 1. Mai hin, obwohl ich an der Grenze zu Venlo wohne. Schlimm finde ich diese Lethargie dort, denn es gab nirgendwo Aushänge oder sichtbare Infos zum Umgang mit „Ausländern“ ab Januar.
    Tja, wenn wir denen so egal sind, fahre ich dann demnächst gerne nach Arnhem, wo es auch politischen Widerstand gegen dieses „Einwohnerkriterium“ zu geben scheint. Ich bin 48, Sozialpädagogin, und habe keine Lust in den Niederlanden bei Strassendealern zu kaufen. Die hängen in Venlo mittlerweile zu Hauf im Umfeld des Nobodys Place und Huzur aber auch vor dem Klein Maaar Fijn und machen riesen Geschäfte. Ich will aber für mein Geld gute und saubere Qualität und bin dafür auch bereit demnächst zum Reisenden in den Niederlanden zu werden. Arnhem soll ja auch eine schöne Stadt sein.

    • Ich sehe das genau wie Du Mary. Genau so haben wir drei es in Nijmegen auch empfunden. Nun ja – die Quittung für die Lethargie wird wohl leider am 1. Januar kommen. Allerdings sieht man, dass Aktionen von Seiten den Shop-Betreiber auch nicht immer erfolgreich sind – bestes Beispiel ist Maastricht mit seinem sehr aktiven VOCM mit der Gallionsfigur Josemans. Trotzdem – wenn man gar nichts tut, braucht man sich nicht zu wundern, das ist richtig. Das wir denen „egal“ sind, kann ich ja evtl. noch nachvollziehen. Wie einem Geschäftsmann allerdings sein Umsatz egal sein kann, verstehe ich wirklich nicht.

      Nun ja – unser nächster Ausflug wird wohl nach Enschede führen – und danach sicher auch mal nach Arnhem.

      • Ich war gestern noch in Enschede. Der legendäre Budtender im Mix riss Freudenstrahlend die Arme hoch und sagte Selbstbewusst: „Wir sind weiterhin für alle offen“
        Man konnte auch deutlich die Steine hören, die ihm vom Herzen gefallen sind!

      • Sebastian

        In Hengelo hatte ich ein wenig Verständigungsprobleme bezüglich des Wietpas und seiner Nachfolgeregelung, doch seine Antwort auf die Frage, ob wir nächstes Jahr noch reinkommen, war positiv.

    • Hallo Mary,
      Ich glaube wir haben uns mal getroffen in Nijmegen… und gut 1,5h mit 3 „jüngeren Knaben“ am runden Tisch gesessen…
      Viele Grüße!
      Komm gut ins neue Jahr! Gilt für alle anderen natürlich auch… ;-)

  • Mary

    Das Problem ist leider auch, dass um so länger die Anfahrt zu den Städten ist in denen noch Cannabis erworben werden kann, um so größer werden bei mir auch die Mengen mit denen ich über die Grenze fahre. Der Aufwand muss sich ja lohnen. Erwischt zu werden, kann einen dann teuer zu stehen kommen. Durch diese Kriminalisierung von Konsumenten werden sicher viele (berufliche) Existenzen zerstört.

    • Pott-Head

      Naja, weinger bedeutet auch häufiger Fahren. Kann nur jeden raten sich ganz genau zu informieren, was bei welcher Menge los ist, bzw. seine Route sorgfältig zuplanen und auch große Umwege in Kauf zu nehmen. Der Kontrolldruck müsste jetzt an einigen Stellen abnehmen (z.B Aachener Raum). Auch Belgien ist immer ein guter Ort um nach D zu gelangen (nur nicht im Raum Prüm).

      • Ich wäre vorsichtig mit dem empfehlen von Belgien… mitm Deutschen Kennzeichen (nicht HS, DN, AC) biste bei den Eurocontrol-Aktionen 100%iges Opfer in B. Das der Kontrolldruck in der Euregio nachgelassen hätte kann ich auf keinen Fall bestätigen und ich lebe in B max 15km vom Dreiländerpunkt weg…

      • Dem kann ich mich nur anschließen. Auch Kerkrade/Herzogenrath ist, genau wie früher, nicht zu empfehlen. Da war es monatelang ruhig, aber da sich wohl dort nun eine illegale Infrastruktur gebildet hat, wird teilweise nun sogar stärker und raffinierter kontrolliert als früher.

  • Mary

    Hallo Hanfgleichstellen,
    nein, leider haben wir uns noch nicht getroffen. Ich habe nur ein mal in Nijmegen länger mit Deutschen aus Mönchengladbach gequatscht, die mich auch später mit dem Auto mitgenommen haben. Aber die Grenzüberquerung mit mehreren Leuten ist mir nicht geheuer. Ich fahre sonst mit dem Zug und habe trotz starker Kontrollen dort keine Probleme,
    da mich die Bullen ignorieren. Das ist wahrscheinlich altersbedingt. Meine Eintragungen von vor über 20 Jahren scheinen auch alle gelöscht, denn selbst wenn sie den Personalausweis abgefragt haben, lassen sie mich in Ruhe. Bin darüber auch sehr froh. Aber man sollte immer die Frage, was man in Holland gemacht hat, gut beantworten können.

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