Sonntagsumfrage: Würdest Du Dich registrieren lassen?

Ja, letzte Woche habe ich diese Rubrik mal wieder versäumt. Mea Culpa!

Heute möchte ich Euch als „Auftragsarbeit“ befragen! Unser allseits geschätzter „bushdoctor“ hat mich gebeten, eine bestimmte Frage zu stellen, was ihm bei einem eigenen Vorhaben unterstützen würde. Da helfe ich gerne!

Wärest Du bereit, eine Ausnahmegenehmigung bei der Bundesopiumstelle zu beantragen und Dich damit (staatlich) registrieren zu lassen, wenn Du daduch Cannabis völlig legal und rechtssicher anbauen, besitzen und mitführen dürftest?

Die Rahmenbedingungen lassen wir einmal ausser Acht. Also argumentiert nicht mit den heutigen Regeln bezüglich drohendem Führerscheinentzug.

Die letzte Umfrage stimmt mich etwas nachdenklich. Es gingt um die Frage, ob ihr Coffeeshops eher als Konsumraum oder als „Supermarkt“ seht. Da mich die soziokulturellen Aspekte mehr faszinieren, war für mich klar, dass ich für „Konsumraum“ stimme. Das Endergebnis tendiert aber zum Supermarkt.

Bildschirmfoto 2013-01-06 um 16.22.00

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • Anonymous

    warum überrascht mich das ergebnis nicht?

  • bushdoctor

    „allseits geschätzter “bushdoctor”… nun mach aber man nen Punkt! ;-)
    Ich laufe ja noch rot an und bilde mir am Ende noch was d´rauf ein! ;-)

    Danke, dass Du, mobo, diese Frage online gestellt hast!
    Das Thema hat zwar keinen direkten Bezug zu Holland, aber einen indirekten: Der Wietpas ist ja gerade wegen der Registrierungs-Forderung dort gescheitert…

    Ich arbeite gerade an einer detaillierten Lösung, wie man Cannabis in Deutschland unter Beibehaltung des Betäubungsmittelgesetzes legalisieren könnte, indem man auf der Ausnahmegenehmigung nach §3 BtmG „aufsetzt“.

    Gleichzeitig möchte ich aber abschätzen können, wie „erfolgsversprechend“ so ein Vorschlag in der „Kiffergemeinde“ wäre. Der Gegenseite, den Prohibitionisten, könnte man meines Erachtens so ein „Legalisierungsmodel“ schon schmackhaft machen, weil es deren „Kontrollbedürfnisse“ voll befriedigen dürfte.

    Die „Führerschein-Problematik“ ist eine andere Baustelle, die hier bewußt ausgeklammert werden soll.
    Ich hoffe dass die Ergebnisse der DRUID-Studien hier den baldigen Erfolg bringen werden.
    Wen es interessiert, der kann im DHV-Forum meine Zusammenfassung der DRUID-Studien mal ansehen: http://hanfverband.de/forum/viewtopic.php?f=12&t=796

    Ansonsten wüsche ich Euch allen ein erfolgreiches Jahr 2013! Ich sehe wirklich Potential dieses Jahr, dass „unsere Bewegung“ den kritischen Punkt überspringen wird!

    Macht bitte alle so weiter und engagiert Euch fleißig, dann klappt das schon!

  • Mike brenner

    Ja… Die meisten gehen da nur zum Koofen hin…. Ich auch

  • franzhanz

    ich würde mich nicht nur registrieren lassen,ich würde sogar freiwillig auf den lappen scheissen…wenn ich dadurch legal züchten dürfte,klingt krank ist es aber nicht bin eh vollzeitöko und rechne bei eigendlich jeder verkehrskontrolle damit das ich pissen muss,na und bei unserer tollen gesetzgebung reichen ja rückstände die man 30tage im u. findet aus um den lappen zu verlieren,gerechterweise müsste dann auch jeder der auto fährt und innerhalb der letzten 30tage gesoffen hat den lappen abgeben…

  • anton

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so viele Leute gibt, die nur zum konsumieren in den CS fahren ohne etwas mit nach Hause zu nehmen.

    • Oh doch, die gibt es!

    • Jgreeen

      Bei den Leuten die direkt an der Grenze wohnen war das sogar sehr verbreitet.
      Warum was mitnehmen wenn man es da ganz in Ruhe konsumieren könnte?
      Außerdem macht das sowieso in Gesellschaft am meisten Spaß. ;)

  • Elli

    ich versteh die Frage nicht!
    Ob ich mich registrieren lasse, hängt ja entscheidend von den Konsequenzen ab.
    Um es an einem Beispiel zu konkretisieren : Nach dem Niederländischen Modell mit Wietpas hätte ich mich registrieren lassen. Mir ist es ziemlich egal ob staatliche Stellen wissen dass ich kiffe. Auch Arbeitgeber oder Freunde & Familie können es ruhig wissen bzw. wissen es. Ich schreibs natürlich nicht auf meine Stirn ;-)

    • bushdoctor

      na das klingt doch nach einem eindeutigem: VIELLEICHT ;-)

    • Margarete

      ich schließe mich Dir an Elli – im Laufe der Jahre wird Cannabis Teil des Lebens – ein guter Freund – den ich nie verleugnen würde!

  • justin

    bei dieser frage kommt es ein bisschen darauf an,was für dich auf dem spiel steht.
    wenn du,wie ich,kein auto fährst und nicht von familie oder arbeitgeber abhängig bist,
    kannst du dich unbeschwert öffnen,bzw.registrieren lassen.
    ich lasse mich dafür auch gerne auf jede titelseite setzen,die mit dem thema zu tun hat.
    allerdings nicht,solange ich in der illegalität hin und her reisen muss.
    die grösste schweinerei,abgesehen von der schlaflosigkeit,die mich befällt,wenn ich nichts zu rauchen habe,ist,dass ich mit dem zeug immer geizig sein muss und nicht einfach mal was auf dem tisch stehen lassen kann,mit der aufforderung,sich zu bedienen,wenn hin und wieder ein besucher bei mir auftaucht.
    das problem ist nicht was es kostet,sondern wo ich den nachschub her hole.

  • Revil O

    Ich würde mich unter den ganzen gegebenen Umständen-die ich nicht ausser acht lassen kann- auch niemals registrieren!!
    Nicht in den Niederlanden mit Wietpass.
    Auch würde ich als Niederländer niemals alle 3 Monate zu irgendwelchen Behörden rennen und mit nen GBA-Auszug mich bei denen als Doper outen und dafür noch alle 3 Monate Kohle hinlegen, wie bescheuert ist das bitte schön??
    Und hier in Dummland schonmal garnicht!!
    Erst wenn in dieser Frage nicht auch datenschutzrechtliche Belange geklärt sind bleibt ne Registrierung für mich um kontrolliert an Weed zu kommen ein absolutes no-go!!

    • Elli

      und warum ist das „Outen“ so schlimm?

      • Revil O

        Weil diese Daten dann gegen einen unter Umständen auch verwertet werden können Elli!!
        Wenn dabei nichts gesetzlich geregelt wird ist auch nicht klar wer Einsicht in die Daten hat.
        Ein Arbeitgeber, der kein Bock mehr auf mich hat und es als willkommene Info sieht um mich loszuwerden??
        Die Führerscheinbehörde, die dann meint sich mit einen finanziell ein bisschen zu beschäftigen??
        Die ARGE, die sieht wofür ich meine 345€ ausgebe wenn ich arbeitslos bin und auf so Penner angewiesen bin??
        Banken, bin ich dann noch kreditwürdig oder auf einmal nicht mehr weil Kiffer??
        Sind für mich alles Fragen die ich gerne beantwortet wissen möchte.
        Ansonsten habe ich mit Outings keine grossen Probleme.
        Im Gegenteil!!
        Gehe mit meinen Cannabiskonsum seit vielen Jahren schon recht offensiv um.

  • bushdoctor

    Ich glaube viele haben die eigentliche Frage nicht gelesen:
    „Wärest Du bereit, eine Ausnahmegenehmigung bei der Bundesopiumstelle zu beantragen und Dich damit (staatlich) registrieren zu lassen, wenn Du daduch Cannabis völlig legal und rechtssicher anbauen, besitzen und mitführen dürftest?“

    Das ganze würde über die Bundesopiumstelle geschehen. In deren Datenbank hat niemand Unbefugtes einsicht, da gibt es bestehende Datenschutzrichtlinien!

    Also kein Arbeitgeber, keine ARGE, keine Versicherung, keine Führerscheinbehörde, Das ist ja eben der Clou an der Sache. Die bestehende bürokratische Infrastruktur würde zu unseren Gunsten genutzt werden.

    Alles was Du hast ist eine behördliche Bescheinigung zum Mitführen einer bestimmten, dann festgelegten(!), Menge Cannabis und eine Bescheinigung, die Dir den Anbau von einer bestimmten Menge Hanfpflanzen ermöglicht.

    • Terence Chill

      Das klingt alles sehr interessant. Ich finde es gut, dass sich momentan viele Leute mit dem Thema auseinandersetzen. Wann gibt es von Dir konkrete Infos.

      Ich kann mir momentan nicht vorstellen wir das funktionieren soll. Selbst schwerkranken Menschen ist es ja nur in besonderen Ausnahmefällen gestattet (siehe Gerichtsurteil Münster).

      Aber grundsätzlich Daumen hoch ;-)

      • bushdoctor

        „Wann gibt es von Dir konkrete Infos“
        Bitte keinen Druck! ;-) Der Plan ist zwar schon recht weit, bis ich ihn aber veröffentlichen werde, fließt noch ein bißchen Wasser die Donau runter (komme aus Bayern! ;-)
        Zur Zeit kann ich auch die Pläne auch nicht weiter ausarbeiten, da ich derzeit einen Vortrag zu medizinischem Cannabis vorbereite, den ich demnächst bei einer MS-Selbsthilfegruppe geben werden…

        Bitte Gelduld, Leute! ;-)

        • Wird der gefilmt und auf Youtube o.Ä. hochgeladen?

      • Terence Chill

        @ bushdoctor

        Danke bin gespannt ;-)

    • Anonymous

      Hupps! Wer lesen kann ist klar im Vorteil!! ;)
      Okay ist was anderes, wenn ich mir da wirklich sicher sein könnte das die keinen Unfug treiben, habe nähmlich von Natur aus ne Apathie gegen Behörden, dann ist das alles vielleicht ne Überlegung wert.^^

  • Anonymous

    wenn das so laufen würde,wär es der hammer!!!

  • Arschlocharsch

    Wenn ich das schon höre….“BundesOPIUMstelle“ …lol….sorry, aber mit OPIUM habe ich nichts am Hut.

    • Das sind uralte Namen, die einfach nie geändert wurden.

      • Arschlocharsch

        mag sein, jedoch wirds dann zeit den namen mal zu ändern.
        ansonsten suggeriert es etwas, was nicht vorhanden ist,nämlich den umgang mit harter droge.

        • In Deutschland wird Cannabis aber als harte Droge angesehen.

      • bushdoctor

        Die „Bundesopiumstelle“ im „Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte“ ist nunmal derzeit für die Ausstellung von Ausnahmegenehmigungen nach §3 BtmG zuständig.

        Die BRD wäre aber gemäß UN „Einheitsübereinkommen über die Betäubungsmittel“ von 1963 aber auch berechtigt eine sogenannte „Cannabis-Agentur“ zu installieren, die für den Anbau von Drogenhanf zuständig wäre. Alles ganz legal und vollkommen innerhalb der immer so gerne prohibitionistisch vorgeschobenen „Internationalen Abkommen“.

        Die BRD muss nur gemäß Erweiterung dieses Abkommens 1988 den unerlaubten Umgang mit Cannabis unter Strafe stellen. Ziel dieses Abkommens war aber die Bekämpfung des internationalen organisierten Verbrechens – was ja in unserem Falle nicht zutrifft ;-)

        Das BtmG, und damit der Straftatbestand des unerlaubten Betäubungsmittelbesitzes bleibt ja vollständig erhalten. Es würde nur im Falle von Cannabis dahingehend unterlaufen, dass es nun über die Ausnahmegenehmigungen eben „erlaubten Besitz“ gibt…

        An dieser Stelle muss ich „Per Anhalter durch die Galaxis“ zitieren:
        „Na, das war ja einfach“ sagt der Mensch, und beweist, weil’s gerade so schön war, dass Schwarz gleich Weiß ist und kommt wenig später auf einem Zebrastreifen ums Leben.
        ;-)

    • Anonymous

      cannabis eine harte droge?also der richter meinte zu mir das ich nur eine weiche droge mit hatte(der besitzt ist strafbar ohne genemigung) wissen wir ja alle!

  • Anonymous

    Die meisten reisen mit dem Auto an weswegen viele nicht konsumieren ,die Leute die Grenznah wohnen , und den CS als Konsumraum sehen und öfters dort sind aber nichts rüber nehmen haben aber bestimmt auch ihr Päcken vom CS Zuhause liegen oder ? ;)

    • Anonymous

      Sry noch was topic

      Ich denke das sich und der BRD zurzeit niemals was an dieser Gesetzgebung was ändern wird sry dafür ist dieses Thema bei vielen nicht Kiffern zu unaufgeklärt was das Rauchen angeht.Das andere ist der Kriminelle Faktor den es gibt bei legalen Shops.Und wie man ja jetzt gut sieht auch der Kriminelle Faktor bei Schließung /Ausschließung.Das ganze hintenrum bei den CS sind auch nicht die besten.Steuern würde es sicherlich bringen.
      Achso ich würde mich auch nicht ohne weiteres registrieren.

  • Sofort zöge ich wieder nach Deutschland! Jeden „preis“ wäre ich bereit zu zahlen. Alles was hilft den Unsinn des verbotes zu beweisen ist Recht und gehört unterstützt.

    • Anonymous

      Diejenigen, die sich registrieren ließen, könnten sich aber nicht sicher sein, daß nicht zu jeder Zeit irgendein „grauer Herr“ der Regierung versucht, Einfluß auf sein Leben nimmt, sei es per MpU oder wie auch immer.

      Den Kiffern halt auf irrationalem Wege Angst, auf daß sie ihre schändlichen Taten badldmöglichst einstellen.

      Und dabei das Böse der Gesellschaft, die absolute Geld- und Machtgeilheit verharmlosen und Cannabis als Sündenbock dafür darstellen.

      Das ist so verlogen und doppelbödig, ach was könnt‘ ich deswegen die Krise kriegen!

  • Sebastian

    Ich sage auf jedenfall ja.
    Doch ist es auch ein Zugeständnis an die Rechtmäßigkeit der Unterstellung einer Kulturpflanze unters BtmG.
    Sogar Bohnen und Kartoffeln sind giftiger.

    • Sebastian

      Roh, versteht sich :-)

  • Wenn man dadurch keinen Stress mit dem Lappen bekommt dann ja. Immerhin würde ich mich auch im Falle das Falles mit Cannabis als Medikament behandeln lassen und das wäre dann selbstverständlich auch registriert.
    Ich wäre auch mit höheren Krankenkassenbeiträgen einverstanden. Auch wenn Cannabis weit weniger gesundheitsschädlich ist als Volksdrogen wie Alkohol und Tabak.
    Wobei auch da wieder eine gewises Doppelmoral besteht. Warum müssten sich „Kiffer“ registrieren und „Säufer“ nicht? Um zu zeigen, dass man trotz des Konsums von Cannabis ein absolut verantwortungsbewusstes und leistungsfähiges Mitglied der Gesellschaft sein kann, würde ich aber trotzdem mitmachen.
    Natürlich nur so lange wie ich keinerlei ungerechtfertigten Repressionen dadurch ausgesetzt werde. Für Arbeitgeber gibts ja zum Beispiel milterweile Präzedenzfälle mit denen jeder Anwalt eine Kündigung in diesem Zusammenhang in der Luft zerreißt.

    • Hanf Meiser

      Cannabis als Medikament???

      HAHAHA!

      Das nehmen doch nur diejenigen, die die Welt kaputt machen wollen und für alles Böse auf dieser Welt zuständig sind.

      Alles Verbrecher, denen durch Entzug das Handwerk gelegt werden muß!

  • Hanf Meiser

    Insgesamt finde ich es schon toll, das diejenigen Kiffer, die zufriedenstellendes Material in den CS abbekommen, NICHT hergehen, und diejenigen, die durch wie auch immer geartete Gründe, nur den absoluten Schrott bekommen, diskriminieren, diese als minderwertig darzustellen versuchen und diese in irgendeine komische Ecke zu drängen versuchen.

    Nein, so asozial und egoistisch sind die Leute heutzutage nicht.

  • Hanf Meiser

    Ein einziger Zug an einer cannabis-haltigen Zigarette reicht aus um Gedanken zu beflügeln:

    -Wen raube ich als nächstes aus?

    -Wer hat genug in der Tasche dass es sich lohnt in auszurauben?

    -Ich bin ULTRA-faul

    -ich mach gar nix mehr!

    – hmm, fein Sozialhilfe.

  • Hanf Meiser

    frag doch die Angela Merkel, die weiß ein Scheiß darüber!

  • Hanf Meiser

    der Philipp Rösler, der weiß so was von BESCHEID!

  • Mampf Heiser

    Also diesen Flip Rösler haben angeblich allen Tüten geraucht, die‘
    s auf dieser welt gibt bevor er gekommen zu diesen Ergebnis!

  • Ziemlich Heiser

    Wir haben auch 5000 bier getrunken, 60 Whisky dazu , alles weckt keine wirkliche Lust auf Revolution und Aufbegehren gegen gesellschaftliche Zustände.

    Von daher, ist genehmigt! Alkohol ok.

  • Ziemlich Heiser

    Alkohol, OK!!!!!!

    OK!!!!!!

    KEINES EINWÄNDE GEGEN KAPITALISMUS oder systematische UNGERECHTIGKEIT(wenn getrunken Alkohol).

    Is‘ vollkommen OK!!!

  • Ziemlich Heiser

    Du weiß, Leute ständig sterben an Alkohol, aber is ziemlich egal, weil unsere WAHLEN davon nichts großartig beeinflußt werden.

  • Ziemlich Heiser

    Kannst durchziehen diesselbe menschenverachtende und ungerechte System.

    Aber Leute nix beschweren.

    Sitzen vor Fernseher. Gucken RTL und seien DRUFF. Von die Alkohol.

    Und arbeiten für uns hieroben. Verdienen die Geld für uns.

    Deswegen können vergessen de scheiß Cannabis!

  • Ziemlich Heiser

    Weil die Leute sonst alles merken.

  • Anonymous

    Ich schätze einen schön eingerichteten Konsumraum deutlich mehr wert als eine reine Verkaufsstelle (zwei Stehplätze, null Flair). Aber ausser bei nem mehrtägigen Urlaub kann man das ja leider kaum nutzen wenn man mit dem Auto unterwegs ist.

  • Anonymous

    Was die Registrierung angeht: klares jein, kommt ganz darauf an wer die Daten für wie lange speichert und wer darauf zugreifen kann.

  • Hanf Meiser

    also der am schönsten eingerichtetste Konsumraum (klingt ja schon mal krass illegal und sündnerisch) ist immer noch das geliebte zu Hause, und wenn uns nicht irgendwelche konservativ-verlogenen Politiker das Leben schwer machen würden, was hätten wir es nicht so gut…

    einfach LEBEN, und sich nicht Gedanken über irgendwelche ständig herrschenden Mängel machen…

  • Ich würde mich auch registrieren lassen, wenn ich dafür anbauen dürfte. Problem ist ja wohl, das das bisherige Recht das nicht hergibt. Es heißt ja AUSNAHMEgenehmigung. Ganz abgesehen davon, dass man diese momentan so gut wie nicht bekommt, trotz des Urteils vom OVG Münster, agiert die Bundesopiumstelle und auch das BfArM ja wie ein Gegner.

    Aufgrund unserer nationalen Gegebenheiten, glaube ich daher auch nicht an den „medizinischen Weg“ – der in den USA ja eine quasi-Freigabe ist, da die „Marijuana Doctors“ so ziemlich jedem (Rückenschmerzen reichen) eine Erlaubnis für die Dispensaries ausstellen.

    Ich denke der politische Kampf für neue Gesetze ist erfolgversprechender als die Suche nach Lücken in den bestehenden Gesetzen. Vor allem muss zunächst ein gesellschaftliches Umdenken her. Daran müssen wir, auf verschiedene Arten, arbeiten.

    • Sogar „Unruhe“ oder „Schlaflosigkeit“ reicht…

      • Hanf Meiser

        Was heißt hier „sogar“???

        Dies sind gesellschaftlich verursachte Fehlfunktionen, die Milliarden Menschen, die täglich eine unglaublich unbefriedigende Arbeit verrichten, mehr oder weniger große Teile ihres Lebens kosten!

        Oder war das ironisch gemeint?

        • Mit „sogar“ wollte ich sagen, dass hierzulande niemand auch nur auf die Idee kommen würde, bei diesen Symptomen eine konsumgenehmigung zu erkämpfen.

      • Eben – hier muss es schon Multiple Sklerose sein. Oder (aber das ist schon schwerer) wenn jemand seine Krebs-Chemotherapie nicht verträgt. Aber da gibt es gegen die Übelkeit erstmal MCP-Tropfen u.a. – und das man die nicht verträgt und Cannabis besser ist, das ist ein langer, nicht erfolgversprechender Kampf. Die meisten haben dafür weder Geld noch Kraft und auch keine Zeit. Sie sterben eher, bevor sie eine Genehmigung durchbekommen. Schon wieder etwas, dass die völlige Unmenschlichkeit der deutschen Verwaltungsvorgänge zeigt. Ekelhaft!

    • bushdoctor

      Klar kann man Gesetze ändern!
      Um Cannabis in der BRD zu „legalisieren“ wäre aber ein eigenes „Bundeshanfgesetz“ notwendig, und das bedeutet massive Arbeit für unsere Herren und Damen Abgeordneten.

      Sicherlich wird die Bundesopiumstelle oder eine Bundescannabisagentur nicht von heute auf morgen Ausnahmegenehmigungen ausstellen, das wäre utopisch zu verlangen. Aber, dafür KÄMPFEN wir ja! Auf DASS sich was verändert!

      Ich finde nur, dass man als Verhandlungsposition eine ausgearbeitete Lösung in der Rückhand haben muss, die eine KONKRETEN Weg aufzeigt. Wenn man dann noch eine Lösung anbieten kann, die den „status quo“ voll mit einbezieht, dann steht man meines Erachtens sehr gut da, denn mehr kann der politische Gegner nicht verlangen!

      Der Antrag der LINKEN, der am 17.01.2013 im Bundestag abgeschmettert werden wird, läßt meiner Meinung nach viel KONKRETES vermissen. Dies habe ich im DHV-Forum schonmal verucht darzulegen:
      http://hanfverband.de/forum/viewtopic.php?f=5&t=885&hilit=individualit%C3%A4t#p9306

      • Es wäre viel einfacher. Erstmal Cannabis aus Anlage I BtMG herausnehmen und normal verschreibungspflichtig machen. Z.b. die Importprodukte von Bedrocan auf ganz normalem Rezept (von mir aus auch nur Privatrezept). Also kein BTM-Rezept. So ginge es.

      • Zitat bushdoctor: „Der Antrag der LINKEN, der am 17.01.2013 im Bundestag abgeschmettert werden wird, läßt meiner Meinung nach viel KONKRETES vermissen. Dies habe ich im DHV-Forum schonmal verucht darzulegen.“

        Ich plane am 17.01. einen größeren Artikel dazu – wenn Du im Vorfeld schon dazu schreiben willst, bist Du auch bei mir im Blog herzlich eingeladen.

  • Anonymous

    Ich habe mit Nein zur Registrierung gestimmt. Meine Begründung mag doof
    klingen, aber in jedem dritten Vorgarten gedeiht Papaver Somniferum und
    vor jeder vierten Haustür Sebald Justinus Brugmans. Beide genau so verboten
    wie Cannabis. Doch den Hobbygärtnern passiert nichts.

    Ich habe beides probiert, ist mir persönlich zu gefährlich, sagt mir nicht zu.
    Ich bleibe bei Hanf und für eine Pflanze soll ich mir eine Ausnahmegenehmigung besorgen? Nö.

    Aktionsvorschlag:

    Anzeigeaktion gegen Hobbygärtner, die unter das BtMG fallende Pflanzen
    für jedermann sichtbar ziehen. Das müsste geeignet sein, eine öffentliche
    Diskussion über psychotrope Pflanzen mächtig anzuheizen.

    • Sebastian

      Brugmannsia Verboten? Ich denke mal in diesem Fall schützt Unwissenheit vor Strafe.

  • Anonymous

    Sorry, Anonym 00.48 wurde von Gerd50 verfasst.

  • Gerd50

    00.50 auch

  • Engelstrompeten fallen nicht unter das BtMG, und nicht jeder Mohn der eine Kapsel hat ist auch gleich Somniferum – da gibt es schon mehr Mohnsorten. Bezgl. Papaver Somniferum hast Du Recht – der hat den gleichen Status wie Hanf. Aber wenn der hier massenhaft wachsen würde, bräuchte man keine Felder in Afghanistan. Dann könnten die Junkies den schön hier anbauen – wollen sie auch (weiß ich aus dem LdT) ist aber den meisten genauso zu gefährlich wie Hanf anzubauen.

    • Sebastian

      Gleicher Status trifft es nicht ganz. Vom Papaver somniferum sind die Samen legal.
      Und Opium gibt es rezeptpflichtig als Homöophatisches Mittel, während Cannabis als Solches verboten ist.
      Die Mohnsamen im Kuchen und auf dem Brötchen sind leider aufgrund des Verbotes heutzutage fast ausschließlich importiert, es gibt ein Paar neue Züchtungen mit geringem Wirkstoffanteil. Doch für die braucht es dennoch Genehmigungen, wohl zu umständlich für die meisten Landwirte.
      Und ja der Anbau von Hanf und Mohn ist in unseren Landen älter als das Christentum, beide Pflanzen kamen schon mit den ersten Bauern in unser Breiten.

      • bushdoctor

        Cannabis gibt es auch als homöopathisches Mittel, ob rezeptpflichtig weiss ich nicht. Meine Oma wurde mal von einer Heilpraktikerin mit Cannabis C30 behandelt. Ich glaube nicht, dass das „illegal“ war…
        http://www.remedia.at/homoeopathie/Cannabis-sativa/a3921.html

        • Etwas, wo kein Wirkstoff drin ist, kann man auch nicht verbieten.

      • Sebastian

        @bushdoctor
        Die Seite ist aus Österreich, in .de finde ich kein entsprechendes Angebot.
        Aber eventuell hat sich auch im Deutschland da was geändert. Die Info des Verbotes las ich vor Jahren in einem Buch von Peter Raba.

        • bushdoctor

          Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ab welcher Potenz Cannabis als Homöopathikum in Deutschland erlaubt ist. Ich meine mal gelesen zu haben, dass BTM ab der Potenz D6 völlig legal sind… Quelle konnte ich auf die Schnelle leider keine finden.
          Wie schrieb mobo so schön: Wo nichts mehr drin ist, kann auch nichts verboten sein.
          Die Herstellung von Cannabis-Homöopathika ist in der BRD allerdings schon verboten!

          • Die sollten die Herstellung von allen andern Homöopathischen Mitteln gleich mit verbieten!

      • Sebastian

        @mobo Schade solch Worte von dir zu hören. Toleranz?

        • Homöopathie ist erwiesenermaßen (Wissenschaftlich empirisch) vollkommen unwirksam. Jegliche Wirkung ist ausschließlich dem Placeboeffekt geschuldet. Der ganze Globuli-Mist ist reine Geldmacherei. Eine Schande, dass Apotheker soetwas verkaufen.

      • Anonymous

        zitat mobo:

        „Homöopathie ist erwiesenermaßen (Wissenschaftlich empirisch) vollkommen unwirksam.“

        wurden die studien von den selben wissenschaftlern durchgeführt die seit jahren cannabis jegliche wirksamkeit absprechen?
        schade das toleranz immer vor der eigenen haustür endet.

        • Niemand zweifelt die Wirksamkeit von Cannabis an! Und auch die Wissenschaft bescheinigt sowohl Wirksamkeit (als Medikament) sowie Harmlosigkeit. De Politik verwehrt sich dem nur.
          Zeige mir eine Studie, die die Wirksamkeit von Homöopathie belegt (und die NICHT von deren Lobby erstellt wurde) und ich ändere gerne meine Meinung!

      • Ich habe, da chemisch auch bewandert, eine ähnliche Haltung wie mobo zur Homöopathie. Da hilft allein der Glaube – und den will ich niemandem nehmen. Immerhin hat der Körper große Selbstheilungskräfte. Ich bin da auch tolerant. Nur mir braucht sicherlich niemand mit Globoli kommen. Immerhin werde ich ja auch nicht breiter, wenn ich weniger Gras in die Tüte drehe. Was die Potenzen nennen, nenne ich Verdünnung bis weniger Wirkstoff vorhanden ist, als in jedem Tropfen Leitungswasser.

        Wie gesagt – entweder man glaubt dran oder nicht. Das ist wie mit Religion – in Lourdes sind auch schon Leute geheilt worden.

        Die Herstellung von homöopathischen Mitteln, die Cannabis „enthalten“ ist nur deshalb verboten, da man am Anfang ja eine gewisse Menge Hanf braucht (Besitz), bevor man es auf nahezu null verdünnt.

        • Ich lasse ja auch jedem seinen Glauben. Wenn jemand meint, eine fiktive Plastikfigur an einem Holzkreuz anzubeten, dann soll er es tun.
          Wenn aber eine millionenschwere Industrie gutgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche zieht, dann ist das nicht in Ordnung so. Und dann sollte man dagegen auch ankämpfen.
          Genauso unverantwortlich finde ich die dreisten Heilwässer von Pastor Fliege, der seine Popularität ausnutzt, um die Leute über den Tisch zu ziehen.

          • Das Cannabis bei vielen schwere Leiden hilft ist belegt. Da ist es ein Skandal, dass nicht einmal Kranke problemlos drauf zurückgreifen dürfen (selbst wenn die möglichkeit theoretisch besteht)

  • Gerd50

    Entschuldigt bitte, ich war mir sicher, das Brugmansia verboten werden sollte,
    erinnere mich sogar noch an Fernsehberichte dazu. Tatsächlich hat es die
    Pflanze nur ins AMG geschafft.

    Eine Zunahme von Papaver Somniferum in Vorgärten beobachte ich seit ca.
    15 Jahren. Inzwischen gedeiht er auch wieder in der freien Natur. Zum einen
    verschleppen vermutlich Vögel Samen, zum anderen entsorgen manche
    Hobbygärtner verbrauchte Erde aus ihren Gartenbeeten an abgelegenen
    Wegesrändern.

    • Sebastian

      @Gerd50
      Die Samen des Schlafmohns schlafen auch im Boden, über Jahre und Jahrzehnte, wartend darauf das der Boden aufgewühlt wird und offen ist, um zu keimen.
      Er ist eine Pionierpflanze, deren Anbau schon immer zur Selbstversorgung und als Bauerngarten Zierpflanze diente.
      Ein Freund hat Restbestände alter Ziermohnsorten im Boden, obwohl er die alle ausreist (schade) kommen jedes Jahr neue nach.

  • freeb4se

    Natürlich nicht. Wer weiß, wie und wann sich zB die Gesetze wieder ändern und die Daten irgendwie gegen mich verwendet werden? Erscheint vielleicht erstmal nicht bedrohlich, aber wer weiß. Immerhin ist Cannabis immer eine Droge, und die Akzeptanz in Gesellschaften kann sich immer ändern – positiv wie auch negativ und dann steht man dann irgendwann vielleicht offiziell als der „blöde Kiffer“ da… Dann gehe ich lieber ein Risiko ein. Wenn sollen sie mich „auf frischer Tat“ ertappen. Werde dem Staat, bzw der Polizei dabei sicher nicht helfen ^^.
    Und ohne jemanden angreifen zu wollen: Die meisten drücken doch sicher nur „Ja“, weil man dann ja keinen Stress mehr hat und gut ist… passt ja erstmal alles, weil der nächste Joint ist ja gesichert. Ist für mich zwar irgendwie auch nachvollziehbar, aber so eine art Wietpas will doch keiner wirklich haben.

    • adam oder eva

      mir würde das reichen!

  • Gerd50

    @Sebastian, ich bin seit vierzig Jahren Hobbygärtner und die Eigenschaft
    vieler Samensorten im Boden zu schlafen, bis der richtige Augenblick zum
    keimen gegeben ist, ist mir bekannt. Von daher kann ich unterscheiden, ob
    es sich bei Somniferum in Vorgärten um aufgegangene schlafende Saat
    handelt oder um Saat, die in den letzten Jahren ausgebracht wurde.

    Violette, weiße, schmutzig weißviolette Varietäten stammen nicht aus
    schlafender Saat. Die sind rot, waren in meiner Kindheit oft in Gärten
    von Flüchtlingen zu finden, die auf Mohnstrudel nicht verzichten wollten.

    Wie dem auch sei, eine Anzeigeaktion ist natürlich Banane. Doch ich denke,
    ab Anfang Juni checken, was blüht wo in Vorgärten des Mittelstandes,
    der sich gerne mit aus dem Urlaub bekannten exotischen Pflanzen umgibt,
    um ab Mitte Juli mit deren Vermehrung außerhalb gefundener Gärten zu
    beginnen, könnte auch eine Aktion wert sein :-)

    • Sebastian

      Vielleicht stecken da auch Veteranen aus Afghanistan hinter, die sich aus Überzeugung als GurelliaGärtner betätigen. Damit jeder ihrer Landsleute die Gaben der Natur vor der Haustür hat, als Schutz vor Streckmitteln, ungünstigem Kapitalfluß und für die Freiheit.

      In der traditionellen Fruchtfolge kommt nach dem Mohn der Hanf. :-)

      Denn wenn der Staat meiner Heimat mir, sowie auch jedem anderen Menschen hier, als Bürger und als Ureinwohner dieses Landes, die freie selbstbestimmte Wahl der Pflanzen, die ich in meinem Garten und Haus kultiviere und besitze nicht überläßt, ohne strafrechtliche Konsequenzen anzudrohen oder zu vollstrecken, fühle ich mich in meiner Würde verletzt.
      Bin ich etwa schon mit einem Bein im Knast nur weil in meinem Garten zB. tödlich giftiger Fingerhut durch mein Zutun wächst; Nein, obwohl seine Verwendung und Verschreibung als Medikament nur von dafür ausgebildeten Fachkräften erfolgen darf.
      Tabakpflanzen sind hierzulande 99 pro Person, und nur für ausschließlichen Privatgebrauch steuerfrei.
      Wenn unserer Bevölkerung seitens des Staates verantwortungsvoller Umgang mit Nicotina tabbacum zugetraut wird, der ein tödliches Nervengift enthält, und dessen Veräußerung sogar dennoch in Lebensmittelgeschäften gestattet ist, dann ist eine komplette Streichung der Hanfpflanze Cannabis Sativa und -ssp. Indica aus dem BtMGesetz im Sinne der Integrität des Staates und seiner Vertreter vorzunehmen.
      All die anderen Vorteile und eventuelle Nachteile für das Volk, den Staat und die Wirtschaft mal ausser Acht gelassen, ist die Streichung der Hanfpflanze aus dem BtMG, oder die Schaffung einer garantiert konsequenzlosen Möglichkeit, jedem Menschen den freien Umgang mit, und Zugang zu der Pflanze seiner Wahl, in diesem Fall (Rausch-, Medizin-, Nutz-)Hanf, zu ermöglichen, eine Zurückgabe und Verfügbarmachung des Erbes unserer aller Vorfahren für alle.

      Pflanzen sind untrennbarer Teil dieser Erde, von der wir alle ein Teil sind, sich mit jeder von ihnen zu umgeben ist eines jeden Geburtsrecht (Menschenrecht).

      Hat ein Politiker im Amt das Recht die Ausrottung heimischen Knasterhanfes zu ignorieren, seine Existenz zu leugnen, und gleichzeitig das Aufkommen neuer THC reicher Sorten überproportional zu problematisieren?

      Kann man bei dem Aroma von beispielsweise Strawberry Haze, welches sich auch im Rauch entfaltet, und sogar einen Abgang hat, nicht von Genuß ausgehen, weil ein Rausch zu erwarten ist. Wird denn nicht die Wirkung des Joints durch den bevorzugten Geschmack erst zum Genuß für seine Liebhaber?
      Ist der Rausch von edelen alkoholischen Getränken nur eine Nebenwirkung, die für den „leckeren“ Geschmack in Kauf genommen wird?

      Cannabis ist in vielfältiger Weise Teil unserer Kultur und Natur, in vielen Kulturen weltweit ist er zuhause, traditionell wie modern. Diese Kultur darf ein deutscher Staatsbürger laut Gesetz nicht ausleben, weil sie nicht deutsch ist? Das erinnert mich manchmal wirklich an unsere Vergangenheit, über die wir in der Schule alle gut informiert wurden, auf daß wir dergleichen nicht mehr zulassen und in Gegenwart und Zukunft vermeiden.

      Grüße Sebastian

  • Sebastian

    Das Lied I´m feeling high and happy gesungen von Gene Krupa ist aus 1938.
    Zu der Zeit, in unserem Land, war alleine der Besitz dieser Platte, oder der von dem zu dieser Musik üblicherweise gerauchtem Marijuana (Reefer ,Hanf, Knaster) ein Todesurteil.
    Die Todesstrafe haben wir abgeschafft, die Diskriminierung dieser Kultur, der menschen die sie leben,die besteht bis heute und wird mit aller dieses Staates zu Verfügung stehenden Härte durchgeführt.

    Tea Pad A Place where Marijuana is smoked. Ich möchte wetten in den 1920ern gabs in Berlin auch Tea Pads. Das waren keine deutschen Coffeeshops, Haschisch und Cannabis Flos gab es damals rezeptfrei in der Apotheke, es war ein Ort der Geselligkeit, es wurde musiziert, getanzt, gelacht und entspannt und paranoidfrei Hanf rauchend genossen.

    • Sebastian

      Bis die Gestapo die Läden stürmte und leer prügelte.
      Parallelen zu Polizeigroßeinsätzen gegen drogenkosumierende Hippys, Rastas, Technofans oder Hip Hopper sind rein zufällig?

  • Sebastian

    @Gerd50 das mit den Veteranen hört sich sehr spekulativ an, da hier viele auch schon Ihre Erfahrungen mit Uniformierten Mitmenschen gemacht haben, möchte ich zur Erinnerung, das jeder Mensch ein Herz und ein Gewissen hat, ein für mich emotional sehr bewegendes Video posten:

    Mir kommen die Tränen.
    Relegalisierung ist ein Schritt auf dem Weg zum Weltfrieden.

  • Sebastian

    Und die Durchsuchungen auf den Hanfdemos in Berlin sollen nicht nur Besucher abschrecken, die haben Angst vor so einem Scenario wie unter anderem in Ottawa:-)