Ein Sonntag in Südlimburg

Wie angekündigt habe ich meine Runde gemacht und bin in allen Coffeeshops Südlimburgs gewesen. Ich bringe euch ernüchternde Erkenntnisse und ein längeres Gespräch mit.

Vorab:
Alle Shops zwischen Maastricht und Roermond (die beiden Städte habe ich nicht gecheckt) sind für nicht in den Niederlanden wohnende Personen NICHT zugänglich. Meine Niederländischkenntnisse oder/und freches Auftreten inkl. der Behauptung ich wohne in NL hätte nur keinen GBA (ich habe einen deutschen Personalausweis OHNE Wohnorteintrag) dabei, halfen nicht auch nur ein einziges Gramm zu erwerben und im Shop konsumieren zu können.

Aber:
In einen Laden bin ich dann doch gekommen und das lohnt definitiv einen Artikel daraus zu machen. Den Namen und Ort nenne ich nicht, der Besitzer möchte das nicht.

Ich war ca. 15min. zu früh und habe mich in Sichtweite des Shops unauffällig zum Warten platziert. Nach 5 Minuten kam ein „älterer“ Mann (~60) und will in den Laden. Tür zu – blick auf die Uhr – einmal rund drehen – den Punkt wo ich saß fand er dann auch zum Warten am besten und so kamen wir ins Gespräch…
Er ist SOOOOO froh, das der Wietpas durch das I-Criterium ersetzt wurde und er endlich wieder nach Belieben im Shop sitzen darf. Bis zum November wurde er (als alter Stammkunde) nur am Backdoor bedient, wegen fehlendem Wietpas durfte auch er nicht mehr in den Shop. Ebenso froh ist er, das die Grenzbelgier und Grenzdeutschen ENDLICH gezwungen werden sich selbst zu versorgen – er findet es absolut TOP, das die kleinen Shops an den Grenzen endlich wieder zu dem werden was sie sein sollten: Gemütliche Konsum- und Treffpunkte für Menschen aus der Umgebung – statt Prügelknaben und HanfLieferMaschinen für die gescheiterte Drogenpolitik der Grenzländer.

Der Shopbesitzer kommt, wir drei diskutieren gut 5min. vor dem Laden ob ich mit rein darf und mit dem „Alten“ weiter sprechen oder nicht. Das ich nichts zum Kaufen bekomme war von Anfang an klar. Es drehte sich einzig um die Frage, ob ich mit rein darf zum sprechen.
Ich durfte, aber sobald 5 oder mehr Gäste im Shop seien müsse ich gehen.

Der „Alte“ konnte mir sehr sehr eindrucksvoll schildern welches Elend die Cannabis-Prohibition, der umgebenden Länder, über die Cannabiskultur der Niederlanden brachte. Die gesamte Niederländische Hanfkultur besteht nur noch aus einem krankhaften Bestreben sich an der Illegalität in den anderen Ländern zu bereichern. So wird selbst der enthusiastischste Shopbetreiber zur Geisel der Mafia und wäre kaum noch in der Lage sein eigenes, korrektes Ding zu machen.

Mit Beginn der Duldung, hätte unmittelbar das Backdoor gelöst werden müssen – dies sei im Grunde die einzig wahre Fehlentscheidung der Niederlanden gewesen – jeglichen anderen Schuh müsse sich Deutschland und Belgien anziehen – aber ausschließlich die Niederländischen Konsumenten ausbaden. Der Ausschluss von Belgiern und Deutschen sei „PillePalle“ gegen die Abwärtsentwicklung die die NL-Szene in den letzten 35 Jahren erleiden musste.

„Wir NL-Kiffer waren in NL mal ne flippige Gruppe, belächelt, nicht sehr Ernst genommen, aber doch Teil der Gesellschaft – und wir konnten tun und lassen was wir wollten – weil wir nichts machten was wirklich schädlich war. Jetzt stehen wir am Rand der Gesellschaft, werden verfolgt und müssen uns verstecken. Warum? Wegen Euch!“

Anhand meines Beispiels (in der Nähe wohnend, ein bischen NL sprechend, was älter, usw.) wollte ich verdeutlichen das es doch sehr wohl ungerecht ist partout ohne GBA auszusperren. Der „Alte“ kannte kein Pardon!

„Wenn ich in Aachen und Lüttich in einen CS gehen darf… dann bist Du auch wieder herzlichst willkommen. Jetzt aber lasst uns bitte einen Weg finden in dem zumindest wir NL-Kiffer noch in Würde weiter machen können – bis ihr eure Dinger geklärt habt!“

Naturgemäß sah der Shopbesitzer die Sache etwas anders, zumal er 1,5 Vollzeitstellen kündigen musste. (Eine halbe Kraft kommt jetzt aber zurück – der Wegfall des Wietpas macht den Laden wieder rentabel – für die alte Besetzung müssten die Deutschen und Belgier aber wieder rein dürfen – und das wünscht er sich sehr ). Sein größtes Problem ist, das er sein Gras nicht selber anbauen darf und seit einigen Jahren auch nicht mehr macht, weil die Tarnung der Anlagen mittlerweile viel zu aufwendig ist – was wiederum eine Folge der umgebenden Prohibition sei. Mit dem diskutierten Anbau durch die Gemeinden könne er sich gut anfreunden – wenn denn die Qualität stimmt. Die 15% sieht er ganz entspannt… A) glaubt er absolut nicht an eine Umsetzung und B) knallen 15% top – wenn es nichts anderes gibt – deswegen hört also kein Mensch auf zu kiffen!

Der Shopbesitzer war total fasziniert von keinwietpas.de, der „Alte“ fand es völlig überflüssig – Diese Energie solle man in eigene CS stecken, statt über die Verhältnisse der Nachbarn zu jammern.

Ein später hinzukommender Gast (~30), geboren und aufgewachsen in Vaals, zerriss den „Alten“ mit seiner eher abweisenden Einstellung gegenüber ausländischen Gästen.

„Umgebung ist ALLES im Umkreis von 50km – völlig egal ob Deutschland, Belgien oder die Niederlanden – Da dürfen wir doch keinen Unterschied machen… und wenn wir unsere direkten Nachbarn auch als unsere Nachbarn akzeptieren, sind deren Nachbarn auch unsere Nachbarn – WIR LEBEN IN EUROPA!
Wir NL-Kiffer und gerade Du alter Sack, der Du schon immer in der Szene bist, hätten auch von Anfang an Druck auf unsere Regierung ausüben müssen das Backdoor viel früher in den Griff zu bekommen. Dann wäre unser Coffeeshopsystem auch ein besseres Beispiel für die anderen Länder gewesen. So hast aber auch Du Dir blos die Rübe dicht gemacht und es passieren lassen. Schimpf nicht nur über die Ausländer – schimpf auch mit Dir selber!“

Völlig einig war man sich in einer Sache und das geht direkt an unsere Adresse:
Ohne die Ausländer, die nur rein kommen, 5gr kaufen und wieder weg sind, ist es viel geselliger in den Shops. Niederländische Gäste bleiben jetzt auch länger wie früher. Man kennt sich wieder besser.
Als der 7te Gast kam (und ich gehen musste) waren wir in etwa da angelangt, das für den CS-Besuch von Ausländern eine Verzehrplicht von ca. 10€ gelten sollte – in der Hoffnung, das die Ausländer dadurch länger im Shop bleiben und die Kultur der CS „mitleben“, statt sich im Vorbeiflug blos 5gr zu schnappen… alternativ könnte die alte 30gr. Reglung die Lage auch sehr entspannen…!

Das war der interessante Teil. Den Rest gibts in Kurzform:

Sittard:
– kein Zugang
– Drugsrunner – scheinbar Nein
– warten auf Marc

Geleen:
– kein Zugang
– Drugsrunner – vermutlich Ja
– warten auf Marc

Heerlen:
– kein Zugang
– Drugsrunner – Ja
– NOS-Artikel SCHEISSE. Ohne Ende Leute die es aufgrund dessen probieren.

Hoensbroek:
– kein Zugang
– Drugsrunner – vermutlich Ja
– Nirgends bin ich unfreundlicher abgewiesen worden!

Kerkrade:
– kein Zugang
– Drugsrunner – Ja
– warten auf Marc

Eygelshoven:
– kein Zugang
– Drugsrunner – scheinbar Nein
– Die telefonische Info, das man auf eine konkrete Antwort des Bürgermeisters warte wurde nicht bestätigt – Chef war aber auch nicht da und ich weis nicht mit wem ich telefoniert hatte… (Kann eigentlich nur er selbst gewesen sein)

Alle warten eigentlich auf Marcs Prozess, aber nicht in der Form, das sie dann wieder aufmachen können, sondern in der Form das sie dann endlich langfristig planen können. Hier im Süden glaubt kein einziger CS-Besitzer ernsthaft daran, das Marc gewinnt und in 2013 noch irgendwas für Ausländer gehen wird… aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

hanfgleichstellen

Ich kann es nicht mehr sehen/lesen/hören mit welcher Ignoranz unsere Politik die guten Gründe für einen konsequenten Wandel in der Drogen- und Genussmittelpräventionspolitik ignoriert.
Ebenso wenig konnte ich noch weiter mit ansehen, das solche Menschen wie ich nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Finger in die Wunde legen - auch wenn, oder gerade weil, das mit negativen Folgen belegt sein kann.
Macht mit! Werdet wenigstens Sponsor im DHV o.ä.!
  • Marcel

    Die Meinung Deines „Alten“ vertreten viele Niederländer – das ist mir auch schon aufgefallen. Allerdings gehen die Meinungen wie Du schön beschrieben hast auch sehr auseinander. Alles „Ansichtssache“…

    Leider scheint das Coffeeshopmodell ein Auslaufmodell zu sein…. In 5 Jahren sprechen wir uns wieder.

    • Sebastian

      In eine Cofffeshop in CoolColonge vielleicht?

  • Reblogged this on hanf – gleichstellen und kommentierte:

    Eigene Artikel auf anderen Blogs muss ich natürlich rebloggen…

  • Anonymous

    „Völlig einig war man sich in einer Sache und das geht direkt an unsere Adresse:
    Ohne die Ausländer, die nur rein kommen, 5gr kaufen und wieder weg sind, ist es viel geselliger in den Shops.“

    genauso seh ich das auch, und das als deutscher, die reinen „shopper“ sind schlicht und ergreifend nur nervend und zerstören komplett die stimmung in den shops.
    teilweise zieht sich eine schlange einmal quer durch den shop, sehr gemütlich für die dort sitzenden, man fühlt sich eher wie in einer bahnhofswartehalle.

    mindestverzehr wär ich voll mit einverstanden.

    die meinung vom „alten“ kann ich nachvollziehen finde solch denken trotzdem opportunisitisch.

    ähnlich der aussagen des shop betreibers der nur seine „zahlen“ im kopf zu haben scheint, die wahrheit liegt wohl iwo dazwischen.

    • Donald

      Mindestverzehr?
      Ich muss immer aufpassen, dass ich überhaupt noch Geld übrig habe….

  • anon

    Wenn ploetzlich in meinem Stammcafe jeden Tag die Hoelle los waere wuerde ich mich genau so aufregen, ea ist ja nicht so das es immer friede freude Eierkuchen ist CShop rein,raus fertig.
    Ich gehe seid 5 Jahren regelmaessig ins Quiam in Eygelshoven Coffee trinken quatschen Dart spielen etc. ab 19 Uhr (da kannst du die Uhr nach stellen) wird der Laden so voll und laut Tueren werden geschlagen so das die Eingangstuer sogar im Winter offen bleiben muss das sich soviele darueber beschweren, ein gang zum Klo wird dann zur Hertausforderung

    • Mary

      Das ist aber mehr am Wochenende so. In der Woche war es selbst in den Venloer Shops sehr gesellig. Und wenn sie genügend Shops (auch für „Ausländer“) aufhaben, wie im ehemaligen Nijmegen, verteilen sich die Touris und es ist keine Overlast mehr erkennbar.

      • anon

        aber man sollte doch der Tatsache das nur die CS betreiber wegen mangelndem Umsatz daran interessiert sind uns wieder zu versorgen ins Auge sehen es wird nichts mehr aendern auch wenn ich es wirklich ungern sage und es selber nicht glauben will NL will keine Drogenanlaufstelle fuer uns sein und wird es auch nie wieder. ende

      • Mary

        Es gab vorher eine Coffeeshopkultur, in der die Nationalität keine Rolle gespielt hat. Dass hat sich jetzt geändert für die ,die nicht in den Niederlanden wohnen.. Wenn ich außerdem in jeder Stadt 14 Coffeeshops habe, verteilen sich die Touris nach ihren Vorlieben, und dann hat man auch wieder eine gesellige, internationale Coffeeshopkultur mit interkulturellem Austausch. Ich verstehe hier das Problem nicht.

    • Anonymous

      finde deine darstellung übertrieben. gerade das quiam hat ein gute lösung. der konsumraum ist komplett abgetrennt vom verkaufsraum. wenn man kacken muss, muss man halt ne tür aufmachen und einmal die schlange quer passieren. wo ist das problem?

      @hanfgleichstellen: chef vom quiam ist eine chefin. ältere blonde, meist leider sehr unfreundliche, dame.

  • Anonymous

    „Hoensbroek:
    – kein Zugang
    – Drugsrunner – vermutlich Ja
    – Nirgends bin ich unfreundlicher abgewiesen worden!“

    wie genau sah das „unfreundlich“ aus?

    • Keinerlei Bereitschaft mit mir ein paar Takte über die aktuelle Lage zu sprechen. Das hat max. 30 sec. bei denen gedauert. Alle anderen waren Gesprächsbereit – wenn auch nur am Eingang bzw. im Eingangsbereich. Ich habe ganz explizit nach Einlass zum VERWEILEN gebeten. Mit der Frage nach nem „schnellen Kauf“ hätte der Tag vielleicht minimal anders ausgesehen. Aber ich lebe „nah dran“ an all den Shops und gehöre eigentlich zu den Kunden mit denen selbst „der Alte“ leben kann. Sollte ich jemals nochmal legal in einen der Läden dürfen muss das erhobenen Hauptes gehen und dazu gehört einen CS NIE WIEDER als Supermarkt zu gebrauchen – selbst der Versuch „im Dienste des Journalismus“ ist strafbar… ;-)

      • Anonymous

        danke für antwort, dacht schon die haben dich vom hof gejagt.

  • Anonymous

    zum thema overlast möcht ich mal ein erlebnis vom we in a’dam berichten, die schlange vor dem grey area war länger wie die vor dem anne frank haus, ging bis ecke herengracht!!!!
    lasst euch das mal auf der zunge vergehen.

    • Was aber eher an der Größe des Shops und an den Erfolgen des Cannabis Cups liegt.

      • Sebastian

        Und super nett die Typen, sowas hab ich selten erlebt, so hab ich mir einen Coffeeshop immer vorgestellt. ( Nur größer ) Von Long Island nach Amsterdam, die haben ihren amerikanischen Traum einen Coffeeshop zu führen wahrgemacht.

  • anon

    die umfrage hat doch gezeigt das der grosteil hier nur nach nl fahren um ihren tagen/wochen bedarf zu decken und das ist nun die realitaet nix mit coffeeschopkultur das sind groesstenteil doch nur ausreden scheisse ich bin deutscher bekomm nix zu kiffen ok lasst uns mal en paar gruende suchen um uns zu beschweren. so siehts doch aus das hier ist wie ne insolvenz verschleppung jeder weis es aber keiner will es wahr haben wir sollten gucken dieses problem in unserem land zu loesen und nicht dieser coffeeshop kultur hinter her trauern klar ist es bloed ich war jahre langer stamm kunde und nicht nur zum rauchen aber 90% der kunden kommen nur zum kaufen und ab nach DE wacht doch mal auf

    • Marcel

      Ich für meinen Teil gehöre auch zu denen die Ihren Bedarf dort decken – um das zu schaffen muss man einige Shops nacheinander „abgrasen“. Allerdings bleibe ich in gemütlichen Shops immer auf eine Tüte und ne Dose Cola sitzen. Bin ich nun ein böser Overlasterzeugender Tourist oder habe ich die Coffeeshopkultur lieb!!?!? Fragen über Fragen^^

      • Mary

        Ist doch auch jedem selbst überlassen ob er/sie in Holland nur Kaffee und Zigaretten kauft oder dort noch einen Kaffee trinken oder was essen geht.

      • Anonymous

        offensichtlich beides. overlast ist doch eh ein zu politischen zwecken instumentalisierter begriff. In den kleineren grenznahen gemeinden ist overlast teilweise ein reales problem, aber in nijmegen? oder eindhoven? Wohl kaum.

    • Anonymous

      Es haben doch nur ne handvoll Leute das Glück direkt an der Grenze zu wohnen und mitm Fahrrad zum Shop zu können. Die, die mit dem Auto zum Shop fahren, sind doch mehr oder weniger dazu gezwungen den Shop als Supermarkt zu nutzen, oder sie fahren halt stoned zurück, aber ich glaube die Anzahl derer ist nicht grad groß

      • Anonymous

        Türlich Mobo, da haste vollkommen Recht, die meisten Shops, die sich ganz nah an der Grenze befinden, haben das auch gut gelöst. Worauf ich eigentlich anfangs hinaus wollte, ist dass man als Deutscher ganz schnell in der Scheiße steckt, wenn ma sich im Shop einen raucht und dann noch schön mitm Auto über die Grenze muss. Deswegen waren Shops wie der Qiuam oft so busy und ungemütlich zum chillen.

    • Wenn ich mir alleine die Bettenbelegung und -Preise in Amsterdam anschau, dann kann das so nicht stimmen.

    • Wenn ich mir die Bettenbelegung und -Preise in Amsterdam anschauen, dann kann das zumindest dort nicht stimmen.

      • Anonymous

        ja, Amsterdam ist was anderes, aber nimm beispielsweise den quiam. da ist die Situation so

        • Ich will jetzt den Betreibern nichts vorschreiben, aber bei der Einrichtung eines Ladenlokales kann man mögliche Kundenszenarien berücksichtigen.
          Schau Dir mal das Mix in Enschede an. Hohes Aufkommen von Nur-Käufern, aber auch viele Sitzende Kunden, die sich gegenseitig nicht behindern. Ist aber natürlich nicht so ohne weiteres in jeder Immobilie möglich. Vergleiche es doch mal mit Dönerläden. Da gibt es auch viel Takeaway, aber auch sitzende Kunden. Und da gehts auch irgendwie!

      • Anonymous

        wer den clubmedia in amsterdam kennt, dort ist es auch schön gelöst, als gemütlich im shop sitzender gast wird man kein bisschen von den „nur-einkäufern“ gestört.

  • Mary

    Tja, aber Städte sind nun mal am Wochenende auch mit Touris und Einkäufern gefüllt. Da spricht man dann aber von guten Umsätzen und nicht von Overlast. Da stehen die Leute auch an den Kassen Schlange.

    • Anonymous

      also das in amsterdam vor dem grey area iss schlicht und ergreifend nur noch overlast, nix anderes, die schlangesteher sitzen auf fremden fahrrädern oder in hauseingängen rum, da liegt überall müll, die radfahrer sind am schreien weil ständig mal einer aus der reihe stolpert, anwohner kommen nicht mehr ohne gedränge in ihre geschäfte oder wohnungen, unzumutbar.

      war daraufhin im voyagers was auch krass überfüllt war, auch eine schlange bis draussen auf die treppe, die tür stand permanent auf, eiskalt da drinnen, der budtender wurd immer angepisster. als dort sitzender gast war es fast nicht mehr möglich mal aufzustehen um was zu trinken zu hohlen, da man schlicht und ergreifend gar nicht zur theke durchkam und unter den schlangestehern eine recht agressive stimmung herrschte, hab sowas noch nie vorher in adam erlebt, nichtmal im sommer zur hauptsaison.

    • Ach ja, da haben wir auch drüber geredet.
      Maastricht/Venlo und z.B. Sittard/Eygelshoven… DAS sind 2 Welten in 2 unterschidlichen Universen und dazwischen liegen diverse Galaxien… ;-)
      Wietshoppingtour in Maastricht ist was GANZ ANDERES als in Sittard. In Maastricht kannst Du zu Fuß viele Shops erlaufen, es gibt genügend Parkplätze – alles easy. Da tut ein Wietshopper kaum Overlast erzeugen. Muss selbiger Wietshopper aber von Sittard über Geleen nach Eygelshoven und Kerkrade weiter nach Hoensbroek und Herleen um 6 Shops weniger als in Maastricht zu finden ist die Overlast da und es bleibt keine Sekunde zum verweilen! Ich habe diese Strecke gemacht… fast 8h war ich unterwegs. Max. 1,5h davon in dem beschrieben CS… In Maastricht/Nijmegen macht man die gleiche Anzahl Shops in 1h.
      Die kleinen Läden direkt an den Belg. und Deut. Grenzen sind echt arme Schweine!
      Dazu kommt, das die Wietshopper in den großen Städten auch wirklich weiteres Geld lassen. In den „Piss“käffern ist nix zum Klamotten shoppen und lecker Essen gehen oder übers WE bleiben. Die Grenzshops sind quasi Grasnutten – 50€ Rein/Raus und das so oft wie möglich… ;-)

  • Pingback: VOC | Verbond voor Opheffing van het Cannabisverbod()

  • anon

    Die Overlast ist genau so ne Ausrede wie unsere heisgeliebte Coffeeshopkultur… Ich habs im letzten Bericht schon geschrieben wir sind das selber schuld, das sollte der Arschtritt sein um in unserem Land mal was zu bewegen aber einige leben anscheinend an der Realitaet vorbei glaubt nur weiter an die Coffeeshopkultur und an den Osterhasen

  • Ich möchte Dir, Hanfgleichstellen, erstmal recht herzlich zu Deinem ersten (selbstveröffentlichten) Artikel auf „Kein Wietpas!“ gratulieren. Genial, was Du dafür alles gemacht hast!
    Vielen Dank!

    • Anonymous

      japp.super gemacht, das schon richtig journalistische arbeit was hanfgleichstellen hir gemacht hat, respekt.
      zudem dürfte jetzt mal mit allen gerüchten was heerlen und co. angeht aufgeräumt sein.

      @ hanfgleichstellen
      magst nicht mal nach venray fahren? die unklare lage dort hätte deine „aufklärungsarbeit“ bitter nötig.

      • Überall wo ich war, Heerlen ausgenommen, ist es total entspannt. Nur noch ganz wenige Ausländer laufen „blind“ in den Laden und wollen bestellen. Ich bin sehr dezent aufgetreten und habe die Schwelle nicht ohne Erlaubniss übertreten. In Venray die Jungs sind 100% nicht entspannt! Da habe, auch ich, keine Chance ein offenes Wort zu wechseln.

    • Ich habe nichts extra gemacht – außer das erlebte aufzuschreiben. War lange überfällig diese Runde – und insgeheim habe ich natürlich gehofft, das irgendeiner der Läden Mitleid mit „mir persönlich“ hat und sagt: „Wenn Du die Schnauze hältst kannst Du gerne kommen – Scheiß auf I-Kriterium… „. Vor Ort ist dann ja schon was anderes wie telefonieren… außerdem hat es auch wirklich Spaß gemacht.

      • Na wenns Dir Spass macht: In Overijssel gibts auch noch ungeklärte Gemeinden ;-)
        Ich komme mit :-)

      • Nee, Nee… ;-) Mir läuft wirklich die Zeit weg. Südlimburg ist „meine“ Gegend.
        Ich bin sowieso etwas schockiert, das coffeeshopniews auf unsere (meine) vor Ort Recherchen verweist. Mein NL ist nicht gut! Am Tel. verstehen ist noch schwieriger. Aber ich mache sowohl die Telefon- als auch Fahrrunde… Das coffeeshopniews nicht mal von sich aus auf Muttersprachlichem Niveau für Klarheit sorgen und Rundtelefonieren ist echt schwach.

      • jo

        „In Venray die Jungs sind 100% nicht entspannt! Da habe, auch ich, keine Chance ein offenes Wort zu wechseln.!“

        Heißt ? Das wenn man unbedacht in Venray einläuft man direkt ne Faust im Gesicht hat oder wie?

        • Nein!
          D.h., das sich von denen keiner Zeit für mich nehmen wird.

      • jo

        ah ok danke, ich dachte schon was geht den jetzt ab da traut man sich ja niergends mehr „anzukopfen“ nungut danke

  • Dann muss die Karte wohl in Punkto Heerlen korrigiert werden. Ich finde mich ja in dem Typ um die 30 aus Vaals wieder. Mag daran liegen, dass ich in Vaalserquartier zur Grundschule ging und nur 5 Km entfernt aufgewachsen bin. Das Grenzörtchen Vaals war schon immer europäisch. Vor dem zweiten Weltkrieg heirateten die Deutschen aus Vaalserquartier und die Niederländer aus Vaals massiv untereinander, so dass viele der dort lebenden Familien schon lange „gemischt“ sind. Dazu kam dann vor 30 Jahren der massive Zuzug von Deutschen, die in dem netten „Aachener“ Vorort ein Häuschen kauften. Auch nimmt in Vaals niemand einem das deutsch sprechen übel. Ist also eine Spezialsituation.

    Da ich also wohl einen ganz ähnlichen Erfahrungshintergrund wie der Gast aus Vaals habe, spricht mir das, was er gesagt hat aus der Seele. Umfeld ist für mich auch 50km. Natürlich weiß ich, dass dies leider juristisch nicht umsetzbar ist. Es fühlt sich trotzdem falsch an, wenn ich als natürlicher Europäer in einem Land, dessen südliche Grenzregion für mich ebenso Heimat ist wie die Grenzregion des Landes dessen Staatsbürger ich zufällig bin, nun als Fremder behandelt werde.

    Die Haltung des Alten finde ich sehr kurzsichtig. Wer gehört hat, was Ivo Opstelten bei der Befragung in der Tweede Kamer gesagt hat, der weiß was das Ziel sein soll. Ich höre da nicht heraus, das die Reise dahin geht, was der Mann um die 60 sich wünscht. Er hofft ja wirklich, das es dann wieder (wie jetzt – aber ich halte das eher für einen Zwischenzustand) ruhige, gemütliche Shops nur für die Nachbarschaft gibt wo er entspannt sitzen kann. Ich denke eher es geht dahin, dass es in einigen Jahren gar keine Coffeeshops mehr gibt. Immerhin gab es mal fast doppelt so viele Coffeeshops in den Niederlanden als heute. Auch in Vaals gab es mal 3 Shops. Und selbst größere Städte haben schon das Schiksal erlitten, dass alle Shops dichtgemacht wurden – ganz ohne Wietpas und I-Kriterium. Middelburg in Zeeland ist so eine Stadt – und die ist nicht klein.

    Das Coffeeshopsystem war wirklich mal so gedacht, wie der Alte es möchte. Ein Shop pro 10.000 Einwohner in der Umgebung – und das flächendeckend. So wurde in NL früher offiziell gedacht. Diese Zeiten sind seit Ende der 90er vorbei. Die Niederländer selbst müssen ja nun in andere Gemeinden fahren um in einen Coffeeshop gehen zu können – oder warum saß der Vaalser nicht in Vaals? Eben – weil es da genauso keine Coffeeshops gibt wie in Aachen oder Lüttich. Wer kleine gemütliche Shops will, die keinen großen Kundenstamm anziehen, der muss dafür sorgen, dass es VIELE Shops gibt. Dann verteilt sich auch alles besser. Oder eben – wie in Nijmegen gesehen, Shops als reine Abhohlstellen und andere zum gemütlich sitzen, dann hat jede Kundengruppe das was sie will und stört sich nicht gegenseitig.

    Die beklagten Probleme ließen sich also auf eine sehr viel nettere Art ganz entspannt lösen – dafür braucht es nicht solche brachialen Gesetze die Arbeitsplätze kosten und böses Blut schaffen.

  • Muensterlaender

    einige haben wohl die Meinung, das die „nur Käufer“ auch diejenigen sind die overlast erzeugen. Sehe ich anders, halte den overlast Vorwurf ohnehin nur für einen Vorwandt.

    man kann overlast auch mal aus einer anderen Sicht betrachten:
    fahrt mal am Wochenende nach Oberhausen ins Centro, ist es hilfreich NL sprechen zu können wenn man sich mit den Leuten unterhalten will. Hier ist günstiger Einzukaufen als in NL und daher pilgern sehr viele von denen dort hin, die Bude ist rappel voll. Das kann man auch als overlast ansehen. Und wenn die mit dem Auto zum Centro fahren, dürfen auch die mit gelben Kennzeichen auf deutschen Autobahnen vollgas geben.
    Was wäre denn wenn in Deutschland auch so eine Ausgrenzungspolitik betrieben wird und folgende Regel gält: Keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen nur für Autos mit deutschem Kennzeichen; für alle anderen gilt max. 130.
    Ist doch fast das gleiche in grün.

    • anon

      stimmt da wir damals aber die geschichte mit addy h hatten ist sowas in deutschland politisch nicht umsetzbar weil wir dann wieder die boesen faschos sind und alle diskriminieren in NL ist das ja angeblich was anderes

  • anon

    grade in den nachrichten , bei einer coffeeshop kontrolle in maastricht waren Auslaender anwesend Shopbetreiber vermutet Er werde nun dicht machen. Herzlichen Glueckwunsch

    • Link? Oder muss ich jetzt auch noch NL-Radio hören? Da wird meine Frau streiken! ;-)

      • anon

        mein radio hat keinen link sorry :-)

      • Marcel

        hörst Du Slam FM (die spielen wenigstens auch noch vernünftige Musik ;-))

    • Komisch. Selbst bei twitter finde ich nichts dazu. Welcher Radiosender war das?

      • anon

        eins live hab ich es grade nochmal gehoert aber in kurzfassung radiosender ist 100%NL so heist der live aus adam

    • Anonymous

      die nachrichten müssen wohl exclusiv in deinem kopf gelaufen sein. nirgend siss was von dieser angeblichen kontrolle zu finden.
      aber hauptsache mal was geschrieben, zum kotzen.

  • Gregor

    Es stimmt natürlich das es geselliger wäre wenn jeder sich in einen coffeeshop setzen würde um die atmosphäre zu geniessen, allerdings fällt das für die meißten versntwortungsbewussten deutschen schon weg, weil man mit dem auto da ist. Deshalb finde ich ein mindestverzehr relativ unsinnig …

    • Man kann auch mit dem Zug, Bus oder als Beifahrer einreisen.
      Was bei Kneipen- & Discothekenbesuchen selbstverständlich ist, sollte auch in Coffeeshops gelten: Der Fahrer belibt nüchtern. Basta!

      • Gregor

        Das ist richtig, aber wenn ich 15 min mit dem auto brauche und über eine stunde mit dem zug überlege ich mir das 2 mal!…
        Ich finde den oben genannten vorscjlag recht sonnvoll das es sohenannte abholstellen UND gemütliche shops geben sollte.

      • Anonymous

        Word!
        So wie Gregor denken viele.
        Die Zeiten, in denen Abholshops parallel zu den Chill Shops existierten sind seit Ende der 90er um Eygelshoven rum passé, damals gab’s kaum Supermarktkunden im Quiam, weil es zig bessere Shops gab.

      • Josh

        Es fällt aber auf, die Fahrgemeinschaften und Zug ist extrem Riskant, 18 bis 45 sind sowieso hauptverdächtig. Die Lage ist für alle schwer.

        Meiner Meinung nach sind alle Schuld, die Niederländer mit ihrem Chaos und halb ja, halb nein und halb vielleicht ist doch niemandem geholfen und natürlich die Nachbarn, es ist wirklich ausnutzen wenn man es genau betrachtet. Gut Angebot und Nachfrage aber Tatsache ist, dass die Niederländer zumindest Belgien und Deutschland den Legalizierungskampf abgenommen hat.

        • selbst fahren ist auch riskant. Schmuggel ist IMMER Riskant. Daher lieber im Shop kiffen und nix mitnehmen!

      • Johannes

        „in Coffeeshops gelten: Der Fahrer belibt nüchtern. Basta!“

        100% einverstanden

    • keek

      sehe ich ähnlich wie Gregor.

      Fahre auch mit dem Auto, je nach Ortschaft 30-90 Minuten eine Strecke. Wenn ich mit dem Zug fahren würde, wäre das en Tagesausflug. Mit Sicherheit nich verkehrt für en schönen Frühlingstag oder so, aber jedes Wochenende nen kompletten Tag „verschenken“?!?

      Wäre es nicht auch möglich Coffeeshops so wie Eisdielen zu konzipieren? Entweder man setzt sich rein und genießt dort, oder aber man holt sich sein Eis am Fenster und isst es auf der Straße, klappt doch auch. Nur das man das Gras dann halt nich auf der Straße raucht, sondern in die Tasche packt.

      Zu dem „im Shop rauchen, nix mitnehmen“:
      Dann müssten die Jenigen, die täglich kiffen, jeden Tag rüber und sich im Shop die Birne wegkiffen. Dann mit Zug zurück und zu Hause angekommen biste wieder nüchtern und kannst wieder zurück.

  • Mary

    Die Polizei wird jetzt hier bestimmt auch unter Pseudonymen Falschmeldungen posten um uns zu verunsichern!

    • anon

      das ist in DE zum glueck nicht erlaubt, dank der piratenpartei die ja mitlerweile nurnoch ein mythos ist

      • Die Polizei „darf“ das nicht – das ist richtig. Was die frustrierten Drogen-Beamten in ihren Pausen/Freizeit aber machen…
        Ich wäre auch supervorsichtig mit allem was hier eintrudelt… . Selbst wenn es nicht die Polizei ist, so können unzählige andere Faktoren eine Rolle spielen, warum Venray z.B. für die einen offen und die anderen dicht ist.

      • Gianni

        Was erlaubt ist und was getan wird sind 2 Paar Schuhe. Es dürfen auch keine Handys abgehört werden es sei denn es ist zum Zwecke des Kampfes gegen den Terrorismus ! Aber ich weiß das trotzdem abgehört wird auch bei BTM Geschichten

    • Anonymous

      wir haben hier leider schon in den eigenen reihen zuviel spienner die meinen aus jux und dollerei falschmeldungen posten zu müssen, da brauchen wir die polizei gar nicht um hier für verwirrung zu sorgen.
      alleine die posse um venray ist ohne worte.

  • Che

    Irgendwie kann ich den Alten verstehen.
    Die Niederländer haben für das Kiffen gekämpft, bis es schließlich geduldet wurde. Legal war es nie.
    Jetzt ist die Zeit für die europaweite Legalisierung gekommen. Kämpft ! Die Chancen sind gut !

  • Anonymous

    war gerade in venray alles easy dort …. konnte in beiden läden kaufen

    • Gianni

      Also sorry aber das glaub ich dir nicht! Ich war letzte Woche 2 mal dort und im Switch gab es definitiv nichts ! Letzte mal war ich Freitag da! Vielleicht macht Venray seit heute jetzt einen auf Enschede, dass kann natürlich sein. Obwohl jetzt die Verunsicherung noch größer ist, weil wenn man weiter oben in den Kommentaren liest schreibt jemand venray wäre jetzt ganz dicht!!Was ist denn jetzt Phase?

      • Anonymous

        lauf da einfach nicht mit kappe und hose auf halb 8 auf und du bekommst was fertig

      • keek

        Kommt zum Einen auf dich an, wie du dich gibst, äußere Erscheinung, auffälliges Verhalten etc.

        Dann kommt hinzu, wer gerade in dem Shop arbeitet und ich denke auch, wie viel und wer gerade so im Shop sitzt.

        War morgens kurz nachm öffnen da. Es saßen nur 2 Kunden im Rookerruimtje sons war nix. Habe auch ohne Probleme bekommen.

    • Anonymous

      wäre echt toll wenn ihr mal die venray „alles easy“ statements lassen könntet, ich glaube den wenigsten das sie dort die letzten tage was bekommen haben.
      ihr heizt die situation nur noch an.
      falls ihr echt das glück hattet dort erfolgreich rauszugehen, haltet die klappe, freut ech eures glückes aber um himmels willen postet es nicht hier.

      • Mary

        Dann hätten wir aber genau die Situation, die keiner haben will. das nur noch die Leute bedient werden, deren Nase denen passt. Das wäre extrem diskriminierend und müsste eigentlich verboten sein. Entweder bediene ich die „Ausländer“, oder ich tue es nicht.

      • Anonymous

        genauso ist es aber derzeit im süden der niederlande liebe mary.
        ich weis aus verlässlicher quelle das venray nicht offiziell an deutsche verkauft derzeit, auch nicht das halicarnas, sollte es doch mal passieren da ein grade diensthabender mitarbeiter sich vom perfekten niederländisch etc blenden lässt ist das ein fehler und so von der führung nicht gewollt.
        die haben alle angst um ihren hintern (lizenz).
        wer schreibt venray ist offen kann das theoretisch auch über alle anderen shops im süden schreiben denn auch da ist es möglich mal „durchzurutschen“, offiziell und gewollt ist das aber im süden derzeit nicht.

      • Anonymous

        das stimmt aber nicht, ich selbst kann überhaupt nicht gut niederländisch und wurde trotzdem jetzt schon mehrfach bedient ich denke es kommt einfach drauf an zu welchen zeiten man da auftaucht und wie viel da gerade los ist im laden.

  • Anonymous

    Toller Bericht, danke hanfgleichstellen. Klasse Engagement, wenn ich ne Firma hätte, würde ich dich sofort einstellen :-)

  • Marcel
  • Jgreeen

    „Umgebung ist ALLES im Umkreis von 50km – völlig egal ob Deutschland, Belgien oder die Niederlanden – Da dürfen wir doch keinen Unterschied machen… und wenn wir unsere direkten Nachbarn auch als unsere Nachbarn akzeptieren, sind deren Nachbarn auch unsere Nachbarn – WIR LEBEN IN EUROPA!“

    Genau so sieht es aus! Dieses ganze Ihr,Wir, dein Land, mein Land-Gerede geht mir mitlerweile einfach nur noch auf den Sack. Sicherlich haben die Niederländer das Recht auf eine ruhige und angenehme Umgebung aber dieser Rundumschlag des alten Herrns gegen Ausländer ist einfach ne miese Sache. Ich mein woher weiß man ob sich ein Kunde nich im CS eindeckt, da einen raucht und sich dann zuhause trotzdem für die Relegalisierung einsetzt? Ich könnte unzählige solcher Beispiele aufzählen. Letztendlich ist das Leben doch viel zu facettenreich um derartige Pauschalurteile zu fällen.

    „Wenn ich in Aachen und Lüttich in einen CS gehen darf… dann bist Du auch wieder herzlichst willkommen. Jetzt aber lasst uns bitte einen Weg finden in dem zumindest wir NL-Kiffer noch in Würde weiter machen können – bis ihr eure Dinger geklärt habt!“

    Mit der gleichen Einstellung könnte man auch Tanktourismus verbieten bzw. gegen die Tanktouristen stänkern. Immerhin könnten die ja im eigenen Land für andere Preise kämpfen.
    Wobei es natürlich nicht richtig ist die Niederlande als reinen Cannabis Versorger zu missbrauchen und die Situation im eigenen Land zu ignorieren. Hier gibt es ja genug Beiträge der Sorte „Vergesst es wir armen armen Kiffer werden in Deutschland nie die Legalisierung durchsetzen können… achja weiß einer was ob Venlo/Maastricht/Nijmegen offen ist?“

  • Anonymous

    Ich kaufte mein Gras nur in den Shops und bin direkt wieder raus! das kommt aber auch daher, das ich mich nicht breit ans steuer setze und damit andere und mich selbst in Gefahr bringen möchte und darum lieber zu hause auf der Couch einen rauche und danach nicht Auto fahren muss. !!!

    • Love smocking

      Das kenn ich! War bei mir zum Schluss nicht anders.
      Viele Shops haben sich leider zum Supermarkt entwickelt.
      Nichts mehr gemütliches , harte Stühle etc! Kann mich noch an Zeiten erinnern da waren die Shops wie ein Wohnzimmer eingerichtet! Da wollte man auch länger bleiben .

  • Anonymous

    ach so ein schwachsinn wird den fussball wegen overlast verboten?und das kostet jede woche richtig millionen die poliyeieinsäzte usw…man findet immer irgend einen scheiss um etwas schlecht zu reden,statistisch gesehen kochen fast alle mörder mit wasser… oh gott lasst uns wasser verbieten…

  • Nimrod

    Großes Lob für den Artikel.

    Dass Du in Hoensbroek äußerst unfreundlich abgewiesen wurdest, wundert mich nicht. War da früher mal und kam mir noch nie so unwillkommen vor.

  • adam oder eva

    mal was anderes kennt einer die internetseite wo die grass preise sind von den unterschiedlichen städten hatte die mal jetzt ist sie weg!die war auch immer gut!danke

    • Sebastian

      Meinst du Coffeeshopmenues, sind unter Links zu finden.

      • adam oder eva

        Coffeeshopmenues das war es danke

    • adam oder eva

      http://www.coffeeshop.freeuk.com/
      den meine ich nicht!da sind verschiedene städe auf der seite die man an klicken muss,und dann kommen da viele shop die in der stadt sind mit bildern der speise karte ;-) danke

  • Anonymous

    Sehr lesenswerter und interessanter Bericht!

    Den Alten finde ich auch blöd. Dass sich die Kiffer jetzt selbst zerfleischen und der Alte noch die Argumente der Cannabis-Gegner übernimmt ist nicht gut. Wir müssen doch zusammenhalten!

    Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken, dass sich die ach so toleranten, liberalen, antiautoritären und freiheitsliebenden Holländer ihren Status der Duldung nicht selbst erkämpft haben, sondern dass er von OBEN in Übereinkunft mit internationalen Bestimmungen „eingerichtet“ wurde.

    Wie dieser Alte beweist, sind die Holländer weder toleranter noch sonst irgendwie „besser“ als Deutsche oder Franzosen. Ihre Regierung hat(te) mal erkannt, dass die Duldung einige Vorteile bietet, meiner Meinung nach wollte man sich vor allem nach außen hin als tolerant usw. darstellen, Touristen anlocken etc. Hatte nichts mit wirklicher Toleranz zu tun :-(

    • Elli

      Wo ist denn mein Name geblieben? Elli wars oben!

    • Ohne den „Alten“ gäbe es die ganze Story nicht. Ohne ihn wäre ich nicht in den Shop gekommen. Um mich „fertig“ machen zu können konnte selbst er sich sehr für „den Ausländer“ stark machen… ;-)
      Wenn ich mit 60, nach über 20 Jahren, plötzlich nicht mehr in meinen StammShop gelassen werde und nur noch unter der Hand grundversorgt werde… wäre ich auch komisch. Ich war wahrscheinlich der Erste, an dem er seinen ganzen Frust über das vergangene halbe Jahr auslassen konnte.
      Der „Junge“ konnte den „Alten“ aber ziemlich gut „beruhigen“… und die Purpfeifchen noch viel mehr ;-)

    • Elli

      Verstehe den Alten ja, aber er muss doch aus verstehen dass dt Kiffer auch Kiffen wollen. Übrigens auch zu Hause! Darum ist das Verhalten und Supermarkterhalten doch nachzuvollziehen. Er sollte im Gegenteil erfreut sein, dass anscheinend viele Leute Kiffen gut finden und vielleciht auf diese Weise mal was passiert.

      • kiff

        nicht vorstellbar wenn wirklich alle auch noch für stunden in den CS
        verweilen würden.Das wäre ja wirklich „Overlast“ und alle Parkplätze
        dauerzugeparkt. Das kann doch auch nicht gewollt sein?

      • na ja – er sieht das genauso wie viele hier. Ihm ist der Spatz in der Hand (an den er seit Jahrzehnten in seinem Land – man kann in der Generation noch nicht von einem europaäischen Denken ausgehen – gewöhnt ist) eben lieber als irgendwelche idealistischen Gedanken. Er sieht nur den Niedergang und die Veränderung der Coffeeshopkultur seit Ende der Neunziger Jahre. Das kann ich auch verstehen.

        Ich finde mich in seinem Denken nur nicht wieder – ich bin wie der Typ um die 30 aus Vaals. Die Argumente, die er genannt hat, wären genau die meinen gewesen. Und auch jgreen sieht das so. Ich vermute das ist eine Generationenfrage und auch eine Frage ob man ein „native“-Grenzbewohner ist (vor allem in seinen jungen Jahren war als Schengen verabschiedet wurde) oder eben nicht.

        Von den Niederländern zu verlangen, dass sie sich über engagierte Kiffer aus Nachbarländern freuen, ist etwas zu viel verlangt.

        Wie würdest Du reagieren, wenn man Dir den Coffeeshop vor der Nase zumacht mit der Begründung, das es wegen der Ausländer nötig sei. Das das natürlich kurzsichtig ist, und meiner Ansicht nach gar nicht an den Ausländern, sondern an einem Rechtsruck in der niederländischen Politik liegt, habe ich schon geschrieben. Aber bei uns sind auch die wenigsten Menschen politisch – nur deshalb haben die Boulevardblätter wie Bild überhaupt Käufer.

    • Che

      Der Status der Duldung wurde nicht einfach so eingerichtet.
      1976 hat eine Kommission der damaligen Regierung empfohlen,die Prioritäten der Polizei neu zu definieren, um diese zu entlasten.
      Warum musste diese entlastet werden ?
      Weil die Holländer dafür „gekämpft“ haben !
      Der Besitzer des Coffeeshops MellowYellow hat mir mal die Story erzählt:
      In vielen Bars in Amsterdam waren ab den 60er Jahren immer jemand anzutreffen, der einen Ledergürtel mit Taschen um hatte. Bei ihm konnte man, so war es allgemein bekannt, Dope und andere schöne Dinge kaufen. Wurde der Dealer von der Polizei mitgenommen, war direkt ein neuer Dealer am Start :) . Um den festgenommenen Dealer hat sich die „Familie“ gekümmert (Anwalt besorgt u.s.w.). Die Polizei konnte gegen den zivilen Ungehorsam nicht viel ausrichten, die Strafen für den Dealer waren gering und alle Bars zu schließen war nicht möglich. Da die Polizei nur noch mit den kleinen Dealern beschäftigt war hatte sie keine Zeit mehr um sich um andere Dinge zu kümmern. Also hat eine Kommission eine Duldung mit Auflagen nach den AHOJG-Kriterien empfohlen. Die Coffeeshops waren geboren.
      Das könnte auch im Deutschland so funktionieren.

      • Das waren die 60er – im gegenwärtigen, kapitalistischen Klima – wo jeder (Barbesitzer) nur noch an sich selber denkt, ist sowas so nicht mehr möglich. Heute würden sie die Bars nämlich alle schließen – in Nederland genau wie in Deutschland. Die Schankerlaubnis ist weg, wenn im eigenen Laden mit Drogen gedealt wird. Dann droht Hartz IV – in den 60ern gab es Vollbeschäftigung. Da konnte man noch viel riskieren. Heute ist die Gesellschaft viel steriler geworden – da geht der Weg nur noch über politischen Lobbyismus. Was Du „zivilen Ungehorsam“ nennst, könnte man wohl eher „organisierte Kriminalität“ nennen. Und die Strafen dafür sind hoch.

        Die Konzepte der 60er Jahre funktionieren leider (und ich bedauere das wirklich total) nicht mehr. Die Welt hat sich, sehr ungünstig, verändert.

      • Sebastian

        In den Niederlanden war wohl der Besitzer einer Bar nicht für das Verhalten seiner Gäste, und die Duldung von Haschverkäufern zu belangen. Anders als in den Nachbarländern wie Deutschland oder England, wo der Laden sofort dich war.
        Ich habe unter links eine Geschichtsdokumentation gestellt, leider nur in niederländisch, die die Situation aus Sicht von Zeitzeugen der 60er Jahre beschreibt. Unter anderem auch Wiegald Brüning dem damaligen Mellow Yellow Besitzer, der hier auf diesem Blog auch schon mal kommerntiert hat.

        http://www.geschiedenis24.nl/andere-tijden/afleveringen/2003-2004/Hasj.html

        • Er heißt übrigens Wernard.

      • Danke – sehr interessant.

  • nein_anders

    „Drugsrunner“ die definition hiervon ist ja eigentlich ein Drogenschmuggler, ich denke in deinem fall meinst du jedoch leute die dir direkt vor die karre laufen soden du ein deutsches nummernschild hast und dir was anbieten woher das dann auch immer kommen mag. sehe ich das richtig?

    • Belg. KennZeichen, ansonsten aber richtig. Drugsrunner bzw. SnelleJongens sind im nl-terminus für diese Dealer gebrauchlich.

  • Marco

    Ich war heute in Arnheim – lief alles problemlos. Ich will hoffen, daß Maastricht wieder so wird, wie es mal war. Die Anreise nach Arnheim ist schon was weit. :-)

  • Ricky

    Hallo zusammen, ich wohne in Aachen und wollte wissen ob es möglich ist etwas im Coffeeshop von Kerkrade zu kaufen ? Rein kommt man als Ausländer ja nicht aber in dem Artikel steht „drugrunner : ja“ und da ich mir nicht sicher bin was ein Drugrunner ist wollte ich mal nachfragen.

    • Salut,
      Drugsrunner sind dubiose Leute, die vorgeben gras zu verkaufen und koks und dies und das… ;-) Geld kannst du denen immer geben – was du dafür bekommst kann mitunter überraschend sein … ;-)

      • Ricky

        Ok das bedeutet im Coffeeshop werde ich nichts kaufen können, schade… Danke für die Antwort :-)

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