Eindhoven ist dicht und BLEIBT DICHT.

In Eindhoven wird das I-Kriterium durchgezogen – höhere Ziele fordern den rechtlichen „Schulterschluss“ mit Ivo.
Solange die Undeutlichkeit der Opsteltigen Verfahrensweise(n) besteht wird Eindhoven, im teilweisen Einverständnis mit den Coffeeshops, am I-Kriterium festhalten.
Gestern hat Bürgermeister Rob van Gijzel (PvdA) dies offiziell bekanntgegeben.

Die Coffeeshops dürfen allein an Erwachsene mit Wohnsitz in den Niederlanden verkaufen… tun sie das nicht, unterlaufen sie damit das laufendende Verfahren, zum Gemeindeeigenen Cannabisanbau.

Warum ist es im Fall Eindhoven höchstwahrscheinlich gut, das sie das I-Kreiterium durchziehen? Und warum stehen auch ein Teil der Coffeeshops der Stadt hinter dieser Vorgehensweise?

Eindhoven hat die „Schnauze voll“ von der Duldung – und das schon länger. So ist van Gijzel der Vorreiter (21.09.2008, „Wiettop in Almere“ – 05.12.2012 Antrag an Ivo) in Sachen gemeindeeigenem, legalem und somit kontrolliertem Cannabisanbau. Die Bestrebungen laufen in die Richtung, das die existierenden CS die Rolle eines CSC ähnlichen Gebildes übernehmen. Pro Mitglied baut die Gemeinde 5 Pflanzen an (nach jeder Blüteperiode 5 neue – so bliebe man im derzeit gesetzlichen Rahmen). Wie anonym man als Mitglied ist – habe ich nicht ermitteln können. Rob van Gijzel gehört aber ganz sicher nicht in das Lager derer, die unbedingt wissen wollen wer kifft – er will aber UNBEDINGT „seine Kiffer“ legal versorgen können und jegliche Form von Overlast rund um Drogen minimieren.

Das im Schnitt nicht jeder Konsument alle 9 Wochen 5 Pflanzen „schafft“ ist selbstredend – was geschieht mit dem Überschuss? Dazu habe ich leider keine Informationen gefunden – auch wenn ich gute Ideen hätte… ;-)

Ich drücke van Gijzel und der ganzen Stadt Eindhoven die Daumen – auch wenn Eindhoven Touristen diskriminiert. Der Zweck heiligt die Mittel – in diesem Fall sehe ich die Dringlichkeit, das die erste Gemeinde in Europa ihre Hanfkonsumenten legal versorgt und damit als gutes Vorbild dienen wird – als deutlich höher an – wie das Recht als Tourist in Eindhoven gleichbehandelt zu werden.

Kleineigenanbau und CSC sind DIE zeitlich nächstliegende Möglichkeit für die Konsumenten in „friedlicheren Gewässern“ leben zu dürfen. Geben wir Eindhoven die Chance dieses System vorzuleben um für Gemeinden anderer Länder einen Anreiz zu schaffen und Wege aufzuzeigen.

hanfgleichstellen

Ich kann es nicht mehr sehen/lesen/hören mit welcher Ignoranz unsere Politik die guten Gründe für einen konsequenten Wandel in der Drogen- und Genussmittelpräventionspolitik ignoriert.
Ebenso wenig konnte ich noch weiter mit ansehen, das solche Menschen wie ich nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Finger in die Wunde legen - auch wenn, oder gerade weil, das mit negativen Folgen belegt sein kann.
Macht mit! Werdet wenigstens Sponsor im DHV o.ä.!
  • Jack

    Ich war einmal in Eindhoven und fand Stadt nicht sonderlich sehenswert. Auch die paar Coffeeshops sind nichts besonderes. Die Auswahl war doch eher bescheiden .
    Sollen die Ihr I-Kriterium halt durchsetzen …

    • BowWow

      so siehts aus, eindhoven ist für uns eh kein verlust, von daher sollen sie das mal mit dem gemeinde eigenen anbau versuchen.

  • Jenz

    Und wenn das Schule macht? Dann heist es in Zukunft überall „Holländisches Gras für Holländische Einwohner!“ Ich sehe ja durchaus die Vorteile des Gemeinde-Anbaus aber zum Preis einer Diskriminierung?

    • Prinzipiell dürfen wir uns ja gar nicht aufregen – es ist nicht UNSER Land. Die können machen was sie wollen. Wenn alles auf die Lösung Gemeindegärtnerei rausläuft (aber ohne Touristen) freue ich mich für unsere Nachbarn das sie es geschafft haben die Legalisierung durch zu bekommen. Auch wenn es auf unsere „Kosten“ geht. Aber daran müssen wir hier was ändern.

    • Wenn das Schule macht ist das gut!
      Es werden offizielle Zahlen auftauchen, wieviel Geld sich mit Hanf verdienen lässt – und wieviel Geld man damit der organisierten Kriminalität entzieht.
      DAS werden Zahlen sein, da wird JEDER Bürgermeister schwach – selbst Deutsche. Lasst erst mal in einem Land der EU Hanf auf diese Weise legal sein und den Staat den Gewinn einstreichen lassen… – das Touristen dabei nicht mitmachen dürfen ist doch nun wirklich pillepalle! Es gibt deutlich größere und wichtigere Ziele als alle CS für Touris offen zu halten. Legale Konsumräume in Deutschland, Belgien, Frankreich, usw.! Ohne Vorreiter keine Nachmacher! Van Gijzel ist seit 2008 an der Sache dran und macht bisher alles richtig – finde ich! Wären wir Bürger von Eindhoven wären wir stolz auf unseren Bürgermeister, das er mit solcher Energie den Weg raus aus der Duldung und rein in die Legalität geht. Auch mit der „bitteren Pille“, das man Diskriminieren muss – so macht sich van Gijzel aber weniger unangreifbar für Ivo…

      • Jap so seh ich das auch. Sobald die Konservativen merken, dass es mitlerweile eine relativ große Akzeptanz in der Gesellschaft gibt und sich damit viel Geld machen lässt, sind zack zack alle Bedenken aufgehoben. Geld stinkt eben nicht!
        Dann werden die auf einmal alle immer heimlich pro Cannabis gewesen sein. Die sind ja nicht dumm und werden wissen, dass ihre derzeitige Politik mit Jugendschutz und dem Erhalt der Volksgesundheit nichts zu tun hat. Man kann es nur nicht zugeben und hat auch nicht den Arsch in der Hose um eine neue Richtung einzuschlagen. Bei genug Vorreitern wird man sich aber irgenwann anschließen.
        Man muss sich nur mal umschauen wie rasend schnell Merkel und ihr Gefolge von ihren heiligen Atomkraftwerken abgerückt sind. Es gab ein bestimmtes Ereignis und die Meinung der Bevölkerung wurde deutlich. Siehe da, auf einmal waren sie alle eigentlich immer für den Ausstieg.

    • BowWow

      „Und wenn das Schule macht? Dann heist es in Zukunft überall “Holländisches Gras für Holländische Einwohner!” Ich sehe ja durchaus die Vorteile des Gemeinde-Anbaus aber zum Preis einer Diskriminierung?“

      @ jenz

      ganz ehrlich, wenn der preis für den gemeinde eigenen anbau der wäre das „wir“ nicht mehr reinkommen fänd ich das ok.
      dann würden zumindest in DE mal paar aufwachen und endlich anfangen hier für bessere verhältnisse zu sorgen.

      ich verfolge kein wietpas ja jetzt schon ne weile, und ich bin zum schluss gekommen das die jahrelange duldung deutscher in niederländischen CS dazu geführt hat das es eine DE-legalisierungsbewegung im coffeeshop einzugsgebiet unglaublich schwer hat was zu reissen, gibt ja die toleranten NL wo man sich bequem versorgen kann.

      • „ich verfolge kein wietpas ja jetzt schon ne weile, und ich bin zum schluss gekommen das die jahrelange duldung deutscher in niederländischen CS dazu geführt hat das es eine DE-legalisierungsbewegung im coffeeshop einzugsgebiet unglaublich schwer hat was zu reissen, gibt ja die toleranten NL wo man sich bequem versorgen kann.“

        Da gebe ich Dir vollkommen recht – ohne Wietpas wäre ich nicht hier. Ohne Wietpas würde mich der DHV, Norml und alles andere nicht interessieren. Weil mein Konsum und mein „normales“ Kifferleben war einigermassen gesichert. Ich konnte meine „Kneipe“ besuchen – sogar mit dem Rad nach Hause fahren. Grenze? Den Zoll haben die Einwohner bzw. Anwohner, wenn ein gewisses Alter überschritten war nicht mehr interessiert. „Unbelehrbar“ heisst das im Polizei jargon. Ja – prinzipiell treibt Ono damit unbewusst die Legalisierungsbewegung(en) in BRD, BE sowie FR an. Da gebe ich Dir recht. Ob er das beabsichtigt hat? Wohl eher nicht.

      • Jenz

        Das die gute Versorgungslage in D ein Hemmschuh für die Legalisierung ist habe ich ja schon einige male angeführt. Das sehe ich genauso. Allerdings ist dafür nicht nur die Nähe zu den Niederlanden verantwortlich. Ebenso der seit Jahrzehnten gewachsene Schwarzmarkt. Wenn Du schreibst dass Du es gut fändest selbst wenn „wir“ dann nicht mehr erwünscht sind bestätigt ja die Vermutung das eben nicht jeder auf NL angewiesen ist. Oder würdest Du auch einfach auf NL als Lieferanten verzichten wenn Du keine innländischen „Versorger“ hättest? Ich würde mich auch für NL freuen wenn dort das Thema endlich vernünftig geregelt würde. Ich sehe dadurch aber nicht automatisch eine Signalwirkung für die anderen Länder. Was NL bezüglich ihres Umgangs mit weichen Drogen bisher getan hat war ja auch nicht wegweisend für andere Länder. OK, war auch nicht optimal aber positive Erfahrungen hat man ja dennoch damit gemacht. Zumindest wird NL ja immer wieder als gutes Beispiel für eine tollerantere Drogengesetzgebung genannt. Hat man da in den letzt 20 jahren mal von einem Deutschen Politiker gehört. „Das klingt doch gut das sollten wir auch ausprobieren.“?
        Kann mich irren aber ich wüßte nicht.

        • Allerdings gab es in Städten wie Aachen kaum einen gewachsenen Schwarzmarkt. Den gab es nur im Ostviertel, wo die Türkenkiddies an andere Türkenkiddies verkauften. Die vernünftigen Leute hier fuhren dafür nach Holland (wo man ja z.B. in Kerkrade auch in 15 Min. war). Neben einem kaum existenten Schwarzmarkt gab es noch weniger eine Cannabiskultur, wie in Berlin (wo ich zwei Jahre gelebt habe). Dort war es kein Problem in Szene-Kneipen, Clubs und Restaurants mal einen zu rauchen. In Aachen bekam man sofort Hausverbot. Öffentlich kiffte hier niemand – man war mit dem Auto ja in 10 – 30 Minuten in NL wo man das machen konnte. Es gibt hier keine gewachsenene Hanfkultur, da alle Deutschen unserer Grenzregion das eben „drüben“ auslebten. Der Wietpas hat unsere Region hart getroffen.

        • Krautcontrol

          Naja, bei Heroin haben nicht nur deutsche Politiker auf die niederländische Drogenpolitik der letzten 20 Jahre gehört, das sog. Amsterdamer Modell wurde in der Schweiz und Deutschland zumindest Teilweise umgesetzt, also Druckräume, Spritzentausch, Abgabe von Substituierungsstoffen, Entkriminalisierung für Prävention & Aufklärung. Die Niederländer haben deutlich niedrigere Prävalenzzahlen, sowohl beim Konsum von Heroin als auch bei Drogenkonsumenten mit HIV/AIDS, die anderen Länder wo es umgesetzt wurde imgrunde auch. Nur sehr schade dass die Trennung der Märkte von weichen und harten Drogen nicht begriffen wird, als Möglichkeit die Leute von harten Drogen fernzuhalten.

  • Sind vielleicht CSC-Modelle die Zukunft?
    Wenn schon die Niederländer damit anfangen… Der Vorteil von CSCs ist die Kontrolle der Herkunft und somit der direkten Bekämpfung des Schwarzmarktes. Durch die Konstruktion einer mehr oder weniger geschlossenen „Benutzergruppe“ ist auch „Drogentourimus“ kein Thema mehr und man kann somit vor allem UNABHÄNGIG von anderen für sich (innerhalb seines Verwaltungsgebiets) die Dinge vernünftig regeln. Die ANDEREN aussenherum sollen sich halt weiter die Köppe heissreden und von mir aus die Armee einmarschieren lassen…

    Ich find´s eine „saubere Lösung“, vollkommen innerhalb der berühmten internationalen Drogenvereinbarungen und: SOFORT umsetzbar!

    Meine Favoritenlösung ist auch der Cannabis-Club, wobei ich den Konsumentenkreis etwas offener gestalten würde. Mit einer Spezialgenehmigung („Ausnahmegenehmigung §3 BtmG) könnte man BRD-weit in jedem Club etwas kaufen, der bereit ist einem was zu geben, wenn man dort nicht Mitglied ist und somit auch keine „Pflanzrechte“ an den Club „abgetreten“ hat… DAS regelt aber wiederum jeder Club für sich.

    FREIHEIT!

    • Jenz

      „…vollkommen innerhalb der berühmten internationalen Drogenvereinbarungen…“
      Ich kenn den Wortlsut der UN-verträge jetzt nicht aber meinst Du wirklich das der Anbau und die Weitergabe von , ich nenn’s mal geächteten“, Substanzen an die Bevölkerung damit zu vereinbaren ist? Soll nicht ketzerisch klingen. Wenn es so wäre fände ich das Klasse.

      Da Du ja immer den $3 BmtG anführst und dort eine möglich Lösung des problems siehst hab ich mir das auch mal genauer angesehen:
      http://www.strafverteidiger-schueller.de/bet%C3%A4ubungsmittel-und-co/btmg-mit-erl%C3%A4uterungen/1-btmg-bet%C3%A4ubungsmittel/

      „(2) Eine Erlaubnis für die in Anlage I bezeichneten Betäubungsmittel kann das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte nur ausnahmsweise zu wissenschaftlichen oder anderen im öffentlichen Interesse liegenden Zwecken erteilen.“

      Wohnt einem CSC ein „öffentliches Interesse“ inne? Ansichtssache…Als Privatperson sehe ich keinen Weg sowas zu bekommen.

      Und dann gibt es ja noch §5 BtmG (Versagung der Genehmigung)
      „6. die Art und der Zweck des beantragten Verkehrs nicht mit dem Zweck dieses Gesetzes, die notwendige medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, daneben aber den Missbrauch von Betäubungsmitteln oder die missbräuchliche Herstellung ausgenommener Zubereitungen sowie das Entstehen oder Erhalten einer Betäubungsmittelabhängigkeit soweit wie möglich auszuschließen, vereinbar ist oder“

      und die Anforderungen aus $7 BtmG
      „Nachweise der Sachkenntnis und Zuverlässigkeit: Reine Betäubungsmittelkonsumenten werden diese Nachweise in der Regel nicht führen können… “

      Das spricht aus meiner Sicht eindeutig gegen CSC und CS. Aber ich bin kein Jurist und kann mich da irren.

      • Jenz

        Hab auf der Anwaltsseite noch einen interessanten Text gefunden der die aktuelle BtmG-Situation auf die Praxis bezieht:

        http://www.strafverteidiger-schueller.de/app/download/7146392586/Bet%C3%A4ubungsmittelrecht+kompakt.docx?t=1355917216

      • Super, Jenz, dass DU Dich mit dem Thema beschäftigst!
        Die Antwort wird natürllch etwas umfangreicher, da Du zwei Fragen gestellt hast.

        Grundsatz: juristische Texte sind immer reine Auslegungssache! Es gilt nur die entsprechenden Passagen im eigenen Sinne zu interpretieren. Die „schwammigen“ Formulierungen machen es einem besonders einfach, denn wie Du schon geschrieben hast
        Wohnt einem CSC ein “öffentliches Interesse” inne? Ansichtssache…(!!!)
        ICH würde das „offentliche Interesse“ einfach als gegeben ansehen.

        1) „Internationale Abkommen“:
        Die „Sigle Convetion on Narcotic Drugs“ von 1961 etablierte ein internationales Kontrollsystem unter Leitung der UN. Der illegale Handel mit „Narkotika“ wurde in diesem Abkommen verboten. Gleichzeitung wurde aber ein System aufgebaut, das den Staaten einen LEGALEN „Drogenhandel“ ermöglicht – eben kontrolliert von der UN.
        Die BRD meldet einen bestimmten Bedarf an Cannabis bei der UN an und darf dann darüber -vereinfacht gesagt – verfügen. Zur Zeit meldet die BRD etwa 0,9 Tonnen Cannabisblüten als „Bedarf“ an. Dies dürften zum Großteil die Importe aus den Niederlanden zu Medizinalzwecken sein (Bedrocan), da die BRD selber (freiwillig!) kein Cannabis produziert, was sie aber natürlich auch dürfte (zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken, oder eben – nach BtmG: öffentlichen Interesse)

        In der Konvention von 1961 steht aber nirgends, dass man im eigenen Land den illegalen Besitz strafrechtlich verfolgen MUSS, man verpflichtet sich nur, den „nationalen“ Drogengebrauch zu REGULIEREN und den grenzüberschreitenden Verkehr mit den im Abkommen erwähnten Substanzen zu KONTROLLIEREN
        .
        Nochmal: Nach UN-Konvention MUSS nur der internationale (illegale) Handel strafrechtlich verfolgt werden, bei den „eigenen Konsumenten“ hat die jeweilige „Staats-Verfassung“ vorrang.
        (sonst hätte doch niemals jemals einer diesen Scheiß unterschrieben, wenn´s da nicht auch „Schlupflöcher gäbe!)

        Die „Verschärfung“ der Convention von 1988 ist da schon strenger, aber es auch NUR PAPIER, das geduldig ist… Mein Tip: Kündigen oder ignorieren, WAS will die UN denn machen ausser einen „bösen Brief“ schicken…?

        Insgesamt sind die „internationalen Abkommen“ kein Hemmschuh für eine „Legalisierung“, wie schon Dr. Nicole Krumdiek erläutert hat.
        Hier kann man sich ein Rechtsgutachten zum Thema „Ausnahmegenehmigung“ reinziehen: http://www.cannabis-med.org/german/gutachen_boe_2010.pdf

        2) BtmG

        Zitat OVG Münster:
        „Die Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes wie auch die internationalen Suchtstoffübereinkommen MÜSSTEN so ausgelegt werden, dass die Erteilung einer Erlaubnis an Privatpersonen möglich ist.“
        Damit fallen die von Dir vorgebrachten Paragraphen für Privatpersonen einfach weg! Ist ja auch BULLSHIT, denn wieso muss ich studiert haben, um eine Pflanze anzubauen???!!!

        näheres:
        http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/ohrfeigen-bundesregierung-oberverwaltungsgericht-muenster-thema-eigenanbau-cannabis-patienten

        Nochmal als Fazit!
        Es ist wie beim „Wiet Erstand“: Wo ein WILLE, da ist auch ein Weg!
        Die Bundesregierung will nur (momentan noch!) nicht… ;-)

        Papier ist geduldig! Internationale Verträge sind – mit Verlaub! – für den Arsch, wenn andere Dinge den aktuellen Gegebenheiten entgegenstehen. (Siehe EU-Lissabon-Vertrag wo ganz klar steht, dass die EU-Staaten nicht für einander finanziell haften müssen. (MÜSSEN! Aber sie TUN es halt… freiwillig…. noch…)

        ALLES ist möglich!

        • 1988 das hat die Reagan-Administration initiiert. Zeitgleich damit wurde auch die Kampagne „Just say no (to drugs)“ von Nancy Reagan (die Frau des Schauspielers) in den internationalen Mainstream gespült. Zu genau dieser Zeit hatte auch Helmut Kohl (Zitat: Unser Ziel muß eine Gesellschaft sein, die Rausch einmal genauso ächtet wie Kannibalismus.) seine Blütezeit.

          Es wird endlich Zeit für ein Deutschland ohne DDR-Bürger wie Angela Merkel, die vom Rausch keine Ahnung hat, und Kohls Mädelchen ist. Diese ganze Generation (im Osten schlimmer als im Westen) ist einfach unqualifiziert da überhaupt mitzureden.

          • Ostberlin 1983 – Schwarzer Afghane von Russischem Militärtyp – HAMMER ZEUG!
            Das gabs da auch… Wie ist wohl das Hasch aus einem Sowjetisch besetzten Afghanistan nach Berlin gekommen?

  • ennaF

    oh ja, bitte brauerreien auch von der gemeinde, und dann zuteilen wieviel alk jeder so in der woche haben darf und nätürlich deutsches bier nur für deutsche…
    tut mir leid ich seh da nix positives, auch würde ich mich nicht wo eintragen lasen für sowas. Hat ja auch mit weed pass gut funktioniert, da haben ja so viele NL konsumenten mit gemacht… wird nur den Schwarzmarkt puschen, da sich kaum einer registrieren lassen wollen wird.

    • Eine realtiv große Stadt in Westeuropa hat konkrete Pläne um ganz offziell Cannabis anzubauen und abzugeben aber du siehst da nichts positives?

    • JA!
      Alle Drogen und Genussmittel, als auch alle Grundbedürfnisse (Wasser, Strom, Gas, Straßen, ÖPV) sind Sache des Staates!
      Ich zahle Steuern, damit mit diesen Dinge kein Profit und kein Scheiß gemacht wird.
      Niemand will Konsummengen beschränken.
      Und weil sich bei CSC keiner registrieren lassen wird hat Trekt u Plant ja auch eine Warteliste von 200 Leuten, weil die 300 registrierten sich ja sowieso nicht registrieren lassen werden…
      Merkst Du was? Muss ja nicht wie beim Wietpas laufen…

      • Sebastian

        Wasser: http://www.right2water.eu/de
        Eberhard van der Laan Mayor of Amsterdam ist Botschafter für „Wasser ist ein Menschenrecht“:
        “Amsterdam has one of the best water supply in the world. We share our knowledge with cities that need it, in and outside Europe. That is our duty. Water is a human right. A healthy life starts with clean drinking water”.

      • Krautcontrol

        Braucht man für eine Mitgliedschaft in einem belgischen CSC eigentlich einen belgischen Wohnsitz, oder gar eine Staatsbürgerschaft? Und wieso gibt es immernoch Wartelisten, da gab es doch bei Trekt uw Plant eine Entscheidung in höchster Instanz? irgendwas nach dem Motto: Die Polizei kann noch kommen, weil ihr euch knapp an der Grenze des legalen bewegt, aber sie muss alles zurückgeben was sie in Zukunft konfisziert.. !? Ich dachte die CSCs sprießen jetzt aus dem Boden wie Pilze, so wie in Spanien?

        • In Belgien wohnen solltest du schon ;-)
          Nix Pilze ausm Boden… Das legal mögliche Prinzip ist nicht wirtschaftlich (1 pflanze aber kein 2ter steckling) Nur trekt u plant zieht das durch… (Ca. 10gr/Monat/Person) Medezinische fälle bevorzugt…

        • http://www.trektuwplant.be/csc/
          Französisch könnte ich, aber bei flämisch muss ich passen…
          hanfgleichstellen?

          • Morgen am pc schau ich ob es was neues bei denen gibt… schien mir aber aufn ersten Blick nicht so zu sein.

  • Mh da bin ich hin und her gerissen. Auf der einen Seite ist das I-Kriterium eine miese Diskriminierung. Wobei Eindhoven wohl auch nicht so der Ort war wo viele Touris aufgeschlagen sind. Keine Ahnung ob denen daher jetzt nicht die Dealer auf der Nase rumtanzen. Auf der anderen Seite ist der legale Anbau durch die Gemeinde aber eine super Sache und ein riesen Schritt. Ich kann mir grad nicht vorstellen, dass die Gemeinde das in Europa einfach so machen kann ohne den ein oder anderen Verstoß zu begehen. Wenn die das echt durchziehen, dann wäre das ein großer Schritt in Richtung Relegalisierung. Eine Gemeinde kann doch keine illegale aber geduldete Ware produzieren und abgeben oder versteh ich da was falsch? Man müsste sich also entweder gegen die Gesetze stellen und Ungehorsam zeigen oder ein geniales Schlupfloch gefunden haben.

  • Mal was ganz grundsätzliches. Für mich als politischen Menschen ist es mit am unerträglichsten, dass man sich auf die Parteien in NL kaum verlassen kann. Politische Menschen wie ich denken in Lagern. In Deutschland kann ich da (auch bezüglich der Drogenpolitik) von rechts nach links blicken und in genau diesen Abstufungen kann man die Parteien (auch in drogenpolitischer Hinsicht) grundsätzlich einschätzen. CDU – absolutes NoGo, FDP – in der Mehrheit auch ein Nein, SPD – traut sich nicht obwohl es parteiinterne Strömungen für eine progressive Drogenpolitik gibt, Grüne – Lippenbekenntnisse und solange sie in der Oppposition sind auch Anträge, Linke – mein Favorit, Piraten – am progressivsten aber realpolitische Defizite.

    In NL kochen die Mitglieder der Parteien eigene Süppchen je nach Gemeinde. VVD – eigentlich das Böse schlechthin (z.B. in Maastricht und die Partei von Ivo Opstelten), aber woanders progressive Ansätze zum Anbau in den Gemeinden, PvdA – eigentlich besser als die VVD aber in Eindhoven schlimmer als Bruls (CDA – wieder eigentlich die schlechten) in Nijmegen – aber der ist dann wohl doch besser als die PvdA in Eindhoven. Gut, dass ich in NL nicht wählen darf oder muss.

    • Na die NL Politik ist schon sehr „speziell“ – nachdem ich mich in den letzten Monaten extrem damit auseinander setzten musste – finde ich unser System wesentlich besser.

      Wenn ich diese kleinen Könige an Bürgermeistern seh^^ Ich frag mich was die verdienen müssen. Mit solch einer Entscheidungsgewalt ist man potentieler Bestechungskandidat. Und wenn man dann noch „alleine“ beschliessen kann, ist das Chaos schon vorprogramiert. Wird wohl alles aus der Historie so gewachsen sein. Aber für mich sind das eher Stadthalter (oder kleine Könige) statt Bürgermeister. Wie bei uns die Weimarer Republik. Da hat auch niemand durchgeblickt….

  • Josh

    Ich hätte mal eine Frage erscheinen in andere Lokalzeitungen auch wöchentlich Meldungen von irgendwelche illegale Plantagen? Hier in Almelo, Hengelo und Enschede ist dies der Fall. Ivo räumt nun von hinten auf oder wie? Es ist schon auffällig wie oft Meldungen dieser Art in http://www.rtvoost.nl/nieuws/default.aspx?rubriek=1 zu lesen sind.

    Danke und Grüsse an alle ;)

    • Das Plantagen gebustet werden ist seit langen der Fall. Es gibt mind. einen Fall pro Woche eine Medlung darüber. Ich habe das als Thema hier immer ausgeklammert, weil ich finde, dass es hier nicht unbedingt so präsent hingehört.

    • Das ist schon länger so. Beim recherchieren fallen mir immer wieder solche meldungen auf. Bei einem netten Gespräch im Pinguin hat ein Einheimischer mir erzählt, dass das extrem zugenommen hat. Natürlich: Backdoor austrocknen = keine CS

    • Josh

      Danke Euch, nee ich wollte das jetzt nicht jedes Mal posten. Mir fiel das nur seit gut 4 Wochen verstärkt auf. Früher las man mal was, aber 1 bis 2 Meldungen die Woche fand ich recht viel.

    • In und NL und B – dürfte der wöchentlich beschlagnamte Schnitt bei mind 10.000 Pflanzen zzgl. 50kg Trockenmaterial liegen.
      In B wurden letztes Jahr 1000 Plantagen hochgenommen mit mehr als 50 Pflanzen – 900 davon mit NL – Beteiligung. Der größte Einzelfund im Dezember waren 11.000 Blütefertige Pflanzen. Da waren aber auch noch die 9 Knipper mit 5.000 Pflanzen, der Vater mit Sohn und 35 kg. Die Ziegeunerbude mit 60kg usw. usf. UND UND UND.
      Lt. der NederwietDuko ist das gesamte Gelderland flächendeckend beflanzt… 40% des gesamten NL-Stroms wird gelkaut ;-) Polizeiangabe!
      Das ist aber nicht erst seit Ivo so… ;-)

      Ich wollte zu dem Thema immer mal nen artikel machen… aber die Flut an Beschlagnahmungsaktionen ist SOOOO unermesslich – das erschlägt einen geradezu wenn man versucht zu recherchieren – ich klick die nur noch weg…

      Hanf ist ein MILLARDENGESCHÄFT – UND WAS FÜR EINS!

      • Jenz

        „Hanf ist ein MILLARDENGESCHÄFT – UND WAS FÜR EINS!“

        Das werden uns die USA jetzt vormachen. Und wenn alles gut läuft haben wir hier in ein paar Jahren eine Debatte darüber WER verantwortlich dafür war, das Europa diesen Zug verpasst hat und wie man möglichst schnell wieder auf Augenhöhe mit dem größten Hanf-Lieferanten Weltweit aufschliessen kann..Träum…:-)

        • Gerade in Deutschland verpassen wir sehr sehr viele Züge:
          -Störerhaftung
          -Depublizierung
          -GEMA
          -Datenschutzbedenken
          Alles Baustellen, die uns irgendwann zum drittweldland machen werden.

  • Das „gute Vorbild“ würde dann aber auch einen Präzedenzfall schaffen, der für die Ausländer einem Armageddon gleichkäme. Stimme in dem Punkt nicht mit Dir überein @ hanfgleichstellen. Segregation sollte in der heutigen politischen Landschaft keine Option mehr sein. Ich hoffe sie scheitern.

    • Schon witzig. Was würden wir hier ein RIESEN RAD schlagen wenn die Spanier oder Italiener den Weg gehen würden den Eindhoven versucht. Wir würden uns wahnsinnig für die Italiener und Spanier freuen und hoffen das möge schnell zu uns rüber schwappen. Wenn die Niederlanden das aber machen ist das doof? Wir freuen uns für Colorado und Washington (wo das mit den Touris auch alles noch in den Sternen steht) aber unseren Eindhovener Kifferkollegen gönnen wir es nicht Teil eines legalen Konsumkreislaufes werden zu können?
      WOW! Das man den NL´lern nur noch schlechtes zutraut… van Gijzel ist da schon so lange und beharrlich dran, der will LEGALE Verhältnisse schaffen – warum das scheitern soll ist mir echt schleierhaft. Lieber weiter diese halbgare Duldungskacke die uns das eingebrockt hat was wir jetzt haben? NEIN DANKE!

      Jetzt zu dem Armageddon für Touristen.
      Was ist mit dem vielen Gras was übrig bleibt? Nachdem man gelernt hat damit richtig Geld zu verdienen? Verbrennen? Weil es die eigenen Mitglieder nicht geraucht bekommen? In einem Staat der den Austritt aus der EU öffentlich anspricht? Hmmmm… Stimmt die Geschäftstüchtigkeit der NL´ler ist ja nicht mehr – deswegen werfen sie den Überschuss auf jeden Fall weg und werden alles unternehmen um blos keinen Gewinn aus Hanf zu ziehen.
      Wenn es in NL – RICHTIG LEGALES wiet gibt – ist das I-Kriterium GESCHICHTE – dann hat es in der EU geknallt und auch in der UN – und ob das einem Armageddon für Touristen gleichkommt halte ich für SEHR UNWAHRSCHEINLICH!

      • „Wenn es in NL – RICHTIG LEGALES wiet gibt – ist das I-Kriterium GESCHICHTE – dann hat es in der EU geknallt und auch in der UN –“

        Genau dieser Punkt macht micht so heiß auf die Sache. ;)
        Ich kann mich irren aber für mich ist so was nur zu realisieren wenn Cannabis ein nicht nur geduldetes sondern ein legales Gut wird. Dann greifen aber die Mechanismen die das I-Kriterium jetzt ermöglichen nicht mehr. Dann wäre das so als würden wir den Holländern den Kauf von Bier in Deutschland verbieten. Den 1. Artikel des niederländischen Grundgesetztes darf man laut den Gerichten ja nur umgehen, weil Cannabis im Grunde illegal ist. Ich finde das zwar auch nicht richtig aber wenn es legal wäre, dann kann man nicht mal mehr dieses Argument vorbringen. Außerdem sollte man die Signalwirkung nicht vergessen. Die Niederländer müssten sich also entweder über bestimmte Verräge hinwegsetzen oder eine Änderung durchsetzen.

      • Es ist ganz einfach. Die Niederlande haben mit ihrem Gedoogbeleid seit 1976 aufgehört eine unilaterale Drogenpolitk fahren zu können. Das ist natürlcih auch ein großer Teil der Ursprungs der dortigen Probleme. Hier in Aachen herrschen beispielsweise nicht Zustände wie in Nijmegen auf den Straßen, wenn Touristen nicht mehr geduldet in seriösen Geschäften Gras kaufen dürfen. Warum nicht? Ganz einfach – weil die Niederlande die repressive Politik im Bezug auf Hanf aus Belgien, Deutschland und Frankreich zu einem gewissen Teil seit Jahrzehnten aufgefangen haben. Natürlich ist das ungerecht für die Niederlande. Aber in den USA ist es (in 19 Staaten) zumindest möglich auch als Tourist eine Lizenz von einem Marijuana-Doc für die Dispensaries zu bekommen (von Wahington und Colorado ganz zu schweigen). Ich wehre mich einfach gegen ein System, das funktioniert und gleichzeitig Ausländer ausschließt. Es mag ja sein, dass das Coffeeshopsystem mit der Backdoor für NL nicht das Optimum war, aber für grenznahe Städte war es die beste Ausweichmöglichkeit gegen unsere hoffnungslose (ich stelle mich auf 10 – 20 Jahre ein bis in Deutschland die Legalisierung greifbar wird) Drogenpolitik dar. Ich gebe den nahen Spatz in der Hand nicht kampflos auf. Ich will weiterhin Coffeeshops in NL, die ich schnell erreichen kann und wo ich gute Qualität auch ohne Vorbestellung schnell und in kleinen Mengen erhalten kann. Das garantiert mir kein CSC und kein Grower um die Ecke. Wie man in einschlägigen Foren oft liest: Mindestabnahme: 25g – mir ist aber auch an manchen Tagen nur nach 1g – die Möglichkeit war immer gut.

        Alles andere ist organistationsintensiv.

      • Ich behaupte zudem, dass die große Mehrheit (sicher 90 – 95%) der Leser hier nur desahlb anwesend sind, weil es sie interessiert, wann sie wieder in ihre gewohnten Städte in NL zum Marihuana-Kauf können. Das ist ganz einfach hier das Kernthema weshalb es hier so viele Leser gibt. Nationale oder gar internationale Drogenpolitik erreicht einen Kern von 250 – 300 Personen täglich. Die 5000 – 8000 hier interessiert es nur sekundär, ob die Niederlande evtl. eine kohärentere Drogenpolitik als bisher etablieren können. Die wissen genau, dass sie in Deutschland so schnell außer Schwarzmarkt-Scheiße (und damit hat sich dann auch jede evtl. Brix-Diksussion zu Coffeeshops erledigt) nichts bekommen. Sehen wir es doch mal ehrlich: Was die Leute wollen sind ihre gewohnten Coffeeshops und wenn die Drogenpolitik der Niederlande sich nur auf NL beziehen würde, gäbe es dieses Blog gar nicht – das würde nämlich dann, außer Niederländern, kaum jemanden interessieren. Meine Meinung bleibt deshalb: Rote Karte für Eindhoven!

        • Man darf auch nicht den Fehler machen zu denken, nur weil es hier recht viele Kommentare gibt, würden die Kommentatoren die Meinung der meisten Leser abbilden. Gemessen an den Lesern sind die Kommentatoren eine Minderheit (wem sage ich das – schau ins Dashboard). Demgegenüber stehen die Massen, die z.B. nach Venray gefahren sind als es das Gerücht gab, ein Shop würde entgegen des I-Kriteriums wieder an Ausländer verkaufen. Das zog die Massen und daran sieht man auch deutlich was die schweigende Mehrheit hier wirklich will. Entwicklungen in den USA oder Portugal werden bejubelt, weil man da ohnehin nicht für seine alltägliche Versorgung einkauft. Das ist abstrakt – aber die Tausenden sind ganz sicher nicht deshalb hier. Primär geht es um den Spatz in der Hand, den man liebgewonnen hat und ohne den man nicht mehr will.

          Alles andere ist graue Theorie.

    • Wenn in Aachen ein Versuchprojekt CSC startet. Wirst Du da ganz sicher nicht daran teilnehmen weil es mir als in B wohnenden untersagt ist Teil dieses CSC zu werden?
      Wollen wir dem Typ der in Köln die Ausnahmeregelung beantragt mal die Hölle heis machen, weil er nicht an die Touristen denkt die Köln Millionenfach besuchen?
      Muss schon sein! Denn das alles könnte einen Präzedenzfall schaffen der besagt: Es ist gut wenn die Städte sich um ihre eigenen Kiffer kümmern… obwohl Touristen vergessen wurden…

      • sire716

        Aber hanf*, daran kann man aber auch erkennen, das ich mit meinen Ideen garnicht so alleine bin, denn quasi ist es das was auch mir Vorschwebt:
        staatl. Anbau, dadurch genaue Mengenkontrolle wegen der Steuer,Quali.-Kontrolle wegen der Gesundheit, und geregelter Verkauf. Wobei ich ja nu nich weiß, ob die in Eindhoven dann nen staatl. CS haben werden… .
        Es wird halt alles erstmal unter „Kontrolle“ sein, lass die Eindhovener mal machen,
        wenn die Sache gutläuft, wirds Modell-Charakter haben und Nachahmer-Länder finden.
        Und ich finde, auch dieser Stromklau ist keine Lösung, das und andere negativen Einflüsse, ob wahr oder unwahr sei mal dahin gestellt, sind ja Gründe, die einem Eigenbedarfsanbau zu Hause quasi als Dogma entgegen stehen.
        Dieser Bericht von dem Typen vom Ordunungsamt spricht aber auch diese Tatsachen (Stromklau,Schimmelbildung in priv.Wohnungen usw.) an, die ich teilweise sogar sehr gut nachvollziehen kann
        So eine Art von Overlast würde im kontrollierten Anbau nicht stattfinden, man kann solche Probleme dann viel offensichtlicher und besser regeln, wer weiß, viell. mit grünem Strom aus Hanfkraftwerken?

        • Genaue Mengenkontrolle des gesamten CSC JA – aber keine Personenbezogene Höchstmenge… aber das sind Details die klären wir dann… ;-)

        • xy

          ’staatl. Anbau, dadurch genaue Mengenkontrolle wegen der Steuer,Quali.-Kontrolle wegen der Gesundheit (…)‘

          vom staat geregelter anbau macht keinen sinn.
          steuern: ja. aber: brauereien, winzer und zigarettenfirmen sind auch nicht staatlich!
          tomaten werden auch nicht vom staat angebaut, sondern von privatunternehmen. im besten fall vom bauern deines vertrauens. oder sogar aus dem eigenen garten…

          hanf einfach gleichstellen! ok, vielleicht jetzt nicht gerade in zigarettenautomaten und so, sondern in ’spezialgeschäften‘. hätte schon nen namen für meins: hanfkontor.

          • Das eindhovener Modell sieht vor AnbauLizenzen zu vergeben. Das die Stadtwerker das nicht aufmerksam Bauhof machen sollten ist schon klar. Mediwiet wird auch von lizensierten Firmen angebaut…

          • Brauen oder brennen darf man auch nur mit Lizenz.

      • Ich würde wohl die, zu erwartenden, strengen Kriterien nicht erfüllen. Daher würde ich mich an solchen Projekten nicht beteiligen können. Ich will tatsächlich Einzelhandelsgeschäfte in denen ich einfach einkaufen kann. Registrierung und ähnliches ist für mich nicht attraktiv. Genauso wenig wie die medizinische Schiene. Sorry

  • sire716

    ;-)

  • Anonymous

    ach fuck this shit . von geissel ist doch auch nur der typische nederland egoist von gottes gnaden

  • Powerplant

    Das wird mit Sicherheit auch für die Provinz Limburg gelten Ausländer werden nicht mehr
    zugelassen werden

  • Ich wollte gestern nicht so hart meinen Unmut äußern. Es kommt aber halt immer auf den eigenen Fokus an. Du @ hanfgleichstellen siehst hier ein evtl. sinnvolles Modell wie Hanf von der Produktion bis zum Konsum in einem legalen Rahmen stattfinden kann, der besser ist als das halblegale Backdoor-Modell, das es heute in NL gibt. Vor diesem Hintergrund hast Du natürlich recht, und wenn Eindhoven nun Uruguay wäre, würden wohl sicher auch viele jubeln.

    Mir (und ich denke auch vielen anderen) stösst halt der diskriminierende Charakter so übel auf, das die eventuelle Sinnhaftigkeit der Eindhovener Pläne dahinter verblasst. Ich kann mich einfach nicht dazu durchringen, den Ausschluss von Europäern in einem europäischen Land gutzuheißen.

    Dazu kommt auch ganz sicher ein Stück Egoismus meinerseits. Was haben wir denn davon, wenn es in NL ein tolles, funktionierendes System ohne Ausländer gibt? Wenn es bei uns nicht so unabsehbar wäre, ob und wann es Veränderungen gibt, stünde ich der Sache wohl anders gegenüber. In der momentanen Situation will ich den „Fluchtpunkt NL“ aber nicht aufgeben.

    Zudem gefällt mir eine unbürokratische Lösung mit Einzelhandelsgeschäften einfach besser als ein bürokratisches Club-Modell samt Registrierungen etc. Ich finde mit Shops ist die wahre Legalisierung näher als mit Vereinen in denen alle registriert sind. Auch ist ein Shop-Modell viel flexibler.

    • Ik heb vandaag weer drie nederlanders @real die beer kopten gezegt, dat ik het leuk vind als duitse in belgie te wonen en zamen met nederlanders in duitsland de WE-inkoop te doen. En als ik dan zeg dat ik sinds 01.05. niet meer welkomen ben in nederland, maar de nederlanders verder in Belgie en Duitsland – voel ik me ook zoooo ellendig – ik wet wat je denkst en ook wat je voelst! Maar Spanje is ook EU en ook in hun CSC hebben wij geen toegang! Het is dezelfde – alleen 1000 km maken het uit!?!
      Irgendeine Stadt in den Niederlanden musste diesen Weg gehen! Eindhoven war goldrichtig! Potthässlich und eh kein beliebtes Touristenziel! Venlo, Maastricht, etc. DAS wär ne andere Hausnummer!
      Wenn aber in Kassel ein Test-CS für Kassler Ü21er eröffnet würde… wollen wir dann hier in der Euregio den Aufstand proben über diese schreiende Ungerechtigkeit, das man in Kassel jetzt kiffen kann und in Aachen !noch! nicht?
      Noch in keinem europäischem Land ist die Cannabisversorgung ausgereift genug. Das alle Versuche einen Fortschritt zu erreichen nur gestartet werden dürfen wenn alle Europäer davon zeitgleich partizipieren dürfen… finde ich allen Europäern gegenüber ungerecht. Lokale Fortschritte waren es, schon immer, die sich in die Fläche ausbreiteten konnten…

      • Je zegt het – Spanje is niet om de hoek.

        Um Eindhoven geht es mir auch gar nicht, aber es geht mir darum, dass damit in Limburg ein Präzendenzfall geschaffen wird. Wenn Eindhoven das darf, dann auch Maastricht und Venlo.

        Zudem haben die Niederlande mit ihrer jahrzehntelangen Duldungspolitik auch eine gewisse Verantwortung für die Konsumenten aus dem „Ausland“, die dort seit Ewigkeiten ihren Alltagsbedarf decken. Die Niederlande sind im Bezug auf Cannabis eben kein Land wie jedes andere in Europa.

        • Und genau deswegen muss man ihnen auch zugestehen neue Wege zu suchen, die wiederum Vorreitend für die anderen Staaten sein könnten.
          Das nl einen weg raus aus der backdoor Problematik finden muss ist unbestritten – denke ich. Das sie dabei nicht primär an die buitenlander denken ist auch klar.
          Was auch klar ist – und da denkst du schon wieder zu deutsch – weil einer in nl das eine macht fühlt sich noch lange kein anderer damit verbunden. Unabhängig von Partei oder Region macht jeder was er will. Das ist erstmal gut, weil es Raum für Weiterentwicklung gibt.

      • quehablas1

        was schimpfen hier alle auf eindhoven?
        Also hässliche stadt,wiet niks besonderes!

        hab da ganz andere Erfahrungen gemacht.
        Die Stadt mag Geschmacksache sein,manche finden Amsterdam ja auch super.
        gerade die Innenstadt ist dreckig (im gegensatz zu anderen NL Metropolen,ist das wahrscheinlich die dreckigste)und voller Menschen,man mus aufpassen das man nicht von Fahhradfahrern undd er Tram überfahren wird und wenn du nicht die richtigen Läden kennst,kann es ganz schön teuer werden.. Overlast gerade was Harddrugs und nach 2 uhr nachts auch cannabis,sowieso,weil die Shops dann zu machen müssen.

        Eindhoven hat auf jeden fall was zu bieten gehabt.Moderne City,ne kleine Mall.Brabant war teurer als Gelderland aber billiger als Limburg,und die Auswahl ging doch da gab es schon ein zwei richtig gute Shops in der City.

        Ich lass die Sachen so wie sie sind,aber ich würde lieber in Eindhoven/tilburg sitzen können als in Venlo oder Maastricht.

  • Anonymous

    Schade, ich finde auch, dass Eindhoven eine ganz tolle Stadt ist mit großartiger Architektur, einem enorm vielfältigen Nachtleben und einer hochwertigen Innenstadt mit besten Shoppingmöglichkeiten.
    Eindhoven hat sehr viel zu bieten, leider fehlt jetzt das Sahnehäubchen :)

    • hablas.pempek.alfons

      da haben wir ja ne ähnliche Meinung.Eindhoven ist gaz okay und war besser als A´dam.

      und danke für deinen Tip ,hast Recht ,man muss sich um seinen Konsum gedanken machen.Sollten sogar viele.

      Dir rate ich weniger Springer oder Gruner und Jahr Pubikationen zu konsumieren.
      Einfach mal so.

      Aber was bewegt dich mir so einen Rat zu geben?