Ivo schreibt…

Bereits Montag hat Ivo einen dreiseitigen Brief an alle Bürgermeister der Niederlanden geschickt. Öffentlich zugänglich ist das Dokument aber erst seit ca. 5:30 heute. Ich versuche es kurz zu machen, bin seit 3:30 auf den Beinen und sitze im Intercity nach HH – eigentlich wollte ich da schlafen, habe nämlich noch nen richtig langen Tag vor mir.

Einleitend führt er noch einmal seine Zielsetzung aus:

Zielsetzung der landesweiten CS-Regeln ist, die „Offene-Tür-Regel“ der CS zu beenden., um gegen Belästigungen und Kriminalität die mit den CS einhergehen und dem Handel mit Betäubungsmittel vorzugehen. CS müssen kleiner und beherrschbarer gemacht werden. Die Anziehungskraft der Niederländischen Drogengesetzgebung auf User aus dem Ausland muss verringert werden.

Ebenso ist es ein zentrales Ziel der Coffeeshopgesetze, die Sichtbarkeit von CS rund um Schulen zu verkleinern.

Dann sagt er, das prinzipiell alles verboten ist und nur 5gr für User und 500gr für CS geduldet sind. Die Duldung ist streng an die AHOJGI-Kriterien gebunden. Und er geht noch mal explizit darauf ein, das das I-Kriterium seit dem 01.01.2013 Teil der landesweiten Duldungsregeln ist.

Dann geht er auf die LOKALEN REGELN ein. Im ersten Teil wird festgestellt, das die Gemeinden die Wahl haben, ob sie CS Dulden oder nicht. Wenn ja müssen lokale Regeln innerhalb der landesweiten Zielsetzung aufgestellt werden. Das lokale Dreigestirn (Polizei/Justitz/Bürgermeister) legt die lokalen Prioritäten fest. Jetzt folg das I-Kriterium:

Die Handhabung des I-Kriteriums geschieht in Überlegung mit den betroffenen Gemeinden und wenn nötig für jede im speziellen. Die Handhabung wird in die lokalen CS- und Sicherheitsregeln aufgenommen – das nennt man lokale “Maßarbeit“ (Maatwerk). Die Abstimmung über die lokale Maßarbeit findet im lokalen Dreigestirn statt. Auf jeden Fall soll der Handhabungsplan in diesem Verbund abgestimmt werden. Wobei die Handhabung des I-Kriteriums als auch die „Abspaltung“ davon ein Teil des Handhabungsplans sein müssen, ebenso wie die weitere lokale „Maßarbeit“, die im Rahmen der Coffeeshopregeln festgelegt werden.
(Beamtenniederländisch ist SCHEISSE und Ivo ein Schwätzer – ist echt kaum zu übersetzen.)

Als Mindestanforderungen an denHandhabungsplans definiert Ivo:

- Das Dreigestirn ist sich einig.

- Liegt innerhalb der landesweiten Rahmens

- Verfolgt die landesweiten Ziele

 

Ivo hat die letzten Monate oft in und mit der 2e Kamer über die neuen Cs-Regeln gesprochen. Für den Januar 2014 kündigte er an einen Bericht der lokalen Maßarbeit in Sachen I-Kriterium, für jede einzelne Gemeinde, der 2e Kamer vorzulegen. Im Sommer soll es einen Zwischenbericht geben.

Um diese Termine halten zu können fordert er die Gemeinden auf ihm schnellstmöglich, aber spätestens bis zum 01.05.2013 ihren angepassten Handhabungsplan zukommen zu lassen.

Jeder Handhabungsplan wird einzeln betrachtet. Das die neuen CS-Regeln nicht freibleibend sind wurde bereits erklärt. Falls notwendig tritt er mit den Gemeinden in Verhandlung. Die Gemeinden können sich bei ihm Rat holen beim Erstellen des Handhabungsplans.

Zum Schluss: Cannbisanbau
Regulierung oder Legalisierung von Cannbisanbau steht internationalemVerträgen (UN-Verträge und EU-Recht) und dem Drogengesetzen entgegen. Es gibt keinen Raum für Initiativen der Gemeinden die dahingehend ausgerichtet sind.
Ich habe bei allgemeinen Überlegungen am 13.12.2012 angeben, die Pläne zum Gemeindeanbau in einem Rechtlichen Rahmen betrachten zu lassen. Alle Gemeinden die uns bis zum 01.04.2013 bekannt sind werden darin Berücksichtigt.

OK, im Zug habe ich meine Frau nicht dabei… Aber sooo schlecht ist mein NL auch nicht, das ich das übersehen oder nicht erkennen würde.
Ivo widerspricht sich. Zuerst wird das I-Kriterium landeswei t als gültig angegeben. Zum anderen funktioniert aber lokale Maßarbeit. Und dann muss der Maßarbeit enthaltende Handhabungsplan aber wieder innerhalb des landesweiten Rahmens sein und deren Ziele verfolgen. Somit erscheint mir der Abschluss des Schreibens geradezu sarkastisch:

Ich vertraue darauf, sie mit diesem Brief vollständig informiert zu haben. Wenn sie nach Anleitung durch diesen Brief noch Fragen haben, oder sie vor dem festlegen der Handhabungsregeln Bedürfnisse bei den Ausführungsaspekten der Regeln haben können sie jederzeit Kontakt aufnehmen.

Was „witzig“ ist: Das Stichdatum 01.05.2013… Seit Ewigkeiten prophezeie ich, das wir frühestens ab genau diesem 01.05.2013 mehr Klarheit bekommen.
DAS ist der Stichtag, an dem alle Gemeinden ihr Verfahren zum I-Kriterim ins lokale Coffeeshopbeleid aufgenommen haben müssen.

 

hanfgleichstellen

Ich kann es nicht mehr sehen/lesen/hören mit welcher Ignoranz unsere Politik die guten Gründe für einen konsequenten Wandel in der Drogen- und Genussmittelpräventionspolitik ignoriert.
Ebenso wenig konnte ich noch weiter mit ansehen, das solche Menschen wie ich nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Finger in die Wunde legen - auch wenn, oder gerade weil, das mit negativen Folgen belegt sein kann.
Macht mit! Werdet wenigstens Sponsor im DHV o.ä.!
  • Bieter Dohlen

    Das hört sich nicht gut an.
    Ich denke mal ab 1.5.2013 ist bis auf Amsterdam alles für Ausländer nicht mehr zugänglich .
    Ab spätestens 1.5.2014 auch jenes nicht mehr.
    Schade.

    • Elli

      Glaub ich nicht. Jeder kann seine CS-Politik individuel festlegen, d.h. es bleibt alles wie es ist!?

      Bzgl. Legalisierung des Anbaus sehe ich da einen Fortschritt. Er sagt, die Gemeinden können ihre Anträge/Wünsche einreichen??

      • bushdoctor

        Zum Thema „Anbau“ hat Ivo leider recht… wenn die Zentralregierung nicht mitspielt „dürfen“ die Gemeinden auch keinen Hanf legal anbauen. Um innerhalb der „UN-Drogenkonventionen“ bleiben zu können, müssten die Niederlande ein staatliches Kontrollsystem etablieren, dass den Hanfanbau reguliert und die Erntemengen an die UNO weitermeldet… ist halt ein gewisser Verwaltungsaufwand aber bei echtem WILLEN der Regierung ohne weiteres machbar.

        Interessant ist hier auch wieder, wie sich die Politiker immer wieder gerne hinter den „UN-Drogen-Gesetzen“ verstecken…

        • Cannabisanbau wäre auch immer im Rahmen eines Modellprojektes möglich. Sowohl in Nederland als auch in DEutschland.

        • Die UN-Single Convention ist echt ein Schlüsselthema – hier muss international angesetzt werden, vor allem mit Vorlage der Amerikaner. Daher setze ich auch so große Hoffnungen in die Bewegung, die hinter „Breaking the Taboo“ steht. Das ist das größte Stück Arbeit. Wenn dieser Mühlstein aus dem Weg geräumt ist, steht der Weg offen. Wichtig ist es, sich wirklich mal über die Hintergründe der Einheitsverordnung zu informieren. Dann sieht man, welchen Staaten damals Befürworter, Gegner oder neutral war – und aus welchen Gründen.

          Auch wenn sich die weltpolitische Lage seit damals geändert hat, sieht man noch heute Parallelen zu den Staaten, die nun eher eine liberale Drogenpolitik (ein Umdenken) befürworten und denen, die stur auf der Linie von 1961 bleiben – so viel hat sich also doch nicht geändert. Das zeigt jedenfalls die Umfaller-Kandidaten und die Hardliner: http://de.wikipedia.org/wiki/Einheitsabkommen_%C3%BCber_die_Bet%C3%A4ubungsmittel

          P.S. – Nicht nur in Nordkorea – auch im Vatikan dürfte es wohl kein BtMG geben ;-) Also wenn ihr in Rom seid – auf dem Petersplatz einen rauchen und gucken was die Schweizer Garde macht…

  • Gianni

    jetzt fangt nicht wieder an alle aufzuschrecken. Im Endeffekt ist mal wieder nichts neues gesagt. Mal wieder ein Versuch um sich aus der Kritik(z.B. von Bruls) zu entziehen. Für mich sieht es danach aus, dass die Luft für Ivo immer dünner wird . Vielleicht irre ich mich aber das ist meine Meinung.

    • Gute Meinung! ;-)
      Ivo´s Luft wird innenpolitisch auch an anderen punkten ziemlich dünn… dem schwimmen die felle weg…
      Ich bin jetzt raus für heute….

      • Revil O

        Danke fürs Übersetzen hanfgleichstellen!!
        Musste beim lesen des Textes echt schmunzeln.
        Und wieder mal ist alles von Ivo nur schwammig und verschieden interprätierbar.

  • Bieter Dohlen

    Regulierung oder Legalisierung von Cannbisanbau steht internationalemVerträgen (UN-Verträge und EU-Recht) und dem Drogengesetzen entgegen.
    Das heisst, wenn sie doch selber anbauen dan auch nur für sich und nicht für Tourisren, sonst währe es nicht machbar.

    • keek

      Selbst das ist glaube ich nicht machbar. Ob nun als „Eigenbedarf“ oder aus kommerziellen Gründn. In den Verträgen gilts als illegal. Es sei denn NL tritt, wie von Rutte angedroht, aus der EU aus. Allerdings gehören sie dann immernoch zu UN.

      • keek

        Edit:

        Wenn das so weitergeht ist NL in 5 Jahren das Nordkorea Europas.

      • Wenn die Fahrt der weltweiten „Legisierungsbewegung“ so weiter geht, ist das UN-Drogenabkommen bald eh nur noch makulatur.
        Fakt ist: Jeder Staat hat das Recht, Hanf für den Eigenbedarf anzubauen. Die Entemenge muss halt an die UNO gemeldet werden. Nur der grenzüberschreitende Verkehr und der illegale Handel sind gemäß abkommen zu kontrollieren/verfolgen!

        • Sebastian

          Damit hat auch jeder Staat die Pflicht, den Anbau zum Eigenbedarf seinen Bürgern zu ermöglichen! Die Pflicht ergibt sich auch aus dem erwünschten Effekt, den grenzüberschreitenden Verkehr und den illegalen Handel einzudammen, indem durch legale Selbstversorgung die Nachfrage reduziert wird.

      • Krautcontrol

        die Verträge erlauben aber schon jetzt die gründung einer staatlichen cannabisagentur zur regulierten abgabe. und „eigenbedarf“ muss zwar verfolgt werden, jedoch wird nicht festgelegt wie hart. Strafzettel mit symbolischen 1-Euro-Strafen waren nach den verträgen i.o.

    • Gianni

      Das ist richtig ! Die SCC (Social Cannabis Clubs) in Spanien zum Beispiel sind da schon ein Stück weiter. Sie wurden auf europäischer Ebene schon abgesegnet und als gutes Modell zugelassen. Weiß jetzt allerdings nicht ob es vom EuGH war oder nur von einer Kommission über Drogen. Fakt ist aber, dass die SCC in Spanien sogar beschlagnahmtes Mariuahna wieder zurück bekommen haben.durch einen Gerichtsbeschluss. Es ist zwar ähnlich wie in NL das es sich hierbei mehr oder weniger um eine Duldung handelt bzw. darf jeder Bürger mein ich 3 Pflanzen legal anbauen(bitte berichtigen falls nicht richtig) dürfen. Daraufhin haben sich ein paar pfiffige Kiffer zusammengeschlossen und einen Club gebildet, um gemeinsam Ihre Pflanzen anzubauen. Am Anfang gab es großen Widerstand von den Vollstreckungsbeamten, doch mittlerweile existieren einige, ich glaube die meisten im Baskenland.

      • Gianni

        Also sind UN Verträge da nicht bindend.

        • Nichts ist bindend! Die Frage ist nur, WAS MACHT die UNO, um vermeindliche Verstöße gegen das Abkommen zu „ahnden“…? Einmarschieren? UN-Blauhelm-Einsatz? Krieg? Kein Geld mehr an die Niederlande zahlen? ;-)

          Bei der „Drogenpolitik“ sind die (reichen) Staaten am längeren Hebel! Nur die armen und abhängigen Länder können „geknebelt“ werden!

          Wo ein WILLE, da ein WEG! Der Wille fehlt halt noch…

          • Anonymous

            Du sagst es !
            Somit ist das ganze erstecken hinter irgendwelchen un-gesetzen nur ein taktisches Vorgehen !
            Die USA hat es oft genug vorgemacht, dass im Endeffekt niemanden diese scheiss un gesetze interessieren, es sei denn einer der Veto Mächte hätte davon einen Vorteil, dass die Gesetze eingehalten werden.

  • White Widows

    Absolut nichts neues von unserem Ivo. Wieder viel Geschwalle und die Duldung der Duldung ist auch weiterhin möglich. macht euch nicht in die Hose. Es wird sich nichts ändern ….

  • Micha

    Im Brief steht dass ab dem 01.05 die gemeinden keine wahl mehr haben. Das i kriterium muss zwingend von jeder gemeinde eingehalten werden. Seht ihr das auch so?

    • Bieter Dohlen

      Ja, ganz genau so.

      • Micha

        Also ab 01.05 landesweit keine ausländer mehr in den shops:-(

    • maastourist

      schon wieder? na, obs diesmal klappt??

    • Nein

      • Revil O

        Wird es nicht!!
        Das zeigt sich seit 9 Monaten im Süden des Landes und das hat sich gar ganze 10 Tage in Nimwegen gezeigt!! :D
        Wie heisst es immer so schön???
        Lass sie nur immer mal machen. :D

  • keek

    Dafür muss Ivo und seine ganze Ideologie aber auch bis zum 1.5. durchhalten.

    • Hat Ivo eigentlich einen Doktortitel? ;-)

      • Wenn dann Drs. (Doctorandus) das ist der niederländische Dr. – Titel. Aber ich glaube nicht.

        • Micha

          Wie seht ihr das ganze? Zieht der Vogel das echt durch bzw. Kommt er damit durch?

        • Irgendwas wird es doch geben, das man ihm anerkennen kann ;-)

          • Gianni

            Also anerkennen kann ich ihm nur Sturrheit, Realitätsverlust und völlige Ahnungslosigkeit.
            Doch aberkennen kann ich ihm seinen Verstand.

  • Gianni

    @bieter dohlen : Ich wette dagegegen! Ich sitze auch am 02.05.13 noch in einem CS auch außerhalbh Amsterdams.
    Macht euch doch alle nicht bekloppt! Der Mann versucht ganz klar seinen A… zu retten. Bruls wollte Klarheit und bekommt dieses zweideutige Schreiben. Und alle haben wieder Torschlusspanik.Es ist und bleibt in der Verantwortung der Bürgermeister jede Wette

    • Bieter Dohlen

      1. Tests = Eine Satdt.
      2. Tests = Ein halbes Land.
      3. Tests = 90% des Landes
      ——————————
      Endergebnis das ganze Land.

      Das ist gewollte Taktik.

      • Anonymous

        Warum darf Nijmegen dann zurückrudern bzw. hat es schon getan? So klar scheint die Sache ja nicht zu sein!!

  • shadu

    Wenn es in der Niederlande nicht mehr klappt kommt ihr halt in die Schweiz :)
    Grüner Kiffer will Polizeidirektor werden.
    http://tinyurl.com/ac93v64
    Samuel Büechi ist einer der drei Kandidaten für den Ausserrhoder Regierungsrat. Brisant: Diese Woche outete sich der 54-Jährige auf TVO als Kiffer: «Es gibt viele Politiker, die ab und zu einen Joint rauchen.» Einen Widerspruch zu seiner Kandidatur als Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements sieht er dabei nicht. «Ich bin im Besitz meiner vollen geistigen Kräfte», so Apotheker Büechi, der in Trogen eine Arzneimittel-Firma betreibt, «es kommt auf das Mass an.» Ein Joint am Abend sei mit einem Glas Wein zu vergleichen.

  • Anonymous

    sign@Gianni.

  • BowWow

    wenn ich eines die letzten monate gelernt habe, ist es das ivos grossen ankündigen keine grossen taten folgen.
    der mann redet sich schlicht seine verfehlte coffeeshop politik schön.
    hab echt schwierigkeiten den und seine ankündigungen noch ernst zu nehmen.

  • Streuner

    Dit is geen Maatwerk, dit is Rouwmaat.

  • Josh

    Also ist ab den 01.05.2013 dann ganz Holland in Maastricht umgewandelt oder wie? Ivo spinnt doch er kann doch nicht wollen, dass ein ganzes Land von Kriminalität überflutet wird. Wann reisst einer endlich die Sicherheitsleine und bittet oder von mir aus zwingt endlich Ivo zum Rücktritt? Der Mann ist unverantwortbar für jedes Land. Da war der verstorbene Informationsminister aus dem Irak ja eine Konifere in sachen Klarheit und Sachinformation.

    • Krautcontrol

      nunja, viel kriminalität gibt es auch jetzt an der backdoor. ohne mehr regulierung und kontrolle wird es immer kriminalität geben, aber wann wird dass endlich von unseren europäischen politikern verstanden?

  • Belgieno

    Der Irre aus den Niederlanden möchte seine Verantwortung auf den Gemeinden schieben um sich selber aus dem Schussfeld zu ziehen, und rechnet mit den Arschkriecher von Bürgermeister. Der ist doch total clever. Seine Vorteile sind dann, dass er nicht mehr Polizisten zur Verfügung stellen muss und in den Gemeinden, wo der Schuss nach hinten geht, behaupten kann, dass er nichts dafür kann, er habe ja niemanden gezwungen nur etwas vorgeschlagen. Unglaublich, sich so aus jeglicher Verantwortung zu ziehen, fast schon kriminell.

    • keek

      wenn man das so liest, macht das sogar Sinn…

  • keek

    Frag mich nur langsam welche verschiedenen und wieviel jeweils davon Harddrugs er genommen hat (Satztstellung komisch)

    Das lässt sich mit klarem Menschenverstand doch nichtmehr erklären. Vielleicht mal einen rauchen, dann wird der Blick vielleicht wieder klarer :)

  • „…Zielsetzung der landesweiten CS-Regeln ist, die „Offene-Tür-Regel“ der CS zu beenden., um gegen Belästigungen und Kriminalität die mit den CS einhergehen und dem Handel mit Betäubungsmittel vorzugehen….“

    Tja Belästigungen holt man sich in dem man die einigermaßen kontrollierbaren Coffeeshops kaputt macht. Die Kriminalität ist eine Folge der Duldungspolitik bzw. der darin enthaltenen Backdoor Problematik. Diese wird ja aber gar nicht angegangen und das werden die meisten Niederländer wissen. Ich frage mich wie lange die sich verarschen lassen wollen.

    „…CS müssen kleiner und beherrschbarer gemacht werden…“

    In Limburg deutet sich an, dass die Shops vieleicht kleiner bzw. weniger werden. Was man aber damit stärkt ist der Straßenhandel und der ist und war niemals und nirgendwo beherrschbar.
    Ich bin über so viel Verlogenheit und Ignoranz einfach nur erschrocken. Mit Opstelten hat man sich jemanden ins Amt geholt der entweder zu inkompetent ist um die Zusammenhänge zu erkennen oder einfach fanatisch genug um diese zu ignorieren. Damit steuert man zielsicher auf die Lage zu die einem in den 70ern einfach keine Wahl mehr gelassen hat als den ganzen Kram zu dulden. Egal wie sich die Situation für uns Ausländer entwickelt, man wird dort auf keinen Fall das erreichen was man sich vorstellt.

    • Der „liebe“ Ivo lebt halt in (s)einer Traumwelt… die Wirklichkeit wird ihn auch noch einholen! ;-)

    • Elli

      Fanatisch ist der richtige Ausdruck!

      Wenn sieht mit welcher Konsequenz und Inbrunst konservative Politiker insbesondere auch in D gegen Cannabis reden ist klar, die Konservativen haben Cannabis den Kampf angesagt.

  • Gianni

    @ Elli war auch schon in den Mainstream Medien a la Bild zu lesen . Gibt aber schon Gegendarstellungen ( wurde hier auch schon in den Comments gepostet), die aber natürlich nicht gedruckt wurde. Der Lobbyismus der Alkoholindustrie ist hier in D einfach noch zu stark. Deswegen müssen wir auch alle Aufklärungsarbeit leisten, damit der Stellenwert unseres geliebten Krautes richtig gestellt wird!

    • Elli

      Ja, bei der Bild wissen aber alle, dass man die nicht so ernst nehmen soll. Wenn Spon und andere solche dreisten Lügen abdrucken, weiß man was die Uhr geschlagen hat!

      Die Gegendarstellung wurde ja gedruckt, nur eben ein halbes Jahr später klein irgendwo unter Gesundheit und dann NOCHMAL im Titel der Zusammenhang von Dumm und Cannabis. :-((

  • Anonymous

    Immer was neues. Jetzt sollen doch wieder ab 1.05 die cs für uns dicht sein.

    Denk ihr wirklich das die Gemeinden jetzt sich darauf einlassen ?
    Also ich glaube eher das es jetzt wieder nur noch mehr Stress geben wird..

    • WO steht in dem Artikel bitte das ab 01.05 dicht sei? WO?
      Ivos sagt das sich alle an die Landesweiten regeln halten sollen und das im Bezug auf das i-kriterium maatregeln lokal möglich sind.
      Wen es stört, das ivo sich widerspricht darf sich niemals mit der cs-politik beschäftigen… ;-)
      Er will bis zum 1.5 bloß die handhabungspläne der Gemeinden haben!
      Wenn das für euch bedeutet das am 1.5 alles zu sei… Bitte… um so mehr dürft ihr euch freuen wenn am 02.05 „wie durch ein Wunder“ alle Shop die heute offen sind auch dann offen sind… ;-)

  • KifferJan

    Zitat:“ Ivo widerspricht sich. Zuerst wird das I-Kriterium landeswei t als gültig angegeben. Zum anderen funktioniert aber lokale Maßarbeit. Und dann muss der Maßarbeit enthaltende Handhabungsplan aber wieder innerhalb des landesweiten Rahmens sein und deren Ziele verfolgen“

    Fein. Dann ist ja jetzt alles klar wie Kloßbrühe ;-)

    Im Ernst. Sowas gibt es auch nur in den Niederlanden. Anstatt endlich mal klare Ansagen zu machen bringt Ivo mit seinen Wischiwaschi Aussagen nun noch mehr Chaos in die derzeit eh schon chaotische Drogenpolitik der Niederlande.

    Uns soll es recht sein. Solange wir noch in den meisten Coffeeshops des Landes bedient werden :-)

    Ende März geht es wieder in die Niederlande. Als Reiseziel habe ich mir Haarlem auserwählt. Ich freue mich schon auf den Besuch im Coffeeshop Indica und auf die superleckeren Weed- und Hazesorten …

    • Ich war ja tatsächlich der erste heute Morgen der nen Artikel zu ivos Brief geschrieben hat. Mittlerweile gibts auch Interpretationen von voc u.a.
      Ich habe alles richtig verstandenen – und es ist wirklich extrem verwirrend…;-)
      Das i-kriterium juckt in nl die kommentatoren herzlich wenig… Die wietteelt – Geschichte um so mehr! Da hat ivo seine Pistole auf seinem eigenen knie aufgesetzt und abgedruckt – trotz dumdum Geschoss fühlt er nix… ;-)

      • KifferJan

        Was ist eigentlich aus Ivos Busenfreund Fred Teeven geworden? Seit der Wahl hört man von dem nichts mehr. Hat er etwas sein Pöstchen als Ivos Staatssekretär verloren?

      • Joachim

        Wenn ich nach „wietteelt“ suche lande ich bei „Samen für Bruls“.
        Kannst Du da noch was zu sagen? Stehe wohl gerade auf der Leitung ;-)

      • Elli

        wietteelt übersetzt heißt Cannabis-Anbau. Es ist für mich schwer einzuordnen, wie man die Aussage von Opstelten bzgl Cannabis-Anbau der Gemeinden bewerten könnte. Vielleicht ist es nur Geschwätz, vielleicht tut sich aber wirklich mal was :-)

        • Ist Geschwätz. Morgen gibts die Meinung eines Prof dazu… Wird lustig!

          • Sebastian

            Was lustiges zu Karneval, bin mal gespannt.

          • Jenz

            Gibt’s die Stellungname schon irgendwo?

  • Elli

    hihi…in Amsterdams Altstadt gibts angeblich ein ständiges Problem mit Leuten, die die Müllsäcke der Coffeeshops auf der Straße nach Wietresten durchstöbern.

    http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2686/Binnenland/article/detail/3387512/2013/02/02/Peukenplukkers-op-zoek-naar-wiet-teisteren-Amsterdam.dhtml

  • jdg

    hm die haarlemer coffeeshopbesitzer sind wohl nicht alle begeistert von dem coffeeshop-keurmerk:

    #raad023 Burgemeester Schneiders meldt dat er minder coffeeshophouders meedoen aan het „Keurmerk Coffeshops“ dan aanvankelijk gedacht #bibob— Fedde Reeskamp (@FeddeReeskamp) 7. Februar 2013

  • Klausimausi

    mein Vater plädierte immer für eine angestellte Regierung, bei dem sich jemand für den Job den er machen möchte, bewerben muss, und seine Qualifikation dafür nachweisen muss. In Deutschland könnte das heissen, dass ein Arzt Gesundheitsminister würde, anstatt ein Bankkaufmann, ein Drogenbeauftragter wäre evtl. Mediziner, oder Sozialarbeiter, und nicht Richter. Und beim Versagen: 1. Abmahnung, 2. Abmahnung, Tschühüüüüß.
    Genau das würde dann jetzt auch einem Ivo passieren.

    Ich habe fast das Gefühl, da steckt Methode dahinter. Warum wird nun zum 3. Mal innerhalb eines Jahres das Schreckgespinst „CS – closed for foreigners“ durchgespielt? Verspricht man sich was von Vorratseinkäufen? Bis jetzt dachte ich auch immer, es wäre gut, wenn Ausländer kommen, und Geld im Land lassen, rein volkswirtschaftlich betrachtet.

    • Josh

      Die Ausländer lassen gar kein Geld in den Niederländischen Kassen. Das Land kassiert ledeglich Einkommensteuer von den CS sonst gar nichts. Das ganze Geld der Ausländer wird in den Taschen der CS-Betreiber und leider noch in die Illegalität geschaufelt ;)

      • Getränke, Süssigkeiten etc. werden vollkommen regulär versteuert. Ebenso Mieten, Einrichtung… Darf man dabei nie vergessen.

        • Gianni

          Also bitte berichtigen wenn falsch aber ich hab mal gehört auf der Bilanz eines CS steht auch Kaffe der nicht getrunken wurde. Also dementsprechend fallen doch auch Steuern auf das Gras/Hasch an oder verstehe ich das falsch?Klar kann und wird der Besitzer diese zahlen schönigen, weil es beim Einkauf keine Quittung gibt, da illegal. Dennoch muss ein Gewisser Teil doch versteuert werden.

          • Da CS die Kosten des Wiet-Einkaufs nicht geltend machen können wird entsprechend viel Gewinn gamacht, der wieder mit dem persönlichen Steuersatzes des Inhabers verrechnet wird.
            Ein Wiet was ein CS für 5€ einkauft muss er für mind 10€ verkaufen sonst zahlt er drauf.
            2007 hat der Staat 400.000.000 Einkommenssteuer von den CS kassiert…

  • Anonymous

    eigentlich bedeutet es so wie ich es verstanden habe, dass wenn justiz buergermeister und polizei sich einig sind koennen die shops offen bleiben.
    naja mal abwarten was noch so kommt

  • Pingback: Gras von der Gemeinde – de Gelderlander « Kein Wietpas!()

  • Pingback: de Telegraaf: Grasanbau wächst der Polizei über den Kopf « Kein Wietpas!()

  • Pingback: Nine Kooiman macht Opstelten ordentlich Druck. « Kein Wietpas!()

  • Pingback: Sitzung der Tweede Kamer zum “Grasanbau in der Gemeinde” « Kein Wietpas!()