Umfrage zu Cannabisanbau in Haarlem

Bildschirmfoto 2013-02-08 um 08.30.24Es gibt mal wieder eine Umfrage, die wir pushen können! Diesmal aus unserer Lieblingsstadt Haarlem! Es wird darüber abgestimmt, ob es städtische Cannabisplantagen geben soll. Da sind wir natürlich alle dafür! Klar ist das wieder „nur“ eine Umfrage einer Zeitung, aber wie immer hilft es bei der Meinungsbildung. Also klickt, was das Zeug hält.

Die Umfrage findet ihr hier.

Auf der rechten Seite, die zweite Umfrage „Stelling: Gemeenten moeten zelf wiet gaan kweken“ Klickt dazu auf „eens“.

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Krautcontrol

    Letztes mal gelangte der Aufrauf ja schon bis zum HaJo…

  • OldenburgerJung

    Sorry, am Thema vorbei, wollte Euch aber teilhaben lassen: http://www.heute.at/kurioses/art23706,849130

    • bushdoctor

      „Jetzt kann man vor dem Kauf angeblich in manchen Kirchen Cannabis ausprobieren. Die Pfeife dazu wird zur Verfügung gestellt.“
      Also ICH gebe ein „like“ dafür…! ;-)

      Danke für die Verlinkung dieser Meldung.

    • Hmmmm… ich fahre ja immer mal gerne in Regionen wo es „an der Straße wächst“… DAS sollte im Herbst „drinne“ sein…
      36h mitm Zug bis Sofia… 24h bis Petritsch… und dann immer dem Geruch lang… ;-)
      Ist jetzt die dritte Meldung darauf, das da ne ziemlich geile Ecke ist…
      Da ich die Zugverbindungen ja schon kenne… ich bin echt ernsthaft am überlegen… zumal mir der „arme Osten“ wirklich noch total fehlt…
      Eden Weed Center in ner Kirche… ;-)

  • Gianni

    Geiler Link Oldenburger Jung!

  • Gerd50

    Off Topic:

    Einige von euch werden sich sicher an die Kommentaraktion bei der
    Rheinischen Post zum Drogenpfad Venlo erinnern. Hat Spaß gemacht :-)

    Daran anknüpfend haben wir auf Antonio Peris Blog angefangen, vor allem
    auf Onlineportalen kleinerer Zeitungen einschlägige Artikel zu kommentieren.

    http://antonioperi.wordpress.com/2013/02/03/aktuelle-berichterstattung-mainstream-presse/#comments

    http://antonioperi.wordpress.com/2013/02/03/aktuelle-berichterstattung-diskussion-zur-kommentaraktion/#comments

    Bitte beteiligt euch!

    Links der Zeitungen, die mit Kommentaren beglückt werden sollen, werden
    auch im Forum des DHV veröffentlicht.

    http://hanfverband.de/forum/viewtopic.php?f=6&t=233&start=60#p10476

    Falls es dazu Fragen gibt, diese bitte im aktuelle-berichterstattung-diskussion-zur-kommentaraktion Artikel stellen, oder im Forum des DHV.

  • Anonymous

    Nein, ich bin nicht dafür. Warum soll mich meine Gemeinde mit Grass versorgen? Bier und Kippen kaufe ich auch nicht dort. Ich möchte gerne eine vollständige Legalisierung der Backdoor. Anbauen soll jeder können, der es drauf hat. Die Gemeinde darf dann gerne im Vorfeld Lizenzen vergeben und im Rahmen eines „Verbraucherschutzes“ stichprobenhafte Qualitätskontrollen des Endproduktes durchführen. Alles andere ist bitte dem Markt zu überlassen.

    • Viele Brauereien sind auch staatlich/städtisch oder zumindest mit Beteiligung. Ich denke mal, man sollte sich davon lösen zu glauben, dass ein städtischer/staatlicher Betrieb eine schlechte Qualität liefern würde. Ich denke mal schon, dass auch dann professionelle Gärtner eingestellt würden.

      • Anonymous

        Mir sind keine Brauereien bekannt, die mehrheitlich in staatlicher Hand sind. Welche sollen das sein?
        Mein langjährige Lebenserfahrung sagt mir: Sobald der Staat in einem Geschäftsbereich involviert ist, steigen die Preise und die Qualität sinkt. Wie soll es auch anders sein? Wenn eine Organisation feste Abnahmquoten seitens der Gemeinde hat, wo ist der Anreiz, das Optimum an Qualität herauszuholen? Es gibt ja keine Alternativen am Markt, auf die der Konsument zurückgreifen könnte.

        • Mir würde z.B. die hier einfallen: http://de.wikipedia.org/wiki/Staatliches_Hofbräuhaus

        • Anonym schrieb: „Sobald der Staat in einem Geschäftsbereich involviert ist, steigen die Preise und die Qualität sinkt.“

          Sieht man ja bei der privatisierten Bahn und den Stromkonzernen… :-( – Schau mal das komplett Private Stromnetz in den USA an – das ist grottenschlecht und teuer. Gerade wo es auf Qualität und bezahlbare Preise ankommt, ist der Staat gefragt – siehe Trinkwasser – das ist aus eben diesen Gründen noch komplett staatlich. Du unterliegst den letzten 10 Jahren neoliberaler Gehirnwäsche a la „Privat vor Staat“ – bäh!

          • Anonymous

            Private Unternehmen arbeiten immer besser und effizienter als der Staat. Warum? Wenn diese keine Qualität anbieten und am Markt bestehen können, dann gehen sie pleite. Der Staat kann ineffiziente und nicht lukrative Unternehmungen durch Steuern querfinanzieren. Der Bürger sieht nur den günstigen Preis für die Dienstleistung, aber verkennt, daß der Staat sich auf anderem Wege sein Geld holt.

            Warum immer die Bahn, die durch ihr Monopol eine Sonderstellung einnimmt, als Beispiel angeführt wird, verstehe ich nicht. Der Staat hat hier verhindert, daß Konkurrenz aufkommt. Freie Marktwirtschaft sieht anders aus.

            Schön finde ich auch immer, wenn hier vom Versagen des Kapitalismus geredet wird. Alles, was in der Finanzkrise schiefgelaufen ist, ist das Resultat der kranken Verquickung zwischen Staat und Privatwirtschaft. Auch „crony capitalism“ genannt. Im echten Kapitalismus gibt es keine staatlichen Bailouts und kein Durchschleifen von nicht rentablen Opel-Werken. Man schafft so nur einen „moral hazard“ (d.h. Unternehmenslenker agieren grundsätzlich risikobereiter, da sie wissen, daß der Staat im Notfall eingreift), um sich kurzfristig beim Wähler zu profilieren.

            Schade, daß Du mindestens 10 Jahren sozialistischer Gehirnwäsche unterliegst. Doppelt bäh!

          • Im echten Kapitalismus gibt es dann auch keine Bankenrettung, weil diese ja angeblich systemrelevant sind? Das wäre doch mal ein klassisches Beispiel. Da wurde von Privatunternehmen schlecht gewirtschaftet (also schlechte Qualität abgeliefert – das Geld von Anlegern vernichtet anstatt es zu vermehren). Und alles was unserem (so antikapitalistischen?) Staat einfällt, ist deren Verluste zu nehmen und dem Steuerzahler in einer BadBank aufzubürden. Wo sind denn da die jahrelangen Reden a la „das Soziale können wir uns nicht mehr leisten, wir können unseren Kindern doch keine Schulden hinterlassen, wir müssen die Menschen zu mehr Eigenverantwortung erziehen etc.“ geblieben?

            Da wäre mal Verantwortung der Finanzeliten anbgebracht gewesen. Diese Verantwortung haben sie aber schön dem Bürger aufgedrückt und machen weiter wie vor der Krise. Ich empfinde das Wort Sozialist sicher nicht als Schimpfwort, sondern bezeichne mich mit Stolz als Sozialist – besser als ein asozialer Kapitalist. Mich hat niemand gefragt, ob ich gescheiterte Unternehmen retten will – da bin ich übrigens mit Dir einer Meinung, dass man Firmen die aufgrund von unternehmerischen Fehlentscheidungen eben vom Markt verschwinden nicht mit Steuermitteln retten soll. Das ist falsch und bringt nichts.

            Trotzdem möchte ich nicht in einer Gesellschaft leben, in der alle Bereiche privatisiert sind.

          • Anonymous

            Nein, natürlich gibt es keine Rettung „systemrelevanter“ Institutionen im echten Kapitalismus. Das Etikett „systemrelevant“ wurde erst von der Politik erfunden. Im Übrigen bin ich der Meinung, daß eine echte Marktbereinigung für alle Beteiligten (auch den normalen Bürger) besser gekommen wäre. Was ist nun passiert? Die Akteure wurden vom Staat bestärkt und alles geht weiter wie früher. Bis zur nächsten Krise.

            Wer ist in Deinem Auge die „Finanzelite“? Wenn Du damit die Banken meinst, die haben keinerlei Gesetzgebungskompetenz und können dem Bürger so auch nichts aufdrücken. Wieder mal sind es die Politiker gewesen, die die Allgemeinheit für die Verfehlungen Weniger bluten lässt.

            Ich kann es wirklich nicht verstehen, warum manche so staatsgläubig sind und immer von den „bösen Bankern“ reden. Ohne staatliche Interventionen wäre die jetzt pleite und könnten keine Boni verteilen. Der Fehler im System ist in der Verbindung von Staat und Privatwirtschaft zu suchen.

          • „Wer ist in Deinem Auge die “Finanzelite”? Wenn Du damit die Banken meinst, die haben keinerlei Gesetzgebungskompetenz und können dem Bürger so auch nichts aufdrücken.“

            Das heute viele Lobbys Einfluss auf die Politik ausüben ist bekannt. Die Banken sind, trotz Krise, dabei immer noch die mächtigste Gruppe (bei wem ist der deutsche Staat denn verschuldet?). Das ist schon eine paradoxe Situation – der Staat hätte ja wenigstens für die Bankenrettung ja auf der anderen Seite die Streichung von Schulden in der gleichen Höhe verlangen können, aber auch das ist nicht passiert. Wenn man jedoch weiß, dass für Herrn Ackermann zu seinem Geburtstag ein Dinner im Kanzleramt ausgerichtet wurde, wundert einen das nicht mehr.

            „Der Fehler im System ist in der Verbindung von Staat und Privatwirtschaft zu suchen.“

            Eben – daher müssen diese Verquickungen auch durch mehr Transparenz zumindest deutlich sichtbar gemacht werden.

        • walter
    • Unfug! Muss laufen wie Alkohol und Tabak ! Nur lizensierte dürfen das Zeug für dn Massenmarkt herstellen! Das Du aber mit irgendeinem Zeug kiloweise aufn Flohmarkt anbieten kannst – GEHT NICHT!
      In NL-CS kaufst Du auch bei der Gemeinde! Die hat dem CS die Lizenz gegeben… SO ist Gemeindeanbau gedacht und geplant!

      • Anonymous

        Nein, im NL-CS kaufe ich von kriminellen Growern. Der CS hat lediglich eine Verkaufslizenz der Gemeinde. Es findet keine Qualitätsprüfung statt, der Konsument wird in keinster Weise geschützt. Nur Steuern abgreifen, das macht der Staat natürlich gerne.

        • Omg. Jaaaaaaaa… aber was ich erklären wollte hast Du schon verstanden?
          Gemeindeanbau ist genau so gedacht wie Gemeinde-CS. Hätte man mit ein ganz klein wenig Willen auch herauslesen können. Bei mir so eine Quatschmeinung zu vermuten ist gröbst Fahrlässig… ich stehe echt gut im Thema.. ;-)

  • Anonymous

    Hin und wieder darf man auch mal von den USA lernen. In Washington State finden in der nächsten Zeit mehrere Sitzungen statt, wo alle interessierten Bürger eingeladen sind. Dort wird die beste Vorgehensweise diskutiert, damit ab 1.1.2014 erste Shops öffnen können, die legal Cannabis vertreiben. Es werden nach derzeitigem Stand Anbaulizenzen an kommerzielle Grower vergeben und das Endprodukt wird mit einer Steuer belegt.

    Warum kann man in NL nicht ordentlich durchfegen und die ganze Sache sauber lösen, anstatt die nächste Duldung der Duldung zu verabschieden? Immer nur scheibchenweise nachbessern, das ist echt Politik zum Abgewöhnen.

  • Streuner

    Und das endet dann NICHT so wie in Eindhoven?
    http://keinwietpas.de/page/2/

    • Wartet mal ab!
      Heute kommt zu dem Thema noch was dickes von mir. Und die nächsten 2 Tage ganz siocher auch – es tut sich sehr viel im Moment…

  • kiff

    95% für ja bei 216 abstimmungen.
    Das wird wieder unglaubwürdig.