PvdA „Som kann die Handhabung stoppen.“

Ich komme nicht nach mit dem Übersetzen… Bei der Suche nach dem, was ich jetzt eigentlich „präsentieren“ wollte stach mir diese Meldung des „de Limburger“ noch ins Auge. Ich freue mich sehr, das auch aus Limburg wieder kontinuierlich hoffnungsvollere Nachrichten zu vermelden sind.

 

PvdA „Som kann die Handhabung stoppen.“

Bürgermeister Jos Soms geht zu Unrecht davon aus, das er die Handhabung des Einwohnerkriteriums in Coffeeshops nicht stoppen könnte.

Das sagte Sander Gorissen (PvdA) im Kerkrader Rat. Som lies während einer Ratssitzung letzte Woche wissen, das er keine Priorität darauf legen wird die Einhaltung dieser Regel, das Coffeeshops allein für Einwohner der Niederlanden zugänglich sind, zu kontrollieren. Gleichzeitig sagte er aber, das er diese Regel handhaben muss. Gorrissen sagt, das dies laut Rechtswissenschaftlern überhaupt nicht verpflichtend ist.

 

Es ist schon ein klein wenig bemerkenswert, das der „de Limburger“ so wertneutral über das Thema berichtet! Die Lesermeinungen zu den „umfallenden“ Limburger Bürgermeistern, ersichtlich z.B. in diesem Artikel, gehen noch sehr sehr weit auseinander – viel weiter wie im Gelderland. Das Süd-Limburg ein bischen „das Bayern“ der Niederlanden ist merkt man da leider schon.

hanfgleichstellen

Ich kann es nicht mehr sehen/lesen/hören mit welcher Ignoranz unsere Politik die guten Gründe für einen konsequenten Wandel in der Drogen- und Genussmittelpräventionspolitik ignoriert.
Ebenso wenig konnte ich noch weiter mit ansehen, das solche Menschen wie ich nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Finger in die Wunde legen - auch wenn, oder gerade weil, das mit negativen Folgen belegt sein kann.
Macht mit! Werdet wenigstens Sponsor im DHV o.ä.!
  • Gianni

    Kann schon!! Nur ob er es will oder nur vergeschoben hat er könne nicht? Das ist hier die Frage!

  • Die Frage ist doch, ob überhaupt noch jemand durchblickt… da Cannabis auch in den Niederlanden verboten ist und nur über die dort möglichen Konstrukte der „Duldung“ halblegal vertrieben werden können, hat Herr Gorissen aus meiner Sicht wohl recht, wenn er sagt, dass der Bürgermeister auch anders KANN, wenn er denn WILL!

    Leider bin ich in dem Thema „Duldung in den Niederlanden“ nicht weit genug drin, um hier eine Aussage machen zu können! Aber die Mehrzahl der niederländischen Aktivisten hat ja schon vor Einführung des Wietpas gesagt, dass die Gemeinden mehr oder weniger unabhängig sind, was die Durchführung desselben angeht… oder irre ich mich da?

    • Hast Recht soweit. Die Zusammenlegung der Limburger Wethouder-Bezirke verkompliziert das ein wenig aber prinzipiell könnte er aufmachen – bis auf einen gigantischen Ansturm auf die beiden CS… würde ihm die nächsten Wochen nichts „passieren“ können. Wenn Onno die Polizei in Kerkrader Gemeinden zur I-Kontrolle schicken würde wäre er politisch tot – Sofort. Onno ist zwar Wethouder auch von Kerkrade, aber das würde er auch mit Ivo´s Rückendeckung niemals machen. Die NL-Politik gibt ne Menge Wahnsinn her, aber nicht einen solchen Eingriff in die Bürgermeisterkompetenzen.
      Kerkrade und Heerlen sagen jetzt schon mal das sie eigentlich aufmachen wollen, damit noch mehr Gemeinden nachziehen. Wenn nur diese zwei Gemeinden hier im Süden aufmachen gibt es Overlast – zwangsläufig. Sittard-Geleen noch im gleichen Wortlaut… dann könnte man den Ansturm evtl. auch ohne Maastricht irgendwie abfangen.

  • Joachim
  • Ich bin kein Jurist aber mir käme da eine Idee. Herr Som sagte ja, dass er keine große Priorität drauf legen würde das I-Kriterium zu kontrollieren. Nach meinen Informationen gibt es ja keinerlei Richtlinien wie das auszusehen hat. Obwohl sich Menschen wie Opstelten wohl tägliche Razzias vorstellen werden.
    Warum geht man als nicht einfach hin und kontrolliert das nur einmal im Monat/Quartal/Jahr? Meinetwegen auch jede Woche am Montag um 12.00. Immer schön angekündigt oder so offensichtlich, dass garantiert Montags um 12.00 keine Ausländer da sind. Ich wette da gibts genug Schlupflöcher um die Sache theoretisch einzuhalten ohne wirklich was zu machen.

    • Klausimausi

      Das wär perfekt. Am ersten Montag im Monat ist in Holland um 12:00 sowieso Sirenenprobe – da wird man akustisch schön gewarnt…..

      • Das Blöde ist, das die Aussage „Keine Priorität auf Handhabung“ eigentlich ganz klar heist: „Liebe CS, die Lage ist unklar aber im Moment wird euch nix passieren“. Der nachgelegte Kommentar man müsse es kontrollieren, dient einzig dazu die Gesprächsbrücke zu Onno, der nunmal der Polizeichef auch von Heerlen und Kerkrade ist, nicht zu verscheißen. Den CS geht nur leider viel zu sehr der „Stift“ mit der Rückendeckung durch „Keine Priorität auf Handhabung“ jetzt Fakten zu schaffen.

  • xy

    ‚Ich wette da gibts genug Schlupflöcher um die Sache theoretisch einzuhalten ohne wirklich was zu machen.‘

    in die richtung wird es gehen. bei meinem letzten besuch in amsterdam sagte mir der freundliche, auskunftsfreudige herr vom homegrown fantaseeds, als ich ihn zu seiner sicht zum thema homegrowing-szene in nl befragte, das man als grower schon viele jahre immer neue steine aus dem weg räumen müsse, die einem vor die füße geschmissen werden (z.b. samenverbot, ‚we’er een opgerollt‘-verpfeif-deinen-nachbarn-kampagne, wärmebildkameras, etc.). aber die holländer seien auf diesem gebiet schon immer kreativ gewesen und würden schon ihre mittel und wege finden, meinte er.

    mal abwarten, ob das stimmt. das homegrown steht mit auf der deadlist der zu schließenden shops in amsterdam. :(

  • Anonymous

    Som hat keine Eier

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