Nine Kooiman macht Opstelten ordentlich Druck.

So, das „Quartett“ ist zusammen. Drei Artikel gibt es, die sollte man gelesen haben sollte, bevor man mit diesem beginnt.

Ivo schreibt…
Gras von der Gemeinde
Grasanbau wächst der Polizei über den Kopf

Der Basistext ist eine Übersetzung dieses VOC-Artikels.

Nine Kooiman macht Opstelten wegen Cannabis Feuer unterm Hintern.

In einer Serie Messerscharfer Kammerfragen macht Nine Kooiman (SP) dem Minister für Sicherheit und Justitz Ivo Opstelten, wegen seiner gescheiterten Cannabisregeln, Feuer unter dem Hintern.

Kooiman beweist aufs Neue, das sie ausgesprochen „auf der Höhe“ ist mit den nationalen und internationalen Entwicklungen in Sachen Cannabis. Und wer die Fakten kennt, sieht ganz klar welchen Schutthaufen der verantwortliche Minister aus diesen Regeln gemacht hat.
In den neun Fragen an Minister Opstelten legt sie den Finger sehr präzise in einige offene Wunden. Wir sind gespannt auf die Antworten!

Fragen der Kammerabgeordneten Kooiman (SP) an den Minister für Sicherheit und Justitz über den Kampf gegen die Drogenkriminalität und den Wunsch von Gemeineden den Grasanbau zu legalisieren (eingesendet am 08.02.2013)

  1. Was ist Ihre Reaktion auf diesen Artikel ‚Grasanbau wächst der Polizei über den Kopf‘? (de Telegraaf, 07.02.2013)
  2. Wieviele Kapazitäten der Polizei beschäftigen sich derzeit mit illegalem Hanfanbau? Was kostet der Einsatz der Polizei?
  3. Wie ist Ihre Reaktion auf die Tatsache, das Versicherer tausende Ansprüche, mit einem totalen jährlichen Schaden von 100 Millionen Euro befriedigen müssen, die im Zusammenhang mit Hanfanbau , z.B. Wohnungsbrände, stehen?
  4. Können sie eine Gesamtübersicht aller Kosten liefern, die der Kampf gegen den organisierten Hanfanbau für die Gemeinschaft mit sich bringt? Wenn nein, warum nicht? Wollen sie auch im Hinblick auf diese Kosten und allen weiteren unerwünschten Effekten an den aktuellen Regeln festhalten?
  5. Was ist ihre Reaktion auf den Artikel ‚Gras von der Gemeinde(anm. Nine bezieht sich auf einen Artikel einer anderen Zeitung, der aber inhaltlich nahezu identisch mit dem von mir übersetzten ist) und den Anmerkungen des zitierten Rechtswissenschaftlers, das das Verbot des Gemeindeanbaus Unsinn ist und nirgends festgeschrieben steht? (BN/De Stem, 07.02.2013)
  6. Teilen sie die Meinung dieses Professors, das die internationalen Regeln Butterzart sind und nicht darauf schließen lassen, das Experimente der Gemeinden mit Grasanbau unter allen Umständen verboten bleiben müssen.
  7. Was ist ihre Reaktion auf die Ansicht, das die Niederlanden an allen Ecken und Kanten von z.B. den USA, in Sachen legaler Grasanbau, überholt werden? Wie kann das sein wenn der regulierte Grasanbau, so wie sie sagen, im Widerspruch zu internationalen Regeln steht?
  8. Glauben sie das dieser Professor völlig daneben liegt, oder sind sie bereit zu zugeben, das die internationalen Regeln sehr wohl Raum bieten um regulierten Grasanbau zu gewähren?
  9. Sind sie bereit einigen Gemeinden nachträglich die Genehmigung zu erteilen mit reguliertem Grasanbau zu experimentieren, insbesondere auch im Blick auf den Kampf gegen die Drogenbedingte Kriminalität?

 

Ein Gesellschaftlich vorbildliches Konzept wächst…

Nine Kooiman und ihre Partei. Ich werde wirklich wehleidig. In den Niederlanden gibt es zwei Parteien (SP und D66) die ich sofort wählen könnte, ja bei denen ich mich im Fall der SP sogar engagieren könnte. In Belgien? In Deutschland? NICHTS – ÜBERHAUPT NICHTS was auch nur ansatzweise so Konsequent meine Interessen vertritt… und das sogar in Sachen Hanf – das ist das eigentlich unglaubliche. Wir schimpfen hier sehr viel über den Neoliberalen Ruck in den Niederlanden und verallgemeinern dabei doch viel zu viel. SP und D66 machen 20% der Sitze in der 2e Kamer, dazu kommen 25% der PvdA… Die Niederländer sind nicht schlecht. Sie sind uns immer noch um Längen voraus! Ein Fünftel der Wähler ist sehr Fortschrittlich! Mit denen kann man Gesellschaftsmodelle planen in denen es sich gut leben lässt! Die PvdA macht alles Gute mit wenn nur SP und D66 stark genug sind… und selbst in der VVD gibt es sehr viele Realpolitiker. Nicht wenigen offenen Coffeeshopgemeinden stehen schließlich VVD-Bürgermeister vor. Nur 1/5 der Niederländer wählt wirklich unverbesserlich (CDA & PVV) – ebenso viele wie „radikal“ Fortschrittlich wählen. Das sind sehr gute Grundvoraussetzungen, um eine neue Ära des Umgangs mit Cannabis einzuleiten und Modelle vorzuleben die Nachahmungswürdig sind.

Das Coffeeshop-Modell war ein schönes Modell aber kein gutes Modell. Darum hat auch kein anderes Land diese Idee aufgegriffen. Trennung der Märkte bei Stärkung der Organisierten Kriminalität ist kein Gesellschaftlich erstrebenswerter Zustand. Trennung der Märkte bei Schwächung der Organisierten Kriminalität – das ist erstrebenswert. Und wenn ein solches Modell positiv vorgelebt wird… werden spätestens die Zahlen des Finanzministers die Finanzminister der umgebenden Länder sehr hellhörig werden lassen.
Die Fragen die Nine Kooiman stellt, die Zahlen und Fakten die sie nennt – das sind Zahlen die kennt jeder Niederländer. Seit ich die Niederländischen Nachrichten konsequent betrachte, wird mir mit jedem Tag klarer, das es so wirklich nicht weiter gehen kann. „Schönes“ Beispiel aus Heerlen. Ein Typ vergrößert unter seinem Haus den Keller – Fazit: Sein Haus + Nachbarhaus mussten abgerissen werden. Coffeeshops hin – Coffeeshops her – dem sein Nachbar will ich nicht sein! Und ich will auch nicht das meine Kinder vor den einsturzgefährdeten Häusern spielen. Oder die KiTa in Geleen. Im Keller ein großer Grow – billigste Elektrik, evtl. Schimmelpilze usw. Das sind NoGos! Diese Zustände lassen sich in den Niederlanden nur noch durch eine GANZ MASSIVE Anbaulizensierung in den Griff bekommen. So Massiv, das die gesamte derzeit illegal angebaute Menge zu einem deutlich besseren Preis, aber lizensiert, angeboten werden kann. Erst dadurch lässt sich die illegale Produktion verhindern. Es sind nicht wenige Menschen in den Niederlanden die darum wissen! Und es sind genug das Ding zu „schaukeln“!

Ivo wird die Fragen wie immer sehr angreifbar beantworten. Aber mit jedem Satz den er ausspricht wird er den fortschrittlichen Niederländischen Kräften Steilvorlagen für das weitere Scheitern seiner Politik in die Hand geben.

Wessen Ivo sich wahrscheinlich wirklich immer noch nicht vollends bewusst ist, das er mit dem Zugeständnis an die „lokale Maßarbeit“ der Legalisierung in den Niederlanden den denkbar größten Vortrieb gegeben hat. Laut einem Niederländischen Kommentator in irgendeiner Zeitung, ist die „Lokale Maßarbeit“ ein , von der PvdA, ganz bewußt in die Cannabisgesetzgebung eingeschleuster „Virus“ um Opstelten zu demontieren. Die Möglichkeiten der „lokalen Maßarbeit“ sind grandios. Kurz umrissen sagt die „lokale Maßarbeitsregel“ folgendes: Solange das Heroe Ziel der Overlastverminderung im Zentrum der Betrachung der Gemeinde/Stadt steht kann von den grundsätzlichen Regeln zur Cannabisgesetzgebung abgewichen werden. Für Amsterdam war das unumgänglich dachte Opstelten und öffnete damit in der nationalen Gesetzgebung die juristische Hintertür zur Vergabe legaler Cannabisanbaulizenzen (Gemeindeanbau). Alle Gemeinden die halbwegs gescheit denken und rechnen können haben daraufhin die Anfrage nach dem Gemeindeeigenen Anbau gestellt… während die USA in zwei Staaten legalisieren und Opstelten damit das letzte Argument der „internationalen Verpflichtungen“ aus der Hand nehmen. Die Fortschrittlichen Kräfte in den Niederlanden werden nicht locker lassen. Gemeindeanbau ist seit ca. 2002 ein Thema, aber nie bot die nationale Cannabisgesetzgebung den nötigen Raum den Anfang zu finden – Jetzt schon!

hanfgleichstellen

Ich kann es nicht mehr sehen/lesen/hören mit welcher Ignoranz unsere Politik die guten Gründe für einen konsequenten Wandel in der Drogen- und Genussmittelpräventionspolitik ignoriert.
Ebenso wenig konnte ich noch weiter mit ansehen, das solche Menschen wie ich nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Finger in die Wunde legen - auch wenn, oder gerade weil, das mit negativen Folgen belegt sein kann.
Macht mit! Werdet wenigstens Sponsor im DHV o.ä.!
  • Gianni

    Also wenn jemand einen Menschen mit Sauerstoffmaske durch NL laufen sieht, dann wird es wohl Ivo sein! Seine Luft muss mittlerweile so dünn sein, dass er ohne Maske nicht mehr überleben kann :)

  • BowWow

    „In Deutschland? NICHTS – ÜBERHAUPT NICHTS was auch nur ansatzweise so Konsequent meine Interessen vertritt… und das sogar in Sachen Hanf“

    darf man fragen was dir an den piraten und der linken nicht zusagt?
    grade die linke hat ja recht gute ansätze in sachen hanf!

    • Die Art wie man sich öffentlich präsentiert. Die innerparteilichen Querelen.
      Nine Kooiman (SP) und Magda Berndsen (D66) z.B. arbeiten in der ganzen Cannabisgeschichte immer Hand in Hand. Niemand profiliert sich da in den Linken und Realdemokratischen Kräften auf Kosten irgendwelcher Gesellschaftspolitisch entscheidenden Fragen. Das Ergebnis zählt. Die politische Unkultur der der umgebenden Länder haben weitestgehend nur die rechten und neoliberalen Kräfte in den Niederlanden übernommen. In Deutschland und Belgien hingegen stehen die Linken, Piraten und Grünen für ein ähnliche Ellenbogenhandeln wie die konservativen Kräfte, obwohl man auf der gleichen Seite des Flusses steht…

      • BowWow

        „In Deutschland und Belgien hingegen stehen die Linken, Piraten und Grünen für ein ähnliche Ellenbogenhandeln wie die konservativen Kräfte, obwohl man auf der gleichen Seite des Flusses steht…“

        hey, das ist ja sogar eine antwort die ich nachvollziehen kann!
        hatt ja schon befürchtet es läuft, wie so oft auf die sed vergangenheit raus. ;)

        • NeeNee… ;-) so platt denke ich nicht… Keine Sorge ;-)

          • Anonymous

            Stimmt, eine Machtübernahme der Linken hätte schon handfeste Vorteile. Man könnte sich die Tüte immer an einem brennenden Besserverdienenden anstecken.

            Es sei denn, die sind vorher schon alle aus dem Land geflohen. Das wäre blöd für den Linken-Wähler. Da müsste er doch glatt die versprochenen Sozialleistungen alle selber erwirtschaften.

  • Jack

    Ivo ist (hoffentlich) bald Geschichte. Wenn nicht er dann zumindest seine gescheiterte Cannabispolitik. Die derzeitige Entwicklung in den Niederlanden ist sehr positiv und die richtige Richtung.

    Am Ende können wir Ivo vielleicht sogar dankbar sein, dass er mit seinem absurden Wietpas erst die Tore für eine neue und zeitgemäße Cannabispolitik geöffnet hat :-)

  • Anonymous

    So sehe ich das auch,nur durch deneingeführten Wietpas, sehen die Niederländer das die Coffeeshops einen Sinn machen!

    • keek

      nicht die Coffeeshops machen Sinn sondern die Legalisierung/Entkriminalisierung des Hanfs. Auch wenn es das Letzte ist, was Ivo wollte, so könnte er am Ende gerade dafür hauptverantwortlich gemacht werden :)

  • Josh

    Ivo hat ja die Schliessung aller Coffeeshops im Blick, genau das und nichts anderes verbirgt sicht hinter der nationalen Linie. Je mehr Druch er ausgesetzt ist, desto mehr muss er sein Plan durchsetzen, schliesslich ist er ja der Einzige in der Lage dazu.

    Auch ich mag die Arbeit der SP sehr, aber sie werden deshalb nicht in den Massen unterstützt wie die PvdA, weil sie zu weit gehen können und hinter her war die Lawine, welche sie auslösten zu gross für sie. Ein schmerzhaftes Beispiel ist die letzte Wahl, soviel Arbeit für nichts, auch mit der Legalizierung könnte es so kommen, da leider die VVD noch immer die Richtung diktiert und die PvdA trägt es mit.

    Wieso gehen sie nicht auf Mai 2013 ein? Hoffen sie auf ein national greifendes I-Kriterium? Das wäre ein zu hoher Preis um Ivo anzuzgreifen.

    • Ivo hat keinerlei Rechtshandhabe ohne einen Koalitionsbruch die Maßarbeitsregel zu kippen. KEINE! Definitiv NICHT! Er hat sich übertölpeln lassen. Der hat nix mehr im Griff und die Wietteelt-Entwicklung ist mit Sicherheit nicht im Einklang mit irgendeinem Plan oder irgendeiner Linie die seinem Hirn entsprungen ist… NADA!
      Je mehr Druck desto… ???
      Häh? Bei so viel Druck gegen den Wietpas den es gab, müsste er ja seinen Wietpasplan übererfüllt haben und bereits aus ganz Europa das Gras verbannt haben. Nicht mal 1/3 der Shops ist dicht und in den Städten die noch dicht sind wächst der Widerstand… Wenn das Ivo´s Linie folgt, bin ich dafür ihn noch ein halbes Jahr machen zu lassen und alles wird gut… ;-)

      Den mit dem 01.05 verstehe ich nicht – aber Deine Art der Interpretation verstehe ich sowieso nicht… ;-) – Nicht bös gemeint!

      • Jack

        So sehe ich das auch. Hätte Ivo noch die Handhabe über seine Hirngespinste würde er die auch ohne wenn und aber durchsetzen. Da er sie aber nicht mehr hat eiert er nur noch rum :-)

        Und wäre die alte Koalition im letzen Jahr nicht zerbrochen könnten wir uns mit Sicherheit sein 01. Januar 2013 die Coffeeshops landesweit nur noch von außen ansehen.

  • Gianni

    Ja klar Josh! Man kann es auch anders herum sehen!Die VVD wollte eine landesweite Einführung und die Pvda hat die lokalen Anpassungen durchgesetzt!Das ist Fakt! Warum sollte man auf Mai 2013 eingehen? Das ist kein besonderes Datum wie manche hier denken.Ich kann mich da nur wiederholen ich sitze auch am 02.05.13 noch in einem CS außerhalb Amsterdams!!!

  • Jgreeen

    „Können sie eine Gesamtübersicht aller Kosten liefern, die der Kampf gegen den organisierten Hanfanbau für die Gemeinschaft mit sich bringt? Wenn nein, warum nicht?“

    Sehr gut, genau so muss man Fragen in dieser Debatte stellen. Es darf kein Platz für Halbwahrheiten und Behauptungen gelassen werden. Ich wünsche mir das auch hier in Deutschland wenn z.B. wie bei Abstimmung im Bundesstag von der Einstiegsdroge Cannabis geredet wird. Da muss dann etwas in dieser Art kommen:
    „Die Einstiegsdrogentheorie ist lange durch die Studien XYZ widerlegt. Wissen Sie das nicht oder verbreiten Sie hier absichtlich Unwahrheiten?“ Leider gibt man oft viel zu schnell auf. Wenn doch jemand noch mal weiter bohrt dann wird oft versucht die Sache auszusitzen und das wird leider viel zu oft hingenommen. Besonders Politiker sind im Grunde Diener der Bürger und daher Rechenschaft schuldig.

  • Jack

    Es wird sich auch in Deutschland bald etwas bewegen, da bin ich mir sicher.

    Ich habe erst letzte Woche beim DHV (www.hanfverband.de) wieder einmal beim Protestmailer mitgemacht, um die neue niedersächsische Landesregierung zum Handeln zu bewegen. Und ich unterstütze den Verband jeden Monat mit 10,00 Euro Spende. Dies solltet Ihr auch tun !!!! Nicht nur auf die Niederlande hoffen.

    ich will auch hier bald legal und angstfrei meinen Joint genießen können ….

    • Ich hoffe auf die Niederlanden und die USA und unterstütze den Hanfverband… ;-)
      Mein „Hoffen“ auf die Niederlanden bezieht sich einzig noch darauf, das sie es schaffen ein Anbau-Konsumenten-Modell zu entwickeln, welches Nachahmungswürdig ist. Ob die Shops im Süden wieder für Touristen öffnen oder nicht ist mir eigentlich Schnuppe – solange die Niederlanden ein legales Modell entwickeln. Der hier oft angesprochene „Spatz in der Hand“ ist nicht mein Ding. Die Entwicklung in den USA und die vermeintliche Entwicklung in den Niederlanden sind die Dinger, gegen die sich, ab einem gewissen Punkt, die umliegenden Länder nicht mehr wehren können. Von daher ist die Dokumentation und das Verständniss der Niederländischen Cannabispolitik so wichtig für ganz Europa und somit auch für Deutschland. Der nächste Drogenpolitische Alleingang der Niederlanden wird nämlich keine 40 Jahre mehr dauern.
      „Einfach“ nur an ALLEN Fronten wie bisher weiter kämpfen! Jeden Tag werden wir mehr und sind wir überzeugender.

      • stoney

        ich spende auch monatlich n fuffi an den dhv. gibt es eigentlich schon nen spendenzwischenstand?
        free the weed

        • 295€ Wurden bisher gespendet.
          245,- mit dem Betreff „Alles“
          und
          50,- mit dem Betreff „Drugcheck“

          • stoney

            mehr nicht? wenns um die kohle geht hört der legalize it wunsch wohl schnell auf
            vielleicht müsste die spendengeschichte regelmässiger angesprochen werden ?
            OHNE MOOS KEIN FREIES GRAS

          • Ja. Ich sollte mich ein wenig mit Artikeln zurücknehmen und da noch mal dran arbeiten… Diese Woche noch…

      • Jgreeen

        Stimmt so.
        Natürlich würde ich mich freuen wenn die Shops wieder zugänglich sind. Viel wichtiger ist aber die Bewegung für kontrollierten und vollkommen legalen und nicht nur geduldeten Anbau. Die Aktionen aus Washington und Colorado sind da ein Segen. Mitlerweile gibt es ja schon deutliche Anzeichen für Nachahmer. Das ist so ziemlich die erste und beste Chance die Sache nach Europa zu holen. Danach ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die Nachbarländer wie Frankreich oder Deutschland der ernsthafen und faktenbasierten Debatte nicht mehr entziehen können. Ich habe große Hoffnung, dass der schwarzgelbe Wahnsinn dieses Jahr ein Ende nimmt. Ok auch die anderen Volksparteien sind noch nicht so drauf wie man sich es wünscht aber die Chance ist zumindest größer.

  • Gerd50

    Messerscharfe Fragen, können wir für Anfragen auf abgeordnetenwatch
    übernehmen.

  • Gianni

    nochmal bissel Offtopic: Wann war nochmal die Urteilsverkündung von Marc´s Prozess?

    • 01.03 ist das letzte offizielle, wobei auch der 26.02 mal genannt wurde…

  • Gianni

    Super danke :)

  • Elli

    Selbst wenn in NL zu einer Legalisierung des Anbaus kommt, wird sich D da mit Händen und Füßen gegen wehren. Insbesondere bei der autoritären Grundstimmung die von der aktuellen Bundesregierung ausgeht!
    Ich hab noch die Worte der CDU-Tante in der letzten Sitzung über die CSC im Bundestag im Ohr. Nach meiner Meinung braucht es keine Überzeugung nach dem Motto „was kostet die Prohibition?“ oder „wieso die OK unterstützen?“ – die wollen einfach nicht, genauso wie sie z.B. die Schwulenehe nicht wollen und sie werden mit allen Mitteln und Lügen diesen Zustand verteidigen, genauso wie sie es bisher auch getan haben. Und da ja im Moment in Europa D alle in den Arsch kriechen, sehe ich auch nicht, dass die liberaler eingestellten Länder mal für einen Anstoß sorgen könnten. D wird hart bleiben und sich damit brüsten dass hier und nur hier die Wirtschaft läuft und dass man zu arbeiten hat und nichts anderes!

    • Will keiner lesen was ich jetzt schreibe…

      Sobald in den USA und dann in den Niederlanden offizielle Zahlen zu Steuereinkünften, Arbeitsplätzen und Umsätzen der Cannabisbranche in die Ohren der FDP und CDU gelangen… und die Deutsche Wirtschaft in Sachen Regenerativer Energiegewinnung ihre Vormachtsstellung anfängt zu verlieren, weil die Merkel glaubt das Hanf schädlich sei (wissen tut sie es nicht – sie glaubt es nur), geht auch in D die Post ab.

      Konservative haben mit den Ami´s und Russen Bedingungen geschaffen, das die DDR „frei kam“ und von der BRD gefangen gehalten wird… ;-)
      Konservative haben der Atomkraft den Todesstoss erteilt.
      Und Konservative werden es sein die den Hanf frei geben! Ivo macht vor wie das geht… .

      Einen Vorteil hat das immer wenn die Konservativen so was machen… Sie motzen hinterher nicht rum. Der Rot/Grüne Atomausstieg wurde kassiert. Der Schwarz/Gelbe Atomausstieg bleibt. Hätte Schröder die DDR „befreit“ würde alles Gesamtdeutsche Unglück auf die beschissenen Vertragsverhandlungen der Sozialdemokraten geschoben… so ist aber „alles gut“. Die Konservativen werden schon ihren Grund finden warum das mit dem Cannabis dann doch plötzlich sein muss. Die haben da auch keinerlei Skrupel oder schlechtes Gewissen von einem Tag auf den anderen umzufallen. Von daher ist das alles egal was die Gestern gesagt haben… da können die sich Morgen 100% nicht mehr dran erinnern.

      • Richtig, hanfgleichstellen! Es kann und WIRD alles ganz schnell gehen… Aber WIR sind immer noch gefragt, jeden Tag, den „Stachel im Arsch der Macht“ zu sein – oder wem´s besser taugt: „die fiese Hämorrhoide“. ;-)
        Am 25.Feb geht´s auf Wiet Erstand los, dem Ramsauer mal den „Rahm sauer“ zu machen: Er wird Stellung beziehen müssen, warum WIR immer noch keine THC-Grenzwerte haben!
        Je mehr dann mitmachen und einen (netten!) Brief schreiben, desto eindrucksvoller wird diese „Demonstration“ UNSERER Macht sein. Aber: JEDER muss dazu auch mitmachen!

        Wen interessiert was „Demonstration“ alles bedeuten kann, soll mal hier klicken:
        http://wieterstand.wordpress.com/2013/02/11/was-heist-eigentlich-demonstrieren/

    • Jgreeen

      Elli, sobald die das Geld riechen und erkennen wie salonfähig die ganze Geschichte ist wird es nicht mehr all zu lang dauern. Wobei ich da schon von ein paar Jahren rede. Siehe Atomausstieg, da ging es plötzlich ganz fix. Grüner Strom bzw. das was als solcher verkauft wird bringt viel Kohle ein. Es geht ja auch vielen nicht mehr um Ideologien sondern um Geld und macht. Dafür werden die zur Not all ihre Prinzipien verraten. Außerdem gebe ich den Betonköpfen der aktuellen Regierung nicht mehr viel Zeit. Wenn ich mich aber irre und die Aussicht auf weitere 4 Jahre CDU Regierung habe, dann werde nicht mehr all zu sehr an Deutschland hängen. Den Mist mache ich nicht mehr lange mit.

    • Anonymous

      Da geb ich dir vollkommen Recht Eli.Deutschland ist viel zu konservativ fuer dieLegalisierung. Ich hoere noch heute sehr viele Omas, Opas, Tanten quatschen ueber den „Haschischspritzenden Junkie“. Von so Leuten kommen dann auch so Sprueche wie: „Das ganze Kroppszeug muesste man am besten wegschaffen!“ Ich bleibe dabei: Deutschland wird nie legalisieren.

      • Klausimausi

        Und genauso wichtig ist, dass Du und ich aus diesem Grunde mit Oma, Opa und Tante sprechen. Ihnen „nüchtern“ und sachlich klar machen, dass es nichts nutzt, einem Konsumenten das Leben zu zerstören, in dem man eine Handlung unter Strafe stellt. Indem man sie entrechtet, ihre Wohnung durchsucht und zerstört, ihren Arbeitsplatz gefährdet.
        Damit Oma, Opa und Tante genau das nicht wollen. Damit die Schwelle für Hilfsangebote gesenkt wird. Damit jemand, der einen problematischen Konsum hat, nicht vor Angst vor Repression die vorhandenen Hilfsangebote nicht nutzt…
        Und wer auf Strafe setzt, soll mir eine Straftat nennen, bei der es keine Opfer gibt! Egal ob Mord, Vergewaltigung, Steuer- und Versicherungsbetrug: Weil jemand dabei zu Schaden kommt, sind dies Straftatbestände.
        Im schlimmsten Fall ist der Gebrauch von Drogen Selbstverstümmelung. Und selbst die ist nicht strafbar (es sei denn man nutzt sie, um einen Versicherungsbetrug zu begehen…)
        Oma, Opa und Tante glaubten auch, die Atomkraft sei gut „und alternativlos“.
        Wir müssen mit Oma Opa und Tante reden, damit sie sich mit uns für die Entkriminalisierung und Legalisierung stark machen. Damit sie verstehen, dass der Krieg gegen die Drogen ein Krieg gegen die Menschen ist!

      • Also ICH war neulich auf einem Treffen mit ca. 15 „alten“ Leuten und habe eine Stunde über Cannabis mit denen geplaudert.
        Fazit: 90% Zustimmung! Nur EINE war dagegen, wobei ich mir sicher bin, dass das mehr „aus dem Gefühl heraus“ war als „rational“ begründet…

        Wen´s interessiert:
        http://hanfverband.de/forum/viewtopic.php?f=19&t=1012

  • punisher

    Ich weiß ist nen anderes Thema aber hat jemand was von venlo gehört?

    • Ist nördlichste Großstadt limburgs… Nein leider nichts. Ich bin sicher wir sind schnell wenn sich an der Situation was ändert.

  • Anonymous
    • Anonymous

      Dort steht zwar, daß Tschechien prozentual die meisten jugendlichen Cannabiskonsumentan in Europa hätte, aber eine genaue Prozentzahl lässt sich im Artikel praktischerweise nicht finden. Interessant würde ich finden, falls diese Zahl über den geschätzten 7% Konsumenten (sowohl Erwachsene als auch Jugendliche) in D und NL liegt.

      Das Problem Methamphetamin lässt sich ganz einfach lösen. Kokain legalisieren! Danach schnieft sich niemand mehr Synthetika ins Riechorgan. Gesünder wär’s allemal mit der unter kontrollierten Bedingungen hergestellten Paste aus dem Bayerwerk.

      • Anonymous

        Dat waers.Kokain von Bayer.Wie frueher.Dat waers.Und dann so schoen auf der Verpackung in grosser Schrift: Made in Germany! Das waere genial.

        • „Ich bleibe dabei: Deutschland wird nie legalisieren.“… aber von Koks träumen… Armes Deutschland – mit so Leuten gibt das natürlich nix mit dem Legalisieren. Zum Glück gibt´s mehr Leute denen es nicht nach Koks verlangt – die können der Realität wenigstens gerade ins Auge sehen… ;-)

        • Das älteste Patent auf die Herstellung von Kokain hat die Firma Merck, Darmstadt.
          Die stellten ab 1862 das „weiße Pulver“ industriell her…
          http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/634812/kokain-weiss-schnee.html

        • Kokain gab es nicht von Bayer. Heroin ist ein Markenname von Bayer. Hier eine nette Werbung für die Bausteine der Gesundheit von Bayer.

          Bausteine der Gesundheit ;-)

  • Anonymous

    Moritz Bleibtreu kifft:-)

  • Anonymous

    Man sollte nicht alles verteufeln, kokain ist ein gutes lokalanästhetikum zB bei augenop’s.. Darüber hinaus gebe ich dir allerdings recht, die freigabe zur bekämpfung der methwelle halte ich für großen schwachsinn, dafür fällt schon zuvkel giftmüll bei der extraktion an! Allerdings sollte die kokapflanze legal sein, da keine pflanze illegal sein sollte.

    • Völlig richtig! Auch Koka muss dem Organisierten Verbrechen als Einnahmequelle entzogen werden. Meine persönliche Vorfreude gilt halt ausschließlich dem Hanf… ;-)

  • Anonymous
    • Ivo auf den Stelzen

      da kann man echt Mitleid bekommen… :-(

    • Ja, ist absolut UNFASSBAR. Puhhh! Ein Punkt, wo man ja sagen muss da sind in Belgien lebende Menschen ne ganze Nummer besser dran. KleinerGleich 3gr. hätte er sein Wiet behalten dürfen und kein Staatsanwalt hätte je davon erfahren. Die Polizei wäre sogar verpflichtet nach Feststellung, das es <= 3gr. ist, ihm das Material zurück zu geben. Auch wenn man in B nur über Eigenanbau legal zu Wiet kommen kann – so sind es doch schon kleine Welten, die uns trennen.
      Scheiß Europa. Alle Tomaten gleich groß, alle Gurken ohne Geschmack – aber so derart brutal unterschiedliche Rechtsauffassungen von dem was Rechtlich mit einer geringen Menge Hanf zu geschehen hat.

      • jhkh88z7

        ja genau deutschland kann man nicht mit bel oder spanien vergleichen.Solche urteile sind zwar krass aber sowas kommt jeden tag vor und nicht nur in bayern so wie jeder denkt.In 2/3 der bundesländer wäre sowas möglich und die geringen mengen werden nur selten eingestellt egal ob 0.1 oder 5 g und spätestens beim 2.mal ist man eh drann.Ausserdem summiert sich die strafe immer:also sie wird immer mehr,also wenn man 5 mal mit 0.05 erwischt wird kann man genauso gut in den knast kommen .Es gibt sogr noch krassere urteile glaubt man kaum.

    • Gianni

      Da bekommt man nicht nur Mitleid, sondern wird auch sehr wütend ! Also ich auf jedenfall! Es kann doch nicht sein, dass nur weil er bissel Cannabis konsumiert die Wohnung der Mutter durchsucht wird.In was für einem Staat leben wir eigentlich?
      Das ist absolut lächerlich! Das erinnert mich an die Hexenverfolgung im Mittelalter.
      Was die bayrischen Behörden sich erlauben geht auf keine Kuhhaut. Ich bin so froh in NRW zu leben, dass kann sich keiner vorstellen. Bier zählt dort doch tatsächlich als Grundnahrungsmittel und dann machen die für 0,3 g Theater? Kein Wunder das es dem Bundesland finanziell so gut geht wenn die jedesmal wenn jemand mit Krümmeln, die manch einer wegschmeisst 500€ kassieren. Aber was soll man schon erwarten von einem Bundesland in welchen die CSU fast immer die absolute Mehrheit erhält?

      • Anonymous

        Zu beachten ist, daß der Mann bereits dreifach vorbestraft und auf Bewährung war. Der genaue Grund der Hausdurchsuchung wird im Artikel nicht erwähnt. Man muss vorsichtig mit Schlussfolgerungen sein, wenn man nicht alle Fakten vorliegen hat.

        Zu dem Rest sage ich nix, da kann ich Dir nur zustimmen. Es ist allergrösste Heuchelei, was in D und nicht nur in Bayern abgeht. Hab auch keinen Bock mehr, Diskussionen mit Trinkern zu führen. Das habe ich dreissig Jahre lang gemacht. Hat nichts gebracht. Alkohol ist heilig, Cannabis ist eine schlimme Droge. So sieht es die Mehrheit in D. Und werden dabei von den Medien unterstützt. Was ist z.B. aus dem tollen investigativen Journalismus beim Spiegel geworden? Gibt nur noch Kriecherartikel, die die aktuelle Politik schönschreiben.

    • Jgreeen

      http://cdn3.spiegel.de/images/image-319366-galleryV9-iijf.jpg
      Darauf erst mal anstoßen. Gut das hier wieder mal gegen die Haschgiftspritzer vorgegangen wurde.
      Ja in Bayern ist die Welt noch in Ordnung. Dort kann einen auch so was nicht erschrecken https://www.kenn-dein-limit.info/alkohol-in-zahlen.html

    • Hier ist das nicht offtopic: http://antonioperi.wordpress.com/2013/02/03/aktuelle-berichterstattung-diskussion-zur-kommentaraktion/#comment-1036 ist Teil unserer Leserkommentaraktion. Schaut mal rein und beteiligt Euch. Es können mehr Kommentatoren gut gebraucht werden.

  • Gianni

    Super Link der 2. !!! Ich benutz ihn direkt mal um einen Vergleich mit Cannabis anzustellen. Da gehen meinen Alkohol lieb habenden Mitmenschen die Argumente aus!!

  • Anonymous

    Hi Leute. Gibts eigentlich mittlerweile News in Sachen Venlo?

    • Fragt doch nicht alle ständig nach Venlo. Wir wissen, wie relevant diese Stadt ist und werden darüber berichten, sobald es was zu berichten gibt!

  • Micha

    Venlo wird nicht wieder öffnen. Läuft doch schon seit Mai 2012. Die werden nicht mehr zurueckrudern….war gestern in roermond. Von strassendealern bzw overlast keine spur. Anscheinend haben die es dort unter kontrolle gebracht. Warum sollten sie dann wieder aufmachen. Ausserdem hat venlo nur noch.3 coffeeshops.

    • Micha

      Bei der letzten debatte im venloer rat wurde dieses thema nicht mal mit einem satz erwähnt….soviel zu venlo…

      • Anonymous

        Ich fahr morgen mal mit versteckter kamera nach venlo und filme die dealerszene. Ich werde den film hier reinsetzen. Falls dort nicht schon ruhe ist wie in roermond

        • Lass dich blos nicht erwischen. Das sind nicht die netten Versorger von nebenan und du brauchst nicht zu glauben, dass die Polizei da jederzeit lauert und zur Not eingreift.

        • Donkey

          Wir warten hier alle sehnsüchtig nach deinem Bericht/Film über Venlo

    • Ja da wurde ja auch schon der Wietpas dort eigenführt. Seit dem nimmt die Dealerszene immer mehr zu. So sehr, dass der Bürgermeister angekündigt hat zur Not auch wieder für Ausländer zu öffnen.
      Roermond ist nicht Venlo. Dort sind nie so viele Deutsche aufgeschlagen wie in Venlo mit seinem McDope (Roots/Oase). Die kommen jetzt aber noch oft nach Venlo denn viele meinen dort noch die gute Ware zu bekommen. Außerdem wissen viele auch keine Andere Quelle. Man kann nur abwarten. Ich mal gespannt wie man auf Überlegungen aus Heerlen und Kerkrade reagiert.

  • Pingback: Ivo antwortet… | Kein Wietpas!()

  • Ivo

    Schön das Du hergefunden hast! Ich habe Dich in den Kommentaren gefunden! Grüße zurück ;-)

    • Hab den Spam entfernt. Nur falls sich jmd. fragt auf wen Ivo hier geantwortet hat.

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