Sonntagsumfrage: Stammshop oder wechselnde?

In der heutigen Umfrage möchte ich mal was über Eure Coffeeshopbesuchsgewohnheiten (hach, die deutsche Sprache…) erfahren. Besucht ihr immer dieselben Shops, oder wechselt ihr und kauft mal hier und mal dort. Für diejenigen, die durch die neue Regelung betroffen sind gilt die Zeit VOR Mai 2012.

Die letzte Umfrage hat mir mal wieder bestätigt: Der Boss hat immer Recht! ;-)

Daher, lieber Marcel, ab jetzt bitte nur noch DIE Overlast schreiben! Ha!

Bildschirmfoto 2013-02-24 um 19.10.19

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • Anonymous

    was ist denn mit nobbes gemeint?

    • Das wissen all jene, die gemeint sind ;-)
      Ist der Spitzname des „Nobodys Place“ in Venlo. Ich war da auch noch nie…

  • Elli

    „Früher“ (in der guten alten Zeit…) war ich normalerweise immer im Klein Maar Fijn in Venlo ganz Easy Man ;-) Ich hab da auf den „Stammkundeneffekt“ gesetzt, zudem gefielen mir die anderen Shops in Venlo nicht, wobei ich sagen (gestehen) muss, ich kannte das Nobbes vorher gar nicht, hab erst hier davon gehört *peinlich*
    Klar bin ich auch deshalb immer nach Venlo, weil ich mich dort gut auskannte und die Verhältnisse einschätzen konnte ;-)
    Wie gesagt, ich habe mich vor dem 1. Mai so gut wie überhaupt nicht mit der Cannabispolitik und mit Cannabis überhaupt auseinandergesetzt. Erst hier hab ich einiges erfahren, auch über die verschiedenen Sorten, wechselnde Qualität und auch über die Shops und ihre Hintergründe. Darum ist es bei mir seit 1. Mai so, dass ich möglichst nicht mehr bei einem Shop bleibe, sondern verschiedene Shops ausprobiere und auch kennenlernen will, so wie mich insgesamt ihre Hintergründe und speziell ihr Engagement für eine Legalisierung interessiert.

  • Anonymous

    Ohne den Wietpas hätte ich nie gemerkt, daß Gelderland viel relaxter als Limburg ist. Danke Herr Opstelten für diese kostenlose touristische Fortbildung.

    • Hans

      Da kann ich Dir zustimmen. Aber Gelderland hat sich ja auch erledigt (oder will jemand Schrott aus Ulft?), bei mir ist es jetzt Overijssel -> Enschede. Da ist m.E. noch entspannter (auch die Coffeeshop-Situation), aber die Fahrerei nervt. Da wär mir das Noppes (ich kenns nur in der Schreibweise, nicht Nobbes) doch lieber.

  • Anonymous

    Down Under Kerkrade <3, selten Eygelshoven Quiam, noch seltener nach Maastricht da aber meistens Cool Running <3 oder ins Heaven

  • Daniel

    Bin vor zwei Tagen aus Amsterdam zurück gekommen. Wir haben dort einige Shops getestet, also schon häufiger gewechselt.
    Da wir uns aber auch während diesen Aufenthaltes jeden Abend zum Ausklang im selben Shop wiedergefunden haben, in dem wir auch früher schon oft waren hab ich für selten wechseln gevotet.

  • Lissbett

    27 Jahre in ein und demselben Shop! Da hab ich noch nichtmal gemerkt, was für eine aal Omma ich geworden bin. :)

    • Lissbett

      Boah, nun fallen mir die richtig knuffigen Shops vor 20-30Jahren ein….. träum….sabber….-kann man sich heute garnicht mehr vorstellen.

  • Hunter S Thomson

    Immer ins (damals noch nicht umgebaute) Kosbor….
    DAnach ein paar Fritten vor dem Rathaus

    • Das Kosbor war auch mein Stamm-Shop in Maastricht. Aber bin zusätzlich öfter ins Heaven 69, Maxcys oder Lucky Time. Früher auf auf´s Smokey Boot (aber nicht Missisippi) bis die Preise da anstiegen und 1 Gramm kein Gramm mehr war. Beim Kosbor stimmte lange Qualität und Preis wie ich fand am besten zusammen und vor dem umbau konnte man beim abwiegen auch mit auf die Waage sehen. Ich kenne sogut wie alle Shops in Maastricht über Jahre (auch welche wie Wall-Street, die es heute nicht mehr gibt). Habe also alle durchprobiert und bin letzlich bei meinem Stamm-Shop Kosbor geblieben und wegen der schönen Location nochmal für 2 Grämmchen ins Heaven69.

      Heute bin ich wieder in der Situation eine Stadt in Punkto Shops entdecken zu müssen. Dazu kommt noch, dass die Besuche wegen der Entfernung seltener sind. War ich beim ersten Besuch in Nijmegen im Lucky Lucke – von dessen S5-Haze (für 11 €) ich begeistert war,aber dessen angebliches Super Silver Haze (für 9 €) für meinen Geschmack kein SSH war. MIr fehlte die für SSH typische Thaistick/Weihrauchnote, ‚t Wonder (was bei Hash und Gras oft Super-Sonderangebote und seltsame Preis/Mengeneinheiten hat) und habe im Jetset/Dreadlok auf´s Menu geschaut.

      So war ich beim letzten Besuch in Nijmegen – an einem Samstag Abend – es war so ruhig wie vor dem I-Kriterium auch. Keine aufdringlichen Straßendealer. Von Overlast keine Spur – weder vor noch in den Shops (die oft halbleer waren). Und ich war in Vielen. Zuerst im Kronkel, dem größten Shop in Nijmegen, nachdem viele gesagt haben: „Wer nicht im Kronkel war, war nicht in Nijmegen“. Nun ja, das Amnesia für 10,80 (das teuerste Wiet auf dem Menu war guter Durchschnitt, da kenne ich besseres Haze und auch besseres Amnesia). Eine Überraschung war ICE-O-Lator für sagenhafte 11 € mit dem ich außerordentlich zufrieden war. Vor Jahren gab es in Maastricht immer ICE-O-Lator für 15 – 20 €. Und das Blueberry für 9 € war meiner Strain-Unkenntnis geschuldet ist aber ein akzeptables Indica (80/20 Indica/Sativa). Dachte es sei umgekehrt.

      Angenehm ist die Bedieunung am Tisch. Es gibt drei Billiardtische, die aber erst nach halb Acht Abends langsam belegt wurden. Der Bananen Mikshake für 4,30 lässt sich leider nicht mit dem Milkschake aus dem Heaven 69 in Maastricht vergleichen. Waren im Heaven echte Banenenstückchen zu finden, die bewiesen, dass er aus hochwertigen Zutaten gemacht war, war der Banenshake im Kronkel eher wie einer von McDonalds – gleiche homogene Konsistenz und der typische, quabblig süße künstliche Banenaroma-Geschmack. Bekifft eine Sensation aber Qualitätiv weit unter dem Heaven.

      Na ja, dann weiter ins ‚t Kunsje, dessen Raucherraum so aussieht wie der Raucherraum einer psychiatrischen Klinik – auch die meisten der Anwesenden hätten da hin gepasst (oder verwechsel ich den jetzt mit dem ‚t Wonder, wo ich auch noch war und dessen Haussorte „Wonder“ für 5 €-Wiet ganz rauchbar ist – scheiß bekifftes Gedächtnis) – gab es für 7 Euro ein Bio-Shiva wie ich es seit Ende der Neunziger nicht mehr hatte. Ice-O-Lator gab es auch im ‚t Kunsje – allerdings für 16,60 – keine Ahnung ob das besser war, habe ihn nicht probiert – wäre nach dem anderen Ice-O-Lator auch sinnlos gewesen ;-)

      Dann weiter nochmal auf das Menu vom Jetset/Dreadlock geschaut und weiter auf der Suche nach dem Dakota. Das Dakota gefiel mir als Shop ganz gut aber keine Ahnung mehr was es da gab. Der Kruidentuin war schwer zu finden. Ein Spitzen Haschisch und ein arabischer Betreiber, der sein Nugat mit den Worten anpries: „Im Greenhouse in Amsterdam zahle man dafür 50€ pro Gramm.“ Bei ihm sei es Spitzenqualität und goedkoop. Die wenigen (vier) Grassorten kann ich nur in Punkto Haze (welche Sorte stand nicht dabei). Aber das Material war auch (wie das Hasch für den der Laden ja auch bekannt ist) Spitzenqualität und für 10 € wirklich 4,50 billiger als früher Maastricht – dafür hätte man locker 14,50 nehmen können. Ein super toller, süßlicher Zitruston was den Geruch anbelangt.

      Das Smoke (den geschlossenen Shop) konnte ich leider, dank ungenügend funktionierendem Fußgänger-Navi, nicht finden um ein Foto von einem eventuellen Schild o.ä. zu machen. Ich verirrte mich dabei wohl in die finsterste Ecke Nijmegens, hinter einen Bahndamm, wo es in einer großen Garage „Verrichtungsboxen“ für Prostituirte gab – also so mit Holzwänden abgetrennte Carports mit Mülleimer (trotzdem lagen Taschentücher da überall rum) wo die Freier mit Nutten vom Strassenstrich reinfahren können. Nijmegen scheint also auch im Bereich illegale Straßenprostitution tolerant zu sein…

      Also früher immer der Selbe oder selten Wechselnde. Heute ständig neue Shops. Der Wietpas hat mir als gefühlt auch Ingezetenen meine Heimat genommen und mich zu einem gesamtniederländischen Shop-Nomaden gemacht.

      • Ach – übrigens das Dakota war das was aussah wie der Raucherraum in ner Psychiatrie… Habs verwechselt ;-)

      • ex-maastourist

        Sehr schön, Kosbor, Maxcys, da war ich auch – solange es sie für uns gab.

        Mein persönliches Highlight ist aber der „gesamtniederländische Shop-Nomade“ – großartige Bezeichnung!!

  • Anonymous

    Hallo zusammen,
    wohne 5 Minuten mit dem Auto von Roermond weg. War auch einer der Stammkunden im Nobodys, wenn der Schichtdienst den gemütlichen Aufenthalt dort nicht zuließ, bin ich immer notgedrungen auf den Skunk hier um die Ecke ausgewichen. Habe Ende April dann meine Urinstinkte endecken müssen, notgedrungen wurde ich zum Sammler! Habe die Frequenz meiner NL-Besuche erhöht und habe mich so gut es ging eingedeckt…
    Auch wenn es so schien, als ob die meisten Coffeeshop-Besitzer vor Mai 2012 nix von dem Wietpass wussten (oder wissen wollten), wussten die Angestellten umso genauer bescheid.
    In weiser Vorraussicht, dass mein gehamsterter Weedvorrat zuneige gehen würde, versorgten sie mich mit zahlreichen Telefonnummern (ironischer Weise auf den Tips, die vom Shop als Werbegeschenk verkauft wurden).
    Habe es immer als Privileg gesehen, aufgrund meines Wohnorts So problemlos niederländische Coffeeshops besuchen zu dürfen und nicht auf irgendwelche Straßendealer angewiesen zu sein! Habe mich deshalb in erster Linie an die die Telefonnummern aus den Shops gewand, die Verkäufer von denen ich sie bekam, kenne ich schon seit Jahren. In erster Linie diese Telefonnummern, weil es die Nummern der (wie ich mittlerweile weiß armen Schweine) Adressen waren, die backdoor für den Shop ab Mai an deutsche verkaufen würden.
    So weit, so gut, viele meiner Freunde und meine Wenigkeit wurden seit Mai von den Jungs versorgt, Shop-Weed zu minimalsen Preisen…
    Viele dieser Adressen waren sofort für mich gegessen, ich kaufe lieber bei nem profitgeilen Assi, als am Küchentisch des teilweise vierfachen (!) Familienvaters wärend seine Kinder anwesend sind! Aufgrund dessen, dass einer meiner Kumpels seit ca. 6 Wochen Teil der Statistik bezüglich der Overlast ist (er wurde beim Kauf in der Wohnung einer unserer Versorger hochgenommen), habe ich bereits zweimal die Reise ins schöne Nijmegen angetreten, um die dortige Wirtschaft anzukurbeln ;)
    Habe dort bereits das Kronkel, das Lucky Luke, das Jameica glaub ich, das Dredlock und den neben dem Kronkel besucht.
    Das Kronkel und das Jameica scheinen bisher für mich die gemütlichsten zu sein, beim Kronkel mutmaße ich allerdings nur, da hat mich die Zugangskontrolle mit dem Drehkreuz abgeschreckt (schäm).
    Hätte nie gedacht das ich durch meinen Cannabiskonsum soviel in den Niederlanden rum komme. Fände es ziemlich geil wenn es hier eine Karegorie mit Bewertungen/Erfahrungen/Berichten zu den Coffeeshops gäbe, für Geheimtipps, egal ob für schönes Ambiente/nette Leute oder super Weed, wäre ich sehr dankbar, mag nicht erst wieder Jahre ausprobieren müssen, bis ich wieder nen Lieblingsshop wie das Nobodys finde.
    Lieben Gruß und hoffe ich treffe auf gleichgesinnte
    R.

    • Das habe ich früher auch gedacht, das der Eingangsbereich des Kronkel ne ZUgangskontrolle wäre. Stimmt aber nicht. Das ist der Budtender. Erst bestellt und bezahlt mans sein Weed bei 3 Budtendern. Dann geht man durch das Drehkreuz in den Shop. In einer Stadt mit Overlast wäre eine solche Shop-Architektur gar nicht möglich. Dann hätte man dauerhaft Schlangen bis auf die Strasse.

    • Anonymous

      Was macht es denn für einen Unterschied, wenn ein Verkäufer auch Vater ist? Wenn Du im Supermarkt einen Kasten Bier kaufst, fragste dann auch den Kassierer, ob er Vater ist und lässt bei Bejahung den Kasten stehen?

      Mein Gott, wie soll das Ende der Prohibition in D funktionieren, wenn selbst die Kiffer selber denken, Cannabis sei was Gefährliches. Genau, gar nicht. Deswegen bleibts in Gutmenschcountry auch illegal, für immer.

      • Gianni

        Oh wie richtig du doch liegst anonym 25.02. 16:03 Uhr

      • Anonymous

        Oh mann, warum verstehst du mich so falsch? Der Vergleich mit dem Kasten Bier ist der Hammer… irgendwie böß aber echt gut.
        Auch mein Wunsch ist der nach Legalisierung in D. Viel wichtiger finde ich aber einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Sache und dies beinhaltet fur mich unter anderem auch den Jugendschutz. Es geht einfach nicht in meinen Kopf, wenn du sagst ich soll jemanden, der seine kleine auf seinem Schoß für mich abpacken lässt durch Toleranz des ganzen unterstützen. Ich weiß nicht, was du für ein Mensch bist, aber aus mir ist es in dem Moment rausgeplatzt!
        Musste meinem Ärger einfach Luft machen und ihm sagen was ich davon hielt!
        Du scheinst auch nicht zu wissen, wie voreingenommen selbst ein Großteil der niederländischen Bevölkerung noch zum Graskonsum ist. Kannst du dir vorstellen was passiert, wenn die kleine im Kindergarten erzählt, was sie immer in ihrer Freizeit mit ihrem Papa macht?

        Sollte Dies für dich die richtige Art und Weise zur Legalisierung in D sein, weiß ich nicht, ob du nicht ein bißchen viel Toleranz forderst. Unter diesen Umständen würde auch ich als „Kiffer“, wie du mich so nett bezeichnet hast, GEGEN die Legalisierung auf die Straße gehen!
        Wie gesagt, auch ich bin dafür, aber nicht um jeden Preis!
        MfG
        R.

        • Anonymous

          Bei mir im Ort gibt es einen kleinen Getränkehändler. In seinem Laden stehen viele Flaschen mit harter Alkoholika rum. Er hat zwei kleine Kinder, die manchmal im Laden herumlaufen und spielen. Es geht mir nicht in den Kopf, wenn Du sagst ich soll jemanden, der seine Kleine eine Packung Underberg in meine Tüte einpacken lässt, durch Toleranz unterstützen.

          Merkst Du was? Was Du beschreibst (Kleine könnte im Kindergarten erzählen) sind Probleme mit der PROHIBITION und nicht mit der Substanz. Jugendschutz? Genausowenig wie ich meinem minderjährigen Kind ein Glas Schnaps einschenke, reiche ich ihm auch nicht den Joint. Aber ich kläre es über Chancen und Risiken der Substanzen auf und lebe den verantwortungsbewussten Umgang mit diesen vor. Substanzen zu verteufeln und den eigenen Konsum zu verstecken, ist meines Erachtens keine pädagogisch sinnvolle Massnahme und führt zu Trotzreaktionen.

  • Anonymous

    Ich schon wieder, geil, genau sowas wie Antonios Beitrag zu Njmegen gerade… Super! Hab nicht mal alles gelesen, werde den Beirtag aber jetzt sofort verschlingen… Sowas nur halt irgendwie struckturiert nach Städten und Shops, mit vielen so geilen Beiträgen wie Antonios ;) (schleim)
    R.

    • Vielen Dank ;-)

    • Ich arbeite gerade an so einem Projekt, aber das wird noch länger dauern…