Petition gegen Maastrichter Drugsrunner

Dichtbij hat einen kleinen Artikel gebracht:

MAASTRICHT – Zurück nach Hause mit den Runnern! Weg von der Straße mit dem Pack! So lauten die Reaktionen eines aufgebrachten Maastrichters auf der Site petieties.nl, welche an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen. Auf petities.nl hat ein gewisser Michael van Zeijl am vergangenen Wochenende eine Petition gestartet mit dem Ziel die Belästigungen, durch sehr aggressiv vorgehende‘ Drugsrunner welche die Stadt überfluten, zu beenden.

Der Unterschied zwischen dem was wir als Bevölkerung erfahren und den Resultaten welche die Gemeinde veröffentlicht sind astronomisch‘, ist in dem Text zu lesen. ‚Hierdurch wächst das Gefühl von Unsicherheit in der Bevölkerung und bei den Touristen die durch die Stadt angezogen werden. Um ein Signal an die Gemeinde zu senden starten wir diese Petition… bitte unterzeichnen!‘ , schreibt Van Zeijl einleitend zu seiner Petition. Sein Aufruf wird mit Druck via den Sozialen Medien weiterverbreitet.

Folgend der Sinnübersetzte Text:

PETITION

Wir
Einwohner und Besucher von Maastricht die sich unsicher fühlen durch die Masse an Drugsrunnern.

Stellen Fest
Wir stellen fest, das Maaastricht durch Drugsrunner von außerhalb der Stadt übernommen wurde. Durch die wachsende Zahl, sowie das aggressive und respektlose Verhalten dieser Typen ist es an vielen Plätzen in Maastricht unsicher. Die Gemeinde Maastricht ist vernarrt in ihre Art der Bewältigung jedoch wächst die Unruhe in der Bevölkerung. Wir wollen mit dieser Petition probieren es zu erzwingen, das Maastricht wieder eine Stadt wird auf die man Stolz sein kann.

Und versuchen
Wir versuchen das die Gemeinde Maastricht und Bürgermeister Hoes die Beschwerden der Bevölkerung Ernst nehmen und Aktiv werden. Der Unterschied zwischen dem was wir als Bevölkerung erfahren und den Resultaten welche die Gemeinde veröffentlicht sind astronomisch. Wir wollen wieder eine sicher, schöne Stadt wo wir nicht belästigt werden und Drugsrunner bestraft und abgeschreckt werden.

 

Leider lässt uns Michael von Zeijl im Unklaren darüber, wie er denkt das Maastricht und Onno die Overlast am effektivsten beseitigen könnten. Erste Kommentare auf dichtbij.nl zielen aber in die richtige Richtung… „Das Problem existiert erst seit dem Wietpas…“

Das Besondere an diesen Petitionen ist, das die 2eKamer verpflichtet ist sich einem Thema anzunehmen wenn binnen 8 Wochen 300.000 Menschen die Petition unterzeichnen. Da die präzisere Definition fehlt wie das Ziel zu erreichen ist, möchte ich nicht unbedingt eine offizielle Unterstützungsaktion aufrufen… aber schaden tut eine Unterstützung bestimmt nicht. Je mehr die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation dokumentiert wird umso besser. Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung gab es 123 Unterzeichner.

 

hanfgleichstellen

Ich kann es nicht mehr sehen/lesen/hören mit welcher Ignoranz unsere Politik die guten Gründe für einen konsequenten Wandel in der Drogen- und Genussmittelpräventionspolitik ignoriert.
Ebenso wenig konnte ich noch weiter mit ansehen, das solche Menschen wie ich nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Finger in die Wunde legen - auch wenn, oder gerade weil, das mit negativen Folgen belegt sein kann.
Macht mit! Werdet wenigstens Sponsor im DHV o.ä.!
  • Joachim

    Schon wieder ein Grund für den Betreff “KeinWietpas – Kranten” ;-)

    • Danke!
      Das macht mir aber auch echt Spaß unsere Leser nah an die Ursprünglichkeit der Artikel zu bringen und nicht mit google-translate im regen stehen zu lassen. Ist zwar auch echt Arbeit aber es macht trotzdem Spaß.

  • Ja google-translate ist schon lachhaft….

  • Jgreeen

    Die Kommentare bei Dichtbij sind schon recht eindeutig.
    Früher waren Coffeeshops und Cannabis kein großes Problem. Seit dem Wietpas hat man nur Ärger.
    Interessant ist es auch wie weiterhin von offizieller Seite behauptet wird, dass der Drogentourismus ja zurück gegangen sei durch den Wietpas. Nur wieso sollten so viele Niederländer die sich nicht mehr registrieren müssen noch auf der Straße kaufen? Diejenigen die jetzt nicht mehr in Coffeeshops gehen haben höchstens ein illegales Wiettaxi zur Versorgung. Da soll es ja ab und zu gute Quellen geben.
    Nur von den Straßengeiern werden die meisten nichts kaufen. Jedenfalls nicht in den Ausmaßen, dass da eine derartige Belästigung entsteht.
    Das sind dann wohl eher die Ausländer die einfach aus Gewohnheit dort einkaufen. Peter vom Nobodys in Venlo hat es ja schon mal gesagt, die Touris kommen einfach immer noch. Nur eben nicht mehr in den Shop rein!
    Naja was soll man sagen?
    In Nijmegen war es auch so. Viele haben das Video dazu gesehen. Sofort nach dem man das I-Kritrium fallen gelassen hat, wurde es wieder besser. Als ob die Niederländer das nicht merken. Mal schauen wie lange Onno Hoes und Ivo Opstelten die Sache noch durchziehen wollen bis es ihnen an die Karriere geht.

    • Domi

      Behauptet die offizielle Seite wirklich, die Anzahl der Drogentouristen sei zurückgegangen ?
      .
      Es würde mich wundern, wenn es überhaupt für die Zeit vor der Wietpas-Einführung verlässliche Zahlen geben würde. Der Aufwand solche Zahlen zu erheben wäre bzw. ist unglaublich hoch.

      Eine Verringerung der Anzahl der Drogentouristen kann innerhalb von so kurzer Zeit einfach nicht bestimmt werden. Die Veränderungen der Umfeldsituation durch die Wietpas- Einführung sind einfach zu massiv. Wäre ja wirklich ein starkes Stück und, wissenschaftlich gesehen, absoluter bullshit.

      Hat das am Ende vielleicht sogar Ivo behauptet ? :D

      • Ivo und Onno feiern das I-Kriterium als absoluten Erfolg, der den Zustrom an Drogentouristen im Süden des Landes radiakl reduzieren konnte. Die Drugsrunner gab es angeblich schon immer und nachdem die Grastouristen weg sind kann und wird man sich jetzt endlich auf die Drugrunner konzentrieren können. Die Maastrichter und Venloer Bürger haben nur nicht genügend Geduld auf die sich sicher einstellenden Erfolge der harten Hand zu warten.
        So publizieren die Blinden und Gehörlosen Rollstuhlfahrer (Ivo & Onno) die Lage…

      • Jgreeen

        Es ist ja richtig, dass du nach Zahlen fragst und diese als Voraussetzung für eine objektive Betrachtung siehst. Damit braucht man aber Leuten wie Ivo Opstelten nicht kommen. Zahlen und Fakten braucht man nicht wenn man seine Ideologie nur genug gefestigt hat. Hier gibt er ja z.B. offen zu keine Ahnung über die Kosten zu haben welche der Polizeieinsatz gegen Cannabis kostet http://keinwietpas.de/2013/03/05/ivo-antwortet/
        So funktioniert eben Politik. Da kann man auch behaupten der Mond sei hohl und aus Käse. Das ist bei uns auch nicht anders. Da wird auch mal im Bundestag behauptet, dass die Niederländer mehr Kiffen würden als die Deutschen. Dabei wurde von der EU-Drogenbeobachtungsstelle festgestellt, dass sie nicht nur weniger kiffen als wir sondern auch weniger als der europäische Durchschnitt. Da wurden einfach nackte Zahlen verglichen und trotzdem können Politiker ungestraft das Gegenteil behaupten. In nenne so was mutwillige Inkompetenz.
        Genau so wie der Mehrheit des deutschen Michels diesen Mist glaubt, werden auch einige Niederländer das Märchen vom Erfolgreichen I-Kriterium glauben. Die Frage ist nur wie lange man das glauben kann wenn die Dealer vor der eigenen Haustür stehen.

  • BeNeLux

    300.000 Unterschrieften würden vor dem Marc seinem Prozess auch gut kommen:)

  • Face

    Wo kann man die Petition unterzeichnen??

    Die Drugrunners sind sowas von dreist…
    kleine Geschichte dazu:
    Ich war letztens in Maastricht Freunde besuchen, mit meinem Auto, deutsches Kennzeichen. Es stand vor dem Haus geparkt, direkt vorm Küchenfenster… ein paar Straßen entfernt vom Centre Ceramique. Wir saßen in der Küche und haben uns unterhalten. Irgendwann kam ein Drugrunner auf seinem Roller durch die Straße, sieht mein Auto, stellte seinen Roller davor ab und hat ganz unauffällig durch das Küchenfenster auf sich aufmerksam gemacht *ironie off*. Hatte leicht schiss um mein Auto und bin raus. Hätte besser direkt die Politie gerufen anstatt das selbst zu regeln, war gar nicht so einfach den loszuwerden

  • sire716

    o-ton eines budtenders aus njmegen“ seit die rutsch ist noch nicht wieder soviel los als vorher, aber ihr seid alle eingeladen und willkommen..“ soll heißen, vor dem 1.1.13 war mehr los, waren es mehr buitenlanders die in Nijm. waren. Die Zahl steigt aber langsam wieder.

    Und ich muss ja schon sagen, ich bin ja auch echt froh, das es keinwietpas gibt. ohne mobo würde ich vielleicht auch immer noch denken, das alle shops in NL zu sind.
    Es kennt nicht jeder diese Seite bzw. hat Wissen über die aktuelle Lage im kaaskopjeland ;)

    Beispielhaft für das unwissen um die CS-Politik war eine Bekanntschaft, die ich im Kronkel kurz vor Jahresende machte.
    Als ich an der Theke saß und gemütlich mein Käffchen mit Kiffchen genoss, stellte sich neben mich ein Typ, ( Hey Wolle aus Zülpich, wennzte das liest, schöne Grüße! ), neben mich und rauchte sich auch einen. An seinem Tabak hab ich ihn als Deutschen erkannt ( Javanse Jongens Classic, den es angeblich nur in D zukaufen gibt) und wollte ihn mal fragen:
    “ Hey, Du bist doch auch Deutscher, was machst denn Du, wenn ab 1.1.13 das I-Criterium gilt?“ – „I-Criterium? Wieso, was ist denn das, was ist denn nächstes Jahr?“
    Nach Aufklärung musste er erstmal schlucken, nein, davon wußte er garnichts.
    Wir haben uns danach dann sehr nett unterhalten und addis ausgetauscht, habe ihm dann natürlich gerne mitgeteilt, das Nijm. wieder offen ist und ihn auf keinwietpas aufmerksam gemacht.

    Also, wenn AufdenStelten sagt, die Drugtouris sind weniger geworden, wird er sicher nicht ganz Unrecht haben. Aber ob dieser Rückgang dauerhaft sein wird, ist fraglich, denn genau wie ich jedem, der mich fragt, sage, das es in Holland wieder was zum Schmottern gibt, werden das ja hoffentlich auch viele andere machen.

    Gegenteilig handelt Opstelten m.M. nach. Er sagt niemanden etwas genaues, gibt keine Zahlen für Aufwand und Kosten an. Das ist sicher eine Taktik, die doch eigentlich der org.Kriminallität (Mafia) aehnelt, keiner weiß genau wie der Gegner aufgestellt ist.
    Wobei die Mafia einen Vorteil hat: Es kommen immer zig neue Mitglieder freiwillig, die Politie hat da schon das Nachsehen was den Nachwuchs angeht.
    Ich habe eigtl. richtige Polizeieinmärsche vorgestellt, blitzartige Einsätze wo ganze Viertel oder Straßenzüge umzingelt werden und jeder Verdächtige Hops genommen wird.

    • Es ist schon erschreckend wie „unwissend“ viele CS Gäste sind – ist mir auch immer wieder aufgefallen. Möchte nicht wissen wieviel Leute heute noch nach Maastricht fahren und sich fragen warum sie nicht mehr rein kommen.

  • Anonymous

    Ich finde das ganze Gehabe mit dem Wietpas das letzte! Ich wohne in Belgien und bin halb Holländerin/Deutsche und bekomme kein Gras mehr. Ich kiffe seit Jahren immer mal gerne. Plötzlich wegen der illegalen Aktivitäten rund um Coffeeshops müssen ganze Länder dafür bezahlen das ab und zu mal einen Dealer rumgelaufen ist.

    Damals haben Dealer run um Coffeeshops höchstens an Jugendliche verkauft die nicht in die Shops reinkamen. Das habe ich selber gesehen. Heute nach der Einführung des Wietpas kommen die Dealer (zu 99% Marocaner) schon an während! dem einparken. Die klopfen total aggresiv an die Scheibe und fragen ob du Gras kaufen willst. Dann sagst du dem „Nein ich will nichts“ und die schreien einen an „Ga maar fietsen“ was soviel heisst wie „Geh mal Fahrad fahren“. Ob das eine weiterführende Beleidigung war weil ich weiblich bin und einparke weiss ich nicht. Wenn man darauf reagiert oder sogar sagt ich ruf gleich die Polizei ist deren Antwort „En dan HAHAHA. Wat gebeurt dan? HAHAHA Die kunnen ons zowiezo niks!!“… So dann gehst du in den Coffeeshop und dann heisst es Ausländer bleiben draussen. WTF?! Und wer sitzt gemütlich drin im Shop? Marocaner Freunde von den Dealern denen ich eben begegnet bin. Die sollten mal nachschauen wieviele von den Leuten die einen Wietpas haben tatsächlich Holländisch sind. Ich gehe jede Wette ein das die ersten die sich den Besorg haben marocanische Dealer waren.

    Dann muss man sich mal die „Wo ist der Wietpas erlaubt? / Wo nicht?“ anschaut werde ich noch deprimierter. Im norden darf jeder weitermachen und im Süden nicht? Ich finde das eine solche Schande das irgendwelche Sesselpupser für soviele Betroffene entscheiden ohne sich JEMALS in der nähe von Coffeeshops aufgehalten zu haben. Die können doch garnicht nachvollziehen wie sich die Situation ins negative verändert hat. Die beruhen auf irgendwelche Zahlen die von anderen Sesselpupsern stammen. Ich würde gerne wissen was passieren würden wenn die Alkohol verbieten?! Die Droge Alkohol ist 1000 mal schlimmer als Gras. Vergleicht mal todesfälle durch Alkohol hingegen zu Gras/Hash. Du wirst an einer Überdosis Gras eher einschlafen als daran zu sterben.

    Neben den unangehmlichkeiten für den Kiffer, kostet es die Städte doch unsummen:

    Die Bürokratie in den Gemeinden für den Wietpas.
    Die fehlenden Arbeitsplätze der Coffeeshop Mitarbeiter.
    Die fehlenden Einnahmen durch Parktickets und Parkhäuser.
    Die Hotels rund herum.
    Die Polizei muss nun 10 mal mehr hinter Dealern her jagen, haben aber keine rechtliche Handhabe die auch fest zu nehmen weil die nie etwas bei sich haben und viel zu gut organisiert sind.
    Die fehlenden Einnahmen der Geschäfte und Lokale rund um Coffeeshops.
    Die ganzen Gerichtsverfahren die unsummen verschlingen.
    U.s.w.u.s.f.

    Ich könnte noch Stunden meinen Unmut zu dem Thema beitragen aber das Kommentar ist schon lang genug..

    Fazit: Der Wietpas ist ja wohl ein Witz und sollte schnellstens abgeschafft werden!

    • kiff

      @Anonym

      Du hast ja sowas von Recht mit deinem Kommentar !!!!!!!!!!!!!!

  • Anonymous

    Wir haben es geschafft http://www.vocm-online.nl/nieuws

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