Deutsche Medien berichten über Gemeindeanbau

Wir berichten jetzt schon seit fast einem Jahr über die niederländische Drogenpolitik. Mit Sicherheit ist dieses Angebot hier einmalig in Deutschland (und das sage ich mit Stolz) und ich finde, dass es eine Menge sehr spannender Nachrichten gibt, die wir hier mit großem Ehrgeiz ohne irgendwelche Gewinnabsichten verbloggen. Daher verwundert es mich, dass die Ereignisse in unserem Nachbarland hierzulande doch recht unbeachtet bleiben. Mal ne kurze Meldung über die Einführung des Wietpas hier und veröffentliche Zahlen über zurückgehenden Drogentourismus dort – das war es dann auch. Dabei gibt die Thematik so viel spannende Storys her, die ein professioneller Journalist, mit gewissen finanziellen Mitteln bestimmt sehr spannend inszenieren könnte. Doch das passiert in der Regeln nicht (was natürlich in gewisser Hinsicht auch gut für „Kein Wietpas!“ ist…)

Manchmal schwappen dann aber doch einige Meldungen herüber. Und da wundert mich dann die Lieblosigkeit, mit der solche Artikel veröffentlicht werden. So berichteten dieser Tage viele Medien hier zu lange über den geplanten Gemeindeanbau in Heerlen. Dies wird als skurrile Revolution präsentiert. Das ganze beruht anscheinend auf einer dpa-Meldung. Dass die Thematik „Gemeindeanbau“ schon recht lange Thema in den Niederlanden ist und sich keinesfalls nur auf Heerlen beschränkt missachten die dpaabschreiber Autoren komplett. Hätten sie mal auf „Kein Wietpas!“ recherchiert! So berichteten wir im Oktober letzten Jahres bereits von der Idee, dass es staatliches Cannabis für den rekreativen Gebrauch geben könnte und Anfang Dezember über die Idee der städtischen Plantage, die bereits in vielen Gemeinden laut gedacht wird. Und auch in der DEA habe ich bereits davon erzählt!

Die Meldung, dass jetzt auch Heerlen die Möglichkeiten ist bei mir schon fast als irrelevant vorbei gerauscht…

Warum ausgerechnet diese Meldung in Deutschland hochkocht kann mir fast schon gar nicht erklären, da man ja eigentlich die Ignoranz gegenüber der niederländischen Cannabispolitik gewöhnt ist.

Es freut mich natürlich, dass die Thematik aufgegriffen wird, aber es hätte ja auch eine andere Meldung sein können.

Denn der Gemeinderat ist zwar dafür, aber Ivo wird da natürlich nicht mitmachen. Er beruft sich auf UN-Konventionen, EU-Recht und dem Betäubungsmittelgesetz und sagt ganz klar: Antwoord Nee!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • onno

    Natürlich sagt der nee aber je mehr Gemeinden diesen Antrag abgeben desto grösser ist die chance das Ivo sich da nicht mehr rauswinden kann. und es dann irgendwann trotz EU recht usw. funktioniert.

  • Sebastian

    Er (Ivo) war schon Minister in der vorherigen Regierung, die nur als eine Koalition mit EU-Gegnern möglich war. Was kümmert ihn denn die EU, wenn ihre Regeln der Sicherheit der Niederländer im Weg stehen. Schließlich dürften sogar Deutsche den Gemeindeanbau befürworten, da dadurch illegalen Großplantagen in Deutschland, die Strom abzapfen, ihre Rentabilität und ihren Absatzmark teilweise verlieren.

  • Anonymous

    Ich weiss nur folgendes: Für staatliches Wiet, wo nicht getrickst und getürkt wurde, wäre ich sogar bereit, 1-2€ mehr pro g auszugeben. Und würde mich freuen, das qualitativ wahrscheinlich beste Wiet rauchen zu dürfen. Von den vielen Steuereinnahmen mal ganz zu schweigen.

    • Bedrocan kostet ca 14€ und ist das Geld Wert.

      • Anonymous

        danke für den tipp, wo kann man es denn kaufen?

        • Anonymous

          In Holländischen Apotheken aber nur auf Rezept.

        • Haha… In jeder Apotheke. Brauchst „nur“ Rezept und Genehmigung.

          • pirat

            Gibt immer mehr die diesen Weg gehen. Einer meiner Kollegen hat jetzt auch eine Genehmigung und gleich ein Vid gemacht.

          • Ich bin gerade auch dabei.

    • Anonymous

      zu welchem Arzt geht man denn da?? dieses video ist eine Offenbarung und führt zu Selbsterkenntnis. ich verstecke mich aus gesellschaftlichen, familiären und feigheitsgründen seit über 30 jahren und sehe das als meine Normalität. echt erschreckend, habe aber auch zu einer Zeit angefangen da bekam man von allen auf die fresse fürs Kiffen und wenige haben überhaupt gekifft. daher rührt auch mein ganzer Hass gegen dieses Land, seine gesellschaft und politik.

  • Donkey

    ?

    hier stimmt was nicht

    :)

    • ??

      • Donkey

        Ich von gerade auch dabei.

        ???

  • Anonymous

    Wie läuft das denn in Colorado und Washington ab? Wird das Weed von den Gemeinden angebaut?

    Die sind doch schließlich auch im UN-Vertrag!?

    Genau das gleiche mit dem Anbau von medizinischem Cannabis.

    Notfalls dreht man das Spiel einfach um, da inzwischen dank der modernen Medizin sowieso jeder irgend eine Krankheit hat, könnte man Cannabis zum allgemeinen Heilmittel erklären, und es einfach jedem verschreiben, bzw. die Verschreibungspflicht aufheben :p

    • ersguterjunge25

      Im Moment ist nur der Besitz zum eigenen Verbrauch und das unentgeltliche Abgeben erlaubt (in Colorado/Grundvorraussetzung ist die vollendung des 21. Lebensjahres).
      Lizenzen für den kommerziellen Anbau/Verkauf werden erst Ende 2013 vergeben.

      Ich gehe daher davon aus das es private Firmen sein werden die unter Auflagen anbauen werden (was dann auch unter die UN-Verträge fallen würde). Wird auf jedenfall spannend zu beobachten.

  • Anonymous

    der wdr- lokalzeit aachen bericht zu heerlen vom letzten donnerstag( mediathek)
    ist da aber gut gemacht

    • Ich melde mich auch endlich mal wieder – mal ein knapper Monat „Auszeit“ war nötig. Erst einmal vielen Dank an Wilde13 für die „Fanpost“ – hat mich total gefreut und ich bedanke mich nochmal ausführlich auf meinem Blog, das ich spätestens Donnerstag auch mit neuem Artikel weiterführe.

      Den Lokalzeit Beitrag habe ich (als Aachener) auch gesehen und war ebenfalls positiv überrascht. Es gibt ja Personen, die hoffnungsvoll auf die Pläne zum Gemeindeanbau schauen. Ich war bislang – eben wegen des UN-Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel, sehr skeptisch und bin es noch. Das sich Teile der USA bereits (mit ein wenig Gerangel mit der DEA) seit Jahren über das UN-Abkommen hinwegsetzen, war für mich ebenfalls nur ein geringes Signal zur Hoffnung. Immerhin sind US-Bundesstaaten gegenüber dem eigenen Staat (den USA) ja ohnehin sehr frei in vielen Bereichen (siehe nur das Waffenrecht). Zudem setzen sich die USA (wie alle Mächtigen dieser Welt) ohnehin gern erfolgreich gegen UN-Beschlüsse zur Wehr oder missachten diese. So wie ich gestrickt bin, würde ich eher sagen: Zuerst muss dieses unsägliche Abkommen gänzlich gestrichen werden – dann ist der Weg für alle Länder dieser Erde wieder frei eine vernünftige Drogenpolitik zu machen – mit welchen Modellen auch immer.

      Wenn ich jedoch die Entwicklungen der letzten 15 Jahre (in vielen Bereichen) Revue passieren lasse, sehe ich, dass die meisten signifikanten Entwicklungen und Veränderungen (meist negativer Art) oft entgegen scheinbar festgeschriebener Grundsätze durchgesetzt wurden. So war die erste wirkliche Beteiligung Deutschlands an einem Krieg der Einsatz im Kosovo – dafür gab es auch kein UN-Mandat. Bis dahin war eine deutsche Kriegsbeteiligung (und dann auch noch ohne Absegnung der UN) unvostellbar – der totale Tabubruch. Da wurden also einfach Fakten geschaffen, die heute vielen normal vorkommen. Diese Liste könnte man fortsetzen.

      Es scheint also tatsächlich möglich, die UN einfach als „Labergremium“ oder „gutes Gewissen der Weltgemeinschaft“ zu betrachten, das man ignoriert wenn es gerade nicht passt. Abkommen zu Streubomben (das Deutschland als großer Rüstungsexporteur jedoch gar nicht erst unterschrieb) gibt es ja auch. Allerdings sind das alles andere Dinge, als ein unterschriebenes Abkommen einfach (plötzlich denn seit 40 Jahren wird es ja eingehalten) zu ignorieren bzw. die Lücke (Wissenschaftliche Zwecke) extrem auszudehnen – gleiches gilt für die Niederlande und alle Unterzeichner.

      Der fehlende regulierte Anbau war von Anfang an der fehlende Baustein in der niederländischen Cannabispolitik. Damit wäre ein wirklich schlüssiges Modell geschaffen und die organisierte Kriminalität hätte sich nicht so ausbreiten können. So wurde ein System geschaffen, dass es kleinen Coffeeshopbetreibern schwer machte und die erfolgreichen waren/sind häufig auch in ein System eingebunden, in dem sich schwarz und weiß nicht trennen lassen. Das trägt nicht zum guten Ruf der Branche bei. Das sich NL zum Cannabisversorger für halb Europa entwicklelt hat, liegt klar an diesem Ungleichgewicht. Ich gehe so weit zu behaupten, dass vielen CS-Betreibern gar nicht wohl ist, wenn sie an den Gemeindeanbau denken. Denn dann wären sie wirklich nur auf die Umsätze in den Läden angewiesen – die Sachen die hinter den Kulissen laufen (wohlgemerkt nicht bei allen) fielen dann weg.

      Mir persönlich wäre es sehr sympathisch wenn es in NL (und am besten auch hier, wo es noch keine verkrusteten Strukturen gibt) eine Menge kleine Coffeeshops geben würde, wo alles ganz legal ist und das Gras aus kontrolliertem Anbau stammt. Damit wird man als CS-Betreiber sicher kein Millionär mehr, aber das ist ja auch kaum ein Kneipenwirt einer Eckkneipe. Ich glaube noch immer, das Mittel gegen Overlast sind wieder mehr Coffeeshops. Also müssen dringend neue Lizenzen her und ein weg von den Megashops fände ich sehr wünschenswert. Ob das durchsetzbar ist, sollte es erstmal Gemeindeanbau geben, bleibt abzuwarten wie die gesamte Entwicklung. Ich sehe in NL momentan eher die Abwärtsspirale.

      • Ja, alles eine Sache des Betrachtungszeitraums.
        Seit dem 01.05.2012 ist die Entwicklung in NL eher sehr positiv zu sehen. Immer mehr VVD’ler kämpfen gegen ihren eigenen Minister – erst gestern hat sich der Tilburger Rat auf Antrag der VVD der Gemendeteelt forderung angeschlossen. Das ist gleichzusetzen damit das die Aachener CDU der Merkel sagt: „Unsere Probleme können wir ohne die Berliner Starrsinnigkeit viel besser lösen – und deswegen fahren wir in dieser Sache eine 180° Wende“ Vergleichbares Verhalten sucht man in der CS Politik der Niederlanden, insbesondere in den letzten Jahren vergeblich und steht völlig entgegen dem Trend der die letzten Jahre gefahren wurde.
        UN: die praktizierte NL-Cs Politik ist zu 0% mit den UN-Verträgen vereinbar… Trotzdem gibt es CS… WEIL die NL die Verträge immer unter dem Vorbehalt ihre Softdrug Politik weiterzuführen unterzeichnet bzw. ratifiziert haben. Dieser Vorbehalt lässt sich ohne Konsequenzen auf Gemendeteelt ausweiten.
        Kopf hoch! Das wird werden – dort wie hier.

      • wilde13

        Juchhuu, Antonio ist wieder da!

        Das freut mich ! Hatte mich etwas beunruhigt, so lange nirgendwo was von Dir zu lesen, obwohl ich mich dunkel an einen Kommentar erinnern konnte, wo drin stand, dass Du erst mal nicht in der Form vertreten bist, wie bis Ende Februar. Den habe ich aber nicht zurück gefunden.
        Und natürlich freue ich mich, daß Du Dich gefreut hast!
        Extra Grüße an das ganze Team und nochmal vielen Dank für die ganze Arbeit!

  • dionocla

    Um standardisierten Arznei-Cannabis zu medizinischen Zwecken zu verwenden, hier ein paar Tips:

    1) Man sollte „austherapiert“ sein, d.h. klassische Medikamente der schulmedizinischen Standardtherapie wirken nicht ausreichend oder verursachen starke Nebenwirkungen.

    2) Unbedingt das ACM-Magazin 2013 lesen, hier sind alle wesentlichen Informationen übersichtlich zusammengefasst:
    http://www.cannabis-med.org/german/download/magazin.pdf

    3) Einen Arzt suchen, der dem Thema gegenüber aufgeschlossen ist. Hierzu am Besten den ACM (Franjo Grotenhermen) fragen, er kennt einige solcher Ärzte.

    4) Wenn Ihr nicht gerade bestimmte Krankheiten habt (z.B MS oder starke Schmerzen) könnt Ihr Cannabis-Medikamente nur als Off-Label-Use verschrieben bekommen und müsst die Kosten meist selbst tragen (min. 200 € im Monat) – aber dafür habt Ihr STANDARDISIERTE Cannabis-Wirkstoffe ohne Schwankungen in Stärke, Wirkung und Qualität. Ausserdem konsumiert Ihr dann LEGAL, was auch eine gewaltige psychische Entlastung sein kann !!

    • Anonymous

      gibt es eine seite wo ärtze stehen die pro hanf sind?

  • sire716

    off-lable-use? hmmm, wie muss man denn das verstehen?

  • Gerd50

    Bisher darf Hanf in Form von Sativex oder Dronabinol nur bei
    wenigen Krankheiten wie MS verschrieben werden. Die Kosten
    sollten Krankenkassen übernehmen, was die aber nur ungern machen.
    Wegen der Möglichkeit der Kostenübernahme bei einer gelabelten
    Erkrankung nennt sich das Label-Use.

    Angenommen jemand möchte Hanf gegen Menstruationsbeschwerden
    verschrieben bekommen, so ist auch das möglich, wenn man einen
    Arzt findet, der Hanf verschreibt. Doch die Kosten müssen selbst
    übernommen werden, da es sich nicht um eine gelabelte
    Gesundheitsstörung handelt = Off-Label-Use.

    • sire716

      da ich als mann ja eher indirekt unter menstruationsbeschwerden leide (*gg*), könnte ich also mit meinem arzt darüber reden, ob die andauernden schmerzen, die mein muskel-und gelenkrheuma verursacht, mit thc-produkten behandelt werden könnten.
      müsste ich dann die ganze behandlung selber zahlen oder bezieht sich das nur auf den erwerb des jeweiligen produktes bzw. die kasse würde das medikament nicht, die behandlung durch den arzt aber zahlen?

    • Das stimmt so nicht ganz. Die Präparate haben einen größere Bandbreite an Krankheiten, bei denen sie verschrieben werden dürfen. Du hast die Schmerztherapie auch komplett vergessen. Deswegen habe ich ja auch Dronabinol verschrieben bekommen. Ob es übernommen wird oder nicht entscheiden die Kassen, bzw. die Tarife. Meine KK hat meine Dronabinol-Behandlung nicht übernommen, da es nicht von meinem Tarif abgedeckt wird (Privatversichert im Basistarif). Dies war aber durchaus von mir erhofft, da es sich positiv auf dem Antrag der Sondergenehmigung auswirken wird, die ich hoffentlich in Naher Zukunft stellen kann.

      • jack daniel

        Mobo!mit dem Dronabinol merkt mann da einen rausch oder nicht?oder hilft es nur gegen die schmerzen?!habe auch probleme mit dem rücken!und es wird nicht besser!

        • Ja, es gibt einen Rausch. Wenn Cannabis bei deinen Schmerzen hilft, dann sollte das Dronabinol auch tun. Ist aber sauteuer.

          • jack daniel

            ja sauteuer ist das kiffen auch!

          • Ist aber noch teurer als Kiffen.

  • anonimo

    Hmmm wenn mann so eine genehminug kriegt kann mann gleich sein Fhrenschein abgeben oder nicht?

    • Im Gegenteil. Cannabis wird dadurch von der „Droge“ zum „Medikament“.

      • Anonymous

        kennt einer ärtze?oder eine seite wo welche stehen?

        • Erstmal brauchst du eine Krankheit dafür! Als allererstes solltest Du mal Deinen behandelden Arzt nach Dronabinol fragen.
          Dummerweise haben die aber oft gewisse Vorbehalte / Vorurteile.
          Darf ich fragen, was du für eine Krankheit hast und aus welcher Region du kommst?

          • Anonymous

            nrw bei köln/bonn!komplizierte migräne und reizmagen!

      • Anonymous

        WENN es zum Medikament wird.
        Was passiert, wenn du deine ganze „Drogengeschichte“ dargelegt hast, und der Antrag wird abgelehnt?
        Gibt es da so etwas wie Schweigepflicht im Genehmigungsprozess? Und? Halten „DIE“ sich daran?
        Fragen über Fragen.
        streuner

        • Deine Vorgeschichte ist irrelevant. Bei dem Antrag geht es darum, ob Cannabis JETZT AKTUELL das Mittel ist, was dir als einziges hilft bzw. was du als einziges verträgst.

  • anonimo

    Aber unter medikamente einfluss zu fahren ist man sein Fuhrenschein auch los und mit mittel was die Polizei hat(wisch,urintest) ist es ein problem nachzuweisen das mann nicht unter einfluss fahrt oder nicht?

    • Unter Medikamenteneinfluss ist es nicht verboten Auzto zu fahren. Dein Arzt kann es dir verbieten.

      • Wollte ich auch erst nicht glauben – widerspricht auch jeder Logik. Aber da ich am Samstag mit einigen Patienten sprechen konnte: DAS IST SO! DU DARFST DANN KIFFEN UND FAHREN!

  • dionocla

    >>>gibt es eine seite wo ärzte stehen die pro hanf sind?>>>

    => Nein, aber der ACM kann Auskunft geben. Oder man spricht mal mit dem eigenen Arzt drüber, dabei sollte man ihm das hier überreichen (das erhöht Eure Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit enorm):

    http://data.aerzteblatt.org/pdf/109/29/m495.pdf

    Was den Führerschein angeht: Bei einer Kontrolle hat man wesentlich bessere Karten, wenn man eine medizinisch begründete Therapie nachweisen kann, siehe hier:

    http://www.cannabis-med.org/german/schutz_straf.pdf

    Meiner Meinung nach führt kein Weg am ACM vorbei, wenn man ernsthaft den medizinischen Weg gehen und seine Medizin endlich legalisieren will – aber es lohnt sich. An den ACM angeschlossen ist auch der SCM, das einzige deutsche Selbsthilfeforum für Cannabispatienten. Es gibt bundesweit keinen seriösere und bessere Informationsquelle als den ACM.

    • Elli

      Aber letztlich muss es doch von der Opiumstelle genehmigt werden, deshalb nützt das vielleicht Leuten mit irgendwelchen Krankheiten, aber Otto-Normalbürger der nichts hat hilft das auch nicht, leider. Aber diese Box von PerVers mit 19% ist schon geil. So wie der beim Rauchen abgeht, ist er das nicht gewöhnt und zeigt, was man wahrscheinlich normalerweise so bekommt. (-_-)

      • Bedrocan ist wirklich krass. Der Weg zur Sondergenehmigung ist es wert ;-)

  • YesYo

    Finde ich ja krass das der ne Genehmigung bekommen hat weil er „ADHS“ hat.
    Das ja richtig geil wenn die schon für solche Sachen verschreien.
    Freut mich für die Leute die endlich ihr Leid lindern können ohne sich zu diskriminieren.

    Gibts da schon Statistiken drüber wieviele Leute so ein Ding haben ?

    • Ein bisschen weniger als 200. Tendenz steigend. Ich gehöre bald auch dazu ;-)

      • Anonymous

        Ich hoffe, du dokumentierst uns deinen Weg zu der Genehmigung.

        Und, zu den deutschen Medien ein Fundstück.

        Als 2001 der Drogenkonsum legalisiert wurde, schrie die UN auf. Zu gefährlich, zu unbedacht sei die Legalisierung jeglicher Drogen. Und in den ersten Jahren schien es so, als behalte die UN mit ihren Befürchtungen recht: In den Folgejahren stieg der Drogenkonsum an. Aber als der Schock verdaut wurde undim Jahr 2009 der Weltdrogenbericht erschien, kam man für Portugal zu dem Schluss, dass es scheint, als hätten sich eine Reihe von drogenbezogenen Problemen verringert.

        http://diefreiheitsliebe.de/drogenpolitik/eine-neue-drogenpolitik-muss-her-portugal-machts-vor

        streuner

      • pirat

        Ist diese Zahl aktuell? Ende letztes Jahres waren es genau 86 Patienten! Das wäre ja dann wirklich eine steigende und erfreuliche Tendenz,wenn auch auf geringem Niveau(evtl neue Diensanweisung?), , nachdem sich 2 Jahre fast nichts getan hat und die Genehmigung sehr restriktiv verteilt wurden. Bisher wurden auch „Vorbestrafte“ von einer Genehmigung ausgeschlossen, aber auch dies scheint sich geändert zu haben,

        • pirat

          @ mobo oh verrutscht, das war eine Frage bzw Kommentar zu den 200 Ausnahmegenehmigungen

  • onno

    Maastricht soll wieder öffnen wenn die Shop aus dem Zentrum umziehen. Alles weitere bei coffeeshopniu.nl

  • Hunter S Thomson

    Der URL tuts nicht

  • onno

    Wenn mein onno fällt zieht Limburg nach denke ich

  • sire716

    toi toi toi!!! das liest sich verdammt gut !

  • Pingback: Alle gegen Onno – Maastrichts Gemeinderat rebelliert | Kein Wietpas!()

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