Reportage Maastricht: Von einer Demonstration, die keine Overlast verursachte

Am gestrigen Samstag fand in Maastricht die Demonstration gegen I-Kriterium, 15%-Kriterium und gegen die Diskriminierung von Touristen durch die Politik von Ivo Opstelten und lokal ganz besonders durch Bürgermeister Onno Hoes statt. Leider war die Teilnehmerzahl absolut enttäuschend. Darüber berichte ich aber nicht in meinem bekannten, nüchternen Nachrichtenstil, sondern möchte Euch von Anfang bis Ende auf meinen ganz besonderen Maastricht-Trip mitnehmen. Denn auch wenn die Demo wohl nichts bewirkt, war es doch eine interessante Erfahrung für mich und ein toller Tag, von dem ich keine Sekunde missen möchte.

Ein paar aufrechte Aktivisten ziehen durch die Brusselsestraat - Photo: Antonio Peri

Ein paar aufrechte Aktivisten ziehen durch die Brusselsestraat – Foto: Antonio Peri

Es ging gegen die bestehende Diskriminierung von Touristen in Maastricht und generell in den drei Südprovinzen. Die „Frontstadt Nr. 1“ empfing die Teilnehmer mit leicht stürmischem aber sonnigem Wetter. Der Weg nach Maastricht mit der Lijn 50 weckte Erinnerungen. Seit beinahe einem Jahr bin ich die Strecke über Land nach Maastricht nicht mehr gefahren. Zum ersten Mal fuhr ich mit dem Bus nach Maastricht ohne die Absicht zu haben, einen Coffeeshop aufzusuchen. Im Gegenteil – sogar Tabak und Papers habe ich nicht mitgenommen.

Denn heute brach ich auf radikale Weise mit mehreren, bislang nie gebrochenen, Gewohnheiten. Bin ich bisher immer bedacht gewesen möglichst nicht aufzufallen und evtl. als Overlast empfunden zu werden, fuhr ich heute nach Maastricht um zu demonstrieren. Mehr noch – ich hatte zugesagt, dort öffentlich zu reden und das auf Deutsch und per Megaphon. Aus tiefster Überzeugung war ich auf dem Weg etwas zu tun was völlig gegen mein eigentliches Verhalten im Ausland verstößt. Ich fuhr in ein anderes Land, um dort auf der Straße den Maastrichtern per Megaphon entgegenzurufen, was ich von ihrem Bürgermeister und der Coffeeshop-Politik der Stadt halte.

Seit mobo die Demo in Maastricht angekündigt hatte war mir klar, dass ich dort meine erste Pro-Hanf-Demo erleben würde, wobei ich durchaus demoerfahren bin. Nur im Ausland und für Cannabis hatte ich bisher noch nie demonstriert. Stammleser von kein Wietpas! wissen, warum mir Maastricht ein so großes Anliegen ist. Die Entscheidung selbst das Megaphon zu ergreifen und mich damit auch mit meinem Gesicht, wenn auch noch per Nickname, für die Sache einzusetzen und damit noch mehr Bedenken, Rücksichtnahmen und bisherige Grundsätze über Bord zu werfen kam spontan in der vorletzten Nacht beim Chat mit dem Organisator von Anonymous. Auch das eine Premiere für mich.

In Maastricht kam ich gegen 13:15 an. Den Treffpunkt am Bahnhof bis 12:50 hatte ich also verpasst und so ging ich direkt Richtung Markt und stieg schon in Ceramique aus. Mein Weg führte mich durch die Rechtsstraat, vorbei am Coffeeshop Maxcys, der jetzt nur noch von 14 – 0 Uhr geöffnet hat. Am Ende der Rechtsstraat standen drei marokkanische Straßendealer, die allerdings nicht aggressiv vertickten, sondern nur vom geschulten Auge als solche zu erkennen waren. Generell war es, als hätte sich die Stadt extra für diesen Tag ihr friedlichstes Makeup aufgelegt. Es war voll – die guten Menschen dieser Welt beim Samstags-Shopping. Flaneure und Menschen beim zweiten Frühstück in den Straßencafés. Weit und breit keine Drugsrunner außer den dreien auf der anderen Maasseite. Als ich in die Hoendertstraat einbog und am geschlossenen Easy Going vorbeilief, sah ich Absperrgitter auf beiden Straßenseiten und hoffte beinahe schon, dass die Demonstration so groß erwartet wurde, dass die Absperrungen, die sich auf dem Markt fortsetzten, dafür aufgestellt wurden. Nichts konnte weiter von der Realität entfernt sein als dieser Wunschtraum.

Das kleine Häuflein, das sich rund um das Minckeleers-Denkmal versammelt hatte, war trotz einiger, an weiteren Absperrungen aufgehängten, Flaggen von der anderen Seite des Marktes schon kaum zu erkennen. Dafür konnte man die bis dahin etwa 30 – 40 Leute jedoch schon gut riechen. Der Mann mit der Fackel hatte eine Runde Feuer spendiert und jeder zweite hatte einen Joint am Start. Hanfgleichstellen war noch nicht da und ich, wie es aussah, der einzige Deutsche dort. Zwei Aktivisten mit Guy-Fawkes-Masken verteilten Flyer und versuchten, mit den Passanten ins Gespräch zu kommen. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, gaben sie mir auch ein paar Flyer und zeigten mir noch den Organisator, mit dem ich gechattet hatte. Da stand ich also nun und war ein wenig unsicher, wie ich die Maastrichter in Sommer-Einkaufslaune denn ansprechen sollte – und in welcher Sprache.

Glücklicherweise wurde mir diese Entscheidung abgenommen, denn mich sprach jemand an, der sich auf Englisch erkundigte, was für eine Demonstration das wäre. Ich gab ihm den kleinen, schmucklosen und inhaltlich fragwürdigen Flyer und erklärte ihm, worum es geht. Es stellte sich heraus, dass er Amerikaner aus Kansas war, der in Maastricht Jura studiert. Er war ein paar Mal in den Coffeeshops und hat geraucht, war aber nicht wirklich ein Kiffer und hatte auch null Ahnung, aber viel Interesse an der aktuellen politischen Situation und natürlich an den rechtlichen Fragen.

Während ich mit dem Amerikaner sprach, traf Hanfgleichstellen ein, der leider nur Zeit bis Viertel nach Drei mitgebracht hatte. Nachdem der Ami auf den neuesten Stand der Coffeeshop-Politik seiner Wahlheimat gebracht war und ich noch etwas über die Entwicklung in den USA mit ihm besprochen hatte, konnten wir uns begrüßen und kurz darauf war auch schon Nol van Schaik da. Ab da stieg die Stimmung – zumindest bei mir. Nachdem Hanfgleichstellen und Ivo auf den Stelzen bereits den Weg zu Nol nach Haarlem zurückgelegt haben um ihn dort in einem seiner Coffeeshops, dem Willie Wortel Indica, zu treffen, kannte ich ihn persönlich noch nicht und freute mich daher, ihn hier noch vor dem nächsten Wochenende kennenzulernen. Mitgebracht hatte er ein Kamerateam von JDTV, die ihn von einem #Ams 420 zum nächsten ein Jahr lang begleiten (die haben auch das Wietsauce-Video gemacht) und einen französischen Rechtswissenschaftler, der sich mit Drogenpolitik befasst. Marianne und Willem vom Coffeeshop Toermalijn waren auch da.

Nachdem der Organisator mit seiner, etwas unzusammenhängenden, Rede fertig war, kündigte er mich an und gab mir das Megaphon. Die 15 Minuten Redezeit, die zuvor ausgemacht waren, würde ich per Megaphone ohne freie Hände niemals schaffen. Meine sorgsam vorbereiteten Fakten, das Konzept des rhetorischen Fünfsatzes, als Leitfaden auf Kärtchen dabei, blieben in der Jackentasche. Hier war der laute Agitator gefragt, der Stimmung macht. Halbwegs rund und mit Applaus brachte ich die erste Rede am Markt hinter mich. Nol gab mir danach die Hand und danach zeigte er mir, wie dass ein alter Hase macht. „Diese Politik ist lächerlich!“ rief Nol van Schaik mehrfach in Richtung Rathaus. Nol betonte wie ich, dass es sich um gewöhnlichen Tourismus handelt und keineswegs um Overlast, die allerdings jetzt von den Drugsrunners verursacht wird.

Dass der Umsatz mancher Geschäfte weiter sinkt und es, entgegen dem Abschaum-Zitat von Onno Hoes, in Maastricht sehr wohl auch Luxus-Touristen gab, wurde deutlich, als mir ein Mitdemonstrant erzählte seine Freundin arbeite in Maastricht in einem sehr teuren Bekleidungsgeschäft. Ein T-Shirt kostet da 150€ sagte er. Nun hatte sie dort Kunden, die einmal im Jahr kamen und wohl immer ordentlich kauften. In diesem Jahr waren sie wieder da – zum letzten Mal wie sie der Angestellten sagten. Sie seien nicht wegen der Museen nach Maastricht gekommen, sondern um Joints zu rauchen. In diesem Jahr waren sie nicht willkommen und durften nicht in die Shops. „Daher kommen wir im nächsten Jahr nicht mehr – Shoppen können wir auch in Milano.“

Nol van Schaiks Engagement ist unerreicht. Dabei könnte er eigentlich die Füße hochlegen – die Situation in Haarlem dürfte wohl eine der besten in ganz Nederland sein – und ich glaube nicht mehr daran, dass das Zufall ist. In Haarlem dürfen die Coffeeshops sogar 1 KG anstatt nur 500g bevorraten. Seine Maastrichter Kollegen dagegen erleben die Hölle auf Erden für jeden Geschäftsmann. Wären sie zuvor nicht alle schon so wohlhabend geworden, könnten sich die Shopbetreiber aus Maastricht ihre Passivität nicht leisten. Aber ich frage mich vor allem wo die 400 entlassenen Maastrichter Shopmitarbeiter waren. 2 Gesichter habe ich als Shopmitarbeiter erkannt – es mögen ein paar mehr gewesen sein. Sehr enttäuschend war, dass sich nicht einmal Marc Josemans sehen ließ.

Onno Bedankt - das geschlossene Café to the Point - Photo: Antonio Peri

Onno Bedankt – das geschlossene Café to the Point – Photo: Antonio Peri

Erst gegen 15:15 gingen wir vom Markt durch die Brusselsestraat zum Vrijthof. (Da sollte die Demo eigentlich schon auf dem Vrijthof sein und in den gemütlichen Teil übergehen – daher der Fehler im Bericht von Maastricht dichtbij, der das Ende der Demo für 15.15 am Markt darstellt und schreibt: „… Nachdem sie zu Ende demonstriert hatten, zogen sie friedlich in Richtung Innenstadt.“ Das war der Marsch zum Vrijthof – nicht das Ende der Demo, liebe Maastricht dichtbij-Reporter). Dort kamen wir am Café To the Point vorbei, dass eine Zeit lang illegal Wiet verkauft hat und nun geschlossen ist. Dort machten wir einen kurzen Zwischenstopp und der Organisator von Anonymous sprach. Die Fenster des „To the Point“ sind mit Wünschen an Onno bemalt.

Auf dem Vrijthof angekommen wurde noch einmal das Megaphon bemüht aber diesmal kam ich von Anfang an aus dem Konzept, weil ich Englisch reden sollte, aber wegen der ganzen anderen Gespräche Nederlands – oder eine Mischung aus Deutsch, Englisch und Niederländisch. Ich hielt die zweite Kurzansprache dann noch ohne nennenswerte Fakten, die ich doch wusste und die ich notiert hatte. zu nennen und weitaus unsicherer als die erste Rede am Markt. Meine zweite Ansprache war, bis auf eine Passage, schwach. Ich habe meine Verwunderung darüber ausgedrückt, dass Bürgermeister Hoes als Angehöriger einer Minderheit so unsensibel gegenüber den Belangen einer anderen bedrängten Minderheit ist? Die Frage kam gut an und es ging bei den Ansprachen ja hauptsächlich darum die Proteststimmung zu befeuern, die nicht recht in Fahrt kommen wollte. Eigenlob stinkt, aber ich bin stolz darauf, eine Form gefunden zu haben, die politisch korrekt ist und trotzdem thematisiert, was so viele denken sich aber aufgrund der hohen Fettnäpfchengefahr nicht zu sagen trauen. Und eine Relevanz hat diese Tatsache auch – Onno Hoes sollte wissen, was Diskriminierung ist und welche Gefahren darin liegen, wenn man dieser die Tür öffnet. Welche Gruppe ist dann die nächste?

Danach löste sich die Demo dann auch recht schnell auf. Revil O – ein sehr netter Typ und der einzige deutsche kein Wietpas!-Leser auf der Demo, konnte leider auch nicht gemütlich bleiben, da er ungünstig geparkt hatte und das Ticket ablief. Nol fragte mich, wo der nächste Coffeeshop sei. Ich wusste noch nicht warum, aber dann wollte sich Nol verabschieden und sagte, er würde noch jemandem – dem zweiten Amerikaner des Tages, der jedoch in Belgien wohnte, Gras kaufen gehen. Daraufhin fragte ich Nol, ob er das für mich auch machen könne. Es hätte nicht besser kommen können, denn Richard, der Amerikaner aus Alabama, wollte ins Kosbor. Die Aktion wurde von JDTV gefilmt. Als Nol im Shop war, winkten uns die Türsteher von innen auf die andere Straßenseite herüber, kamen aber nicht raus zu uns. Nol sagte denen natürlich was abgeht, und wohl auch, dass wir frühere Stammkunden sind. Und dann kam er wieder aus dem Kosbor heraus (Nol musste dass zweimal machen wegen der Kamera, die ihn wohl beim ersten Mal nicht richtig gefilmt hatte). Er hatte für jeden 2 Gramm gekauft. Einmal Amnesia und einmal Cheese. Ich sagte sofort: „I`m the Amnesia-Guy“ – und das mit Recht. Amnesia war auch mein Lieblings-Weed aus dem Kosbor. Immerhin gab es dafür 2008 den 1st Price in der Kategorie Coffeeshop Bio-Haze. Die Qualität nach einem Jahr in dem ich nicht dort kaufen konnte, war noch immer dieselbe. Das spricht für das Kosbor. Selbst bei dem 13,50€ Amnesia ist die Qualität seit der Einführung 2008 unverändert gut. Richard freute sich ebenso über sein Cheese. Nol wollte kein Geld, sondern schenkte uns je 2g mit den Worten: „Because I`m ashamed for my country.“ Dann sollten wir noch kurz etwas zu Opstelten in die Kamera sagen. Da habe ich irgendeinen Mist auf Englisch gequasselt – war völlig unvorbereitet. Hoffentlich schneidet JDTV das raus. Mir war eigentlich danach zu sagen: „Danke Ivo, ohne Deine bescheuerte Politik, würde ich diese coole Aktion nicht erleben.“ Aber Ziel der Aktion (die ihr bald ansehen könnt) war ja den Irrsinn der Ausländerdiskriminierung darzustellen. Ich war da aber einfach nur noch überwältigt von Nol van Schaiks freundlicher Art und der Großzügigkeit. Mir war es fast ein wenig peinlich, das anzunehmen. Er ist spätestens jetzt mein absoluter Lieblings-Shopbetreiber. Schade, dass Haarlem so weit weg ist.

Diese Aktion war natürlich das persönliche Highlight und machte die laue Demo mehr als wett. Strafbar dürfte sich dabei übrigens niemand von uns gemacht haben. Der in Belgien lebende Richard durfte seine 2 g sogar geduldet mitnehmen. Nol und sein Team verabschiedeten sich dann und wir alle – auch die Leute von JDTV, sehen uns am nächsten Wochenende in Amsterdam wieder.

Der Flyer, den Anonymous gedruckt hat, war Sinnbild der ganzen Demonstration mit Ausnahme des Auftritts von Nol van Schaik. Nur als er sprach, kam bei mir echte Demo-Atmosphäre auf. Klein, unauffällig und etwas wirr wie der Flyer war auch die Demo über die meiste Zeit. Die Jungs von Anonymous haben es absolut gut gemeint und nach ihren Kräften versucht eine Demo auf die Beine zu stellen. Wir sollten dankbar sein, dass überhaupt jemand ca. 1 Jahr nach Einführung des Wietpas in Maastricht eine Demonstration angemeldet hat. Der VOCM, dessen Mitglieder durch Nichterscheinen auffielen, hat dies ja nicht auf die Beine stellen wollen. Das passt dazu, dass der VOCM auf seiner Homepage die letzte neue Nachricht im Dezember veröffentlicht hat. Auch wenn man diese Demonstration in vielen Punkten hätte anders organisieren müssen, fehlte doch einfach die Masse Mensch. Es mag mit der zeitlichen Nähe zum 420 Smokeout zusammenhängen, dass so wenig „normales Kiffervolk“ anwesend war. Die Abwesenheit der Maastrichter Shopbetreiber und der Mitarbeiter entschuldigt es aber nicht. Während selbst die Branche, der es in dieser Stadt seit einem Jahr so massiv an den Kragen geht und die über 400 Mitarbeiter entlassen musste, scheinbar null Interesse an dieser Form der politischen Teilhabe oder des Protests zeigt, kämpfen frischgebackene Anonymous-Aktivisten mit den bescheidenen Mitteln, die sie haben.

Diese Demo hat ganz bestimmt keine Overlast verursacht und es gab keinen Grund, die anfänglichen 5 Überwacher zu verstärken. Damit wird natürlich ein fatales Signal gegeben: Nämlich dass Opsteltens und Hoes Politik akzeptiert wird. Die nachher angegebenen 272 Teilnehmer, habe ich nicht gesehen. Nol schreibt bei sich im Blog von 50 Personen, das würde ich fast genauso sehen. Insgesamt, mit denen die kamen und gingen, mögen es aber dann doch 70 gewesen sein. Die wenigen Aktivisten gingen zwischen den tausenden Menschen in frühlingshafter Bummellaune unter, wären da nicht das Megaphon und die Fahnen gewesen. Bei der Gelegenheit sollten wir, da wir gerade Plakate für kein Wietpas! drucken, auch einmal über eine kein Wietpas-Fahne nachdenken. Für Demos ist das immer gut und noch lesbarer als T-Shirts. Ich war schon auf großen Demos mit einem guten Gefühl und auch schon auf Demos wo man mit 50 Mann durch die Stadt läuft und sich etwas blöd vorkommt. Daher lasse ich mich auch von einer enttäuschend kleinen Demo nicht demotivieren – im Gegenteil. Ich habe einen tollen Tag erlebt und eine Anekdote mehr, die ich mal irgendwann meinen Enkeln erzählen kann.

Mit Richard habe ich dann noch bis kurz vor 18 Uhr gequatscht und an der Maas ein Tütchen aus meinem Amnesia geraucht. War toll mein Englisch zu entstauben und die internationale Atmosphäre zu genießen. Das perfekte Warmup für Amsterdam.

Wie versprochen nun ein erstes Video:

Antonio Peri

Als Grenzbewohner des Dreiländerecks Deutschland/Niederlande/Belgien und damit natürlicher Europäer, betrachte ich die gesamte Region als meine Heimat. Die Fortschritte im Zusammenleben habe ich immer als angenehm und befreiend erlebt. Als drogenerfahrener Mensch, habe ich jedoch schon seit vielen Jahren gesehen, wie sich die Niederlande, die einst ja so berühmt für ihre pragmatische Drogenpolitik waren, schleichend verändern. Die schleichende Entwicklung war vorbei, als der Wietpas in den drei südlichen Provinzen eingeführt wurde – nun endlich war eine größere Öffentlichkeit für das Thema empfänglich – daher freue ich mich, Autor auf Kein Wietpas! zu sein. Sämtliche anderen Themen zur Drogenpolitik und Legalisierung behandele ich in meinem eigenen Blog: http://antonioperi.wordpress.com
  • Anonymous

    Wer fährt denn noch nach Maastricht ?
    Da gibt es ja nichts mehr zu rauchen !!!
    Das wahr abzusehen, dass da fast keiner hin will !

    • Und weil es da nichts mehr zu rauchen gibt lohnt es sich auch nicht dafür zu kämpfen das es dort mal wieder was zu rauchen gibt? Hanf scheint doch mitunter auch sehr seltsame Logiken zu fördern. Wer richtig Logisch gedacht hätte wäre zu dem folglich richtigen Schluss gekommen: Wo ne Hanfdemo ist – gibts auch was zu rauchen – dem war auch so – sogar umsonst… ;-)

    • Du merkst aber schon was…?

      Nachdenken ist ein schönes, deutsches Wort. Das kommt von: Nach dem Denken nochmal über das Denken denken, um zu erkennen, ob man auch richtig gedacht hat. Mach das mal – hilft manchmal… vielleicht auch Dir.

      Da gibt es außerdem schon was zu rauchen – nur nicht in den Shops für uns. Aber selbst die Logik stimmt nicht immer, wenn ein Engel Namens van Schaik vorbeikommt.

    • Anonymous

      Leute, die solche Kommentare von sich geben, sollten nicht von der hiesigen Berichterstattung profitieren!

  • Anonymous

    Vielen Dank für die schnelle, interessante und ausführliche Berichterstattung aus Maastricht!

  • Wunderbar geschrieben! Gerne gemacht, Antonio!

    • Nun nochmal verbessert + 1 Video eingestellt. Bin aber viel gespannter auf Dein Filmmaterial – sehen wir davon auch was bei Dir im Blog, oder ist das alles für das Projekt? Danke für Deinen Kommentar hier! :-)

  • Anonymous

    …schade, das Haarlem so weit ist… *rolleyes

    • Von mir aus halt weit – wer im Norden wohnt hat es natürlich nicht weit. Dazu kommt mein Führerschein-Prob – was meinste wie weit dann kleine Entfernungen werden. Ich weiß auch was wirklich weit ist. War auch schon in Kenia und USA – ein Interkontinentalflug ist es natürlich nicht nach Haarlem, aber eben zu weit für mich um da 1 mal pro Woche 5 Gramm holen zu fahren. Wollte damit ja nur ausdrücken, dass wenn Nol hier einen Shop hätte, ich gern sein Kunde wäre und nicht nur Nutznießer seines Aktivismus.

  • Ein sehr guter Text. Ich bereue es immer mehr, dass ich leider nicht dabei sein konnte.
    Aber durch das Lesen fühlt es sich fast so an, als sei man dort gewesen!
    Kurze Richtigstellungen: Ich war noch nicht in Maastricht und haben unseren Nol leider noch nicht persönlich getroffen. Das werde ich aber am Freitag nachholen :-)
    Zu Marc: In seiner letzten Mail an mich ließ er durchsickern, dass er nicht wirklich von der Demonstration als politisches Druckmittel überzeugt ist.
    Und meines Wissens nach ist die niederländische Demonstrationskultur generell nicht sonderlich ausgeprägt. Wären Coffeeshops in Frankreich geschlossen, sähe das wohl etwas anders aus…
    Trotzdem kann man natürlich nur über das Fehlen der Betroffenen (Ausländer, Shopbetreiber und -Mitarbeiter (vor allem die ehemaligen) und vielleicht sogar Gewerbetreibende nur spekulieren.
    Vielleicht die vorherrschende Skapsis gegenüber Anonymus?
    Eine gewisse Teilschuld gebe ich mir auch selbst. Ich hätte die Demo im Vorfeld mehr pushen sollen. Da habe ich ehrlich gesagt ein schlechtes Gewissen. Die zeitliche Nähe zum #AMS420 war echt etwas ungünstig gewählt.

    • Und ich dachte – gerade Anonymous als Initiator wäre ein Garant für „massive“ Unterstützung aus dem eigenen internationalen Lager – Quasi nichts… Warum???
      Ich fand den Flyer derart gut gemacht,

      das ich vermut hätte, Anonymous hätten da als größere (internationale) Organisation mit hinter gestanden und entsprechenden Wirbel veranstaltet, so das die Angelegenheit es vielleicht sogar in die Glotze schaffen könnte. Bei anderen Aktionen gelingt das denen ja auch ganz gut.
      Soll KEIN massiver Vorwurf a la „Ihr Penner“ sein! Um so mehr den Hut ab an die, die es trotz so wenig Rückendeckung eben doch machen! Ich fand es nur wahnsinnig schade, das dem meiner Meinung nach sehr gut gemachten Demonstartionsaufruf selbst aus den eigen Reihen von Anonymous nur sooooo wenige folgten.

      • Den Flyer meine ich nicht. Der ist natürlich toll. Ich meine diese kleinen Zettelchen, die nur Schwarzweiß ohne jede Grafik in Mini-Schrift gehalten waren. Die ich am Anfang verteilt habe, die auf denen dass mit den 200 Alkoholtoten stand – Du erinnerst Dich jetzt sicher. ICh hab davon noch zwei – aber keinen Scanner hier. Versuche gleich mal, einen zu fotografieren. Wollte ich ohnehin noch posten, da ich diesen Flyer zweimal erwähne. Da die im Portemonaie waren, habe ich sie erstmal zum gerade werden in ein dickes Buch gelegt. Kommt in 10 – 20 min. Zum Glück ist Sonntag und die meisten Leute kommen jetzt erst online und mussten den Text nicht mit den ganzen Fehlern lesen.

        • War mir schon klar, das Du den Minizettel meintest… ;-)

          • Ach so, dann meintest Du, die anderen wären besser gewesen? Die habe ich nur im Internet gesehen, Farbdruck war für Flyer sicher zu teuer. Daher hätte ich mir auch Engagement vom VOCM gewünscht.

      • John

        Anstatt als Deutscher für die Niederlande zu Demonstrieren, sollte man sich lieber National aktivieren und auf Demos geben z.b. am 04.Mai in 8 Städten in Deutschland zum Global Marijuana March.

        Support den Deutschen Hanfverband!

    • Ich habe den Text auch inhaltlich in Punkto: „Du kennst Nol“ berichtigt.

    • Du meinst Du warst noch nicht in Haarlem um Nol zu besuchen. Da hab ich auch gezweifelt als ich das schrieb. Bei Ivo und Hanfi war es klar. Aber bei Dir war ich nicht sicher, dachte aber dann doch dass Du ihn kennst, da Du ja schon vor mir oft mit Nol gechattet hast und auch soviel mit Peter Lunk zu tun hast. Soll ich dass den nun noch kurz ändern im Text oder reichen Dir diese beiden Kommentare. Ich korrigiere ohnehin noch Flüchtigkeitsfehler die eben passsieren wenn man sich von 4:15 Uhr bis 10:00 Uhr an einen Text begibt.

      • Anonymous

        Fett, das du dir so viel Mühe gegeben hast und du für „uns“ 6 Stunden am Stück berichtet hast, danke dir sehr herzlich!

  • Toller Bericht! Wäre mein wagen nicht in der Werkstatt wäre ich sicher auch dorthin gekommen! :( wir sehen uns alle nächtes Wochenende hoffentlich zum Smokeout & Festival ! :)

  • BowWow

    echt schade das alles.
    50 leute ist natürlich hart, davon 3 deutsche, frag mich wo die ganzen früheren maastricht fahrer waren?
    und wenn es nicht mal marc josemanns für nötig hält dort zu erscheinen muss man sich natürlich wirklich an den kopf hauen.

    vielleicht sollte man so langsam mal die kategorie „Danke Marc“ in DANKE NOL. umbenennen, der mann scheint der einzige echte aktivist aus den reihen der coffeeshopbesitzer zu sein.

    schönes beispiel ist auch der sonst in den medien omnipräsente arjan roskam, zum thema wietpas hab ich erst einmal was von ihm gehört, die aktion mit richard branson im nl tv, dann nix mehr.

    bin ja mal echt gespannt wer der amsterdamer cs besitzer sich nächste woche blicken lässt.

    • BowWow

      muss grad mal bissl träumen, schöne aktion wäre es aufjedenfall wenn nächsten samstag ALLE amsterdamer coffeeshops von 16-18 uhr solidarisch schliessen und alle (gäste & personal) aufs smoke out schicken!
      ich weis, unrealistisch hoch zehn, aber so müsste es laufen find ich.

      • Unrealistisch hoch 10… WARUM eigentlich?
        Kleiner Warnstreik… für 2h… das geht ja selbst auf deutschen internationalen Flughäfen…
        Die Inaktivität des Gros der CS-Besitzer ist echt ERSCHRECKEND!

        • BowWow

          glaube es gibt unter dein betreibern einfach keine solidarität, nol mal ausgenommen.
          ich kenne nol leider noch nicht persönlich, aber alleine sen bewundernswerter aktionismus lassen mich ernsthaft überlegen in zukunft haarlem den vorzug vor amsterdam zu geben.

          bin schwerst enttäuscht vom fehlenden engagement in amsterdam, da muss erst einer aus haarlem kommen damit in DER kiffermetropole der welt überhaupt mal was passiert.

    • Ich habe ein Mal recht lange mit Nol und parallel ein bischen mit Wernard Bruining zusammengesessen.
      WOW! DA HÄTTE ICH NIE MIT GERECHNET!
      Nol ist tatsächlich in Gänze aufm Boden geblieben und liebt den Hanf in seiner Gesamtheit und DAS IST ES weswegen ich, der erstmal keinerlei Achtung vor Niemand hat, Nol mittlerweile jedoch SEHR achte.
      Er könnte sich im warmen Spanien „die Eier schaukeln“ und den Wahnsinn in der Heimat seinen Lauf gehen lassen. Selbst wenn ihm alle Shops verloren gingen wird er oder seine Kids nicht unter der Brücke hausen müssen. Stattdessen aber hat er diesen beschissenen Winter vorwiegend in den Niederlanden verbracht und agiert unentwegt für einen vernünftigeren Umgang mit Hanf – als Genussmittel, als Medizin, als Rohstoff. Was wir sehen sind seine Aktivitäten rund um den Wietpas und um 420. Das könnte alles noch Eigennutz eines profitgeilen Coffeeshopbesitzers sein. Das ist die Seite die wir sehen. Für das Kifferklientel aber völlig unbemerkt unterstützt er Wernard Bruining GANZ MASSIV (Zeit und Geld) in seinen Aktivitäten Cannabisöl im Medizinischen bereich zu etablieren und ein medizinisch, informatives Museum/Zentrum aufzubauen. „Nebenbei“ berät er die Stadt Haarlem, etabliert die keurmark, dreht Filme, ist international beratend unterwegs… usw. usf.
      Nol kämpft definitiv an jeder ihm zugänglichen Front für legalen Hanf und nicht nur dafür, das er als CS-Besitzer möglichst viele Kunden bedienen kann.

    • Ivo

      „vielleicht sollte man so langsam mal die kategorie “Danke Marc” in DANKE NOL. umbenennen, der mann scheint der einzige echte aktivist aus den reihen der coffeeshopbesitzer zu sein.“

      +1

      • Marc kämpft. Und er kämpft weiterhin. Meinen Dank hat er weiterhin!. Er geht den Weg des juristischen Kampfes. Das wissen wir alle hier! Er hat seinen Laden immer noch freiwillig geschlossen, weil er einfach nicht diskriminieren will!
        Nur, weil seine persönliche Methode des Widerstandes NICHT der Strassenprotest ist, sollten wir ihn nicht verurteilen.

        • BowWow

          die verantwortung an seine anwälte abgeben und die hoffnung in die hand eines fragwürdigen justizsystems zu legen ist sicherlich eine herangehensweise,
          allerdings fasziniert mich nol’s unermüdlicher und kreativer aktionismus weitaus mehr, und das als nichtmal unmittelbar betroffener vom wietpas.

          • BowWow: Meld dich mal bitte bei mir…

          • Also, Ohne zu sehr ins Detail gehen zu können… Wenn Dir Nol gefällt, kann Dir Marc nicht völlig Unrecht sein – denn Nol steht hinter Marc und sie stehen im ständigen Austausch…
            Es gibt sie immer – die Frontmänner und die Backgroundworker. In Nol vereinigt sich viel von beiden, ich Idiot halte mich an der Front auf, obwohl ich im Background viel effektiver wäre ;-)… und Marc ist aus dem Background wirkender Mainstreamworker der enorme Summen investiert und noch viel enormere Summen sausen lässt… ;-)
            Ich war auch enttäuscht das Marc nicht da war – nach längerem drüber Nachdenken aber… Marc war letzte Woche erst wieder im Belgischen Radio mit einem langen und garnicht mal so schlechten Interview. Marc wird von der Presse eine Plattform geboten – die Nol, eben wegen seiner „knallharten“ Linie, nicht (mehr) geboten wird.
            Bilder mit Marc, wie er mit dem Trupp durch Maastricht zieht könnten zu tiefst kontraproduktiv für seine Einsätze in den Mainstreammedien sein.

        • Anonymous

          naja naja naja .. freiwillig zu weil er ohne ausländer kein umsatz macht. ich mag diese glorifizierung überhaupt nicht, können wir es nicht einfach dabei belassen er ist ein geschäftsmann und tut das was er für richtig hält um weiter geschäfte machen zu können.. dieses ganze er opfert sich.. er tut dies und das er kämpft, sorry aber das glaubt eh keiner auser 5 man wovon einer du bist mobo ;-)

          ich sage nicht das er nichts tut, aber er tut es für sich, für sein geschäft für seine zukunft und sein umsatz, nicht weil er deutsche so mag, oder robin hood ist oder sonst warum

          • Quatsch!
            Es gibt nicht viele gute CS-Besitzer – RICHTIG! Die vom Toermalijn aus Tilburg – die sind auch 1a! (Waren z.B. auch in Maastricht).
            Josemans ist der „Antityp“ zu Steffen … ;-)… Immer adrett gekleidet, mit Fastglatze auch keine Probleme mit Haaren usw. Er ist der Mann den man ins Fernsehen und Radio einlädt – sogar bis nach Belgien – wenn es um die Sache Ausländerdiskriminierung in Coffeeshops geht.
            Marc macht das nur um sein zukünftiges Geschäft zu sichern – sagst Du – weil er Geschäftsmann ist. Schon witzig, das Marc von allen Limburger CS-Besitzern der einzig wahre Geschäftsmann ist und Anwälte bezahlt statt Gras zu verkaufen.
            Wenn Marc sein Verhalten also das eines puristischen Geschäftsmannes ist… WAS sind die anderen CS-Besitzer für ein Typus Geschäftsmann? 100 Dummbröslige Dösdaddel ?

          • Du hast dich mit Sicherheit noch nie mit Marc unterhalten, oder?
            Kannst Du Dir vielleicht vorstellen, wenn Dich alle Medien eines Landes + viele im Ausland ALS Den Ansprechpartner zum Thema halten? Marc gibt regelmässig Interviews für deutsche, niederländische, belgische, englische un und und Medienanstalten. Er erklärt immmer und immer wieder seinen Standtpunkt, seine Ziele. Und zwar Multilingual. Er ist mit seinem Prozess beschäftigt und ist mindestens genauso frustriert über die Verschiebungen wie wir.
            Und, man höre und staune: Er hat sogar ein Privatleben.
            Den Shop hat er zu, weil er nicht diskriminieren will. Diesen Standpunkt hat er immer und immer wieder betont. Laden zulassen (und weiterhin Miete zu zahlen) ist mit Sicherheit weitaus weniger lukrativ als für die Landsleute zu öffnen.
            Warum er nicht da war, weiß ich nicht. Aber ohne, dass ich seine Begrünung kenne (und DAS werde ich ihn mit Sicherheit nicht fragen) verurteile ich ihn nicht. Du kannst auf viel Leute rumhacken. Aber Marc hat es gewiss nicht verdient.

    • Anonymous

      ganz deiner meinung, ich fand dieses marc marc ding eh immer äzend marc handelt wie ein geschäftsmann das alles. kp warum wir dem danken sollen der tut nix für uns alles für sich

  • Habe den Beitrag noch einmal komplett inhaltlich und bezüglich der vielen Flüchtigkeitsfehler korrigiert – war eine Nachtarbeit ohne Schlaf. Nun seht ihr aber die Endfassung, über die man nicht mehr beim Lesen stolpert. Ein erstes Video ist auch bereits aufgetaucht.

  • Super Reportage, Antonio! Danke für die Impressionen aus Maastricht.
    Schade, dass wiedermal kaum Leute auf der Straße waren. Es ist erschreckend, wie gleichgültig die „Kiffergemeinde“ doch ist…

    Naja, ich bin nach wie vor der Meinung, dass es NUR mit Demonstrationen geht. Wenn man für die „Legalisierung“ ist, dann muss man auch an einer Demo teilnehmen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Da kann man dann auch mal 100km weit fahren. Am 4.Mai ist Global Marijuana March in mindestens neun Städten in Deutschland. Ich hoffe inständig, dass sich da mehr Leute von ihren Sofas aufraffen werden…

    Denkt, dran Leute, IHR habt es in der Hand! WIR haben es in der Hand. Wer nicht für die „Legalisierung“ einstehen will, der brauch auch nicht zu jammern!

    • Vielen Dank für die Anerkennung, bushdoctor,

      ich glaube viele Leute haben auch vergessen, das Demos enorm viel Spaß bringen können. Natürlich nur wenn sie auch groß genug sind. Beim Wort Demo kommt hier immer so eine Stimmung zwischen Resignation, Lustlosigkeit und Angst sowie nicht lohnende Pflichtübung auf – und vor allem kostet das Geld, dass man doch viel spassiger für Weed ausgeben könnte? Sind wir doch mal ehrlich.

      Das ist es, was ich immer befürchtet habe. Eine total kontrollierte Gesellschaft, wo das Spucken eines Kaugummis im Zweifel ein Bußgeld von 35 € kostet, verbreitet ein Klima, in dem sich alle in ihre vier Wände vor den Rechner verziehen. Ich bin auch für saubere Straßen, aber wer sich schon dreimal umdreht, bevor er sich traut, Kaugummi oder Zigarettenkippe zu entsorgen und von früh bis spät von Überwachungskameras gefilmt wird, der traut sich auch auf keine Demo mehr – schon gar nicht wegen Hanf.

      Wissen so wenige, wie geil es ist mit Gleichgesinnten sich die Stadt für einige Zeit anzueignen und denen, die es nicht wissen oder nicht wissen wollen seine Meinung entgegenzuschleudern? Das kann enorm euphorisierend sein – ganz ohne Konsum irgendeiner Substanz. Bei so kleinen Demos verkehrt sich das dann natürlich eher ins Gegenteil. Die sind dann echt mehr Pflichtübung. Allerdings war diese noch sehr angenehm. Von den Passanten kam kein Widerspruch und es blieb immer friedlich – wenigstens wurde man nicht noch angefeindet oder verspottet. Das ist mir bei der schrecklichsten Demo zum Kosovokrieg mal passiert. Auch unter Hundert Demonstranten und von den Bürgersteigen schreien die indoktrinierten: „Ihr ünterstützt Massenvergewaltigung“ uvm. Wer sowas durchgestanden hat und für seine Meinung eingetreten ist, für den war das gestern eher ein Spaziergang.

      Ich weiß nicht, ob Demonstrationen auf der Straße noch genug Leute ziehen, oder ob dieser Protest der einzige Weg ist. Ich fände es jedenfalls schade, wenn dieses Mittel des Protests verschwinden würde.

  • daten online

    keine neue umfrage heute?

  • JDTV arbeitet leider jetzt noch mit seine alte computer, ein neues Mac ist unterwegs, er kann nicht schneller, aber wenn’s fertig ist, kommt es auf mein blog…

    • Da bin ich gespannt wie die geworden sind und welche Du auswählst.

  • Revil O

    Jo nicht nur Du Antonio!!

    • kiff

      Ich darf den Mund ja auch nicht zu voll nehmen da ich auch in letzter minute
      verhindert wurde nach Maastricht zu kommen. Trotzdem ist 50 Teilnehmer
      ja wohl ein Witz. Da sieht man doch wieder wenns drauf ankommt wieviel
      Interesse in der Kiffergemeinde vorhanden ist aktiv etwas zu tun. Einfach
      nur Traurig und ein Armutszeugniss fur uns alle. Eine Demo ist ja auch
      was anderes als vom Sofa aus große Worte zu schreiben.
      Tut mir leid das ich Samstag verhindert war sonst wären 51 da gewesen.

  • Anonymous

    Und… hey, der Dress-Code war grün, nicht alles ausser grün…
    :-D

  • Revil O

    Tja, das schlimme an der Tatsache ist das Typen wie Onno & co das für sich jetzt so auslegen das kein grosser Wiederstand beim Volk gegen seine Politik besteht und solche Idioten sich jetzt auch noch bestätigt fühlen dürften.^^
    Und ja kiff, ne Demo ist schon wirklich was anderes als wie vom Sessel aus Parolen zu schreiben oder bei irgendwelchen Petitionen mit zu klicken.
    Bei Demos werden Parolen gehört!!
    Klicks und Unterschriften bekommen nicht viele Menschen mit.
    Aber Menschen auf der Strasse lassen sich politisch nicht weg reden oder weg ignorieren.

    • kiff

      Ja , du hast ja sowas von Recht und man kann es dir und Antonio nicht
      hoch genug anrechnen dort gewesen zu sein. Ihr habt uns sicher würdig vertreten!!!
      Maastricht wäre meine Chance gewesen auch mal aktiv zu werden da ich in
      1.Std fahrt hätte dort sein können leider kam es für mich anders.Schade.

      • Vergiß Hanfgleichstellen nicht, der war auch da, obwohl er eigentlich gar keine Zeit hatte – er ist nur für 13:30 – 15:15 gekommen. Übrigens schön, Dich wieder kommentieren zu sehen Hanfgleichstellen.

        Ich weiß @ kiff, dass Du einer der wenigen warst, die echt kommen wollten und kann Dich ja schon gut einschätzen ohne die näher zu kennen. Bei Dir ist es klar, dass es nicht ging. Die wilde 13 hat mir auch mitgeteilt, dass sie an dem Samstag arbeiten musste. Die wäre sonst auch gekommen und sie hat hier gar nicht kommentiert. So ging es vielen, gerade vor dem Smokeout. Aber bei dem Bild mit 50 Mann darf es nicht bleiben – das ist halt der viel zitierte WILLE von dem Bushdoctor oft geschrieben hat.

  • sire716

    Respekt, Ihr habt Mut und Einsatz bewiesen und gezeigt.
    Das sich nun wirklich sowenige Teilnehmer eingefunden habe ist natürlich weniger prickelnd.
    Ich nehme mich da nicht aus, allerdings war dieser Termin sowie 420 völlig unbekannt für mich, habe meinen urlaub lang vorher schon verplant, Zeit mit meiner Tochter ist wichtiger alles andere auf der Welt. Und hat doch auch noch etwas positives für die Bewegung: Ich bin Vater der nächsten und einzig würdigen Bundeskanzlerin die alles zm Guten ändern wird.
    :-)
    So, zurück zum Thema. Nein, es ist nicht schön zusehen wie wenig da am Samstag in Maastricht los war, auch wenn es sicher viele Gründe geben wird, die eine größere Anzahl deutscher Teilnehmer verhindert hat.
    Das mag aber sicherlich zumindest diesen einen Grund haben: Es wurde/wird zuwenig/zuspät Vorabinformation verbreitet. Daran muss gearbeitet werden.

    Und ein fettes Kompliment an Hr.v.Schaik +Team, Hr. Peri,
    Ihr seit echt telegen, habt das super Gut gemacht, weiterso!!!

    • Danke für das Kompliment. Hier noch drei Fotos von der Demo. Zwei davon zeigen mich und eines Nol van Schaik – jeweils mit Megaphon (und ohne Joint im Mundwinkel).

      Rede am Minckeleers-Denkmal. Antonio spricht zum ersten Mal - Photo: VOC

      Es war böiger Wind: Nol van Schaik - Photo: VOC

      Coffeeshopbesucher sind normale Touristen. Weg met de I-Criterium, Weg met de 15%-Criterium, Voor de legalisatie van Cannabis. Stop de Discriminatie - Antonio Peri - Photo: VOC

      Derjenige mit Krawatte und Guy Fawkes-Maske war übrigens der Organisator von Anonymous. Er schrieb heute, er wollte mir die deutsche Anonymous-Flagge geschenkt haben, aber ich war zu schnell mit Nol weg. Er ist auch in Amsterdam auf dem Smokeout. Ich habe ihm gesagt, wenn er die Flagge mitbringt, bekäme er dann von mir das grüne kein Wietpas! T-Shirt (das zu spät kam – genau am Nachmittag der Demo). Ich habe dann ja noch immer das schwarze. Trikot-tausch sozusagen.

    • bushdoctor

      „Das mag aber sicherlich zumindest diesen einen Grund haben: Es wurde/wird zuwenig/zuspät Vorabinformation verbreitet. Daran muss gearbeitet werden“

      Da magst Du einerseits Recht haben, sire716, aber es gehört auch dazu, dass man informiert sein MÖCHTE… die Leute erwarten immer, dass die Informationen immer „mundgerecht“ vorbeigeflogen kommen! Dieses passive Konsumverhalten zieht sich durch die ganze Gesellschaft und ist mitverantwortlich für die ganze Misere.

      WIR brauchen eine Veränderung des eigenen Bewußtseins hin zu mehr Selbstverantwortung. Den meisten geht es leider immer noch zu gut, so dass ich momentan nicht absehen kann, dass sich bald was ändern wird.

      Als ich am Anfang diesen Jahres dachte, dass Bewegung in die Sache kommen wird, weil hier so viel geschrieben/kommentiert wurde, ging ich davon aus, dass die Leute wirklich JETZT eine Veränderung wollen… Mittlerweile ist mir aber klar geworden, dass sich zuallererst die Leute SELBER verändern müssen, damit eine Veränderung stattfinden kann.

      Also Leute: VERÄNDERT EUCH!

  • Anonymous

    Der detschsprachige Redner gegen Ende warst du, Antonio, oder?
    LG
    R.

    • Ja, aber das zweite Mal auf dem Vrijthof (woraus der Ausschnitt ist), war etwas verunglückt. Ich denke morgen wird Nol oder JDTV den Mitschnitt meiner ersten Rede (die war wesentlich besser) bearbeitet haben. Wenn ich den irgendwie bekomme, stelle ich den mal hier rein – die Reden auf dem Markt waren alle besser als auf dem Vrijthof. In meinem anderen Kommentar kannst Du noch 3 gute Fotos sehen. Die sind allerdings hier etwas Formatverändert. Komplett und besser ansehen kann man sich die Fotostrecke auf: http://www.voc-nederland.org/2013/04/fotoreportage-anti-wietpas-demonstratie-anonymous-in-maastricht/

      • Anonymous

        Cool, jetzt hab ich bei deinen Berichten/Kommenteren auch ein Gesicht vor Augen!
        LG
        R.

        • Anonymous

          Meinen größten Dank und die höchste Anerkennung all denen, die unsere Interessen representiert haben und dafür eingestanden sind!
          DANKE!!!
          LG
          R.

        • Anonymous

          Ist jetzt echt nicht böse gemeint, aber ich bin wieder (mobos videos) mal amüsiert was Ihr doch für unscheinbare kerlchen seid. :-P
          Antonio sieht aus als wäre er direkt vom letzten Juso treffen angereist, schön mit Jacket. ;)

          • Unscheinbar? Pah!

          • Ich bin auch schockiert, wie wenige unserer Coleur (Halbschuhe, Hemd, Friseur, etc.) an die Front gehen (ich bin z.B. der, der oft für nen Zivilbullen gehalten wird – Drugsrunner verkaufen mir nix, selbst wenn ich sie Anspreche… ;-)). Die Kampagnen in den USA laufen mit Menschen die sehen eher fast noch mehr nach JU dann JuSo´s aus… ;-) Ist ne Schande für die Normaloptik-Kiffer, das sie die KifferOptik-Kiffer auf die Straße zum Passanten „erschrecken“ schicken – statt mit sich selbst den Passanten Ihresgleichen zu präsentieren und damit zu zeigen, das Hanf schon lange in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

          • Hab schon überlegt im Anzug zum Festival zu fahren o.O

          • BowWow

            um im mainstream als ernstzunehmender diskussionspartner anerkannt zu werden ist es nicht hilfreich mit bunten rastas, batikshirt und ohne schuhe aufzulaufen, da können die argumente noch so gut sein, hast von vornerein verloren.

          • Das ist warum ich immer darum bitte, dass Stefan Geyer doch bitte zum Frisör gehen soll und sich nen Anzug anziehen soll. Da bekomm ich immer Gegenwind – aber die Oma aus Oberturgau hört auf „so einen“ eher als auf einen Rastamann… aber das versteht Stefan leider nicht. Das hat auch nix mit Nazi, oder intoleranz zu tuen. Wenn ich zur Bank geh, hab ich auch nen Anzug an. Man wird sofort anders behandlet!

          • BowWow

            „Das ist warum ich immer darum bitte, dass Stefan Geyer doch bitte zum Frisör gehen soll und sich nen Anzug anziehen soll.“

            auch wenn du da in der sache durchaus recht hast ist es steffens ureigenes recht wie er in der öffentlichkeit auftritt, er weis bestimmt auch das er durch seinen style nicht alle erreichen kann, grade im konservativen lager, mögen seine argumente auch noch so gut sein.
            dafür haben wie aber auch mit georg wurth und maximilian plenert zwei aktivisten die diesen bereich abdecken, und mit antonio und mobo sind zwei vielversprechende nachwuchshoffnungen in der pipeline. :-)
            wie sehr sich die öffentlichkeit mit vermeintlich banalen äusserlichkeiten aufhält sieht man (leider) auch schön am beispiel ponader, da reichten sandalen und nicht vorhandene socken um den mann als freak hinzustellen.

          • Ich weiß dass es Stefans ureigenes Recht ist – das will ich ja auch keinem Absprechen…. nur trägt es halt nicht gerade zur „Völkerverständigung“ bei.

          • Übrigens heisst er Steffen. Nur mal so am Rande.
            Gruß, Stefan

          • Meine Meinung: Besser ein Rasta, der sein Maul aufreißt, als 100 Spießer die unzufrieden schweigen.

          • Ich muss mal Off-Topic sein: Das Bild twitterte gerade rein… Wunderschön – finde ich…

          • Sebastian

            Wenn einer zur „Völkerverständigung“ beiträgt, dann doch gerade Stefan, durch sein öffentliches Auftreten und die Gesprächsbereitschaft. Durch sein Outfit repräsentiert er doch bestens diejenigen, die am wahrscheinlichsten wegen Hanf verfolgt werden.
            Viele, die sich von seinem Äußeren blenden lassen sind wohl auch noch nicht soweit einen rekreativen Konsum zu tolerieren.
            Erinnert mich an Stoiber, der Argumente für ungültig erklärte, weil der der sie ausprach schulterlanges Haar trug.
            Und wenn dann der Stefan aussieht wie ein banker, sieht das für die Oma aus wie die Interessenvertetung der Mafia.

          • Er heisst Steffen.
            Gruß, Euer Stefan

          • Sebastian

            Ich schreib auch schon Stefan. Steffen ist doch nur ein Spitzname, oder ;-)

          • @Sebastian

            aber leider sind die Leute, die wir erreichen müssen – gerade die die gegen den rekreativen Konsum (wie du ihn so schön nennst) sind – also die Stoibers dieses Landes. Und die erreichst Du nur, wenn Du auf eine Ebene mit denen gehst – und alles andere Politische (links etc.) aussen vor lässt. Du wirst keinen CDU/CSU Wähler dazu bekommen Links zu wählen, also musst Du dafür sorgen, dass die sich das selbst zum Thema machen. Ist schwierig online zu schreiben wie ich das mein….

          • Anonymous

            Der Kampf der Legalisierung ist sowieso schon schwierig genug, da müssen nicht Energien dadurch verschwendet werden, das man wie ein Hippie auftritt. In jungen Jahren darf man mal ne wilde Zeit gehabt haben, finde ich, aber irgendwann muss doch mal gut sein. Sonst sieht es irgendwie so aus, als hätte man es nicht geschafft, erwachsen zu werden.
            Und an der Grenze macht sich so ein Spät68er-Look bestimmt auch nicht so gut…
            Kann mir auch nicht vorstellen, das Frauen sowas schön finden.
            Und wie jemand, den man vom Aussehen her für einen Arbeitslosen hält, muss ich auch nicht rumlaufen.

            Wie man sich doch mit seinem eigenem Geschmack selber benachteiligen und im Weg stehen kann…

          • Anonymous

            Jaja, so ist er halt, der Stefan ähh der Steffen, unser Womanizer…
            :-D

          • Anonymous

            …mit so vielen guten Kommentaren hätte der Steffen nen eigenen Topic verdient: Danke, Steffen…
            :-D

          • Da haste aber nen Blick – ich war tatsächlich mal bei den Jusos – das ist allerdings 10 Jahre her.

          • wilde13

            Echt richtig gut, coole Nummer, kann mich den meisten Kommentaren nur anschließen, der Vorteil, wenn man später erst die Zeit findet.

            Aber das mit dem Juso konnte man wissen, dass steht irgendwo bei kein wietpas. :-) Ich, die ich mich nun rühmen kann , Antonio schon einige Zeit vorher,
            persönlich getroffen zu haben, habe das davor hier gelesen.
            Wie ein Mensch aussieht oder sich anhört(schmeckt, duftet, sich an fühlt,)
            (Wollen wir ja ,nicht mit der Türe ins Haus fallen),
            den man nur aus schriftlichen Werken kennt,
            durfte ich bei dem VIP-treffen privat erleben.
            Mit ner ab gehackten Hand , wäre ich und meine Türe nicht so offen.
            Das ist wieder so ein Satz den man nur deuten kann, wenn man die Kommentare
            auf kein wietpas gründlich überflogen hat, oder Antonio Peri persönlich ist.

            Vorurteile sind menschlich, hat dieser schillernde, brillante Geist ein eben solches Erscheinungsbild?
            Nein , Er kann ganz normal daher kommen, wie Du und Ich, aber unscheinbar ganz gewiss nicht.

            Jetzt aber hurtig ans Werk , ich muss für morgen noch meine Koffer packen,
            einen alleine für die Wechselslips, weil das alles so geil ist. :-)

          • Schmecken??

          • Dazu kann ich nur sagen: ^^

  • Elli

    Klasse Aktion Antonio!!!

  • Anonymous

    Netter Bericht Antonio, der Titel ist ja schon Ironie pur!

  • Elli

    Es ist wirklich traurig wie wenig Leute sich beteiligt haben! Vor allem auch die Coffeeshops und deren Angestellte hätten doch da aufkreuzen müssen. Natürlich auch die Ausländer, die jetzt nicht mehr dort kaufen können. Ich will jetzt nicht wieder CS-Bashing betrieben, zumal ich ja selbst nicht auf der Demo war, aber ich muss schon sagen, dass viele Leute in den CS irgendwie unsympathisch rüberkommen. Ich weiß, ihr Geschäft ist halbkriminiell usw und so fort. Seit dem Wietpas war ich jetzt schon in einigen Shops und immer fragte ich ein bischen rum, nach dem Motto „gibts jetzt mehr Kunden?“ oder „kommt 15%Hürde?“ – nach meiner Meinung alles keine indiskreten Fragen. Leider muss ich sagen, dass ich fast immer nur mürrische einsilbige bis gar keine Antworten bekam. Häufig ist es so, dass die Angestellten anscheinend überhaupt keine Ahnung zu schein haben. Ich weiß, es sind nicht alle Leute politisch aktiv, aber zumindest die CS-Betreiber müsen sich doch um ihr Geschäftsfeld kümmern und das I-Kriterium bzw. die 15%Hürde haben da entscheidenden Einfluss drauf. Fehlende Solidarität untereinander kommt noch hinzu, wenn man z.B. in einem CS nachfragt, wo man in einem anderen CS gut sitzen kann, Billard etc spielen, wird man nach meiner Erfahrung keine ausreichende Antwort bekommen. Auch Nachfragen inpunko Qualität oder einfach sachliche Nachfragen werden meist nicht richtig beantwortet. Man merkt deutlich, dass die nciht wirklich helfen wollen. Ich weiß auch nicht wer da CS-Lizensen verliehen bekommt und warum gerade derjenige, aber glücklich ist die Auswahl wahrhaftig nicht!

    • BowWow

      „Ich weiß auch nicht wer da CS-Lizensen verliehen bekommt und warum gerade derjenige, aber glücklich ist die Auswahl wahrhaftig nicht!“

      gibt einfach zuviele reine geschäftemacher unter den coffeeshopbetreibern, zuwenige die das aus berufung oder liebe zum kraut machen.
      denke eines der hauptkriterien um eine lizenz zu bekommen ist es die richtigen kontakte zu haben.

  • Anonymous

    Warum muss diese Demo genau wie das 420 auch ausgerechnet in meiner scheiss Abi Zeit sein ? -.-

  • Ano

    Keine Drugrunners zu sehen in Maastricht? Scholten, Bürgermeister von Venlo sagte vor 2 Tagen dass in seiner Stadt alles okay ist. was stimmt den nun?

    • Fahr nach Venlo zur Rodestraat in den Dealer McDrive – dort ist nichts okay – Herr Scholten hat die Onnomania…

      • Morgen gibt es Zoff in Limburg.
        Tut mir leid, das mir die Zeit zum ordentlichen Artikel fehlt.
        Hoes will ja mehr Polizei.
        Morgen treffen sich die 8 BM der Limburger CS-Gemeinden.
        Die VVD Roermond hat angekündigt ihm keine Agenten zu bewilligen – (nebenbei fordert die VVD Roermond die Abschaffung des I-Kriteriums).
        Heerlen fordert sowohl Gemendeteelt, als auch Abschaffung I-Kriterium.
        Hoes hat da Morgen nicht nur Freunde sitzen – selbst aus der eigenen Partei ist massiver Widerstand zu erwarten.

        • Biker

          Hoffentlich gibt es heut was positives aus LO zu berichten. Nijmwegen ist viel schöner, günstiger und hat eine viel größere Auswahl, die größere Uni und die schöneren Mädels und das bessere Nachtleben.

          ABER das ist zu weit auf Dauer.

          Ich war vor ca. 2 Wochen in LO und dachte mir, ich schau mal beim Nobbes vorbei, wegen der guten alten Zeiten (wär jetzt schon 17 Jahre Kunde wenn er letztes Jahr noch verkauft hätte).

          Jedenfalls durften die mir nichts verkaufen, war ja eigentlich klar und ich hatte die 10km Umweg nach NIM schon eingelplant, neue Strecken Fahren ist ja immer nett.

          Bin zum Huzur gelaufen, wollte mal anfragen ob ich da was bekommen würde aber na ja. Bis dahin bin ich gar nicht gekommen, bzw. nicht reingekommen. Auf dem kurzen Weg vom Nobbes zum Huzur (250m maximal) bin ich von 2 Drugrunners angequatscht worden. Penetrant bis zum geht nicht mehr. Konnte denen mit Mühe klar machen, dass ich jetzt sofort nach NIM fahre weil ich nichts auf der Straße kaufe und schon meine Lektionen gelernt habe (Abzocke). Na ja, Ende vom Lied, ich hab fast richtig Stress bekommen mit den Jungs (Marokaner glaube ich). Die waren wohl pissed und in ihrer Ehre gekränkt. Aber gerade in LO kauf ich lieber gar nichts bevor ich irgendwas auf der Strasse machen würde.

          Zum Glück stand mein Wagen exakt zwischen Huzur und Nobbes. So konnt ich mich ganz schnell verpissen. Ist ja nachts nicht die tollste Ecke zum Spazieren da hinterm Bahnhof.

          In NIM war es wieder so teuer wie im Dezember. Schade, dachte die Preise würden vielleicht auf Januar Niveau bleiben oder zurückkehren auf das Nivea bevor die ganzen Käufer von LO nach NIM ausweichen mussten.

          Das Verkaufsverbot an Ausländern in den Südprovinzen ist bestimmt das beste was NIM jemals passieren konnte.

  • Anonymous

    Ach, der scholten ist genauso ein blöder verblendeter konservative wichser wie hoes.
    Deswegen wird auch bei den beiden Stadtratssitzungen nichts gescheites bei rauskommen.

  • Anonymous

    …das ist das Gute an der Politik, das nichts so beständig wie der Wechsel ist. Es wird eine Zeit mit anderen Politikern geben, die die Sache wieder anders sehen…
    Man muss nur dran bleiben…

  • UsualRedAnt

    @Antonio – Vielen Dank für den Demobericht. Kleinere Sprachprobleme sind nach meiner Erfahrung unvermeidlich. Dafür musst du dich also nicht schelten. Mitgebrachte Notizen nicht zu nutzen ist hingegen…

    Ich bin im übrigen davon überzeugt, dass eine kleine Demo stets besser ist, als keine Demo. Selbst wenn da „nur“ 50 Leute waren, habt ihr doch eine Vielzahl davon mit eurem Anliegen erreicht (Passanten etc.) Außerdem gab es doch Presse, dass ist längst nicht jeder Versammlung vergönnt.

    Im Moment ist für die kleinen Niederlanden vielleicht auch einfach zu viel los – 420, Befreiingsdag, GMM… Und da es in den letzten 8/9 Jahren gerade einmal eine „versammlung“ zum Thema gab, sind die potenziellen Nutzer dieses politischen Werkzeugs „in seiner Handhabung ungeübt“.

    @Ivo – Wenn ich meine Frisur (deiner Vorstellung entsprechend) am Meinungsmarkt orientieren soll, dann sollte ich für diesen gravirienden Eingriff in meine körperliche Selbstbestimmung entsprechend entschädigt werden. Oder verstehe ich den Kapitalismus da falsch.
    Bisher war noch niemand bereit, mir ein ernsthaftes Angebot für meine Haare zu machen. Und so lange sich das nicht ändert, wähle ich meine Frisur nicht nach Marktkriterien sondern nach persönlichem Wohlfühlgefühl.

    P.S. Wenn sie schon sonst zu nichts nutze sind, so zaubern meine Haare doch regelmäßig Fremden ein Lächeln auf das Gesicht. Und eine Welt in der mehr gelächelt wird, kann doch nicht so verkehrt sein, oder?

    • Hallo Steffen (!),

      ich hoffe Du fühlst Dich nicht persönlich angegriffen – das will ich damit auf gar keinen Fall bezwecken. Aber vielleicht mach ich ja mal ne Spendenaktion, mal sehen wieviel wir für Deinen Mop zusammen bekommen :-D

      Nur was ich nicht verstehe ist, dass Du soweit A sagst das Du den Eigenkonsum versagst, aber dann nicht soweit gehst und Dich dem „Mainstream“ anpasst. Denn „nicht kiffen“ aufgrund der Legalisierung ist m. M. n. ein wesentlich größerer Einschnitt in Dein Leben als die Änderung der Frisur.

      • UsualRedAnt

        Das „Nicht-Kiffen“ bezog sich nur auf die Zeit der Cannabiskultur. Da ich den Sponsoren und Spendern versprochen hatte, die Tour bestmöglich zu machen, war Nüchternheit zur Erhaltung des Führerscheins schlicht notwendig.

        In meinem Legalisiereralltag fahre ich nur sehr selten selbst. Insofern „darf“ ich dann auch „gelegentlich“ usw ;)

        • Worum ich die Berliner am meisten beneide ist die Möglichkeit aufs Auto zu verzichten. Naja, aber dafür verzichten sie ja auch auf einen Großflughafen.

    • Elli

      „Ich bin im übrigen davon überzeugt, dass eine kleine Demo stets besser ist, als keine Demo. Selbst wenn da “nur” 50 Leute waren, habt ihr doch eine Vielzahl davon mit eurem Anliegen erreicht (Passanten etc.) Außerdem gab es doch Presse, dass ist längst nicht jeder Versammlung vergönnt.“

      +1

    • UsualRedAnt schrieb: „Mitgebrachte Notizen nicht zu nutzen ist hingegen…“

      Sehe ich genauso, aber ohne jemand anderen als Notizzettel-Halter zu missbrauchen (die Idee kam mir so spontan dann leider erst in diesem Moment), wäre es einfach aus praktischen Gründen nicht gegangen. Ein Rednerpult brauche ich dafür natürlich nicht, aber schau Dir nochmal die Videos an. Alle die gesprochen haben, hatten das selbe Megaphon. Und das war wohl eher für die Feuerwehr gedacht als für Redner – man musste gleichzeitig zwei Knöpfe (die sich nicht feststellen ließen) drücken. Einer direkt am Griff des Megaphons und einen an dieser Art Mikro, dass an einer Art Telefonkabel am Megaphon hing. Damit hatte man beide Hände voll – das war es dann mit den Notizzetteln. Also für jeden, der nicht nur brüllen will: „Weg met de Wietpas!“ sondern Fakten nennen möchte, wäre ein normales Mikrophon mit Boxen (z.B. per Funk) dem was gesagt wurde sehr zuträglich gewesen. Besonders weil ich ja eigentlich um 2 * 15 Minuten gebeten wurde, aber niemand hat länger gesprochen als 5-6 Minuten – mehr ist völlig ohne Stichworte auch kaum zusammenhängend möglich. Da ich jedoch von den 15 Min. ausgegangen bin, hatte ich mir das richtig schön gegliedert (als rhet. Fünfsatz) – das hätte ich mir sparen können. Nun ja, so lernt man – und wenn auch nur wie man es besser nicht macht. Die Leute von Anonymous haben meine hohe Anerkennung, aber ich hätte als Organisator einiges anders gemacht – und damit sicherlich einfach andere Fehler. Du musstest ja sicher auch lernen, bis Du so ein Demo-Profi warst. Mitorganisiert habe ich bisher nur einmal eine Art Demonstration (war mehr ein Straßenfest, aber musste als politische Veranstaltung auch beim Ordnungsamt angemeldet werden – das ist allerdings der Stand von 2003 oder 2004. Keine Ahnung, was sich seitdem geändert hat.

      Jedenfalls hatte ich doch vor ein paar Monaten auf der FB-Seite zur Hanfparade geschrieben, dass die diesjährige Hanfparade wohl meine erste Pro-Hanf-Demo sein würde. Hab ich es dann doch noch vorher geschafft, meine „Jungfräulichkeit“ loszuwerden – und dann die erste Cannabis-Demo gleich in Nederland.

      • Warum hast Du das Megafon nicht einfach jemanden halten lassen und du nur das Sprechteil… Nur mal so am Rande ;-)

        • Weil ich das hätte machen müssen und dann auf dem Video zu sehen gewesen wäre… ;-) Nee ohne Quatsch: Beim ersten Auftritt (und der war wirklich sehr gut) ging das alles so schnell… war unmöglich für uns da schnell und schlau genug zu reagieren… Bei den Folgeauftritten war ich leider aufm Weg nach BXL…

        • Revil O

          Ich wäre doch auch da gewesen und hätte doch so zumindest Antonio vor Ort so wenigstens ein wenig unterstützen können.
          Von wegen nicht erkannt werden wollen hätte mir dort bestimmt einer von den Leutz ne Sonnenbrille geliehen.
          Kapuzen-Huddy hatte ich doch auch an.
          Also doch ne gute Tarnung. :D

  • Anonymous

    @UsualRedAnt:
    Man will doch eigentlich vor der Frauenwelt möglichst hübsch in Erscheinung treten, oder? Du bist noch nicht 85! Und eine schöne Kurzhaarfrisur in mittelblond würde dir garantiert gut stehen…

    • BowWow

      schonmal was davon gehört das jeder mensch ein anderes empfinden für schönheit hat?
      wenn dir ne kurzhaarfrisur gefällt ist das ja schön, gibt bestimmt genügend frauen die rastas oder lange haare weitaus schöner finden.

      • Nun ist es schon soweit gekommen, dass „die Bewegung“ über die Frisuren der Aktivisten diskutiert…

        • Biker

          Ich hab zwar Anfangs auch so gedacht, aber Stefan ist wenigstens reell oder REAL. Auch der Micha von Exzessiv.

          Man braucht solche Paradiesvögel. Und die finden alle ihre Weibchen. Keine Angst. Aber ich denke der Gute war/ ist wohl wirklich noch sehr jung oder nichts der Schlauste, wenn er meint es ginge immer nur ums Aussehen, in allen Branchen und allen Lebensbereichen.

          Danke, dass ihr euch so einsetzt. Egal welche Seite, welches Format. Ich bin wirklich dankbar für jeden Hanfaktivisten den es in unserem schönen Land der Doppelmoral und Lügen gibt. (Politiker der führenden Parteien meinen alle, Cannabis darf nicht legalisiert werden, weil es unter anderem gar nicht in unseren Kulturkreis passen würde. Die sollen einfach mal 80 Jahre und mehr zurück schauen. Hier wurde früher ganz gut gekifft. Starker Tobak und Knaster und Co.

  • Anonymous

    @UsualRedAnt:
    Mensch, es geht doch im Leben u.a. um das Rennen um ein schönes Weibchen, da sollte man sich doch möglichst vorteilhaft präsentieren!

    Ne, mit nem „Assi“ will ich nicht zusammen kommen… sind da noch das freundlichste, was da so manche Frau bestimmt denken würde…

    • BowWow

      @ anonym

      sag mal wie alt bist du? kannst aufjedenfall noch nicht viel von der welt ausserhalb deines kaffs mitbekommen zu haben…und der saft steht bis zu den ohren. ;)
      hab aufjedenfall selten so einen blödsinn gelesen, versuch echt mal deinen horizont etwas zu erweitern, ist ja echt zum fremdschämen. :-p

  • UsualRedAnt

    @Anonym – Die einzige Frau deren Meinung da für mich relevant sein könnte, ist meine Freundin. Und die mag meine rote Mähne :P

  • Anonymous

    …erst die Diskusion, ob der Overlast reduzierende Job als Budtender trinkgeldrelevant ist, und jetzt die Diskusion über die Frisuren und Haarfarben der Aktivisten…
    …ts ts ts…

  • Anonymous

    … und Haarlängen nicht zu vergessen…
    :-D

    Ab ner gewissen Haarlänge sieht es bei Männern so aus, als wenn sie auf keinen Fall nen guten Job haben…

    • Sebastian

      High

      Grüße

      • keiner

        Was sollen diese unsinnigen Posts von urheberrechtlich geschütztem Videomaterial?
        Im Zweifel wird irgendwann die Seite entsprechend teuer abgemahnt, oder hier direkt dicht gemacht, weil EIN User absolut nichts Relevantes beizutragen hat, außer der illegalen Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Videos.
        Wenn ich Musikvideos gucken will, suche ich die entsprechenden Plattformen auf! Diese illegale Verbreitung (mit den möglichen Folgen) braucht hier Niemand, da es in keiner Wiese irgendwas nutzt, sondern die Übersicht der Posts stört, und im Zweifel zunächst dem Betreiber dieses Blogs Schaden zufügt, denn er ist zunächst einmal haftbar! Entsprechende Abmahnwellen rollen seit Monaten durchs gesamte Internet!
        Manche Menschen haben echt einen Verstand von der Tapete bis zu Wand, und selbst da ist dann noch eine Menge Kleister dazwischen!

  • Anonymous

    …schon mal in ner Bürowelt rumgelaufen? Da hat überhaupt niemand lange Haare, von roten Haaren mal ganz zu schweigen…

    • Oehli McFish

      -1
      Es gibt mehr als nur Sparkassen, Versicherungen usw.
      Auch Softwareentwickler sitzen in Büros, da haben einige sehr ausgefallene Frisuren & Kleidungsstile.

      Aber du willst ja alle über einem Kamm scheren… Frisör?

  • Anonymous

    Aber danke natürlich dafür, das du ein Aktivist bist, RedHairUsual!

  • Ich wollte eben noch oben im Blogpost ein weiteres Video einbetten – leider gibt es das nicht auf youtube (was immer so schön funktioniert). Auf dem Video seht ihr eine etwa 3 1/2 minütige Ansprache von Nol van Schailk. Nun probiere ich es hier noch einmal und ansonsten gibt es nur den Link. Ich hatte es gestern Nacht noch gefunden und bei mir auf die Facebook-Seite gestellt. Dort wurde es auch gleich von den Coffeeshopniews entdeckt und geteilt. Leider gab mein Netz dann von ca. 2 – 7 Uhr Nachts den Geist auf bzw. hatte eine völlig unbrauchbare Geschwindigkeit – vermutlich extra in der Ncht an was gearbeitet. Daher kann ich das Video erst jetzt auf kein Wietpas stellen:

    https://www.facebook.com/photo.php?v=277203302414785&set=vb.197974993670950&type=3&theater

    https://www.facebook.com/photo.php?v=277203302414785&set=vb.197974993670950&type=2&theater

  • Nochmal Nol van Schaik mit Megaphon:

    Activist en Coffeeshophouder Nol van Schaik

    und ich hinter ihm in dem Pavillon auf dem Vrijthof in Maastricht:

    Toni hinter Nol - Vrijthof Maastricht

    Im Original sind sie leider zu groß für die Kommentare (eine Seite ist abgeschnitten – ich bin gar nicht drauf). Ich versuche es mal eine Nummer kleiner – leider kann man Fotos in den Kommentaren nicht skalieren wie Fotos in Artikeln – Mist. Ich lasse die großen Versionen stehen, da man sich die Fotos noch immer vollständig herunterladen kann (sie sind komplett, nur die Darstellung in den Kommentaren schneidet scheinbar große Teile der Ränder ab). Um zu sehen, dass die Bilder komplett sind, und um sie dann gleich runterzuladen, klickt man mir der rechten Maustaste darauf und wählt dann „Grafik-Info anzeigen“. Alles weitere ist selbsterklärend.

    Also nun in umgekehrter Reihenfolge – erst Nol und ich:

    Nol van Schaik & Antonio Peri - Vrijthof Maastricht #OP.Cannabis

    und dann er nochmal:

    Activist and Willie Wortel - owner: Nol van Schaik

  • Auch wenn mobo einen eigenen Blogpost dazu gemacht hat, möchte ich das Video von JDTV HQ hier ebenfalls noch beifügen. Es ist das längste und vollständigste Video zur Demo und damit einfach noch ein Muss hier, falls jemand später diesen Artikel + Kommentare nochmal nachlesen möchte. Ab ca. der 30. Minute kommt auch noch die komplette Aktion mit Nol van Schaik am Kosbor.

    @ Revil O: Schau mal – hier reden wir gerade miteinander als wir über den Zebrastreifen zum Vrijthof gehen – Du nur von hinten, ist Dir aber eventuell auch ganz recht:

    Antonio Peri / Revil O - Maastricht

    • Revil O

      Ja stimmt Antonio!!
      Da sind wir beide gut getroffen worden von der Cam! :D .
      Ob von hinten oder vorne ist für mich gewiss kein Problem solange keine Schadensersatzklagen kommen wegen meiner Visage!! :D :D

      • finde auch so passend, das wir da gerade vor der Anonymous-Deutschland-Flagge laufen. Die will mir der Organisator übrigens noch schenken. Hab gesagt, wenn wir uns in Amatrerdam treffen sollten, bekommt er dafür mein kein Wietpas – Shirt.

        • Revil O

          Ja klar die Fahne im Hintergrund wie Passend sehe das jetzt erst als ich es lese. : D :D
          Das mit dem T-Shirt / Flaggentausch finde ich ne wunderschöne Geste und auch ne coole Aktion!!

  • Anonymous

    lade gerade das video mit dem video downloadhelper (Firefox Plugin) in 1080 runter weil Youtube irgendwie zu langsam ist… 1,5 Gigs…^^

    • Das war auch das erste, dass mir aufgefallen ist. Besonders ungünstig wenn man mobil mit beschränktem Datenvolumen surft. Da haben ja die meisten Spielfilme weniger Datenvolumen.

  • Anonymous

    …das ist natürlich gut, dem Revil O zu zeigen, wo er im Video zu sehen ist…
    Krass, ist gar nicht gut!
    :-D

    • Revil O

      @Anonym
      Ob man mich in dem Video sieht oder nicht ist mir mehr als Latte!!!
      Die Welt wird dadurch nicht unter gehen es sei denn man ist chronisch paranoid!!
      Zu demonstrieren ist nichts verbotenes sondern ein „Grundrecht“ wovon auch jeder Mensch Gebrauch machen sollte!!
      Und es war doch wohl mehr wie klar das auf der Demo Bilder gemacht werden.
      Kein Mensch sollte es jemals nötig haben sich dafür zu verstecken!!

      • Je nach größe einer Demo oder erwarteter Gewalt/Straftaten, werden Demos sogar von der Polizei gefilmt. Das war in Maastricht jedoch nicht der Fall. Trotzdem ist es klar, dass von den meisten Demos Bilder auftauchen. Wie aber soll unser Anliegen jemals erfolgreich sein, wenn sich ein großer Teil nicht einmal auf Demos traut? Wie Revil O schon sagt: Demonstrationsfreiheit ist ein Grundrecht. Wie bei allen erkämpften Rechten gilt aber auch und gerade dabei, dass dieses Recht wahrgenommen werden muss, damit es erhalten bleibt. Mit einem ständigen Wegducken macht man nur, was Repressions-Politiker auf allen Seiten der Grenzen wollen.

        Ich habe mich weder nach deutschem, noch nach niederländischem Recht irgendeiner Straftat schuldig gemacht, sondern bin nur als EU-Inländer für gleiche Rechte für alle Bürger des vereinten Europas auf die Straße gegangen.

  • Anonymous

    …also ich fand die ganzen Absperrungen gut…
    :-D

  • Anonymous

    Und Revil O, nein, du bist in dem Video überhaupt nicht gut zu sehen gewesen…
    :-D

  • Anonymous

    …ich fand die Fear And Loathing Brille gut…

  • Anonymous

    …und in dem Smartshop focus, wo die Wiet-Übergabe stattfand, hätte es Wiet-Samen ohne I und O-Kriterium und ohne den Wietpas gegeben…^^

  • Ivo

    Es gibt noch 2 freie (Mitfahr)Plätze von Frankfurt aus! Interessenten bitte über FB melden….

  • Marok21

    hab ne neue info zu Maastricht bzw. Limburg. http://www.telegraaf.nl/binnenland/21484920/__Meer_agenten_voor_drugsoverlast__.html
    hmmm mehr Polizei… wie viel Polizei wollen die denn noch?
    Es wäre doch viel einfacher das I-Kriterium abzuschaffen und sich mal wirklich mit der
    zusätzlichen Polizei um die Drugrunners zu kümmern.

    Übrigens ein dickes Lob an die Macher von keinWietpas! Das hat einfach Respekt verdient
    wie viel u.a. Zeit ihr für die Sache „opfert“ und das obwohl Mobo ja zurzeit gesundheitlich
    nicht in allerbester Verfassung ist.

    TOP macht weiter so!!!

  • wilde13

    Na, dass ist aber dann schon mit dem Tor ins Haus fallen.

    Das kann ich mir vorstellen, dass Antonio Peri einen guten Geschmack hat…^^

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