Unser Plakat im Easy Going

911711_381130875337302_1153687544_n Die Übergabe unseres Plakates an Marc dürftet ihr bereits gesehen haben. Jetzt habe ich auch endlich ein Foto vom Plakat an der Wand bekommen. (Vielen Dank an Micha!) Ich möchte hier noch mal die Gelegenheit nutzen, um öffentlich zu sagen, dass Marc und der VOCM mein vollstes Vertrauen genießen. Ich bin mir sicher, dass er gegen jede Form der Diskriminierung ist und das „Nachbarschaftskriterium“ nicht der gewollte Zustand ist! Per Mail habe ich es ihm schon gesagt, hier also noch einmal jedermann!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Steve Thunderhead

    Limburger Dagblatt berichtete über einen offenen Brief von D66,PvdA und GrünLinks an Hoes und Marc. Der Text ist auf den Webseiten der Parteien zu finden. Hier ist mal der Link zu D66

    http://d66maastricht.nl/news/item/hoes_en_josemans_doe_het_voor_de_stad/292?mid=

    Leider ist mein NL nicht so gut das ich es verrnünftig übersetzen kann.

    Das Plakat macht sich richtig gut an der Stelle neben der Eingangstür. Gute Werbefläche :-)

    • Anonymous

      Ich habe den Text mal übersetzt, da ich in den Niederlanden studiere und die Sprache lesen, sprechen und schreiben kann ;-)

      „Hoes und Josemans: macht es für die Stadt

      Bürgermeister Onno Hoes und der VOCM-Vorsitzende Marc Josemans führen einen erbitterten Streit über das Coffeeshopgesetz in Maastricht. Das Problem ist, dass sie sich inzwischen so festgefahren haben, dass die Belange der Stadt und ihrer Einwohner nicht länger an erster Stelle stehen.

      In den Niederlanden gibt es fast niemanden mehr, der an den Wietpas glaubt. Außer dem Vater der Idee: Minister Opstelten. Und hinter ihm stehen ein paar politische Gefolgsleute, worunter auch Bürgermeister Hoes ist. Die Tatsache, dass der Wietpas nicht funktioniert, stört sie nicht. Das politische Experiment soll, koste es, was auch immer es kostet, Erfolg haben und deshalb laufen wir von Prozess zu Prozess. Dabei sehen wir inzwischen immer wieder, dass die Überlastung (overlast) durch den Wietpas nicht vermindert, sondern verschoben wurde. Von der Coffeeshop-Umgebung zu den Wohngegenden. Es ist wie ein Wasserbett, wenn man auf eine Stelle drückt, dann erhebt sich irgendwo anders etwas empor.

      Die Erklärung dafür ist ganz einfach: es gibt einen konstanten Bedarf an Cannabis von einer ordentlichen Anzahl von Konsumenten. In den Niederlanden übrigens weniger als durchschnittlich im Ausland (ein Beweis, dass Duldung nicht zu mehr gebrauch führt). Es ist eine Illusion zu denken, dass strengere Zulassungskriterien, wie das Abwehren von Nicht-Einwohnern oder selbst das Schließen von Coffeeshops zu weniger Anbau, Handel und Verkauf von Cannabis führen würde. Es geht ganz einfach um die vollständige Legalisierung.

      Nun ein Teil der Cannabis-Kette ist illegal und deshalb kriminell. Wo muss das Cannabis dann herkommen, welches in Coffeeshops verkauft wird? Von illegalen Marihuana Plantagen, die die Regierung durch das Verbot des Anbaus erst ermöglichen, dies jedoch unverbesserlich bestreiten. Jede Plantage, die der Bürgermeister schließt, wird früher oder später wieder in Betrieb gehen, denn in der Tat müssen die Coffeeshops immer beliefert werden.

      Darum muss Maastricht auch wirklich, so wie bereits andere Gemeinden, aufhören einen kriminellen Markt zu kreieren und anfangen einen regulierten Anbau zu ermöglichen. Der regulierte Coffeeshop darf dass Cannabis dann bei einem geduldeten Anbauer einkaufen. Somit würden enorme Polizeikapazitäten freigesetzt werden, die gegen echte Ärgernisse zur Verfügung stehen könnten. Polizeikapazitäten die zurzeit durch sinnlose Streitigkeiten wegen illegalen Cannabisanbaus verschwendet werden.

      Allein im Kontext sollte man überhaupt über einen Wietpas nachdenken. Es ist und bleibt ein Dilemma. Einerseits wissen wir, dass alles was man verbietet (Ausländer in einem Coffeeshop) die Illegalität begrenzt, andererseits sollte Maastricht nicht der Drogensupermarkt von Europa werden. Das I-Kriterium sollte, was uns betrifft, deshalb nicht sofort abgeschafft werden. Wir können es in Erwartung der laufenden Prozesse einfach einfrieren (A.d.A. Vgl. Nijmegen).

      Es muss auf jeden Fall eine Ausnahmeregelung gemacht werden, denn durch den geplanten Umzug von einigen Coffeeshops an den Stadtrand, würde ein I-Kriterium überhaupt keinen Sinn ergeben.

      Kurzum: geehrter Herr Hoes, geehrter Heer Josemans: hören sie mit ihrer Politik, ihrem finanziellen Eigengrab auf und arbeiten sie an einer Lösung, die auch wirklich funktioniert.

      Um damit zu beginnen, müssen richterliche Urteile respektiert werden. Dies bedeutet, dass Polizeikapazitäten nicht für das Fernhalten von Ausländern aus Coffeeshops verwendet werden, sondern dafür, dass die geschaffene Überlastung (overlast) in den Wohngebieten wieder zurückgedrängt wird. Es würde übrigens helfen, wenn der VOCM etwas weniger provozierend auftreten würde, wodurch der Bürgermeister sich nicht wieder genötigt fühlen würde, wie von einer Wespe gestochen, zu reagieren.

      Für eine langfristige Lösung bringen wir eine Anzahl von Coffeeshops an den Stadtrand, wir verkleinern die Überlastung (overlast) durch Ausländer in anderen Coffeeshops und wir schlagen die Mafia, indem wir ihnen, durch die Legalisierung des Anbaus durch vernünftige Menschen, den illegalen Anbau wegnehmen. Es ist keine schwere Wissenschaft, aber man muss einmal über seinen eigenen Schatten springen können.

      Hoffentlich geben wir hiermit ein gutes Vorbild ab, das bei dem Gemeinderat und allen politischen Lagern Anklang finden wird, um einen funktionierenden Plan wie diesen zu realisieren. Es gibt eine Ratsmehrheit, die der Meinung ist, dass die Lösung des Problems keine Ideologie mehr verträgt, jedoch rationelles Denken und Handeln benötigt. Macht dabei mit, macht es für die Stadt.“

      • Gute Übersetzung – wenn ich nicht nur Handy hätte würde ich an 3 stellen was winziges anpassen und für Overlast Belästigung nehmen. Dann wäre das ein wichtiger Gastbeitrag! Wenn es keiner von den anderen macht – mach ich es heute Abend.
        DANKE! Das war einer von 1001 ding was ich gerne für kw übersetzt hätte…

        • Anonymous

          Och hab ich doch gern für euch gemacht. Wir ziehen schließlich alle an einem Strang ;-)

          • Schick mir mal bitte einem Mail!

        • Ich setze mich mal dran! Danke an dem anonymen Übersetzer. Wenn Du Lust hast, gelegentlich mal weitere Übersetzungsarbeiten zu machen, kannst Du Dich gerne bei uns melden!

      • Anonymous

        Würde ich so unterschreiben, da kommt ja mal was vernünftiges aus der Feder von Politikern.

        • Steve Thunderhead

          Danke für die Übersetzung. Lässt sich so ja doch besser lesen als mit Googles Hilfe ;-). Würde ich auch so unterschreiben.

  • Anonymous

    hahahah hohoho

  • Anonymous

    Licht am Ende des Tunnels… War heute zu fuß in Roermond unterwegs, zu nem Kumpel. Habe drei recht junge deutsche, meinen alters, aufgrund ihres assozialen verhaltens gemaßregelt ;P
    Glaubt garnicht wie einsichtig die Jungs waren, haben sich sogar bei einer Niederländerin, die noch am Markt stand, entschuldigt!
    Verhaltensregeln, oder ein kleiner Denkanstoß, sollten evtl. Bestandteil der Huisregels in Shops werden, traurig. Scheint echt Leute zu geben, die noch nie drüber nachgedacht haben, dass sie Gast im anderen Land sind!

    • Steve Thunderhead

      Find ich gut. Vor allem das die Jungs Dich auch verstanden haben. Zeigt doch auch das man in der Lage ist sein Verhalten zu ändern. In diesem Punkt hat KW mit Sicherheit auch schon was bewegt.

      http://keinwietpas.de/2013/01/23/knigge-fur-drogentouristen/

      Und das ist auch wichtig, denn wenn wir uns in den NL wie Gäste benehmen dann löst sich auch ein Teil der Overlast in Luft auf.

      • Prinzipiell kann man aber auch ÜBERALL auf diesem Planeten die Menschen dazu bewegen, sich besser zu benehmen. Das würde uns allen doch sehr helfen…

  • AlexX

    wo bekomme ich solche Plakate her??

    • Ich hatte befürchtet, dass diese Frage aufkommt ;-)
      Ich hatte sie in kleinstserie für das Smokeout anfertigen lassen. Ein geplanter Verkauf sollte nicht stattfinden. Ich hatte vor, eine DIN-A4-Version zum Download anzubieten. Wenn Du dir selbst welche Drucken lassen willst, kann ich dir auch gerne die A1-Variante zusenden!

  • BeNeLux

    War gestern mal wieder in den Niederlanden unterwegs!:) Das Parkhaus in Maastricht war voller Belgier und das in Amsterdam beim Bahnhof voll von Französischen Autos. In der Stadt hab ich auch viele Französisch sprechen gehört da ich es verstehe. Coffeeshops in Maastricht reicht kein Visum vom Belgieschen respektiv Deutschen! Man muss den jewahligen Pass haben! Damals wurde ich ohne Probleme (außer M.Boot) mit dem Pass rein gelassen! Sehr Schade!

  • Revil O

    Das kein Wietpass-Plakat sollte eigentlich in jeden Limburger Coffeeshop hängen müssen.
    Nichtsdestsotrotz ist es schön das wenigstens eines in Marc seinen schönen Shop hängt.
    Habe es Sonntag live bestaunt und es macht sich direkt am Eingang richtig gut. :D

  • mr_nice

    Hallo, ich wollte eigentlich morgen nach Maastricht fahren aber da ich Luxemburger bin, wollte ich nun fragen ob ich überhaupt in einen Shop reinkomme? Ansonsten würde ich dann nach Rotterdam fahren, da kommt ja noch jeder rein. Nur Maastricht würde für mich halt günstiger liegen.

    • BeNeLux

      Salut;)

      Nein Maastricht ist nur für Deutsche und Belgier zugelassen!

      • mr_nice

        Ok ich danke dir für deine schnelle Antwort. Dann geht es für mich nach Rotterdam;-)

      • Micha

        Komm ich auch als in Deutschland lebender Pole rein? Lebe in Deutschland seit 1985, habe aber einen polnischen Pass. Einen deutschen Führerschein habe ich aber:-) Denkt Ihr das reicht um reinzukommen? danke und lg

        • BeNeLux

          Hallo,

          Wurde abgewiesen mit Ausländer Pass! Die Visa wollten sie mal nicht anschauen! Easy Going und Black W. meinten nur mit Deutschen oder Belgieschen Pass! Über den Führeschein kann ich dir nichts sagen hatte keinen dabei!

  • Anonymous

    Ich würde fürs Übersetzen Google oder Babelfish nehmen, immer direkt die ganze Seite übersetzen lassen und dann im Anschluss den übersetzten Text von Hand nochmals anpassen, was unklar oder sich nicht so gut lesen lässt…

    Man muss ja in so eine Sache nicht mehr Zeit investieren als unbedingt nötig…

    Danke für die gute Übersetzung.

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