Youtube-Channel zeigt Strassendealer in Tilburg

Bildschirmfoto 2013-05-08 um 11.39.31

Bei all dem Wirrwarr um Maastricht kann man leicht vergessen, dass es auch in anderen Regionen der Niederlande Probleme gibt. So leidet auch die Gemeinde Tilburg in Nordbrabant unter dem Ausschluss von ausländischen Gästen in den Coffeeshops und dem erschwerten Zugang für Niederländer. Die Folge: Ein stark angewachsener Strassenhandel.

Die Gemeinde und die Polizei scheint die Probleme weitestgehend zu ignorieren. Dies finde ich etwas verwundernd, da Tilburg von einer starken PvdA regiert wird und D66, GL und SP auch recht stark vertreten sind. Wie auch immer, die Politik scheint an der Problematik wohl nicht viel zu tun.

Daher ist jetzt die Vereinigung der Tilburger Coffeeshops mit dem großartigen Namen „De Achterdeur“ einen radikalen Schritt gegangen und veröffentlicht in ihrem Youtube-Channel Videos der Strassenhändler in Aktion. Ich persönlich finde es zwar etwas bedenklich, dass die Gesichter nicht zensiert werden, aber im Krieg sind viele Mittel erlaubt…

Es wird Zeit, dass die Politik auch in Tilburg aufwacht und den einzig vernünftigen Weg geht, die Strassenkriminalität zu beenden: Weg mit dem I-Kriterium!

Aber auch die Coffeeshops sollten handeln: Eine Vernetzung in Nordbrabant und ähnliche mutige Schritte wie in weiten Teilen Südlimburgs sind wichtig!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Vielleicht geht die ganze Sache auch nach hinten los.

    DIe Coffeeshops haben am 05. Mai gezeigt, dass sie sich nicht an Regeln halten und das Gesetzt mißachten wenn sie es für richtig halten. Dies könnte ein starkes Argument gegen die Shops sein. Ganz nach dem Motto :“Seht euch die Branche an: Sie sind unkontrollierbare gesetzlose die man mit allen Mitteln bekämpfen muss.

    Die Straßendealer können ebenso als Argument gegen die Toleranzpolitik eingesetzt werden. Der „normale“ Bürger ließe sich bestimmt leicht davon überzeugen, dass das alles Teile, ein und des selben Problems sind: Toleranz gegenüber Drogen!

    Langfristig sehe ich die Coffeeshops in ihrer Existenz, durch die Vorgänge der letzten Tage, massiv Bedroht.

    Auch frage ich mich, ob jubelnde „Drugsrunner“ wirklich echt sein können. Oder ob es vielleicht doch nur bezahlte Statisten sind. Denn mal ganz ehrlich: Als Straßendealer muss ich doch auch in Holland um meine Freiheit bangen und sollte sicher nicht ZU leichtsinnig in meinem Gewerbe sein. Oder haben die da drüben wirklich eine derartig ausgeprägte Narrenfreiheit als Dealer?

    • Da scheinst Du in Maastrint und Venlo noch nicht vor Ort gewesen zu sein. Die Runner sind derart skrupellos – die kennen nichts – und dank Handy’s haben die auch nix in der Tasche – an die kommt die Polizei viel schwerer. Doch die sind so. Brauchen keine Angst zu haben.
      Die Existenz der CS ist durch andere Komponenten VIEL BEDROHTER! Die Aktion ist ein MUSS und wird fruchten.

      • Ne, seit dem Wietpass war ich net mehr in Maastricht….

        Ich hoffe dass Du Recht behälst! ;)

    • Jenz

      Ganz ehrlich hab ich auch schon überlegt ob nicht zumindest ein teil der Drugrunners von den CS bezahlt werden. Ich kann auch nicht glauben, dass die am 05.05 auf einmal alle zu Hause geblieben sind bloß weil die Shops wieder verkauft haben. Auch das die Spontan in goßer Zahl auftreten wie in Nijmegen nach dem 01.01 halte ich für recht merkwürdig. Ebenso das sie nach der Wiederöffnung in Nijmegen sofort alle wieder verschwunden waren. Die sagen sich doch nicht: „Blöd, jetzt muß ich das Kilo alleine wegrauchen…“ Zumindest die Lagerbestände müssen doch noch unter’s Volk gebracht werden. Es sei denn das die Runners die Bestände der CS verkauft haben, in deren Auftrag. So als alternativer Vertriebsweg…Böse VT, ich weiss.

      Wenn es denn so wäre weiß ich nichtmal ob ich das verurteilen würde…Wie im Artikel: „Im Krieg ist vieles erlaubt.“

      • Du vergisst, dass viele Drugsrunner sind in den Shops versorgen und es für mehr Geld weiterverkaufen.

      • Niederländisch nach Graskaufmöglichkeiten suchen… und du weist wo die Jungs dann weiter arbeiten.
        RIESEN Markt – RIESEN Szene – da fällt nix untern Tisch… muss halt 2€ billiger abgeben werden… das war es.

      • Ach ja, die Organisationen die hinter den Runnern stehen beliefern auch die CS. Wenn die CS es nicht verkaufen können, dürfen es die Runner verkaufen. Können die CS verkaufen… bekommen die Runner nur was übrig bleibt.

      • Ivo

        Dafür müsste man sich mit dem Prinzip „Drugrunner“ mal näher beschäftigen. Wäre mal eine Idee für nen Artikel… Natürlich wird es bei den „Drugrunners“ auch Vertriebsstellen von Shops geben. Ich kann mich noch sehr gut an Peter´s Kommentar aus´m Nobbes erinnern. Zitat:“Dann verkaufe ich halt immer 5g an NLer und schicke die auf die Strasse und die verkaufen an die Duitsers“. Allerdings weiß ich von nem Kumpel aus Venlo, dass gerade die B-Ware (zumindest in Venlo) an die Drugrunners geht – A-Ware geht in die Shops.

        Der Weg eines Growers ist wie folgt:
        1. Anlaufstelle Coffeeshop (meiste Geld)
        2. Anlaufstelle Privatadressen (weniger Geld)
        3. Anlaufstelle Drugrunner (jetzt sieben wir aber erstmal und behalten den Skuff^^)

    • Josh

      Du sprichst das Problem an, es ist im Moment wirklich schlimm.

      Es könnte sein, dass einige weinig im Auftrag der Shops arbeiten, aber das glaube ich weniger. Sie stammen von den Lieferanten der Shops, so meine Theorie. Diese sind sowieso durch das Backdoor Problematik ohne hin bereits jetzt sehr gut im Untergrund organisiert. Sie haben darüberhinaus die Mittel, die Infrakstuktur, die Wahre und natürlich auch den Vorteil auf allen Seiten. Die Verlierer sind die Konsumenten, die Politiker, Polizei und die Shops selbst und würden die Niederländer aufwachen, würden sie merken, dass ein Teil ihrer so hoch gepriessenen Freiheit und ein Teil ihrer Kultur stirbt!

      • Josh

        @L Ron Hanfrey hatte dir geantwortet, kein Plan wieso es soweit nach unten gerutscht ist.

        • Ivo

          vlt. ruft man sich dazu den Gastbeitrag von Moffmann (hoffentlich war der das) mal in Erinnerung. Er sprach von der „Organisation“ in Maastricht – die über die Shops durch kobern auch Kilo´s verkauft. Nun wenn in den Shops nicht mehr gekobert werden kann – geht´s halt nach draussen. Wenn die Shops wieder auf sind – kobern wir drinnen. Es geht doch nicht um die 5g Kunden – sondern den Runners geht es um die, die mehr wollen. UND NATÜRLICH KOMMT ALLES AUS DEM BACKDOOR BEREICH!

  • Anon

    Den Drugrunnern kann doch gar nichts passieren. Die haben höchstens 5g Cannabis dabei.
    Viele bieten zusätzlich harte Drogen an, haben aber nur irgendwelche zerdrückten Minzbonbons oder irgendein anderes „Abzockmittel“ dabei. Ein sehr lukratives Zusatzgeschäft.
    Die Polizei kann den Drugrunnern gar nichts nachweisen, denn sie haben ja nur 5g Cannabis dabei.

    • Jenz

      Klar kann denen wenig bis nichts passieren. Ist in D ja auch nicht anders. Mich wundert halt die schnelle Reaktionszeit auf deren Seite. Als wenn einer den Befehl geben würde „Morgen bleiben alle zu Hause“ und alle halten sich dran. Kann natürlich sein das das ganze wirklich so selbstorganisiert abläuft ohne das jemand Kommandos geben muß.
      Es scheint als könne man den Schwarzmarkt einfach an und ausknipsen je nachdem wie viele Shops auf oder zu haben. Klar besteht da ein Zusammenhang aber ich würde doch eine gewisse Trägheit voraussetzen. Sicher ist es eher so, das die -Sichtbarkeit- des Schwarzmarktes an und ausgeschaltet wird. Aber auch dann funktioniert das m.M.n. echt sehr schnell.

      • Ivo

        Naja – es war ja allgemein bekannt das die Shops am Sonntag öffnen. Wäre ich noch in dieser Berufssparte hätte ich mir den Tag dann auch mal frei genommen. Lohnt ja nicht.

        • Anon

          Na klar, es war ja Frei-heitstag.

  • mar015

    Hey au wwenn es vllt falsches Thema hier ist,aber ist heerlen auf für Deutsche ?

    • Ivo

      grrrrrrrrrrrrrrrrr – was sagt der Artikel über Limburg vom Sonntag!?!?

    • egal

      wer lesen kann, ist klar im Vorteil…!

  • van Achteren tussen de Baatzen flatzen

    Was ist mit Venlo ???
    ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)

    • Anon

      lol

  • Joe

    Hallo Community :) weiß net wohin damit, hatte eben vor nach Venray zufahren (meine Infor war es ist offen) zum Halicarnas, kurzer Hand dort angerufen …und als Info bekommen, dass für Uns deutsche der Shop nicht geöffnet sei.

    Schade Venray, anstatt sich alle etwas gemeinsamen Anschließen, nachdem Gerichtsurteil und nachdem Sonntag.

    • Ivo

      Offiziell haben die nicht auf, das ist richtig

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen