Maastrichter Shops bleiben geschlossen

Die Coffeeshops, die bisher eine Razzia durch die Polizei erdulden mussten, bleiben geschlossen. Und zwar freiwillig. Solange noch kein Urteil gesprochen wurde, dürften sie eigentlich erstmal weiterverkaufen, die Razzien waren nur Beweisaufnahmen. Allerdings bleiben Mississippi, Kosbor, Smokey, Easy Going, Heaven 69 und jetzt auch das Slow Motion & Black Widdow geschlossen – aus Protest!

Onno wird sehr bald merken müssen, was da bedeutet: Die Strassendealer werden weiter aufstocken.

Politik und Polizei sollten sich zweimal überlegen, ob es noch weitere Razzien geben wird.
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Eine Verkündung der Sanktionen wird am 12.Juni erwartet. Ich wette, es wird früher passieren!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Anonym

    Schlaue Maßnahme der Shop Besitzer. Eigentlich sollten alle Shops schließen. Das sich zwangsläufige anschließende Kriminelle Chaos in der Stadt dürfte vielleicht Hoes u. a. VVD War on Drugs-Aktivisten in den Niederlanden vor Augen führen, warum man vor 40 Jahren diese intelligentere Politik angefangen hat und was die CS Shops für den Frieden in der Stadt wirklich geleistet haben.
    Mit der beschaulichen Ruhe der Maastrichter Bürger dürfte es damit wohl erst einmal vorbei sein. Vor allem wenn sie sich nach 20 Uhr nur noch bewaffnet auf die Straßen wagen können.

    • Wenn ich das ja jetzt nicht alles mitm handy machen müsste. Der Anwalt der Limburger CS (André Beckers aus Sittard) hat sich öffentlich erklärt warum man gestern NICHT zu dem Gespräch mit Hoes gegangen ist und warum ein Shop nach dem anderen jetzt dran glauben muss. Auch mit Leer (vorherige BM v. Maastricht) hatte der VOCM diverse Reibereien… man ist da aber immer kooperativ mit umgegangen: In Absprache mit dem VOCM wurde EIN Shop geschlossen und dann hat man die Rechtssache abgewartet. Hoes ist zu solchen Wegen nicht bereit und lehnt eine „Sammelbeurteilung“ aller Maastrichter CS vertreten durch den VOCM ab. Also werden die I-Kriteriums-Übertretungen für jeden Shop einzeln festgestellt werden müssen… Da ist Onno gerade bei.

      • Was ja auch, aus Hoes Sicht, eine sinnvolle Maßnahme ist. Er akzeptiert den VOCM nicht als Sprecher einer Branche in der Stadt. Für Hoes sind die Coffeeshops keine Branche, und die Inhaber keine Geschäftsleute aus der Stadt – sondern einfach nur Kriminelle, wie auch die Straßendealer. Leute wie Hoes und Opstelten machen da keinen Unterschied. Das wird an so etwas deutlich. Ich denke daher, dass die Chance auf eine Einigung oder politische Lösung nun endgültig verspielt ist, und man sich einzig auf den juristischen Weg konzentrieren sollte bzw. muss.

    • Revil O

      WORD

    • Anonymous

      Sei doch mal ehrlich, diese Situation hatten wir doch schon! Wir sollten uns echt was vom Engagement der Umweltaktivisten abschneiden, die Ketten sich an Gleise, wer von uns hat schonmal dran gedacht, sich an die Theke seines Stammshops zu ketten?! Hier hat man Angst, bei ner Demo als Kiffer enttarnt zu werden, sei es nur durch Aufnahme von Personalien! Die Ökos gehen nicht, bevor sie nicht jemand weg trägt! Wo ist unser unübersehbarer Protest? Erst geht kein Arsch nach Maastricht zur Demo, letztendlich sind die, die nicht da waren, die jenigen, die am lautesten heulen, dass sie in NL kein Weed mehr bekommen!
      Sollten wir jetzt nicht alle mal langsam wach werden, ist das Gericht das einzige was uns bleibt! Und das nur, weil wir uns nicht trauen, hinter unseren Interessen zu stehen, bzw. zu gemütlich sind! Vielleicht stimmt das Klischee des faulen, gleichgültigen Kiffers doch!
      Bitte belehrt mich alle eines Besseren!

  • Anonymous

    Glaubt hier wirklich noch jemand, dass die jetzige Schließung der Shops, aus Protest, irgendjemandem was bringt? Diese Situatuion hatten wir in Maastricht doch quasi vor dem 05.05… Massig wirkliche Overlast, die Onno und Ivo nicht wahrhaben wollten!
    Finde die einzige Chance ist jetzt das nächste Gerichtsurteil! Die beiden Verbohrten Herrschaften müssen nicht erneut gezeigt bekommen, wer belästigt!
    Das einzig positive, an den erneuten Schließungen ist, dass die durch Viele (selbst einige Leser hier!), empfundene Provukation, durch der Verkauf an „Ausländer“, nun nicht mehr besteht! Sehe durchaus Vorteile darin, wenn man sich vor Gericht als armes Opfer und nicht als Aggressor geben kann!

  • Anonymous

    In Maastricht gibt es so viele Shops, da geht man dann einfach woanders hin statt sich von den Drugsrunnern übers Ohr hauen zu lassen…

    • Anonymous

      Wenn sie jeden Tag zwei Shops zu gemacht hätten wäre die Geschichte nach einer Woche durch gewesen, also laber nicht so einen scheiss dummer fauler Kiffer.

      • Anonymous

        haha da hat aber jemand ahnung, gibt genug läden/cafes die ohne lizenz verkaufen und auch immer verkaufen werden, bzw. es werden sich nachfolger finden

        • Gianni

          Aha und diese cafes oder Läden sind dann sehr seriös oder wie?erkläre mir mal den unterschied zwischen denen und dem drugsrunner

  • Frank

    So schlecht siehts in Maastricht gar nicht aus.Ich moechte auf diesen Artikel verweisen: http://m.nieuwsblad.be/cnt/DMF20130523_00595300

  • Ist zwar offtopic, aber der WDR hat sich heute wieder einmal nicht mit Ruhm bekleckert.

    Einheitliche „Freigrenze“ für Haschisch

    Die Bundesländer prüfen laut NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) eine einheitliche „Freigrenze“ für den Besitz von Haschisch und Marihuana. Die Justizminister sollten eine Harmonisierung anstreben, damit nicht in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Rechtslagen gelten, sagte Jäger den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitag).

    Der Cannabis-Besitz ist in Deutschland verboten. In kleinen Mengen für den Eigenbedarf wird das Rauschgift aber toleriert, die Toleranzgrenze ist derzeit von Land zu Land unterschiedlich.

    Das sind Formulierungen von Journalisten (wenn auch in Anführungszeichen) die ein völlig falsches Bild vermitteln. Es gibt keine Freigrenze für den Besitz von Cannabis in Deutschland. Ganz abgesehen, dass das Wort Freigrenze und das Wort „toleriert“ (im Text ohne Anführungszeichen) suggeriert, dass man diese Menge besitzen, und auch bei einer Polizeikontrolle behalten darf, bedeutet die hier als Freigrenze bezeichnete Menge lediglich, dass das Gericht von einer Verfolgung absehen KANN – nicht muss.

    Wie das dann in der Praxis aussieht, zeigt der Fall eines entfernten Bekannten, der mit dem Fahrrad vom Downunder in Kerkrade kam und ein halbes! Gramm dabeihatte. Von wegen Freigrenze. Das halbe Gramm wurde natürlich konfiziert und er (gerade 19) erhielt die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gemäß § 31a nur gegen Zahlung von 200 € Geldbuße. Das nennt sich dann Einstellung des Verfahrens gegen Geldbuße und ist aktuell hier die neue Vorgehensweise. Früher wurde noch kostenlos eingestellt. Ich sehe hier also eine Verschärfung im Vergleich zu den 90er Jahren, wo es mich einmal traf.

    Eine echte Freigrenze ist z.B. 3 Gramm in Belgien – die darf ich auch bei einer Polizeikontrolle behalten, es gibt kein Ermittlungsverfahren und keine Bußgelder. In Deutschland gibt es nicht einmal eine Entkriminalisierung der Konsumenten. Das sind bloß Lügen die Politik und Presse verbreiten, um dem Teil der Bevölkerung, der bereits von z.B. Leuten wie uns aufgeklärt wurde, zu vermittlen, dass auch die Politik erkannt habe, dass man Hanfraucher nicht kriminalisieren soll. Das Gegenteil ist der Fall – die Verfolgung der Konsumeten wird verschärft. Mehr noch: In diesem Jahr wird der Höhepunkt (seit Bestehen des BtMG) erreicht werden, was die Zahlen der rein konsumbezogenen Delikte angeht. Die Händler werden dagegen weniger verfolgt (zumindest sind dort die Strafverfahren nicht so angestiegen) als die Konsumenten – auch wenn Mainstream-Presse und Politik gebetsmühlenartig das komplette Gegenteil behaupten.

    http://blogs.taz.de/drogerie/2013/05/22/polizei-intensiviert-kifferjagd/

    • Elli

      Das stimmt. Diese Formulierung nervt mich auch immer.

      Finde es aber gut, dass sich Jäger anscheinend dafür einsetzt, nachdem Friedrich meinte, dass wäre das „falsche Zeichen“ *lach* Achso, darf man jetzt Leute kriminalisieren, weil man sonst falsche Zeichen setzt. Es tut mir Leid, aber Menschen dieser Sorte denken nur in Klassen der Volksgesundheit. Sind wir eigentlich ausschließlich Maschinen die der Gesellschaft und dem BSP dienen dürfen oder was?

      An alle: Bleibt Herr über euch selbst und verkauft euch nicht irgendwelchen Obrigkeiten!!

      • anonym

        „Es tut mir Leid, aber Menschen dieser Sorte denken nur in Klassen der Volksgesundheit….“

        Wenn sie das mal täten :-) 40.000 – 50.000 Alkoholtote in Deutschland im Jahr sind offenbar für dieselben Leute, die so fürchterlich „besorgt“ um unsere Gesundheit sind kein Grund zu handeln. Bei THC mit 0 (!) Toten muß dann aber dringend im Sinne der Volksgesundheit gehandelt werden ! Zeigt in meinen Augen immer wieder besonders drastisch die ganze Verlogenheit der Argumentation bei den Prohibitions – Befürwortern. Denen geht es um etwas ganz anderes !

        • Elli

          VOLKSgesundheit meint eher sowas wie Steigerung des BSP. Betonung liegt auf Volk, nicht auf Individuen.

          Die individuelle Gesundheit ist denen egal, das zeigen ja auch die Kriege die im Namen des Vaterlandes geführt werden.

      • Anonymous

        es ist nicht nur ein verstoß gegen das btmg sondern auch ein zollvergehen, das vergessen anscheind viele hier, selbst wenn cannabis hierzulande legalsiert wäre, würde es noch lange nicht bedeuten das man es legal und unbegrenzt einführen dürfte.
        der zoll muss schlicht und ergreifend beschlagnahmen

        • Ich hätte nichts dagegen, dem Zoll 19% Mehrwertsteuer zu geben ;-)

    • Leidensgenosse

      Wurde der entfernte Bekannte vorher bereits mit Weed erwischt, war er ein „Wiederholungstäter“, oder war es das 1. mal, als er mit dem halben Gramm aufgefallen ist?

      • War das erste Mal – der ist ja 20 Jahre jünger als ich und war da wohl gerade mal 1 Jahr lang volljährig. Daher fand ich es ja so krass. Ich vermute auch, die haben es mit ihm nur so gemacht, weil er so jung und naiv war. Ich habe damals bei mir gleich per Anwalt reagiert und dann lief es anders. Der hat aber natürlich auch Geld gekostet.

    • Frank

      Ja leider ist es so, das es strenger ist als noch in den neunziger Jahren.Ich mein ich hab auch irgendwo auf einer Internetseite gelesen, das heute rein statistisch, viel weniger Verfahren eingestellt werden als noch in den Neunziger Jahren.Das ist also eine eindeutige Verschlechterung fuer Hanfkonsumenten. :-( Davon schreibt der tolle WDR nix. Ich find sowieso das das Fernsehen in Deutschland nicht frei ist.Die senden sowieso nur Politische Themen die CDU und SPD in den Kram passen.In den Aufsichtsraeten der Medien sitzen doch fast nur Leute aus den grossen Volksparteien.Freies System geht meiner Meinung nach anders.

  • anonym

    Jep, das Wort „Freigrenze“ in Deutschland ist an sich ein Etikettenschwindel, da es weder erlaubt noch toleriert ist überhaupt etwas zu besitzen, deshalb versteckt man sich hinter bewußt schwammigen Formulierungen wie „tolerieren“. Solange man es bei Kontrollen abgeben muß + zwangsläufiger Strafanzeige, ist es keine Freigrenze, sondern nur ein Wert ab dem man mit SICHERER Strafverfolgung rechnen muß – mehr nicht. Die Grünen wollen hier so tun, als würden sie was tun :-)

    • Genauso wie „Datenflat“ im Mobilfunk (und bald Festnetz)

      • Anonymous

        Ja eine absolute Frechheit was die t-com da vor hat.

        • Anonymous

          Jau,und Vodafone vertickt nun ihre sogenannten websessions für 4,95€ mit 200MB datenvolumen statt vorher mit 1GB:Nur die Nutzungsdauer wurde von 24Std auf 30Tg verlängert.Das ist ungefähr so,als wenn Lebensmitteldiscounter 0,2L Milch zum Preis von 1L verkaufen würden,mit der Begründung,dafür hält die Milch länger..lol

  • White Widows

    200 Euro Geldbuße für 0,5 gram Gras. Das seht in absolut keinem Verhältnis.
    Hier besteht dringend Handlungsbedarf seitens des Gesetzgebers …

    • Klausimausi

      Die Verfolgung von Konsumenten steht grundsätzlich in keinem Verhältnis.

      Um sich das in der Dimension mal klar zu machen >>>

      Die Prohibitionsuhr.
      http://hanfverband.de/index.php/component/content/article/1525

    • HansausSbeiG

      Das ist doch garnichts. Als Wiederholungstäter der schon zigmal gepackt wurde, bekommt man auch in NRW für knapp 2 Gramm Gras schonmal 90 Tagessätze = 3 Monats Nettogehälter. Wenn man verhandelt, halbiert sich die Strafe meisstens. Es bleibt aber immer noch ein haufen Kohle.

  • Lissbett

    Nach 30 Jahren straffreiheit, kam vor 2 Jahren :5gr Piece = 480€. danach 1gr für 400€!!!
    Könnte aufgrund Erkrankung ne Ausnahmegenehmigung bekommen, aber : Nein Danke.
    Bin austherapiert, mehr kaputt wie ganz ;) ,&das EINZIG Wirksame wird mir verwehrt. Glaub , wenn ich nix mehr rauche, verhungere ich in wenigen Wochen… Nun muß ich seit 1 Jahr Gedöns aus dubiosen Quellen kaufen und muß mich daher auch mit harten Drogen auseinandersetzen….es kotzt mich an!!! Über 3Jahre bin ich sauber und so soll es auch bleiben. Verdammt schwer , wenn man zusätzlich noch total kriminalisiert wird. Meine „Akte“ als ich stark Alkoholabhängig war, sah schon krimineller aus, als die letzten 20 Jahre, wo ich nur rauche….. ihr wisst es selber ;)
    Sorry, mußte mal raus.- Ohne Geld macht man in diesem Drecksstaat GARNÜSCHTS. Punkt.

    • Und was spricht gegen den Antrag auf Ausnahmegenehmigung? Gerade die Tatsache, dass du austherapiert bist macht die Sache zu ner sicheren Nummer! Bei fragen kannst du doch gerne an mich persönlich wenden!

      • streuner

        Hallo
        also mein „Hausarzt“ hatte fast Ekel im Gesicht und sagte mir, dass er mit so etwas (sic) nichts zu tun haben will.
        Typ ende 30 vielleicht!
        Ich habe ihn nach Alternativen gefragt. Wusste er nicht.
        Vielleicht Krankenhaus, so meine Frage.
        Dann hat er widerwillig eine Überweisung in die Schmerzambulanz rausgerückt.
        Schmerzambulanz, ich sage nur; Da ging die Sonne auf :-)
        Fünf Minuten Gespräch mit der Ärztin waren effektiver als alles bisher.
        Sieht sehr, sehr gut aus.
        Think Positive :-)
        streuner

    • Mary

      Hi Lissbett, kennen wir uns nicht aus dem Huzur in Venlo? Kommst Du aus Neuss? Du hast mir Deine Geschichte mal erzählt, weshlb ich mich gerade freue alte Bekannte aus Venlo hier wieder zu treffen.

    • Klausimausi

      Da kann ich mich mobo nur anschließen – Je mehr Menschen eine Ausnahmegenehmigung haben, desto mehr wird die Ausnahme zur Normalität.
      Du bist durch Deine Gesundheit doch mehr als genug bestraft… da braucht es keinen Staat, der Dir auch noch fette Strafen für eine opferlose Straftat reindrückt…
      Es ist in der deutschen Rechtsordnung nun einmal so, dass Selbstgefährdung und auch Selbstschä­digung straflos sind – meinem Rechtsempfinden nach wären damit Strafen wegen Verstoß gegen das BtMG verfassungswidrig.
      Ich weiss: Rechtsempfinden Gesetz Recht erhalten.
      Wenn Du das aber willst wünsche ich Dir viel Kraft und den Mut, das durchzuziehen.

      • Klausimausi

        sollte heissen:
        Rechtsempfinden [ungleich] Gesetz [ungleich] Recht erhalten.

    • Leidensgenosse

      @Lissbett – ich verdiene Geld und zahle Steuern, davon zahlt der „Dreckstaat“ AlgII und z.B. Therapienf ür Leute „ohne Geld“….sollte man gerechterweise auch nicht vergessen…und obwohl ich Geld habe geht´s mir in Bezug auf Cannabiskonsum und Kriminalisierung auch nicht besser als Dir.
      Ich habe ein Studium erfolgreich abgeschlossen, war noch nie arbeitslos, verdiene und zahle Steuern, lebe gesund (Sport, kein Alkohol, kein Fleisch), damit das lange so bleibt, meine erwachsene Tochter studiert ordentlich, Bafög erhält sie natürlich nicht…also – wo ist das Problem, wenn ich mir abends ein Pfeifchen rauche!?!?!?
      Wenn es Vater Staat stört, dass Bürger nur kiffen und hartzen, kann ich dass verstehen, obwohl es natürlich sehr einfach gedacht ist, dass Menschen nur nicht produktiv sind, weil sie kiffen…
      Sorry, mußte auch mal raus…

      • kiff

        @ Leidensgenosse
        Was für ein Spruch.
        Schon mal dran gedacht das es auch Leute giebt die wie du ZB.30-35 Jahre
        gearbeitet haben und dann unverschuldet Arbeitslos werden ?!
        Dann auf grund ihres Alters ZB. 50-55 Jahre keinen Job mehr bekommen
        da sie zum „Alteisen“ gehöhren.!!!
        Dürfen die sich noch Abens ein Pfeifchen Rauchen in deinen Augen ???
        Es giebt solche und andere aber nicht alle Arbeitslose bitte über einen
        Kamm schehren.

        • Leidensgenosse

          @Kiff – habe mit keinem Wort geschrieben, wer meiner Meinung nach konsumieren darf oder nicht, oder? Ich habe lediglich geschrieben, dass ich Vater Staat verstehe, dass er etwas gegen den typischen, unproduktiven Klischee-Kiffer hat, wobei grade mir klar ist, dass dieses Bild nicht auf alle Konsumenten zutrifft…aber eben die, bei denen es zutrifft, tragen nicht grade dazu bei, dass THC mal irgendwann legalisiert werden könnte..
          Meine persönliche Meinung ist, dass jeder Erwachsene, der mit Weedkonsum umgehen kann, also nicht aufgrund des Konsums kein Bock mehr auf Arbeit oder Arbeitssuche haben, obwohl sie eigentlich arbeiten könnten, soviel kiffen dürfen, wie sie wollen…wer sowieso, wegen Alter oder chronischen Krankheiten, nicht arbeiten kann, sowieso :-)

          • Elli

            Deine Äußerungen sind ziemlich unverschämt allen gegenüber, die keinen Job haben!

            Glaubst Du wirklich, dass Du genug Ahnung hast Dich zu diesem Therma zu äußern?

            Täglich die WAZ lesen udn Tagesschau gucken reicht bei sowas nicht!

      • Klausimausi

        Fakt ist hier, dass der Staat einem leidenden Menschen unter Strafandrohung bzw. Strafe eine Medikament vorenthält, das sein Leiden mindern kann, unter dem Deckmäntelchen „irgendwas“ zu schützen.
        Austherapiert heisst nun mal, die Schul- und Lobbymedizin kann nichts mehr tun.

        ALG II hat damit nichts zu tun.

        Therapien werden nicht vom Staat bezahlt, sondern von Krankenkassen.

        Der Staat ist kein Wesen. Der Staat ist ein Konstrukt, der damit beauftragt ist, sich um das Wohl seiner Bürger zu kümmern. Dafür zahlen die Bürger ihre Steuern, und sie erteilen mit ihrem Wahlrecht einer Partei den Auftrag, sich um dieses Wohl zu kümmern. Manche Bürger sind ja auch Bestandteil dieses Staates, in Form von Bürgermeistern, Polizei, Arbeitsagenturen, Schulen, …

        Nur weil manche Väter ihre Kinder schlagen, muss es unser „Vater“ Staat ja nicht nachmachen.

        • Leidensgenosse

          …bin absolut dafür, dass „austherapierte“ Cannabis konsumieren dürfen, wenn´s hilft.
          Alg2 wurde nur thematisiert, weil Lissbett klagte, wie schlecht es einem „ohne Geld“ in Deutschland geht.
          Therapien werden von Krankenkassen gezahlt, die pflücken das Geld aber nicht vom Baum, Beiträge werden von Arbeitnehmern gezahlt, die zahlen also genau wie sie durch Steuerzahlungen alles bezahlen, was der Staat, also wir zahlen – deshalb sind für mich in Deutschland nicht Arbeitslose sondern Arbeitnehmer die gearschten…dürfen für alles und jeden zahlen, aber jaaaa kein weed rauchen.
          Das Prinzip der Solidargemeinschaft finde ich ja ok, aber mit so manchem Mitbürger wäre ich lieber nicht solidarisch, kann man sich aber auch nicht aussuchen.

          • Mit dem Stempel „austherapiert“ ist die Ausnahmegenehmigung problemlos zu bekommen. Du musst nur einen Arzt finden, der sie mit dir beantragt.

        • Leidensgenosse

          …Vater Staat verbietet es Vätern (und Müttern) ihre Kinder zu schlagen…
          und das ist auch gut so.

  • Leidensgenosse

    Jetzt mal ganz provokant gefragt:
    Wenn ich mir täglich 24 Stunden die Hirse wegkiffe, auf Kosten anderer lebe und Therapien mir auch nicht mehr helfen, darf ich dann plötzlich kiffen, bekomme eine Ausnahmegenehmigung, wenn ich aber verantwortlich konsumiere und mein Leben auf die Reihe kriege bin und bleibe ich kriminell?

    • Du bekommst ne Ausnahmegenehmigung wenn du glaubhaft vermitteln kannst, dass Cannabis das einzige Mittel ist, dass dir hilft UND Dronabinol/Sativex entweder nicht richtig wirkt ODER Du es dir nicht leisten kannst, weil deine KK es nicht übernimmt.

      • Leidensgenosse

        …bei welcher Krankheit?
        Interessiert mich, weil ich auch an einer chronischen, schmerzhaften Krankheit leide…

        • Die Krankheit ist egal. Schreib mir ne Mail, ich schreib dir mal ein paar Infos.

    • Klausimausi

      Deswegen ist macht es keinen Sinn, überhaupt einen Konsumenten zu verfolgen.
      Was ist denn das überhaupt? Der Staat schützt den Konsumenten, indem er ihm sein Geld und den Führerschein wegnimmt, und einen schönen Eintrag in’s Führungszeugnis verpasst? Na Klasse, oder?

    • kiff

      @Leidensgenosse
      OK , bin ja bei dir wenn du von faulen Schulabgängern die perdu nicht
      Arbeiten wollen und dann Jahre auf kosten der allgemeinheit leben und kiffen.

      Als 50 Jähriger kann man aber auch noch 15 Jahre trotz bemühungen auf
      kosten der allgemeinheit leben weil man einfach nix mehr bekommt.
      Der unterschied ist nur das der schon 30-35 Jahre gearbeitet hat im Leben
      und das weitere Leben nur noch mit kiffen oder Alkohol erträglich wird nachdem
      dieser Arbeitslos geworden und eventuell 250 Absagen von Arbeitgebern zu Hause hat. Wollte das nur noch mal klar stellen.
      Allerdings könnte er sich auch die Kugel geben und somit nicht mehr der
      Allgemeinheit auf den Zeiger gehen.

      • Wir sollten langsam aufhören, anderen Leuten vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Dann sind wir nämlich kein Deut besser als die Politiker.

        • Leidensgenosse

          …hast ja recht…man sollte aber auch nicht auf Kosten anderer Leben, wenn man es eigentl. nicht nötig hätte. Das geht nämlich nur, weil Steuerzahlern vorgeschrieben wird, andere mit durchzuziehen…aber genug jetzt, ist ja nicht das Thema :-)

          Danke für dein Angebot, mich via mail zu informieren, habe Dir eben geschrieben…

          und jetzt mach ich den PC aus und bereite mich auf Fußball vor….

          Wünsche ALLEN viel Spaß dabei!

      • Leidensgenosse

        @kiff, glaube, wir denken überhaupt nicht so unterschiedlich, ist hier halt schwieriger zu kommunizieren als im Gespräch…

        • kiff

          @Leidensgenosse
          wollte dich nicht persönlich angreifen !!
          Schreibe hier auch nur meine persönliche Meinung .
          viel Spaß beim Fußball.

  • Anonymous

    viell. off topic, aber ich habe gestern morgen, ca. 04.30 uhr, im radio auf wdr2/ndr2 irgendwas gehört das es überlegungen gibt, cannabis in D zu legalisieren. leider hab ich nicht alles hören können habe wohl mitten drin eingeschaltet. der bericht, wie sonst so vieles im radio und tv, wurde den ganzen tag auch nicht wiederholt.
    weiss da jemand vielleicht mehr um was es da genau ging?

    • Jenz

      Das ist Wahlkampf blabla. Ich würden da nicht zuviel drauf geben…

  • Anonymous
    • Sebastian

      Der Bericht gefällt mir, auch wie die Drogenbeauftragte eingebaut wurde.

    • Anonymous

      Der Bericht ist gut , so wie die kommentare.

  • Anonymous
  • Pancake

    Ah, vielleicht geht das mit dem Prozess doch alles was schneller als gedacht, der VOCM möchte das übliche Beschwerdeverfahren überspringen um direkt in’s Hauptverfahren starten zu können: http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2686/Binnenland/article/detail/3449236/2013/05/29/Snel-proces-om-sluiting-wietboot-Maastricht.dhtml

    • Pancake

      Und das Mississippi ist jetzt auch von offizieller Seite her geschlossen für drei Monate wegen des Verkaufs an nicht-Niederländer