Onno Hoes glaubt weiterhin an seine Drogenpolitik

Maastrichts Bürgermeister Hoes findet, dass der Ausschluss von Ausländern aus den Coffeeshops noch immer die beste Lösung für die Bekämpfung der Drogenbelästigung in seiner Stadt ist.

Das sagte Hoes in einem Gespräch mit NU.nl

„Der Zustrom der Ausländer verursacht Overlast. Zwischen Mai 2012 und Mai 2013s kamen ungefähr zwei Millionen Ausländer weniger nach Maastricht. Bei einer mittleren Ausgabe von 20 Euro in einem Coffeeshop, entzieht man diesem kriminellen Umfeld zwischen 50 bis 60 Millionen Euro.“

Hoes ist seit dem 1 November 2010 Bürgermeister von Maastricht. Zwei Jahre später führte er den Wietpas für die Gemeinde Maastricht ein. Der Pass wurde noch im selben Jahr wieder abgeschafft.

Justizminister Opstelten verfügte, dass die Gemeinden seitdem selber entscheiden können, wie sie mit der Belästigung rund um die Coffeeshops umgehen.

I-Kriterium

Hoes will den Verkauf von Cannabis an Ausländer einschränken und befürwortet dazu als einziger Bürgermeister in Limburg das I-Kriterium. Aufgrund dieses Kriteriums, dürfen nur noch Einwohner der Niederlande Cannabis kaufen.

Es folgte eine Zunahme von drogenbezogenen Delikten auf den Straßen von Maastricht, und Kontrollen von Coffeeshops, die trotzdem Cannabis an Ausländer verkaufen. Der Coffeeshop ‚Easy Going‘ von Marc Josemans wurde aus diesem Grund geschlossen. Später urteilte das Gericht, dass diese Schließung unrechtmäßig war.

Nach Aussage von Hoes ist die Coffeeshopproblematik sehr kompliziert.

„Kriminelle Aktivitäten lassen sich hier in der Grenzregion sehr einfach durchführen. Aber wenn wir das hier regulieren, hat das auch einen Effekt auf Städte wie Heerlen, Sittard und Venlo.“

NU.nl: Sind sich ihre Bürgermeister Kollegen darüber bewusst?

„Die sind sich dessen sicher bewusst. Sie wissen, dass ich nicht anders kann, als Ausländer aus den Coffeeshops fernzuhalten.“

Sie sind nicht verpflichtet das zu tun.

„Ich bin sehr wohl verpflichtet dies zu tun, weil dies die Lösung für ein großes Problem darstellt. Dreißig Jahre lang wurde hier alles probiert, um die Drogenproblematik zurück zu drängen. Dafür wurde schon von meinen beiden Vorgängern viel getan.“

Wobei ihr Vorgänger Gerd Leers einen anderen Kurs verfolgte.

„Leers hatte auch die Idee, Ausländer aus den Coffeeshops fernzuhalten. Aber er hatte eine Vereinbarung mit den Coffeeshops, um zu prüfen, ob dies juristisch haltbar ist.“

Was ist die heutige Meinung über die juristische Haltbarkeit.

„Ich denke immer noch, dass es möglich ist. Es laufen einige Prozess. Wir haben selber ein Verfahren wegen der Schließung des Coffeeshops ‚Easy Going‘ laufen. Es ist in dieser Angelegenheit schon zu einer Urteilsverkündung gekommen. Es zeigte sich, dass die Schließung von uns nicht ausreichend begründet wurde. Der Besitzer des Easy Going, Marc Josemans, legt dieses Urteil nun so aus, dass das I-Kriterium nicht durchführbar ist.“

Josemans hat auch gesagt, dass er, sollte er gewinnen, von Schadensersatzforderungen absehen wird.

„Er hat nicht gesagt ‚Wenn wir gewinnen‘. Er wartet die Berufung gar nicht ab. Er kommt nun bereits mit weiteren Vorschlägen, ohne dass das Gericht abschließend entschieden hat. (Josemans will z.B. die Höchstmenge an Marihuana, die Ausländer kaufen können, reduzieren. d. Red.) Das ist für mich schwierig. Ich muss die Regelung ausführen.“

Nochmals, sie sind nicht verpflichtet die Regelung durchzusetzen.

„Aber wir haben nun einmal beschlossen diese Regelung einzuführen, und nun können wir nicht anders, als diese Regelung konsequent durchzusetzen. Josemans wartet die höhere Berufung gar nicht erst ab und propagiert nun eigenhändig neue Regelungen. Sein Vorschlag macht es nicht einfacher. Der Richter und das Justizministerium können nicht mit mir verhandeln. Dadurch scheint es so, als ob ich diese Vorschläge nicht will, aber vieles davon kann ich einfach nicht.“

Es wäre möglich gewesen, nun Wasser in den Wein zu schütten, da das I-Kriterium nicht im Koalitionsvertrag steht und ihr VVD-Parteifreund Minister Opstelten sie nicht dabei unterstützt.

„Dass ich in derselben Partei bin, ist nicht ausschlaggebend. Wir sind derselben Ansicht und darauf kommt es an. Solange wir inhaltlich übereinstimmen, macht es mir nichts aus, welcher Minister dort sitzt und wer was in Den Haag will.“

Sie haben auch gesagt, die Jungs, welche auf der Straße dealen, würden durch die Coffeeshops dazu angetrieben. Josemans will, dass sie dies entweder beweisen oder sich entschuldigen.

„Dieses Thema kam am Ende eines Interviews mit der ‚Volkskrant‘ auf den Tisch, sonst hätte ich das nicht gesagt. Es ist eine Frage des bestätigen oder dementieren, und ich kann eigentlich beides nicht. Wenn ich keinen Beweis habe, kann ich ihm nichts vorwerfen.“

Bereuen sie diese Aussage?

„Nein, denn dann darf ich keine Interviews geben. Ich finde dass ich, wenn ich solche Signale höre, dies auch besser sage.“

Aber wenn sie so etwas hören, dann werden sie das doch untersuchen?

„Es gibt auch viele Dinge, über die ich nicht sprechen kann. Sie müssen verstehen, dass viele Dinge nicht zu beweisen sind. Es ist eine komplizierte Angelegenheit, die wir hier betrachten.“

Sie fühlten sich einsam in ihrem Kampf gegen die Drogenbelästigung. Ist das immer noch so?

„Weniger. Ich habe wieder eine recht gute Beziehung zum Gemeinderat. Aber ich spiele täglich auf zehn Schachbrettern. Und der Bürgermeister muss über den Parteien stehen. Da kämpfe ich mit und das ist auch einsam.“

Wenn sie die Berufung verlieren, empfinden sie das dann als eine persönliche Niederlage?

„Nein, ich bin Bürgermeister und führe die Beschlüsse aus. Wenn sie Bürgermeister von Maastricht wären, müssten sie das auch tun.“

Aber ihr persönliches Engagement ist sehr hoch.

„Das ist die Leidenschaft mit der ich meine Funktion ausführe. Andere Bürgermeister haben weniger mit Overlast zu tun, warum sollten die sich dann dieses Elend an den Hals holen. Ich kämpfe mit einem sehr gut organisierten Sektor, einer gut organisierten Lobbygruppe, das ist schwierig für mich. Aber die Sache wird noch immer Wietpas genannt und nicht Bürgermeister Hoes, richtig?“ Er lacht: „Denn dann würde ich mir Sorgen machen müssen.“

Steve Thunderhead

Steve Thunderhead

Ich lebe seit mehr als vierzig Jahren an der niederländischen Grenze. Die Entwicklung der niederländischen Cannabispolitik verfolge ich seit den achtziger Jahren, als ich zum ersten Mal einen Coffeeshop besucht habe. Die langsame Veränderung von einer pragmatischen und toleranten Politik zu immer repressiveren Regelungen kenne ich deswegen aus eigener Erfahrung. Ich freue mich als Autor auf Kein Wietpas! mitarbeiten zu dürfen, weil ich nach all den Jahren meinen Anteil zu einem erneuten Wandel dieser Politik beitragen will.
Steve Thunderhead
  • White Widows

    Man weiß langsam nicht mehr, was man zu dem Spacken noch sagen soll. Ich hoffe der verliert die Berufung mit Pauken und Trompeten und muss Marc Josemans eine saftige Entschädigung zahlen.

    • der Belgier

      leider wird Hoes die Entschädigung nicht persönlich bezahlen müssen. Dafür werden dann Steuergelder verbraten…
      but i hope also ;)

      • Anonymous

        Das zahlt er dann von welchen Steuern? Denen die weggefallen sind durch den Wietpass, oder denen die er für Polizeieinsätze verbrät? :D

        Der rennt mit Vollgas auf eine Wand zu und bremsen ist auch nicht mehr drin.

    • Die Niederländer sollten diesem ignoranten „anti-Europäer“ einmal das „Hoes-chen“ stramm ziehen und zeigen, dass sie weiterhin ein offenes, demokatisch geprägtes Volk sind, das weder diskreminiert, noch hintenherum Gelder der EU beantragt und andererseits den europäischen Völkern den „Mittelfinger“ zeigt…..

  • pan

    Der klingt wie jemand auf Kokain. Komplett leugnen was passiert und den eigenen Standpunkt für ganz weit vorne halten.

    • Erinnert mich i.wie an die Worte vom „Endsieg“ von 1945, kurz vor dem damals (längst überfälligen) Selbstmord des „großen Diktators“ in Deutschland…..

  • Legendarium

    Wenn das richtig uebersetzt wurde und die bis jetzt hier angeführten Fakten fix sind, ist das mehr als ein „facepalm*2“.

    • Pancake

      Erstmal abwarten wie das Gericht kommende Woche urteilt, meiner Meinung nach ist alles zu erwarten. Schlieslich lautete es in der Urteilsbegründung vom April nicht „Die Schliessung war unrechtmäßig“ sondern lediglich „Die Schliessung ist unzureichend begründet und mildere Massnahmen sind nicht ausreichend genug geprüft worden“.

  • anonym

    „“Der Zustrom der Ausländer verursacht Overlast….“ Eine falsche Behauptung, die Drugrunners sind alles Niederländer. Kein Ausländer kauft bei einem Drugrunner, wenn er in einen Coffeeshop gehen kann (alleine schon deshalb, weil hier wenigstens die Menge stimmt).

    „Bei einer mittleren Ausgabe von 20 Euro in einem Coffeeshop, entzieht man diesem kriminellen Umfeld zwischen 50 bis 60 Millionen Euro…..”
    Hier verwechselt Hoes wieder mal die Ursache mit der Wirkung. Das Umfeld (also die Grower) ist nur deshalb „kriminell“ weil der Niederländische Staat es so will, indem er den Anbau von Cannabis strengstens verbietet. Wenn man den Verkauf toleriert, die Herstellung aber verbietet ist das wohl zwangsläufig. Die Kriminalität wird also durch die Gesetze künstlich erzeugt.
    Warum tun Konservative Politiker immer so, als könnten sie nicht bis 3 zählen ?

    • weedamine

      Dieser Kommentar Beitrag sollte gross und fett an hoes geschickt werden und hier als TOP Kommentar angepinnt werden. Das Herr Hoes nicht bis 3 zählen kann glaube ich jetzt auch.

      • anonym

        Naja, er kann ihn ja lesen, ist ja von jedem einsehbar der Blog hier. Vlt. lesen ja hier einige Konservative, die sich in der Szene „informieren“ wollen tatsächlich mit :D
        Zumindest die Polizei liest hier mit Sicherheit mit.

      • anonym

        Naja, er kann ihn ja lesen, ist ja von jedem einsehbar der Blog hier. Vlt. lesen ja hier einige Konservative, die sich in der Szene „informieren“ wollen tatsächlich mit :D

        Zum Thema nochmal: Ist letztlich immer dasselbe Prinzip, alle Argumente, die von den Konservativen gegen eine Legalisierung vorgebracht werden, vertauschen die Ursache mit der Wirkung, indem sie eine „Kriminalität“ anprangern, die erst durch ihre eigenen Gesetze überhaupt entstanden ist. Das gilt für Grower, wie auch für die Konsumenten.

        JEDE andere Genußmittelbranche (Süßwaren, Alkohol, Tabak etc.) hätte mit absoluter Sicherheit genau dieselbe Art von „Kriminalität“, wenn man beispielsweise den Verkauf dieser Produktes erlauben, deren Herstellung aber strengstens verbieten würde.

    • Politiker KÖNNEN bis drei zählen! In der BRD, wie bekannt, sind ja auch „Politiker“ als „Direktoren“ bei Mfiafirmen „angestellt“……Und die Mafia verdient nuneinmal „steuerfrei“ besonders gut am Rauschmittel und Rauschgiftgeschäft, hat also KEIN INTERESSE an „legalen“ Coffeeshops, reiner Ware, Kontrolle darüber dass Jugendliche KEIN Weed etc. bekommen, wollen KEINE Steuer zahlen, wollen auch KEINE „Preisregulierung“ durch Coffeeshops…….. WER verdient also durch das I-Kriterium, WER unterstützt die „Mafia“ mit seinem „Volksschutz“ und WARUM macht „ER“ das ??? Gibt es da Gründe, die dem „dummen Volk“ vorenthalten werden? Will man in den Niederlanden „deutsche Verhältnisse“ einführen?……… Frqagen, die man sich stellen sollte!

  • shadu

    Ich wiederhole mich, immer wenn ich nach Holland Reise gebe ich viel Geld in den Geschäften und Restaurants aus. Vielmehr als in Coffeeshops ! Also meine Overlast ist dort viel grösser als im Coffeeshop. Also wenn die mein Geld nicht schätzen gebe ich es anderswo aus.

  • Anonymous

    Ich finde einige Passagen sehr treffend und ehrlich, auch wenn ich nicht Hoes Meinung bin. Ich finde sowieso, dass das ganze gebashe eine ernsthafte Diskussion unmöglich macht und auch kein gutes Licht auf UNS wirft. Mich kotzt es regelrecht an wie unmöglich einige ihre Meinung kundtun. Rassismus und menschenverachtende Äusserungen sind hier an der Tagesordnung und das sind auch genau die Leute, die sobald die Shops wieder aufhaben jeglichen politischen Willen (der nur hier beschworen wird) bei ihrem ersten Joint aus Holland verlieren.

    Gesocks!

    • weedamine

      Cannabis sollte auch nichts mit Politik zu tun haben. Ausser wenn es um ernst gemeinte Legalisierung geht. Alles andere ist nur Bla Bla.

      • anonym

        So ist es. Auch in den Niederlanden war die sogg. „Legalisierung“ nie ernst gemeint, weil man mächtige Lobbyisten nicht verärgern wollte. Man hat (als damals einzige Regierung) richtig erkannt, das hier ein grundsätzliches Bedürfnis in einem großen Teil der Bevölkerung besteht, aber sich einfach nicht getraut Nägel mit Köpfen zu machen, indem man eine vollständig legale Kette von der Herstellung bis hin zum Verkauf gesetzlich ausgestaltet.

        Das rächt sich natürlich, weil man dann die „Kriminelle“ Herstellung weiterhin bekämpfen muß, obwohl man den Verkauf eines – laut Gesetz! – kriminell hergestellten Produktes gleichzeitig toleriert. Leider scheinen insbesondere konservative Politker nicht die Fähigkeit des logischen Denkens zu besitzen.

  • Anonymous

    Ich fühle mich von diesem arroganten Ar***loch nur noch beleidigt.

    Habe jahrelang Geld nach Holland gebracht, nicht nur für Weed, sondern auch Kleidung, Getränke und Lebensmittel, und werde nun mit ein paar Idioten in einen Topf geworfen.

    Dann brüstet er sich damit das er dem kriminellen Umfeld Geld entzieht, er hätte auch einfach wie die anderen Gemeinden die Backdoorproblematik angehen können, dann hätte er dem Schwarzmarkt 100% seiner Einnahmen aus den Coffeeshops entzogen.

    Stattdessen macht er die Ausländer zum Buhmann, obwohl er selbst der größte Looser ist, es aber nicht einsieht.

    Und zu seinen Vorgängern, damals sagte ein Maastricher Bürgermeister das die umliegenden Länder ein Drogenproblem haben, und nicht die Niederlande.
    Aber er beruft sich natürlich nur auf das was ihm gerade in den Kram passt, nach dem Motto: ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt…

    • Anonymous

      Nachtrag: evt. sollte man die ganze Sache wirklich „Hoes Lügenkonstrukte“ statt „kein Wietpass“ nennen.

  • Jack Flash

    die ausländlichen Coffee-Besucher als kriminelles Umfeld zu bezeichnen, ist schon schlimm. Hoffe, das der von Gericht mal einen richtigen Denkzettel bekommt mit seinen ausländerfeindlichen Aussagen. Masstricht hat doch durch die Steuer Einnahmen erheblich
    profitiert und es wurden viele Arbeitsplätze dadurch erschaffen. Das tut Hoes alles ignorieren. Seine Poltik ist in etwa dieselbe wie der CDU,SPD,FDP in Deutschland.
    Bitte geht alle zu den Landtags-und Bundestagswahlen und wählt die Grünen und die Linken. Alternativ macht einfach die Briefwahl im Bezug auf die Abwesenheit Begründung.
    Alle Hanf-Konsumenten haben das Recht auf Freiheit, ohne von Staat verfolgt, gejagd und
    als Kriminelle zu bezeichnet zu werden.
    Drücken wir alle Marc Joseman die Daumen, das alles gut ausgeht und das Hoes sein Gesicht verliert.

    • Revil O

      NEIN. NEIN. NEIN.
      ACHTUNG. ACHTUNG. ACHTUNG. !!!!!!
      Wenn es um das Thema Hanfliberalisierung in Dummland gehen sollte , für alle Menschen die bei dem Thema immer noch nicht auf den laufenden zu sein scheinen:
      UM HIMMELS WILLEN!!!
      GEBT NIEMALS DiESEN VERLOGENEN GRÜNEN DRECKSPACK EURE STIMME!!!!!
      Keine Partei ist verlogener bei dem Thema wie diese ach so grünen Gutmenschen.
      Schaut über den eigenen Tellerrand und seht ein paar Jahre zurück!!
      Selbst aktuell in Baden Württemberg stellen diese Affen den Ministerpräsidenten!!!
      Also allen ernstes Leute: Die Grünen waren für die Hanfbewegung hier die allergrößte Zumutung!!!
      MACHT EURE AUGEN AUF UND VERSTEHT!!
      Die Grünen werden die letzte Partei in Dummland sein die Hanf freigeben werden auch wenn diese grünen Arschlöcher immer am lautesten schreien. :-O

      • Anonymous

        Danke. Wer im Thema Hanf bewegung will kommt im Moment wohl kaum um die linken rum, auch wenn man nicht alles was sie wollen unterstützt. Irgendwo muss man halt Kompromisse eingehen.

        Dazu sollte man sich evt. auch noch mit Frank Tempel und seinen Ansichten zum Thema beschäftigen, der Herr hat nämlich scheinbar ziemlich guten Durchblick im Vergleich zu den restlichen Idioten die sich das Thema auf die Fahne geschrieben haben.

      • Anonymous

        Stimmt voll und ganz, die Grünen haben sich von Lobbyisten genauso kaufen lassen wie die CDU. Ich meine na andere logische Erklärung gibt es nicht, warum eine Partei, die eine vollständige Legalisierung von Hanf im Programm stehen hat, absolut nichts dafür tut.

        In Niedersachsen, wo sie Regierungspartei (!) sind führen sie nur die knallharte CDU Politik vom Vorgänger fort. Also wer die wählt, läßt sich einfach gerne sozialromantisch belügen. Die Grünen sind nur im Ersinnen von immer neuen Verboten (Bundesweites Rauchverbot in allen Kneipen) sehr gut.

  • Marok21

    @Anonym das Problem ist, dass man mit Hoes auch nicht diskutieren kann… es gab ja schon unzählige versuche. Er ist einfach zu keinerlei Kompromiss bereit oder versucht mit hinterlistigen Tricks zu arbeiten (siehe Umzug der Shops).

    Ich kann mich natürlich nicht in allen Kommentaren hier wiederfinden… . Klar Rassismus und stumpfe Beleidigungen sind in meinen Augen auch wenig nützlich bis dumm (Rassismus). Aber so ist das halt jeder Mensch ist anders und darf seine Meinung äußern (natürlich auch Hoes)

  • Anonymous

    Sie haben auch gesagt, die Jungs, welche auf der Straße dealen, würden durch die Coffeeshops dazu angetrieben. Josemans will, dass sie dies entweder beweisen oder sich entschuldigen.

    “Dieses Thema kam am Ende eines Interviews mit der ‘Volkskrant’ auf den Tisch, sonst hätte ich das nicht gesagt. Es ist eine Frage des bestätigen oder dementieren, und ich kann eigentlich beides nicht. Wenn ich keinen Beweis habe, kann ich ihm nichts vorwerfen.”

    Bereuen sie diese Aussage?

    “Nein, denn dann darf ich keine Interviews geben. Ich finde dass ich, wenn ich solche Signale höre, dies auch besser sage.”

    Das mit der Overlast hatter wohl auch nur so gehört, und dachte da muss er mal was tun, ein richtiger Gutmensch dieser Hoes. Gut gewollt schlecht gemacht.

  • Anonymous

    Die Einnahmen die er dem Schwarzmarkt entzieht gehen doch nun unversteuert über Drugrunner direkt in den Schwarzmarkt.

    Der Typ denkt von 12 bis Mittag und fühlt sich als Held.

    • Anonymous

      nach kurzer Bedenkzeit fällt mir ein er könnte doch recht haben, wenn die Angegebenen Millionen Euro die Steuereinnahmen sind, die wegfallen, um Menschen wie Hoes und seine Polizeieinsätze zu bezahlen.

      Die wahren Kriminellen :D

    • Wer weiß schon, wo er noch im „Aufgsichtsrat“ sitzt, wo er sich die „Hoes-chentaschen“ füllen läßt?…..

  • Jörg

    Übersetzungsfehler?

    „Josemans heeft ook gezegd dat hij, mocht hij winnen, af zal zien van schadeclaims.“

    wird hier übersetzt mit:

    „Josemans hat auch angekündigt, dass er, sollte er gewinnen, auf Schadensersatz klagt.“

    Wenn meine Niederländischkenntnisse mich nicht täuschen, müsste es heißen:

    „Josemans hat auch gesagt, dass er, sollte er gewinnen, von Schadensersatzforderungen absehen wird.“

    Das wäre also genau das Gegenteil.

    • Steve Thunderhead

      Danke, du hast recht. Wird geändert.

  • jay-z uit ac

    war schon sehr unglücklich mit der drei 3G Regel.
    hat mich als Kunden, ich sag mal: irritiert als Willkommen zurück nur drei Gram
    8,50 nijmegenwiet zum Preis von 12,50 offeriert zu bekommen.
    (äh: wollen die das ich jetzt noch drei weitere Shops anlaufe? warum die zu geringe aber so wichtige Mindestmenge 5G auch noch reduzieren?)

    der schlaue Hoes nutzt das Ganze jetzt noch gegen die Shops:
    „..kommt bereits mit weiteren Vorschlägen (meine anm.: die die Shops mit der 3G Regel auch schon umgesetzt haben!),
    ohne dass das Gericht abschließend entschieden hat…Ich muss die Regelung ausführen“
    hat er irgendwie recht und mal eben alle Shops dicht gemacht.

    Außer! Boni, hab ich mir gedacht:
    http://www.amsterdammarijuanaseedbank.com/news/french-discriminated-at-dutch-coffeeshops.html (was für schrottPresse!?)
    „Woont u in Nederland?“ fragte mich der 20 jährige afrikanisch stämmig in den Nl-Lebender Tender als ich Boni betrat.
    „nee, in Jamaika, ! RastafarI !“ sagte ich und verließ den Laden.

    verrückte Welt in meinem geliebten Maastricht!

  • Anonymous

    Politisch wählen soll einem nur die Sicherheit suggeriere eine Wahl zu haben.
    Gelenkt wird unser Land aber von ganz anderen.

  • Anonymous

    +n :-)

  • SuperSilver Haze

    Ich respektiere die schlechte Meinung von einigen gegenüber den Grünen. Man sollte aber nicht vergessen, das die Grünen von der SPD einem Maulkorb im Bezug auf die Legaliesierung bekommen hatten. Sonst hätten sie die Koallation mit der SPD vergessen können. Also hatten Sie kaum eine andere Wahl und viele der Grünen sind oder hatten mal gekifft.Sie wissen genau, das der Genuß von Cannabisprodukten nicht gefährlich ist, abgesehen davon, das es für Kinder und Jugendliche unter 18 Jürgen nicht zu empfehlen ist. Trittin hat im einer Talkshow im Herbst 2012 gesagt, das er für die Legaliesierung steht.
    http://www.gruene.de/themen/soziale-gerechtigkeit/drogenpolitik.html
    Ich gebe bei den Bundes und Landtagswahlen den Grünen und Linken meine Stimme und hoffe, das jeder deutsche Hanf Konsument das auch macht, damit es endlich einen Schritt vorwärts geht in Richtung Entkriminalisierung.

    • Jenz

      Ich kann die Grünen nicht wählen da sie uns in den ersten Kriegseinsatz seit dem WK2 geschickt haben. Damit haben sie leider für alle Zeiten bei mir verloren…Schade! Ausserdem ist mir deren Verbotskultur zu wieder. Jemandem der das Rauchen per se verbieten will traue ich nicht zu eine „Rauchkultur“ zu unterstützen. Die Ideologie der Linken und der Ruf nach immer mehr Staat und „Wohlstand für alle“ kann ich auch nicht recht ernst nehmen. Die Piraten zerlegen sich noch immer selber und sind noch in der Findungsphase. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie im Herbst in’s Parlament einziehen werden sie auch erstmal andere Dinge vor der Nase haben als ausgerechnet diesen Nebenkriegsschauplatz der Legalisierung. Die anderen Parteien klammern das Thema gleich aus.

      Zusammengefasst:
      Wir können wählen was wir wollen, es wird sich nix ändern.

      • eli

        Wenn Du nicht wählst, dann wird sich nix ändern! Man muss schon ein bischen Vertrauen haben in die Dinge. Negatives aufzählen kann man bei jedem. Du bist sicher auch nicht perfekt… oder?

        • Jenz

          Sicher ist niemand perfekt. Ich werde vermutlich die Piraten wählen (nicht wählen kommt bei mir normal nicht vor) weil die noch am meisten Potenzial haben. Aber ich traue ihnen in den nächsten Jahren noch nicht viel Einfluss zu.
          Allerdings ist mein Vertrauen, auf das Du hinweist, bei Politikern inzwischen nahe 0.
          Zu oft wurden Versprechen nicht eingelöst und zu oft werden Politiker beim lügen ertappt. Sorry, aber Vertrauen muß man sich verdienen. Als grünen-Wähler war habe ich auch darauf Vertraut, das die Partei ihren Grundsätzen treu bleibt. Das gleiche bei der SPD die ich auch schon gewählt habe. Mein Vertrauen wurde mehrfach enttäuscht.

      • Fettes WORD! Das könnte ich selbst geschrieben haben. Kann alles was Du sagst nur total unterstützen. Die Rede von Fischer, wo er „Nie wieder Krieg“ gegen „Nie wieder Auschwitz“ aufgewogen hat, war einfach nur abstoßend und widerlich. Den Farbbeutel hat der damals zu Recht abbekommen. Die wie Du sie nennst „Verbotskultur“ ist in Wahrheit eine Bevormundungskultur. Nicht umsonst sind bei den Grünen viele Lehrer. Die meinen grundsätzlich es besser zu wissen und behandeln ihre Mitmenschen gern mal wie kleine Kinder – ist wohl ne professional Deformation.

        Daher verstehe ich auch nie all die Cannabisfreunde, die so leidenschaftlich gegen Alkohol und Nikotin wettern. Eine andere Drogenpolitik ist für mich eine grundsätzliche Geisteshaltung – ein Rechtssystem dass am humanistischen Menschenbild orientiert ist, und keine Frage ob mir Substanz A sympathischer ist, und sie deshalb erlaubt sein soll und Substanzen B und C halt nicht. Ganz abgesehen davon ist das, wie Du ja ausch schreibst, völlig unglaubwürdig. Jemand der am liebsten noch Fastfood verbieten würde, kann an einem freiheitlichen Menschenbild in Eigenverantwortung nicht interessiert sein. Und ich beanspruche diese Rhetorik für unsere Sache, auch wenn sich das wie die FDP anhört. Bei dieser sind Freiheit und Eigenverantwortung aber nur Tarnkappen für das Recht des Stärkeren. Ich benutze diese Begriffe in einem humanistischen Sinn.

    • Revil O

      @Super Silver Haze
      Mhh… kann dir da wenn nur wirklich zum Teil zustimmen.
      Sich für eine Koalition Rede-und Denkverbote auferlegen zu lassen ist eine Sache und zeugt politisch nicht gerade wirklich von Stärke auch wenn ich nur 6 oder 8% bei einer Wahl hole.
      Aber wirklich so gut wie alle Prinzipien über Bord zu werfen nur um mit meinen Arsch am Fleischtopf der Macht mit zu sitzen empfinde ich als absolute Farce und Zumutung gegenüber meiner Wählerschaft und Klientel!!!
      Diese grünen Gutmenschen waren sich wahrlich nicht zu schade unsere Soldaten in den Krieg zu schicken, entgegen damals verfassungsrechtlicher Bedenken!!
      Die grünen Gutmenschen waren sich auch nicht zu schade das deutsche Volk mit einigen Sicherheitsgesetzen zu beglücken wie u.a. den großen Lauschangriff der ja verfassungsrechtlich auch nicht vor unseren höchsten Gericht seiner Zeit stand hielt!!!
      Diese Partei hat in Wahlkämpfen immer nach Bürgerrechte so laut gerufen.
      Die grünen Gutmenschen waren sich auch nicht zu schade stillschweigend eine erhöhte Verfolgung von Hanfkonsumenten abzunicken, denn auch dies ist unter rot-grün geschehen!!

      Sorry SuperSilver Haze aber wer vorher schreit aber hinterher wirklich alles entgegengesetzt macht hat für mich in diesem Leben seine Glaubwürdikeit zu 105% verspielt.

  • Elvis

    Auf den Ausfall von geschätzten 60 Mil Euro für den Handel mit Cannabis, kann man sicherlich noch ne dicke Schippe oben drauf legen. Allerdings wird der zu Lasten des klassischen Einzelhandels gehen. Mich verwundert es ein wenig, das aus den Reihen der Einzelhändler und Hoteliers nichts zu hören ist. Alles so gut wie vorher? Unsicherheit, ob man sich zu dem Thema positionieren soll?

  • Anonymous

    Hallo,
    Sind denn alle Limburger Gemeinde die mit Hoes mitziehen, oder gibt es einige die noch an Ausländer verkaufen?

    • Anonymous

      Ich weiss, vielleicht, steht es schon im Artikel, jedoch muss ich alles per Google translate übersetzen, und der ist nicht so gut. Ich muss auch meine geschriebene Kommentare übersetzen, entschuldigen sie Fehlern.

      • Anonymous

        ??

    • Anonymous

      Das Interview spricht Bände- so ein Mensch wie Onno muss eigentlich sofort seines Amtes verwiesen werden…unglaublich. In Deutschland hieße es direkt ein zweiter Hittler wäre an der Macht…keine Tag länger könnte so jemand bei uns regieren…kann mir auch nicht vorstellen dass er noch lange mit seiner Art durch kommt, , ansonsten wäre es echt ein Armutszeugnis für die Niederlande. ..irgendwann ist doch mal Schluss!

  • Mein Gott, wie ist dieser Mann blos Bürgermeister geworden. Er scheint ja nicht der einzig blöde in Maastricht zu sein, wenn ihn tatsächlich Menschen wählen.
    Unglaublich, dass er nicht so weit denken kann um zu sehen das viele Besucher (auch in Coffeeshops) gut für die Stadtkasse sind.

    • Jenz

      Was man ihm aber zu gute halten muß: Es geht ihm offensichtlich nicht um Geld. Er verzichtet auf die Einnahmen ganz bewußt um sein Overlast-Gespenst zu bekämpfen. Ist sinnlos, wissen wir alle, aber da ist mal ein Politiker der ganz bewußt auf Einnahmequellen verzichtet.

      • Revil O

        Ob Macke wirklich auf Einnahmequellen verzichtet sei mal dahingestellt.
        Richtig wird sein, er verzichtet auf Geld was der Allgemeinheit zu gute käme und gibt öffentliche Gelder aus um seine beschränkte Politik durchzusetzen.
        Sowas kennen wir ja schon jahrelang hier aus Dummland!!!
        Ob Macke aber nicht doch irgendwo Geld her bezieht lasse ich offen.
        Wer entgegen jeglicher Logik so agiert hat was zu verbergen.
        All unsere ganzen tollen Volksverdummer scheißen schon lange drauf was dem Volk zu gute kommt.
        Hauptsache die eigene Tasche und der fette Arsch werden immer praller und runder.

    • In Nederland werden BM nicht gewählt sondern die Posten werden vergeben.

  • JS

    Aber die Sache wird noch immer Wietpas genannt und nicht Bürgermeister Hoes, richtig?” Er lacht: “Denn dann würde ich mir Sorgen machen müssen.”
    Wenn er mal hier was in den Comments lesen würde hätte er da eine Andere Meinung darüber und hätte sich diese Bemerkung verkniffen. Und vllt sollte man das versuchen aus zu nutzen. Ich meine, hier wurde doch mehrfach festgestellt das die Situation erst durch ein paar einsame Politkrieger ausgelöst wurde und noch gehalten wird. Und das wie mehrfach ersichtlich, gegen Wunsch des Volkes und der Gemeinderäte. Vllt sollte man dieses diktatorische Verhalten mit dem hier Politik betrieben wird instrumentalisiert werden in dieser Medienschmalschlacht (sry, aber falls euch das nicht aufgefallen ist, mit nix andrem außer Desinformation, Tatsachenverdrehung & Ammenmärchen hält er große Teile des Volkes ruhig während er sein Bockmist durch zieht.).
    Alle seine öffentlichen Zitate müssen zerlegt, wissenschaftlich widerlegt im medial ins Gesicht geworfen werden. Solange wir seine Glaubwürdigkeit nicht ankratzen, kann der weiterhin seine Ammenmärchen erzählen & die Leute einlullen…

  • Anonymous

    deutschland holland belgien… alles die selbe welt, heisst nur anders. DIE GRENZE MUSS WEG!!

    • Revil O

      Ist sie ja „eigentlich“ schon.
      Nur in den Köpfen einiger Menschen scheint es immer eine Grenze zu geben.
      Die können wohl nicht ohne.
      „Macke“ ist ein sehr gutes Beispiel.

  • HansausSbeiG

    @JS Grade diese Bemerkung zeigt eher, das er in seiner eigenen Welt lebt. In dieser Welt verursachen Drogentouristen (Egal ob sie im Shop oder beim Runner kaufen) prinzipiell und immer Overlast. Diese Overlast gilt es zu bekämpfen, und er tut in seiner Welt genau das. Er hält auch nicht grosse Teile der Bevölkerung ruhig, die „grossen Teile“ kümmert er nicht, die haben nur leider auch seine Meinung.
    Als Deutscher nun zu denken, das er die Mehrheit seiner Bürger oder gar die Mehrheit der Niederländer gegen sich hat ist somit falsch. Eigentlich ist sogar eher das Gegenteil der Fall.
    „Der Holländer an sich“ steht dem Drogentouristen auch nicht freundlich gesinnt gegenüber. Er igonoriert den Touristen, aber das Problem dabei sind die Touristen die man nicht ignorieren kann, die Verursacher der Overlast. „Der Holländer“ hat die letzten Jahrzehnte registriert, wie die NL Coffeshopszene zum Weedlieferanten für halb Europa geworden ist, und das findet keinen positiven Anklang bei „den Hölländern“. Es gibt im Moment in der konservativen niederländischen Politik keinen Verfechter der Idee die hinter dem Coffeshop steht. Diejenigen die dafür sind, sind einfach nur Pragmatiker.
    Das Problem ist das selbe wie mit den roten Ampeln, man registriert nicht wie viele grüne Ampeln man durchfährt, aber die Roten bleiben einem im Gedächtnis und es kommt einem so vor, als würde man andauernd vor einer roten Ampel stehen.

    Wie da Abhilfe zu schaffen ist, weis ich nun nicht, aber Demonstationen von kiffenden Ausländern in Niederländischen Städten werden dabei nicht helfen, sondern die Konservativen nur noch mehr von der Richtigkeit ihres Handelns überzeugen.

    • kiff

      @ HansausSbeiG
      Muß dir leider auch zustimmen , irgendwie hast du Recht.
      Trotzdem kann so ein Kampf wie er jetzt vonstatten geht keine Lösung bringen.
      Es würde sich nur verlagern. Der Markt ist nunmal vorhanden.
      Nur Weltweit wäre das Problem zu lösen , und nicht nur in Maastricht.
      Aber dort kann es ein Anfang sein.?

  • Dingeldong

    Und Ihr bekommt trotzdem kein Wiet mehr @ Maastricht , und da könnt Ihr Euch auch kopfstellen…. btw , spitze Zungen in Maastricht behaupten mittlerweile das die ganze Situation de Duitsers Schuld sind, macht nur mal schön weiter so. Wegen Euch (nicht Hoes) bekommen Eingeborene da nichtmal mehr was zu rauchen, weil Ihr mein Ihr hättet irgendwelche RECHTE oder ANSPRÜCHE… Immer weitermachen Hoes!

    • Pancake

      Gottchen, immer diese Nationalisten :-(

      • HansausSbeiG

        Von wegen Nationalisten, da spricht „der generelle Holländer“.

        Das ist genau das, was ich in meinem vorigen Post gemeint habe. Wer mir nicht glauben will, und einigermassen Niderländisch sprechen kann, der kann sich ja mal an einem Freitagabend in der Coffeeshop-Gemeinde seiner Wahl in eine stinknormal Kneipe setzen, und versuchen mit den dortigen Gästen in Kontakt zu kommen. Da bekommt man eine recht ungefilterte Meinung zu dem Coffeeshopsystem, und Befürworter sind da ganz klar in der Minderheit. Das Problem mit den Drugrunners, das seit 05/2012 verstärkt auftritt, sehen viele Niederländer als Gegenwehr der Coffeeshops bzw. des Coffeeshopsystems an, und nicht als Versuch eines Schwarzmarktes, Marktanteile zu erringen und langfristig die Coffeshops zu verdrängen. Komischerweise haben die selben Niederrländer nichts mehr dagegen, wenn man sich sein Weed zu Hause anbaut. Wenn man den Grund dafür Hinterfragt, dann zielen die Antworten ganz klar in Richtung Schwarzhandel und Drogenmilieu, bzw. das Homegrower nichts damit zu tun haben.
        Meiner Meinung nach liegt das an der Backdoor, bzw, das dieses Problem schon immer ungelöst ist, und sich die Shopbetreiber deswegen nicht vom Image des halblegalen Drogenverkäufers loskommen.

        Meiner Meinung nach sollten die Verbände der Weedverkaufer auf NL Nationaler Ebene massiv Werbung (keine verbotene Werbung für Shops im einzelnen) und Informationspolitik für Ihr System, bzw für die dringend nötigen Veränderungen dieses Systems machen, eine Art Wahlkampf geführt im Radio Fernsehen Print und bei den Neuen Medien. Geld sollte dabei wohl nur das kleinste Problem darstellen, viel Problematischer ist es ein Gesicht für diese Kampagne zu finden, das dann auch Anklang in der Bevölkerung findet. Als Beispiel hab ich nichts gegen Nol, aber der sieht halt etwas verlebt aus. da machen viele Leute schon zu bevor er das erste Wort sagen kann. Es kann z.B. auch eine gut recherchierte Reportage eines Linken Journalisten viel Bewirken, wenn Wege aufgezeigt werden, und z.B. auch was über die Internationale Situation in USA Spanien und einigen anderen Ländern berichtet werden, das ganze mit einem Leicht nationalkritischen Ton, um die vermeintlich Progressiven Niederländer bei Ihrer Ehre zu packen. Es gibt Möglichkeiten über Möglichkeiten.
        Siehe z.B. der Microsoft Manager, also ein Kapitalist reinster Sorte, der auf einmal einen weltweiten Onlineshop für Gras ins Gespräch bringt, das kommt ganz gross auf Seite 1, und es wird mit keinem Wort über irgendein schmuddeliges Drogenmilieu geredet. Das selbe Ansehen zu haben wie dieser Manager darauf müssen die Coffeshop Betreiber hinarbeiten.

    • Sebastian

      Warts ab! Schuld ist nicht existent, letztendlich ist Hanf länger in Kultur als es Ländergrenzen gibt, und Rechte und Ansprüche braucht es nicht um in Maastricht aktuell Weed zu bekommen.
      Schließlich kommen die Duitsers die in die Coffeeshops gehen, weil sie Recht und Ordnung lieben und schätzen. :-)
      .

    • Mike

      der war gut ! mittlerweile bekommt man in maastricht mehr weed als zu zeiten offener shops …. günstiger , mehr , besser ! Keine sorge , die niederländer müssen nur noch einen schritt vor die tür gehen , statt bis an den nächsten shop zu laufen .

  • Pancake

    Vielleicht hat es ja auch was Gutes wenn das i-Kriterium zunächst in den Südniederlanden und letztlich auch im ganzen Land durchgesetzt wird. Schätze die deutsche Legalisierungsbewegung bisher als eher träge ein, weil es doch eigentlich recht einfach war im Westen durch eine mehr oder minder kurze Fahrt über die Grenze eine Bezugsmöglichkeit zu schaffen, ebenso denke ich dass die Niederlande auch Bezugspunkt für Dealer und größere Mengen waren. Wenn diese Quellen zukünftig wegfallen muss man hierzulande (endlich) mal schauen wo das Zeug herkommt und entsprechend wird mehr Energie in den Legalisierungsprozess gesteckt.

    • Jenz

      Wie ich „uns“ kenne wird mehr Energie darauf entfallen einen inländischen Ticker zu finden als politisch etwas zu verändern…Ist ja auch leichter.

      • JS

        Genau das, wenn die Bezugsmöglichkeit NL verschwindet, werden alle sich erst mal neu umschauen als irgendwelche politischen Antrengungen hier zu versuchen ( die unter dem Schatten der aktuellen Ereignisse in NL stehen werden, wenn wir in den NL scheitern, wird man uns das in hier in D immer vorhalten. hingegen ein Sieg die aktuellen Kämpfer und neue motivieren könnte auch hier was zu bewegen (mit gutem Wind aus der NL Politik wenn wir da gewinnen). Klar ist mir auch die Einstellung nationalistisch denkender Niederländer bewusst, für die der Sündenbock schon feststeht. Nur sind diese meist auch eh gegen die Shops an sich. Wenn sich das in den NL so durchsetzt, was wird dann wohl der nächste Logische Schritt sein wird? Ihr glaubt doch nicht das sich diese Lobbyisten damit auf Dauer zufrieden geben? Dann wird man behaupten das die Shops immer noch Kriminelle anziehen (wie denn auch sonst ohne Reglung der Backdoorproblematik…) und diese auch Dicht machen. Die werden immer mit ihren scheinheiligen Gründen dafür sorgen das Kiffer auch in den NL wieder mehr ins (a)soziale Abseits geschoben werden.

        • Und am Ende steht dann noch ein Souvenir-Coffeeshop in Amsterdam, der Kaffee und Kuchen aus Nutzhanf verkauft. Rauchen ist dann natürlich, wie überall, streng verboten. Das wird den Touristen dann als niederländische Coffeeshopkultur vorgeführt.

          Bevor das passiert wird aber Amsterdam zum Disneyland und alle potentiellen Straßenticker müssten bessere Jobs bekommen. Ich kann mich über die Qualität und den Preis des Straßenweeds aus Maastricht nicht beschweren. Hatte entweder Glück oder die Drugsrunner in Maastricht verkaufen tatsächlich brauchbare Ware. Jedenfalls war es schon am Tag der letzten Razzien so. Noch während der Shopschließungen kamen die Drugsrunner und versorgten die wartenden, verhinderten Coffeeshopkunden und statteten jeden der wollte und kaufte mit Telefonnummern aus. Die Versorgung in Maastricht ist also gleich nahtlos vom Schwarzmarkt übernommen worden.

    • Revil O

      Zukünftig wegfallen??
      Sorry Pancake, aber das klingt jetzt eher nach Wunschdenken von jemanden mit nen Parteibuch von der VVD in der Tasche oder auch eines von der CDU/ CSU!!!
      Wie die Realität jetzt seit über einen Jahr zeigt ist es wahrlich kein Problem an Softdrugs zu kommen in Limburg als Nichteinwohner der NL.
      Und wie @Mike oben schon schrieb muss man jetzt wohl nicht mehr weiter zum (geschlossenen) Coffeeshop laufen.

    • Mary

      Ich weiß ja nicht, wo Du lebst, aber es ist ja nun wirklich kein Problem in Deutschland Wiet zu kaufen. Hier gibt es genug Dealer und ich fahre nicht nach Holland, weil es hier kein Gras gebe, sondern weil ich eine bestimmte Qualität zu einem guten Preis- Leistungsverhältnis erwerben möchte und mir gerne in guter, stressfreier Atmosphäre im Coffeeshop einen rauchen möchte.

      • Revil O

        Das wollen wir alle Mary!! ^^

    • Frank2

      Du glaubst doch selber nicht das das I-Kriterium in Amsterdam jemals durchgesetzt wird.Was glaubst du was da ploetzlich los waere?Das I-Kriterium ist ne Masstrichter Geschichte und wirds auch bleiben.Maastricht hatte halt die groesste Overlast da es geografisch so .nah an Belgien,Dummland,Luxemburg und Frankreich liegt.

      • kiff

        Das I-Kriterium ist ne Masstrichter Geschichte und wirds auch bleiben.

        Glaube ich kaum. Maastricht ist vorreiter , was da noch kommt wird früher oder spähter
        auf ganz NL übertragen. Darum halte ich Maastricht für sooo wichtig.
        Und wenn ist es eine sache von ganz Limburg ( für den anfang ).weiteres würde folgen.

  • jkfjdkj

    es hat auf jeden fall nichts gutes weil ich schon oft gehört habe:selbst in den niederlanden haben sie eingesehen dass cannabis gefährlich ist und haben schon für ausländer den verkauf beendet.Es hat nie was gutes,ausserdem finde ich dass in deu eine legalisierung so gut wie unmöglich ist höchstens eine einheitliche geringe menge ohne strafverfolgung aber auch erst in 10-15 jahren vielleicht.Hier sind halt vor allem die älteren leute und überhaupt die „oberschicht“ also auch die die in der politik sitzen ganz anders drauf als zb in den niederlanden oder den usa.Das hat auch was mit der mentalität zu tun.Hier werden gleich die bullen gerufen wenn zb jemand sieht,dass jemand kifft.In den meisten ländern würde dass die bullen kaum interessieren.Hier wird halt zu sehr nach dem anderen geguckt,und dass meine ich nicht im positven sinne dass man hift oder so,sondern was macht er,wie sieht der aus,was trägt der und wenn man was angeblich falsches macht kommt gleich:ich ruf gleich die polizei!Deswegen bin ich auch gerne in amsterdam,weil manchmal kommt es einen zwar vor als wäre es neukölln auf die ganze stadt verteilt aber im positiven,alle möglichen Leben zusammen und fast keiner guckt den anderen doof an,keiner wird doof angemacht oder so aber trotzdem hat es auch ein „untergrund.feeling“.Wenn man hier durch die stadt läuft sieht man fast nur omas.Auch in Spanien kann ich gut verstehen dass cananbis liberalisiert ist,Man weiss ja dass die leute dort auch nicht so kalt drauf sind und etwas fröhlicher und gut drauf im allgeminen,also ich finde die geseelschaft muss sich grundlegend verbessern,aber probleme gibt es natürlich überall.

    • Frank2

      JKF… Ich geb dir Recht.Ich seh hier auch fast nur Omas und Opas ueberall.Mit einer Uralten Gesellschaft ist eine Legalisierung leider nicht drin. Mit den Bullen auch.Wenn du hier in Dummland furzt, sind schon die Bullen unterwegs.*lol*

  • YesYo

    Das doch Kabarett ey ;) wird ja immer lustiger

  • Jgreeen

    “Ich bin sehr wohl verpflichtet dies zu tun, weil dies die Lösung für ein großes Problem darstellt. Dreißig Jahre lang wurde hier alles probiert, um die Drogenproblematik zurück zu drängen. Dafür wurde schon von meinen beiden Vorgängern viel getan.”

    Welches große Problem denn? Diese Frage vermisse ich immer wieder. Ok es kamen viele Menschen nur um mal eben etwas in den Shops zu kaufen und davon haben ein paar auch sicher mal falsch geparkt oder irgendwo an eine Wand gepinkelt. Nur ist das ein so großes Problem, dass man sich lieber wieder einen Zweig der organisierten Kriminalität in die Stadt holt und aufbaut? Viele Städte wie z.B. Nijmegen haben doch erkannt, dass das kein guter Tausch ist. Oder passt es Herrn Hoes einfach nicht, wenn fremde Menschen in seine Stadt kommen? Diesen Vorwurf muss er meiner Meinung nach mittlerweile einfach hinnehmen.
    Natürlich sind die Lieferanten der Coffeeshops rein rechtlich auch Kriminelle nur es besteht ein Unterschied zwischen einem Grower der die Shops beliefert und den Dealern auf der Straße die man direkt wahrnimmt. Die veursachen direkte Probleme für die Bürger und machen das Leben in der Stadt unangenehm und unsicher.
    Ich finde es gut, dass in dem Interview teilweise noch mal nachgehakt wird aber ich würde mir echt wünschen, dass man Hoes mal konkret darauf festnagelt, dass er die vergleichweise geringen Probleme der Drogentouris gegen die Straßenkriminalität tauscht. Es gibt immer mehr Fakten aus Untersuchungen die belegen, dass die Situation allgemein schlechter ist.
    Natürlich besteht die Gefahr, dass ein Interview abgebrochen wird aber auch das würde für sich sprechen. Leider gibt man Hoes zu viel Freiraum sich mit hohlen Phrasen aus der Sache herauszuwinden.

    • Ich habe mittlerweile auch kein Problem mehr, Onno Hoes als fremdenfeindlich zu bezeichnen. Als Bürgermeister einer ganz besonderen Grenzstadt – Maastricht hat im europäischen Einigungsprozess als Geburtsstadt des Euro eine Sonderrolle und will noch dazu 2018 Kulturhauptsatdt Europas werden, gibt es keine unpassendere Politik als die der VVD, die Hoes in Maastricht versucht umzusetzen – zum Glück mit den entprechenden Folgen.

      In Wahrheit ist es aber, wie Aachen, tiefste Provinz und dort leben viele Menschen mit provinziellen Vorstellungen.

      Das aber ausgerechnet ein schwuler Jude sich zum Aushängeschild von neuer Intoleranz, Grenzen und Ausgrenzung im vereinten Europa macht, halte ich für uneträglich und daher für so deutlich erwähnenswert. Ein Mann der, trotz seines persönlichen Hintergrundes, Sätze von sich gibt wie: „Franzosen und Wallonen gehören nicht hier hin“ hat gar nichts verstanden. Ein Mann wie er ist Gift für die friedliche und humanistische Idee des vereinten Europas ohne Krieg und Ressentiments, die von weitsichtigeren Männern verschiedenster politischer Richtungen aus gutem Grund über Jahrzehnte vorangetrieben wurde. Unter dem Deckmantel, dass Drogenkonsumenten ja nicht zur Gesellschaft gehörten (Abschaum) versucht sich hier ein kleiner Emporkömmling, dessen Abstammung zwar das Potential zum weitsichtigen Staatsmann erhoffen lässt, die Gunst von seinem Protege Opstelten zu erwerben, um in Den Haag Karriere zu machen, obwohl das wahre menschliche Format sich vielleicht für den Posten eines Provinzbürgermeisters, aber noch nicht einmal für das Amt eines Bürgermeisters im Herzen Europas eignet. Das jüdische Image ist doch so international und cosmopolitisch. Setzt Hoes alles daran der Welt zu beweisen, dass auch Menschen jüdischem Hintergrundes provinziell und engstirnig sein können? Das nennt man wohl Überkompensation…

      Jedemfalls ist seine Politik (die zum Glück momentan nur lokal wirkt) völlig kurzsichtig und verantwortungslos. Möge das Schicksal an uns vorübergehen, dass dieser Mann weiterhin Macht ausüben darf – er hat sich dafür disqualifiziert.

      P.S. Der Schwarzmarkt in Maastricht ist momentan echt sehr okay. Gutes Amnesia für 10 Euro und ein Gramm war auch ein Gramm und nicht 0,9.

      • eli

        Überall gibt gute und schlechte Menschen. Hoes ist doch auch nur eine Marionette, so wie wir alle, wenn wir was erreichen wollen. Man sollte Leute nicht in Schablonen stecken. Abstammung, Glaube usw. prägen einen, aber es gibt so viele andere Dinge die im Leben eine Rolle spielen, darum ist es nicht wert das SO hervorzuheben. Außerdem ist der Status von Cannabis immer noch umstritten, und darum kann Hoes in diesem Fall auch so eine ausländerfeindliche Politik machen.
        Meine Meinung.