Coffeeshop in Haarlem besiegt Overlast

Wir alle wissen, dass die vielzitierte „Overlast“ oft nur ein vorgeschobener Grund der Politik ist, die Coffeeshops zu diskreditieren. Allerdings sollte man sich auch bewusst sein, dass viele Ereignisse von Anwohnern als Ärgernis angesehen werden. So war es wohl auch im Haarlemer Coffeeshop „The Lounge“. Grund genug für den Bürgermeister Bernt Schneiders (PvdA), den Betreiber des Shops dafür aufzufordern, Maßnahmen zu treffen, um die Overlast aktiv zu bekämpfen. Geschehen ist dies im Februar. Die vom Coffeeshop getroffenen Maßnahmen seien gefruchtet und so lies der Bürgermeister verkünden, dass die Probleme massiv zurückgegangen sind.
Wie schon sooft zeigt sich, dass ein entspannter und fairer Umgang der Gemeinde Haarlem mit den Coffeeshops der richtige Weg ist.Daran könnten sich viele Bürgermeister der südlichen Gemeinden mal ein Beispiel nehmen.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Marcel Krüger

    Ja und was hat der Coffeeshopbesitzer denn jetzt angestellt das die overlast verschwunden ist

    • Das wurde nicht gesagt. Aber ich denke mal, der Shop wird seinen Kunden einfach nur gesagt haben, dass sie sich besser benehmen sollen.

  • Anonymous

    Kommunikation ist alles, vorbildlich! :)

    • JS

      Oft ist es den Leuten nicht bewusst das sie vielleicht negativ rüberkommen. Vllt läuft man grad witzelnd und Lachend auf der Straße rum, erzählt (lauthals) Witze und merkt nicht wie man die anderen stört. Daher gebe ich dir vollkommen Recht, Kommunikation ist alles. Ich finde das man z.B. eine örtliche öffentliche Liste haben sollte wo die häufigsten Overlastmeldungen drin stehen. Da hätte man bessere Anhaltspunkte worum es den Leuten überhaupt geht (z.B. bestimmte Öffentliche Plätze, oder eine bestimmte Art des Ärgernisse wie Lautstärke, Verschmutzung oder falsch parken). Die Coffeshops vor Ort könnten die Infos dann weitergeben oder ggf Maßnahmen ergreifen (z.B. Lokalverbot bei mehrfachem Negativ auffallen oder so).

      Wie schon mal gesagt, am besten kommen wir voran wenn wir an Lösungen arbeiten die allen Parteien zufrieden stellt.

  • shadu

    Würde mich schon interessieren welche art von Overlast konkret beanstandet wurde ?

    • In der Regel sind es Ruhestörungen.

      • streuner

        Wohl die Art Ruhestörung, über die sich viele Nachbarn von Kneipen in NRW auch beschweren! Die diskriminierten Raucher stehen vor den Kneipen und rauchen. Qualm, Gerede, lachen usw. Eine vorhersehbare Overlast, aber egal, die grünen Weltverbesserer wohnen ja im Stadtwald.
        Wo wohnt Onno noch gleich? :-)

        • Anonymous

          Naja viele Jugendliche – gerade vor „normalen“ Kneipen treiben es wirklich seehr bunt. Da wird aus vollem Hals wie am Spieß herumgebrüllt, das man wirklich senkrecht im Bett steht und das dann nicht nur einmal, sondern so, das man Pennen eigentlich vergessen kann.

          Nur komisch, das die Politik damit eigentlich kein Problem hat, es sind halt die „bösen“ Kiffer, die mit völlig anderen Maßstäben gemessen werden, wie gröhlende und brüllende Kneipenbesucher. Diese Art von Gröhlereien/Brüllereien habe ich bei Kiffern eigentlich nie erlebt, es sei denn sie sind obendrein besoffen! (was ja auch öfters vorkommen soll).

  • highlevel420

    Meine Frau und Ich waren Anfang des Monats in Haarlem. 0-Drugrunners,0-Overlast.Sowohl in den C-Shops als auch in „normalen“ Geschäften wurden wir ganz herzlich und mit offenen Armen empfangen!Der Bürgermeister ,die Bewohner und die Shopbetreiber haben da etwas ganz tolles hinbekommen. Haarlem ist ganz einfach traumhaft.

    • keek

      Deshalb machen wir uns jetzt auch wieder auf für ein Wochenende in Hempcity :)

      Der Strand wird zwar diesmal im Vordergrund stehen im Gegensatz zum Besuch im März, aber die Shops werden schon nicht zu kurz kommen. Da wir damals die Lounge schon nicht besucht haben, ist der Shop diesmal fest eingeplant, natürlich ohne Overlast zu verursachen, wir flüstern uns die Witze ins Ohr :)

      • Ich würde mich über einen Reisebericht freuen und über Fotos!
        Ladenfronten, Menükarten, Innenansichten!
        Das würde alles im neuen Projekt Verwendung finden!

  • bandorra

    hallo zusammen
    kann mir jemand sagen wo ich super lemon haze in haarlem kriege oder günstig in adam?
    grüße

    • mechthild dyckmans

      Das Super Bio Lemon Haze im „Voyagers“ in Adam hat zurecht den Ruf, das beste Lemon Haze der Stadt zu sein…;)

      • Gast420

        Ist das so? Woher haste denn die Info mit dem Ruf? War zur selben Zeit wie mobo in Zandvoort und natürlich auch in Adam. Hab im Voyagers dummerweise nicht das L.A.Confidential genommen, dachte mir langweilig, kennste schon, ebenso wie die SLH. Hörte im Nachhinein, dass zumindeste das LAC pornös sein sollte. Hatte mich für King Kong(13,50€) und die Kosher Kush(15€) entschieden. Das Kosher Kush, war schon das beste des ganzen Trips, aber dennoch nur oberer Standard. Die King Kong hätte ich mir sparen können.

        • drogenbeauftragte auf abwegen

          Die US-Foren „raven“ jedenfalls über das SBLH – und auch für mich war es zum wiederholten Male „the smoke of the trip“ :-) LACon hat mir der Budtender auch ans Herz gelegt, habe ich aber ebensowenig getestet wie das King Kong. Letzteres war aber im vergangenen September fantastisch…Aber so isses eben: Batches come and go. Im „Voyagers“ ist das aber nur eine Frage geringer Unterschiede in Potenz und Geschmack. Gestreckte Ware gibts da nicht, die Jungs achten offenkundig sehr genau darauf, was die backdoor passiert…;)

          • Greenman

            …und genau hier sieht man, dass es auch anders geht und man eigentlich immer bangen muss, ob man gestecktes Weed hat..Daumen hoch fürs Voyagers. Klar sind 15 Euro bspw. fürs Kosher Kush echt viel Geld, aber man bekommt geballte Potenz und kein gestrecktes Kraut. Kosher Kush ist ein sehr plättendes Weed- für tagsüber, wenn man noch etwas unternehmen möchte nicht das perfekte Weed, aber zum entspannen und relaxen perfekt :) Aktuell gitb es im Voyagers Skywalker Kush X Kosher Kush. Es ist ähnlich potent wie das Kosher Kush nur nicht ganz so plättend. King Kong empfand ich persönlich als ein sehr angenehmes allround Weed- es macht High und plättet nicht zu sehr, dennoch spürt man einen leichten Indica- Einfluss. King Kong und Grey Haze, ein Haze aus dem Grey Area was sehr klar und aktivierend wirkt, waren unserer beiden Weed Sorten, wenn wir schon tagsüber rauchten bzw. verdampften. Ich selber vaporisiere sehr gerne mit meinem tragbaren Arizer Solo- so auch in Amsterdam.Zum relaxen habe ich bis vor kurzem aber noch mal ab und an auf Tüten zurückgegriffen, da ein Vapo ja tendenziell mehr high macht und aktivierender wirkt- Joints wiederum auch mehr plätten und einen entspannen. Seit einem Monat nun bin ich ganz vom Tabak weg. Ich habe mir eine Purpfeife zugelegt, da für mich die Wirkung der einer Tüte sehr nahe kommt und nicht die eines Vapos. Mit der Kombination Vaporizer und ab und an mal Purpfeife bin ich nun sehr zufrieden- kanns nur jedem der beim Vapo Verdampfen den klassichen Rauch-Flash vermisst nur ans Herz legen :)

          • Gast420

            Daumen hoch für´s Vaporisieren. Dagegen sind selbst PurJoints schädlicher. Ist halt Rauch, der durch Verbrennung entsteht. Verdampfen sollte man weiter pushen.
            Und Voyagers, ja, halt ein Laden von Kiffern für Kiffer. Grey Area kriegt auch nen Daumen hoch für die Quali.
            Trotz Allem, fande ich die gehypte Kosher Kush nicht allzu stark. Da hab ich in Amsterdam schon ganz andere Sachen geraucht. Hatte mir in Erwartung nichts allzu starkes zu finden, Eigenanbau mitgenommen, kein Weed konnte da mithalten. Soll nicht prollig klingen. Ist LEIDER Fakt gewesen.

          • xy

            musste ich beim letzten amsterdam-besuch auch feststellen – das, was ich da geraucht hab, hat mich hauptsächlich enttäuscht. war alles sauber, aber nichts besonderes – selbst meine Frau, die ziemlich unkritisch bzgl. Sorten etc. ist, fand das weed schwächer und nicht so lecker wie unsere damalige Hausmarke (dutch dragon, Paradise seeds).

            das einzige, was mir in Erinnerung geblieben ist, ist og#18 (grey area). war nicht besonders stark, schmeckte dafür aber extremst nach muffigem Keller. wollte mal sehen, warum kush so gelobt wird… geschmacklich so gar nicht meins. sehr erdig. erinnerte mich an das selbst gezogene afghani-outdoor, das ich damals™ öfter von nem haschpapi bekommen habe… derber couchlock.

            heute bin ich mehr so der fruchtig-skunkige sativa-hybrid-typ :lol :-P

          • drogenbeauftragte

            Grundsätzlich ist das Wiet in den (Spät-) Sommermonaten etwas schlechter als während des restlichen Jahres. Das hat hauptsächlich mit der größeren Nachfrage (Tourismus) und den schlechteren Growbedingungen während der heißen Jahreszeit zu tun. Wenn man sich vor Augen hält, dass alleine in Amsterdam geschätzt 100 Kilo PRO TAG – und das bezieht sich auch nur auf die Menge die gedoogt in den CS verkauft wird – an den Mann/die Frau gebracht werden (Angabe aus der sehenswerten Doku „Nederwiet“), wundert es nicht, dass schlichterdings aus Mangel an Alternativen oft schlechte Qualität verkauft wird. Das heißt nicht immer gleich Brix oder PK13/14 – diese Ware geht dann vorzugsweise nach Duitsland und andere europ. Staaten (auch diese Angabe bezieht sich auf die Doku) -, sondern vielmehr überdüngt, schlecht gespült oder einfach unzureichend getrocknet. Insbesondere letzteres ist ein Massenphänomen, das selbst vor den besseren Adressen nicht haltmacht – wer pur raucht, kennt die Problematik…Oft ist man zur Hinzugabe kleiner Mengen Tabak gezwungen, weil das Zeug ansonsten schlichterdings nicht brennt…;/

          • Revil O

            Da kann ich Gast 420 auch zustimmen. Nichts gegen die Qualität von manchen Coffeeshops in Holland aber selbst gut gegrowtes Gras ist und bleibt halt was besonderes und es ist halt ne eigene Liga!! :-D

          • Da kann ich mich auch nur anschließen. Das Beste, was ich je in einem Coffeeshop bekommen habe, war das Cheese-IceOLator bei Nol van Schaik in Haarlem, was auch bei den Cannalympics zum Einsatz kam. Allerdings hatte ich in Berlin ein wenig selbstgegrowtes (nicht von mir gegrowt) Lemon Haze genießen dürfen, was mit Abstand das beste Weed (IceOLator ist bekanntlich ja kein Weed) war, dass ich seit langem Geraucht habe – und auch wesentlich stärker als alles (und ich war auch im Grey Area in Amsterdam und habe da echt auch Leckerchen bekommen) was ich in Amsterdam hatte. Das war echt eine Meisterleistung und an sowas zu kommen – leider hatte ich nur etwas für 2 Joints ist schon immer was ganz besonderes.

          • Gast420

            Naja, gutes Homegrown ist hier Standard, schon ne Weile. Die meisten Leute, die ich kenne meiden Coffeeshops inzwischen auf Grund des Streckens und der miesen Qualität. Dieselben Leute sind früher hundertfach in Shops gewesen. Ich würde behaupten ich war schon tausendfach dort und mag und vermisse auch die typische Atmosphäre, die in guten Shops herrscht. Aber wenn man dann nicht richtig dicht oder arm wird, macht es das Erlebnis etwas kaputt.

            Des Öfteren fahre ich nur noch dahin um holländische Lekkereien aus dem Supermarkt zu kaufen. Wirklich schade, früher unvorstellbar. Ich hoffe da gibt es bald auch mal wieder einen Gegentrend.

            Vor Allem kenne ich einige Leute, die hier ebenfalls kommerziell anbauen und deren Quali ist grundsätzlich besser. Auch wenn sie kaum was dafür tun und mit Sicherheit nicht mehr Zeit oder Geld investieren als die holländischen Shoplieferanten, außer das Grower 1×1 zu beherzigen.

  • Merling

    Hihi….hab meinem mann ende des jahres ne reise nach haarlem geschenkt, meine frage: darf man etz als deutscher tourist da in nen coffee-shop??
    Danke schonmal dür eure antwort!
    Mfg

    • Haarlem ist die toleranteste Stadt der Niederlande ;-)

  • Sebastian

    -Andrew Pyrah hat für seinen Kanal eine Coffeeshoptour o.ä. für Haarlem angekündigt.

    -Das Interview im ersten Livestream auf selbigem Kanal mit Nol van Schaik war auch sehr cool, wenn auch unvollständig wegen Tonausfall.

    -Warum ist eigentlich Nol´s Seite gesperrt?

    • Revil O

      Habe ich mich auch schon gefragt.

      • Ich habe mit Nol gesprochen. Sein Blog wurde gehackt und dazu genutzt, einen Angriff auf Coffeeshopnieuws zu starten. Deswegen mussten sie die Seite vorerst vom Netz nehmen. Peter ist aktuell von einer Grippe niedergestreckt, aber sie kümmern sich sofort um die Problematik, wenn es ihm besser geht,

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