Gute Noten für Coffeeshop in Hoorn

Im Oktober 2012 wurden die beiden letzten Coffeeshops in Hoorn (Noord-holland) von der Gemeinde geschlossen. Einige Monate war die Gemeinde mit knapp 71.000 Einwohnern komplett Coffeeshopfrei bis dann schliesslich im Mai dieses Jahres der Coffeeshop „Zuiderzee“ in den Räumlichkeiten des ehemaligen „De Boot“ neu eröffnet wurde.

Jetzt gab es die erste Kontrolle seitens Gemeinde, Polizei und Steuerbehörde. Und es gab nichts zu beanstanden: Es wurden keine Minderjährigen im Laden angetroffen, das Personal hatte das nötige Fachwissen, Brandschutzmaßnahmen seien getroffen und Overlast gäbe es nicht. Auch die Bücher seien in Ordnung. Bürgermeister Onno van Veldhuizen (D66) (ein guter Onno?) gibt sich zufrieden und freut sich, dass er mit dem neuen Betreiber wohl die richtige Wahl getroffen habe.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • Nummer14

    Tja das hört sich recht positiv an. In Hoorn gab es bis 2005 einen kleinen, aber sehr feinen Shop direkt im Yachthafen. Er hatte den lustigen Namen de Grashaven. Leider wurde seitens einer Nachbarin die um den Wert Ihrer Immobilie besorgt war mit ein paar anderen Bürgern solange Druck gemacht bis der Shop geschlossen wurde. Freut mich sehr, sieht aus das zukünftig die super schöne alte Stadt am Ijsselmeer mal wieder einen Wochenend Besuch erhält.