Opstelten: Keine Frist zur Einführung des I-Kriteriums

An der diskriminierenden Politik von Ivo Opstelten wurde schon des öfteren rumgedoktert. Die erste Version, der „Wietpas“ hat überhaupt nicht funktioniert, da nicht nur die ausländischen Kunden, sondern auch die inländischen Kunden wegblieben. Das recht hastig nachgeschobene „I-Kriterium“ funktioniert auch nicht wirklich, das wissen wir alle. Und so macht ein Großteil der Gemeinden nicht mal mit, mit der Berufung auf die möglichen „lokalen Anpassungen“ zur Übergangszeit, bis dann irgendwann im ganzen Land die Diskriminierung gelten solle. Wann das der Fall sein sollte wurde bisher nicht gesagt. Amsterdam sprach immer von einem ominösen „mindestens bis 2015“.

Jetzt hat sich unser Ivo zu Wort gemeldet und unbewusst einen weiteren Dolch in seine eigene Politik gestochen: Den Gemeinden sei keine Frist gesetzt, um den Schwachsinn bei sich einzuführen.

Netter kann man seine Kapitulation auch nicht ausdrücken. Ich würde mal behaupten, dass in den toleranteren Gemeinden wie Amsterdam, Haarlem, Enschede & Co. dadurch nie Handlungsbedarf bestehen wird.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Mat Asher

    Sehr schön!!
    In A’dam öffnen sogar wieder neue CS:

    A new coffeeshop opens its doors in Amsterdam !

    Coffeeshop Mr K (formerly Sanementereng)
    2e Laurierdwarsstraat 44

    http://sphotos-a.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash3/942084_10151662890614477_500819306_n.jpg

    • Xxx

      Grüße von einem weiteren dancehallmusic.de user. :)

  • Revil O

    Denke ich auch.
    Warum sollte dort auch Handlungsbedarf bestehen???
    Seit vielen Jahren fahren viele Gemeinden mit ihren Shops doch gut.
    Enschede ist seiner Zeit seine Probleme selbst angegangen und hat seitdem Ruhe.
    Vorraussetzung ist da natürlich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen einer Gemeinde und ihren Coffeeshops.
    Miteinander und nicht gegeneinander halt.
    Haarlem( und jetzt auch Hilversum) mit dem Konzept der Keumerk sind das gegenwärtig beste Beispiel das vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist und wirklich allen Beteiligten vor Ort letztlich zu gute kommen.
    Das diverse Bürgermeister mit einen Parteibuch von der VVD, CDA oder auch irgendeiner anderen weltfremden konservativen Partei für solche Argumente nicht immer empfänglich sind liegt leider auf der Hand.

    • xy

      meiner meinung nach hat enschede das problem sehr clever gelöst. damals™ waren die shops alle geballt auf einem fleck in einem reinen wohnviertel angesiedelt (lipperkerkstraat, wer kennt sie noch? ;). wegen overlast sind die shops dann dort damals geschlossen worden und mussten umziehen. heute sind sie direkt in der city.

      falsch parken geht nicht, weil alle shops im verkehrberuhigten bereich (teilweise sogar in der fußgängerzone) liegen wo man mit dem auto gar nicht erst vorfahren kann (ausnahme: de molen). wer falsch parkt, der bekommt ein saftiges ticket, was der gemeinde wiederum ein paar euros in die kasse bringt. da fahren überall so typen auf motorrollern rum und kontrollieren die parkscheine… irene ist auch nicht grad billig… (für nicht-enschedianer: ‚irene‘ ist der name eines parkhauses ;) )

      • Nicht nur De Molen ist ne Ausnahme. Auch Gabriela liegt direkt an einer Strasse und der Grasshopper doch auch, oder? (letzterer ist der einzige, wo ich noch nie drin war).
        Tendenziell finde ich, dass es immer eine gute Idee ist, Coffeeshops in „normalen“ Gegegenden zu platzieren. Wenn da eh viele Leute rumlaufen stören die Coffeeshopkunden auch nicht. Wenn die aber wie aussätzige irgendwohin abgeschoben werden fallen die Kunden viel mehr auf.

        • xy

          He he… im gabriela war ich noch nicht, im grashopper auch nicht. Vom grashopper weiss ich nur, dass er nicht direkt in der stadt, sondern unweit der grenze liegt. Bin da mal vorbeigefahren und finde es irgendwie zu riskant.

          • Sebastian

            Damals war zwischen den beiden Türen des Grasshoppers (rechts ist der Knospenwirt, links die „Chillarea“) der Eingang eines gut besuchten ch Supermarktes.

  • White Widows

    Ivo ist so eine Pappnase :-)

    Sehr schöne Nachricht. Also wird sich an der jetzigen Situation nichts mehr wesentliches ändern, es sei denn es gibt noch ein richtungsweisendes Urteil eines niederländischen Gerichtes in die eine oder andere Richtung. Das ist aber sehr unwahrscheinlich wie Antonio im Blog mal schrieb.

    Der Süden und die „Festung“ Maastricht werden das B-Kriterium weiter kontrollieren. im Rest des Landes darf der geneigte Tourist weiter einkaufen.

    • I-Kriterium. Das B-Kriterium ist beerdigt

      • White Widows

        Danke für die Korrektur Stefan. Ich werfe die beiden immer noch durcheinander …

    • Anna Nym

      WIRD denn in Maastricht im Moment kontrolliert?
      Haben die CS überhaupt offen…? *kopfkratzt*

      • Revil O

        Ja, wenige Shops haben im Moment noch offen und werden auch weiterhin kontrolliert.
        Erst gestern wurde Coffeeshop Slow Motion von „Macke“ Hoes für 3 Monate zwangsgeschlossen weil bei einer Kontrolle durch die Polizei auch „Nichteinwohner“ in dem Coffeeshop angetroffen wurden die auch im Besitzt von Gras waren.

  • flaxman

    Ob das nicht so eine dieser Mitteilungen ist, um den Tourismus im Sommer möglichst zu fördern und im Herbst geht es dann wieder weiter..

  • alter Sack

    Goedenavond iedereen :)

    hier etwas für die Fundgrube: http://www.l1.nl/nieuws/219976-seksshop-maastricht-verkoopt-drugs

    • Steve Thunderhead

      Bedankt :-)

  • Mary

    Das ist unschön für die Leute, die grenznah zu Limburg leben. Für alle anderen ist es ein Teilerfolg, dass sie auf unbestimmte Zeit weiter in Nijmegen, Arnhem Enschede und im Binnenland der Niederlande in den Coffeeshops zugelassen werden. Juhu.

    • blogger.IM.blog

      Das ist aber schön für die die sich schon damit abgefunden haben das Limburg halt zu bleibt.
      Schade is es bei Brabant.
      Grass Hopper EH, Grass Company (DB,TB) alles nich für Bausläander.

      • blogger.IM.blog

        halt zumindest aus der Kiffersicht ein Bisschen Schade.
        Aber man kann damit leben.
        Im NEdeffekt waren das auch die teureren Provinten.
        Vlissingen war teuer.
        Venlo sowieso.
        Maastricht eine Talfahrt.
        Un Sittard und Roermind sollen ja weiterhin teuer plus nicht so gut sein.
        Gelderland/Utrecht/selsbt Friesland sind billiger im Durchschnitt.

        • blogger.IM.blog

          Im Endeffekt muss man sich halt damit abfinden das es nicht besser wird.

          In den letzten 30 Jahre gabs da halt ein Aufschwung aber jetzt auch ein grosses Tief.
          ICh glaube kaum das im Zuge der Situation in Europe die Konsevative die einen ganz schön grossen Einfluss auf ganz Europe hat und die jenigen die dahinter ihre Fäden ziehen(onno vllt. auch)., Cannabis weiter tolerieren werden und es dann legalisieren.
          Kiffer sind auf der ganzen Welt im jeden Land bestimmt schon eine Mehrheit.
          Wer Mal an der Oase im Sommer 2006 ,in Maastricht oder in A`dam war weiss das das in Holland und Deutschland so ist.
          Abr es interessiert nicht was die EMrhheit will,Demokratie ist nicht wirklich da.udn fair ist dieses System nicht.
          …wie TOrch schon sagte…………..
          hier geht es heiss her,Demokratie war nie fair/
          Anstatt doppelter Pass, nur doppelter Hass/
          als afrodeutscher in den Medien ist das Leben doppelt so krass/
          Das geht an alle Skeptiker,……….

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