Ruinen

20130712-191812.jpgDas passiert mit Coffeeshops, bei denen die Politik meint, dass sie zu nah an Schulen sind.
Es ist schade, dass die Gesellschaft Coffeeshops nicht in ihre Mitte lassen will.
Schöner werden die Wohngebiete auch nicht durch Schließungen.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • traurig aber wahr!!! Rest in Peace Ketama :(

  • xy

    Ooch, das ketama ist schon seit jahren dicht. Und das gebäude, in dem der marley war, ist auch schon seit mind. 2 jahren abgerissen. Da gibt’s nicht mal mehr ruinen zu sehen. RIP lipperkerkstraat :-(

    • Sebastian

      Das alte Miami in Sichtweite zum Ketama ist nicht mehr als Ex-Shop zu erkennen,doch das Haus steht noch.
      Der Marley stand an einer Autowerkstatt, die nun auch eingeebnet ist, zusammen mit dem Gebäude vom Peter Bar und Ercyes. Jetzt kann man vom Marley quer über die Schuttlandschaft zur Lipperkerkstraat gucken.
      Sexshop und Zwartemarkt gegenüber Marley sind auch abgerissen worden.

  • Frank2

    Welche hollaendische Stadt ist hier eigentlich gemeint?Geht aus dem Bericht nicht hervor.

    • SheldorTheConqueror

      enschede

  • Aber trotz solcher Ruinen noch halbwegs eine Stadt, die relativ fair mit den Coffeeshops umgeht. Und tolerant gegenüber uns.
    Aber wenn man sieht, wie sich einige hier benehmen, bekommt man nur Angst, dass auch hier mal die Stimmung umschlägt. Am Coffeeshop de Molen parken die Autos in zweiter Reihe, mit laufendem Motor direkt vor den Wohnblöcken. Darauf hätte ich als Anwohner auch keine Lust. Und 200m weiter ist ein großer Parkplatz. Da schämt man sich als Ausländer, der sich zu Benehmen weiß.

    • YesYo

      Schlimm son Verhalten.
      Beim Uncle Sam ist das nicht anders da sind es aber eher die Niederländer

      Sieht man mittlerweile wieder öfter.

    • Hans

      Also ich bin andauernd in Enschede und habe da noch nie Probleme durch Coffeeshop-Touristen erlebt. Wenn das im „de Molen“ so ist, dann ist das ein spezielles Problem dieses CS, was vielleicht daran liegt, daß man ihn anders als die im Zentrum direkt mit dem Auto erreichen kann.

      Mein persönlicher Favorit ist mit weitem Abstand eh das Cafe Mix. Da halte ich mich regelmäßig Stunden auf. Nette Bedienung am Platz (ohne Druck was bestellen zu müssen), relativ offene und helle Atmosphäre, entspannt.

      Enschede zeigt m.E. wie man am besten mit dem CS-Problem umgeht: Ausreichend Shops, so daß sich die Masse verteilt. Dann gibts auch keinen Stress. In anderen Städten in Grenznähe ist es doch kein Wunder, wenn es Stress gibt, wenn es nur einen oder zwei (brauchbare) Shops gibt.

      • Enschede ist recht entspannt, da gebe ich Dir recht. Trotzdem ist auch diese Gemeinde nicht frei von Problemen. Ich habe mich am Wochenende viel mit Einheimischen unterhalten. Die waren zwar prinzipiell recht entspannt, aber haben auch nicht geleugnet, dass sich einige weniger nicht sehr gut verhalten. So würden die Besucher des Grasshoppers z.B. oft sehr viel Müll hinterlassen, was wohl schon auffällig wäre.
        Die Situation am „De Molen“ habe ich am Samstag hautnah miterlebt. Wir wollten uns dort für den Samstag Abend eindecken und haben uns von unseren Gastgeber (einen eingewanderten deutschen (kein Konsument, aber Tolerant) zum Molen bringen lassen. Er wollte uns am Strassenrand rauslassen, doch ich habe ihn gebeten, bis zum Parkplatz am Theater weiter zu fahren, aus bekannten Gründen.
        Wir sind dann zu Fuss zum Molen und konnten es hautnah miterleben: Autos werden dort mit laufendem Motor abgestellt, oft in zweiter Reihe. Die Leute sind dann in den Shop gesprungen, teilweise haben die dem im Auto wartenden Fahrer noch was zugerufen. So ging es die ganze Zeit (es war ca. 22.30). Ich habe Autos mit deutschen, belgischen und niederländischen Kennzeichen gesehen, die es so oder ähnlich getan haben. Der Shop ist direkt gegenüber eines Mehrfamielenwohnblocks. Ganz ehrlich, wenn ich da wohnen würde, hätte ich auch Probleme damit.
        Ich habe mit der Shopmitarbeiterin darüber gesprochen. Sie hat mir gesagt, dass es oft Beschwerden gibt. Und die Polizei verteilt bei ihren Streifen (zu Recht) rigoros Strafzettel.
        Stell Dich da mal Abend hin, dann erlebst Du das. Das ist auch nicht vereinzelt, sondern permanent. Sicher, die Hauptstraßenlage trägt ihre Mitschuld, aber in der Umgebung sind wirklich ausreichend Parkplätze vorhanden und 2 Minuten Fussweg haben noch niemandem umgebracht.
        Es ist traurig, dass die Kunden nicht darüber nachdenken, dass sie mit ihrem Verhalten die Lizenz des Coffeeshops bedrohen. Und das De Molen ist ein wirklich sympathischer Shop.

        • eli

          Aber was hat das denn mit Overlast zu tun? Ich schätze mal, die meisten die so verfahren wie du beschreibst sind Holländer. Wieso dann Gesetze gegen Ausländer? Klar sollte man sich einen richtigen Parkplatz suchen und nicht in zweiter Reihe parken, aber sowas rechtfertigt doch keinen Lizenzentzug, zumal der CS selbst dafür überhaupt nichts kann! Wenn das eine Bäckerei wäre, würde auch niemand über eine Schließung nachdenken. Und es gibt genug Bäckereien oder sonst was, wo das gleiche passiert.

          • Na grundsätzlich gesehen gibt es ja in Enschede keine Gesetze gegen Ausländer.
            Und natürlich ist es nicht die Schuld des Shops, wenn sich die Kunden in der Umgebung nicht bedienen.
            Aber es könnte ja bei Politik und Bevölkerung der Gedanke aufkeimen, dass ein Shop an so einer Stelle Fehlplatziert wäre, da die Lage die Probleme hervorruft.
            Ein Entzug der Lizenz für diesen Ort wäre dann weniger eine Sanktion gegenüber dem Shopbetreiber, sondern die Einsicht, dass der Ort ungünstig gewählt wurde für eine Lizenz.
            Aus Sicht des Betreibers ist eine Schliessung natürlich katastrophal.
            Natürlich ist es nicht so, dass ich Schließungen aus dem Grund gut heiße. Aber Verständnis für den Unmut der Anwohner habe ich schon.
            Das selbe Problem gibt es auch hier in Deutschland. Ruhestörungen durch Clubs und Discotheken führen auch hierzulande oft zu Schließungen. Das ist bei weitem kein rein niederländisches Phänomen.
            Als Politiker befindet man sich da definitiv auf einem Drahtseil. Die Belange des Unternehmers auf der einen Seite, die Belange der Anwohner auf der anderen.
            Da muss man IMMER zu ungunsten einer Seite entscheiden. Bei allen Haß gegenüber Politikern mit Hardlinerkurs: Ich möchte deren Job auch nicht machen.
            Fakt ist nunmal, dass die Coffeeshoppolitik in Enschede recht gut funktioniert. Aber frei von Problemen ist sie auch nicht. Das sollte man nicht wegleugnen.

        • Sebastian

          Der Grasshopper hat gerade erst zusätzliche den Aussenbereich und Parkplatz überblickende Kamaras angebracht.
          Es steht dort auch ein Mülleimer mit Aschenbecher vor der Einganstür und ein städtischer Abfallbehälter ist auch immer am Bürgersteig direkt vorm Shop.

          Das Wohnaus gegenüber De Molen habe ich immer für ein Studentenwohnblock gehalten.
          Und noch ein Bild vom Peter Bar. ;-)

          • Die Anwesenheit von Mülleimern ist für viele nicht immer ein Grund, seinen Müll dort auch hineinzuwerfen. Man muss sich nur mal die nähere Umgebung von einem beliebigen McDrive anschauen.

          • Sebastian

            Und die „nähere“ Umgebung vom MD ist +- 10km lang im Radius.

          • Sebastian

            Vom Coffeeshop Marley hab ich auch noch ein Bild.

            Und das alte Gebäude vom Miami steht wohl auch kurz vorm Abriß.

  • faaabb

    Könnt ihr nicht mal wieder was über venlo schreiben?

    • Xxx

      Bist du einfach nur dumm oder trollst du aus Langeweile?

      • faaabb

        Halts Maul du spast.das war nur ne frage

        • Xxx

          Damit hast du es ja dann offiziell bestätigt: denn du weißt ja: „Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Menschen.“ Du bist wohl einer davon. Und gar nicht infantil deine Art der Kommunikation. Wegen Leuten wie dir werden Vorurteile gegen alle anderen immer bestehen bleiben. :(

  • Bingbong

    Ist es wirklich „die Gesellschaft“, oder stehen dahinter nicht andere Interessen?

  • Wood

    Echt traurig kenn den laden zwar selber nicht, aber alleine die tatsache dass sich da jemand eine Existens aufgebaut und nur wegen der Politk ist jetzt alles weg. Mein beileid an den Inhaber und die Mitarbeiter. Als nächtes sind die Kioske dran die an Schulen sind ich mein der Verkauf wann Alk an Schulumgebung das geht ja gar nicht XD.
    Ps: An die ganzen was ist den mit Venlo Leute Nix ist da momentan keiner was was genaues und wenn wer was weiß könnt ihr sicher sein das es hier mit als erstes steht. Also abwarten ^^

  • Sebastian

    Warum Ketama nicht wie der Miami umgezogen ist, wer weiß, eine Weile ging das Gerücht um er wird auch in die Stadt ziehen. Peter Bar hatte aufjedenfall die Lizenz verloren.

    • xy

      Ich vermute die sind damals der 500g-regelung zum opfer gefallen… bzw. die lizenz wurde deshalb nicht verlängert und man hat sich nicht um ne neue location gekümmert, weil genug kohle gescheffelt. just imo.

      • Lizenzen sind immer Personen- und Ortsgebunden. Wenn man einen Coffeeshop eröffnen will kann man dies nicht einfach so irgendwo tun. Die Gemeinde muss es für den ausgesuchten Ort entscheiden. Wenn eine Gemeinde sagt, dass es keinen geeigneten Ort gäbe, dann gibts auch keinen neuen Coffeeshop. Blos weil man als Betreiber eine Lizenz hat, heisst es nicht, dass man einfach so umziehen darf.
        Ähnliche Gesetze gibt es hier auch. Jeder selbständige, der schon mal eine „Nutzungsänderung“ durchgemacht hat, kann ein Liedchen davon singen!

  • Mat Asher

    Wenn man früher von der Autobahn (E 30) die erste Ausfahrt nach Enschede genommen hat, gab es gleich wenn man in die Stadt rein kam auf der rechten Seite einen kleinen CS mit Garten hinterm Haus wo man sitzen konnte. Dort wuchsen im Sommer immer schöne Hanfpflanzen, das war sehr schön dort zu sitzen! Ich glaube der Laden ist irgendwann abgebrannt.
    Kennt den noch jemand und weiß wie der hieß?
    Würde mich mal interessieren…..

    • Porky

      Klingt interessant…greetz von dancehallmusic.de

      • Mat Asher

        Greetins back… ;)

        • Porky

          :) darf man fragen aus welcher Ecke von NRW du kommst?

          • Mat Asher

            Bin nicht aus NRW, wohne in Niedersachsen!

          • Porky

            Oh schade…sonst hätte man ja bei den gemeinsamen Interessen bei Gelegenheit mal nen Ausflug machen können. :) bless

          • Sebastian

            Im Ketama gabs auch einen Hinterhof wo man im Sommer sitzen konnte, inclusive Hanfpflanze im Kübel.

    • Mat Asher

      Hab grad nochmal auf der Karte geschaut, müsste in der Oldenzaalsestraat gewesen sein. Ist jedenfalls schon ewig her, war irgendwann in den 1980ern öfter mal dort…

  • Hans

    Wie andere schon angemerkt haben, ist das Ketama schon seit Jahren (und zwar schätzungsweise 6 oder 7) zu. Die Sache hat mit nahegelegenen Schulen nix zu tun.

    Ansonsten kann man über Enschede sich nicht beschweren. Entspannte Situation in den immer noch zahlreichen Coffeeshops, kein i-Kriterium (wozu auch, wenns keine Overlast gibt). Die angeblich so schlimmen Zustände die andere beklagen habe ich nie beobachtet, allerdings war ich auch nie beim CS de Molen. Aber wenn ich da vorbeifahre, ist da nie was los, insofern ist das auch nicht gerade glaubwürdig.

    • Hans

      Übrigens finde ich nicht, daß es um das Ketama wirklich Schade ist. Ein schöner Coffeeshop war das nie. Hingegen fand ich seinerzeit sehr bedauerlich, daß Peters Bar dichtgemacht wurde (von den Behörden). Aber das ist ja auch genauso lange (bzw. etwas mehr) her.

      • Sebastian

        Auf einer Stadtkarte ist die Schule deutlich zu sehen, mit großem Spielplatz, direckt um die Ecke zum Ketama.
        Die Kinder in der Nachbarschaft haben sich manchmal über die Coffeeshopbesucher lustig gemacht.
        Und es haben sich auch viele Anwohner über das hohe Verkehrsaufkommen, Lärm und Müll beschwehrt.

    • Ich habe mit Anwohnern gesprochen. Die konnten sich noch genau dran erinnern, dass es die Schulregelung war. Es gab einen Antrag des Betreibers, die Regelung auszusetzen, aber wurde nicht bewilligt.

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen