Die Niederlande ein Überwachungsstaat?

tin-can-telephone

In den Niederlanden leben ca. 13 Millionen Menschen – und trotzdem gab es im Jahr 2012 25.487 Telefonanschlüsse, die abgehört wurden! Das sind 3% mehr als im Vorjahr. Es wurden 56 825 Verbindungsdaten beschlagnahmt , was einer Steigerungsrate von 10% im Vergleich zu 2011 entspricht. Und es wurden 16.676 Internetanschlüsse abgehört, während es 2011 „nur“ 3331 waren.

Prozentual gesehen sind die Niederländer bei der Überwachung der Bevölkerung ganz vorne mit dabei. Die aktuellsten Zahlen die ich für Deutschland gefunden habe sind von 2008. Bei rund 80 Millionen Bundesbürgern wurden 16.463 Telefonanschlüsse abgehört. Auch wenn es 2012 mit Sicherheit ein paar mehr waren sind die Zahlen im Vergleich doch erschreckend.

Ich nehme an, jedem dürfte klar sein, welches Ministerium und welcher Minister in den Niederlanden dafür zuständig ist…

via Fefe

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Die Niederlande eifern da GB nach. Sieht man zum Beispiel in Maastricht an der kompletten Kamera-Überwachung der Innenstadt durch die Polizei.

  • Ganjaman

    Ich habe immer den Eindruck gehabt, dass die Holländer „so tolerant“ seien….letztendlich steckt hinter der Idee der CS nur eins…wir können den „Schwazmarkt“ besser beobachten wenn wir CS einrichten mit Kameras, so haben wir alles unter Kontrolle und können sehen, wer Hanf zu sich nimmt; das fängt beim „Blitzen“ in Holland schon an, dass sie etwas weiter und fortschrittlicher denken als deutsche, man wird auch als Motorradfahrer von hinten geblitzt; dass haben deutsche Wegelagerer bis heute nicht hinbekommen; nun entwickeln sie sich zurück und die „Erfinder“ der Prohebition USA entwickeln sich in die andere Richtung….verrückte Welt….

    • Steve Thunderhead

      Die Wahrnehmung, dass die Niedeländer so tolerant sind, hängt immer davon ab, wo du dich befindest. Das ist in Amsterdam natürlich was ganz anderes als zum Beispiel in Kerkrade. Auch in den Niederlanden gibt es da große Unterschiede. Die Toleranzpolitik kommt letzendlich daher, dass man in den 70ern enorme Probleme mit Heroin hatte und deswegen, mal wieder auf Empfehlung einer Kommission, die Unterscheidung zwischen Hard- und Softdrugs einführte. Das war zunächst mal um die Polizei zu entlasten und die Märkte zu trennen. Das bedeutet aber nicht, dass die Niederlande sich damit zum Kifferparadies erklären wollten. Tatsächlich würde ein nicht geringer Teil der Bevölkerung diese Politik am liebsten wieder beenden.

      • Ganjaman

        Warum eigentlich? Hanf ist gut für die Gesundheit wissentschaftlich gesehen und hat den Holländern bisher mehr eingebracht wirtschaftlich, als die gesamte Blumenindustrie…schön blöd für die Südprovinzen….da die Nordprovinzen sich nun eine goldene Nase verdienen…und zu recht….:)

        • Steve Thunderhead

          Auch das hängt davon ab, wo man ist. In den Grenzstädten wegen der Overlast, woanders wegen missverstandenen christlichen Ansichten. Manchmal triffst Du auch mal ein paar Leute die die Niederlande rein halten wollen von kriminellem Abschaum. Aber stimmt. Man verdient gut daran. Wenn es aber gewollt wäre, dann hätte man z.B. das Achterdeur Problem nicht mehr. Man nimmt gerne das Geld und schweigt über den Rest. Mal sehen wie das weitergeht. Ich hab eben mal wieder einen Artikel über die miese wirtschaftliche Lage gelesen. Vielleicht entscheidet man sich dann für Legalisierung und die industrielle Grossproduktion und rettet damit dann das Land vor den Auswirkungen einer Finanzkrise ;-) .

          • Ganjaman

            Diesbzgl. bin ich relativ entspannt; wie gesagt, in den nördlichen Provinzen waren die Städte innerhalb von ein paar Wochen wieder offen für Buitenlanders und zwar auch wegen des Geldes, nicht nur wegen genervten Anwohnern die, auch wenn sie gegen CS waren, plötzlich wieder dafür waren damit sie wieder ihre Ruhe hatten. Venlo baute sich vor dem Wietpass eine riesige Tiefgarage in die Innenstadt für den Ruhrpottansturm jeden Tag…das ist nun nicht mehr so da das Geld Richtung Norden wandert….mal sehen wie lange die das noch aushalten ohne uns Buitenlanders…an deren Stelle hätte ich genauso reagiert wie die nördlichen Provinzen, scheinen aber „nicht so ein Arsch in der Hose“ zu haben wie Diese…..

          • Steve Thunderhead

            Ist in Maastricht ähnlich. Auch da wurde ein riesiges Parkhaus gebaut. Wenn es da nicht den lieben Herrn Hoes geben würde, wäre das Thema auch da wahrscheinlich schon durch. In den umliegenden Gemeinden kannst Du ja sogar einkaufen. Stattdessen macht man unsinnige politische Aktionen, wie Untersuchungen über die gestiegenen Drogenmeldungen. Lustig dabei ist, das man diese Untersuchung begann, nachdem schon zwei Wochen lang die Polizei verstärkt gegen die Drugrunner vorging. Also sehr aussagekräftig. Die Runner sind jetzt erst mal in die umliegenden Gemeinden und die Vororte abgezogen. Ich bin tatsächlich in Geleen schon angequatscht worden. Das ist ein kleiner Ort, da kommt sowas dann gar nicht gut an. Da frage ich mich dann schon, was ist da Zufall und was ist vielleicht so gewollt.

          • Ganjaman

            Sowas kommt von Sowas; in Venlo, da war ich neulich nach Jahren einmal wieder da meine Partnerin dort komische esoterische Steine geholt hat, wird man z. Zt. andauernd angequatscht: Wolle kaufen Coca, speed. cannabis?…Was ist das denn? da war der alte CS Roots/Oase an der Maas harmlos gegen (den sie später etwas ausserhalb wieder auf machten); als Normalbürger würde mich das sehr abschrecken, würde nicht mehr zum Klamottenkaufen oder Kaffeekaufen dorthin fahren- dementsprechend werden sie ein dickes Minus in der Kasse haben, was mir insgeheim ein Grinsen ins Gesicht wirft…..:)

          • Steve Thunderhead

            Kann ich verstehn. Ich grinse auch immer wenn ich wieder irgendwo lese, dass die Stadt Maastricht wieder an irgend etwas sparen muss. Eigentlich hätte ich auch letztes Jahr gewettet, dass das niemals so lange Bestand hat. Auch wegen der folgenden Probleme. Die Wette hätte ich aber verloren. Andererseits hab ich auf die Art auch mal ein paar andere Orte im Norden kennengelernt und mein Geld auch lieber dann da ausgegeben. Ist auch schön da. Kann man ja auch wunderschön mit irgendwas anderem kombinieren, dann wirds ein netter Tagesausflug :-)

          • Ganjaman

            Als in Doetinchem der Wietpas eingeführt wurde, hat ein „Verkäufer“ von t´rotterdammertje seine Telefonnummer verteilt an Buitenlanders, sodass „drei Häuser weiter“ Buitenlanders bedient wurden aber dann ohne Steuern an die Stadt zu zahlen…ist das so gewollt von den Verantwortlichen? viel anders läuft das in den „verbotenen“ Städten auch nicht- und Geld geht für die Allgemeinheit verloren und landet in den Taschen von Drugrunners….und dem Schwarzmarkt…fehlt in Kindergfärten und Schulen und Krankenhäusern; die sollten die Diäten und Pansionsansprüche kürzen für Politiker, die sowas unterstützen…stellen sich dann noch als Saubermänner in die Öffentlichkeit die manipuliert ist….die sollten sich was schämen…

          • Steve Thunderhead

            Ja, das war auch meine Erfahrung. Gewollt ist das wohl nicht. Ich kann mir sowieso keinen guten Grund vorstellen ein zumindest halbwegs funktionierendes System derart dämlich zu ruinieren. Die Argumente dazu sind von Polemik und absolute Ignoranz gekennzeichnet. Manchmal tuts mir beim Übersetzen richtig im Schädel weh, wenn ich so lese welcher Unsinn wieder von Ivo und Konsorten verzapft wird. Vor allem weil schon bessere Konzepte und Ideen auf dem Tisch liegen. Ich tippe da mal auf ideologische Verblendung, anders kann ich mir das nicht erklären.

          • Ganjaman

            Das denke ich auch; ab 18 darf man Tabak(Nikotin) und Alkohol in D konsumieren; aus der Geschichte heraus erlaubt, obwohl gesundheitsschädlich und lebensverkürzend; bin echt abgeklärt und jeder soll konsumieren was er will ab 18, allerdings habe ich die Vermutung, dass gezielt Stoffe unterstützt werden in der Politik, die lebensverkürzend und abhängig machen; warum? Damit Ottonormalbürger möglichst früh ins Gras beißt und keine Renten mehr bezahlt werden müssen? Lee Scratch Perry und Burning Spear leben immer noch nach jahrzehnte langem Hanfgenuss…Babylon burn…..

          • Steve Thunderhead

            Da ist was dran, vor allem wenn ich mir so ansehe was man den Leuten mittlerweile so an Medikamenten und Zusatzstoffen andrehen will. Ich kenne Leute, die haben die 50 kaum überschritten, nehmen aber so viele Tabletten dass mir da Angst und Bange werden würde. Die führen dann angeblich ein normales Leben. Viele von denen werden das Rentenalter garantiert nicht erreichen. Die werden nur arbeitsfähig gehalten. Fängt ja schon in der Schule mit Ritalin an. Alles nur, damit man gut funktioniert…

          • Ganjaman

            Ich bin in der Antiautoritären Erziehung der 70 ´ziger Jahre groß geworden die sicherlich auch ihre Macken hatte; heute wäre ich warscheinlich mit Ritalin vollgestopft worden (schnell die ADHS Diagnose) weil ich ein normal aktiver Junge war; die arme Leber hätte viel verstoffwechseln müssen; das gibt wie bei Alkohol irgendwann eine Leberzirrhose- und schon wär ich heute nicht mehr da….also Verstand einschalten und auf ein uraltes nicht abhängigmachendes Mittel zurückgreifen was unsere Großeltern schon geknastert haben: Hanf.

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