Starker Besucherrückgang in Oss

35% weniger Kunden genießen diesen Ausblick Foto: Peter Lunk

35% weniger Kunden genießen diesen Ausblick Foto: Peter Lunk

Die niederländische Gemeinde Oss ist ein beschaulicher Ort mit knapp 84.000 Einwohnern. Im Norden von Nordbrabant liegt es nur einen Katzensprung von Nijmegen entfernt. Im einzigen Coffeeshop der Stadt, der „De Jungle“ ist Betreiber

Rene van Valkenburg Quelle: Facebook

Rene van Valkenburg Quelle: Facebook

Rene van Valkenburg (hier im Gespräch mit Antonio Peri) dazu gezwungen, ausländischen Gästen der Gemeinde den Eintritt zu verwehren. Die haben sich vor dem 01.05.2012 nur sehr selten nach Oss verirrt und haben daher auch nicht wirklich Probleme bereitet. Trotzdem wurde letztes Jahr dort zuerst der Wietpas und später das I-Kriterium eingeführt. Die Folgen des Wietpas sind bekannt: Nicht nur die Gäste von ausserhalb der Niederlande blieben fern, sondern auch die inländischen. Und sie blieben auch weiterhin fern, nachdem die Registrierungspflicht aufgehoben wurde. Aktuell verzeichnet der Shop einen Umsatz- und Besucherrückgang von 35%. Angesichts der hohen Steuern und Personalkosten ein eklatanter Einschnitt.
Dass die ehemaligen Kunden nicht einfach mit dem Konsum aufgehört haben sollte klar sein – sie decken sich eher „privat“ ein, z.B. bei einen der Strassendealer, die auch in Oss jetzt das Stadtbild prägen.

Ratsmitglied Joop van Orsouw Quelle: Oss.nl

Ratsmitglied Joop van Orsouw Quelle: Oss.nl

Bürgermeisterin  Wobine Buijs-Glaudemans Quelle: Oss.nl

Bürgermeisterin Wobine Buijs-Glaudemans Quelle: Oss.nl

Jetzt kommt allerdings Bewegung in die Sache: Van Valkenburg und Ratsmitglied Joop van Orsouw (Partei Beter Oss) haben eine Anfrage an die Bürgermeisterin Wobine Buijs-Glaudemans (VVD) und den Wethouders zur Drogenpolitik der Gemeinde gestellt.
Van Valkenburg ist in letzter Zeit viel in den Medien zu sehen und gehört somit definitiv nicht zu den Coffeeshopbetreibern, die sich verstecken.
Man darf gespannt sein, wie es in Oss weitergehen wird!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Ganjaman

    Es wird genauso mit einem großen Minus in der Kasse enden wie in den Städten Limburgs, die am I-Kriterium festhalten; die neu gebauten Parkhäuser in den Städten werden nicht mehr gebraucht, das Geld wandert Richtung Norden und in den Taschen von Drugrunners, die keine Steurn bezahlen; dementsprechend fehlt das Geld an anderer Stelle; prosperierender Norden….verarmter Süden…tut mir leid für die Leute, die grenznah im Süden wohnen; allerdings läßt sich die Sache auch mit einer Einkaufstour Richtung Norden erledigen, sodass die im Süden wie gesagt in die Röhre schauen…

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