Erwischt auf dem Schwarzmarkt in Maastricht

Vor einigen Tagen hat mich ein Gastbeitrag erreicht. Der Verfasser möchte aus verständlichen Gründen anonym bleiben. Am vergangenen Donnerstag hat er versucht auf dem Maastrichter Schwarzmarkt einzukaufen und bekam es mit der örtlichen Polizei zu tun.

Sittard, Roermond oder Geleen sind mit dem ÖPNV schwer erreichbar. Daher versuchte ich am Donnerstag in Maastricht mein Glück. Es war schon nach Ladenschluss – also so gegen sieben oder halb acht Uhr abends, aber wegen eines Radrennens das direkt über den Maasboulevard führte war in der Stadt noch viel los. Auf dem Weg vom Bahnhof auf die andere Maasseite sah ich gleich, dass die Straßendealer natürlich nicht aus der Stadt verschwunden waren. Im Focus Headshop deckte ich mich mit Smoking Brown Papers ein, die man in Deutschland ja noch kaum bekommt ausser in Headshops, aber eben nicht an jeder Tankstelle oder Kiosk.

Ein Stückchen weiter wo man in das Wohngebiet und zum Parkhaus geht stand auch schon ein „Mann des Vertrauens“ – mit einem Pärchen aus Belgien – sie warteten auf den „Lieferanten“. Die Dealer in Maastricht arbeiten meist als Zweierteam. Einer bahnt das Geschäft an, der andere hat die Tütchen mit dem Wiet dabei. Ich sagte dass ich für 20 oder 30 kaufen wolle, aber es wurde auf 50€ Minimum bestanden. Während der Kollege des Tickers gerade im Anmarsch war, kam schon eine Nachbarschaftsbewohnerin und schickte uns dort weg. Ich wollte das Geschäft schon platzen lassen, aber ein Stückchen weiter war der gute Mann nun eingetroffen und die Gier siegte doch über die Vorsicht. Der Lieferant hatte eine Menge gleichgroße, vorabgepackte Tütchen in einer Tasche. Das sollten alles 50€ Packs sein – in Wahrheit waren es Packs zu ca. 3,5 Gramm – allerdings von hervorragender Qualität. Ganz klar ein Haze – auch wenn es gerade wohl Mode ist, dass jeder Strassenticker von Amnesia faselt – das war tatsächlich ein Haze und zwar ein gutes, wie ich nachher festellte. Nach dem Deal stopfte ich mir, in Kenntnis der brenzligen Situation, das Pack gleich in die Unterhose – wohl der weiseste Entschluss des ganzen Tages.

Denn gleich als ich aus der kleinen Gasse herauskam hupte auch schon ein Polizeiwagen hinter mir – die Ticker und die Belgier waren clever genug in die andere Richtung verschwunden zu sein. Ich ignorierte das Hupen aber es war chancenlos. Der Polizeiwagen hielt neben mir und die Polizisten stiegen aus und fragten direkt, ob ich Drogen dabei habe. Meine Umhängetasche und Einkaufstüte wurden penibel durchsucht – sogar frisch gekaufte Produkte wurden geöffnet. Ich musste den Tascheninhalt ausleeren und wurde körperlich abgetastet – allerdings nicht so genau, dass man mir lange im Schritt herumgefummelt hätte, so dass das gerade erstandene Pack nicht gefunden wurde. Während der Durchsuchung versuchte ich natürlich alles um abzulenken. Vor allem weil es mit den 3 Packungen Longpapers und sonstigem Zubehör aussichtslos war alles abzustreiten – es ging primär darum, dass das Pack nicht gefunden wurde, da es sonst konfisziert würde und dazu noch ein Bußgeld von 175 € drohte. Daher zeigte ich den Polizisten die gerade aus einer anderen Gasse kommenden Dealer, die von dort auf die kleine Gracht einbogen – das interessierte sie nicht. Statt den Dealern war es wohl eher ihr Ziel die Kunden aus der Stadt zu vergraulen – da rechnen sie sich wohl bessere Chancen aus als bei den „Profis“. Spätestens als ich den Zwanziger, für den ich zuerst einkaufen wollte, aus der Hosentasche zog (den ich zunächst dem Ticker in die Hand drücken wollte bevor es hieß: „Erst ab 50“ das andere Geld war gesondert im Portemonaie, was sie auch kontrollierten) sagte ich, dass ich versucht habe etwas Wiet zu kaufen, aber es durch ihre schnelle Anwesenheit nicht dazu gekommen sei und ich für den besagten Zwanziger etwas kaufen wollte.

Die Durchsuchung zog sich trotzdem noch eine Weile aber ich sah, dass sie den Köder geschluckt hatten. Generell waren die niederländischen Beamten freundlicher als unsere deutsche Polizei.  Man sah jedoch klar, auf was sie gebrieft waren. „New Rules – No Drugs“ wie es die Verkehrsschilder auf der Autobahn im Frühjahr 2012 verkündeten war noch immer – oder gerade jetzt, ihre Devise. Die ganze Zeit wollten sie meinen Personalausweis und als ich ihn dann letztlich herausrückte, meinten sie, dass sie mich nun als Overlast-Verursacher ins Computersystem in NL eintragen wollten und ich beim nächsten Mal nicht mehr mit solcher Milde rechnen könne. „Terug naar Duitsland – zurück nach Deutschland“ wurde mir ganz klar befohlen – sozusagen wurde ich registriert und bekam eine Art „Maastricht-Verbot“ – ich wurde per Polizei aus der Stadt geworfen.  Ich hätte Versucht Drogen auf der Straße zu kaufen in einem Gebiet in dem es viele Drogendealer gebe – auf meine Entgegnung ich habe ja nur Wiet kaufen wollen und das habe es doch noch vor kurzem geduldet direkt gegenüber im Kosbor gegeben spulten sie nur ab: „Aber jetzt nicht mehr – nun sind neue Regeln.“ Ja, Onnos Regeln die kein Mensch versteht. Die Anwohner hatten dort nie Drugsoverlast – erst seitdem das Kosbor keine Ausländer mehr bedienen darf ist das dort so. Die Anwohner tun mir leid – ebenso wie die Polizisten die unnötige und für alle schädliche neue Gesetze umsetzen müssen. Wieviel und welche Art Overlast gab es vor der Ausländerfeindlichkeit und wieviel gibt es jetzt – und ist es nun arbeitsintensiver und schlimmer als zuvor oder nicht?

Das Ziel ist ganz klar. Keine ausländischen Touristen mehr in Maastricht die auch an Cannabis interessiert sind. Selbst bei Verdacht ohne gefundene Drogen (Die Polizisten machten ganz klar dass sie nicht mehr zwischen Harddrugs und Softdrugs differenzieren wollen) wird hart vorgegangen um (potentielle) Drogentouristen aus der Stadt zu vertreiben.

Mit einem beklommenen Gefühl lief ich am geschlossenen Kosbor vorbei und wollte echt nur noch schnellstmöglich die Stadt verlassen, da traf ich meine Lieblings-Mitarbeiterin aus dem Kosbor. Sie stand mit einigen Freunden vor dem Focus-Headshop und hatte die ganze Aktion (wie die Polizei mich auf der Straße durchsuchte) mitbekommen. Wir holten uns im Focus eine Cola und redeten ein wenig. Sie meinte, die Polizisten wollten mich nur verängstigen, hätten aber nichts in der Hand und ich könne und solle mich ganz normal in der Stadt bewegen. In Maastricht ist wirklich Kriegsgebiet und nichts anderes mehr. Man bekommt auf der Straße nach wie vor an jeder Ecke etwas (zu überhöhten Preisen aber die Qualität stimmt und ist besser als in den Coffeeshops in Roermond/Sittard/Geleen) – aber Polizei und Anwohner liegen auf der Lauer und der Kauf ist riskant – für jeden der keine Privatadresse hat. Das Overlast-Ding ist zum Selbstläufer geworden. Die Belgier und ich haben nicht mehr Overlast verursacht als andere Leute, die 5 Minuten an einer Ecke stehen und sich unterhalten. Nichts war laut, kein Müll wurde weggeworfen etc. – es stand auch keine Menschentraube um den Dealer. Aber die Nachbarin fühlte sich trotzdem herausgefordert aus dem Haus zu gehen und uns verscheuchen zu wollen – und sie hat wohl auch die Polizei gerufen, die allerdings nach 1 Minute schon vor Ort war. Die gute Frau hat ihre Wohnung gleich neben einem Coffeeshop gewählt – und nun stehen bei ihr eben die Dealer vor der Tür – aber nur durch die Politik ihres Bürgermeisters. Die Polizei kämpft gegen Windmühlen und wenn sie doch gewinnen sollte, wird Maastricht zu einem langweiligen Friedhof für Renter – das junge Flair wird jedenfalls aus der Stadt verschwinden und das bei einer ehemals so lebendigen Stadt mit Kunsthochschule etc.

P.S. Der Focus-Headshop hat Flyer von Anthony Morato vor der Kasse – das ist ein Modegeschäft in Maastricht, dessen Inhaber endlich mal klar gesagt hat, dass die Diskriminierung von Touristen, die auch gern mal, neben dem sonstigen Shopping, einen Coffeeshop besuchen, schlecht für´s Geschäft ist.

Der Bericht zeigt, dass sich in Maastricht die offizielle Linie seit Mai 2012 kein Stück weit verändert hat – im Gegenteil, es ist seit Mai 2013 schlimmer geworden als es jemals zuvor war. Die Polizei in Maastricht ist scheinbar nur noch dafür da sogenannte Drogentouristen aus der Stadt fernzuhalten. Eigentlich eine interessante Stadt für Kriminelle – für richtige Straftaten dürften kaum noch Kapazitäten vorhanden sein.

Antonio Peri

Als Grenzbewohner des Dreiländerecks Deutschland/Niederlande/Belgien und damit natürlicher Europäer, betrachte ich die gesamte Region als meine Heimat. Die Fortschritte im Zusammenleben habe ich immer als angenehm und befreiend erlebt. Als drogenerfahrener Mensch, habe ich jedoch schon seit vielen Jahren gesehen, wie sich die Niederlande, die einst ja so berühmt für ihre pragmatische Drogenpolitik waren, schleichend verändern. Die schleichende Entwicklung war vorbei, als der Wietpas in den drei südlichen Provinzen eingeführt wurde – nun endlich war eine größere Öffentlichkeit für das Thema empfänglich – daher freue ich mich, Autor auf Kein Wietpas! zu sein. Sämtliche anderen Themen zur Drogenpolitik und Legalisierung behandele ich in meinem eigenen Blog: http://antonioperi.wordpress.com
  • SheldorTheConqueror

    „aber die Qualität stimmt und ist besser als in den Coffeeshops in Roermond/Sittard/Geleen“

    echt ein armutszeugnis für die shops, da brauch sich doch keiner mehr wundern das auch die meisten einheimischen nicht mehr in die shops gehen sondern sich lieber ein wiettaxi nachhause bestellen.

    • Dazu muss man bedenken, dass das ganze Gras was zuvor in den Shops (in Maastricht sind bekanntlich bis auf 3 Shops alle geschlossen) verkauft wurde irgendwo hin muss . Die Grower und Kunden gibt es ja immer noch. Nun wird das gleiche Material eben auf anderem Vertriebsweg verkauft – irgendwo muss das gute Zeug ja hin und das dicke Geld lässt sich in den Coffeeshops in Limburg halt nicht mehr machen – der neue Coffeeshop ist dort die Straße – da sind die Touristen und das Geld – und daher ist da auch das gute Gras.

      Schlimm ist halt, dass die ganze Entwicklung dahin geht, Cannabis in NL in die Schmuddelecke zurückzuschicken – und das während Teile der Welt (z.B. Uruguay oder USA) gerade umdenken. Opstelten und Hoes scheinen in einem Zeitphänomen gefangen zu sein würde man wohl bei Star Trek sagen ;-) Dazu passen dann auch überhaupt keine Coffeeshops mehr und eine Trennung der Märkte liegt ja schon heute (für Touristen im Süden von NL) mehr an der Sortimentsentscheidung der Dealer. Im Grunde ist das alles langweilig. Die Effekte repressiver Politik sind bekannt und in Maastricht kann man sie wie in einem Experiment im Labor beobachten. Die Kriminalität steigt rapide (auch nicht BTM-Delikte), die Preise steigen und die Qualität ist nicht mehr gesichert – auch wenn sie in dem oben beschriebenen Fall gut war, damit kann aber niemand mehr rechnen. Generell wurde eine recht komfortable und geregelte Situation aufgegeben und nun ist es wie ein Stich ins Wespennest. Da braucht sich die Polizei nicht über mehr Arbeit wundern. Maastricht ist und bleibt ein guter Spot zum Drogenkauf in der Region – und wenn der Verfolgungsdruck dort steigt, wird das nur alle negativen Begleiterscheinungen verstärken. Entspannung findet man dort jedenfalls keine mehr – nur hektischer Kauf bei dem man sich wie ein Junkie vorkommt.

      • Jero Pampedo

        Qualitätssicherung gibt es in Coffeshops nicht. Mir wurde oft genug scheiße angedreht die ich auch auf der Straße hätte kaufen können, sei es Venlo (Oase, Noppes) Nimwegen (Jamaika, Kronkel, Dretset Jetlock, Kruidentuin, der mit dem Flugzeug an der Tür, Name fällt mir gerade nicht ein. Lapda Lapda war ich nur einmal und da war die Qualität in Ordnung, der Rest hat mir schon übelsten Dreck angedreht, aahh da hätte ich fast den Brix whatever Shop der übelsten Sorte vergessen. Lucky Luke!), Arnhem war ich auch nur einmal, war eigentlich alles in Ordnung. Utrecht(alle Shops hatten nur DRECK!!!) ein Einheimischer sagte mir auch das nur Touristen in den Shops kaufen würden deshalb die Qualität auch so unterste Schublade wäre. Amsterdam hab ich auch schon Dreck bekommen im so hochgelobten Green House, Super Lemon Haze…wohl eher Super Plastik Haze.

        Naja will eigentlich nur darauf hinaus das es keine Qualitätssicherung gibt. Der Dealer deines Vertrauens ist definitiv besser ;)

        • streuner

          Quali-Sicherung ist, nicht nur in CS, doch immer schwierig.

          Quali-Kontrolle findet in „meinem“ CS immer statt!

          Das größte Problem ist imho, die 5 gr Regel. Die verteuert die Vorratshaltung enorm, und man muss sich (im Falle des „Normalverbrauchers“) seinen Vorrat Shop für Shop zusammen kaufen. Also keine Rabatte mehr.Selbst in Shops, denen die 5 gr Regel am Arsch vorbeigeht, gibt es bei mehr als 5 gr keinen Rabatt mehr!
          Mit 50 Euro bin ich in „meinem“ CS schon über der 5 gr Regel, in Maastricht vom Straßen Ticker wohl kaum.
          Es muss also mehr passieren, als „nur“ Ausländer in ganz NL NICHT mehr zu diskriminieren. Die 500 Gramm Vorratsregel für die Shops muss ebenso weg, wie die „Achterdeur“ und die gesamte Rauchverbot in CS Schei…!
          meint
          streuner

          • Das ist allerdings ein Punkt. Klar ist es am besten eine feste Adresse zu haben, zu der man auch Vetrauen hat und wo es (im besten Fall) auch Rabatt gibt. Auf der Straße ist das alles nur Glücksache. Ein Ticker in Maastricht hat Tütchen zu 10€ und das ist dann auch echt ein Gramm und ein anderer (wie im beschriebenen Fall) hat nur 3 Gramm Tütchen und will dafür nen unverschämten 50er. Ganz davon abgesehen, dass es auch Leute geben soll, die gar kein Gras haben und potentielle Kunden dann lieber ausrauben. In einer Streßsituation auf der Straße Menge und Qualität vernünfig zu bewerten ist schon eher schwierig. Mit gesicherter Qualität kann ich nur sagen, dass ich vor dem 01.05.2012 in Maastricht da wo ich gekauft habe nie Mist bekommen habe – die Odyssee durch halb NL (übrigens heißt der Shop mit dem Flugzeug in Nijmegen Dakota) begann erst danach – und ja, da gab es dann auch mal Mist und die Quali schwankte genau wie auf der Straße.

      • pseicoman

        Muss ich Dir absolut Recht geben. Maastricht ist ein weiteres Feldexperiment, um zu beweisen, dass Prohibition und Repression von Cannabis der falsche Weg sind. Gleichzeitig ist es so lange schon belegt, dass einen diese künstlich erzeugte Kriminalität und die dazu gehörige Strafverfolgung nur zu müdem Gähnen provoziert.

        Vielleicht sitzen wir gesamtgesellschaftlich in so einem Zeitphänomen.. während in den 80er jegliche Plastikflasche in Verruf war und man seine Frischmilch in mitgebrachte Flaschen zapfte, fällt dann heute auf, dass wir zuviel Plastikflaschen und -verpackungen nutzen. Politik lebt eben vom kollektiven Vergessen. Aber eines muss ich sagen, jetzt kenne ich die Niederlande wirklich lange, und sie waren nicht immer lieb, doch niemals zuvor hätte jemand dort potentielle Kunden vergrault. Im Land der besten Geschäftsleute der Welt..

  • kiff

    Was für eine scheiß entwicklung in Maastricht , ich könnte Kotzen.
    Ausländer raus aus Maastricht , was soll das ?

  • Ich habe noch eine Anmerkung zu Maastricht generell. Ich war auch vor einiger Zeit dort und mir sind verstärkt Wachdienste etc. aufgefallen. In der letzten Woche als die Shops noch offen waren, hatten diese ja selbst Sicherheitsleute vor der Tür – und das Mosae-Forum hat ja schon länger einen Sicherheitsdienst engagiert. Nun patroullieren auch am Bahnhof Männer in gelben Westen – auch mit Hunden! Das Flair der Stadt leidet deutlich und wie eine sich selbst erfüllende Prophezeihung wurde echte Overlast erst dadurch erzeugt, dass man die vermeintliche Overlast beseitigen wollte. Ein kluger Mensch macht die Massnahmen die zu diesen Zuständen geführt haben wieder rückgängig (wie in Nijmegen) – es ist sehr einfach und naheliegendend.

    Verantwortungslosen Ideologen und Drogenkrieger wie Opstelten und Hoes geht es aber um Macht und Prinzip – die Bürger sind denen scheißegal. Schlimm ist nur, dass je mehr Zeit vergeht, kaum jemand noch wirklich nachhält was zuerst da war – Overlast oder sinnlose Repression. Selbst hier wird ja immer erzählt in Maastricht habe es vor dem 1 Mai 2012 Overlast gegeben – dem war definitiv nicht so. Das war nur die Initial-Lüge. Wie in jedem Krieg ist das erste Opfer immer die Wahrheit und Overlast war für Maastricht das was die Massenvernichtungswaffen für den Irak waren… beide gab es nicht und trotzdem braucht jede Agression eine Begründung und sei sie noch so widersinnig und an den Haaren herbeigezogen.

    • Sebastian

      Dafür wird langsam klar, das die Shops in der Stadt Maastricht nicht durch welche am Stadtrand zu ersetzen sind, sondern nur eine sinnvolle Ergänzung darstellen würden.

      • Ja – denn dahin wo sie die Shops umsiedeln wollen, fährt auch nicht alle 10 Minuten ein Bus. Die Shops am Stadtrand sind für die Autofahrer, die von der Autobahn kommen – wie in Venlo früher. Der Bahnhof ist aber nunmal in der Stadt – und viele kommen ohne Auto – aber die sind für Onno Hoes sicherlich nochmal Abschaum hoch drei. Ich glaube allerdings, dass Maastricht und Limburg komplett „drogenfrei“ werden sollen. Das ist kein Zwischenzustand bis zur Umsiedlung – das ist Programm der VVD.

  • White Widows

    Zitat:„Terug naar Duitsland – zurück nach Deutschland“ wurde mir ganz klar
    befohlen.

    Dieser Satz der Politie verschlägt einem echt die Sprache. Ich dachte, wir
    leben in einem vereinten Europa, im dem so etwas nicht mehr passieren sollte.
    Zudem will Maastricht 2018 doch Kulturhauptstadt Europas werden.

    Frage an Antonio und mobo: Wer entscheidet denn darüber, ob Maastricht als
    Bewerber 2018 den Zuschlag erhält? Vielleicht solltet Ihr dem Kremium mal einen
    oder mehrere nette Briefe schreiben und deutlich machen, dass Maastricht
    europäische Bürger (Kiffer sind dies auch) zunehmend diskriminiert und aus
    der Stadt verweist. Ich denke mal das wird die sehr interessieren. Man kann
    doch nicht zulassen das Onno sich wie ein kleiner Diktator verhält und meint,
    er könne manchen was er wolle.

    • Ich denke das wird die leider einen Scheißdreck interessieren. Der Krieg gegen Drogen war niemals ein Krieg gegen Drogen – es war immer ein Krieg gegen Menschen. Die Rhetorik von Hoes (Abschaum) verdeutlicht dies exemplarisch. Zuerst werden die Menschen diskreditiert, dann verunglimpft, dann entrechtet, dann ihres Eigentums beraubt und letztlich getötet (auch wenn dies heute nur duch Unterlassung geschiet). Schau mal die geniale Dokumentation: The House I live in – hier der Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=a0atL1HSwi8 und hier der ganze Film: http://www.youtube.com/watch?v=orAtTCKA6Qs – if they want it that way in the Netherlands, they´ll get it. Da wünsch ich der Anwohnerhin aber noch viel Spaß, denn das was sie heute erlebt, ist erst der Auftakt. Die werden in Maastricht noch Overlast erleben dass ihnen Hören und Sehen vergeht…

      • Nedu

        Ich denke das wird die leider einen Scheißdreck interessieren.

        DU hast wenigstens verstanden, noch mal für alle auch ein Marc Josemans macht das nicht wegen Euch , den lieben Deutschen , er macht das wegen dem lieben Geld

        • White Widows

          Du bist ja ein ganz schlaues Kerlchen Nedu :-)
          Sicher macht er das Ganze zunächst des Geldes wegen, sonst wäre er kein Geschäftsmann. Nicht nur Marc hat sich mit den ausländischen Kunden eine goldene Nase verdient und der Wegfall dieser Kundschaft bringt enorme Einnahmeeinbußen für ihn und die anderen Coffeeshops mit sich. Ich finde es legitim dafür zu kämpfen, dass wir wieder bedient werden können, egal welche Motivationen an oberster Stelle stehen..

        • Oh ja – ich habe verstanden – und das macht mich gefährlich…

      • Hanfbauer

        „Der Krieg gegen Drogen war niemals ein Krieg gegen Drogen – es war immer ein Krieg gegen Menschen.“ Klasse Satz, müßte man 3 mal unterstreichen.

        Ich persönlich würde noch hinzufügen: war immer auch ein Krieg gegen die Bürgerrechte auf freie Selbstbestimmung jedes Erwachsenen Menschen. Z.Zt. werden Bürgerrechte doch ständig abgeschafft bzw. relativiert mit ähnlich fadenscheinigen Begründungen wie beim Cannabisverbot.(z.B. angeblich nötige Überwachung der gesamten Bevölkerung wegen angeblicher Terrorgefahr). Gerade Konservative Politiker sind seit Jahrzehnten Weltmeister darin die Bevölkerung von morgens bis abends zu belügen, weil sie die Lügen brauchen, um ihre Macht in unseren Scheindemokratien abzusichern (vorzugsweise mit Angst, damit läßt sich das Volk am besten manipulieren !) DIe Anti-Cannabis Kampagnen früherer Jahre haben auch hauptsächlich auf Angst schüren aufgebaut (Teufelsdroge Cannabis !) Wissenschaftliche Erkenntnisse, die haufenweise dagegen sprachen bzw. das enorme medizinische Potential der Cannabispflanze erforschten wurden dabei ebenso konsequent ignoriert, wie die ganz einfache Tatsache das an Cannabis noch nie jemand gestorben ist, während am Alkohol alleine in Deutschland fast 80.000 Jährlich umkommen. Das ist ungefähr 16 mal soviel, wie an sämtlichen Krankheiten zusammen! (Krankenhausinfektionen mal außen vor).

        So einfach kann man das Volk verdummen, das es sogar akzeptiert, das eine absolut tödliche Droge an jeder Straßenecke frei gekauft werden kann, während Konsumenten und Produzenten einer im Vergleich dazu harmlosen Droge strengster staatlicher Verfolgung ausgesetzt sind. So erfolgreich kann Volksverdummung sein.

        • Revil O

          Gut gebrüllt Löwe!!!!
          Schöner und zutreffender kann man das nicht ausdrücken.

  • Nedu

    Richtig so, Wiet für Ausländer ist nun mal verboten, haltet Euch an die Regeln

    • Revil O

      Was ist mit dir denn los??
      Hast du zu lange in der Sonne gestanden oder was??

    • Tom

      Warum wollen Politiker vom rechten Rand eigentlich immer alles verbieten ? Offenbar bist du von der VVD, da bist du ja sozusagen Experte in Verbietologie.

      Was hat es eigentlich mit Freiheit in einem Staat zu tun, wenn Bürgerrechte eingeschränkt werden, bzw. Politiker ihren Bürgern Vorschriften machen, welche Substanzen sie nehmen dürfen und von welchen sie gefälligst die Finger zu lassen haben. Sind wir in euren Augen kleine Kinder, die man erziehen muß ? Sie verwechseln Freiheit und Obrigkeitsdenken miteinander das ist der Grund.

      • Es ist einfach nur ein Troll und sonst nichts – wenn ihr die Admin-Ansicht hättet und seine angebliche Mail-Adresse: Onnohoesforpresident@… sehen würdet, wäre das klar – also: Don´t feed the troll!

        • gwb

          Ferienzeit ist Trollzeit, das ist auch schon seit Jahren so auf der Hanfburg zu beobachten..

      • Von Shulgin (Alexander Shulgin – berühmter Chemiker – http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Shulgin) stammt das Zitat (übersetzt): „Ich bin der Zollbeamte meines eigenen Körpers – ich bestimme, was da rein kommt und was nicht.“

        Konsumentscheidungen sind Privatsache.

    • Steve Thunderhead

      „Regeln lenken den weisen Mann. Der Dummkopf befolgt sie.“ – Oscar Wilde

      • Tom

        Ja, ich bin ja nicht gegen Regeln. Gesetze müssen sein, sonst haben wir Anarchie. Nur meine ich, in einem wirklich freiheitlichen Staat, dürfen Regeln nur soweit gehen, das nur das verboten ist, was die Freiheit und Rechte anderer einschränkt (Strafgesetze, Straßenverkehrsordung, Wirtschaftsordnung etc). Aber wo schränke ich die Rechte anderer ein, wenn ich als Ausländer ein paar Gramm Cannabis einkaufe ?

        Solche Verbote sind Kennzeichen einer Diktatur, weil sie etwas verbieten, wo definitiv keine Rechte anderer eingeschränkt werden, sondern nur die persönlichen moralischen Vorstellungen gewisser Politiker verwirklicht werden sollen. Aber das ist ja sowieso das Endziel aller Politiker aus der rechten Ecke (auch wenn sie sich noch so geschickt als brave „Demokraten“ tarnen !)

        • Steve Thunderhead

          Grundsätzlich hab ich auch nichts gegen Regeln. Aber jede Regel sollte hinterfragt werden. Die aktuellen Regeln machen in meinen Augen genau gar keinen Sinn, denn sie sind, wie Du schon sagst, nur die Ausgeburten einer Moral, die ich nicht teile.

        • Tom

          PS: was vergessen :) Das das „Overlast-Argument“ eine reine Erfindung von VVD-Politikern ist, wissen Du und (fast) alle hier. Ich war 12 Jahre lang jeden Monat mehrmals in Venlo und habe nie so etwas wie Overlast erlebt. Ich fragte mich damals, von welchem Land die reden.

          Zu Deiner Antwort: Ja, wenn Politiker anfangen ihre persönlichen Moralvorstellungen per Strafgesetz (!) durchzudrücken, ist das Ausdruck einer Diktatur. Das machen alle Diktatoren genau so.

          • Steve Thunderhead

            Das Overlast Argument kann ich nur aus der Süd-Limburger Sicht beurteilen. Aus der Erfahrung von 25 Jahren ist es so, dass es in Maastricht so etwas tatsächlich gab. Sogar ein mir bekannter Angestellter eines Coffeshops, der selber neben einem wohnte, fand das teilweise recht nervig. Aber erstens ist das ca. 10 bis 15 Jahre her, da gab es in Tricht mehr als doppelt soviele Shops, und es hat ursächlich auch nix mit Cannabis und Coffeshops zu tun. Das tritt überall auf, wo eine Diskothek, Kneipe, Club oder eben auch manchmal ein Coffeeshop ist. Ich wohne nicht weit von einem Club weg. Es ist Freitags und Samstags durchaus zu merken, obwohl das Teil zwei Straßen weg ist. Hier ist es nur so, dass man sich die Coffeeshops rausgepickt hat und das ganze daran fest macht. Man hätte für dieses Argument genausogut z.B. alle Klamotten kaufenden Deutschen nehmen können. Die verursachen am verkaufsoffenen Sonntag genauso viel Overlast.

          • Tom

            wahrscheinlich sogar mehr – wenn ich an Venlo denke – da wimmelte es in der Stadt am WE von klamottenkaufenden Deutschen :) Aber Kleider sind nicht böse, Cannabis ist böse :)

          • Hehe – das Berks – hmm? Das Touristen teilweise nicht schön für die Anwohner sind ist unbestritten – was aber wäre, wenn sich in Maastricht die Touristen nicht auf 13 sondern auf 30 Coffeeshops verteilen würden? Wäre dann die Overlast nicht entzerrt? Ich bestreite weiterhin, dass die Overlast in Maastricht jemals ein Problen war vor dem 01.05.2012 – und dass kann ich durch Anwohner belegen. Es geht einzig ums Geld und NL (als Haupt-Transitland für Schwarzgeld auf dem Weg in die Karibik) kann sich eben momentan leisten auf die drei Penunzen Steuereinnahmen aus dem Wietverkauf zu verzichten. Interessant wird das erst wenn wir beweisen, dass wir eben kein Abschaum sind und auch sonst wirtschaftlich in Erscheinung treten (Parkgebühren, Hotel, ÖPNV und Gastronomie oder wie sie in NL sagen Horeca.

          • Und genau darum ist es in dem Fall auch okay Hoes sexuelle Orientierung und Religion ins Spiel zu bringen – so geschichtsvergessen aufgrund Karrierismus kann und darf niemand sein.

          • Das ist auch wirklich beinahe ein Alleinstellungsmerkmal der „Drogenpolitik“ wie wir sie bisher erleben und erleiden mussten. Dazu noch dieser kurze und absolut prägnante Beitrag:

  • blacksand

    http://www.rhein-zeitung.de/video.html?bcpid=587516236001&bclid=260749086001&bctid=2581914227001&refer=rightboxa..grosse Kontrolle durch die Superschnüffler mit Riesenerfolgen,zwei Niederländer mit Wiet geschnappt..Vorsicht Ironie..

  • venloco420

    ich rege mich nicht mehr über die politik und die verbote auf…
    finde deinen grünen daumen und du hast die beste qualität für wenig geld!
    :)

    • White Widows

      Lasse dich ja nicht erwischen. Das wäre mir persönlich viel zu gefährlich ….

      • venloco420

        bisher läufts ganz gut ohne blaulicht vor der tür, ich hoffe mal das bleibt so :P

    • Leidensgenosse

      @venloco420:disqus :
      Hi, wow, sieht gut aus!
      Läßt du den kleinen Schatz in der Wohnung wachsen, ohne extra Lampen etc.? Ich überlege ja auch, nächstes Jahr auf dem Balkon ein Plänzchen zu pflegen, bei Erfolg würde mir die Ernte sicher für ein Jahr reichen, kiffe täglich aber wenig.
      In welchem Monat läßt man den Samen am besten keimen? Welche Sorte kannst Du empfehlen, was ist der Unterschied zwischen „feminisierten Seeds“ und „“autoflowering Seeds“?
      Es soll ja Sorten geben, die nur 1/2 Meter hoch werden, wäre gut für mich, damit die Nachbarn nichts sehen, die Pflanze aber trotzdem viel Sonne bekommt.
      Wie ist das mit der Geruchsintensität beim Wachsen, Blüten? Nicht, dass das Nachbarn auffällt und die freundliche Bullizei vor der Tür steht…

      …und ist das mit dem Ernten und Trocknen nicht mega kompliziert?
      Ich hätte echt tierisch Lust auf selbstgezüchtetes Gras, aber ist es evtl. nicht doch weniger umständlich und riskant, ab und an nach Holland zu fahren und zu riskieren, mit 10g an der Grenze erwischt zu werden?
      Danke für Infos und halt uns/mich mal auf dem Laufenden mit der aktullen Pflanze, wann du erntest, wieviel es gegeben hat, wie es knallt ;-)

      • gargoyle

        für all deine fragen und noch viel mehr zu diesem äusserst komplexen thema gibt es zig andere anlaufstellen im netz die dir bestens weiterhelfen können, google hilft!

        • Leidensgenosse

          …danke für den „freundlichen („!“) Hinweis – google ist mir sicher völlig unbekannt, habe ich natürlich für das Thema nicht genutzt…
          Vielleicht wollte ich mich als Grow-Interessierter nur mal hier mit einem, der sich offensichtlich mit dem Thema auskennt austauschen, weil ich das interessanter als Recherche im Internet finde und mir dabei halt auch nicht alle Fragen beantwortet wurden.

          Nicht jeder Artikel und erst recht nicht jeder Kommentar hat hier nur 100%ig was direkt mit dem Thema Wietpas oder Coffeeshop-Politik zu tun..pflaumst Du die Verfasser dann auch an? Hast Du nichts besseres zu tun? Wenn´s Dich nicht interessiert, überles´ es doch einfach – Ausrufezeichen

          • gargoyle

            nur weil hier jemand das bild einer hanfpflanze postet heisst das noch lange nicht das diese person sich 1. auskennt und dir 2. irgendwelche qualifizierten ratschläge geben könnte,

            aber tu was du nicht lassen kannst. ;)

          • Leidensgenosse

            …mach´ ich – peace ;-)

          • Hash

            Und diese Person braucht nicht selber zu Schreiben das sie evtl. keine ahnung hat, weil Du so “freundlich“ bist und das für jene erledigst?

          • Hash

            Lass dich nicht Trollen.

          • Hanfbauer

            Guck doch einfach mal bei der Hanfburg vorbei :) Da findest du Antwort auf alle deine Fragen (Growing Grundlagen). Ich könnte dir ne Menge übers Anbauen erzählen, aber das ist nicht Thema hier.

          • Leidensgenosse

            Hi Hanfbauer,
            ja, bei der Hanfburg treibe ich mich schon rum, leider kann man sich im Forum nicht mehr anmelden, kann also nur suchen und lesen, findet nicht konkrete Antworten auf seine Fragen, die man unangemeldet nun mal nicht stellen kann.
            Wichtig wäre für mich z.B. zu wissen, ob ich, wenn der Samen gekeimt hat, das zarte Pflänzchen auf der Fensterbank erstmal auf 10-20cm wachsen lassen kann, um sie dann in einen größeren Topf auf den Balkon zu stellen, oder ob ich dafür auch so eine Speziallampe brauche…evtl. bin ich ja blöde, aber bei der Hanfburg finde ich meistens dann Tipps für Indoor und da weiß ich wieder nicht, ob das für outdoor auch so passt…
            Baust Du outdoor an, hast Du eine Lampe für den Anfang ;-)?

          • SheldorTheConqueror

            „aber bei der Hanfburg finde ich meistens dann Tipps für Indoor“

            dort gibts doch nen extra bereich nur für low budget und outdoor!
            ist eigentlich schwer zu übersehen.

          • Leidensgenosse

            Alter, Ausrufezeichen machen mich agressiv!
            Versuchs doch mal mit Smilies ;-)
            Habe da die Bereiche schon gefunden, aber wenn man sich nicht anmelden kann (geht derzeit nicht), sucht man sich doof und landet mit Suchergebnissen doch wieder im falschen Bereich…hier habe ich jetzt z.B. eine gute Antwort erhalten, wozu ich in der Hanfburg nichts gefunden habe (outdoor – Keimling kann auch ohne Lampe am Fenster gedeihen).

            Peace (!) :-)

          • SheldorTheConqueror

            das ausrufezeichen da hat schon nen grund gehabt.. ;)
            aber wenn es in dir agressionen auslöst werd ich es natürlich zukünftig in postings an dich unterlassen, will hier ja niemand anstressen. :)

            schau doch mal ob du das büchlein noch irgendwo ergattern kannst, ist ein recht kleiner und einfacher ratgeber der genau das sein müsste was du brauchst, leider nicht mehr neu zu bekommen, aber auf tauschbörsen, auktionshäusern und flohmärkten dürftest das für paar euro bekommen.
            http://www.tauschticket.de/Marihuana_Anbau_leicht_gemacht_Cannabis_Marihuana_13939478/

          • Leidensgenosse

            …das Büchlein scheint genau richtig für mich zu sein, versuche ich ranzukommen, danke für den Tipp

          • SheldorTheConqueror

            und wie der hanfbauer schon so schön gesagt hat, es ist halt nicht das thema hier.
            oder findest du ernsthaft das es eine gute idee ist „kein wietpas“ leser nach anbau von btmg auszufragen in einem jedermann zugänglichen blog der noch nichtmal für das thema gedacht ist.
            nimm es keinem übel, aber den besten tip hast du schon mehrmals bekommen, diverse suchmaschinen liefern dir auf anfrage mehrere foren die sich ausschliesslich und ausführlich mit dieser thematik beschäftigen.

          • Leidensgenosse

            Hi Sheldor,
            anscheinend, offensichtlich bauen einige Leser hier auch selber an, daher scheint es eine gute Idee gewesen zu sein, auch wenn self grow hier nicht das primäre Thema ist, genau wie Vor- und Nachteile verschiedener Shops, Cannabissorten, -qualität, -verunreinigung und harte Drogen etc….wird alles hier thematisiert, hat nichts mit der CS- oder Drogenpolitik der NL zu tun.

            „anbau von btmg“? Eine Cannabispflanze hier zu pflegen ist hier zwar illegal, als deutscher Staatsbürger ist muss mich mich im Ausland (z.B. NL) aber auch an deutsche Gesetze halten, also ist Cannabisbesitz/-konsum in Coffeeshops auch illegal – wenn man darüber schreiben darf dachte ich, es sei auch kein Problem über Anbau zu schreiben, weil das nüchtern betrachtet die beste Alternative zu Coffeeshops ist (bei der jetzigen Lage).

            Aber ist ok…

          • Hanfbauer

            Ja kannst du (am besten in Anzuchterde) beim Umtopfen dann möglichst gute Erde (Compo etc) nehmen mit 1/4 Perlit drin. Vorziehen an der Fensterbank geht, aber für Outdoor ist es dieses Jahr wohl zu spät. Indoor geht eigentlich jederzeit, ist aber teuer, weil du einige Anschaffungen bräuchtest.

          • Leidensgenosse

            Hi Hanfbauer,
            danke für die kurze, gute Info…starte evtl. nächsten Frühling, low budget, alles andere wäre mir zu stressig, professionell und bei meinem Bedarf Quatsch ;-)

          • Hanfbauer

            Kann dir hier keine Tipps geben, weil diesbezügliche Kommentare wohl gelöscht werden (eigentlich auch verständlich). Ne ich bau Indoor an und habe dafür 3 verschiedene Speziallampen. Outdoor kriegst du diese Saison eh nix mehr fertig.

        • Geh zum Psychologen

          Wieder ein tolles beispiel für beschränktheit.

          Was bei kommentaren im Netz immer so nervt, sind die besserwisser, die kommentieren und keinerlei sinnreichen Inhalt in jenem kommentar bringen.

          • derty

            frei nach olli schulz: halt die fresse krieg `n kind.

      • Für solche Fragen klann ich Dir das Hanfburg-Forum empfehlen.

        • Leidensgenosse

          Moin, ja, surfe gerne bei der Hanfburg, leider geht das nur eingeschränkt, da dort zurzeit „leider keine neuen Registrierungen möglich sind“.

          Daher kann ich mit nicht echt mit Growern austauschen, was ich gerne würde, sondern kann nur mitlesen, dabei kriege ich Stress, weil mir das ganze ziemlich kompliziert erscheint (ph-Werte, Dünger, Mondkalender etc.)…direkter Kontakt, Austausch mit einem, der sich auskennt, könnte mir evtl. die Angst vorm Eigenanbau nehmen.

          Trotzdem danke für den Tipp und auch für die Unterstützung neulich auch, Antonio… ;-)

      • venloco420

        hey, also ich habe 5 samen super skunk autoflowering zum keimen gebracht und erst in torfquelltöpfchen gezogen und dann einfach raus in den garten :) das tolle an den autoflowering sorten ist, dass sie von alleine anfangen zu blühen, dass heißt es ist egal wann du sie anbaust, nach 8-9 wochen sind sie fertig zum ernten ;)
        also autoflowering samen sind dann genau das richtige für dich, wenn du es schnell und unauffällig haben möchtest, weil die pflanze nicht so hoch wächst wie normal blühende. also das ist jetzt das zweite mal, dass ich selbst anbaue und beim ersten mal war es einfacher als ich dachte :)
        der geruch ist kaum zu riechen, wenn man weiter weg steht und das trocknen ist relativ einfach (einfach mal nach anleitungen googlen).
        geknallt hat es schon ordentlich, nur der ertrag war mit 15g nicht so berauschend, was aber daran liegt, dass ich damals nicht gedüngt habe. also wer ein bisschen platz im freien hat könnte auf jeden fall 2-3 pflänzchen für der eigenbedarf hoch ziehen, ohne großen aufwand ;)

        • Leidensgenosse

          Hi und danke für die Antwort, venloco420,

          ich habe auch die Skunk Automatic im Auge, wenn ich dass richtig verstehe, sind die zusätzlich sowieso feminisiert, man braucht also keine Angst zu haben, nen un(b)rauchbaren Jungen zu züchten?
          Mit denen muss ich also nicht im April oder so anfangen, ruhig später, wenn das Wetter, Sonne, Sonnenstunden reichen? Wäre für mich günstig, dann könnte ich warten, bis mein Kind im Auslandssemester ist ;-)
          Hast Du normale Blumenerde aus dem Baumarkt genommen? Bevor man das gekeimte Pflänzchen raussetzt, soll man sie doch so bis 10-20cm wachsen lassen, geht das am Fenster? …wollte mir keine extra Lampe kaufen.
          Auf Dünger wollte ich sowieso verzichten, damit ich keine Chemie oder so kiffe und nich mit Spülen oder so zu tun habe.
          Waren die 15g Ertrag von Deinem Erstversuch von einer Pflanze oder von mehreren Pflanzen – ich könnte ja auch gleich zwei züchten, wobei die Angaben der Samenhändler ja viel höher sind, royalqueenseeds gibt bei Easy Bud (klingt für Anfänger auch interessant) z.B im optimalen Fall 45g an. Wenn es bei mir unter nicht optimalen Bedingungen (outdoor, evtl. weniger Sonne; kein Dünger; keine Erfahrung; evtl. nicht optimale Erde etc.) auch nur die Hälfte wird, wäre ich schon zufrieden, da ich nur lächerliche 20g/Jahr verqualme.
          Duch meine rosarote Brille stelle ich mir also vor, dass ich mir einmal im Jahr max 9 Wochen um ein Pflänzchen kümmere, Ertrag trockne und bis zum nächsten Jahr ausgesorgt habe, nicht in Deutschland durch die Gegend fahren muss, nichts über die NL/D-Grenze schmuggeln muss, keine Angst vor ungesunden Zusatzstoffen/Streckmittel haben muss…eigentlich echt traumhaft und auf der anderen Seite schade, weil wohl noch weniger in Richtung Legalisierung geschehen wird, wenn jeder zu Hause sein eigenes Süppchen kocht bzw. Pflänzchen pflegt…bisher hatte ich auch immer max. 10g im Haus, wenn eine Pflanze dann doch 45g bringt und dann die Polizei klingelt, habe ich natürlich ein größeres Problem…

          • haste skype oder icq??

          • Leidensgenosse

            Hi, nein, aber evtl. kann Dir ein Administrator meine Mail-Adresse geben? …oder mir Deine – hätte nichts dagegen….

  • blacksand

    Es dauert bestimmt nicht mehr lange,dann wird man in MA vorläufig festgenommen,weil man in das Schaufenster eines geschlossenen Koffieshops gekuckt hat…

  • Gast 321

    Ist echt ne traurige Entwicklung. Das fängt doch hier in Deutschland auch schon an mit den Zigaretten. Da gibt es doch ernsthaft eine noch bevorstehende Gerichtsverhandlung darüber ob ein Mieter in seiner Wohnung Rauchen darf. ?
    Da kann man sich doch echt nur noch an den Kopf fassen.
    Demnächst wird einen noch gesagt wann man ein und ausatmen darf.
    Echt ohne Worte…
    Andererseits sollte man sich vielleicht die Geduld und Zuversicht eines Stuhles zulegen, der muss schließlich auch mit jedem Arsch zurechtkommen.

    • Steve Thunderhead

      Ich warte jetzt seit dreissig Jahren auf die Legalisierung. Meine Geduld ist mittlerweile am Ende. Politische Änderungen haben nichts gebracht in der Zeit. Ehrlich gesagt, will ich das echt noch erleben, bevor ich ins Grass beiße. Die Zuversicht hab ich noch, und ich hoffe dass die sich am nächsten Samstag noch verstärkt, indem ich hoffentlich einige von euch in Berlin treffe. Wer also noch nichts vorhat am nächsten Samstag: Wie wäre es mit einem Tagesausflug zur Hanfparade.

      • KifferJan

        Du sollst ja auch nicht uns Gras beißen sondern es rauchen ;-)

    • Diese ganze Entwicklung – auch was die bisher legalen Stoffe betrifft, ist wirklich bedenklich. Die angeblich so hanffreundlichen Grünen sind da in der vordersten Linie und die Experten in „Verbietologie“. Nun wollen sie die Menschen in Kantinen auch zu einem fleischlosen Tag zwingen – warum erinnert mich das nur an die katholische Kirche? Gabs da nicht schonmal was? Den Prozess um den rauchenden Mieter habe ich auch mitbekommen und bin auch fassungslos, das sowas echt verhandelt wird. So eine Klage müsste sofort mit Hinweis auf unser Grundgesetz abgelehnt werden. Aber wir sind ja auf dem Weg in die politisch korrekte Gesundheits-Diktatur. Bald werden noch viele Menschen merken, was bisher nur Drogenkonsumenten aushalten mussten. Eben Entrechtung, Enteignung usw.

      • Tom

        Die Grünen sind nicht nur eine Mogelpackung, sondern vor allem ein klares Zeichen für das Wirken des Lobbyismus. Sobald eine Partei „wichtig“ genug geworden ist, wird sie gekauft. Anders ist es für mich auch nicht zu erklären, das die ihr Parteiprogramm iwie vergessen haben und plötzlich dieselbe Richtung einschlagen wie CDU und SPD.

        Das Schimpfen aufeinander im Wahlkampf ist doch nur noch PR-Show. Brot und Spiele, damit der Wähler denkt, es gäbe noch eine echte Alternative in der Politik. Wenn sie gewählt sind, machen sie dann dasselbe, wie die, auf die sie gewettert haben. Demokratie ist nur noch ein Wort. Die die wirklich herrschen, kann man nicht wählen und auch nicht abwählen.

        • Revil O

          Die Grünen waren, sind und werden auch bei einer Regierungsbeteiligung ( die nach meiner Auffassung im September aber nicht kommen wird) auch weiterhin die grösste Zumutung für die deutsche Hanfszene bleiben.Leider fallen aber immer noch viele Leute und ich denke gerade viel jüngere Wähler auf den ihr Gewäsch herein und geben diesen Blödmännern voller Erwartung ihre Stimme. Die Ernüchterung würde dann zum 2ten mal erfolgen.^^

          • SheldorTheConqueror

            leider steht die legalisierung selbst bei der linken nicht vorne im wahlprogramm und es gibt interne diskussionen inwieweit zuviel engagement da schlecht fürs seriöse image sei.
            im endeffekt gehts um zahlen und prozente, darum wie populär das thema beim wahlvieh ist.
            ist ne ganz einfache rechnung, wäre die mehrheit der deutschen bevölkerung pro cannabis könnten wir mal staunend beobachten wie schnell das thema bei fast allen parteien auf dem tisch wäre. dunkelster populismus.

          • Da heute immer mehr Politik nur noch nach Umfrageergebnissen gemacht wird (z.B. der Atomausstieg der CDU), ist es wichtig, genau das zu machen, was wir hier und viele andere in Bereichen, die mehr auf Deutschland bezogen sind, machen. Der Bevölkerung Informationen zur Verfügung zu stellen, die die Propaganda der letzten Jahrzehnte ebenso desavouiieren wie sogenannte „Experten“ wie Prof. Thomasius. Außer CDU/CSU sehe ich bei allen anderen Parteien einen Wechsel in der Drogenpolitik, sobald sie glauben, dass sich die öffentliche Meinung ausreichend geändert hat. Das muss deutlich werden – auch medial. Wie viel hat in den USA u.a. auch Hollywood vorbereitet – die Serie „Weeds“ und so einige Stoner-Movies. Das ist, nicht zuletzt, ein Kulturkampf – daher ist da die CDU/CSU auch der eigentliche Gegner. Die sind vorsätzlich inkompetent. Die anderen trauen sich einfach (noch) nicht wirklich. Man sieht, wie schwer es ist, ein mutwillig hergestelltes Negativ-Image zu verändern. Gerade in einem Bereich, der der Mehrheit fremd ist. Den sie nicht aus eigener Erfahrung beurteilen können. Da sind die Leute auf Informationen von Außen angewiesen und gleichsam viel manipulierbarer für Falschinformation als in Bereichen, die sie selbst beurteilen können.

  • Onno der 1 von Maastricht

    Onno dieser dreckige Wichser. Fuck of Maastricht. Soll er doch glücklich werden mit seiner spießigen Renterstadt…

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